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left action - linksradikale Gruppen in  Leipzig - Termine aus Leipzig
 

[Wöchentlicher Left Action Newsletter]  

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date, time, location, Aktionsform

Inhalt

weitere Infos & organisierende Gruppe

17.01.2019
Diskussions-
Veranstaltung, Veranstaltung


20:00 Uhr

Erfurt
Offene Arbeit Erfurt
Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus
Das Wintermärchen - eine historische Reportage über die Baierische Revolution 1918/19

Vortrag und Diskussion mit Ralf Höller
München, nicht Berlin war Schauplatz der ersten deutschen Revolution 1918. Sieben Monate lang regierten radikale Linke in Bayern. Der sozialistische Ministerpräsident Kurt Eisner machte das Land zu dem, was es heute noch ist: ein Freistaat. Nach Eisners Ermordung folgte eine anarchistische und später eine kommunistische Räterepublik. Erst mit dem Einmarsch von Reichswehr und Freikorps scheiterte das Experiment, fast 1000 Tote gab es am Ende..
Zahlreiche Schriftsteller wohnten zu jener Zeit in München. Ernst Toller, Erich Mühsam und Gustav Landauer beteiligten sich aktiv an der Regierung, Oskar Maria Graf, Heinrich Mann, B. Traven und Ricarda Huch zählten sich zu den Sympathisanten, Thomas Mann und Josef Hofmiller zu den Gegnern.
Aus ihrer Sicht erzählt Ralf Höller die bewegenden Ereignisse der Jahre 1918/19. Enttäuschte Hoffnungen, verratene Ideale und immer wieder aufbrechende Gewalt prägen jene turbulenten Monate, in denen auch die Weichen für den späteren Aufstieg der Nationalsozialisten gestellt wurden.

Eine Veranstaltungsreihe des Bildungskollektives zu 100Jahre Bairische Räterepublik. In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen
Bildungskollektiv Biko

biko.arranca.de/

18.01.2019
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Fischladen
Wolfgang-Heinze-Str. 22
Abtreibung, „Lebensschutz“-Bewegung und Neue Rechte

Zu Beginn der 1960er Jahre formierte sich in den USA die „Pro Life“-Bewegung und etablierte sich kurze Zeit später ebenso in Deutschland. Explizite und religiöse „Lebensschutz“-Organisationen sowie zahlreiche Parteien setzen sich für die Verschärfung des §218 StGB und dem einhergehenden Verbot von Abtreibungen ein. Seit den 1990er Jahren zeigen sich deutliche Überschneidungen mit der Neuen Rechten.
Der Vortrag wird die nahezu identischen Argumente als auch die personellen Überschneidungen beleuchten.

Referentin von „Rassismus tötet!“ – Leipzig
Präsentiert von der AG Fem*Powerment
AG Fem*Powerment

rassismus-toetet-
leipzig.org/


18.01.2019
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Atari
Die feministische Internationale: Ni una menos; non una di meno; keine mehr
Entstehung – Forderungen – Plan

2016 gab es in Argentinien einen feministischen Generalstreik. Grund dafür war die Straflosigkeit bei der Gerichtsverhandlung im Fall eines Mordes an einer Frau, einem Femizid. Der Streik fand im Namen Ni una menos, Keine weniger statt. Die Feminist*innen in Italien, Mexiko, Spanien und Polen haben dieses Engagement für die jeweils eigenen Länder aufgegriffen und damit ein weltweites Netzwerk aufgebaut. Sexistische Strukturen bedeuten in allen Ländern eine tolerierte Akzeptanz der Unterdrückung oder Ermordung von Frauen. Im Namen des Patriarchats. Dagegen wendet sich die feministische Internationale. Im Herbst 2017 hat die feministische Bewegung Non una di Meno in Italien – ausgehend von einem kollektiven Schreibprozess – ein Manifest veröffentlicht. Es analysiert die Strukturen im italienischen Staat und hält die notwendigenVeränderungen und Forderungen fest, um Gewalt in all ihren (strukturellen) Ausmaßen entgegenwirken zu können.
Mit der Übersetzung wollen wir auf die Arbeit der Italienerinnen aufbauend Inspiration finden und Forderungen für den spezifisch deutschen Kontext entwickeln und diskutieren:
„Dieser Plan ist keine Bitte um Hilfe, sondern ein Instrument des Kampfes und eine Zusammenschrift von Forderungen. Er ist ein Dokument mit Vorschlägen zum Handeln. Dieser Plan fordert jede* dazu auf, sich selbst zu positionieren, “partire da sé”, also von sich selbst ausgehend an einem Prozess der radikalen Transformation von Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft, Beziehungen und Bildung teilzunehmen, um eine gewaltfreie Gesellschaft aufzubauen, die frei ist von männlicher und geschlechtsspezifischer Gewalt. Wir sind viele, wir haben uns organisiert - und werden damit weitermachen - wir haben jetzt einen Plan. Wenige und schlecht verteilte Ressourcen werden nicht reichen, um die Auswirkungen der Gewalt in ihrer Struktur zu bekämpfen, wir fordern mehr und werden es uns nehmen. Wir haben eine gemeinsame Stimme gefunden und wir werden nicht aufhören, sie zu benutzen.
Wir haben einen Plan und wir sind die Kraft, um ihn umzusetzen.“ (Auszug aus dem italienischen Manifest „Wir haben einen Plan“)

Eine Veranstaltung mit den Übersetzerinnen Merle Dyroff, Rina Schmeing und Marlene Pardeller und der Initiative #keinemehr
Ladenprojekt Atari

21.01.2019
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Lesung, Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Ost-Passage Theater
Konradstr. 27 (über ALDI), 04315 Leipzig
Release LEIPZIGER ZUSTÄNDE 2019
Broschürenvorstellung und Diskussion

Die Dokumentationsplattform chronik.LE präsentiert die mittlerweile sechste Ausgabe der "Leipziger Zustände". Diese alle zwei Jahre erscheinende Broschüre bietet einen Überblick zu Faschismus, Rassismus und Diskriminierung in der Leipziger Region. In der aktuellen Broschüre beschäftigt sich eine Vielzahl von Autor_innen auf 116 Seiten mit den Themenkomplexen Migration & Rassismus, Geschlecht & Sexismus, organisierte Neonazis, AfD & Friends sowie Verdrängung. Neben Interviews mit und Texten von Menschen, die von Rassismus und anderen Diskriminierungsformen betroffen sind, gibt es einen ausführlichen Artikel zur Entwicklung der Neonazi-Szene in und um Leipzig in den vergangenen zehn Jahren.

Das Projekt chronik.LE existiert mittlerweile seit zehn Jahren und dokumentiert auf www.chronikLE.org faschistische, rassistische und andere diskriminierende Ereignisse in der Leipziger Region. Aus diesem Anlass erinnern langjährige Mitstreiter_innen und Unterstützer_innen in der aktuellen Ausgabe der "Leipziger Zustände" an die Anfänge des Projekts und würdigen die Bedeutung von chronik.LE.

Wir laden euch dazu ein, die Veröffentlichung mit uns zusammen zu feiern und am 21. Januar um 19 Uhr im Ostpassage-Theater einen ersten Blick in die Broschüre zu werfen. Redaktionsmitglieder und Autor_innen führen durch den Abend und lesen aus ihren Artikeln.
chronik.LE (Dokumentation faschistischer, rassistischer und diskriminierender Vorfälle in und um Leipzig)

chronikle.org

22.01.2019
Veranstaltung


20:30 Uhr

Leipzig
RhizomiA
Bennigsenstraße, Leipzig
Solidarität mit trans Personen im Knast
Solidarity with trans prisoners

[english version below]

Am 22. Januar ist der Tag der Solidarität mit trans Menschen im Gefängnis. Dieser Tag ist ein Aktionstag und die Gelegenheit trans Menschen im Knast zu unterstützen und über deren Situation zu informieren. Für trans Menschen im Gefängnis bedeutet dieser Tag gehört zu werden und sich gemeinsam organisieren zu können.

In dieser Welt trans zu sein heisst Gewalt, Ablehnung und Isolation zu erleben. Diese Probleme sind noch brutaler für diejenigen im Knast, in einem Käfig eingesperrt, inmitten eines gewaltvollen und zwangausübenden Knast-Systems. Trans Menschen, die vom Staat eingesperrt werden sind in besonderem Maß von Transfeindlichkeit, patriarchaler und rassistischer Gewalt betroffen.

Wir möchten unsere Geschwister im Knast unterstützen und laden euch zu einem Vortrag über die Situation von trans Menschen im Knast ein. Ausserdem wird es auch einen Input und Zeit zum Briefeschreiben geben, um solidarische Botschaften in den Knast schicken zu können. Der Vortrag wird auf Englisch sein, es gibt die Möglichkeit für eine Übersetzung ins Deutsche.
Der Veranstaltungsort ist ebenerdig und besitzt keine Rollstuhlgerechten Toiletten.

Für eine Welt der Freiheit, frei von Knast und Patriarchat!

***************************

Solidarity with trans prisoners

Tuesday - January 22nd, 20:30
RhizomiA – Bennigsenstraße

The 22nd of January is trans prisoner day of action and solidarity. It's a chance for those on the outside to support trans prisoners and raise awareness about the issues they face, and for trans people on the inside to have a voice and organize together.

Being trans in this world means facing abuse, the terror of scrutiny, disgust and isolation. These problems are even harsher for those who are in prison, literally locked in a cage, in the middle of a violent and coercive prison system. Trans people who are held by the state are particularly affected by trans hatred, as well as patriarchal and racist violences.

As a way of building support to our imprisoned siblings, we invite you to a presentation about the situation of trans people in prison, along with a letter writing workshop to send words of solidarity to those on the inside. The presentation will be in english, with the possibility of german translation.
The venue has no stairs to access and no wheelchair accessible toilets.

For a world of freedom, free from prison & patriarchy!
Anarchist*innen

23.01.2019
Mobilisierungs-
Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Bibliothek Index
Breite Straße 1
Input zum neuen sächsischen Polizeigesetz - Militarisierung, Überwachung, Kontrolle

Sven Wegner, Sprecher des Bündnisses "Polizeigesetz stoppen!", wird einen kurzen Überblick über die geplanten Gesetzesverschärfungen geben. Außerdem wird es einen kurzen historischen Abriss zur Verschärfung der inneren Sicherheit geben. Denn spätestens seit 9/11 ist die Verschränkung zwischen militärischer Verteidigung und polizeilicher Sicherheit immer spürbarer.
Das neue geplante Polizeigesetz soll dafür in Sachsen ein wesentlicher Baustein sein und polizeiliche Befugnisse erweitern, während Grundrechte massiv eingeschränkt werden sollen. Dieser Entwicklung sollten wir uns alle entgegenstellen: Am 26.01. findet dagegen die Großdemonstration in Dresden statt.
24.01.2019
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Dresdner59
Dresdner Str. 59
War da was? Auswirkungen des Kolonialismus in Namibia

Das im südlichen Afrika gelegene Namibia kennen viele als Reiseziel für sonnenhungrige Safaritouristen. Den wenigsten ist bewusst, dass das subsaharische Land zwischen 1884 und 1915/19 deutsche Kolonie und im Zuge dessen grausamer Schauplatz für den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts war. Der Vortrag begibt sich auf die Spuren der deutschen Kolonialzeit in Namibia, die sich heute nicht nur anhand deutscher Straßennamen, deutschem Warensortiment und deutscher Kolonialarchitektur zeigen, sondern vor allem in gesellschaftlichen Konflikten sichtbar werden. Dabei sind die deutliche Ungleichverteilung des kommerziell nutzbaren Landes und des volkswirtschaftlichen Jahreseinkommens nur zwei der vielen Folgen der deutschen Kolonialherrschaft, deren bis in die Gegenwart reichende Auswirkung auf die namibische Gesellschaft im Vortrag der Historikerin Kathleen Rahn thematisiert wird.
AG Postkolonial (Engagierte Wissenschaft e.V.)

leipzig-postkolonial.de/

24.01.2019
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR

Spätestens seit dem Aufkommen der völkischen PEGIDA und der AfD ist erkennbar, dass politisches System und Gesellschaft der DDR aus dem Kontext des historischen Nationalsozialismus wie des gegenwärtigen Rechtsradikalismus genauso wenig herausgelöst werden können wie die alte und neue Bundesrepublik. Ein Klima ist entstanden, in dem bislang ignorierte oder verdrängte Konfliktlinien der deutschen Mehrheitsgesellschaft – wie der Umgang mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus – deutlich zutage treten.
Einige Historiker_innen, Politiker_innen sowie Bürgerrechtler_innen instrumentalisieren die DDR-Aufarbeitung sogar für ihr rechtspopulistisches Engagement. Für viele mit der DDR-Aufarbeitung befasste Wissenschaftler_innen dagegen scheinen PEGIDA, AfD und andere Entwicklungen kein Thema zu sein.

Das Buch fasst wesentliche Ergebnisse der Tagung „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“ vom Januar 2017 zusammen. Es versteht sich als ein Plädoyer für eine intensivere Hinwendung der Zeitgeschichtsforschung wie der politischen Bildung zur Untersuchung und Kritik der SED-Diktatur als einer von drei Nachfolgegesellschaften des Nationalsozialismus.

Im Gespräch mit Cornelia Siebeck werden die Herausgeber_innen Enrico Heitzer, Martin Jander, Anetta Kahane und Patrice Poutrus den Sammelband vorstellen. Herausgeber_innen und Autor_innen nehmen mit dem Buch eine Diskussion auf, die mit dem Band 3 der Schriftenreihe des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung eröffnet wurde. Er war 1995 von Werner Bergmann, Rainer Erb und Albert Lichtblau unter dem Titel „Schwieriges Erbe: der Umgang mit Nationalsozialismus und Antisemitismus in Österreich, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland“ veröffentlicht worden.

Enrico Heitzer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte und des Museum Sachsenhausen/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
Martin Jander, Historiker, Dozent und Journalist, unterrichtet deutsche und europäische Geschichte an der Stanford University (Berlin), der New York University (Berlin) sowie im Programm FU-BEST.
Anetta Kahane ist Schriftstellerin und die Vorsitzende der 1998 von ihr gegründeten Amadeu Antonio Stiftung. 1991 gründete Kahane die RAA e.V. (Regionale Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule) für die neuen Bundesländer.
Patrice G. Poutrus, Historiker und Dozent, hat zuletzt an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder die Professur für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie spätmoderner Gesellschaften vertreten.
Cornelia Siebeck, Historikerin, forscht und publiziert zu geschichtskulturellen Fragen. Darüber hinaus betätigt sie sich in der historischen Bildungs- und Vermittlungsarbeit.
Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V.

zwangsarbeit-in-
leipzig.de/


25.01.2019
Info-Veranstaltung, Lesung, Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Plaque
Industriestraße 101
Antifaschistische Linke Eisenach (A.L.ESA)
Neonazistrukturen in Eisenach

Neonazis aller Coleur ringen um die Hegemonie. Egal ob NPD, AFD, Identitäre Bewegung, Reichsbürger*innen, Burschenschaften oder "Nationaler Aufbau" - Eisenach ist längst Sammelsurium für Rechtes Gedankengut geworden und momentan wohl der Brennpunkt in Thüringen. Wir möchten einen Einblick darüber geben, wie ernst die Situation wirklich ist und wie tief der braune Sumpf nach unten führt.
Plaque (Industriestr. 97)
Antifaschistische Linke Eisenach (A.L.ESA)

https://www.
facebook.
com/events/
313435002641741/


veranstaltungen.
plaque(at)mailbox.org

Industriestraße 101
26.01.2019
regionale Demonstration, überregionale Demonstration, bundesweite Demonstration, Kundgebung, Gegen-
Aktivitäten


13:00 Uhr

Dresden
Wiener Platz
Wiener Platz
Aufruf zum linksradikalen Block am 26.01.2019
Kein Polizeigesetz! Zusammen gegen Polizeistaat, Rechtsruck und Ausbeutung!

####Aufruf zum linksradikalen Block am 26.01.2019####

Kämpfen wir gemeinsam gegen diese ungerechte Gesellschaft und ihr Polizeigesetz!

Die Freund*innen von Knüppel und Wumme haben in Sachsen mal wieder Großes vor. Nach Bayern soll auch in Sachsen ein neues, massiv verschärftes Polizeigesetz vor der Landtagswahl 2019 durchgepeitscht werden. Am 30. und 31.01. wird das Gesetz im Landtag diskutiert und vorraussichtlich verabschiedet. Lassen wir nicht zu dass dies in aller Stille passiert!

Über die bürgerliche Zivilgesellschaft hinaus, möchten wir die Freund*innen einer besseren Gesellschaft auch unter einem inhaltlichen Nenner vereinen und einer konsequenten, linken Analyse von Polizei, Staat und Kapitalismus Gehör verschaffen. Die neuen Polizeigesetze, der bürgerliche Staat, sein Rechtsruck und der Kapitalismus mit seinen Krisen lassen sich nur gemeinsam kritisieren. Wir stellen dem ein Gesellschaftsmodell entgegen, das von unten, ohne Ausbeutung und Unterdrückung organisiert ist.

Gleichzeitig wird der jüngste Versuch diese Gesellschaft zu verwirklichen, in Rojava, Nordsyrien massiv durch den Diktator Erdogan bedroht. Wir solidarisieren uns gegen diese faschistischen und religiös-fanatischen Angriffe mit unseren Freund*innen in Rojava.

Wir rufen daher alle linken Kräfte dazu auf, gemeinsam einen linksradikalen und internationalistischen Block auf der Großdemonstration in Dresden am 26.01.19 zu bilden!

26.01.2019 - 13 Uhr - Dresden - Wiener Platz

Kein Polizeigesetz! Zusammen gegen Polizeistaat, Rechtsruck und Ausbeutung!

Alle Inhalte findet ihr unter online unter https://keinpolizeigesetz.noblogs.org

####Aufruf zum linksradikalen Block am 26.01.2019####
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)
Kein Polizeigesetz!

https://keinpolizeigesetz.
noblogs.org


30.01.2019
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str.3
Mütterimagines, Mückenstiche und die selbstverschuldete Unmündigkeit der Frau
Zum Zusammenhang von einseitiger Ideologiekritik und antifeministischer Regression


Eine Befindlichkeit vorab: Die Welt geht unter, und wir diskutieren den Frauenhass von Magnus Klaue und Thomas Maul. Aber da wir an der Notwendigkeit einer linken, feministischen Gesellschaftskritik festhalten und das Conne Island als zentralen Veranstaltungsort der Leipziger Linken nicht unkommentiert diesem offenen Antifeminismus überlassen wollen, diskutieren wir heute Abend über Magnus Klaue und Thomas Maul.
Innerhalb des letzten Jahres haben die beiden Bahamas-Autoren in ihren Artikeln und Vorträgen im Conne Island eindrucksvoll vorgeführt, wie weit die antifeministische Regression einiger antideutscher Theoretiker fortgeschritten ist: Kritik heißt bei ihnen mittlerweile, Feministinnen als „brutal verdummt“ zu verunglimpfen. Kaum des Lesens und Schreibens mächtig und unabgelöst von ihren Müttern, seien sie so unwillens wie unfähig, „Männer, sei es sexuell oder gar intellektuell, zu befriedigen“. Dass Feministinnen sich und ihren antideutschen Kritikern diese Befriedigung versagen, beklagen ideologiekritische Pamphlete, die mit einer Analyse des kapitalistisch-patriarchalen Istzustands nicht viel zu tun haben.
Der Vortrag soll erhellen, wie sich – während Nazis, Islamisten und die Klimakatastrophe auf dem Vormarsch sind – die krisenhafte Verfasstheit des männlichen Subjekts auch in den autoritären Auswüchsen antideutscher Kritik zeigt. Wir fordern eine Ideologiekritik, die sich nicht für die Rundumschläge gekränkter Theoretikermännlichkeit eignet, sondern Ideologien in Beziehung zu den Verhältnissen setzt, die sie hervorbringen. Weder Islamkritik noch die Kritik am Queerfeminismus darf den Mäulern und Klauen antideutscher Antifeministen überlassen werden. Denn die haben immer noch nicht verstanden, dass das bürgerliche Subjekt, das sich wesentlich über kapitalistische Sphärentrennung und damit die Abspaltung von Weiblichkeit und Reproduktion konstituiert, nicht das Sehnsuchtsziel einer feministischen Gesellschaftskritik sein kann. Der Vortrag plädiert dafür, antideutschen Antifeministen zukünftig lieber den Felsenkeller oder das Haus Auensee als Vortragsort anzuempfehlen und sich einem materialistischen Feminismus als adäquater Gesellschaftsanalyse zu widmen.
Ein Vortrag der Feministischen Intervention

30.01.2019
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Karl-Heine-Straße 50
Staat im Ausverkauf
Der Irrweg der Privatisierung in der Bundesrepublik

Marode Schulen und Krankenhäuser, explodierende Mieten in städtischen Ballungsräumen, steigende Preise für Strom, Gas und
Wasser, geschlossene Filialen der Deutschen Post, „Verzögerungen im Betriebsablauf“ der Deutschen Bahn, eine steigende Zahl gebührenpflichtiger Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen – immer häufiger wird spür- und sichtbar, wie Privatisierungen den Staat und damit uns schwächen.

Im Irrglauben daran, dass Privatisierungen Dienstleistungen besser, billiger und bürgernäher machen, entledigt sich der Staat immer mehr Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Der Referent zeigt den Irrweg der Privatisierung in der Bundesrepublik auf und plädiert für eine Renaissance des Staates und der Gemeinwohlorientierung.

MittwochsATTACke am 30.01. 18 Uhr
Schaubühne Lindenfels, K.-Heine-Str. 50
Prof. Dr. Tim Engartner (Professur für Didaktik der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt politische Bildung, Universität Frankfurt am Main)

Die MittwochsATTACken sind eine monatlich stattfindende Vortrags- und Diskussionsreihe von attac Leipzig, die bereits seit 2002 immer am letzten Mittwoch im Monat in der Schaubühne Lindenfels stattfinden.

Eintritt frei.
Attac Leipzig

attac-leipzig.de

leipzig(at)attac.de
31.01.2019
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
RhizomiA
Bennigsenstraße
Prisoner Solidarity Cafe
jeden letzten Donnerstag im Monat, 17 bis 20 Uhr

Wir wollen uns bei Kaffee und Kuchen über unsere Möglichkeiten der Solidarität mit Gefangenen austauschen, über die Abschaffung von Knästen diskutieren und Briefe an Gefangene schreiben.

Briefe helfen den Gefangenen den Knast-Alltag zu ertragen, geben Hoffnung und Mut und zeigen unseren Gefährt*innen, dass sie weder allein, noch vergessen sind.

Zu Beginn wird es einen Input geben, warum und wie mensch am besten Briefe an Gefangene schreibt. Es gibt Schreibwerkzeug, Adressen und Infos zu Gefangenen.

Außerdem gibt es Zines, Bücher, warme Getränke und Gebäck.

Alles ist vegan und gegen Spende.

Das Cafe findet jeweils am letzten Donnerstrag im Monat zwischen 17 und 20 Uhr, abwechselnd...

...im Infowagen auf RhizomiA
(Bennigsenstraße - 31. Januar, 28. März, 30. Mai, 25. Juli)

und

...in der Meuterei, statt.
(Zollschuppenstr. 1 - 28. Februar, 25. April, 27. Juni, 29. August)
Anarchist*innen

02.02.2019
Benefiz


19:00 Uhr

Leipzig
Meuterei
Zollschuppenstraße 1
Für den Erhalt und die Stärkung der Roten Hilfe
Soli-Tresen // kurzer Input der Roten Hilfe-Ortsgruppe Leipzig

Am 02.02 laden wir euch ab 19:00 Uhr ein die Gläser zu heben und sich zu Verbünden! Gegen Repression und für Solidarität und gemeinsam für die Stärkung und den Erhalt der Roten Hilfe.

– Solibar! Die Kohle geht an den Ortsverband. Ab 19:00 Uhr startet die Rote Hilfe mit einer Vorstellung; Danach gibt es Tresen mit Cocktails..

Die Rote Hilfe (Leipzig) schreibt:

„Ende November äußerte der Heimatscharfmacher und Bundesinnenminister Horst Seehofer seine Absicht, die Rote Hilfe e.V. verbieten zu wollen.

Als strömungsübergreifende Solidaritätsorganisation hat die Rote Hilfe e.V. linken, emanzipatorischen Aktivist*innen immer wieder den Rücken freigehalten: Durch Übernahme von Prozess- und Knastkosten, zahlreichen Rechtshilfe- und Beratungsangeboten, Informationen zur aktuellen Repressionsentwicklung sowie einen solidarischen und politischen Support bei konkreten Unterstützungsfällen.

Nach den geplanten Gesetzesverschärfungen in Form des Ausbaus polizeilicher Befugnisse und des Paradigmenwechsels zu präventiver und repressiver Arbeit, einer Repressionswelle – gestützt auf die Sicherheitsarchitektur – im Rahmen des G20-Gipfels und dem Verbot von linksunten.indymedia.org im letzten Jahr ist klar: Versuche, unsere Strukturen zu delegitimieren, werden nicht weniger. Als eine progressiv denkende und handelnde Linke dürfen wir diese Versuche nicht unbeantwortet lassen!

Zeigt euch deshalb solidarisch gegen die Verbotsdrohungen!“

02.02 – Meuterei (Zollschuppenstr. 1)
Vortrag: 19:00 Uhr
danach: Kneipe (mit Cocktails)
meuterei.blogsport.de/

03.02.2019
Diskussions-
Veranstaltung


12:00 Uhr

Leipzig
INDEX
Breite Straße 1
"Flirten wir eigentlich gerade miteinander?"
Workshop zum Austausch über angenehmes Flirten

Wie funktioniert das eigentlich mit dem Flirten in der "normalen" Welt?
Wie läuft das in der linken_queeren Szene ab? Und wie sieht eigentlich meine Utopie von einem coolen Flirt aus?
Flirten ist ein Wort, welches nicht unbedingt positive Gedanken und Gefühle hervorbringt. Dies würden wir gerne mit euch zusammen ändern:)
In diesem Workshop wollen wir erste Schritte zu einer angenehmen Flirt-Atmosphäre gehen. Dabei möchten wir uns in kleinen Spielen dem Konsens-Prinzip (Zustimmungs Konzept |sexual consent) nähren, Erfahrungen austauschen und herumexperimentieren.

Ein Workshop mit queertopia [queertopia.blogsport.de]. Der Workshop geht bis 18 Uhr inklusive einer Stunde Mittagspause.

Zweiter Workshop in einer Veranstaltungsreihe des asl zu
Flirten und Sex ohne Grenzüberschreitung
Konsens finden - aber wie?

Die Thematisierung von Sexismus auch innerhalb der radikalen Linken ist mittlerweile weit fortgeschritten und wird in verschiedensten Kontexten diskutiert. Versuche, eine darauf bezogene Praxis zu entwickeln, sehen sehr unterschiedlich aus und funktionieren mal mehr, mal weniger gut. Damit einher geht jedoch oft eine Unsicherheit. Viele wissen nicht, wie sie sich auf eine respektvolle Art und Weise einander nähern können. Darf ich die Person an der Bar, auf der Tanzfläche, nach dem Plenum oder Spiel einfach ansprechen oder ist das schon zu viel? Am besten sage/mache ich gar nichts?
Unserer Ansicht nach sollte das Resultat antisexistischer Praxis nicht sein, dass keine Annäherung mehr stattfindet, sondern dass eine Sensibilität im Umgang miteinander gefunden wird, die ohne Grenzverletzungen passiert. Was genau für die* eine* ok und für den* anderen* unangenehm ist, kann natürlich nur subjektiv bestimmt werden und von Mensch zu Mensch variieren. Und gerade, weil es ein sensibles Thema ist, das viele Leute umtreibt, ist das für uns als asl umso mehr ein Grund sich damit auseinander zu setzen.
Wir sehen hier eine dringende Notwendigkeit - lasst uns immer wieder darüber reden!
antisexistischer support leipzig [asl]

asl.blogsport.de/

04.02.2019
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Eisenbahnstrasse 125
Gesprächsangebot

19:00-20:30

Wenn ihr zu dem Zeitpunkt nicht könnt, schreibt uns gerne: outofaction-
leipzig(
at)nadir.org
Out of Action (Out of Action ist eine Gruppe von Aktivist_innen, die über die psychischen Folgen von Repression und Gewalt im Kontext von linkem politischen Widerstand informiert.)

https://outofaction.
blackblogs.org/


outofaction-
leipzig(
at)nadir.org

09.02.2019
Diskussions-
Veranstaltung


14:00 Uhr

Leipzig
INDEX
Breite Straße 1
Pick-Up Artists
eine kritische Betrachtung

Verführen nach System mit speziellem Wissen und das Ganze unter besonderer Berücksichtigung von Geschlecht - dies gehört zum Anspruch der sogenannten Pick-Up-Szene. Wie sich dieses Wissen äußert und was daran streitbar ist, werden wir in einem Vortrag von Ole Karnatz hören und im Anschluss daran mit ihm diskutieren. Ole Karnatz hat zum Thema geforscht, indem er mit Leuten der Pick-Up-Szene gesprochen und die deutsche Szene teilnehmend beobachtet hat. Der Vortrag wird das Phänomen Pick-Up aus verschiedenen Blickwinkeln möglichst umfassend beschreiben und Einblicke in die Forschung geben.

Nach dem Vortrag wollen wir noch intensiver in das Thema einsteigen. Dafür werden wir uns Materialien aus der Pick-Up Artist Szene genauer ansehen und deren Methoden und Hintergründe diskutieren.

Ein Vortrag von Ole Karnatz anschließend ein Workshop mit dem asl.

Dritter Workshop in einer Veranstaltungsreihe des asl zu
Flirten und Sex ohne Grenzüberschreitung
Konsens finden - aber wie?

Die Thematisierung von Sexismus auch innerhalb der radikalen Linken ist mittlerweile weit fortgeschritten und wird in verschiedensten Kontexten diskutiert. Versuche, eine darauf bezogene Praxis zu entwickeln, sehen sehr unterschiedlich aus und funktionieren mal mehr, mal weniger gut. Damit einher geht jedoch oft eine Unsicherheit. Viele wissen nicht, wie sie sich auf eine respektvolle Art und Weise einander nähern können. Darf ich die Person an der Bar, auf der Tanzfläche, nach dem Plenum oder Spiel einfach ansprechen oder ist das schon zu viel? Am besten sage/mache ich gar nichts?
Unserer Ansicht nach sollte das Resultat antisexistischer Praxis nicht sein, dass keine Annäherung mehr stattfindet, sondern dass eine Sensibilität im Umgang miteinander gefunden wird, die ohne Grenzverletzungen passiert. Was genau für die* eine* ok und für den* anderen* unangenehm ist, kann natürlich nur subjektiv bestimmt werden und von Mensch zu Mensch variieren. Und gerade, weil es ein sensibles Thema ist, das viele Leute umtreibt, ist das für uns als asl umso mehr ein Grund sich damit auseinander zu setzen.
Wir sehen hier eine dringende Notwendigkeit - lasst uns immer wieder darüber reden!
antisexistischer support leipzig [asl]

asl.blogsport.de/

21.02.2019
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Erfurt
Offene Arbeit Erfurt
Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus
Erich Mühsam und die Bairische Revolution "Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat"

Vortrag und Diskussion mit Peter Seyferth

Erich Mühsam (1878-1934) war ein Bohèmien, der literarisches und politisches Streben miteinander verband: als Zeitschriftenherausgeber, als Autor, als Kommunarde und als Revolutionär. Inspiriert von Pjotr Kropotkin und Gustav Landauer agitierte er für einen Anarchokommunismus, der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ohne Staat und Kapitalismus verwirklichen sollte. Als einer der Initiatoren der Münchner Räterepublik wurde er von Reaktion und Sozialdemokratie in Festungshaft gesteckt, von Kommunisten enttäuscht und schließlich von Nazis im KZ ermordet.

Eine Veranstaltungsreihe des Bildungskollektives zu 100Jahre Bairische Räterepublik. In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen
Bildungskollektiv Biko

biko.arranca.de/

21.02.2019
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Tipi im Westwerk
Karl-Heine-Strasse 85-93
Die Treuhand - Fluch oder Segen im Osten Deutschlands?

Die Treuhandanstalt war eine der umstrittensten Organisationen in der deutschen Geschichte. Als »größtes Unternehmen der Welt« führte sie einen Vermögensumbau von bisher unbekanntem Ausmaß durch. Zwischen kollabierendem Realsozialismus und sich globalisierendem Kapitalismus überführte ihr Personal die »volkseigenen« Betriebe der DDR vom Plan zum Markt. Verkäufe an zumeist westdeutsche Investoren, Branchenabwicklungen und Massenentlassungen prägten ihre krisengeschüttelte Geschäftspraxis nicht weniger als wütende Proteste, politische Kontroversen und öffentliche Skandale.

Marcus Böick (Autor, Ruhr-Universität Bochum) lieferte die erste zeithistorische Untersuchung zur Treuhandanstalt, ihrem Personal und ihrem so vielschichtigen wie widersprüchlichen Arbeitsauftrag.

Wir wollen an diesem Abend fragen:
Wie ist das Treuhand-Modell entstanden? Hätte es andere Alternativen gegeben? Was trieb das Personal der Treuhandanstalt an?
Lassen sich durch das Agieren der Treuhand langfristige Auswirkungen auf die ostdeutsche Bevölkerung erkennen, wenn ja welche? Wird die Treuhand von Ostdeutschen mit als eine Institution angesehen wird, die auch die Innere Einheit der BRD gebremst hat? Welche Schlüsse sollte die Politik aus den Ergebnissen der Studie und des Buches ziehen?

Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V.

sachsen.rosalux.de

27.02.2019
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Karl-Heine-Straße 50
Spekulation bekämpfen!
Über das Volksbegehren «Deutsche Wohnen und Co enteignen»

Die Proteste gegen steigende Mieten, Verdrängung und Privatisierungen radikalisieren sich, denn seit Jahren treiben Wohnungskonzerne und Investoren die Kosten für Wohnraum in die Höhe. Das Bündnis «Spekulation bekämpfen – Deutsche Wohnen und Co enteignen!» hat die Enteignung des größten Berliner Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen (DW) und weiterer Spekulanten zum Ziel. Hierfür legte es im vergangenen Jahr einen Kampagnenplan vor, dessen zentrales Element einen Volksentscheid zur Enteignung darstellt. Ein Ansatz, der vielleicht auch Vorbildcharakter für uns in Leipzig haben kann?

"[..] Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung [..] in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. [..]" Grundgesetz der BRD, Art 15.

MittwochsATTACke am 27.02. 18 Uhr
Schaubühne Lindenfels, K.-Heine-Str. 50
Rouzbeh Taheri (Sprecher der Initiative Mietenvolksentscheid und aktiv im Berliner Bündnis «Spekulation bekämpfen – Deutsche Wohnen & Co enteignen»)

Die MittwochsATTACken sind eine monatlich stattfindende Vortrags- und Diskussionsreihe von attac Leipzig, die bereits seit 2002 jeweils am letzten Mittwoch im Monat in der Schaubühne Lindenfels stattfinden.

Eintritt frei.
Attac Leipzig

attac-leipzig.de

leipzig(at)attac.de
28.02.2019
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Linxxnet
Brandstr. 15
Leichen im Keller. Human Remains aus kolonialen Kontexten

Im Zuge des 2010 gegründeten „Human Remains Project“ der Charité wurden sterbliche Überreste aus anthropologischen Sammlungen in Deutschland an Namibia (2011, 2014), Australien (2013, 2014) und Paraguay (2012) zurückgegeben; für 2018 war eine weitere Rückgabe nach Namibia geplant. Müssen menschliche Überreste aus kolonialen Kontexten immer an ihren Ursprungsort zurückgeführt werden? Oder sollten diese der Forschung zur Verfügung gestellt werden? Wer entscheidet, ob es sich um einen „Unrechtskontext“ handelt, der zu einer ethisch begründeten Repatriierung der Human Remains in das Herkunftsland führen kann? Diesen aktuell zunehmend in der Öffentlichkeit diskutierten Fragen nähert sich die Historikerin Kathleen Rahn in ihrem Vortrag an. Neben einem Überblick zur Geschichte des Sammelns menschlicher Überreste in Deutschland und Europa werden rechtliche und ethische Grundsätze des Umgangs mit Human Remains für Museen und Sammlungen vorgestellt.
AG Postkolonial (Engagierte Wissenschaft e.V.)

leipzig-postkolonial.de/

04.03.2019
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Eisenbahnstrasse 125
Gesprächsangebot

19:00-20:30

Wenn ihr zu dem Zeitpunkt nicht könnt, schreibt uns gerne: outofaction-
leipzig(
at)nadir.org
Out of Action (Out of Action ist eine Gruppe von Aktivist_innen, die über die psychischen Folgen von Repression und Gewalt im Kontext von linkem politischen Widerstand informiert.)

https://outofaction.
blackblogs.org/


outofaction-
leipzig(
at)nadir.org

17.01.2019

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