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left action - linksradikale Gruppen in  Leipzig - Termine aus Leipzig
 

[Wöchentlicher Left Action Newsletter]  

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date, time, location, Aktionsform

Inhalt

weitere Infos & organisierende Gruppe

16.10.2018
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Pögehaus
Hedwigstraße 20
Die unmöglichen Tatsachen des Klimawandels
Der Sonderbericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zum 1,5 Grad-Ziel: Hintergründe, Auswirkungen und politische Schlussfolgerungen

Am 8. Oktober 2018 wird der Sonderbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) veröffentlicht. Der IPPC beurteilt darin, ob und wie die Weltgemeinschaft es schaffen kann, die Klimaerhitzung noch auf 1,5 Grad zu begrenzen. Diese Begrenzung bis zum Ende des Jahrhunderts ist Teil des Klimabkommenens von Paris 2015, das alle Staaten bis auf Syrien anerkannt haben.

Das IPCC trägt wissenschaftliche Studien zusammen und bewertet diese in einem Bericht (Assesment Report). Der IPCC selbst hat zwar kein politisches Mandat und enthält keine politischen Empfehlungen, verspricht aber schon im Vorhinein hohe politische Brisanz. Das gilt insbesondere in Deutschland, wo gerade heftig um den Kohleausstieg gerungen wird. Ein umgehendes Ende der Kohleverstromung wird wohl nach dem Bericht immer dringlicher.

Wir wollen mit Gerrit Hansen, einer Mitarbeiterin der deutschen IPCC-Koordinierungsstelle, die auch bereits an vergangenen IPCC-Berichten mitgearbeitet hat, einen Überblick über den Bericht und seine Bedeutung geben. Anschließend wird Kai Bergmann von Germanwatch den IPCC- Bericht in die deutsche Debatte einordnen und aufzeigen, was dieser für die deutsche Klimaschutzpolitik bedeutet. Ausgehend vom Bericht werden wir danach anhand von kritischen Leitfragen über Strategien und Ansatzpunkte von Klimagerechtigkeit diskutieren. Zudem wollen wir ausloten, welche Chancen der Bericht für für den lokalen Kampf in Pödelwitz und andere Tagebaugebiete bietet.
Bündnis Pödelwitz Bleibt
Kooperation von Pödelwitz bleibt
BUND Sachsen
Heinrich-Böll-Stiftung und Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen

calendar.boell.
de/de/
event/die-unmoeglichen-
tatsachen-des-
klimawandels


17.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Neues Schauspiel
Lützner Straße 29
Profit, nichts als Profit
GlobaLE Kino

Profit, nichts als Profit (Haiti, BRD, Frankreich 2001, dt.). Eintritt frei.

Money makes the world go round, heißt es. Aber so ganz rund läuft sie eben nicht: einerseits eine Makro-Ökonomie, die auf der Macht der Finanzmärkte basiert, andererseits die Mikro-Wirtschaft der Fischer und Bauern von Haiti, wo die Produkte des alltäglichen Lebens im Tauschverfahren unters Volk gebracht werden. Raoul Peck greift diesen Kontrast filmisch auf. Haiti, ein verarmtes Land trägt auf seinen kleinen wirtschaftlichen Schultern einen gigantischen Schuldenberg. Existiert Haiti als "Staat" überhaupt? Für die Gläubiger scheint Haiti nur eine rote Zahl zu sein. Haitis Perspektiven dagegen sind scheinbar nur noch Bankrott und gesellschaftlicher Zerfall. Peck zeichnet einen Schaltplan der Mechanismen des globalisierten Kapitalismus und fragt nach dem Ergebnissen von Widerstand und den unterschiedlichen Formen des Protest seit den 70er Jahren. Waren die gebrachten Opfer sinnvoll? Wie ist der Stand heute und was können wir heute noch tun? Er wagt eine Bilanz des Wechselspiels der sozialen Kämpfe mit seiner eigenen Biographie.
Der Filmemacher ergründet in dem dokumentarischen Essay die Folgen globalen Profitstrebens - aus der Perspektive der Menschen eines Fischerdorfes in Haiti aber auch das Streben nach Macht und die Zukunftsängste der Menschen im Westen. Das Phänomen der Globalisierung aus wissenschaftlicher Sicht ist ebenso Thema wie die Globalisierung als Mythos: Armut und Reichtum – Bild und Wirklichkeit. Um diese Kernthemen herum entstand zur Jahrtausendwende ein – aus heutiger Sicht – prophetischer Film, der sich teils ironischen, teils mit polemischen und wütenden Attacken gegen einen zum Dogma erhobenen Wirtschafts-Liberalismus wendet.
globale-leipzig.de

18.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Peterskirche
Schletterstraße 5
Das russische Wunder
GlobaLE Kino

Das russische Wunder (DDR 1964, Annelie und Andrew Thorndike, 116min, dt.). Im Anschluss Diskussion.

Anfang der 60er Jahre wurden Buch und Film „Das Russische Wunder“ von Annelie und Andrew Thorndike ein internationaler Erfolg. Das literarisch-optische Epos der beiden DDR-Dokumentaristen schildert den schweren, opferreichen und zugleich grandiosen Weg der Sowjetunion, die wie Phönix aus der Asche der Trümmer des alten Russlands entstiegen war.

Fünf Jahre haben die Filmemacher an diesem Dokumentarfilm-Epos gearbeitet. Wir zeigen Teil 1 des zweiteiligen Werkes, welcher die Geschichte der russischen Revolution erzählt. Die Filmmusik schrieb Paul Dessau. Der Dokumentarfilm wurde in 16 Sprachen übersetzt und hat u.a. 1963 den Internationalen Friedenspreis des Weltfriedensrates erhalten.
globale-leipzig.de

19.10.2018 - 21.10.2018
Diskussions-
Veranstaltung, Seminar


15:00 Uhr

Leipzig
Kunst als politische Interventionsform

Neue Kunst- & Kulturprojekte sprießen in Leipzig gerade aus dem Boden. Von Ausstellungen über Performances bis zu Workshops zum Selbstgestalten. Das Kunstspektakel wird zur neuen Protestform erklärt. Gemeinsam wollen wir einen Blick werfen auf die verschiedenen Formen künstlerischer Aktionen und deren gesellschaftliche Wirkung. In einem selbstorganisierten Seminar eröffnen wir einen Raum, zu diskutieren, zu fragen, zu erforschen, zu erfahren, zu experimentieren. Welche Wirkung entfalten künstlerisch-kulturelle Projekte für gesellschaftliche Veränderungsprozesse? Worin liegt der emanzipatorische Anspruch? Wie weit darf und muss künstlerischer Aktivismus gehen?
Anmeldung unter: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScxN6KP6Oy56keOA8jO7ba-Km3_gOlUhqLceQ0vJJyMz8jL8g/viewform?usp=sf_link
19.10.2018
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Ost-Passage-Theater
Konradstraße 27 (über ALDI) 04315 Leipzig
Act Absurdum spielt B. Travens Totenschiff

Act Absurdum aus Berlin hat B. Travens Klassiker 2018 adaptiert und präsentiert ein Theaterstück, das von einem passlosen Seeman handelt, der in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts durch Europa irrt,wo er von einem Land ins andere abgeschoben wird, bis er schließlich auf der Yorikke landet – einem Totenschiff, das nur noch fährt um zu sinken und eine Versicherungsprämie für die Kompanie einzufahren.

„Das Totenschiff“ wurde vor knapp hundert Jahren geschrieben, ist aber aufgrund der heutigen geopolitischen Lage aktueller denn je. Es handelt von Entmenschlichung in einer Welt, die dem Prinzip Staat und Grenzen folgt und dessen Konsequenzen Sklaverei und Ausbeutung sind. Das Zusammenwirken dieser beiden Seiten hat B. Traven scharfsichtig und humorvoll analysiert, und er führt seinen sympathisch naiven Antihelden durch die Abgründe des kapitalistisch-nationalistischen Systems ohne dabei sentimental zu werden, ja sogar mit einer gewissen bitteren Zuversicht. Die Hauptfigur ist amerikanischer Staatsbüger, ein weißer Mann, und doch steht er stellvertretend für alle, die ihre Heimat verloren haben, alle, die mit den Windmühlen der Bürokratie um ihr Überleben kämpfen oder unter unmenschlichen Bedingungen ein Sklavendasein in einer der vielen Ausbeutungsfabriken fristen. Mit dem Stoff, den wir so orignaletreu wie möglich interpretieren wollen, können wir einen emotionalen sowie analytischen Bezug zur heutigen Wirklichkeit schaffen, ohne es konkret auszusprechen, denn das Prinzip hat sich seit hundert Jahren nicht geändert und spricht für sich.
Act Absurdum

act-absurdum.net

21.10.2018
Film


19:00 Uhr

Leipzig
Die ganze Bäckerei
Josephstr. 12, 04177 Leipzig
"DEPORTATION CLASS"

Kinofilm mit anschließendem Gespräch

Der Eintritt ist frei.

----

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen
sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und
Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus
Deutschland abgeschoben. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich?
Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben
werden?

Erstmals hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler die
Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200
Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende
Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren.

Der 85-minütige, preisgekrönte Kinofilm DEPORTATION CLASS zeichnet nicht
nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der
Film gibt auch denjenigen ihre Würde zurück, die in den
Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in
Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte. Oder die
Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste
und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Siehe auch:
http://deportation-class-film.de/
22.10.2018
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Universität Leipzig - Campus HS 12
Augustusplatz
ANTIZIGANISMUS IN DER DEBATTE UM SICHERE HERKUNFTSSTAATEN

Von Dr. Markus End

Die Debatte zu Flucht und Asyl ist in vollem Gange und in vielerlei Hinsicht geprägt von Rassismen und Ressentiments. Im Vortrag soll die Debatte um die Sicherheit der sogenannten ‘Westbalkanstaaten’ untersucht werden, die in ihrer neueren Variante seit 2010 immer wieder unterstellt, ‘Roma’ aus diesen Staaten begingen ‘Asylmissbrauch’. Die Analyse kann zeigen, welche Strategien und Argumente darüber hinaus eingesetzt werden, um Rassismus zu negieren und konkrete historische Verantwortung abzuweisen.
"Rassismus tötet!" - Leipzig

rassismustoetetleipzig.
blackblogs.org/


24.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Ost-Passage Theater
Konradstraße 27
trust WHO - Wie krank ist die Weltgesundheitsorganisation?
GlobaLE Kino

Trust WHO - Wie krank ist die Weltgesundheitsorganisation? (Österreich, BRD 2018, Lilian Franck, 85min, o.m.dt.UT). Eintritt frei. Im Anschluss ergänzender Input zur Privatisierung im Gesundheitswesen und Diskussion mit Prof. Dr. Tim Engartner (Uni Frankfurt).

Ob Tabakskandal, Schweinegrippe oder der Atomunfall in Fukushima: Die Rolle der WHO wurde bei diesen gesundheitlich relevanten Krisen auf unterschiedliche Weise kritisiert. Teilweise wurde ihr zu große Nähe zur Lobby der Wirtschaftsinteressen, dann wieder eine deutliche Überschätzung der Gefahr bis hin zur Panikmache vorgeworfen. Es ging aber auch um Verharmlosung der Gefahren und Untätigkeit, wo Handeln erforderlich gewesen wäre, wie in Fukushima.
Betrachtet man diese großen globalen Krisen aus der zeitlichen Distanz und jenseits der aktuellen Diskussionen, muss man feststellen, dass sich die WHO in einer tiefen Krise befindet. Ihr fehlt es an Geld und Handlungsmöglichkeiten, an klar formulierten Zielen und an Transparenz. Und ihre Entscheidungen in wichtigen Momenten helfen am Ende oft weniger den Opfern und Patienten, als den Pharmafirmen und der Atomindustrie. Der Film ist eine sehr persönliche Investigation von Lilian Franck, die als Dokumentarfilmerin und auch als verantwortliche Mutter wissen will, ob eine weltweit agierende Organisation wie die WHO ihrer Aufgabe und Verantwortung überhaupt noch gerecht werden kann. Sind die Abhängigkeiten von den großen Geldgebern - seien es Staaten oder private Stifter – unabdingbar oder blockieren sie die eigentlichen Aufgaben der WHO?
globale-leipzig.de

24.10.2018
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Uni Leipzig
Augustusplatz 10, 04109 Leipzig
Abgesang des Abendlandes
Islamischer Antisemitismus - wie er entstand und was ihn ausmacht, mit Matthias Küntzel

Die Veranstaltung "Islamischer Antisemitismus" mit Matthias Küntzel ist Teil unserer Veranstaltungsreihe "Abgesang des Abendlandes", deren Anlass die kritische Auseinandersetzung mit Thomas Maul und einer Politsekte ist, die sich Themen wie dem islamischen Antisemitismus mit eher instrumenteller als mit aufklärerischer Absicht widmen. Mit Matthias Küntzel wollen wir uns nicht mit dieser Politsekte oder einem Szenediskurs, sondern mit dem gesellschaftliche Phänomen und Problem des islamischen Antisemitismus sowie dessen umstrittener Thematisierung auseinandersetzen. Damit möchten wir einen Beitrag zur Versachlichung der Analyse des islamischen Antisemitismus liefern, der für die theoretische und praktische Auseinandersetzung -gerade auch außerhalb einer linken Szene- nützlich ist.

1. --- Grenzarbeit - Zur Verteidigung einer antideutschen Linken gegen die Querfront, mit Felix Riedel --- 02.10.2018
https://www.facebook.com/events/269414243781562/

2. --- Islamischer Antisemitismus - wie er entstand und was ihn ausmacht, mit Matthias Küntzel--- 24.10.2018
Der islamischer Antisemitismus kombiniert die antijüdischen Aussagen aus dem Koran mit dem verschwörungsbezogenen Antisemitismus der Moderne. Bei dieser Form von Judenhass werden die negativsten Judenbilder aus Christentum und Islam vereint und wechselseitig verstärkt: der europäische Antisemitismus wird durch das fanatische Moment des radikalen Islam neu aufgeladen, während das althergebrachte Judenbild des Koran durch Zugabe der Weltverschwörungstheorie eine neue, jetzt auch eliminatorische Dimension erfährt.

So gehört zu den Standardformeln des islamischen Antisemitismus die Behauptung, dass es die Juden und Israel überall und schon immer darauf abgesehen hätten, den Islam zu unterminieren und schließlich zu zerstören. Diese Sichtweise impliziert eine totale Konfrontation, die nur mit dem vollständigen Sieg der einen oder der anderen Seite enden kann. Das Muster dieser paranoiden Opfer-Phantasie ist vom Nationalsozialismus bekannt: Der eigene Vernichtungswunsch wird dadurch legitimiert, dass man ihn auf die Juden projiziert.

In Deutschland hat eine Diskussion über diese radikale Variante von
Judenhass noch nicht einmal begonnen. Der Islam habe mit Antisemitismus nichts zu tun, heißt es immer wieder beschwichtigend. Dabei hatte gerade Nazi-Deutschland schon in den Dreißigerjahren das judenfeindliche Potential des Koran entdeckt und für die eigenen Propaganda in der arabischen Welt instrumentalisiert.

So, wie die Nazis in Europa den christlichen Antijudaismus radikalisierten, so nahmen sie im Nahen Osten den muslimischen Antijudaismus zur Grundlage, um ihn mit der europäischen antisemitischen Verschwörungstheorie zu verknüpfen.

Dr. Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler und Historiker aus Hamburg, hat die historische Verbindung von Islamismus und Antisemitismus in seinem Buch „Djihad und Judenhass. Über den neuen antijüdischen Krieg“ thematisiert. Sein Buch erschien auf Englisch, Französische, Hebräisch und Griechisch und löste eine internationale Debatte über die Ursprünge des Antisemitismus im Nahen Osten aus. Weitere Informationen unter www.matthiaskuentzel.de

3. --- Stalin hat uns das Herz gebrochen. Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen, mit der Naturfreundejugend Berlin --- 02.11.2018
https://www.facebook.com/events/805286253155051/
Initative gegen rechte Antideutsche

https://www.
facebook.
com/events/
416007132265200/


gegen-antizionismus-
und-faschismus(at)
riseup.net

25.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Neues Schauspiel
Lützner Straße 29
Krisis
GlobaLE Kino

Krisis (BRD, Griechenland 2018, Wolfgang Reinke, 99min, o.m.dt.UT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion u.a. mit Wolfgang Reinke.

Sieben Jahre Austeritätspolitik gegen Griechenland, bedeuteten: Privatisierung, Liberalisierung, Marktöffnung, Sozialabbau, Kürzung von Löhnen, Gehältern und Renten. Viele Krankenhäuser und Kindergärten, genauso wie Hilfsstationen für alte Menschen wurden geschlossen. Die medizinische Versorgung ist schlecht und vieles läuft seit Jahren nur noch über das Engagement von Freiwilligen.
Im Altgriechischen beschrieb “Krisis” nicht nur eine instabile Situation, sondern auch die Möglichkeiten die aus dem Status Quo erwachsen. Bedingungslose Solidarität und menschliche Güte sind die Waffen, mit denen drei Menschen, eine unaufhaltsam erscheinende soziale und politische Katastrophe bekämpfen. Obwohl tief enttäuscht von den politischen Ereignissen im Land wissen sie, dass ihr Handeln alternativlos ist. Sie arbeiten Tag und Nacht bis zur totalen Erschöpfung im Kollektiv einer "Solidarischen Klinik". Dort organisieren sie eine ärztliche Grundversorgung und kostenlose Medikamente für ihre in Not geratenen Nachbarinnen und Nachbarn, ungeachtet ihrer sozialen und geografischen Herkunft. "Jetzt ist es besser", sagt eine der Protagonistinnen über die Auswirkungen der Krise: "Das Zwischenmenschliche ist besser." Als Geschichte von europäischem Rang erzählt "Krisis" im Karl-Marx-Jahr 2018 auf erfrischende Weise, was es bedeutet Kommunist/in zu sein.
globale-leipzig.de

26.10.2018
Benefiz


19:00 Uhr

Leipzig
Zollschuppenstraße 1
Solitresen für Linksunten

Liebe Genossinen und Genossen,

es ist merklich leise um Linksunten. Wir begrüßen daher sehr, dass für den 25.08. ein internationaler Aktionstag ausgerufen wurde (https://de.indymedia.org/node/23240).
Darüber hinaus wollen wir uns aber nicht aus der Verantwortung stehlen, unsere Genoss*innen aus Freiburg auch finanziell zu unterstützen. Sie sitzen immer noch auf hohen Schulden, von den Kosten, die die vielen Klagen verursachen, ganz zu schweigen. Wir rufen daher hiermit dazu auf, den September und Oktober für eine großangelegte Soliaktion zu nutzen.
Unser Vorschlag an euch wäre es, eure in diesem Zeitrahmen
stattfindenden Veranstaltungen dazu zu nutzen, explizit für Linksunten
Geld zu sammeln. Dieses Geld könnt ihr mit Nennung des Zwecks im
Connewitzer Buchladen eures Vertrauens und im linkesten
Gemischtwarenhandel des Westens abgeben – die Läden wurden von uns
darauf vorbereitet, und wir spenden das Geld dann gesammelt an die Rote
Hilfe. Die Kampagne wird von unserer Seite am 26.10. abgeschlossen mit
einem außerordentlichen Solitresen in der Meuterei.

In absehbarer Zeit werden auch Plakate an den üblichen Stellen
auftauchen. Wir würden uns freuen, wenn ihr welche mitnehmt und uns beim plakatieren unterstützt!

Kommuniziert mit uns, wenn ihr den Aufruf vernommen habt und plant, die Soliaktion zu unterstützen (oder auch nicht): soli_linksunten@riseup.net

Es trifft Einzelne, aber wir haben nicht vergessen, dass wir alle
gemeint sind. Lasst die Genoss*innen nicht im Stich! Wir sind alle linksunten!
Soligruppe für Linksunten Leipzig

soli_linksunten(at)
riseup.net

26.10.2018
Seminar


17:00 Uhr

Leipzig
.Libelle
Kolonnadenstr 19
Verkehrswende von Unten
AKTIONEN FÜR EINE ZUKUNFT OHNE AUTOS:

Dieser Workshop zeigt die Möglichkeiten einer Verkehrswende - und viele Aktionsideen, sie durchzusetzen. Er beginnt mit einem Kurzfilm über Städte, in denen der Nulltarif schon funktioniert. Dazu gibt es Infos über Wirkung und Finanzierung. Danach geht es um Aktionen, die den nötigen politischen Druck erzeugen, vom Aktionsschwarzfahren über Kommunikationsguerilla und Fahrradaktionen bis zu großen Kampagnen z.B. um ausgewählte Städte mal einen Tag autofrei zu blockieren.
Infoseite: www.verkehrswende.tk
27.10.2018
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Galerie KUB
Kantstr. 18
Weiße Rose - Schwarzer Block
Jede Zeit hat ihre Antifa

In der Diskussion aus Anlass des 25jährigen des BdA Leipzig möchten wir Antifaschismus und Antifa-Arbeit mit verschiedenen Gruppen diskutieren. Die unterschiedlichen Zugänge in der Auseinandersetzung mit dem historischen Faschismus und Nationalsozialismus ebenso wie die aktuellen Kämpfe, samt ihrer Debatten und verschiedenen Widerstandsformen haben dabei jede für sich ihre Berechtigung und sollen dargestellt werden.
Wir möchten aber genauer wissen, wie einzelne Positionen entstanden sind und welche Relevanz z.B. historische Bezüge haben, an welchen Orten und in welchen Themenbereichen aktuell Arbeitsschwerpunkte gesehen werden und mit welchen Aktionsformen Menschen dort aktiv sind.
Zuletzt sollen auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in den Blick genommen und Positionen dazu ausgetauscht werden. Dabei steht von NSU bis AfD die ganze Spannbreite von organisierter terroristischer Neonaziszene über rassistische Mobilisierung der letzten Jahre (von Schneeberg zu Pegida/ Legida) auf der Straße bis zur parlamentarischen Vertretung in Land- und Bundestag und möglichen schwarz-blauen Koalition so ziemlich alles auf dem Tablet.

Mit:
Thomas Willms (Bundesgeschäftsführer VVN-BdA); Ingo Stange (Netzwerk für demokratische Kultur Wurzen) sowie angefragt ein*e Vertreter*in von Prisma/IL Leipzig und der Initiative „Rassismus tötet“
Moderation: Juliane Nagel (MdL DIE LINKE)
BdA Leipzig/ VVN-BdA Sachsen

vvn-bda-leipzig.de/

29.10.2018
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Ostpassagentheater
Konradstr. 27 (über ALDI)
Nur geduldet?! – Geflüchtete Roma in Sachsen

Von Romano Sumnal – erste Roma Selbstorganisation in Sachsen

Viele Roma in Sachsen, stammen ursprünglich aus den Westbalkanstaaten. Sie kamen als Geflüchtet nach Sachen, haben jedoch anhand der Gesetzteslage keine Chance Asyl zu bekommen. Ihre einzige Rettung ist die Duldung und die Hoffnung eines Tages aufgrund „gelungener Integration“ oder aus „humanitären Gründen“ einen Aufenthalt zu bekommen. Dieser Weg ist lang und steinig und leider nicht immer erfolgreich. Wie erreicht man die erwartete Integration wenn einem der Weg dahin eigentlich mit allen Mitteln versperrt wird? Und was passiert mit Menschen, deren einzige Rettung Krankheiten sind, die einen Aufenthalt aus humanitären Gründen rechtfertigen würden?

Wird Deutschland seiner historischen Verantwortung gegenüber den Roma gerecht? Oder sollten wir endlich Lösungen finden, wie Roma aus ganz Europa in Deutschland ein sicheres, anerkanntes Leben in Deutschland führen können?
"Rassismus tötet!" - Leipzig

rassismustoetetleipzig.
blackblogs.org


31.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Neues Schauspiel
Lützner Straße 29
Staßfurt - Windhoek
GlobaLE Kino

Staßfurt - Windhoek (BRD, Namiba 1991, Lilly Grote und Julia Kunert, 52min). Eintritt frei.

Der Dokumentarfilm ist der Vorläufer aller Dokumentationen, die in späteren Jahren über die schwarzen DDR-Kinder aus Namibia berichteten. In den Wirren des Jahres 1990 wurden die 425 Kinder, die zum Teil schon seit elf Jahren in der DDR lebten, in einer kurzfristigen Maßnahme nach Windhoek, der Hauptstadt Namibias ausgeflogen.
Waren die Kleinen, darunter viele Kriegswaisen, schon bei Verbringung in die DDR seit 1979, unschuldige Opfer der gewaltsamen Auseinandersetzungen um die Macht in Namibia, waren sie es im August 1990 wiederum. Getrennt von der übrigen DDR-Gesellschaft, gefühlsmäßig auf Ihre Erzieher, Lehrer, Mitschüler und die Örtlichkeiten in Staßfurt geprägt, wurden sie, ohne jeden familiären Bezug, nach Namibia abgeschoben. Der Film beschreibt die Befindlichkeiten der Kinder unmittelbar vor der Reise und nach der Ankunft und kann als einmaliges Zeitdokument gelten. In den Folgejahren erschienen immer wieder Filmbeiträge über die schwarzen DDR-Kinder und wie sie auf unterschiedliche Weise versuchen, in Namibia zurechtzukommen. Einigen gelang dies mit beachtlichem Erfolg, die meisten jedoch hatten und haben mit den typischen Problemen entwurzelter Menschen zu kämpfen. Sie fühlen sich heimatlos, als Zufallsgast in einer immer noch fremden Gesellschaft, die sie ihr Exotentum durchaus spüren läßt und auf Distanz hält.
globale-leipzig.de

01.11.2018
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
die ganze Bäckerei
Josephstraße 12
AG Antrag/ autonome Erwerbsloseninitiative
*the Jobcenter told me … – but I don’t care!*

Zumutungen vom Amt kommen häufig, echte Hilfe nur selten. Falsche Bescheide, sinnlose Maßnahme und herablassende Sachbearbeiter_innen sind keine Ausnahme sondern leider normal – nichts läuft richtig beim Jobcenter!

Mit ausbleibenden Zahlungen oder einbehaltene Leistungen kann sich auf Dauer kein Mensch arrangieren – Alg2 versteht sich als soziokulturelle Existenzminimum, mit weniger auszukommen ist unzumutbar!

Konflikte mit dem Amt sind kein individueller Stress. Es ist eine politische Auseinandersetzung. Hierbei Solidarität zu erfahren ist erforderlich!

Die AG-Antrag/ autonome erwerbsloseninitiative trifft sich einmal im Monat zur Alg2-Beratung, an jedem ersten Donnerstag, von 18:00 bis 20:00h, in der Bäckerei auf der Josephstraße 12 in Leipzig.

Wenn das Jobcenter dich nervt, komm doch einfach vorbei!

Wir beraten uns gegenseitig zu unseren Problemen mit dem Amt. Die Beratung kostet nichts. Rassistische und Sexistische Kackscheiße wird nicht toleriert.

*ag-antrag[Klammeraffe]riseup.net*
AG Antrag

https://www.die-
ganze-baeckerei.net/
de/nutzer_innen/


ag-antrag(at)
riseup.net

01.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Heizhaus
Alte Salzstraße 63 (Grünau)
Plastic-China
GlobaLE Kino

Plastic China (Neuseeland 2016, Jiu-liang Wang). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

Plaste umgeben uns heute überall. Von Verpackungen über Spielzeuge bis hin zu Handy-SIM-Karten. In allen erdenklichen Produkten sind die Wunderstoffe verbaut. Aber wo landen eigentlich all die Plaste, die wir in der gelben Tonne entsorgen? Ein Land, nämlich China, ist mit zehn Millionen Tonnen pro Jahr der größte Importeur für Plaste weltweit. In China werden die Plaste unter hohen externen Kosten und gravierenden Folgen für die Umwelt und Gesundheit, in Plaste-Workshops zu den Rohmaterialien "recycled", um aus dem Müll neue Gegenstände herzustellen wie etwa Kleidung oder neues Spielzeug. In Plastic China begleitet Filmemacher Jiu-liang Wang die 11-jährige Yi Jie, die in den riesigen Plaste-Müllhalden ihr Leben bestreitet. In ihrem armen Leben lernt sie dabei das meiste von der Außenwelt über den Plaste-Workshop ihrer Eltern und den dort herumliegenden Müll kennen. Wenn wir bedenken, wo der Plaste-Müll landet, den wir produzieren und welche Konsequenzen dies hat (Gesundheitsschäden auf Grund der Handarbeit, Armut, Krankheit, Umweltverschmutzung und sogar Todesfälle), sollte uns mit diesem Film klar werden, dass das Plaste-Problem nicht gelöst werden kann, wenn wir einfach nur Ort und Zeit der Müllaufarbeitung in ferne Länder verschieben. Letztendlich müssen wir als globales Dorf eine Lösung finden an der wir alle aktiv teilhaben.
globale-leipzig.de

02.11.2018 - 04.11.2018
Seminar


18:00 Uhr

Berlin
NFJ-Laden
Weichselstr. 13, 12045 Berlin
Der Nahostkonflikt und die deutsche Linke
Eine Einführung in kontroverse Debatten

Warum ist der Nahostkonflikt eigentlich so ein wichtiger Bezugspunkt für viele Linke in Deutschland? Wieso zerbrechen an der Frage "Palästina- oder Israelsolidarität" immer wieder politische Gruppen, Bündnisse und sogar Freund*innenschaften? Welche Rolle spielen Antisemitismus und Rassismus dabei? Was ist eigentlich mit den Labels "Antideutsch" und "Antiimp" gemeint? Spielen diese Postitionen heute noch eine Rolle oder sind neue Konfliktfelder wichtiger geworden?
Im Seminar wollen wir die Geschichte des Nahostkonfliktes beleuchten und die verschiedenen Positionen innerhalb der linken Diskussionen in Deutschland nachzeichnen. Jenseits des weit verbreiteten polemischen Bashings ist die Grundhaltung dabei wohlwollend und solidarisch. Willkommen sind sowohl Leute, die es schwer finden, sich in den Debatten zu verorten, als auch Leute, die einen Standpunkt dazu haben, solange sie offen dafür sind, Fragen an diesen zu richten.

Das Seminar kostet 20 EUR. Wer weniger hat, zahlt weniger. Anmeldung unter seminare@naturfreundejugend-berlin.de mit Namen, Mailadresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen.
Naturfreundejugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/termine/
einfuehrung-der-
nahostkonflikt-und-
die-deutsche-linke


seminare(at)
naturfreundejugend-berlin.de

02.11.2018
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Pöge-Haus
Hedwigstraße 20, 04315 Leipzig
Abgesang des Abendlandes
Stalin hat uns das Herz gebrochen. Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen, mit der Naturfreundejugend Berlin

--- Abgesang des Abendlandes - Wider den Verfall der ideologiekritischen Praxis ---
Bald dreißig Jahre ist es her, dass die antideutsche Intervention in die hiesige radikale Linke ihren Anfang nahm. Nun sieht es fast so aus, als wäre die Zeit ihrer Post-Antideutschen Wiedergänger am Ende. Was als kritische Intervention gegen die sog. deutsche Wiedervereinigung und die verkürzte Kritik des Mainstreams der radikalen Linken begann, verlor für einen nicht unbedeutenden Teil der Bewegung über die Jahre den maßgeblichen Gegenstand seiner Kritik - die deutsche Nation - und damit seine kritischen Gehalt. Dieser Teil existiert heute wesentlich als verschwurbelte Politsekte fort. Begannen einschlägige Publikationen wie die Bahamas schon Anfang der 00er Jahre sich argumentativ darauf zurückzuziehen, vor allem andere Linke als hässlich zu bezeichnen und sich öffentlich von einer Linken zu verabschieden, wiederholt sich dieser Bruch nun in der vermeintlichen Trennung in Rechts- und Linksantideutsche. Was als recht absurdes Meme begann, verselbstständigte sich als bald zur Szenediskussion. Als Beispiel für die autoritäre Wende im Denken der sogenannten Rechtsantideutschen lassen sich die Beiträge von Thomas Maul heranziehen. Sein Vortrag im Rahmen einer Reihe anlässlich des 70. Jahrestags der Staatsgründung Israels entfachte die Debatte um die Frage nach dem ideologischen Charakter dieses Milieus in Leipzig und darüber hinaus aufs Neue. An diese Debatte wollen wir nun mit einer kleinen Vortragsreihe anknüpfen, um zu retten, was noch zu retten ist und zu stoßen, was schon fällt.

Die Veranstaltung sollte ursprünglich innerhalb der Reihe 70 Jahre Israel stattfinden, wurde allerdings von der Naturfreundejugend Berlin aufgrund der Beteiligung von Thomas Maul abgesagt. Wir freuen uns, sie als Abschluss unserer kleinen Vortragsreihe nachholen zu können.

1. --- Grenzarbeit - Zur Verteidigung einer antideutschen Linken gegen die Querfront, mit Felix Riedel --- 02.10.2018
https://www.facebook.com/events/269414243781562/

2. --- Islamischer Antisemitismus - wie er entstand und was ihn ausmacht, mit Matthias Küntzel --- 24.10.2018
https://www.facebook.com/events/416007132265200/

3. --- Stalin hat uns das Herz gebrochen. Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen, mit der Naturfreundejugend Berlin --- 02.11.2018
Jüdische Kommunist*innen sind nach den Zweiten Weltkrieg mit dem Traum, einen sozialistischen Staat aufzubauen, in dem es keine Unterdrückung, keine faschistischen Ideologien und keinen Antisemitismus mehr geben würde, in die DDR remigriert. Dieser Traum wurde nicht erfüllt und ihre Leben, wenn auch nicht immer physisch, zerstört. Ausgehend von den Lebenswegen einiger jüdischer Kommunist*innen, versuchen wir die Frage zu beantworten: Warum konnte es in einem sich als antifaschistisch bezeichnenden Staat schon kurz nach der Shoah wieder Antisemitismus geben?
Initative gegen rechte Antideutsche

https://www.
facebook.
com/events/
805286253155051/


gegen-antizionismus-
und-faschismus(at)
riseup.net

02.11.2018
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Wagenplatz am Wasserturm
Wasserturmweg 11
Unsere Solidarität gegen ihre Knäste
Diskussionsveranstaltung mit Referent*innen aus Berlin und Hamburg

Aufgrund von Gesetzesverschärfungen, wie z.B. bei den veränderten Paragrafen zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie den neuen Polizeigesetzen, sehen wir uns immer öfter auch mit Haftstrafen konfrontiert bzw. erleben die realistische Androhung von Knast.
Wir wollen uns mit dieser Situation konstruktiv auseinandersetzen und Möglichkeiten solidarischen Handelns aufzeigen bzw. gemeinsam entwickeln. Dafür haben wir eine Person aus Berlin eingeladen, die von der eigenen Knasterfahrung berichten wird und wie Soli-Arbeit hier unterstützend war – was hilft, was braucht es, welchen Problemen muss sich gestellt werden und vor allem, was kann im Vorfeld/Alltag getan werden, dass es im Fall der Fälle so gut wie eben möglich läuft?
Außerdem wird der EA Hamburg von der Repression im Zusammenhang mit NoG20 in Hamburg erzählen und das Ganze aus Perspektive der Soli-Strukturen beleuchten.
Dabei möchten wir unter anderem diesen und auch euren Fragen nachgehen: Woraus besteht Knast-Soli-Arbeit? Um was muss sich ggf. in der Knastzeit gekümmert werden? Was braucht mensch im Knast? Welche Strukturen braucht es für eine Soli-Gruppe? Wie kann Kontinuität aufrecht erhalten werden? Wie kann Unterstützung nach dem Knast aussehen? Welche Form von Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig und hilfreich?
Dazu laden wir euch zur gemeinsamen Diskussion ein.
ASJ Leipzig und Wagenplatz am Wasserturm

asjl.blogsport.de/

03.11.2018
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
im Osten Leipzigs
wo wird noch bekannt gegeben
Unsere Solidarität gegen ihre Knäste
Diskussionsveranstaltung mit Referent*innen aus Berlin und Hamburg

Aufgrund von Gesetzesverschärfungen, wie z.B. bei den veränderten Paragrafen zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie den neuen Polizeigesetzen, sehen wir uns immer öfter auch mit Haftstrafen konfrontiert bzw. erleben die realistische Androhung von Knast.
Wir wollen uns mit dieser Situation konstruktiv auseinandersetzen und Möglichkeiten solidarischen Handelns aufzeigen bzw. gemeinsam entwickeln. Dafür haben wir eine Person aus Berlin eingeladen, die von der eigenen Knasterfahrung berichten wird und wie Soli-Arbeit hier unterstützend war – was hilft, was braucht es, welchen Problemen muss sich gestellt werden und vor allem, was kann im Vorfeld/Alltag getan werden, dass es im Fall der Fälle so gut wie eben möglich läuft?
Außerdem wird der EA Hamburg von der Repression im Zusammenhang mit NoG20 in Hamburg erzählen und das Ganze aus Perspektive der Soli-Strukturen beleuchten.
Dabei möchten wir unter anderem diesen und auch euren Fragen nachgehen: Woraus besteht Knast-Soli-Arbeit? Um was muss sich ggf. in der Knastzeit gekümmert werden? Was braucht mensch im Knast? Welche Strukturen braucht es für eine Soli-Gruppe? Wie kann Kontinuität aufrecht erhalten werden? Wie kann Unterstützung nach dem Knast aussehen? Welche Form von Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig und hilfreich?
Dazu laden wir euch zur gemeinsamen Diskussion ein.
ASJ Leipzig und Wagenplatz am Wasserturm

asjl.blogsport.de/

07.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
naTo
Karl-Liebknecht-Straße 46
Gegenwehr ohne Grenzen
GlobaLE Kino

Gegenwehr ohne Grenzen (BRD 2018). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit der Filmemacherin (Labournet.TV), Aktiven der GoG (Bochum) sowie von Halberg-Guss (Leipzig).

In diesem Jahr feiert die GoG (Gruppe oppositioneller Gewerkschafter, heute: Gegenwehr ohne Grenzen) eine Arbeiterinitiative der Bochumer Opelwerke ihr 40-jähriges Bestehen. Gegründet durch das Zusammenkommen von Aktiven aus der 68er Bewegung kann die GoG auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Mit ihrer Arbeit hat sie dazu beigetragen, dass die Opel-Belegschaft in Bochum als die widerborstigste der vier Opel-Standorte in Deutschland gilt. Kämpferisch haben die GoG Kollegen dafür gesorgt, dass Arbeiterrechte durchgesetzt und erweitert werden. Sie haben zum Beispiel erreicht, dass vor wichtigen Entscheidungen im Betriebsrat immer die Belegschaft um ihre Meinung gefragt werden musste. Außerdem wurde der wilde Streik im Oktober 2004 weit bekannt und von Willi Hajek in dem Buch "Sechs Tage der Selbstermächtigung" festgehalten. Daneben haben sie einen Rauswurf aus der IG Metall provoziert, einen beharrlichen Kampf um tägliche Arbeitszeitverkürzung geführt und den Versuch gewagt, eine Verbindung zwischen den GM-Belegschaften in Europa herzustellen. Alles in allem haben sie sich vehement gegen die Betriebsschließung gewehrt, dem Unternehmen beständig Zugeständnisse abgetrotzt und den kapitalistischen Normalbetrieb in den Opelwerken empfindlich gestört. Damit das Engagement dieser Gruppe nicht in Vergessenheit gerät, hat labournet.tv mit der Hilfe von Spenden und auf den Wunsch der GoG Kollegen diese Dokumentation gedreht.
globale-leipzig.de

08.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Felsenkeller
Karl-Heine-Straße 32
Der marktgerechte Patient - Premiere
GlobaLE Kino

Der marktgerechte Patient (BRD 2018, Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 72min, dt.). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Aktivist/innen aus Pflege und Krankenhausbereich aus Hamburg, Berlin und Leipzig.

Es gibt zwar bereits zahllose Berichte über skandalöse Zustände in den deutsche Krankenhäusern. Erstaunlicherweise fehlt dabei aber fast immer der Bezug auf die wesentliche Ursache dieser Zustände: Die seit 2003 verbindliche Vergütung der Krankenhäuser durch sog. Fallpauschalen (jede diagnostizierbare Krankheit hat einen fixen Preis – wer mit möglichst geringen Personal-, Sach- und Organisationskosten den Patienten optimal schnell abfertigt, macht Gewinn – wer sich auf die Patienten einlässt und Tarife zahlt, macht Verlust). Die Einführung der sog. DRGs (Diagnosis Related Groups) war der radikale Schritt zur kompromisslosen Kommerzialisierung eines Bereichs, der bis dahin vom Gedanken der Empathie und Fürsorge getragen wurde.
Seither wird der Mensch dort, wo er am Verletzlichsten ist, nämlich als hilfsbedürftiger Patient, den gnadenlosen Prinzipien von Gewinn und Verlust untergeordnet. "Wir sind nicht an der Zurschaustellung von Skandalen interessiert. Uns kommt es bei der Aufdeckung von Folgen vor allem auf die Ursachen der unhaltbaren Zustände in den deutschen Krankenhäusern an. Nur so sind sie zu verändern!" sagen die beiden Filmemacher Leslie Franke und Herdolor Lorenz.
Bezeichnend ist, dass in der Ankündigung des 17. Europäischen Gesundheitskongresses 2018, auf dem sich die Größen der Gesundheitspolitik und des medizinischen Business treffen, den deutschen Kliniken zwar gute Noten bescheinigt wurden. Die größte Sorge sei aber, „dass viele Ärzte und Pflegekräfte nicht mehr gerne in ihrem Beruf arbeiten und sich andere Berufe suchen“. Die Flucht aus dem Krankenhäusern ist für Pflegerinnen und Pfleger bereits real, weil sie trotz unsäglichem Stress nicht mehr zur wirklichen Pflege der Patienten kommen. Aber auch die meisten Ärzte sind es leid, gezwungen zu sein, in erster Linie auf die Profitabilität ihrer Abteilung zu achten.
Offensichtlich ist die Angst vor Kliniken ohne Personal auch schon bei der Politik angekommen. So wurde in den Koalitionsvereinbarungen festgelegt, dass das Budget für die Pflege aus den Fallpauschalen herausgenommen wird. Damit wäre ein erster Pfeiler des marktgerechten Preissystems gebrochen. Der ansonsten gar nicht so progressive Krankenhausverband ließ sogar verlauten, sie würden sich unter diesen Umständen auch einer Abschaffung der DRGs nicht widersetzen. Allerdings wurde Herr Spahn Gesundheitsminister. Und wenn es nach ihm geht, wird es keine Abstriche an den Fallpauschalen geben.
Mit den Volksentscheiden in Hamburg und Berlin für „Mehr Personal ins Krankenhaus durch feste Personal-Patienten-Schlüssel“ erhöht sich der öffentliche Druck.
globale-leipzig.de

08.11.2018
Info-Veranstaltung, Film, Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Atari
Reudnitz
A Journey Through the Syrian War and Rojava Revolution

Presentation and Campaign about the documentary film :

“Belki sibe (Maybe Tomorrow) : A Journey Through the Syrian War and Rojava Revolution”
by Alexis Daloumis and the Shadow Crew.

The documentary is about the war against ISIS in Syria, and the Rojava Revolution.
It covers the period from the battle of Manbij (summer 2016) to the liberation of Raqqa city which spelled the destruction of the Islamic Caliphate (October 15, 2017) and the December 2, 2017 elections.

This documentary is full instead a multitude of voices from a multitude of places that are meant to create a collective and dialectical narrative, which seeks to highlight both the military and the civil/political aspects of the situation that is still unfolding in Northern Syria, from both internationalist and local perspectives.

There is a vast amount of material, whose processing requires a lot of labour from various skilled professionals, to complete the film.

Finally, this documentary film is not a commodity. It will not be sold, it will not be screened on television, or get commercial cinema distribution. It will be circulated in as many festivals as possible around the world and released, freely accessible on the internet.

The Presentation about the Film includes several videos and Alexis Daloumis talking in between.
https://www.
facebook.
com/events/
1141986445966968/


10.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Borna
Jugendclub Kindervereinigung Leipzig e.V.
Raupenhainer Str. 45, Borna-Gnandorf
Land am Wasser
GlobaLE Kino

Land am Wasser (BRD 2015, Tom Lemke, 85min, dt.). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

Silvio lebt in einem Geisterdorf. 1998 wurden die Bewohner umgesiedelt, damit die Braunkohle darunter abgebaut werden kann.
Vor über 900 Jahren nannten die ersten Siedler den Ort „Land am Wasser“, weil ein kleiner Bach durch die Landschaft fließt. Mit diesem Wasser bestellt Silvio kleine Agrarflächen im Dorf und tränkt sein Vieh. Seinen Heimatort, der nutzlos geworden war, hat er so als Landwirt wieder erobert. Wie lange er hier seinen Lebensunterhalt noch verdienen kann, ist ungewiss. Niemand weiß, wann die Tagebaubagger hier letztendlich ankommen werden. Allgegenwärtig ist das Geräusch des Förderbandes, das seit Jahrzehnten in wenigen Kilometer Entfernung ununterbrochen Kohle transportiert. Die Häuser des Dorfes werden zwar nach und nach abgerissen, aber Silvio ist nicht allein. Sein Nachbar schmiedet im über hundertjährigen Familienbetrieb weiter gegen die Zeit und Norbert, vom ebenfalls betroffenen Nachbarort, rebelliert als Letzter eisern gegen die Umsiedlung. Manchmal kommen auch ehemalige Bewohner vorbei. Man hilft sich noch immer und nebenbei verschwindet eine ganze Dorfgemeinde. Als auch die letzten Mitbewohner den Ort verlassen haben, versucht Silvio, sich weiter gegen das Unvermeidliche zu stemmen. Wohl wissend, dass das Ende nicht aufzuhalten ist.
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14.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Neues Schauspiel
Lützner Straße 29
Weiße Geister - Der Kolonialkrieg gegen die Herero
GlobaLE Kino

Weiße Geister - Der Kolonialkrieg gegen die Herero (BRD, Namibia 2004, Martin Baer, 72min, omdtUT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Israel Kaunatijke.

Der Dokumentarfilm fragt nach den Folgen des deutschen Kolonialkrieges zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Südwestafrika, dem heutigen Namibia, und erkundet, wie sich die Beziehungen zwischen den Nachfahren der Kolonisten und Kolonialherren und den Nachfahren der Kolonisierten und Ausgebeuteten heute gestalten. Der Filmemacher Martin Baer und sein Freund Israel Kaunatijke, ein in Berlin lebender Herero, sind gemeinsam auf den Spuren der kolonialen Vergangenheit und ihren Auswirkungen nach Namibia gereist. Sie möchten einerseits herausfinden, wie die Herero die Erinnerung an die Katastrophe ihrer Niederlage verarbeitet, überliefert und wachgehalten haben. Andererseits versuchen sie zu klären, welches Verhältnis die Deutschen inzwischen zu ihrer zunächst als Sieg gefeierten, dann als verbrecherisch verdammten Geschichte entwickelt haben. Dabei entdecken sie, dass ihre eigenen Familiengeschichten viel mehr mit dieser Vergangenheit verbunden sind, als sie bisher wussten.
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15.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Karl-Heine-Straße 50
Democracy - Im Rausch der Daten
GlobaLE Kino

Democracy - Im Rausch der Daten (BRD 2015, David Bernet, 104min, omdtUT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Aktivist/innen.

In unseren Zeiten hat die Digitalisierung die Gesellschaft beinahe grundlegend geändert. Datenschutz kann daher als eine Art "pollution control" aufgefasst werden. Mittlerweile ist die neue europäische DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) umgesetzt und in aller Munde. Aber wie ist sie entstanden? In der digitalen Gesellschaft werden wir zu gläsernen Menschen: Mit jedem Klick, mit jedem Telefonat, mit jedem im Internet bestellten Buch, jeder Kartenzahlung oder Videoload werden Menschen transparent und hinterlassen überall digitale Fingerabdrücke. Die Welt befindet sich im Datenrausch, die persönlichsten Informationen von uns allen sind zu einer begehrten Ressource geworden: Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts – wer sie hat, hat das Geld und damit die Macht. Doch wer kontrolliert diesen Zugriff auf private Daten? Und was bedeutet das für die Gesellschaft? Regisseur David Bernet öffnet die Türen zu einer schier undurchdringlichen Welt. Zum ersten Mal in der Geschichte der EU konnte ein Filmteam so tief ins Innere der EU vordringen und die Entstehung eines Gesetzes filmisch begleiten. Ein Ringen wie bei David gegen Goliath beginnt: Bürgerrechte versus Wirtschaftsinteressen. Es geht dabei längst nicht mehr nur um Big Data. Es geht um die Zukunft jedes einzelnen EU-Bürgers, um seine Privatsphäre und Sicherheit.
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22.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


17:00 Uhr

Sandersdorf-Brehna
Gemeindezentrum
Kirchstraße, Sandersdorf
Plastic Planet
GlobaLE Kino

Plastic Planet (Österreich, BRD 2009, Werner Boote, 99min, o.m.dtUT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: Vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton, und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken. In "Plastic Planet" sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Mit Plastic Planet reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat. Ein unterhaltsamer und investigativer Film, der zeigt, dass Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist.
globale-leipzig.de

06.12.2018 - 06.12.2018
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
die ganze Bäckerei
Josephstraße 12
AG Antrag/ autonome Erwerbsloseninitiative
*the Jobcenter told me … – but I don’t care!*

Zumutungen vom Amt kommen häufig, echte Hilfe nur selten. Falsche Bescheide, sinnlose Maßnahme und herablassende Sachbearbeiter_innen sind keine Ausnahme sondern leider normal – nichts läuft richtig beim Jobcenter!

Mit ausbleibenden Zahlungen oder einbehaltene Leistungen kann sich auf Dauer kein Mensch arrangieren – Alg2 versteht sich als soziokulturelle Existenzminimum, mit weniger auszukommen ist unzumutbar!

Konflikte mit dem Amt sind kein individueller Stress. Es ist eine politische Auseinandersetzung. Hierbei Solidarität zu erfahren ist erforderlich!

Die AG-Antrag/ autonome erwerbsloseninitiative trifft sich einmal im Monat zur Alg2-Beratung, an jedem ersten Donnerstag, von 18:00 bis 20:00h, in der Bäckerei auf der Josephstraße 12 in Leipzig.

Wenn das Jobcenter dich nervt, komm doch einfach vorbei!

Wir beraten uns gegenseitig zu unseren Problemen mit dem Amt. Die Beratung kostet nichts. Rassistische und Sexistische Kackscheiße wird nicht toleriert.

*ag-antrag[Klammeraffe]riseup.net*
AG Antrag

https://www.die-
ganze-baeckerei.net/
de/nutzer_innen/


ag-antrag(at)
riseup.net

16.10.2018

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