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13.10.2011
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Halle
Melanchthonianum
Universitätsplatz
Das Ende Israels? Israel und die palästinensische Staatsgründung
Vortrag und Diskussion mit Stephan Grigat

10 Years After. 9/11 und die Folgen.
Antifaschistische Hochschultage 2011

Der einzige Staat, dessen Existenzzweck es ist, die Juden vor allen möglichen Zugriffen von Antisemiten zu schützen, hat bekanntermaßen viele Feinde. Doch nicht nur seine Nachbarn bzw. das Atomwaffenprogramm des Mullahregimes im Iran stellen eine permanente Gefahr für den jüdischen Staat dar, sondern eine weltweite Allianz, die mal in NGOs organisiert in der Form von »Hilfsflotillen« auftritt und sich mal in der UNO versammelt, delegitimiert beständig die Existenz Israels.
Im September 2011 kamen die Vereinten Nationen nun in eben jener Stadt zusammen, in der zehn Jahre zuvor der antisemitische Wahn im Massenmord an fast 3.000 Menschen im World Trade Center kulminierte, um unter tosendem Beifall der Delegierten den Antrag des PLO-Häuptlings Mahmud Abbas für einen Staat Palästina zu feiern. Gleichzeitig fand ebenfalls in New York die dritte Auflage der sogenannten Antirassismus-Konferenz der UNO statt, deren Premiere im südafrikanischen Durban wenige Tage vor den Anschlägen vom 11. September 2001 zum antisemitischen Spektakel geriet. Kurzum: Den militanten Feinden Israels im Nahen Osten und überall wurde wieder einmal zu verstehen gegeben, dass die Weltgemeinschaft ihnen nicht nur keinesfalls in den Arm fallen wird, sondern ausdrücklich hinter ihnen steht.
Warum dieser globalen Allianz der Antisemiten nur eine bedingungslose Solidarität mit Israel entgegenzusetzen ist, wird Stephan Grigat in seinem Vortrag ausführen.
AG Antifa

antifa.uni-halle.de/

13.10.2011
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Kapitalismus abschaffen? Aber wie!
Podiumsdiskussion mit TeilnehmerInnen von Euromayday (Hamburg) und TOP (Berlin)

Der Versuch, die radikale Linke in Deutschland heute zu beschreiben, ist nahezu aussichtslos, da sich seit dem Scheitern des Konzepts Antifa als Gesellschaftskritik Ende der neunziger Jahre keine einheitliche Bewegung mehr herausbilden konnte. Die ehemalige Antifa-Linke findet seit zehn Jahren keine Antwort darauf, dass die Entnazifizierung der post-faschistischen Gesellschaft mittlerweile durch die Bundesregierung selbst praktiziert wird und der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus von der Zivilgesellschaft übernommen wurde. Die nach dem Ende der AA/BO verkündete Absicht, eine neue, moderne antikapitalistische Bewegung aus den Resten der Autonomen Antifa zu begründen, ist nicht sehr weit gediehen. Seit 2001 und den Folgen von 9/11 hat sich die Linke an vielen wichtigen Themen, vor allem Antisemitismus, Antiamerikanismus und Antiimperialismus, weiter zersplittert. Die teilweise von Militanz begleiteten Kontroversen endeten in vielen Städten in einer Stagnation der politischen Praxis.
Eine Konsequenz daraus ist, dass es kaum noch klare Vorstellung davon gibt, wie Gesellschaftskritik aussehen und wie gesellschaftliche Veränderung vorangetrieben werden kann. Auch und gerade in Leipzig fehlt es an einer Auseinandersetzung darüber, wie der Weg in eine emanzipierte Gesellschaft gestaltet werden kann, welche Formen und Inhalte zielführend sein können. Die Diskussion um Hassmaske oder Federboa, Kritik oder Politik, Reform oder Revolution, Basisdemokratie oder Kommunismus, Klassenkampf oder Hedonismus, Internationalismus oder Städtekampf sind nichts neues, aber dennoch kommt eine radikale Linke nicht umhin, diese immer wieder zu führen, wenn sie sich und die Aussicht auf Veränderung ernst nehmen will.
Die Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums 20 Jahre Conne Island will derzeitige Konzepte linker Organisierung diskutieren und eine Debatte über Gesellschaftskritik und Ansätze zur Überwindung der derzeitigen gesellschaftlichen Realität anstoßen.

Conne Island

conne-island.de

22.11.2019

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