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Inhalt

weitere Infos & organisierende Gruppe

13.12.2017
Info-Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Kulturcafé
Eisenbahnstraße 107
Offenes Treffen
Den eigenen Betrieb organisieren!

Monatliches offenes Treffen der IWW Ortsgruppe (Industrial Workers of the
World). Wir besprechen gemeinsam, wenn es Probleme auf dem Arbeitsplatz
gibt und wie sie zu lösen sind. Einfach vorbeikommen!
IWW Leipzig

wobblies.org/

leipzig(at)
wobblies.org

13.12.2017
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Meuterei
Zollschuppenstraße
40 Jahre Deutscher Herbst
Zwischen Kontinuität und Zäsur

Die Gefangenen der RAF wurden vor ihren /Selbst/Morden isoliert und gefoltert, sie kämpften unter anderem mit jahrelangen Hungerstreiks dagegen und ihr Antagonismus zum Staat und seinen Behörden verlor bis zum Ende nicht an Vehemenz.
Die Bundesrepublik, in der nach wie vor viele Ämter durch Nazis bekleidet waren, nutzte ihren Kampf gegen den "Terrorismus" für die systematische Aushebelung rechtsstaatlicher Normen: Verhandlungen wurden in Abwesenheit der Angeklagten durchgeführt, den Gefangenen wurde der Kontakt zu ihren Anwält*innen per Gesetz untersagt und mit dem § 129a StGB wurden eigens ein Straftatbestand geschaffen, welcher eine Strafbarkeit im Vorfeld irgendeiner Handlung eröffnet und somit eine konkrete Unrechtshandlung einer*s einzelnen dahinstehen lässt.
40 Jahre später fragen wir uns, welches Gewicht der Deutsche Herbst 1977 und seine Vorgeschichte für die heutige (radikale) Linke noch besitzen. Wir wollen herausfinden, welche Gültigkeit die Aussagen der Gefangenen der RAF für uns heute noch haben und wie wir als (radikale) Linke mit dem heute noch andauernden Kampf der Bundesrepublik gegen den "Terrorismus" umgehen können.
Rote Hilfe Leipzig mit einem Referenten des Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen Hamburg

https://antirepression.
noblogs.org


political-prisoners.net

13.12.2017
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Das Kongo Tribunal

BRD/Schweiz 2017, OmU, Dok, 105 min, Regie: Milo Rau


Mit Hilfe eines Tribunals vor Ort im Ostkongo und in Berlin werden die Gründe und Hintergründe für den seit bald 20 Jahren andauernden Krieg im Gebiet der Großen Seen beleuchtet. Dabei entsteht ein menschlich erschütterndes, analytisch tiefgründiges Tableau der neokolonialen Weltordnung.

'Das Kongo Tribunal' versammelte die zentralen Akteure und Analytiker des Kongokriegs in Bukavu – der Provinzhauptstadt der vom Krieg am direktesten betroffenen Provinz Süd-Kivu – und wenig später in Berlin, zu einem großen zivilen Volkstribunal, das als Reaktion auf die Passivität der Internationalen Gemeinschaft der jahrzehntelangen Straflosigkeit in der Region entgegenwirken sollte. Längst geht es nicht mehr um ethnische Gegensätze, sondern vor allem um die Kontrolle über Rohstoffe. Die Toten gehen in die Millionen, die Täter bleiben straffrei. Unter großem Zuspruch der regionalen Bevölkerung entstand ein einzigartiges künstlerisches Großereignis. Mehr als hundert Journalisten aus der ganzen Welt nahmen an den Tribunalen in Ostafrika und Europa Teil, um über das „größenwahnsinnigste Kunstprojekt unserer Zeit“ (Radio France Internationale – RFI) zu berichten.

Der Dokumentarfilm läßt die Ereignisse und Verhandlungstage dieses spektakulären Projektes auf der großen Leinwand lebendig werden. Im Vorfeld der Tribunale führten mehrere Recherchereisen und Drehphasen das Filmteam zu den zentralen Schauplätzen des Konflikts mitten im Bürgerkriegsgebiet. Wir lernen die Menschen und ihre Geschichten kennen: Opfer und Täter, Regierung und Opposition, Militärs und Rebellen, Menschenrechtsaktivisten, lokale Bergleute und Vertreter multinationaler Minenkonzerne. Der Film zeichnet mittels eindringlicher Untersuchungen ein unverschleiertes Porträt dieses gewaltigen Wirtschaftskriegs – seiner ökonomischen und politischen Ursachen genauso wie seines konkreten Gesichts vor Ort. Ein Film über einen Konflikt globalen Ausmaßes, in dem es nicht um Sieg oder Niederlage geht, sondern um die Frage, was uns der Reichtum der ersten Welt eigentlich wert ist und wie lange wir noch bereit sind, an diesem „gut gemeinten Genozid“ teilzunehmen.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.
de/index.php


14.12.2017
Film


19:30 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Unter Männern - Schwul in der DDR
+ Gespräch über die homosexuelle Emanzipationsbewegung in der DDR

BRD 2012, deutsche OF, Dok, 94 min, Regie: Markus Stein, Ringo Rösener

Der RosaLinde e.V. lädt in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und der Cinémathèque Leipzig zu einer Gedenkveranstaltung für den Bürgerrechtler und Schwulen-Aktivisten Eduard 'Eddi' Stapel ein.

Am 3. September 2017 verstarb mit Eduard 'Eddi' Stapel einer der wichtigsten Vorkämpfer für die Rechte von Lesben und Schwulen in der DDR und die treibende Kraft hinter der Gründung des gesamtdeutschen Lesben und Schwulenverbandes LSVD. 1982 war er Mitbegründer des Arbeitskreises Homosexualität der Evangelischen Studentengemeinde Leipzig und ab 1985 Angestellter für Schwulen-Arbeit bei der Evangelischen Stadtmission Magdeburg. Von Magdeburg aus gelang Eddi Stapel der Aufbau weiterer Gruppen. Am Ende der DDR gab es in 21 Städten Arbeitskreise. Es war eine republikweite Bewegung für Emanzipation und Bürgerrechte entstanden.
Im Dokumentarfilm 'Unter Männern – Schwul in der DDR' begegnet Regisseur Ringo Rösener sechs schwulen Männern, die in der DDR lebten und die zum Teil erstmals offen über ihre Sexualität sprechen. Nach und nach lassen sie ihn an ihren eigenen persönlichen Geschichten teilhaben und sprechen von ihrem Leben in einem vermeintlich uniformen Staat. Zu diesen Geschichten gehört auch jene von Eddi Stapel.

Im Anschluss an die Dokumentation diskutieren Ringo Rösener (Regisseur des Films), Jörg Litwinschuh (Geschäftsführender Vorstand Bundesstiftung Magnus Hirschfeld), Barbara Wallbraun (freiberufliche Film- und Medienpädagogin) und Volker Beck (MdB a.D. und Gründungsmitglied des LSVD) (angefragt) über die homosexuelle Emanzipationsbewegung in der DDR und das Leben und Wirken von Eduard Stapel.

Moderation: Oliver Strotzer (SPDqueer Sachsen).

Der Eintritt ist frei.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.
de/index.php


11.12.2017

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