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left action - linksradikale Gruppen in  Leipzig - Termine aus Leipzig
 

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Inhalt

weitere Infos & organisierende Gruppe

11.09.2018
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque
Karl-Liebknecht-Str. 46
Mr. Gay Syria

+++English version below+++

Ayse lernt Mahmoud 2011 kennen, als sie über syrische Geflüchtete an der türkischen Grenze berichtet. Bevor Mahmoud zustimmt als Dolmetscher für sie zu arbeiten, eröffnet er Ayse: „Ich bin schwul. Bist du ok damit?“ Sie werden sofort Freunde. Zurück in Istanbul weiht Mahmoud Ayse in ein ehrgeiziges Vorhaben ein: In einem geheimen Wettbewerb in Istanbul plant er, unter syrischen schwulen Geflüchteten »Mr. Gay Syria« zu küren, der am »Mr. Gay World« Wettbewerb teilnehmen soll. Dabei geht es Mahmoud nicht darum, nur einen gutaussehenden Kandidaten zu finden. Er will vor allem den Wettbewerb nutzen, um mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen – für Menschen aus Syrien, die vor dem Krieg und einer homophoben Gesellschaft flüchten mussten, nur um sich später an einem Ort wiederzufinden, an dem sie ebenfalls nicht akzeptiert werden ...

Mr. Gay Syria follows two gay Syrian refugees who are trying to rebuild their lives. Husein is a barber in Istanbul, living a double life between his conservative family and his gay identity. Mahmoud is the founder of Syria's LGBTI movement and is a refugee in Berlin. What brings them together is a dream: to participate in an international beauty contest as an escape from their trapped lives and an answer to their invisibility. Will the dream come true or will the refugee crisis and the harsh consequences of being gay in the Muslim world shatter it to pieces?

Sprache: Arabisch,Deutsch,Englisch,Türkisch
Language: Arabic,English,German,Turkish
cinematheque-
leipzig.
de/index.php?seite=Start&film=6036


11.09.2018
Film


22:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der nato
Karl-Liebknecht-Str. 46
Silvana

Dokumentation Queer Rap Queen

»Heldin sein ist hart: Schwedens Rap-Riot Girl rebelliert, liebt und zweifelt.«
Mit kompromisslosen Texten kämpft die lesbische Punk-Rapperin Silvana Imam für Feminismus und gegen jedwede Form von Repression. So wurde sie zur Ikone der jungen Generation in Skandinavien.
Der Film begleitet sie über mehrere Jahre und zeigt neben ihrem Aufstieg von der Underground-Künstlerin zum Star auch ihre ersten großen Chart-Erfolge und den Beginn ihrer Liebesbeziehung zur schwedischen Pop-Künstlerin Beatrice Eli. Der Erfolg und die Rolle der starken Frau, die Silvana von den Medien aufgedrückt bekommt, führen zum Zusammenbruch. Silvana zieht sich 2016 aus der Öffentlichkeit zurück, nutzt die Auszeit um sich als Künstlerin neu zu erfinden und wagt ein kraftvolles Comeback.
Der Dokumentarfilm »Silvana« ist eine kraftvolle Pop-Love-Story und ein mitreißendes und intimes Porträt.

»Let's smash patriarchy!« Swedish hip-hop artist Silvana Imam shouts through a megaphone, and hundreds of hands shoot into the air. Her raw raps are autobiographical and strongly focused around sexual identity, politics and her own immigrant background – her father is from Syria, her mother from Lithuania. Silvana arrived in Sweden at an early age, and the documentary contains video footage of her as a child. She describes herself as a lesbian, feminist and anti-racist punk rapper, and calls Sweden a disgusting country: a conservative nation bursting with xenophobia. We also see her perform at the Way Out West festival, where she makes fun of Neo-Nazi's: "Go kiss your fucking swastika!" Silvana starts in 2014, the year of her breakthrough, revealing someone who is both arrogant and insecure. The film also documents her romance with singer Beatrice Eli –also a "power pussy" who makes music for and about women.
cinematheque-
leipzig.
de/index.php?seite=Start&film=6005


12.09.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


18:30 Uhr

Leipzig
Jugend- und Altenhilfeverein Leipzig e.V.
Goldsternstraße 9, Leipzig-Paunsdorf
Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand
GlobaLE Kino

Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand (BRD 2012, 94 min. / zero one film). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion. Achtung Film beginnt bereits halb 7, nicht wie sonst üblich um 8.

Der Film erzählt die Geschichte der Treuhandanstalt, die nach der Annexion der DDR für die Privatisierung ostdeutschen Volkseigentums zuständig war. Es wurde der größte wirtschaftspolitische Skandal im Nachkriegsdeutschland: der "Ausverkauf" der DDR. In ihrer Schaffenszeit wurden in vier Jahren ungefähr 4000 DDR-Betriebe geschlossen, woraufhin zweieinhalb Millionen Arbeitsplätze verloren gingen. Bis zur Schließung der Treuhandanstalt Ende 1994 verschuldete sie sich in Höhe von 256 Milliarden Mark. Ein Großteil des Geldes konnte durch Tricks und Kniffe in fremde Taschen fließen. Bis heute wurde der Skandal nie vollständig aufgeklärt. In Interviews kommen ehemalige Vorstandsvorsitzende sowie Bürgerrechtler zu Wort.
globale-leipzig.de

12.09.2018
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque
Karl-Liebknecht-Str. 46
Mr. Gay Syria

+++English version below+++

Ayse lernt Mahmoud 2011 kennen, als sie über syrische Geflüchtete an der türkischen Grenze berichtet. Bevor Mahmoud zustimmt als Dolmetscher für sie zu arbeiten, eröffnet er Ayse: „Ich bin schwul. Bist du ok damit?“ Sie werden sofort Freunde. Zurück in Istanbul weiht Mahmoud Ayse in ein ehrgeiziges Vorhaben ein: In einem geheimen Wettbewerb in Istanbul plant er, unter syrischen schwulen Geflüchteten »Mr. Gay Syria« zu küren, der am »Mr. Gay World« Wettbewerb teilnehmen soll. Dabei geht es Mahmoud nicht darum, nur einen gutaussehenden Kandidaten zu finden. Er will vor allem den Wettbewerb nutzen, um mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen – für Menschen aus Syrien, die vor dem Krieg und einer homophoben Gesellschaft flüchten mussten, nur um sich später an einem Ort wiederzufinden, an dem sie ebenfalls nicht akzeptiert werden ...

Mr. Gay Syria follows two gay Syrian refugees who are trying to rebuild their lives. Husein is a barber in Istanbul, living a double life between his conservative family and his gay identity. Mahmoud is the founder of Syria's LGBTI movement and is a refugee in Berlin. What brings them together is a dream: to participate in an international beauty contest as an escape from their trapped lives and an answer to their invisibility. Will the dream come true or will the refugee crisis and the harsh consequences of being gay in the Muslim world shatter it to pieces?

Sprache: Arabisch,Deutsch,Englisch,Türkisch
Language: Arabic,English,German,Turkish
cinematheque-
leipzig.
de/index.php?seite=Start&film=6036


13.09.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Ost-Passage Theater
Konradstraße 27
The Spider's Web: Britain's Second Empire
GlobaLE Kino

The Spider's Web: Britain's Second Empire (GB 2017). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Christoph Trautvetter (Netzwerk Steuergerechtigkeit).

Die Veranstaltung findet im Kontext von 10 Jahre Lehman-Brothers Pleite statt. Was hat sich seither geändert bzw. nicht geändert in Sachen Banken- und Finanzmarktregulierung?

Der Dokumentarfilm wie sich Großbritannien von einem ehemals kolonialen Hegemon zu einer globalen finanziellen Supermacht gewandelt hat. Mit dem Niedergang des britischen Empires hat die City of London zusammen mit vielen von Großbritanniens noch vorhandene off-shore Inseln mit eigenem Rechtsbereich ein undurchsichtiges, bizarres Netz gesponnen. Dies soll vor allem dazu dienen Vermögen aus aller Welt zu binden und hinter den obskuren, finanziellen Strukturen der off-shore Inseln zu verstecken. Hinter diesem undurchsichtigen Vorhang soll mittlerweile fast die Hälfte des globalen (off-shore) Vermögens lagern. Hinzu kommt, dass dadurch Großbritannien und seine off-shore Bezirke die größten globalen Player in der internationalen Finanzwelt sind. Aber wie kam es dazu und welche Rolle spielt dieses Netz heutzutage? Um diesen Fragen nachzugehen werden in der Dokumentation Interviews mit Experten verschiedener Couleur geführt mit Akademikern, Insidern und Meinungsmachern für soziale Gerechtigkeit. Schonungslos entwirrt „The Spider’s Web“ wie die bizarre internationale Finanzwelt funktioniert, wie Korruption und Geheimhaltung um sich greifen und den Kampf gegen Gesetze und Transparenz gewinnen zu scheinen. Im Herzen all dieser Aktivität liegt das Vereinigte Königreich (UK).
globale-leipzig.de

13.09.2018
Film


22:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque
Karl-Liebknecht-Str. 46
Mr. Gay Syria

+++English version below+++

Ayse lernt Mahmoud 2011 kennen, als sie über syrische Geflüchtete an der türkischen Grenze berichtet. Bevor Mahmoud zustimmt als Dolmetscher für sie zu arbeiten, eröffnet er Ayse: „Ich bin schwul. Bist du ok damit?“ Sie werden sofort Freunde. Zurück in Istanbul weiht Mahmoud Ayse in ein ehrgeiziges Vorhaben ein: In einem geheimen Wettbewerb in Istanbul plant er, unter syrischen schwulen Geflüchteten »Mr. Gay Syria« zu küren, der am »Mr. Gay World« Wettbewerb teilnehmen soll. Dabei geht es Mahmoud nicht darum, nur einen gutaussehenden Kandidaten zu finden. Er will vor allem den Wettbewerb nutzen, um mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen – für Menschen aus Syrien, die vor dem Krieg und einer homophoben Gesellschaft flüchten mussten, nur um sich später an einem Ort wiederzufinden, an dem sie ebenfalls nicht akzeptiert werden ...

Mr. Gay Syria follows two gay Syrian refugees who are trying to rebuild their lives. Husein is a barber in Istanbul, living a double life between his conservative family and his gay identity. Mahmoud is the founder of Syria's LGBTI movement and is a refugee in Berlin. What brings them together is a dream: to participate in an international beauty contest as an escape from their trapped lives and an answer to their invisibility. Will the dream come true or will the refugee crisis and the harsh consequences of being gay in the Muslim world shatter it to pieces?

Sprache: Arabisch,Deutsch,Englisch,Türkisch
Language: Arabic,English,German,Turkish
cinematheque-
leipzig.
de/index.php?seite=Start&film=6036


18.09.2018
Film


22:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque
Karl-Liebknecht-Str. 46
Mr. Gay Syria

+++English version below+++

Ayse lernt Mahmoud 2011 kennen, als sie über syrische Geflüchtete an der türkischen Grenze berichtet. Bevor Mahmoud zustimmt als Dolmetscher für sie zu arbeiten, eröffnet er Ayse: „Ich bin schwul. Bist du ok damit?“ Sie werden sofort Freunde. Zurück in Istanbul weiht Mahmoud Ayse in ein ehrgeiziges Vorhaben ein: In einem geheimen Wettbewerb in Istanbul plant er, unter syrischen schwulen Geflüchteten »Mr. Gay Syria« zu küren, der am »Mr. Gay World« Wettbewerb teilnehmen soll. Dabei geht es Mahmoud nicht darum, nur einen gutaussehenden Kandidaten zu finden. Er will vor allem den Wettbewerb nutzen, um mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen – für Menschen aus Syrien, die vor dem Krieg und einer homophoben Gesellschaft flüchten mussten, nur um sich später an einem Ort wiederzufinden, an dem sie ebenfalls nicht akzeptiert werden ...

Mr. Gay Syria follows two gay Syrian refugees who are trying to rebuild their lives. Husein is a barber in Istanbul, living a double life between his conservative family and his gay identity. Mahmoud is the founder of Syria's LGBTI movement and is a refugee in Berlin. What brings them together is a dream: to participate in an international beauty contest as an escape from their trapped lives and an answer to their invisibility. Will the dream come true or will the refugee crisis and the harsh consequences of being gay in the Muslim world shatter it to pieces?

Sprache: Arabisch,Deutsch,Englisch,Türkisch
Language: Arabic,English,German,Turkish
cinematheque-
leipzig.
de/index.php?seite=Start&film=6036


19.09.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
naTo
Karl-Liebknecht-Straße 46
Life Saaraba illegal - Acht Jahre unter Clandestinos
GlobaLE Kino

Life Saaraba illegal - Acht Jahre unter Clandestinos (BRD, Spanien 2016, Peter Heller, Saliou Sarr, Barney Ruebe). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Peter Heller.

"Saaraba" nennen sie in Westafrika das verheissene Land - Europa. Das Filmprojekt verfolgt über fast ein Jahrzehnt Aladji und Souley, zwei Brüder von einer kleinen Fischerinsel im Atlantik vor der Küste Westafrikas. Der ältere Aladji schaffte es als Bootsflüchtling bis in die Gemüseplantagen Spaniens und blieb illegal bis heute. Der jüngere Bruder Souley träumt von Europa und macht sich auf den Weg zu seinem Bruder. Im Zentrum dieser Chronik stehen ihre Träume und Erfahrungen um Europa und ihre Geldpost zu ihrer Familie in die Heimat. Ihre Wege waren und sind illegal. Die Träume und Wünsche wurden oftmals enttäuscht. Die Rückkehr in Geld und Ehren möglich – doch unwahrscheinlich. Dennoch wurde auf der Heimatinsel Niodor die Flucht nach Europa zum Initiationsritus für die heranwachsenden Männer. Schon der Vater der beiden Brüder lebte zwei Jahrzehnte als Gastarbeiter in Frankreich. Er kehrte zurück auf die Heimatinsel bescheiden wie ein kleiner König. Heute haben es die Söhne schwerer. Sie schweigen vom Elend und die Familie daheim bleibt stolz auf die Beiden Illegalen in der fernen Festung genannt "Saaraba". Der Film war seit 2008 in Zusammenarbeit von Peter Heller, Saliou Sarr und Barney Ruebe entstanden.
globale-leipzig.de

19.09.2018 - 19.09.2018
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Meuterei
Zollschuppenstraße 1
Erdogan not welcome! - Mobiveranstaltung
Gegen den Erdoganbesuch in Berlin

Vom 27. bis zum 29. September 2018 kommt Erdogan zum Staatsbesuch nach Berlin. Der Besuch und die damit verbundenen Gespräche, mit der deutschen Bundesregierung, dienen einer weiteren Verstärkung der Waffenge- schäfte sowie den Ausbau der repressiven Politik der beiden Staaten. Für die Tage des Besuchs sind u.a. verschiedene Empfänge und eine symbolische Kranzniederlegung beim Denkmal für die Opfer von Krieg und Faschismus geplant.

Aus antifaschistichen und emanzipatorischen Kreisen aus Berlin wurde sich ein anderes Programm für das Wochenende überlegt. Bei der Veranstaltung werden sowohl Hintergründe des Treffen beleuchtet, als auch über den aktuellen Stand der geplanten Protreste gegen den Besuch des Diktators informiert.

Die Mobi-Veranstaltung findet am 19.09.2018 um 1900 Uhr in der Meuterei (Zollschuppenstr. 1) in Leipzig statt.

Mehr Infos: https://de.indymedia.org/node/24108
20.09.2018
Film


20:00 Uhr

Leipzig
rhizomiA
Deckname Jenny
Film und Filmgespräch mit Regisseurin

Rechtsruck in Europa. Ertrinkende im Mttelmeer. Jennys anarchistischer Zusammenhang schaut nicht mehr zu und deren Gruppe wirft radikale Fragen auf. “Grenzen auf” ist deren Motto. Mit aller Radikalität und Konsequenz die vorstellbar scheint. Jennys Vater stolpert über seine eigene Geschichte als ehemaliges Mitglied einer Stadtguerillagruppe. Ein Spielfilm von hoher Aktualität!

Nach dem Film gibt es noch die Möglichkeit, mit der Regisseurin Samira Fansa und eventuell auch weiteren Personen, über den Film zu sprechen und zu diskutieren.
http://rhizomiA.noblogs.org

jenny.in-berlin.de

27.09.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
UT Connewitz
Wolfgang-Heinze-Straße 12a
Konzerne als Retter - Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe
GlobaLE Kino

Konzerne als Retter - Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe (Schweiz, BRD 2017, Valentin Thurn, Caroline Nokel, dt.OF, 86min). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion u.a. mit Caroline Nokel.

Immer weitere Teile der staatlichen Entwicklungshilfe werden privatwirtschaftlich organisiert. Aber was bedeutet das? Kann Entwicklungshilfe nur so effizient sein und nur dadurch Armut und Hunger in der Welt bekämpfen? Ist das Know-how der Konzerne wirklich entscheidend? Entsteht so eine Win-win-Situation für alle Beteiligten? Oder handelt es sich schlicht um eine Außenwirtschaftsförderung, die den Hungernden nicht zu Gute kommt? "Konzerne als Retter?" stellt genau diese Fragen und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise nach Tansania, Sambia und Kenia. Es wird demonstriert, wie sog. „öffentlich-private Partnerschaften“ funktionieren und wer wirklich von ihnen profitiert, die Ärmsten der Armen oder die Konzerne. Dabei analysiert die Doku sieben unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit im Ernährungs- und Landwirtschaftssektor in den genannten Ländern. Beispiele sind der Versuch deutscher Unternehmen, die Produktivität kenianischer Kartoffelbauern zu steigern oder das Auftreten von Investmentfonds, die Entwicklungsgelder nutzen, um gigantische Soja- und Maisplantagen anzulegen, die zu Renditen für deutsche Anleger führen sollen. Im hier gezeigten, aufwendig recherchierten Film wird deutlich wie Missbrauch mit staatlicher Entwicklungshilfe im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften ermöglicht wird. Ebenfalls wird aufgezeigt, dass diese Form der Kooperation zu einem Grundkonflikt zwischen industrieller und kleinbäuerlicher Landwirtschaft führt. Aber, gäbe es nicht dennoch Wege eine private und staatliche Entwicklungszusammenarbeit zu finden, die auch wirklich Nutzen für die lokale Bevölkerung hat?
globale-leipzig.de

02.10.2018
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der nato
Karl-Liebknecht-Str. 46
Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin

Dokumentation in deutsch/englisch

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Eine Gruppe von Freundinnen, die den Garten der Liebermann-Villa pflegen ...
Zwei Generationen nach dem Holocaust mögen die Erinnerungen daran zu verblassen beginnen, aber in kleinen, scheinbar banalen Momenten des täglichen Lebens sind sie noch ganz spürbar. Die Regisseurin Alexa Karolinski hat Familienmitglieder, Freunde, Historiker_innen und zufällige Bekannte befragt und ist mit ihrer Kamera im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen. Sie folgt den vielgestaltigen Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten um festzuhalten, wie persönliche Erinnerung und kollektive Geschichte, vererbtes Trauma und gelebte Gegenwart zusammenwirken.

Nach »Oma & Bella« von 2012, Karolinskis berührendem Doppelporträt von ihrer Großmutter und deren besten Freundin, ist »Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin« der zweite Teil einer Trilogie über jüdische Identität und Leben in Deutschland, die das Gestern als notwendige Bedingung für das Heute versteht. »Lebenszeichen« ist nicht nur eine intime Selbst- und Familienerkundung, sondern auch ein vielstimmiges Portrait der deutschen Hauptstadt und seiner jüdischen Geschichte. Die ruhige Erzählung und assoziative Struktur des Films sind dabei eine Einladung an die Zuschauer_innen, den ganz eigenen Lebenszeichen nachzuspüren.
cinematheque-
leipzig.
de/index.php?seite=Start&film=6155


03.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Neues Schauspiel
Lützner Straße 29
The Microsoft Dilemma - Europa als Software-Kolonie
GlobaLE Kino

The Microsoft Dilemma - Europa als Software-Kolonie (BRD 2018, Harald Schumann, Arpad Bondy, dt. 44min). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Aktivist/innen.

Microsoft ist ein Dinosaurier unseres digitalen Zeitalters, der hinter Datengiganten wie etwa Google, Facebook und Amazon hinterherzuhinken scheint. Aber der US Konzern ist heutzutage mächtiger als jemals zuvor. Sein quasi-Monopol ist nirgendwo besser zu sehen als in Europa: von Finnland bis Portugal, von Irland bis Griechenland, die Informationstechnologie jedes europäischen Staates und seiner Behörden wird von Microsoft versorgt, sei es nun Militär, Polizei oder Finanzbehörden. So wie die digitale Welt immer weiter wächst und ihre Bedeutung beständig zunimmt, werden die Mitgliedstaaten der EU immer abhängiger von einem einzigen Konzern und geraten in die Fänge von Microsofts mangelhaftem Umgang mit Sicherheitslücken. Nicht zuletzt die weltweite Cyberattacke durch “WannaCry” ist ein Paradebeispiel dafür. Die Verflechtung von EU und dem digitalen Dinosaurier kostet – rund 50 Milliarden Euro an Lizenzgebühren pro Jahr – und behindert den Fortschritt in staatlichen Behörden. Außerdem werden systematisch und regelmäßig EU Gesetze ausgehöhlt, damit der politische Einfluss des Konzerns bestehen bleibt. Nicht zuletzt werden dadurch staatliche IT Systeme – und damit die Daten der Einwohner dieses Staates – hohen technischen und politischen Risiken preisgegeben. Wie lange wird es dauern bis Europa seine digitale Souveränität wiedererlangt? Gibt es Alternativen?
globale-leipzig.de

03.10.2018
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der nato
Karl-Liebknecht-Str. 46
Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin

Dokumentation in deutsch/englisch

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Eine Gruppe von Freundinnen, die den Garten der Liebermann-Villa pflegen ...
Zwei Generationen nach dem Holocaust mögen die Erinnerungen daran zu verblassen beginnen, aber in kleinen, scheinbar banalen Momenten des täglichen Lebens sind sie noch ganz spürbar. Die Regisseurin Alexa Karolinski hat Familienmitglieder, Freunde, Historiker_innen und zufällige Bekannte befragt und ist mit ihrer Kamera im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen. Sie folgt den vielgestaltigen Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten um festzuhalten, wie persönliche Erinnerung und kollektive Geschichte, vererbtes Trauma und gelebte Gegenwart zusammenwirken.

Nach »Oma & Bella« von 2012, Karolinskis berührendem Doppelporträt von ihrer Großmutter und deren besten Freundin, ist »Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin« der zweite Teil einer Trilogie über jüdische Identität und Leben in Deutschland, die das Gestern als notwendige Bedingung für das Heute versteht. »Lebenszeichen« ist nicht nur eine intime Selbst- und Familienerkundung, sondern auch ein vielstimmiges Portrait der deutschen Hauptstadt und seiner jüdischen Geschichte. Die ruhige Erzählung und assoziative Struktur des Films sind dabei eine Einladung an die Zuschauer_innen, den ganz eigenen Lebenszeichen nachzuspüren.
cinematheque-
leipzig.
de/index.php?seite=Start&film=6155


04.10.2018
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
die ganze Bäckerei
Josephstraße 12
AG Antrag/ autonome Erwerbsloseninitiative
*the Jobcenter told me … – but I don’t care!*

Zumutungen vom Amt kommen häufig, echte Hilfe nur selten. Falsche Bescheide, sinnlose Maßnahme und herablassende Sachbearbeiter_innen sind keine Ausnahme sondern leider normal – nichts läuft richtig beim Jobcenter!

Mit ausbleibenden Zahlungen oder einbehaltene Leistungen kann sich auf Dauer kein Mensch arrangieren – Alg2 versteht sich als soziokulturelle Existenzminimum, mit weniger auszukommen ist unzumutbar!

Konflikte mit dem Amt sind kein individueller Stress. Es ist eine politische Auseinandersetzung. Hierbei Solidarität zu erfahren ist erforderlich!

Die AG-Antrag/ autonome erwerbsloseninitiative trifft sich einmal im Monat zur Alg2-Beratung, an jedem ersten Donnerstag, von 18:00 bis 20:00h, in der Bäckerei auf der Josephstraße 12 in Leipzig.

Wenn das Jobcenter dich nervt, komm doch einfach vorbei!

Wir beraten uns gegenseitig zu unseren Problemen mit dem Amt. Die Beratung kostet nichts. Rassistische und Sexistische Kackscheiße wird nicht toleriert.

*ag-antrag[Klammeraffe]riseup.net*
AG Antrag

https://www.die-
ganze-baeckerei.net/
de/nutzer_innen/


ag-antrag(at)
riseup.net

04.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Neues Schauspiel
Lützner Straße 29
Tödliche Hilfe
GlobaLE Kino

Tödliche Hilfe (Haiti, USA, Frankreich, Belgien 2011, Raul Peck, 100min, O.m.dt.UT.). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

Beim Erdbeben vom 12. Januar 2010 in Haiti kamen über 230.000 Menschen ums Leben, 300.000 wurden verletzt und wiederum 1,5 Millionen wurden obdachlos. Scheinbar schnell und mit großem Furor reagierte die internationale Gemeinschaft und viele Staaten und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) boten ihre Hilfe an. Doch was hat es gebracht? Diese Frage stellt der Filmemacher und frühere Kulturminister Raoul Peck und rechnet schonungslos mit der bisherigen Hilfspraxis ab. In der Le Monde diplomatique wird sogar über die Situation in Haiti konstatiert, es sähe aus, "als habe der Wiederaufbau noch nicht einmal begonnen." Dies hat unter anderem damit zu tun, dass viele NGOs und die Staatengemeinschaft kaum mit den einheimischen Verantwortungsträgern vor Ort kooperieren. Meist geht es ihnen vor allem um imagefördernde Maßnahme, wie etwa eine Lieferung von Trinkwasser (angeordnet durch US Präsident Obama), obwohl davon genug vorhanden ist. Bände spricht auch, dass von einer NGO ein Kanalsystem freigelegt wurde, was jedoch des Nachts wieder mit Schlamm zufloss und somit eine zweite NGO das Kanalsystem am nächsten Tag wieder freischaufeln musste. Auch die unmittelbar nach dem Beben gegründete Interimskommission für den Wiederaufbau Haitis (IHRC) steht im Querfeuer der von Peck formulierten Kritik, welche leider auch zum Teil sehr unterschiedliche NGOs über einen Kamm schert. Am Ende steht zumindest das radikale Fazit Entwicklungshilfe führe zu einer Art "humanitärer Pornografie".
globale-leipzig.de

04.10.2018
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der nato
Karl-Liebknecht-Str. 46
Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin

Dokumentation in deutsch/englisch

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Eine Gruppe von Freundinnen, die den Garten der Liebermann-Villa pflegen ...
Zwei Generationen nach dem Holocaust mögen die Erinnerungen daran zu verblassen beginnen, aber in kleinen, scheinbar banalen Momenten des täglichen Lebens sind sie noch ganz spürbar. Die Regisseurin Alexa Karolinski hat Familienmitglieder, Freunde, Historiker_innen und zufällige Bekannte befragt und ist mit ihrer Kamera im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen. Sie folgt den vielgestaltigen Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten um festzuhalten, wie persönliche Erinnerung und kollektive Geschichte, vererbtes Trauma und gelebte Gegenwart zusammenwirken.

Nach »Oma & Bella« von 2012, Karolinskis berührendem Doppelporträt von ihrer Großmutter und deren besten Freundin, ist »Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin« der zweite Teil einer Trilogie über jüdische Identität und Leben in Deutschland, die das Gestern als notwendige Bedingung für das Heute versteht. »Lebenszeichen« ist nicht nur eine intime Selbst- und Familienerkundung, sondern auch ein vielstimmiges Portrait der deutschen Hauptstadt und seiner jüdischen Geschichte. Die ruhige Erzählung und assoziative Struktur des Films sind dabei eine Einladung an die Zuschauer_innen, den ganz eigenen Lebenszeichen nachzuspüren.
cinematheque-
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05.10.2018 - 07.10.2018
Seminar


15:00 Uhr

Berlin
NFJ-Laden
Weichselstr. 13, 12045 Berlin
Ökologie als Herrschaftskritik
Kröten – Klima - Kapitalismus?

Der Sommer war heißer denn je und viele Menschen in den Industrienationen beginnen die Auswirkungen der riesigen Co2-Emmissionen nun am eigenen Leib zu spüren. Im Seminar wollen wir gemeinsam aus herrschaftskritischen, feministischen und postkolonialen Perspektiven das Verhältnis von Gesellschaft und Natur im Kapitalismus unter die Lupe nehmen. Dabei wollen wir der Frage nachgehen, warum Umwelt nicht ohne Kapitalismus und Kapitalismus nicht ohne Umwelt verstanden werden kann. Wie kann eine Verknüpfung von Herrschaftskritik und Ökologie aussehen? Was bedeutet das für eine sozial-ökologische Linke? Welche Widersprüche tun sich auf? Welche positiven Beispiele gibt es schon?
Das Seminar kostet 20 EUR. Wer weniger hat, zahlt weniger. Anmeldung unter seminare@naturfreundejugend-berlin.de mit Namen, Mailadresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen.
Naturfreundejugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/termine/oekologie


seminare(at)
naturfreundejugend-berlin.de

09.10.2018
Film


22:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der nato
Karl-Liebknecht-Str. 46
Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin

Dokumentation in deutsch/englisch

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Eine Gruppe von Freundinnen, die den Garten der Liebermann-Villa pflegen ...
Zwei Generationen nach dem Holocaust mögen die Erinnerungen daran zu verblassen beginnen, aber in kleinen, scheinbar banalen Momenten des täglichen Lebens sind sie noch ganz spürbar. Die Regisseurin Alexa Karolinski hat Familienmitglieder, Freunde, Historiker_innen und zufällige Bekannte befragt und ist mit ihrer Kamera im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen. Sie folgt den vielgestaltigen Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten um festzuhalten, wie persönliche Erinnerung und kollektive Geschichte, vererbtes Trauma und gelebte Gegenwart zusammenwirken.

Nach »Oma & Bella« von 2012, Karolinskis berührendem Doppelporträt von ihrer Großmutter und deren besten Freundin, ist »Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin« der zweite Teil einer Trilogie über jüdische Identität und Leben in Deutschland, die das Gestern als notwendige Bedingung für das Heute versteht. »Lebenszeichen« ist nicht nur eine intime Selbst- und Familienerkundung, sondern auch ein vielstimmiges Portrait der deutschen Hauptstadt und seiner jüdischen Geschichte. Die ruhige Erzählung und assoziative Struktur des Films sind dabei eine Einladung an die Zuschauer_innen, den ganz eigenen Lebenszeichen nachzuspüren.
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10.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Karl-Heine-Straße 50
The Human Scale
GlobaLE Kino

The Human Scale (Dänemark 2012, Andreas Daalsgaard, 83min o.m.dt.UT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

Die Hälfte der Menschheit lebt mittlerweile in Städten und den umliegenden Bereichen. Bis 2050 soll die Zahl auf bis zu 80% zunehmen. Dabei ist das Leben in Megacities wie beispielsweise New York, Dhaka, Melbourne und Christchurch zwar einerseits faszinierend, aber andererseits auch problematisch. Unser moderner Lebenswandel führt uns direkt zu Themen wie schwindenden Ölreserven (Peak Oil), Klimawandel, Einsamkeit und häufiger werdenden, urban gemachten Gesundheitsproblemen. Aber warum? Was hat Stadtplanung damit zu tun? Der dänische Architekt und Professor Jan Gehl, der über vier Jahrzehnte lang das menschliche Verhalten in Städten studiert hat, hat hierzu einen Film gedreht. Darin dokumentiert er wie das moderne, urbane Leben in Städten echte menschliche Interaktionen verhindert. Gleichzeitig bringt er aber auch Argumente, wie wir in Zukunft unsere Städte anders bauen können, damit sie unsere menschlichen Bedürfnisse nach Inklusion und Intimität erfüllen. Außerdem kommen in „the human scale“ weitere Denker, Architekten und Städteplaner aus aller Welt zur Sprache. Letztendlich stellt die Dokumentation unsere Annahmen über das moderne Leben in Frage und zeigt auf was passieren könnte, wenn wir Menschen statt z.B. Autos in das Zentrum von Städteplanung rücken würden.
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10.10.2018
Film


22:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der nato
Karl-Liebknecht-Str. 46
Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin

Dokumentation in deutsch/englisch

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Eine Gruppe von Freundinnen, die den Garten der Liebermann-Villa pflegen ...
Zwei Generationen nach dem Holocaust mögen die Erinnerungen daran zu verblassen beginnen, aber in kleinen, scheinbar banalen Momenten des täglichen Lebens sind sie noch ganz spürbar. Die Regisseurin Alexa Karolinski hat Familienmitglieder, Freunde, Historiker_innen und zufällige Bekannte befragt und ist mit ihrer Kamera im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen. Sie folgt den vielgestaltigen Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten um festzuhalten, wie persönliche Erinnerung und kollektive Geschichte, vererbtes Trauma und gelebte Gegenwart zusammenwirken.

Nach »Oma & Bella« von 2012, Karolinskis berührendem Doppelporträt von ihrer Großmutter und deren besten Freundin, ist »Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin« der zweite Teil einer Trilogie über jüdische Identität und Leben in Deutschland, die das Gestern als notwendige Bedingung für das Heute versteht. »Lebenszeichen« ist nicht nur eine intime Selbst- und Familienerkundung, sondern auch ein vielstimmiges Portrait der deutschen Hauptstadt und seiner jüdischen Geschichte. Die ruhige Erzählung und assoziative Struktur des Films sind dabei eine Einladung an die Zuschauer_innen, den ganz eigenen Lebenszeichen nachzuspüren.
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11.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Grassimuseum
Johannisplatz 5-11
Kemtiyu: Séex Anta – Cheikh Anta
GlobaLE Kino

Kemtiyu: Séex Anta – Cheikh Anta (Senegal 2016, Ousmane William Mbaye und Laurence Attali / original mit engl UT. 96min). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

"Der universelle Mensch", "Der Gigant des Wissens", "Der letzte Pharaoh", das waren die Schlagzeilen am Tag nach seinem Tod am 7. Februar 1986. 30 Jahre später zeichnet KEMTIYU ein Portrait Cheikh Anta Diops: Bahnbrechender Wissenschaftler mit unersättlichem Wissensdurst und aufrichtige und hellsichtige politische Führungspersönlichkeit, von einigen verehrt, von anderen verschrien, und den meisten unbekannt.
Geboren 1923 in einem abgelegenen Dorf im Senegal, entwickelte Cheikh Anta Diop in jungen Jahren schon eine Leidenschaft für die Wissenschaft und die Geschichte Afrikas. 1947 zog er nach Paris, um Philosophie zu studieren, es folgten Physik, Chemie, Geschichte, Linguistik und Anthropologie. Nach seiner - an der Sorbonne zunächst aufgrund seiner neuartigen Thesen abgelehnten - Promotion kehrte er zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit 1960 in den Senegal zurück und kollidierte mit Léopold Sédar Senghor, der ihm sogar das Lehren an der Universität verbot. Mit Unterstützung Théodore Monods baute Cheikh Anta Diop sein eigenes Radiokarbon-Datierungslabor in Dakar. Er war davon überzeugt, dass die Entwicklung Afrikas durch wissenschaftliche Bildung zustande kommen würde, durch die Förderung der Landessprachen und den Aufbau einer Föderation der Staaten Afrikas. Trotz eines steinigen Weges mit vielen Hindernissen, hat Cheikh Anta Diop, der Rebell, ein großes Lebenswerk und zahlreiche Erben auf der ganzen Welt hinterlassen, die sein Vermächtnis bewahren.
Dieser Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich sein ganzes Leben für Wahrheit und Gerechtigkeit eingesetzt hat, um das historische Bewusstsein und die Würde Afrikas wieder herzustellen.
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13.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Borna
Jugendclub Kindervereinigung Leipzig e.V.
Raupenhainer Str. 45, Borna-Gnandorf
Weniger ist mehr - Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben
GlobaLE Kino

Weniger ist mehr - Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben (BRD 2013, Karin de Miguel Wessendorf, 53min, dt.). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

Kein Wohlstand ohne Wachstum. So lautet bisher das Credo von Wirtschaft und Politik. Ein stetiges Wirtschaftswachstum gilt als Garantie für Arbeitsplätze und für die Lebensqualität der Bevölkerung. Wer an dem Wachstumsdogma zweifelt, wird als realitätsfremd belächelt. Doch Wirtschaftskrise und Klimawandel haben diesen Glauben erschüttert. Bevölkerungsexplosion, Energiekrise und Umweltbelastung sind Probleme, die sich nicht länger verdrängen lassen. Wenn alle Menschen auf der Erde so leben würden wie die Deutschen, bräuchten wir schon heute die Ressourcen von drei Planeten. Immer mehr Menschen sind der Überzeugung: grenzenloses Wachstum ist in einer Welt begrenzter Ressourcen nicht möglich.
Trotz Steigerung des Bruttoinlandsproduktes ist die persönliche Lebenszufriedenheit in den Industrieländern seit den siebziger Jahren nicht mehr gewachsen. Kann es sein, dass unsere Konsumgesellschaft das Versprechen vom Glück nicht hält? Was brauchen wir wirklich, um ein gutes Leben zu führen?
Wir begleiten die Autorin, die der Frage nachgeht: „Was muss ich ändern, damit mein Lebensstil zukunftsfähig ist? Und worauf kann ich verzichten ohne Verlust an Lebensqualität?“ Karin de Miguel Wessendorf begibt sich auf eine Reise durch Europa. Sie besucht Menschen, Initiativen und Unternehmen die erkannt haben, dass Wirtschaftswachstum nicht das Maß aller Dinge sein kann. Der demographische Wandel, die begrenzten Ressourcen des Planeten und die aktuellen Wirtschaftskrisen sorgen ohnehin für eine Wachstumsbremse, ob wir es nun wollen oder nicht. Höchste Zeit, umzudenken und den Ausstieg aus dem zerstörerischen Wachstum selbst zu steuern. Eine Bewegung ist entstanden, die nach Alternativen sucht. Statt in die Opferrolle zu verfallen, arbeiten Unternehmer, Politiker, Wissenschaftler und Aktivisten in Theorie und Praxis am Aufbau einer „Postwachstumsgesellschaft“ – einer Gesellschaft in der ein besseres Leben für Mensch und Umwelt auf lange Sicht möglich sein soll. Auf ihrer Reise stellt die Autorin fest, dass die Suche nach einem nachhaltigen Lebensstil nicht unbedingt Verzicht bedeuten muss, in vielen Fällen ist es sogar ein Gewinn an Lebensqualität.
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15.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
naTo
Karl-Liebknecht-Straße 46
Armeen im Griff der Konzerne - Verteidigung als Geschäft
GlobaLE Kino

Armeen im Griff der Konzerne - Verteidigung als Geschäft (FR, BRD 2018, Jutta Pinzler, 91min, dt.). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Reiner Braun (International Peace Bureau) und Aktivist/innen vom Bündnis "Leipzig gegen Krieg".

Die Streitkräfte stehen unter Druck – in der Bundesrepublik wie in Frankreich. Beide Armeen sind, wie seit Jahrzehnten nicht, durch Auslandseinsätze von Afghanistan bis Westafrika gefordert. Dabei kämpft die französische Armee – ähnlich wie die Bundeswehr – mit Finanzproblemen, schlechtem Material und Personalmangel. Nach neoliberaler Ideologie versprechen Outsourcing und Privatisierung günstige Preise und schnelle Lösungen, - auch beim Militär. Bei Auslandseinsätzen geht von der Aufklärungsdrohne bis zur Wäscherei schon jetzt nichts mehr ohne Privatfirmen. Es ist zum Beispiel ein Rüstungskonzern, der das GÜZ betreibt, den wichtigsten Truppenübungsplatz in der Bundesrepublik. Darüber hinaus engagieren sich unsere Politiker und Militärs für Waffenexporte in alle Welt, um die heimischen Rüstungsindustrien zu erhalten. Ehemalige Minister wechseln als Lobbyisten zu Rüstungsfirmen. Und wer Waffen aus Frankreich oder der Bundesrepublik kauft, der bekommt auch gleich eine Ausbildung durch die jeweilige Armee. Externe Firmen liefern längst nicht mehr nur die Ausrüstung der Streitkräfte, sondern auch Know-how und Personal. Wie viel Outsourcing verträgt das staatliche Gewaltmonopol und was heißt das für die demokratische Kontrolle militärischer Aktionen? Das Filmteam hatte Zugang zur französischen Armee und der Bundeswehr, konnte bei Übungen und Auslandseinsätzen wie in Afghanistan drehen und Verantwortliche aus Politik, Armee und Industrie mit ihren Recherchen konfrontieren. Die investigative Dokumentation legt offen, wie weit die Privatisierung bereits fortgeschritten ist, wie eng die Verbindungen zur Rüstungsindustrie sind und welche fatalen Folgen diese Verstrickungen in der Zukunft haben könnten.
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17.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Neues Schauspiel
Lützner Straße 29
Profit, nichts als Profit
GlobaLE Kino

Profit, nichts als Profit (Haiti, BRD, Frankreich 2001, dt.). Eintritt frei.

Money makes the world go round, heißt es. Aber so ganz rund läuft sie eben nicht: einerseits eine Makro-Ökonomie, die auf der Macht der Finanzmärkte basiert, andererseits die Mikro-Wirtschaft der Fischer und Bauern von Haiti, wo die Produkte des alltäglichen Lebens im Tauschverfahren unters Volk gebracht werden. Raoul Peck greift diesen Kontrast filmisch auf. Haiti, ein verarmtes Land trägt auf seinen kleinen wirtschaftlichen Schultern einen gigantischen Schuldenberg. Existiert Haiti als "Staat" überhaupt? Für die Gläubiger scheint Haiti nur eine rote Zahl zu sein. Haitis Perspektiven dagegen sind scheinbar nur noch Bankrott und gesellschaftlicher Zerfall. Peck zeichnet einen Schaltplan der Mechanismen des globalisierten Kapitalismus und fragt nach dem Ergebnissen von Widerstand und den unterschiedlichen Formen des Protest seit den 70er Jahren. Waren die gebrachten Opfer sinnvoll? Wie ist der Stand heute und was können wir heute noch tun? Er wagt eine Bilanz des Wechselspiels der sozialen Kämpfe mit seiner eigenen Biographie.
Der Filmemacher ergründet in dem dokumentarischen Essay die Folgen globalen Profitstrebens - aus der Perspektive der Menschen eines Fischerdorfes in Haiti aber auch das Streben nach Macht und die Zukunftsängste der Menschen im Westen. Das Phänomen der Globalisierung aus wissenschaftlicher Sicht ist ebenso Thema wie die Globalisierung als Mythos: Armut und Reichtum – Bild und Wirklichkeit. Um diese Kernthemen herum entstand zur Jahrtausendwende ein – aus heutiger Sicht – prophetischer Film, der sich teils ironischen, teils mit polemischen und wütenden Attacken gegen einen zum Dogma erhobenen Wirtschafts-Liberalismus wendet.
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18.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Peterskirche
Schletterstraße 5
Das russische Wunder
GlobaLE Kino

Das russische Wunder (DDR 1964, Annelie und Andrew Thorndike, 116min, dt.). Im Anschluss Diskussion.

Anfang der 60er Jahre wurden Buch und Film „Das Russische Wunder“ von Annelie und Andrew Thorndike ein internationaler Erfolg. Das literarisch-optische Epos der beiden DDR-Dokumentaristen schildert den schweren, opferreichen und zugleich grandiosen Weg der Sowjetunion, die wie Phönix aus der Asche der Trümmer des alten Russlands entstiegen war.

Fünf Jahre haben die Filmemacher an diesem Dokumentarfilm-Epos gearbeitet. Wir zeigen Teil 1 des zweiteiligen Werkes, welcher die Geschichte der russischen Revolution erzählt. Die Filmmusik schrieb Paul Dessau. Der Dokumentarfilm wurde in 16 Sprachen übersetzt und hat u.a. 1963 den Internationalen Friedenspreis des Weltfriedensrates erhalten.
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24.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Ost-Passage Theater
Konradstraße 27
trust WHO - Wie krank ist die Weltgesundheitsorganisation?
GlobaLE Kino

Trust WHO - Wie krank ist die Weltgesundheitsorganisation? (Österreich, BRD 2018, Lilian Franck, 85min, o.m.dt.UT). Eintritt frei. Im Anschluss ergänzender Input zur Privatisierung im Gesundheitswesen und Diskussion mit Prof. Dr. Tim Engartner (Uni Frankfurt).

Ob Tabakskandal, Schweinegrippe oder der Atomunfall in Fukushima: Die Rolle der WHO wurde bei diesen gesundheitlich relevanten Krisen auf unterschiedliche Weise kritisiert. Teilweise wurde ihr zu große Nähe zur Lobby der Wirtschaftsinteressen, dann wieder eine deutliche Überschätzung der Gefahr bis hin zur Panikmache vorgeworfen. Es ging aber auch um Verharmlosung der Gefahren und Untätigkeit, wo Handeln erforderlich gewesen wäre, wie in Fukushima.
Betrachtet man diese großen globalen Krisen aus der zeitlichen Distanz und jenseits der aktuellen Diskussionen, muss man feststellen, dass sich die WHO in einer tiefen Krise befindet. Ihr fehlt es an Geld und Handlungsmöglichkeiten, an klar formulierten Zielen und an Transparenz. Und ihre Entscheidungen in wichtigen Momenten helfen am Ende oft weniger den Opfern und Patienten, als den Pharmafirmen und der Atomindustrie. Der Film ist eine sehr persönliche Investigation von Lilian Franck, die als Dokumentarfilmerin und auch als verantwortliche Mutter wissen will, ob eine weltweit agierende Organisation wie die WHO ihrer Aufgabe und Verantwortung überhaupt noch gerecht werden kann. Sind die Abhängigkeiten von den großen Geldgebern - seien es Staaten oder private Stifter – unabdingbar oder blockieren sie die eigentlichen Aufgaben der WHO?
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25.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Neues Schauspiel
Lützner Straße 29
Krisis
GlobaLE Kino

Krisis (BRD, Griechenland 2018, Wolfgang Reinke, 99min, o.m.dt.UT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion u.a. mit Wolfgang Reinke.

Sieben Jahre Austeritätspolitik gegen Griechenland, bedeuteten: Privatisierung, Liberalisierung, Marktöffnung, Sozialabbau, Kürzung von Löhnen, Gehältern und Renten. Viele Krankenhäuser und Kindergärten, genauso wie Hilfsstationen für alte Menschen wurden geschlossen. Die medizinische Versorgung ist schlecht und vieles läuft seit Jahren nur noch über das Engagement von Freiwilligen.
Im Altgriechischen beschrieb “Krisis” nicht nur eine instabile Situation, sondern auch die Möglichkeiten die aus dem Status Quo erwachsen. Bedingungslose Solidarität und menschliche Güte sind die Waffen, mit denen drei Menschen, eine unaufhaltsam erscheinende soziale und politische Katastrophe bekämpfen. Obwohl tief enttäuscht von den politischen Ereignissen im Land wissen sie, dass ihr Handeln alternativlos ist. Sie arbeiten Tag und Nacht bis zur totalen Erschöpfung im Kollektiv einer "Solidarischen Klinik". Dort organisieren sie eine ärztliche Grundversorgung und kostenlose Medikamente für ihre in Not geratenen Nachbarinnen und Nachbarn, ungeachtet ihrer sozialen und geografischen Herkunft. "Jetzt ist es besser", sagt eine der Protagonistinnen über die Auswirkungen der Krise: "Das Zwischenmenschliche ist besser." Als Geschichte von europäischem Rang erzählt "Krisis" im Karl-Marx-Jahr 2018 auf erfrischende Weise, was es bedeutet Kommunist/in zu sein.
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31.10.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Neues Schauspiel
Lützner Straße 29
Staßfurt - Windhoek
GlobaLE Kino

Staßfurt - Windhoek (BRD, Namiba 1991, Lilly Grote und Julia Kunert, 52min). Eintritt frei.

Der Dokumentarfilm ist der Vorläufer aller Dokumentationen, die in späteren Jahren über die schwarzen DDR-Kinder aus Namibia berichteten. In den Wirren des Jahres 1990 wurden die 425 Kinder, die zum Teil schon seit elf Jahren in der DDR lebten, in einer kurzfristigen Maßnahme nach Windhoek, der Hauptstadt Namibias ausgeflogen.
Waren die Kleinen, darunter viele Kriegswaisen, schon bei Verbringung in die DDR seit 1979, unschuldige Opfer der gewaltsamen Auseinandersetzungen um die Macht in Namibia, waren sie es im August 1990 wiederum. Getrennt von der übrigen DDR-Gesellschaft, gefühlsmäßig auf Ihre Erzieher, Lehrer, Mitschüler und die Örtlichkeiten in Staßfurt geprägt, wurden sie, ohne jeden familiären Bezug, nach Namibia abgeschoben. Der Film beschreibt die Befindlichkeiten der Kinder unmittelbar vor der Reise und nach der Ankunft und kann als einmaliges Zeitdokument gelten. In den Folgejahren erschienen immer wieder Filmbeiträge über die schwarzen DDR-Kinder und wie sie auf unterschiedliche Weise versuchen, in Namibia zurechtzukommen. Einigen gelang dies mit beachtlichem Erfolg, die meisten jedoch hatten und haben mit den typischen Problemen entwurzelter Menschen zu kämpfen. Sie fühlen sich heimatlos, als Zufallsgast in einer immer noch fremden Gesellschaft, die sie ihr Exotentum durchaus spüren läßt und auf Distanz hält.
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01.11.2018
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
die ganze Bäckerei
Josephstraße 12
AG Antrag/ autonome Erwerbsloseninitiative
*the Jobcenter told me … – but I don’t care!*

Zumutungen vom Amt kommen häufig, echte Hilfe nur selten. Falsche Bescheide, sinnlose Maßnahme und herablassende Sachbearbeiter_innen sind keine Ausnahme sondern leider normal – nichts läuft richtig beim Jobcenter!

Mit ausbleibenden Zahlungen oder einbehaltene Leistungen kann sich auf Dauer kein Mensch arrangieren – Alg2 versteht sich als soziokulturelle Existenzminimum, mit weniger auszukommen ist unzumutbar!

Konflikte mit dem Amt sind kein individueller Stress. Es ist eine politische Auseinandersetzung. Hierbei Solidarität zu erfahren ist erforderlich!

Die AG-Antrag/ autonome erwerbsloseninitiative trifft sich einmal im Monat zur Alg2-Beratung, an jedem ersten Donnerstag, von 18:00 bis 20:00h, in der Bäckerei auf der Josephstraße 12 in Leipzig.

Wenn das Jobcenter dich nervt, komm doch einfach vorbei!

Wir beraten uns gegenseitig zu unseren Problemen mit dem Amt. Die Beratung kostet nichts. Rassistische und Sexistische Kackscheiße wird nicht toleriert.

*ag-antrag[Klammeraffe]riseup.net*
AG Antrag

https://www.die-
ganze-baeckerei.net/
de/nutzer_innen/


ag-antrag(at)
riseup.net

01.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Heizhaus
Alte Salzstraße 63 (Grünau)
Plastic-China
GlobaLE Kino

Plastic China (Neuseeland 2016, Jiu-liang Wang). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

Plaste umgeben uns heute überall. Von Verpackungen über Spielzeuge bis hin zu Handy-SIM-Karten. In allen erdenklichen Produkten sind die Wunderstoffe verbaut. Aber wo landen eigentlich all die Plaste, die wir in der gelben Tonne entsorgen? Ein Land, nämlich China, ist mit zehn Millionen Tonnen pro Jahr der größte Importeur für Plaste weltweit. In China werden die Plaste unter hohen externen Kosten und gravierenden Folgen für die Umwelt und Gesundheit, in Plaste-Workshops zu den Rohmaterialien "recycled", um aus dem Müll neue Gegenstände herzustellen wie etwa Kleidung oder neues Spielzeug. In Plastic China begleitet Filmemacher Jiu-liang Wang die 11-jährige Yi Jie, die in den riesigen Plaste-Müllhalden ihr Leben bestreitet. In ihrem armen Leben lernt sie dabei das meiste von der Außenwelt über den Plaste-Workshop ihrer Eltern und den dort herumliegenden Müll kennen. Wenn wir bedenken, wo der Plaste-Müll landet, den wir produzieren und welche Konsequenzen dies hat (Gesundheitsschäden auf Grund der Handarbeit, Armut, Krankheit, Umweltverschmutzung und sogar Todesfälle), sollte uns mit diesem Film klar werden, dass das Plaste-Problem nicht gelöst werden kann, wenn wir einfach nur Ort und Zeit der Müllaufarbeitung in ferne Länder verschieben. Letztendlich müssen wir als globales Dorf eine Lösung finden an der wir alle aktiv teilhaben.
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02.11.2018 - 04.11.2018
Seminar


18:00 Uhr

Berlin
NFJ-Laden
Weichselstr. 13, 12045 Berlin
Der Nahostkonflikt und die deutsche Linke
Eine Einführung in kontroverse Debatten

Warum ist der Nahostkonflikt eigentlich so ein wichtiger Bezugspunkt für viele Linke in Deutschland? Wieso zerbrechen an der Frage "Palästina- oder Israelsolidarität" immer wieder politische Gruppen, Bündnisse und sogar Freund*innenschaften? Welche Rolle spielen Antisemitismus und Rassismus dabei? Was ist eigentlich mit den Labels "Antideutsch" und "Antiimp" gemeint? Spielen diese Postitionen heute noch eine Rolle oder sind neue Konfliktfelder wichtiger geworden?
Im Seminar wollen wir die Geschichte des Nahostkonfliktes beleuchten und die verschiedenen Positionen innerhalb der linken Diskussionen in Deutschland nachzeichnen. Jenseits des weit verbreiteten polemischen Bashings ist die Grundhaltung dabei wohlwollend und solidarisch. Willkommen sind sowohl Leute, die es schwer finden, sich in den Debatten zu verorten, als auch Leute, die einen Standpunkt dazu haben, solange sie offen dafür sind, Fragen an diesen zu richten.

Das Seminar kostet 20 EUR. Wer weniger hat, zahlt weniger. Anmeldung unter seminare@naturfreundejugend-berlin.de mit Namen, Mailadresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen.
Naturfreundejugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/termine/
einfuehrung-der-
nahostkonflikt-und-
die-deutsche-linke


seminare(at)
naturfreundejugend-berlin.de

07.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
naTo
Karl-Liebknecht-Straße 46
Gegenwehr ohne Grenzen
GlobaLE Kino

Gegenwehr ohne Grenzen (BRD 2018). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit der Filmemacherin (Labournet.TV), Aktiven der GoG (Bochum) sowie von Halberg-Guss (Leipzig).

In diesem Jahr feiert die GoG (Gruppe oppositioneller Gewerkschafter, heute: Gegenwehr ohne Grenzen) eine Arbeiterinitiative der Bochumer Opelwerke ihr 40-jähriges Bestehen. Gegründet durch das Zusammenkommen von Aktiven aus der 68er Bewegung kann die GoG auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Mit ihrer Arbeit hat sie dazu beigetragen, dass die Opel-Belegschaft in Bochum als die widerborstigste der vier Opel-Standorte in Deutschland gilt. Kämpferisch haben die GoG Kollegen dafür gesorgt, dass Arbeiterrechte durchgesetzt und erweitert werden. Sie haben zum Beispiel erreicht, dass vor wichtigen Entscheidungen im Betriebsrat immer die Belegschaft um ihre Meinung gefragt werden musste. Außerdem wurde der wilde Streik im Oktober 2004 weit bekannt und von Willi Hajek in dem Buch "Sechs Tage der Selbstermächtigung" festgehalten. Daneben haben sie einen Rauswurf aus der IG Metall provoziert, einen beharrlichen Kampf um tägliche Arbeitszeitverkürzung geführt und den Versuch gewagt, eine Verbindung zwischen den GM-Belegschaften in Europa herzustellen. Alles in allem haben sie sich vehement gegen die Betriebsschließung gewehrt, dem Unternehmen beständig Zugeständnisse abgetrotzt und den kapitalistischen Normalbetrieb in den Opelwerken empfindlich gestört. Damit das Engagement dieser Gruppe nicht in Vergessenheit gerät, hat labournet.tv mit der Hilfe von Spenden und auf den Wunsch der GoG Kollegen diese Dokumentation gedreht.
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08.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Felsenkeller
Karl-Heine-Straße 32
Der marktgerechte Patient - Premiere
GlobaLE Kino

Der marktgerechte Patient (BRD 2018, Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 72min, dt.). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Aktivist/innen aus Pflege und Krankenhausbereich aus Hamburg, Berlin und Leipzig.

Es gibt zwar bereits zahllose Berichte über skandalöse Zustände in den deutsche Krankenhäusern. Erstaunlicherweise fehlt dabei aber fast immer der Bezug auf die wesentliche Ursache dieser Zustände: Die seit 2003 verbindliche Vergütung der Krankenhäuser durch sog. Fallpauschalen (jede diagnostizierbare Krankheit hat einen fixen Preis – wer mit möglichst geringen Personal-, Sach- und Organisationskosten den Patienten optimal schnell abfertigt, macht Gewinn – wer sich auf die Patienten einlässt und Tarife zahlt, macht Verlust). Die Einführung der sog. DRGs (Diagnosis Related Groups) war der radikale Schritt zur kompromisslosen Kommerzialisierung eines Bereichs, der bis dahin vom Gedanken der Empathie und Fürsorge getragen wurde.
Seither wird der Mensch dort, wo er am Verletzlichsten ist, nämlich als hilfsbedürftiger Patient, den gnadenlosen Prinzipien von Gewinn und Verlust untergeordnet. "Wir sind nicht an der Zurschaustellung von Skandalen interessiert. Uns kommt es bei der Aufdeckung von Folgen vor allem auf die Ursachen der unhaltbaren Zustände in den deutschen Krankenhäusern an. Nur so sind sie zu verändern!" sagen die beiden Filmemacher Leslie Franke und Herdolor Lorenz.
Bezeichnend ist, dass in der Ankündigung des 17. Europäischen Gesundheitskongresses 2018, auf dem sich die Größen der Gesundheitspolitik und des medizinischen Business treffen, den deutschen Kliniken zwar gute Noten bescheinigt wurden. Die größte Sorge sei aber, „dass viele Ärzte und Pflegekräfte nicht mehr gerne in ihrem Beruf arbeiten und sich andere Berufe suchen“. Die Flucht aus dem Krankenhäusern ist für Pflegerinnen und Pfleger bereits real, weil sie trotz unsäglichem Stress nicht mehr zur wirklichen Pflege der Patienten kommen. Aber auch die meisten Ärzte sind es leid, gezwungen zu sein, in erster Linie auf die Profitabilität ihrer Abteilung zu achten.
Offensichtlich ist die Angst vor Kliniken ohne Personal auch schon bei der Politik angekommen. So wurde in den Koalitionsvereinbarungen festgelegt, dass das Budget für die Pflege aus den Fallpauschalen herausgenommen wird. Damit wäre ein erster Pfeiler des marktgerechten Preissystems gebrochen. Der ansonsten gar nicht so progressive Krankenhausverband ließ sogar verlauten, sie würden sich unter diesen Umständen auch einer Abschaffung der DRGs nicht widersetzen. Allerdings wurde Herr Spahn Gesundheitsminister. Und wenn es nach ihm geht, wird es keine Abstriche an den Fallpauschalen geben.
Mit den Volksentscheiden in Hamburg und Berlin für „Mehr Personal ins Krankenhaus durch feste Personal-Patienten-Schlüssel“ erhöht sich der öffentliche Druck.
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10.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Borna
Jugendclub Kindervereinigung Leipzig e.V.
Raupenhainer Str. 45, Borna-Gnandorf
Land am Wasser
GlobaLE Kino

Land am Wasser (BRD 2015, Tom Lemke, 85min, dt.). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

Silvio lebt in einem Geisterdorf. 1998 wurden die Bewohner umgesiedelt, damit die Braunkohle darunter abgebaut werden kann.
Vor über 900 Jahren nannten die ersten Siedler den Ort „Land am Wasser“, weil ein kleiner Bach durch die Landschaft fließt. Mit diesem Wasser bestellt Silvio kleine Agrarflächen im Dorf und tränkt sein Vieh. Seinen Heimatort, der nutzlos geworden war, hat er so als Landwirt wieder erobert. Wie lange er hier seinen Lebensunterhalt noch verdienen kann, ist ungewiss. Niemand weiß, wann die Tagebaubagger hier letztendlich ankommen werden. Allgegenwärtig ist das Geräusch des Förderbandes, das seit Jahrzehnten in wenigen Kilometer Entfernung ununterbrochen Kohle transportiert. Die Häuser des Dorfes werden zwar nach und nach abgerissen, aber Silvio ist nicht allein. Sein Nachbar schmiedet im über hundertjährigen Familienbetrieb weiter gegen die Zeit und Norbert, vom ebenfalls betroffenen Nachbarort, rebelliert als Letzter eisern gegen die Umsiedlung. Manchmal kommen auch ehemalige Bewohner vorbei. Man hilft sich noch immer und nebenbei verschwindet eine ganze Dorfgemeinde. Als auch die letzten Mitbewohner den Ort verlassen haben, versucht Silvio, sich weiter gegen das Unvermeidliche zu stemmen. Wohl wissend, dass das Ende nicht aufzuhalten ist.
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14.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Neues Schauspiel
Lützner Straße 29
Weiße Geister - Der Kolonialkrieg gegen die Herero
GlobaLE Kino

Weiße Geister - Der Kolonialkrieg gegen die Herero (BRD, Namibia 2004, Martin Baer, 72min, omdtUT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Israel Kaunatijke.

Der Dokumentarfilm fragt nach den Folgen des deutschen Kolonialkrieges zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Südwestafrika, dem heutigen Namibia, und erkundet, wie sich die Beziehungen zwischen den Nachfahren der Kolonisten und Kolonialherren und den Nachfahren der Kolonisierten und Ausgebeuteten heute gestalten. Der Filmemacher Martin Baer und sein Freund Israel Kaunatijke, ein in Berlin lebender Herero, sind gemeinsam auf den Spuren der kolonialen Vergangenheit und ihren Auswirkungen nach Namibia gereist. Sie möchten einerseits herausfinden, wie die Herero die Erinnerung an die Katastrophe ihrer Niederlage verarbeitet, überliefert und wachgehalten haben. Andererseits versuchen sie zu klären, welches Verhältnis die Deutschen inzwischen zu ihrer zunächst als Sieg gefeierten, dann als verbrecherisch verdammten Geschichte entwickelt haben. Dabei entdecken sie, dass ihre eigenen Familiengeschichten viel mehr mit dieser Vergangenheit verbunden sind, als sie bisher wussten.
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15.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Karl-Heine-Straße 50
Democracy - Im Rausch der Daten
GlobaLE Kino

Democracy - Im Rausch der Daten (BRD 2015, David Bernet, 104min, omdtUT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion mit Aktivist/innen.

In unseren Zeiten hat die Digitalisierung die Gesellschaft beinahe grundlegend geändert. Datenschutz kann daher als eine Art "pollution control" aufgefasst werden. Mittlerweile ist die neue europäische DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) umgesetzt und in aller Munde. Aber wie ist sie entstanden? In der digitalen Gesellschaft werden wir zu gläsernen Menschen: Mit jedem Klick, mit jedem Telefonat, mit jedem im Internet bestellten Buch, jeder Kartenzahlung oder Videoload werden Menschen transparent und hinterlassen überall digitale Fingerabdrücke. Die Welt befindet sich im Datenrausch, die persönlichsten Informationen von uns allen sind zu einer begehrten Ressource geworden: Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts – wer sie hat, hat das Geld und damit die Macht. Doch wer kontrolliert diesen Zugriff auf private Daten? Und was bedeutet das für die Gesellschaft? Regisseur David Bernet öffnet die Türen zu einer schier undurchdringlichen Welt. Zum ersten Mal in der Geschichte der EU konnte ein Filmteam so tief ins Innere der EU vordringen und die Entstehung eines Gesetzes filmisch begleiten. Ein Ringen wie bei David gegen Goliath beginnt: Bürgerrechte versus Wirtschaftsinteressen. Es geht dabei längst nicht mehr nur um Big Data. Es geht um die Zukunft jedes einzelnen EU-Bürgers, um seine Privatsphäre und Sicherheit.
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22.11.2018
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


17:00 Uhr

Sandersdorf-Brehna
Gemeindezentrum
Kirchstraße, Sandersdorf
Plastic Planet
GlobaLE Kino

Plastic Planet (Österreich, BRD 2009, Werner Boote, 99min, o.m.dtUT). Eintritt frei. Im Anschluss Diskussion.

Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: Vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton, und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken. In "Plastic Planet" sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Mit Plastic Planet reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat. Ein unterhaltsamer und investigativer Film, der zeigt, dass Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist.
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06.12.2018 - 06.12.2018
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
die ganze Bäckerei
Josephstraße 12
AG Antrag/ autonome Erwerbsloseninitiative
*the Jobcenter told me … – but I don’t care!*

Zumutungen vom Amt kommen häufig, echte Hilfe nur selten. Falsche Bescheide, sinnlose Maßnahme und herablassende Sachbearbeiter_innen sind keine Ausnahme sondern leider normal – nichts läuft richtig beim Jobcenter!

Mit ausbleibenden Zahlungen oder einbehaltene Leistungen kann sich auf Dauer kein Mensch arrangieren – Alg2 versteht sich als soziokulturelle Existenzminimum, mit weniger auszukommen ist unzumutbar!

Konflikte mit dem Amt sind kein individueller Stress. Es ist eine politische Auseinandersetzung. Hierbei Solidarität zu erfahren ist erforderlich!

Die AG-Antrag/ autonome erwerbsloseninitiative trifft sich einmal im Monat zur Alg2-Beratung, an jedem ersten Donnerstag, von 18:00 bis 20:00h, in der Bäckerei auf der Josephstraße 12 in Leipzig.

Wenn das Jobcenter dich nervt, komm doch einfach vorbei!

Wir beraten uns gegenseitig zu unseren Problemen mit dem Amt. Die Beratung kostet nichts. Rassistische und Sexistische Kackscheiße wird nicht toleriert.

*ag-antrag[Klammeraffe]riseup.net*
AG Antrag

https://www.die-
ganze-baeckerei.net/
de/nutzer_innen/


ag-antrag(at)
riseup.net

11.09.2018

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