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left action - linksradikale Gruppen in  Leipzig - Termine aus Leipzig
 

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Inhalt

weitere Infos & organisierende Gruppe

08.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Felsenkeller
Karl-Heine-Straße 32
Der marktgerechte Patient - Premiere
GlobaLE Kino

Der marktgerechte Patient (BRD 2018, Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 72min, dt.). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Aktivist/innen aus Pflege und Krankenhausbereich aus Hamburg, Berlin und Leipzig.

Es gibt zwar bereits zahllose Berichte über skandalöse Zustände in den deutsche Krankenhäusern. Erstaunlicherweise fehlt dabei aber fast immer der Bezug auf die wesentliche Ursache dieser Zustände: Die seit 2003 verbindliche Vergütung der Krankenhäuser durch sog. Fallpauschalen (jede diagnostizierbare Krankheit hat einen fixen Preis – wer mit möglichst geringen Personal-, Sach- und Organisationskosten den Patienten optimal schnell abfertigt, macht Gewinn – wer sich auf die Patienten einlässt und Tarife zahlt, macht Verlust). Die Einführung der sog. DRGs (Diagnosis Related Groups) war der radikale Schritt zur kompromisslosen Kommerzialisierung eines Bereichs, der bis dahin vom Gedanken der Empathie und Fürsorge getragen wurde.
Seither wird der Mensch dort, wo er am Verletzlichsten ist, nämlich als hilfsbedürftiger Patient, den gnadenlosen Prinzipien von Gewinn und Verlust untergeordnet. "Wir sind nicht an der Zurschaustellung von Skandalen interessiert. Uns kommt es bei der Aufdeckung von Folgen vor allem auf die Ursachen der unhaltbaren Zustände in den deutschen Krankenhäusern an. Nur so sind sie zu verändern!" sagen die beiden Filmemacher Leslie Franke und Herdolor Lorenz.
Bezeichnend ist, dass in der Ankündigung des 17. Europäischen Gesundheitskongresses 2018, auf dem sich die Größen der Gesundheitspolitik und des medizinischen Business treffen, den deutschen Kliniken zwar gute Noten bescheinigt wurden. Die größte Sorge sei aber, „dass viele Ärzte und Pflegekräfte nicht mehr gerne in ihrem Beruf arbeiten und sich andere Berufe suchen“. Die Flucht aus dem Krankenhäusern ist für Pflegerinnen und Pfleger bereits real, weil sie trotz unsäglichem Stress nicht mehr zur wirklichen Pflege der Patienten kommen. Aber auch die meisten Ärzte sind es leid, gezwungen zu sein, in erster Linie auf die Profitabilität ihrer Abteilung zu achten.
Offensichtlich ist die Angst vor Kliniken ohne Personal auch schon bei der Politik angekommen. So wurde in den Koalitionsvereinbarungen festgelegt, dass das Budget für die Pflege aus den Fallpauschalen herausgenommen wird. Damit wäre ein erster Pfeiler des marktgerechten Preissystems gebrochen. Der ansonsten gar nicht so progressive Krankenhausverband ließ sogar verlauten, sie würden sich unter diesen Umständen auch einer Abschaffung der DRGs nicht widersetzen. Allerdings wurde Herr Spahn Gesundheitsminister. Und wenn es nach ihm geht, wird es keine Abstriche an den Fallpauschalen geben.
Mit den Volksentscheiden in Hamburg und Berlin für „Mehr Personal ins Krankenhaus durch feste Personal-Patienten-Schlüssel“ erhöht sich der öffentliche Druck.
globale-leipzig.de

08.11.2018
Info-Veranstaltung, Film, Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Atari
Reudnitz
A Journey Through the Syrian War and Rojava Revolution

Presentation and Campaign about the documentary film :

“Belki sibe (Maybe Tomorrow) : A Journey Through the Syrian War and Rojava Revolution”
by Alexis Daloumis and the Shadow Crew.

The documentary is about the war against ISIS in Syria, and the Rojava Revolution.
It covers the period from the battle of Manbij (summer 2016) to the liberation of Raqqa city which spelled the destruction of the Islamic Caliphate (October 15, 2017) and the December 2, 2017 elections.

This documentary is full instead a multitude of voices from a multitude of places that are meant to create a collective and dialectical narrative, which seeks to highlight both the military and the civil/political aspects of the situation that is still unfolding in Northern Syria, from both internationalist and local perspectives.

There is a vast amount of material, whose processing requires a lot of labour from various skilled professionals, to complete the film.

Finally, this documentary film is not a commodity. It will not be sold, it will not be screened on television, or get commercial cinema distribution. It will be circulated in as many festivals as possible around the world and released, freely accessible on the internet.

The Presentation about the Film includes several videos and Alexis Daloumis talking in between.
https://www.
facebook.
com/events/
1141986445966968/


10.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Borna
Jugendclub Kindervereinigung Leipzig e.V.
Raupenhainer Str. 45, Borna-Gnandorf
Land am Wasser
GlobaLE Kino

Land am Wasser (BRD 2015, Tom Lemke, 85min, dt.). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

Silvio lebt in einem Geisterdorf. 1998 wurden die Bewohner umgesiedelt, damit die Braunkohle darunter abgebaut werden kann.
Vor über 900 Jahren nannten die ersten Siedler den Ort „Land am Wasser“, weil ein kleiner Bach durch die Landschaft fließt. Mit diesem Wasser bestellt Silvio kleine Agrarflächen im Dorf und tränkt sein Vieh. Seinen Heimatort, der nutzlos geworden war, hat er so als Landwirt wieder erobert. Wie lange er hier seinen Lebensunterhalt noch verdienen kann, ist ungewiss. Niemand weiß, wann die Tagebaubagger hier letztendlich ankommen werden. Allgegenwärtig ist das Geräusch des Förderbandes, das seit Jahrzehnten in wenigen Kilometer Entfernung ununterbrochen Kohle transportiert. Die Häuser des Dorfes werden zwar nach und nach abgerissen, aber Silvio ist nicht allein. Sein Nachbar schmiedet im über hundertjährigen Familienbetrieb weiter gegen die Zeit und Norbert, vom ebenfalls betroffenen Nachbarort, rebelliert als Letzter eisern gegen die Umsiedlung. Manchmal kommen auch ehemalige Bewohner vorbei. Man hilft sich noch immer und nebenbei verschwindet eine ganze Dorfgemeinde. Als auch die letzten Mitbewohner den Ort verlassen haben, versucht Silvio, sich weiter gegen das Unvermeidliche zu stemmen. Wohl wissend, dass das Ende nicht aufzuhalten ist.
globale-leipzig.de

11.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung


13:00 Uhr

Leipzig
Die ganze Bäckerei
Josephstr.12, Leipzig
A-Café
Anarchistischer Sonntagsbrunch / Anarchist Sunday Brunch.

eden zweiten Sonntag im Monat / Every second Sunday in the month. Wann/When? 11. November Wo/Where? Die ganze Bäckerei (Josephstr.12, Leipzig) a-cafe@riseup.net

A-café. Anarchistischer Sonntagsbrunch - ein selbstorganisierter Raum für Interessierte: sich in ungezwungener Athmosphäre über Anarchismus und verwandte Lebensentwürfe austauschen.

Es gibt einen Kinderspace und Hunde sind willkommen.

Ab 13:00 Uhr:
Der DIY Mitbring-Brunch.
Kaffee und Tee werden von uns gestellt, Um ein buntes DIY-Buffet zu ermöglichen/ anzubieten freuen wir uns über von Euch mitgebrachte diverse vegane Köstlichkeiten.

Falls ihr Lust habt, eure Musik mit uns zu teilen, bringt gerne MP3-Player, CDs, oder USB-Sticks mit. Es wird einen Infotisch geben, der zwar schon gut gefüllt ist, aber immer gern ergänzt werden darf, um nicht nur den Bauch, sondern auch den Kopf beim Brunchen auf Trab halten zu können. Wir sind offen für weitere Vorschläge, und wenn du ein spezielles Bedürfnis oder eine Idee hast, lass es uns wissen.

Ab 14:00 Uhr Thema diesen Monat: #besetzen.
Diesen Monat sind Menschen von der Kampagne #besetzen aus Berlin zu Gast. Seit Frühling dieses Jahres werden unter diesem Label immer wieder Häuser besetzt, darunter auch der geplante und umstrittene Google Campus in Kreuzberg. Sie werden uns ihre Aktionsformen darstellen und über ihre Ziele und Absichten berichten. Danach ist Raum, um über Sinn und Möglichkeiten von Besetzungen in Leipzig zu diskutieren.

--
A-Café. Jeden zweiten Sonntag im Monat.
Nächstes A-Cáfé: 9. Dezember - "Präsentation "Kampf gegen Google-Campus".

_________________________

A-Café. Anarchist Sunday brunch — a self-organized place to meet, learn and find like-minded people, that happen once a month, every second Sunday.
There will be a kids-space and dogs are welcome.

13.00 — DIY-Brunch.
Organizers will provide hot drinks (coffee and tea), but ideally those who want to join us should bring some vegan food to make our "menu" diverse and DIY as much as possible.
If you want to share some music - bring a USB with files. There will also be an info-table. You can share news, get to know each other, or read some zine while eating.

14.00 - #besetzen
This month, there will be people from the campaign #besetzen from Berlin. Since this year‘s spring, several houses were squatted within this label, amongst them also the planned and controversial Google Campus in Kreuzberg. Our guests will present us their types of actions and speak about their aims and intentions. There will be also space to
discuss about sense and possibilities of squatting in Leipzig.

--
A-Café. Every second Sunday in the month.
Next A-Cáfe, 9. December - Presentation "Fight against Google-Campus".
Organized by your friendly anarchist collective

a-cafe(at)riseup.net
13.11.2018
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
LinXXnet
Brandstraße 15
Wörterbuch des besorgten Bürgers

Mit Nancy Grochol und Robert Feustel

Das Wörterbuch des besorgten Bürgers kartografiert und kritisiert – unvollständig und selbst wertend – in 150 Einträgen den sprachlichen Zauber, der weite Teile der politischen Öffentlichkeit erfasst hat und der beharrlich mit stilisierten Ängsten spielt. Unterstützt von O-Tönen sowie Bild- und Tonmaterial werden Abgründe aus- und verquere Dreher beleuchtet.
"Rassismus tötet!" - Leipzig

rassismus-toetet-
leipzig.org


13.11.2018
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Wagenplatz Rhizomia
Diy-Doku über das Wagenkollektiv Kommando Rhino aus Freiburg
Mit Popcorn!

Dokumentarfilm über das politische Kunst-, Kultur- und Wagenkollektiv Kommando Rhino, das in den Jahren 2009-2011 den Eingang zum Freiburger Stadtteil Vauban schmückte.

Freiburg, Vauban 2009: Aus einer Aktion von FreiraumaktivistInnen heraus wird der ehemalige wilde Parkplatz am Eingang der Vauban (M1 Gelände) von WäglerInnen besetzt. Nach und nach wächst eine bunte Oase mit Café, Kneipe und Gemeinschaftsküche aus recycelten Materialien. Es finden Konzerte, Kinoabende, kulturelle Veranstaltungen, Kunstausstellungen sowie viele bunte Aktionen und Demos statt. Tage der offenen Tür tragen zum gemeinschaftlichen Miteinander bei und beleben den Stadtteil Vauban. So entsteht ein Freiraum für vielerlei Ideen. Die Stadt Freiburg jedoch sieht das anders und beschließt nach zwei Jahren Besetzung die Räumung
14.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Neues Schauspiel
Lützner Straße 29
Weiße Geister - Der Kolonialkrieg gegen die Herero
GlobaLE Kino

Weiße Geister - Der Kolonialkrieg gegen die Herero (BRD, Namibia 2004, Martin Baer, 72min, omdtUT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Israel Kaunatijke.

Der Dokumentarfilm fragt nach den Folgen des deutschen Kolonialkrieges zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Südwestafrika, dem heutigen Namibia, und erkundet, wie sich die Beziehungen zwischen den Nachfahren der Kolonisten und Kolonialherren und den Nachfahren der Kolonisierten und Ausgebeuteten heute gestalten. Der Filmemacher Martin Baer und sein Freund Israel Kaunatijke, ein in Berlin lebender Herero, sind gemeinsam auf den Spuren der kolonialen Vergangenheit und ihren Auswirkungen nach Namibia gereist. Sie möchten einerseits herausfinden, wie die Herero die Erinnerung an die Katastrophe ihrer Niederlage verarbeitet, überliefert und wachgehalten haben. Andererseits versuchen sie zu klären, welches Verhältnis die Deutschen inzwischen zu ihrer zunächst als Sieg gefeierten, dann als verbrecherisch verdammten Geschichte entwickelt haben. Dabei entdecken sie, dass ihre eigenen Familiengeschichten viel mehr mit dieser Vergangenheit verbunden sind, als sie bisher wussten.
globale-leipzig.de

14.11.2018
Mobilisierungs-
Veranstaltung, Info-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Meuterei
Zollschuppenstraße 1
Info-Vortag: Hasi Bleibt!

Das Social Center HaSi in Halle wurde 2016 besetzt und ist aktuell akut räumungsbedroht. Mit der HaSi würde ein Raum wegfallen, in dem linksradikale Politik stattfindet, sowie zahlreiche Nachbarschaftsprojekte und andere selbstorganisierte Initiativen ihren Platz haben. Alles Dinge, die besonders in einer rechten Hochburg wie
Halle bitter nötig sind. Auf dem Vortrag gibt es Infos zur aktuellen Lage und den vielfältigen Möglichkeiten die HaSi zu unterstützen. Lasst uns gemeinsam für den Erhalt unserer Räume kämpfen!

Achtet auf weitere Ankündigungen und Termine: hafenstrasse7.noblogs.org #hasibleibt
hafenstrasse7.
noblogs.org


15.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Karl-Heine-Straße 50
Democracy - Im Rausch der Daten
GlobaLE Kino

Democracy - Im Rausch der Daten (BRD 2015, David Bernet, 104min, omdtUT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Aktivist/innen.

In unseren Zeiten hat die Digitalisierung die Gesellschaft beinahe grundlegend geändert. Datenschutz kann daher als eine Art "pollution control" aufgefasst werden. Mittlerweile ist die neue europäische DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) umgesetzt und in aller Munde. Aber wie ist sie entstanden? In der digitalen Gesellschaft werden wir zu gläsernen Menschen: Mit jedem Klick, mit jedem Telefonat, mit jedem im Internet bestellten Buch, jeder Kartenzahlung oder Videoload werden Menschen transparent und hinterlassen überall digitale Fingerabdrücke. Die Welt befindet sich im Datenrausch, die persönlichsten Informationen von uns allen sind zu einer begehrten Ressource geworden: Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts – wer sie hat, hat das Geld und damit die Macht. Doch wer kontrolliert diesen Zugriff auf private Daten? Und was bedeutet das für die Gesellschaft? Regisseur David Bernet öffnet die Türen zu einer schier undurchdringlichen Welt. Zum ersten Mal in der Geschichte der EU konnte ein Filmteam so tief ins Innere der EU vordringen und die Entstehung eines Gesetzes filmisch begleiten. Ein Ringen wie bei David gegen Goliath beginnt: Bürgerrechte versus Wirtschaftsinteressen. Es geht dabei längst nicht mehr nur um Big Data. Es geht um die Zukunft jedes einzelnen EU-Bürgers, um seine Privatsphäre und Sicherheit.
globale-leipzig.de

15.11.2018
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Harkortstr.10
Buchvorstellung: Partisanen einer neuen Welt
Eine Geschichte der Linken und Arbeiterbewegung in der Türkei

Die Geschichte der Linken in der Türkei ist hierzulande weitgehend unbekannt – zu Unrecht. Denn nur in wenigen Ländern kann auf einen so reichhaltigen Erfahrungsschatz an sozialen Kämpfen zurückgeblickt werden wie in der Türkei. Das Spektrum reicht von Streiks und Fabrikbesetzungen über den Guerillakampf bis zur spontanen Gezi-Park-Rebellion im Jahr 2013 und der Bildung von Volksräten zur Selbstverwaltung in kurdischen Städten. Doch eine Abhängigkeit von Sowjetrussland in den 20er-Jahren, Illusionen in das Militär in den 60er-Jahren, selbstzerstörerische Strömungskämpfe, Abgrenzungsschwierigkeiten gegenüber dem Kemalismus und eine Ignoranz gegenüber dem Selbstbestimmungsrecht der kurdischen Nation führten mehrfach zu tragischen Niederlagen der linken Bewegung.

Das von Nikolaus Brauns und Murat Cakir herausgegebene Buch "Partisanen einer neuen Welt" schildert den Werdegang der Linken und ihrer Organisationen vom ausgehenden Osmanischen Reich bis in die Gegenwart, in Wechselwirkung mit der politischen und sozioökonomischen Entwicklung des Landes. Es kann so auch als eine alternative Geschichte der Türkei gelesen werden. Einzelne Kapitel befassen sich mit dem Verhältnis von Arbeit und Kapital in der gegenwärtigen Türkei, der feministischen Bewegung und der kurdischen Freiheitsbewegung.
AG Kurdistan

https://www.
rosalux.
de/veranstaltung/es_
detail/OIXB8/
partisanen-einer-
neuen-welt/


15.11.2018
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Wagenplatz Rhizomia
Diy-Doku über das Wagenkollektiv Kommando Rhino aus Freiburg
Mit Popcorn!

Dokumentarfilm über das politische Kunst-, Kultur- und Wagenkollektiv Kommando Rhino, das in den Jahren 2009-2011 den Eingang zum Freiburger Stadtteil Vauban schmückte.

Freiburg, Vauban 2009: Aus einer Aktion von FreiraumaktivistInnen heraus wird der ehemalige wilde Parkplatz am Eingang der Vauban (M1 Gelände) von WäglerInnen besetzt. Nach und nach wächst eine bunte Oase mit Café, Kneipe und Gemeinschaftsküche aus recycelten Materialien. Es finden Konzerte, Kinoabende, kulturelle Veranstaltungen, Kunstausstellungen sowie viele bunte Aktionen und Demos statt. Tage der offenen Tür tragen zum gemeinschaftlichen Miteinander bei und beleben den Stadtteil Vauban. So entsteht ein Freiraum für vielerlei Ideen. Die Stadt Freiburg jedoch sieht das anders und beschließt nach zwei Jahren Besetzung die Räumung
22.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


17:00 Uhr

Sandersdorf-Brehna
Gemeindezentrum
Kirchstraße, Sandersdorf
Plastic Planet
GlobaLE Kino

Plastic Planet (Österreich, BRD 2009, Werner Boote, 99min, o.m.dtUT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: Vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton, und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken. In "Plastic Planet" sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Mit Plastic Planet reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat. Ein unterhaltsamer und investigativer Film, der zeigt, dass Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist.
globale-leipzig.de

22.11.2018 - 22.11.2018
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
HTWK
Geutebrückbau G119
Warum Wachstumskritik Teil von Kapitalismuskritik sein sollte und umgekehrt
Steffen Liebig

Das Verhältnis der politischen Linken zu Konzepten und Bewegungen, die sich rund um Schlagworte wie „Postwachstum“ oder „Degrowth“ sammeln, ist oft ambivalent. Für die einen gilt Wachstumskritik als verkürzt und als moralisierende Konsumschelte, für die anderen sind die mit ihr verbundenen Praxen zu individualistisch, harmlos oder schlicht systemkonform. Und tatsächlich wird Wachstumskritik keineswegs ausschließlich von links geübt. Demgegenüber betont der Vortrag, dass sich Kapitalismuskritik und Wachstumskritik gegenseitig bedingen und beide nicht aufeinander verzichten sollten. Gerade die kapitalismuskritische Linke täte gut daran (wieder) verstärkt ökologische Themen aufzugreifen. Hierzu lassen sich aus der ökomarxistischen Tradition Argumente aufnehmen, welche viele der üblichen Einwände gegen die Wachstumskritik entkräften.


It's the End of the World as We Know It - Eine Veranstaltungsreihe zur ökologischen Krise und der Möglichkeit von Alternativen

Klimawandel, Dürre, Stürme, Vermüllung und Verödung, vom Bienensterben vor der Haustür bis zur Hungerkatastrophe ganz weit weg: Nicht nur die Errungenschaften der modernen Gesellschaften werden durch politische und immer mehr auch durch ökologische Krisen bedroht, sondern die menschliche Existenz insgesamt. Doch keine gesellschaftliche Krise kommt von Außen, denn folgen wir auch in Zukunft der gleichen irrationalen Logik des Kapitalismus wie in den letzten 200 Jahren, wird die ökologische Krise immer weiter verschärft. Soll eine bessere Zukunft für alle Menschen in einer freien Gesellschaft nicht schon durch die Zerstörung ihrer 'natürlichen' Grundlagen verunmöglicht werden, müssen die ökologische Krise und ihre Ursachen bereits in der Gegenwart bekämpft werden.
Die Proteste und Aktionen im Hambacher Forst waren ein lokaler Erfolg sozialer Bewegung, gleichzeitig sehen darin tausende Arbeiter_innen der Braunkohleindustrie ihre persönliche soziale Krise. Währenddessen schafft McDonalds Plastikstrohhalme ab und RWE wird der drittgrößte Ökostromanbieter Europas. Der Kapitalismus als Gesellschaftsverhältnis ist von Widersprüchen geprägt, die durch verschiedene Ansätze der Degrowth- und Postwachstums- sowie anderen sich als ökologisch verstehenden Bewegungen nicht immer thematisiert werden. Im Vordergrund steht oft eine Konsumkritik und Infragestellung von Wirtschaftswachstum. Zugrunde liegt kein einheitliches Theoriegebäude, sondern eine pluralistische, inhaltlich breite Bewegung bestehend aus verschiedenen, teils widersprüchlichen politischen Strömungen und Ideologien.
Warum werden aber die systematischen Analysen der ökologischen Krise und eine Kritik der gesellschaftlichen Ursachen bisher kaum wirkmächtig? Mit dieser Veranstaltungsreihe wollen wir der Frage nachgehen, wie sich diese Krise, ihre Ursachen und der Kampf dagegen theoretisch beschreiben und praktisch verändern lassen, bevor es zu spät ist.

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert und unterstützt von Naturfreundejugend Leipzig, Referat für Ökologie- StuRa Uni Leipzig und Referat Ökologie und Verkehr HTWK
NFJ Leipzig

facebook.com/
events/
2264876533734202/


29.11.2018
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
IFZ
An den Tierkliniken 38-40
Recht auf Nicht-Recht? Kritiken des Bürgerlichen Rechts und ihre Probleme

Zur linken Kritik an Gesellschaften, „in welchen die kapitalistische Produktionsweise herrscht“ (Karl Marx), gehört auch die Kritik ihrer juristischen Grundlagen. Das subjektive Recht, die moderne Form der bürgerlichen Rechte, ist keine neutrale Form, mit der jeder beliebige Inhalt transportiert werden kann. Im Gegenteil: Indem die bürgerlichen Rechte die Beziehungen von Menschen als Beziehungen von juristisch gleichgestellten Rechtssubjekten zueinander gestalten, bilden sie die Grundlage einer kapitalistischen Ökonomie. Die abstrakte und allgemeine Form der subjektiven Rechte, d.h. der Umstand, dass sie „ohne Ansehen der Person“ für alle gleich gelten, ist der Grund für die konkrete, materielle Ungleichheit. Daraus die Forderung abzuleiten, subjektive Rechte und den sie garantierenden bürgerlichen Rechtsstaat abzuschaffen – als Bedingungen für den Übergang in eine post-kapitalistische Produktionsweise –, ist freilich nicht unproblematisch. Eine rechtsfreie Ordnung menschlichen Zusammenlebens ist nicht automatisch eine emanzipatorische Ordnung. Die Probleme und Paradoxien, die mit der Forderung nach einer Abschaffung der Rechte in ihrer gegenwärtigen Form verbunden sind, stehen im Zentrum aktueller rechtsphilosophischer Auseinandersetzungen im akademischen linken Spektrum. Benno Zabel wird in diese Diskussion anhand von Christoph Menkes „Kritik der Rechte“ einführen.

Auch von rechts werden die subjektiven Rechte als die Basis der liberalen Gesellschaft kritisiert. Hier ist es weniger die mit dem Recht verbundene ökonomische Ordnung, die die Kritik motiviert, als vielmehr der Umstand, dass diese Rechte sich gleichgültig gegenüber politischen oder religiösen Gemeinschaften verhalten. Der universalistische, auf die europäische Aufklärung zurückgehende Anspruch des Rechts (wie Freiheit der Religionsausübung, Meinungs- und Pressefreiheit, Freiheit der Kunst usw.), so die Kritik, behandle Ungleiches gleich und missachte die „ethnischen“ oder kulturellen Unterschiede zwischen den „Völkern“. Diese in rechten Diskussionszusammenhängen neuerdings unter dem Label eines „Ethnopluralismus“ verhandelte Idee kultureller Besonder- und Verschiedenheit von „Völkern“ und Nationen, findet ihren politischen Ausdruck in der Forderung nach einer Verfassungssubstanz auf Grundlage völkischer und/oder kultureller Sittlichkeit. In einer solchen sozialen Ordnung auf Grundlage eines je besonderen „Nationalcharakters“ stehen die historisch abgeleiteten und kulturell gerechtfertigten Rechte über den bürgerlichen Rechten (z.B. in Form der Menschenrechte) mit ihrem universalistischen Anspruch. Ausgehend von der historischen Rechtsschule des 19. Jahrhunderts und den Positionen Carl Schmitts wird Ingo Elbe in die rechte Debatte zur Kritik abstrakt-allgemeiner Rechte einführen.

In der Idee der Sittlichkeit als unvermittelte Gestaltungsmacht des politischen Gemeinwesens treffen sich gegenwärtig rechte und linke Positionen. Die positive Bezugnahme auf kollektive Identitäten – hier jedoch verstanden als „anti-essentialistische“, diskursiv konstruierte Identitäten – gehört aktuell auch in das argumentative Repertoire einer post-kolonialen, neo-marxistischen oder post-strukturalistischen Linken. In der Diskussion sollen mögliche Überschneidungen und Anknüpfungspunkte rechter und linker Rechtskritiken überprüft und diskutiert werden. Welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen? Steht die Kritik des bürgerlichen Rechts angesichts der gegenwärtigen faschistischen und nationalistischen Tendenzen überhaupt auf der Tagesordnung? Oder gilt es aktuell viel mehr den bürgerlichen Rechtsstaat – trotz seiner Defizite und Mängel – gegen seine Kritiker zu verteidigen? Was aber, wenn gerade die Aufrechterhaltung des Status quo den Aufstieg der neuen Rechten begünstigt?

Teilnehmende:

PD Dr. Ingo Elbe (Oldenburg), Prof. Dr. Benno Zabel (Bonn), Modertion: Dr. Philipp Lorig (Leipzig) und Elisabeth Niekrenz (Leipzig)

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr
Marx Expedition

06.12.2018 - 06.12.2018
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
die ganze Bäckerei
Josephstraße 12
AG Antrag/ autonome Erwerbsloseninitiative
*the Jobcenter told me … – but I don’t care!*

Zumutungen vom Amt kommen häufig, echte Hilfe nur selten. Falsche Bescheide, sinnlose Maßnahme und herablassende Sachbearbeiter_innen sind keine Ausnahme sondern leider normal – nichts läuft richtig beim Jobcenter!

Mit ausbleibenden Zahlungen oder einbehaltene Leistungen kann sich auf Dauer kein Mensch arrangieren – Alg2 versteht sich als soziokulturelle Existenzminimum, mit weniger auszukommen ist unzumutbar!

Konflikte mit dem Amt sind kein individueller Stress. Es ist eine politische Auseinandersetzung. Hierbei Solidarität zu erfahren ist erforderlich!

Die AG-Antrag/ autonome erwerbsloseninitiative trifft sich einmal im Monat zur Alg2-Beratung, an jedem ersten Donnerstag, von 18:00 bis 20:00h, in der Bäckerei auf der Josephstraße 12 in Leipzig.

Wenn das Jobcenter dich nervt, komm doch einfach vorbei!

Wir beraten uns gegenseitig zu unseren Problemen mit dem Amt. Die Beratung kostet nichts. Rassistische und Sexistische Kackscheiße wird nicht toleriert.

*ag-antrag[Klammeraffe]riseup.net*
AG Antrag

https://www.die-
ganze-baeckerei.net/
de/nutzer_innen/


ag-antrag(at)
riseup.net

06.12.2018
Veranstaltung


15:00 Uhr

Leipzig
Rhizomia
Bennigsenstraße
Prisoners Solidarity Cafe
Solidarity is our weapon

Jeden 1. Donnerstag im Monat, 15 bis 18 Uhr auf Rhizomia.

Solidarity is our weapon

Es gibt:
* Briefschreibewerkstatt
* Kaffee, Tee und Kuchen (vegan)
* Zines, Bücher, Infos und Diskussionen

Wir wollen uns in angenehmer Atmosphäre über unsere Möglichkeiten der Solidarität mit Gefangenen austauschen, über Knäste diskutieren und Briefe an Gefangene schreiben.

Briefe helfen den Gefangenen, den Knast­-Alltag zu ertragen, geben Hoffnung und Mut und zeigen unseren Gefährt*innen, dass sie weder allein, noch vergessen sind.

Wir können euch Infos geben, warum und wie mensch am besten Briefe an Gefangene schreibt, es gibt Schreibwerkzeug, Adressen etc.

Ihr könnt aber auch einfach zum Lesen, diskutieren oder Kaffee trinken und Kuchen essen vorbei kommen.

Alles ist vegan und gegen Spende.
Anarchist*innen

8.11.2018

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