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left action - linksradikale Gruppen in  Leipzig - Termine aus Leipzig
 

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Inhalt

weitere Infos & organisierende Gruppe

16.05.2019
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Straße 3
Notwehr oder Rassismus?
Warum der Rechtspopulismus heute so stark ist

Roter Salon im Conne Island präsentiert:

Gespräch mit Silke van Dyk (Soziologin, Jena) und Philip Manow (Politologe, Bremen)

Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Der Rechtspopulismus hat sich als politische Kraft etabliert – auch in Deutschland. Die Zäsur für das politische System der Bundesrepublik ist offenkundig: Die Volksparteien verlieren an Zuspruch, rechts vom christlichen Konservatismus gibt es jetzt wählbare Alternativen. Noch sind die Machtaussichten der Rechten bescheiden, niemand will mit ihnen koalieren. Glaubt man einer jüngst veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung, ist das rechte Wählerpotenzial sogar ausgeschöpft. Bei über 70 Prozent der wahlberechtigten Deutschen gelten sie als nicht-wählbar, keine andere politische Kraft stoße auf solch geballte Ablehnung.

Die Angst im Land ist trotzdem groß. Umso mehr als in Thüringen, Sachsen und Brandenburg in der zweiten Jahreshälfte Landtagswahlen auf dem Programm stehen. Zumindest zwischen Pleiße und Neiße könnten die Rechten zur stärksten politischen Kraft im Parlament werden. Viele Linke sehen damit bereits den Faschismus an die Tür klopfen. Fast alle sprechen von einer Rechtsverschiebung des politischen Diskurses. Was heute an rechtem Gedankengut in der Öffentlichkeit sagbar sei, wäre früher noch tabuisiert gewesen. Was das neue Sagbare genau sein soll und für welchen Zeitraum diese Behauptung gilt, wird meistens nicht klar. Das soll nicht heißen, dass Putin-Versteher, Antiamerikaner, Freunde des Volksentscheids, Verächter des liberalen Pluralismus und Kämpfer für ethnische Homogenität politisch unbedenklich wären. Ein Problem ist der Rechtspopulismus nicht zuletzt deshalb, weil er die Möglichkeit völkischer Radikalisierung in sich trägt.

Insofern wäre es gut zu wissen, was heute politisch erfolgreich gegen rechts vorgebracht werden kann. Dies ist schon deshalb schwierig zu beantworten, weil die Frage danach oft von historisch falschen Analogien und wohlmeinendem Alarmismus begleitet wird. Recht eigentlich bleibt jedoch unklar, woher der Erfolg der Rechten rührt. Bricht sich mit ihm ein lange Zeit in den westlichen Wohlfahrtsstaaten eingehegter Rassismus weißer Männer Bahn, die angesichts eines neoliberalen Strukturwandels ihre durch Einwanderung und Feminismus bedrohten Privilegien verteidigen? Oder reagiert die Klientel des Rechtspopulismus ziemlich rational auf die Herausforderungen, vor der ehemals national organisierte Sozialstaaten angesichts der Transformation in marktoffene Wettbewerbsstaaten stehen? Ist die rechte Offensive also ein Rückzugsgefecht der eigentlich besser Gestellten, das sich zudem gegen die Erfolge linker Identitätspolitik wendet? Oder muss linke Identitätspolitik als Begünstigungsfaktor einer immer feiner ausdifferenzierten subjektiven Konkurrenz im heutigen Kapitalismus problematisiert werden, lässt sich den Rechten also nur mit einer verallgemeinerungsfähigen sozialen Politik das Wasser abgraben?

Der Rote Salon im Conne Island lädt dazu ein, diese und andere Fragen mit Silke van Dyk, Professorin für Politische Soziologie am Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Philip Manow, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bremen, zu diskutieren.
Roter Salon im Conne Island

roter-salon.
conne-island.de


rotersalon(at)
conne-island.de

16.05.2019
Diskussions-
Veranstaltung, Film


19:00 Uhr

Leipzig
Universität Leipzig, Hörsaal 2
Universitätsstraße 1
Concerning Violence
Nine Scenes from the Anti-Imperialistic Self-Defence

Sonderveranstaltung globaLE: "Concerning Violence – Nine Scenes from the Anti-Imperialistic Self-Defence", (Schweden / 2014 / 89 min / Göran Olsson / original mit UT.)Anschließend Diskussion mit Dr. Sarah Ruth Sippel (Institut für Ethnologie Uni Leipzig).

Auf der Grundlage von Frantz Fanons berühmtem Buch “Die Verdammten dieser Erde“ erzählt der Film von den Aufständen, die zur Entkolonialisierung Afrikas führen sollten. Der Filmemacher konzentriert sich dabei auf Archivmaterial, das schwedische Dokumentarfilmer und Fernsehjournalisten zwischen 1966 und 1984 in Afrika aufgenommen haben. Aufnahmen von der Befreiungsbewegung in Angola, der Frelimo in Mozambique und dem Unabhängigkeitskampf in Guinea-Bissau werden dokumentarische Bilder von schwedischen Missionaren in Tansania und einem Streik in einer schwedischen Mine in Liberia gegenübergestellt.

Die Musikerin Lauryn Hill erweckt die polarisierenden Texte Fanons zum Leben, die das Bildmaterial strukturieren und kommentieren. Ein Blick auf heutige Konflikte, die entlang der alten Kolonialgrenzen schwelen, zeigt, dass Afrika auch fast 60 Jahre nach Fanons Tod die Folgen der jahrhundertelangen europäischen Raubzüge und Interventionen noch lange nicht überwunden hat.

Die globaLE findet dieses Jahr wieder regulär vom 25.Juli bis zum 8.November statt. Das Programm findet sich bis Ende Mai auf der Webseite.
globaLE

globale-leipzig.de

17.05.2019
Diskussions-
Veranstaltung, Kongreß, Film


10:00 Uhr

Leipzig
GWZ
Beethovenstr. 15, 04107 Leipzig
Flüchtlingssolidarität in Dresden und Umgebung

PEGIDA und gewaltbereite neonazistische Mobilisierungen (z.B. in Freital oder Heidenau) prägten in den vergangenen Jahren die öffentliche Wahrnehmung der Debatten über Geflüchtete in Dresden und umliegenden Orten. Medial weniger sichtbar war, dass sich in der Region auch eine aktive zivilgesellschaftliche Willkommenskultur für Geflüchtete entwickelte. Im Workshop zeigen wir einen kurzen Dokumentarfilm von Anne Frisius (https://vimeo.com/290646847), in dem sie in Dresden mit Geflüchteten und flüchtlingspolitischen Initiativen über ihre Erfahrungen mit Rassismus, rechten Mobilisierungen und solidarischer Unterstützung im Alltag spricht. Anschließend möchten wir mit Aktiven von Willkommen in Löbtau e.V. (angefragt), Laubegast ist Bunt und des Frauen- und Mädchengesundheitszentrums MEDEA über Herausforderungen und Perspektiven der Flüchtlingssolidarität in Dresden und Umgebung diskutieren (u.a. über mögliche Konsequenzen der Landtagswahl im Sachsen im September 2019).

Der Workshop findet im Rahmen einer mehrtägigen Konferenz des Netzwerks kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (kritnet) statt. Für die Konferenz wird um eine Anmeldung gebeten: https://eveeno.com/kritnet18leipzig - eine Teilnahme am Workshop ist auch ohne Anmeldung möglich.
https://www.
facebook.
com/events/
349286195719177/


25.05.2019
Diskussions-
Veranstaltung


10:30 Uhr

Leipzig
Bürgertreff, Bürgerverein Messemagistrale
Strasse des 18. Oktober 10a, 04103 Leipzig
DKP Leipzig und UZ laden ein - 50 Jahre UZ
Runter mit der Arbeitszeit bei vollem Lohn- und Personalausgleich

Diskussionsveranstaltung mit Achim Bigus, IG-Metall-Vertrauenskörperleiter von VW Osnabrück, Kandidat der DKP zur EU-Wahl
Moderation: Werner Sarbok, Redakteur der UZ - Sozialistische Wochenzeitung der DKP
DKP
UZ

25.05.2019
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Die ganze Bäckerei
Josephstrasze 12
Fundraising Infotour - ABC Belarus
Solidarität mit Antifaschist*innen & Anarchist*innen in Belarus

Seit 10 Jahren unterstützt das Anarchist Black Cross Belarus Anarchist*innen und Antifaschist*innen in Belarus. Diese Aufgabe bringt, neben anderen, viele finanzielle Herausforderungen mit sich.
Leider wird dort recht wenig für Repressionskosten gespendet, da viele Gefährt*innen selbst in einer prekären finanziellen Lage sind. Daher benötigt das ABC Belarus internationale Unterstützung.

In diesem Jahr gibt es eine kleine Tour, um über die Situation und insbesondere das repressive Klima in Belarus zu informieren. Dabei wird die Transformation von einer seit 25 Jahren bestehenden Diktatur hin zu einem Partnerland Europas im Osten betrachtet (bei der jedoch die Machtstrukturen unangetastet blieben und der seit nunmehr 25 Jahren amtierende Präsident weiterhin im Amt ist).
Wie überstehen Anarchist*innen die Repression und schaffen es dagegen anzukämpfen?
Wer sind diese Anarchist*innen und was sind die aktuellen Ziele verschiedener Gruppen, die immer noch in diesem Land aktiv sind?
abc-belarus.org

26.05.2019
Info-Veranstaltung


13:00 Uhr

Leipzig
Gleiserei
Eisenbahnstr. 150 04315 Leipzig
A-Cafe-Ost
Einführung in den Anarchismus

Erstes anarchistisches Cafe im Leipziger Osten. Neben dem veganen mitbring-Brunch (ab 13 Uhr) gibt es zum Auftakt eine " Einführung in den Anarchismus" (ab 14 Uhr).



04.06.2019
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Brandstr. 15
Grüne Braune
Braune Wurzeln und Kontinuitäten im Umweltschutz

Umweltschutz ist nicht per se links, sondern hat braune Wurzeln und
Kontinuitäten.
Die AfD präsentiert sich heute dezidiert antiökologisch, während die
Neue Rechte eine vermeintliche linke Deutungshoheit in der Umweltfrage
brechen will. Neofaschistische Ideologen nutzen das Thema, um
antisemitische und rassistische Vorstellungen zu verbreiten und Anhänger
zu gewinnen. Die FPÖ präsentiert sich als nationale Umwelt- und
Heimatschutzpartei, die NPD agitiert gegen Gentechnik und Atomkraft,
weil sie deutsches Erbgut schädigen, Neonazis siedeln in Randlagen als
Biobauern.

Anknüpfen können sie im Mainstream, bei Umweltschützern und
Globalisierungskritikern, an die neue Heimatliebe, die Vielfalt der
Kulturen, die bewahrt werden sollen, als handele es sich um verschiedene
Tier- und Pflanzenarten, oder die Vorstellung, die Erde sei überbevölkert.

Der Vortrag bietet einen Überblick über aktuelle Aktivitäten und
Positionen der Rechten im Umweltbereich sowie einen historischen
Rückblick. Außerdem werden ideologische Schnittstellen behandelt, die
die Rechte nutzen kann und Konturen einer politischen, emanzipatorischen
Ökologie vorgestellt.
Pödelwitz Bleibt

poedelwitz.
bleibt(at)
bund-sachsen.de

16.05.2019

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