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weitere Infos & organisierende Gruppe

19.06.2010
überregionale Demonstration


14:00 Uhr

Dresden
Bahnhof Neustadt
Schlesischer Platz
Nieder mit dem islamischen Regime im Iran!
Für die iranische Freiheitsbewegung, Solidarität mit Israel.
venceremos

venceremos.
antifa.net/


19.06.2010
regionale Demonstration


15:00 Uhr

Halle/Saale
Steintor
Mein Merseburg? Euer Merseburg !
Tanzen gegen die Provinz – Landflucht vorantreiben

Warum wir „Tanzen gegen die Provinz – Landflucht vorantreiben“ und nicht Merseburg „bunt“ machen wollen.

Die Dom- und Hochschulstadt Merseburg, die Stadt, welche damit wirbt, „Heimstätte der Merseburger Zaubersprüche, das einzige älteste althochdeutsche Sprachzeugnis germanischen Heidentums“ (merseburg.de) zu sein, ist mit diesem Besitz und seinem alljährlichen Folklorespektakel, dem Merseburger Schlossfest, vor allem auch Eins: eine typische ostdeutsche Kleinstadt. Neben dem gemeinsamen Stadttypus und der geographischen Lage hat sie mit den anderen Kleinstädten in Ostdeutschland die Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Langeweile, Lethargie und Bedeutungslosigkeit gemein. Ostdeutsche Kleinstädte versuchen zwar jedes Ereignis und jede Gegebenheit als herausragend darzustellen – so preisen sie sich beispielsweise oft als touristische Perlen und Merseburg ist in dieser Hinsicht durchaus empfehlenswerter als beispielsweise Köthen, Burg oder Laucha – aber der Alltag sieht bei allen gleich aus.
Jugendantifa Halle

provinzflucht.
blogsport.de




jugendantifahalle.
blogsport.de/


19.06.2010
Benefiz


23:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
All Styles in the Mix

Im November 2004 verübten vermutlich Neonazis einen Sprengstoffanschlag auf das Büro des Netzwerks für Demokratisch Kultur e.V. (NDK) in Wurzen. Der Anschlag galt der Arbeit des Vereins gegen Neonazis. Vor dem Hintergrund der Qualität des Angriffs demonstrierten am folgenden Abend ca. 200 Antifaschistinnen aus der Region, Leipzig und Dresden in Wurzen. Sächsische Bereitschaftspolizei unterband die Demonstration mit rabiaten Mitteln. Durch Schläge und Tritte von Beamten wurden mehrere Personen verletzt, eine schwer. Ein Beamte schlug dieser mit einem Tonfa so stark in Gesicht und Mundraum, dass sie fünf Zähne und ein Stück Kiefer verlor und erhebliche Verletzungen an Lippen und Zahnfleisch erlitt. Die kostspieligen Behandlungen ziehen sich bis heute.
Um der Hilflosigkeit gegen solche Formen von Polizeibrutalität entgegenzutreten und die konkreten Täter in Uniform in diesem Fall zur Rechenschaft zu ziehen wurde unmittelbar nach der Misshandlung Strafanzeige gestellt. Die Staatsanwaltschaft lies es in den Ermittlungen an Eifer mangeln. Trotz der Tatsache, dass sich der Täterkreis auf wenige Beamte einschränken lies wurde keiner verhört, das Verfahren schließlich aus Mangel an Informationen über die Identität des Täters eingestellt. Seit dem geht der Bruder des Genossen zivilrechtlich gegen den Freistaat Sachsen als Dienstgeber der Beamten vor um wenigstens Schadensersatz und Schmerzensgeld zu erlangen und die Tat so aktenkundig zu machen. Das Verfahren vor dem Landgericht Leipzig zog sich bis zum Frühjahr 2010. Fast sechs Jahre nach dem Angriff. Eine Farce ist das nun gefällte Urteil in dem die Klage abgewiesen wird. Einen ernsthafter Wille zu erkunden was an dem Abend in Wurzen geschah war beim Gericht zu keinem Zeitpunkt erkennbar. Die Frage, wie es zu den schweren Verletzungen gekommen sein soll wenn kein Polizist handelte, kam dem Gericht während des Prozesses offenbar nicht einmal. Aus guten Gründen gehen die Kläger nun in Berufung vor das Oberlandesgericht um eine ernsthafte Untersuchung und Verurteilung des Freistaates zu erreichen.
Dieser Schritt stellt ein hohes finanzielles Risiko dar. Sich angesichts dieser Tatsache gegen die Berufung zu entscheiden hieße dem Geld die Entscheidungsgewalt über das Recht zu überlassen und nicht dem Urteilsspruch der Richter. Die Gefahr der Verschuldung bei dem Versuch den Freistaat für die Misshandlung haftbar zu machen kann mensch durchaus als Repressionsinstrument begreifen. Es liegt an uns es mit einer mächtigen Feierei ins leere laufen zu lassen. Wir sehen uns am 19.Juni im Island.
Conne Island

conne-island.de

22.01.2019

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