>> home   >> Gruppen   >> Termine  Leipzig | regional | überregional   >> Links   >> Archiv


Suche | Liste

> Antifa
>>AFBL
>>BGR
>>gamma
>>Presse
>>Queer gegen Rechts
>>LeA
>>ig3o
>>Rock am Kreuz
>>chronik.LE
>>AuA
>>AG Antifa Leipzig

> Antira
>>LExil
>>Umtauschinitiative
>>ADB
>>Initiativkreis Leipzig

> Antirepression
>>camera
>>Kick Control
>>Out of Action
>>Rote Hilfe
>>EA

> Archiv
>>Infoladen
>>Roter Faden
>>Infoladen G16
>>Büro- und Infowagen

> Kultur & Projekte
>>AWC
>>B12
>>Conne Island
>>G16
>>GIRO e.V.
>>Libelle
>>LIWI
>>PIP
>>Plaque
>>RSL
>>ZORO
>>t9
>>AJZ Bunte Platte
>>Jetze Wagenplätze

> Zeitschrift
>>Feierabend!
>>Incipito
>>LAIKA
>>left.info.project
>>leipzig.noblogs
>>outside the box

> sonstige
>>FAU Leipzig
>>LSG
>>tomorrow
>>WKL
>>GiG
>>Eiscafé
>>Ladyfestcrew Leipzig
>>Leipziger Kamera
>>[AGL]
>>INEX
>>Ya Basta Leipzig
>>ASJ Leipzig
>>The Future Is Unwritten

@@ Kontakt   PGP

Fingerprint: A71C 4D17 8417 5FC1 1A6F 6BE7 A403 4C72 73D9 E5E8


 

[Wöchentlicher Left Action Newsletter]  

date, time, location, Aktionsform

Inhalt

weitere Infos & organisierende Gruppe

18.03.2005
Action


16:00 Uhr

Leipzig
unter der Polizeikamera Richard Wagner-Straße/Ecke Hallisches Tor
Video- und andere Überwachungen
Ein Stadtrundgang auf den Spuren unserer Daten

Leipzig ist in Sachen polizeilicher Videoüberwachung ein Vorreiter in der BRD. 1996 wurde in Leipzig in einem großangelegten Pilotprojekt die stationäre und permanente Videoüberwachung öffentlicher Plätze eingeführt. Dieses Pilotprojekt, das die Freiheitsrechte der BRD erheblich beeinträchtigte, hatte bundesweit große Wirkung. Schätzungsweise 30 Städte in der BRD machten es Leipzigs unrühmlichen Beispiel nach, obwohl weder eine kriminalitätssenkende bzw. -aufklärende Wirkung, noch eine Verbesserung des sogenannten "Sicherheitsgefühls" nachgewiesen werden konnte. Im Sommer 2003 zählte die Initiative fast 700 Videoüberwachungskameras in der Leipziger Innenstadt. Davon besonders viele (186) in und an Leipzigs Markstein für die Privatisierung öffentlicher Räume, dem Hauptbahnhof. Und Videoüberwachung ist nicht kontextlos. Deshalb soll es neben dem Kernthema bei der knapp eineinhalbstündigen Stadtführung auch um anderes gehen: Krise der Stadt und Stadtumbau, integrierte Einsatzgruppen und Armutsdelikte, Prostitution und die Anti-Graffiti-Kampagne Aktion Stattbild, Kameras und Kundenkarten u.v.m.
Initiative Leipziger Kamera

leipziger-kamera.cjb.net

gflg(at)gmx.de
18.03.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Einführung in den Anarchismus 1
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Hinter dem politischen Konzept des Anarchismus verbirgt sich weit mehr als nur die Vorstellung, dass "alle machen können, was sie wollen". Wie eine Gesellschaft einzurichten sei, in der es keine Herrschaft mehr gibt, wurde daher von zahlreichen anarchistischen Strömungen äußerst verschieden interpretiert. Im ersten Teil dieser Einführung sollen daher zunächst einige von ihnen vorgestellt werden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

18.03.2005
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
linxxnet
Bornaische Str. 3d
Krieg ist Mord auf Kommando
Lesung von Prof.Beatrix Müller-Kampel (Graz)

Veranstaltung von linXXnet und el-libro im Rahmen der Buchmesse in Zusammenarbeit mit friedensweg e.V. und DFG
linxxnet

linxxnet.de

18.03.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Einführung in den Anarchismus 1
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Hinter dem politischen Konzept des Anarchismus verbirgt sich weit mehr als nur die Vorstellung, dass "alle machen können, was sie wollen". Wie eine Gesellschaft einzurichten sei, in der es keine Herrschaft mehr gibt, wurde daher von zahlreichen anarchistischen Strömungen äußerst verschieden interpretiert. Im ersten Teil dieser Einführung sollen daher zunächst einige von ihnen vorgestellt werden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

18.03.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Einführung in den Anarchismus 1
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Hinter dem politischen Konzept des Anarchismus verbirgt sich weit mehr als nur die Vorstellung, dass "alle machen können, was sie wollen". Wie eine Gesellschaft einzurichten sei, in der es keine Herrschaft mehr gibt, wurde daher von zahlreichen anarchistischen Strömungen äußerst verschieden interpretiert. Im ersten Teil dieser Einführung sollen daher zunächst einige von ihnen vorgestellt werden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

19.03.2005
Gegen-Aktivitäten


12:00 Uhr

Dresden
Albertplatz
access denied
Nazidemo nicht in die Neustadt lassen

Aus dem Aufruf:

Nun, die „Freien Kräfte Sachsen“ haben den Hort all ihrer Probleme ausgemacht – die Dresdener Neustadt. Hier, „im Herzen des Stadtviertels, wo die meisten antifaschistischen Gewalttaten geplant werden“ wollen sie jetzt „ein Zeichen setzen“.
Sie meinen in diesem Stadtteil eine „no-go-area“ für Neonazis ausgemacht zu haben. Und das ist gut so! Ein Stadtteil in dem Neonazis nicht ohne weiteres ihre Ideologie offen nach außen tragen können, in dem sie nicht ohne weiteres Menschen, welche nicht in ihr rassistisches Weltbild passen, zusammenschlagen können, in dem Läden, in welche Naziklamotten verkauft werden keinen Platz haben, ist nicht nur wünschenswert, sondern sollte selbstverständlich sein. Leider ist dies viel zu selten, denn in den meisten Regionen Sachsens ist das Gegenteil der Fall. Ein in der Gesellschaft verankertes rassistisches Weltbild und eine von Neonazis dominierte Jugendkultur sind die Regel.

Deshalb gilt an diesem Tag

linke Freiräume verteidigen - No entry for Nazis!

Infotelefon: 0162 - 163 70 13
Ermittlungsausschuss (EA): 0351 - 899 60 456
autonome antifa dresden

venceremos.
antifa.net/


19.03.2005
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
linxxnet
Bornaische Str. 3d
Die Erotik des Informellen
Russland-Experte Kai Ehlers (Hamburg) liest aus seinem Buch "Die Erotik des Informellen" (Verlag edition 8 Zürich)

Veranstaltung von linXXnet und el-libro im Rahmen der Buchmesse in Zusammenarbeit mit dem Roten Baum e.V.
linxxnet

linxxnet.de

25.03.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Einführung in den Anarchismus 2
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Auf Grundlage der im ersten Teil vorgestellten Strömungen soll im zweiten Teil versucht werden, die verschiedenen Konzepte des Anarchismus auf Gemeinsamkeiten zu untersuchen. Ziel dessen soll letztlich sein, das Potential des Anarchismus ebenso wie seine Gefährlichkeit näher zu diskutieren, um herauszufinden, ob die hinter diesem Namen verborgenen Strömungen, ihrem Anspruch, eine Gesellschaft ohne Herrschaft einzurichten, überhaupt gerecht werden können.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

25.03.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Wagenplatz
Fockestr.
Ich bin Frau. Ich bin Transvestit. Ich bin transsexuell. Vor allem bin ich Paula.
Vortrag mit anschließender Cocktailbar

Paula erzählt von den Kämpfen und Schwierigkeiten der Transvestiten im Argentinien der 90er Jahre, über institutionelle Repression und systematische Kriminalisierung sexueller Minderheiten, über öffentliche Diskriminierung. Sie berichtet über die Problematik der Konstruktion einer geschlechtlichen Identität, über die Schwierigkeiten bei der operativen Geschlechtsumwandlung und dem Geschäft damit. Außerdem wird es um die Begriffsbestimmung travestí / transexual, um das Verhältnis zum argentinischen Feminismus und anderen sozialen Bewegungen gehen.
ladyfestcrew

26.03.2005
regionale Demonstration


12:00 Uhr

Dessau
Hauptbahnhof
Trauerzug für Oury Jallow

Wer kennt Oury Jallow oder Laye Kondé? Wer weiss etwas über ihre Leben und deren Familien, die sie zurückließen, über ihre Gefühle und Ängste? Wer weiß, wie sie starben und warum?
Am 7. Januar kamen in den Händen der Polizei zwei Afrikaner zu Tode. Am 7. Januar war in Deutschland einfach ein Tag, wie jeder andere. Gewöhnlich. Ein Tag, der für viele Menschen schon längst der Vergangenheit angehört und damit wie so oft in Vergessenheit gerät. Schlicht ein Freitag im ersten Monat des neuen Jahres, nicht mehr und auch nicht weniger......
The Voice

thevoiceforum.org/
trauerzug26.03


26.03.2005
bundesweite Demonstration


15:00 Uhr

Berlin
Rigaer/Ecke Proskauer Str. in Friedrichshain (U-Bhf. Samariterstr.)
"Freiräume werden erkämpft und nicht erbettelt"
Demo für den Aufbau und Erhalt linker Freiräume

Infotelefon und Schlafplatzbörse: 0163/6085962
yorck59.net

26.03.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Dresden
AZ Conni
Rudolph-Leonhard-Straße 39
Disko & Diskussion: Vortragsreihe zur Kritik der (Post-)Antifa

Die Veranstaltungsreihe will einen Beitrag für eine kritische Auseinandersetzung mit der Antifa-Bewegung liefern und mögliche Perspektiven eines Antifaschismus nach der Antifa ausloten.

19:00 Diskussionsveranstaltung mit Referenten der Incipito-Redaktion
22:00 Disko mit DJ Mildred, DJ Bubble, DJane Sündrom, DJ Bellicism
Incipito

left-action.
de/incipito


26.03.2005
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisse

vinyl:resistent
Sonic
DJA Claire
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
28.03.2005
Gegen-Aktivitäten


11:00 Uhr

Leipzig
Gewandhaus
Solidarität im Israel
Gegen die akademische Legitimation des Djihadismus

Aufruf zur kritischen Teilnahme an der Ringvorlesung "Europa - Israel - Palästina" der Universität Leipzig mit Georg Meggle und Noam Chomsky
BGAL

israel-soli.de/

30.03.2005
Film


21:30 Uhr

Leipzig
UT Connewitz
IGUAZU EFFECT / WE ARE WORKERS, OR NOT?
2 Filme im Rahmen der Reihe globaLE 05
attac Leipzig

globale-leipzig.de

info(at)globale-
leipzig.de

01.04.2005
Benefiz


Dresden
AZ Conni
Rudolph-Leonhard-Straße 39
Benefizdisco Ladyfest
AZ Conni

azconni.de

01.04.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Einführung in den Anarchismus 3
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Teil 3 der Vortragsreihe soll noch einmal Gelegenheit bieten, die Diskussion um die verschiedenen Theorien des Anarchismus zu vertiefen.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

01.04.2005
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
auf Radio Blau
99,2 / 94,4 / 89,2 MHZ
Radio Island
Pop and Politics

Radio Island ist eine Coproduktion von Conne Island und public Information platform. Seit 1.August 2004 wird jeden Monat eine Radioshow produziert. Es geht um Pop & Politics - in jeder Sendung gibt es einen Schwerpunkt zu wechselnden Themen, Reportagen, Berichte und natürlich jede Menge Musik.

* pop & feminismus:
- in memoriam tine plesch: texte der kürzlich verstorbenen radiomacherin und feministin.
- interview mit den rhythm kings
* gruppenvorstellung: WKL (wertkritische kommunisten leipzig)
* projektvorstellung: drugscouts
* musikauswahl: tempomat maximal
PIP (Public Information Platform - Online-Radio)

radio.conne-island.de

06.04.2005
Film


19:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Darwin's Nightmare
Film und Diskussion

Irgendwann wurde in den Viktoriasee in Ostafrika eine fremde Fischart eingesetzt - ein kleines wissenschaftliches Experiment. Der Nilbarsch, ein hungriges Raubtier, hat innerhalb von drei Jahrzehnten fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fischarten ausgerottet. Dafür werden seine Filets jetzt in die ganze Welt exportiert. An den Ufern des größten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nächsten Morgen wieder gen Norden zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung Süden jedoch ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Für die unzählbaren Kriege im dunklen Herzen des Kontinents. Dieser florierende globale Handel von Kriegsmaterial und Lebensmitteln hat an den Ufern des größten tropischen Sees der Welt eine seltsame Stimmung und Menschenmischung erzeugt, welche die "Darsteller" dieses Films repräsentieren: einheimische Fischer, Agenten der Weltbank, heimatlose Straßenkinder, afrikanische Minister, EU-Kommissare, tansanische Prostituierte, russische Piloten...

Anschließend Diskussion mit Christine Müller (Entwicklungsdienst der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen) und Dr. Jürgen Kunze (Deutsch-Afrikanische Gesellschaft in Leipzig)
attac Leipzig

globale-leipzig.de

info(at)globale-
leipzig.de

08.04.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Rassismus und Antisemitismus
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

In diesem Vortrag werden die beiden Ideologien Rassismus und Antisemitismus als aus der kapitalistischen Gesellschaft entspringende vorgestellt. Dabei wird deutlich werden, dass die Einordnung beider als bloßes Vorurteil oder das Gleichsetzen des Antisemitismus mit anderen Formen der Sündenbocksyndrome keine ausreichende Erklärungen bedeuten. Die veränderte Gestalt, mit der beide seit dem deutschen Nationalsozialismus global wieder salonfähig werden konnten, wird ein wichtiger Teil des Vortrags sein.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

09.04.2005 - 10.04.2005
Kongreß


Berlin
NS-Opfer entschädigen. NS-Täter bestrafen

Auch 60 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 1945 sind zahlreiche NS -Opfer ohne jede Entschädigung geblieben. Tausende NS-Täter mussten nie eine strafrechtliche Verurteilung fürchten. Schadenersatz für alle NS-Opfer und Strafverfolgung aller NS-Täter durch die Bundesrepublik Deutschland sind daher die zentralen Forderungen dieser Konferenz.
AK Distomo

ns-opfer-entschaedigen.org

ak-distomo(at)
zeromail.org

09.04.2005 - 10.04.2005
Seminar


Plauen
Schuldenberg
Thiergartner Str. 4
Antisemitismus - Geschichte und Gegenwart
Querdenker e.V. und Bildungsteam Berlin

projekt-schuldenberg.de

09.04.2005
regionale Demonstration


14:00 Uhr

Potsdam
Dortustrasse
Gegen den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche!

Gegen Geschichtsrevisionismus - Deutsche Täter sind keine Opfer! Nie wieder Krieg - nie wieder Preußen - nie wieder Faschismus!
inforiot.de/
garnisonkirche/index.php


11.04.2005
Diskussions-
Veranstaltung


20:30 Uhr

Halle
Haus Reilstr.
Reilstrasse 78
Deutsche Selbstfindung
Die Linke und ihr Haß auf Israel. Vortrag von Jan Gerber

Im Rahmen des Vortrags soll zunächst noch einmal die Geschichte des linksdeutschen Bedürfnisses nach Israelkritik dargestellt werden. Es soll darauf hingewiesen werden, daß die neuerdings recht großzügig vorgetragenen Bekenntnisse zum Existenzrecht Israels oftmals lediglich den Hintergrund bilden, auf dem der jüdische Staat noch vehementer und schamloser angegriffen werden kann. Abschließend soll noch einmal
festgehalten werden: Das Bedürfnis nach Israelkritik steht nicht im Zusammenhang mit der konkreten Politik des jüdischen Staates. Es ist vielmehr auf eines der zentralen Konstitutionsmerkmale der deutschen Linken zurückzuführen – die Liebe zu Volk, Heimat, Blut, Boden und Scholle.
AG "no tears for krauts"

nokrauts(at)
hotmail.com

12.04.2005 - 13.04.2005
Film


Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Hop

Der illegale Flüchtling Dieudonne aus Burundi wird festgenommen, als zwei rechtsradikale Flamen seinen Fernseher aus dem Fenster schmeißen. Sein 13-jähriger Sohn Justin kann entwischen und landet auf dem verfallenen Bauernhof des Alkoholikers Frans. Zusammen mit seiner Haushälterin Gerda nimmt Frans den Kampf gegen die Autoritäten auf, um Justin wieder mit seinem Vater zusammen zu bringen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Sprengstoff, den Frans noch aus seiner Zeit als anarchistischer Bombenleger übrig hat... Verrückt, verträumt und originell aber trotzdem niemals wirklich unglaubwürdig.
attac Leipzig

globale-leipzig.de

info(at)globale-
leipzig.de

13.04.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Kampfbegriff "Islamophobie"

Vortrag und Diskussion mit dem Berliner Bündnis gegen IG Farben und Justus Wertmüller (Redaktion Bahamas)
Vorbereitungskreis Kritik am Islam

redaktion-bahamas.
org/aktuell/
flugblatt%20jihad.pdf


13.04.2005
Film


19:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
100% Baumwolle - Made in India

Baumwolle ist der natürlichste und meist genutzte Rohstoff für unsere Textilien. Unsere Kleiderschränke und Warenhäuser sind gefüllt mit ihnen. Keiner sieht dem Weißen Gold an, daß bei seiner Produktion in Drittweltländern Unmengen von Pestiziden eingesetzt werden, die in Europa längst verboten worden sind. Und das Gift kommt zurück. Denn auch in unseren Baumwolltextilien, die wir auf der Haut tragen, finden Wissenschaftler immer wieder Rückstände von Pestiziden und gesundheitsschädlichen Stoffen. Der Baumwollbauer Annand in Indien versprüht schon seit Jahren die hoch giftigen Pestizide. Mittlerweile leidet er unter Lähmungserscheinungen und einer tauben Zunge; genauso wie die Textilarbeiterinnen in Tirrupur. Auch die Anzahl von Fehl- und Mißgeburten häufen sich bei den indischen Baumwollbauern. Über 300 haben sich schon umgebracht. Alle waren bei Pestizidhändlern hoch verschuldet. Um die Schädlinge zu stoppen, hatten sie immer größere Mengen teurer Gifte der Firma Bayer, Höchst und Ciba Geigy auf ihre Felder gesprüht. Doch das Gift wirkt nicht mehr gegen die Resistenzen der Insekten. Sie vernichten weiter die Ernten. Trotzdem wird das schmutzige Geschäft mit dem Gift nicht gestoppt. Die Pestizidproduktion der europäischen Pharmakonzerne vernichtet in Gujarat ganze Landstriche und die Lebensgrundlage tausender Menschen.
attac Leipzig

globale-leipzig.de

info(at)globale-
leipzig.de

14.04.2005 - 15.04.2005
Film


Leipzig
UT Connewitz
Hop

Der illegale Flüchtling Dieudonne aus Burundi wird festgenommen, als zwei rechtsradikale Flamen seinen Fernseher aus dem Fenster schmeißen. Sein 13-jähriger Sohn Justin kann entwischen und landet auf dem verfallenen Bauernhof des Alkoholikers Frans. Zusammen mit seiner Haushälterin Gerda nimmt Frans den Kampf gegen die Autoritäten auf, um Justin wieder mit seinem Vater zusammen zu bringen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Sprengstoff, den Frans noch aus seiner Zeit als anarchistischer Bombenleger übrig hat... Verrückt, verträumt und originell aber trotzdem niemals wirklich unglaubwürdig.
attac Leipzig

globale-leipzig.de

info(at)globale-
leipzig.de

15.04.2005
Kundgebung


17:00 Uhr

Altenburg
Markt
Gemeinsam gegen Rechts

Hinweis: Rechte BI "Schöner wohnen im Altenburger Land" hat Gegendemo auf gleichem Platz angemeldet.
---
Gemeinsam für Menschlichkeit und Toleranz
Kundgebung auf dem Altenburger arkt

Vor 60 Jahren befreiten amerikanische Truppen das Altenburger Land von der Diktatur des Nationalsozialismus. Über 1.000 jüdische Bürger, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter verschiedener Nationalitäten sowie politische Gefangene verloren in der NS-Zeit im Landkreis unter grausamen Umständen ihr Leben, bevor am 15. April 1945 endlich auch Altenburg vom Joch des Hitler-Regimes erlöst wurde.

Völkermord, Krieg und Zerstörung in Deutschland dürfen sich nie wiederholen! Umso erschreckender ist, dass die rechtsextremen Parteien deutschlandweit immer größeren Zulauf finden. Auch in Altenburg gibt es immer wieder Aufmärsche von Rechtsextremisten. Dagegen gilt es ein Zeichen zu setzen! Deshalb haben sich Bürgerinnen und Bürger, Parteien und Verbände im Altenburger Land zu einem Bündnis gegen Rechts zusammengeschlossen, um gemeinsam ihren Protest auszudrücken.

Es ist wichtig, Stellung zu beziehen. Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus müssen wir entgegen treten. Deshalb setzen wir unter dem Motto "Gemeinsam gegen Rechts" ein sichtbares und positives Zeichen für Menschlichkeit, Weltoffenheit und Demokratie. Wir berufen uns auf die Grundrechte, die für alle gelten müssen. Das wichtigste dieser Grundrechte ist die Wahrung der Menschenwürde.

Gewalt sucht immer neue Opfer - nicht nur Ausländerinnen und Ausländer brauchen deshalb unsere Solidarität und Unterstützung gegen eine alltägliche, wachsende Bedrohung. Setzen Sie gemeinsam mit uns am

Freitag, 15. April 2005
17 Uhr auf dem Markt Altenburg

ein Zeichen für Demokratie und Toleranz!
Bündnis

pds-altenburg.de/
news_detail.
php?id=937&rubrik=news


karneades(at)web.de
15.04.2005
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Are your ready to rock?!?

Tomorrow lädt ein zu Tanz und Trank - mit leckerem Büffet, Musik und Cocktails
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

15.04.2005
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Die radikalen Wurzeln des 1. Mai

Der 1. Mai war lange Zeit nicht staatlicher Feiertag, sondern ein internationaler Aktionstag der radikalsozialistischen Arbeiterbewegung. In den Jahrzehnten um die
Jahrhundertwende waren die USA von heftigen Klassenkämpfen erschüttert - Polizei und Militär wurden wiederholt mit Todesfolge gegen Streikende eingesetzt. Dennoch verstärkte sich die Mobilisierung für den Acht-Stunden-Tag: am 1. Mai 1886 streikten hunderttausende ArbeiterInnen im gesamten Land. Chicago war ein Zentrum dieser Bewegung - an die tragischen Folgen der einsetzenden Verfolgung sollte der 1. Mai seit 1889 erinnern.

Ein Mitglied der FAU Leipzig zeichnet die historische Entwicklung nach ...
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)

freitagsfragen.de.vu

19.04.2005
Film


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Leipzig 1945 - Befreiung durch die US-Armee und Linker Widerstand

Am 18./19. April jährt sich zum 60. Mal die Befreiung Leipzigs vom Nationalsozialismus durch amerikanische Truppen. Wir sagen Danke und wollen in die damalige Zeit eintauchen. Die wenig bekannten Ereignisse im April 1945 werden in dem 45minütigen Dokumentarfilm "Leipzig am Ende des Krieges" anhand von Orginalaufnahmen und Zeitzeugeninterviews geschildert. Ergänzend dazu wird in einem Vortrag über den linken Widerstand in Leipzig zwischen 1933 und 1945 berichtet. Schwerpunkte sind KPD und SPD 1933-35, Arbeiterjugendopposition durch die "Leipziger Meuten" 1937-39 und das von Kommunisten geführte Leipziger "Nationalkomittee Freies Deutschland" 1942-45.
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)
Leipziger Antifa

20.04.2005 - 30.04.2005
Film


Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Mondovino

Die Weinwelt als Schauplatz der Globalisierung: Da ist einerseits die Erfolgs-Saga milliardenschwerer Weinunternehmen aus dem kalifornischen Napa Valley (Robert Mondavi Winery, Harlan Estate, Staglin Family Vineyard) und die Rivalität zweier aristokratischer Wein-Dynastien in Florenz (das Geschlecht der Frescobaldi und der Antinori). Außerdem: eine Familie aus Burgund (Domaine Hubert de Montille), für die die traditionelle Kultivierung ihrer acht Hektar Weinbergbesitz seit Generationen eine Angelegenheit ist, worin sich ihr Leben, ihre Kultur und ihre Geschichte spiegelt. Des Weiteren: ein Sturkopf aus dem Languedoc (Aime Guibert), der seit Jahren einen konservativen Anti- Globalisierungskampf ficht. Und schließlich: das zufällig erscheinende Zusammenspiel zwischen der ebenso lächelnden wie impertinenten Dynamik eines Jet-Set-Önologen aus Bordeaux (Michel Rolland) und der ebenso naiven wie raffinierten Macht eines multinational agierenden Weinkritikers aus Maryland/USA (Robert Parker). Diese Menschen und ein Dutzend weiterer sind die Hauptdarsteller von MONDOVINO. Sie erzählen von den Erschütterungen, die den Weinanbau des vergangenen Jahrzehnts gravierender verändert haben, als die Geschichte von sechs voran gegangenen Jahrhunderten zusammen. Jahrtausende hindurch ist Wein ein Symbol von Zivilisation gewesen. Noch nie ist der Kampf um seine Seele, sowie die Seele derer, die für ihn, mit ihm und durch ihn leben so vehement geführt worden wie derzeit. Noch nie stand so viel Geld - und Stolz - auf dem Spiel. Aber der Frontverlauf schlägt Haken, er ist nie so, wie man es erwartet: Regional gegen Global, einfache Bauern gegen mächtige Industriebosse, Traditionalisten gegen Moderne - das können nur erste Orientierungen auf dem langen Weg durch die Welt des Weins sein. MONDOVINO geht diesen Weg: so investigativ wie genussfreudig, so unterhaltend wie faktenreich, so gründlich wie rasant.
attac Leipzig

globale-leipzig.de

info(at)globale-
leipzig.de

20.04.2005
Veranstaltung


14:00 Uhr

Leipzig
Neues Rathaus
Das ZORO ist verkauft...

Öffentliche Stadtratssitzung zum ZORO
20.04.2005
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
1. Mai 2004 – warum wir diesmal nicht ausschlafen...

Eine Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Reihe "Antifa rockt!"

Achtung: Diese Veranstaltung richtet sich an Jugendliche!
Conne Island Jugendcafé

20.04.2005
Film


19:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
The Coconut Revolution
Film und Diskussion

Bougainville war eine fast vergessene Insel irgendwo im pazifischen Ozean. Bis plötzlich Ende der 80er Jahren eine Öko-Revolution begann, die sich zum Unabhängigkeitskampf ausgeweitet hat. Die Gegner der Inselbewohner: der britische Minenkonzern BCL, dessen Kupferabbau seit den 60er Jahren Landschaft, Pflanzen, Tiere und Menschen verseucht hat. Doch schnell war es auch ein Kampf gegen Armeeeinheiten aus Papua-Neuguinea und Australien, die die Interessen des Minenkonzerns durchsetzen sollten. Dennoch war die Revolte gegen diese fast übermächtigen Gegner erfolgreich - dank der bemerkenswerten Fähigkeit der Widerständischen, ihr gesamtes Wissen und Improvisationstalent für den Kampf zu bündeln. Der Film zeigt die unglaubliche Ökorevolution auf Bougainville, der auch eine lang andauernde Blockade der Insel nichts anhaben konnte: die Medizin kommt aus dem Urwald, Wasserkraft plus altem Aggregat sorgen für Strom, Kokosöl dient als Treibstoff der Autos, aus alten Metallteilen werden Waffen. Und jeden Tag kommen neue Ideen dazu.

Anschließend Diskussion mit Karl Albani (Fachreferent für Papua-Neuguinea und den Pazifik beim Evangelisch-Lutherischen Missionswerk in Leipzig)
attac Leipzig

globale-leipzig.de

info(at)globale-
leipzig.de

20.04.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Uni Leipzig, Hörsaal 14
Hörsaalgebäude Augustusplatz
Bildung ist ein Ware!?
Wie der Staat die Resource Bildung bewirtschaftet.

Etwas über Prinzipien des Bildungswesen, und was Chancengleichheit darin bedeutet erfahren wir am im Rahmen des Vortrages von Prof. Dr. Margaret Wirth (FU Bremen). Unter anderem wird über die "Freiheit" von Wissenschaft und Modernisierungsvorhaben wie Bachelor/Master-Studiengänge, Elite-Unis und Studiengebühren gesprochen und danach darüber diskutiert werden.
LSG (Linke StudentInnengruppe Leipzig)
GegenStandpunkt

gegenstandpunkt.com

lsg.fateback.com

21.04.2005 - 24.04.2005
Veranstaltung


Leipzig
G16
Gießerstr. 16
Gieszerfestival N°7

Workshops, Performance, Tanz, Theater, Konzerte, Essen & Trinken, Kinderbereich, Party, Kino
G16 (Wohnprojekt)

gieszer16.org

22.04.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Tomorrow stellt sich vor
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Kurzer Überblick über die Entstehung der Gruppe und ihre Entwicklung. Es soll gezeigt werden, warum es wichtig ist, Gruppen zu gründen.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

22.04.2005
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Demokratie & Demokratieidealismus
(mit Junge Linke Berlin)

Es soll geprüft werden, was es mit der Demokratie auf sich hat und ob die Loblieder, die auf sie gesungen werden, überhaupt angebracht sind. Dabei wird auch auf jene KritikerInnen von politischer Herrschaft und/oder Ökonomie eingegangen, die meinen, dass gar keine "richtige" Demokratie bestünde und diese "eigentlich" ganz anders aussähe.
Libelle

freitagsfragen.de.vu

infoladen.de/cgi/
libelle.pl/
DemokratieVA


23.04.2005
Benefiz


Jena
Café Wagner
Wagnergasse 26
Soli-Konzert für die Aktion "Voelkerball"
der Antifaschistischen Sportgruppe Jena [ASJ], die sich gegen das neonazistische "Fest der Völker" richtet

mit LXC und Sneaker & Macoma
Café Wagner

voelkerball.tk

wagnerverein-jena.de

23.04.2005
Action


14:00 Uhr

Leipzig
Leipzigs Erste Polizeikamera
Richard-Wagner-Straße/Hallisches Tor
Video- und andere Überwachung
Ein Stadtrundgang auf den Spuren unserer Daten

Leipzig ist in Sachen polizeilicher Videoüberwachung ein Vorreiter in Deutschland. Doch nicht nur die Polizei überwacht - 700 Kameras finden sich mittlerweile allein in der Leipziger Innenstadt. Und Videoüberwachung ist nicht kontextlos. Deshalb soll es neben dem Kernthema bei unserer knapp
eineinhalbstündigen Stadtführung auch um anderes gehen: Krise der Stadt und Stadtumbau, integrierte Einsatzgruppen und Armutsdelikte, Prostitution und Aktion Stattbild, Kameras und Kundenkarten u.v.m.
JedeR kann teilnehmen und es kostet nichts!
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

gflg(at)gmx.de
25.04.2005 - 27.04.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
UT Connewitz
Bedwin Hacker

Eine geniale Hackerin bringt ganz Frankreich durcheinander: Zur Zeit der höchsten Einschaltquoten - vorzugsweise während der Übertragungen der Fußball EM - spaziert plötzlich ein Cartoon-Kamel über den Bildschirm, begleitet von anti-rassistischen Botschaften auf Arabisch. Die Handschrift: 'bedwin hacker'. Der französische Geheimdienst macht sich auf die Jagd, ein Katz-und- Maus-Spiel mit immer neuen Wendungen beginnt. Kultiger feministischer Multikulti-Agenten-Trash aus Tunesien.
attac Leipzig

globale-leipzig.de

info(at)globale-
leipzig.de

26.04.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Hörsaal 14, Hörsaalgebäude der Uni
Mayday-Nazis überall!
Warum nationale Demokratien antidemokratische Nationalisten hervorbringen

Im Zuge der Vorbereitungen zum 1. Mai in Leipzig wird Theo Wentzke (Gegenstandpunkt) in seinem Vortrag unter anderem vom rechtsstaatlichen Nationalismus demokratischer Kräfte und vom Volksschlager, deutsch zu denken, erzählen. Dass die patriotische politischen Kultur im allgemeinen und deutsche Demokraten im besonderen sich oftmals mit faschistischen Kräften treffen, wird vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen erläutert.
Gleichzeitig soll deswegen auch über die Aktivitäten am 1.Mai informiert werden, um an diesem Tag und überhaupt gemeinsam für soziale Gleichheit zu kämpfen und den Nazis entgegenzutreten.
LSG (Linke StudentInnengruppe Leipzig)

lsg.fateback.com

26.04.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Die letzten Tage
Filmreihe "Wider das Vergessen"

Fünf ungarische Juden, Überlebende des Holocaust, kehren an die Orte ihrer Vergangenheit zurück und erzählen von ihren Familien, der Deportation sowie der Vernichtungspraxis. Ein Film der Shoa Foundation, welche von Steven Spielberg gegründet wurde und die es sich zur Aufgabe gemacht hat, in der ganzen Welt nach Überlebenden des Holocausts zu suchen und ihre Geschichte der Öffentlichkeit mitzuteilen. Dokumentarfilm, 84min, USA 1998
B12

b-12(at)gmx.net
27.04.2005
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Das Demo-"Ein mal Eins" und letzte Infos vom EA Leipzig

Eine Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Reihe "Antifa rockt!"

Achtung: Diese Veranstaltung richtet sich an Jugendliche!
EA (Ermittlungsausschuss)
Conne Island Jugendcafé

27.04.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Al Norte / Australia's Pacific Solution / Nichts ist wie das Leben, aber das Leben ist nichts
3 Filme zur Flüchtlingspolitik in den USA, Australien und Deutschland
attac Leipzig

globale-leipzig.de

info(at)globale-
leipzig.de

28.04.2005 - 01.05.2005
Film


20:00 Uhr

Leipzig
nato
El Tren Blanco

Jeden Abend erreicht ein Weißer Zug Buenos Aires. Er hat in den Vororten Männer, Frauen und Kinder eingesammelt, die "cartoneros" - Kartonmenschen. Sie müssen ihren Lebensunterhalt damit verdienen, dass sie zusammensuchen, was andere wegwerfen. Die meisten von Ihnen waren früher Arbeiter, Tischler oder Friseure und sind heute Menschen ohne jede materielle Sicherheit, ausgestossen von einem System, das auf sie keine Rücksicht nimmt. 'El Tren Blanco' portraitiert sie einfühlsam und versucht, die Situation zu reflektieren, in der sich ein großer Teil der argentinischen Gesellschaft befindet, infolge einer rücksichtslosen neoliberalen Politik der letzten Jahre.
attac Leipzig

globale-leipzig.de

info(at)globale-
leipzig.de

28.04.2005
Veranstaltung


20:30 Uhr

Leipzig
Frauenkultur
Windscheidstr. 51
Liebe Anne! Ein Buch für Anne Frank
Zum 60. Todestag von Anne Frank

Vortrag, Film, Lesung, Gespräch
mit Steffi Böttger, Schauspielerin und Elke Urban, Schulmuseum Leipzig
Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen
Frauenkultur e.V.

frauenkultur-
leipzig.de


29.04.2005 - 30.04.2005
Seminar


Leipzig
Freier Kindergarten
Lobstädter Str. 14
Intervention von links in die Gesellschaft oder nicht? Politik oder Antipolitik?
Wochenendseminar mit Martin Dornis (Leipzig) und Ulrich Leicht (Dortmund)

Im Seminar sollen heutige Ansätze sozialer Kritik analysiert werden: sind beispielsweise Aktionen gegen die Kürzungen des Sozial-, Bildungs- und Gesundheitssektors verkürzt oder zu wenig radikal? Bleiben die Proteste gegen Hartz 4 im verzweifelten Ruf nach mehr Arbeit(szwang) stecken? Wie steht es um traditionelle Protest-Formen wie Hausbesetzung, Demo oder Streik? Ist eine politische Intervention in Gesellschaft vor dem Hintergrund einer (System-) Überwindungsperspektive überhaupt sinnvoll?
Roten Baum e.V. Leipzig
Rosa-Luxemburg-Stiftung

deine-denkfabrik.de

29.04.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Zur Beziehung zwischen Israel und der Judenverfolgung
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Abriss zum geschichtlichen Ablauf der Judenverfolgung. Über die Notwendigkeit des Staates Israel und über die wahnhaften Hintergründe der antisemitischen Ressentiments gegen Israel.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

29.04.2005
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
auf Radio Blau
99,2 / 94,4 / 89,2 MHZ
Radio Island
Pop and Politics

Radio Island ist eine Coproduktion von Conne Island und public Information platform. Seit 1.August 2004 wird jeden Monat eine Radioshow produziert. Es geht um Pop & Politics - in jeder Sendung gibt es einen Schwerpunkt zu wechselnden Themen, Reportagen, Berichte und natürlich jede Menge Musik.
PIP (Public Information Platform - Online-Radio)

radio.conne-island.de

29.04.2005
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisse
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
30.04.2005
regionale Demonstration


14:00 Uhr

Merseburg
Poststraße (gegenüber vom Bahnhof)
60 Jahre!
Dank den Alliierten für die militärische Zerschlagung Nazideutschlands!
Jugendbündnis Merseburg

jugendbuendnis-
merseburg(at)gmx.de


Aufruf
30.04.2005
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Connewitzer Kreuz
Rock am Kreuz
Leipzig zeigt Courage, wir zeigen die Zähne! Den Naziaufmarsch aushebeln!

Konzert mit Egotronic, Copyright Untiz, Eher Uncool, No Pasaran
left entertainment
Blackstar Conspiracy

blackstarconspiracy.de

01.05.2005
Gegen-Aktivitäten


Leipzig
Naziaufmarsch verhindern
Infos folgen später
left-action.
de/antifa/


01.05.2005
Gegen-Aktivitäten


Magdeburg
Antifa-Aktionen gegen den geplanten NPD-Aufmarsch
nazis-stoppen.de.vu

01.05.2005 - 08.05.2005
Aktionstag(e)


Leipzig
CULDT 2005
culture - life - direct action - theory. Linkes AktivistInnentreffen

23.-30.04.2005: Bauwoche auf dem Campgelände
30.04.2005: Auftaktparty
01.05.2005: Naziaufmarsch stoppen
02.05.2005: Leipziger Kamerarundgang
05.05.2005: "Männertag wird zum Gendertag"
07.05.2005: Global Space Odyssee
08.05.2005: Abbau, Demo in Berlin

Die Idee des "CULDT" ist es, Ansätze zu einer Überwindung der kapitalistischen Verwertungslogik zu suchen, Raum zu schaffen für einen Aufbruch in eine andere Gesellschaft, einen neuen Lebensstil und andere Werte, mit dem Ziel des "guten" Lebens für Alle.

Sinn des AktivistInnentreffens ist es, Platz für Erfahrungsaustausch zu bieten und eine Fortbildung für Menschen zu ermöglichen, die an linksradikalen Inhalten interessiert sind. Wir wollen gemeinsam Handlungsstrategien, Perspektiven und Utopien entwickeln und diskutieren. Das Treffen soll dazu beitragen, die linke Bewegung durch Förderung von Selbstorganisationsprozessen zu stärken. Es wäre schön, wenn sich der Raum des "C.U.L.D.T." zum Austausch zwischen emanzipatorischen Netzwerken entwickelt und somit die Möglichkeit für eine breite libertäre Bewegung schafft, welche die Zersplitterung von einseitigem Aktionismus, reiner Kulturarbeit oder universitären Theoriezirkeln überwindet.
CULDT

culdt.de.vu

culdt(at)no-log.org
02.05.2005
Action


15:00 Uhr

Leipzig
Innenstadt (Rundgang)
Start: Richard-Wagner-Straße/Hallisches Tor
Video- und andere Überwachung
Ein Stadtrundgang auf den Spuren unserer Daten

Leipzig ist in Sachen polizeilicher Videoüberwachung ein Vorreiter in Deutschland. Doch nicht nur die Polizei überwacht - 700 Kameras finden sich mittlerweile allein in der Leipziger Innenstadt. Und Videoüberwachung ist nicht kontextlos. Deshalb soll es neben dem Kernthema bei unserer knapp
eineinhalbstündigen Stadtführung auch um anderes gehen: Krise der Stadt und Stadtumbau, integrierte Einsatzgruppen und Armutsdelikte, Prostitution und Aktion Stattbild, Kameras und Kundenkarten u.v.m.
JedeR kann teilnehmen und es kostet nichts!
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

gflg(at)gmx.de
03.05.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Hochschule für Grafik und Buchkunst HGB
Festsaal 1. Etage, Wächterstraße
Der Nationalsozialismus, der Jihad und die amerikanische Idee der Demokratisierung

mit: Jeffrey Gedmin (Aspen Institute, Berlin) &
Thomas von der Osten-Sacken (Wadi e.V., Frankfurt/M.)

Es soll die Frage gestellt werden, inwiefern die Anstrengungen der Demokratisierung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg mit den heutigen vergleichbar sind. Dies bedeutet auf die undemokratische Verfasstheit der islamisch-arabischen Gesellschaften einzugehen und die Möglichkeit ihrer Demokratisierung zu beleuchten.Wie tragfähig sind die Konzepte der Demokratisierungsbemühungen im Irak? Welche Rolle spielt der Antiamerikanismus und antiwestliche Einstellungen in den muslimischen Bevölkerungen und wie ist dem zu begegnen?
Arbeitskreis kritische Theorie

uni-leipzig.de/~kt/

04.05.2005
Mobilisierungs-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
Infoladen
Ludwigstr. 37
IOM - International Organisation for Migration OR International Organisation against Migration
Mobilisierungsveranstaltung zur Demo am 18.05.2005 in Magdeburg

Vortrag von Clausia, Karawane Nürnberg
anschließend: antirassistische Filmnacht
- IOM, Spies and Migrant Hunters
- The Pacific Solution
- NO Lager- Nowhere
ludwigstrasse37.de/
seiten/veranstaltmehr2.htm


05.05.2005 - 08.05.2005
Kongreß


Hamburg
28. BUKO: "Innere und äußere Landnahme"

Weitere Infos später hier oder auf der Webseite des BUKO
Bundeskoordination Internationalismus

buko.info/

06.05.2005
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Intifada und Antisemitismus
zur freundlichen Beachtung: aufgrund von Wissenshierarchien und automatisch autoritärer Erscheinung Älterer ist dieses Veranstaltungscafé nur für Leute bis 20 Jahre offen

Es ist der endlose Krieg der PalästinenserInnen, der durch das Pali-Tuch symbolisiert wird, gegen den sich Israel wehrt. Es ist der Wunsch eines Großteils der PalästinenserInnen die Juden/Jüdinnen „ins Meer zu treiben“, gegen den sich Israel mit dem Bau der Schutzmauer wehrt. Auf solche und ähnliche Thesen möchte der Vortrag eingehen und anhand eines historischen Abrisses nachweisen. Es soll vor allem auch auf den fast nie berücksichtigten arabischen Antisemitismus ein Augenmerk gelegt werden. Hierbei soll auch auf die Notwendigkeit eines jüdischen Staates eingegangen werden und auf die notwendige Verteidigung des Staates Israel innerhalb der falschen Gesellschaft.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

07.05.2005
regionale Demonstration


12:00 Uhr

Leipzig
Connewitzer Kreuz
Global Space Odyssey
global-space-
leipzig.org


www.info(at)
global-
space-leipzig.org

07.05.2005
Gegen-Aktivitäten


18:00 Uhr

Berlin
Gendarmenmarkt
Deutschland, Du Opfer!
Gegen Opfermythen, Geschichtsrevisionismus und Kapitalismus. Eine Gala zum 60. Jahrestag des Sieges über Nazideutschland

live, umsonst und draußen
Mit Tocotronic und Von Spar

Geschichten vom "Bombenterror", vom "Untergang" und "wie der Krieg nach Deutschland kam", interessieren 60 Jahre nach dem Ende des
Nationalsozialismus die deutsche Öffentlichkeit mehr als die Geschichte der Opfer der deutschen Vernichtungsmaschinerie. Selbst im Bekenntnis zur Schuld und im Gerede von Befreiung inszeniert sich Deutschland als Opfer. Das Leiden der Deutschen bewegt die Gemüter rund um die verschiedenen Gedenktage im Jahr 2005.
Statt sich dem kollektiven Mitleid und dem neuen Geschichtsrevisionismus anzuschließen, feiern wir am Vorabend des 8. Mai in Berlin mit einem Konzert den Sieg der Alliierten über Deutschland.
Die Hamburger Bands Tocotronic und Von Spar feiern mit uns. Vor dem Konzert werden Partisanen sprechen.
Kritik&Praxis [KP] Berlin
Jungle World
Eintracht Berlin

kp-berlin.de

eintracht-berlin.de

jungle-world.com

07.05.2005
regionale Demonstration


18:00 Uhr

Dessau
Marktplatz (Rathausvorplatz)
Zerbster Str.
Kraut(s) wegrauchen
Gegen Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus

Am 08. Mai 2005 jährt sich zum sechzigsten Mal die bedingungslose Kapitulation der verbrecherischen Deutschen Wehrmacht. Der 08. Mai 1945 besiegelte die militärische Niederlage des Nationalsozialismus. Im wörtlichen Sinne befreit wurden im Mai 1945, oder einige Monate davor, die Opfer der Nationalsozialistischen Vernichtungspolitik: die am Leben gebliebenen Juden, KZ-Häftlinge, ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene. Als Tag der Befreiung sah die größte Mehrheit der deutschen Volksgemeinschaft dieses Datums nicht an.

Der Antisemitismus war omnipräsenter Bestandteil der Gesellschaft. Hunderttausende der normalen Deutschen beteiligten sich aktiv und wissentlich an der Shoa und dem Massenmord an den Sinti und Roma.

Auch heute noch ist es im Verständnis des deutschen Bürgergesellschaft durchaus legitim, den „Opfern des Bombenkrieges“ zu gedenken.
Antifa Dessau

krautswegrauchen.de.vu

offensive(at)
sytemli.org

0152 / 04 81 52 46

Aufruf
08.05.2005
Gegen-Aktivitäten


10:00 Uhr

Berlin
Bertolt Brecht Platz (vor dem Berliner Ensemble/S-Bhf. Friedrichstraße)
Spasibo heißt Danke!
8. Mai – Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus

Tag der Befreiung: Kein Naziaufmarsch am 8. Mai! Gegen Faschismus, Militarisierung und deutsche Opfermythen

Mit der "bedingungslosen Kapitulation" Nazi-Deutschlands wurde am 8. Mai 1945 das dunkelste Kapitel der Menschheitsgeschichte beendet. Was mit dem Überfall auf Polen begann und im Krieg gegen die Sowjetunion und den Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden ihren Höhepunkt fand, endete für Europa in einem Trümmerfeld. Von Finnland bis nach Afrika, vom Atlantik bis vor Moskau und zum Kaspischen Meer hatten deutsche Truppen gewütet.

Am 8. Mai 2005 ist in Berlin eine große Demonstration geplant (auch um gegen einen geplanten NPD-Aufmarsch zu protestieren). Es gilt am 8. Mai daran zu erinnern, wer Schuld war an Krieg und Völkermord und zu zeigen, wer für die Befreiung vom Faschismus die größten Lasten zu tragen hatte. Im "Großen Vaterländischen Krieg" kämpften Millionen Soldaten der Roten Armee gegen die Nazi-Wehrmacht. Auf einer Front von über 2000 Kilometern Länge (von Murmansk im Norden bis zum Kaukasus im Süden) musste sich die UdSSR ihren Angreifern erwehren. Zurück blieben über zwanzig Millionen getötete Menschen aus der Sowjetunion und tausende zerstörte Dörfer und Städte.
Aktionsbündnis Spasibo

antifa.de

08mai2005.de.ms

8.mai(at)antifaschistische-
aktion.com

09.05.2005
Diskussions-
Veranstaltung


Halle
Die Aktualität der negativen Aufhebung des Kapitals
Zur Kritik der postnazistischen Gesellschaft

Vortrag von Stephan Grigat im Rahmen der Antifaschistischen Hochschultage zum 60. Jahrestag der Befreiung
AG "no tears for krauts"

nokrauts(at)
hotmail.com

09.05.2005
Diskussions-
Veranstaltung


Halle
Haus Reilstraße
Reilstr. 78
»UNSERE OPFER ZÄHLEN NICHT - DIE DRITTE WELT IM ZWEITEN WELTKRIEG«
Buchpräsentation und Gespräch mit zwei der Autoren, Gert Eisenbürger (ila, Bonn) und Karl Rössel (Rheinisches Journalistenbüro, Köln)

Zu den Befreiern der Welt vom deutschen und italienischen Faschismus sowie vom japanischen Großmachtwahn gehörten Kolonialsoldaten aus allen Teilen Afrikas vom Maghreb bis zum Kap, Inder und Pazifikinsulaner, Juden und Araber aus Palästina, Mexikaner und Brasilianer, Aborigines und Maoris, Afroamerikaner und Native Americans. Die Krieg führenden Mächte missbrauchten darüber hinaus Millionen Kolonialisierte als Zwangsarbeiter und Zwangsprostituierte. Weite Teile der Dritten Welt blieben nach Kriegsende verwüstet zurück. Doch die Millionen Kriegstoten und die schweren Kriegsschäden der Dritten Welt wurden vergessen, verdrängt, verschwiegen.
10.05.2005
Ausstellung


19:00 Uhr

Halle
Volkspark, Großer Saal
Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland
Eröffnung der Wanderausstellung

Eröffnungsveranstaltung mit:
  • Wolfgang Kaleck, Rechtsanwalt
  • Raoul Zelik, Autor,
  • Hans-Jochen Tschiche, Vorsitzender Miteinander e.V.
    Mobile Opferberatung Elise Schobiß und Lisa Radetzky (Geige und Klavier)
Die Ausstellung porträtiert 131 Menschen, die seit 1990 rechter Gewalt zum Opfer fielen. Viele wurden getötet, weil für sie im Weltbild der Rechtsextremisten kein Platz ist; manche, weil sie den Mut hatten, rechten Parolen zu widersprechen.
Miteinander e.V.
Mobile Opferberatung

10.05.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Volkshaus (Saal im Hinterhof)
Karl-Liebknecht-Str. 30-32
Das Dilemma der israelischen Linken
Vortrag und Diskussion mit Stephan Grigat

Was bedeutet es, im Staat der Shoah-Überlebenden radikale Staats- und Kapitalkritik zu formulieren? Linke befinden sich in Israel in einem Dilemma, das aber nur den wenigsten bewusst zu sein scheint. Der Normalzustand ist (oder sollte es zumindest sein), dass man sich als Staatskritiker gegen die Ideologie zur Wehr setzt, der Staat seien »wir alle«, und die Anmaßung des Souveräns zurückweist, einem, da man nun einmal lebt, auch noch ein »Recht auf Leben« zuzuweisen, mit dem die staatliche Gewalt stets demonstriert, dass sie dieses Recht jederzeit auch entziehen oder relativieren kann. Abstrakt trifft das auf Israel ebenso zu; Israel aber ist nicht »normal«, ist kein »Staat wie jeder andere auch«, sondern die bürgerliche Emanzipationsgewalt von Juden und Jüdinnen, ein bewaffnetes Kollektiv zur Abwehr des antisemitischen Terrors. Insofern ist seine Existenz, auch wenn dieses scheinbare Paradox nur wenige in der radikalen Linken wahrhaben möchten, die Bedingung für radikale Kritik an Staat und Kapital.
Worin unterscheidet sich vor diesem Hintergrund der israelische Nationalismus von anderen? Wie ist das Verhältnis von zionistischen und antizionistischen Linken in Israel? Welche Rolle spielt die innerisraelische Kritik für die Nahostdiskussionen in Europa?
Gruppe in Gründung

11.05.2005
Diskussions-
Veranstaltung


Dresden
Israelsolidarität und Kritik der politischen Ökonomie
Vortrag von Stephan Grigat
Café Critique

cafecritique.priv.at

cafe.critique(
at)gmx.net

11.05.2005
Mobilisierungs-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Halle
Melanchthonianum Raum B
Das Leben im Abschiebelager Halberstadt und die juristischen Möglichkeiten das Recht auf ein menschenwürdiges Leben zu verteidigen
Mobilisierungsveranstaltung zur Demo am 18.05.2005 in Magdeburg

mit Beatrix Wallek (Anwältin/Leipzig)
Thomas Moritz (Anwalt/Berlin)
und Insassen des Abschiebelagers Halberstadt

Thomas Moritz: Einführung und Kritik des Zuwanderungsgesetzes. Seit November 2003 versucht die Juristin Beatrix Wallek ihren Mandanten aus dem Abschiebelager Halberstadt zu klagen bzw. die “Wohnsitzauflage” in der “Ausreiseeinrichtung Halberstadt” für ihn außer Kraft zu setzen. Er lebt immer noch dort und leidet an den Folgen des Lebens im Abschiebelager, ohne Geld, ohne Privatsphäre, mit unzureichender medizinischer Versorgung und versorgt nur durch Großküchenessen.
11.05.2005
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Ruhig, Brauner
After-Birthday-Party anlässlich der letzten Tage des Kleindarstellers Bruno Ganz im Führerbunker

Mit kritischem Andenken und konstruktivem Hinterfragen sowie spannenden Lichteffekten. Gunnar Schubert erörtert im ergebnisoffenem Dialog mit engagierten Leipziger BürgerInnen aktuelle Fragen unserer Tage und bricht ein letztes Tabu
11.05.2005
Info-Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
libelle
Kolonadenstr. 19
Anti-Atom-Plenum

Info- und Planungstreffen zum Castortransport von Dresden (Rossendorf) nach Ahaus, Tag X ab 28.05 bis Mitte Juni
Libelle

infoladen.net/libelle

12.05.2005
Benefiz


Jena
Café Wagner
Wagnergasse 26
Soli-Konzert für die Aktion "Voelkerball"
der Antifaschistischen Sportgruppe Jena [ASJ], die sich gegen das neonazistische "Fest der Völker" richtet

mit Julith Krishun, ZANN, Rodeo Queen
Café Wagner

voelkerball.tk

wagnerverein-jena.de

12.05.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Dresden
AZ Connie, Buchladen König Kurt
Rudolf-Leonhard-Straße 39
Das Dilemma der israelischen Linken
Vortrag und Diskussion mit Stephan Grigat

Was bedeutet es, im Staat der Shoah-Überlebenden radikale Staats- und Kapitalkritik zu formulieren? Linke befinden sich in Israel in einem Dilemma, das aber nur den wenigsten bewusst zu sein scheint. Der Normalzustand ist (oder sollte es zumindest sein), dass man sich als Staatskritiker gegen die Ideologie zur Wehr setzt, der Staat seien »wir alle«, und die Anmaßung des Souveräns zurückweist, einem, da man nun einmal lebt, auch noch ein »Recht auf Leben« zuzuweisen, mit dem die staatliche Gewalt stets demonstriert, dass sie dieses Recht jederzeit auch entziehen oder relativieren kann. Abstrakt trifft das auf Israel ebenso zu; Israel aber ist nicht »normal«, ist kein »Staat wie jeder andere auch«, sondern die bürgerliche Emanzipationsgewalt von Juden und Jüdinnen, ein bewaffnetes Kollektiv zur Abwehr des antisemitischen Terrors. Insofern ist seine Existenz, auch wenn dieses scheinbare Paradox nur wenige in der radikalen Linken wahrhaben möchten, die Bedingung für radikale Kritik an Staat und Kapital.
Worin unterscheidet sich vor diesem Hintergrund der israelische Nationalismus von anderen? Wie ist das Verhältnis von zionistischen und antizionistischen Linken in Israel? Welche Rolle spielt die innerisraelische Kritik für die Nahostdiskussionen in Europa?
13.05.2005
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Sommer, Sonne
zur freundlichen Beachtung: aufgrund von Wissenshierarchien und automatisch autoritärer Erscheinung Älterer ist dieses Veranstaltungscafé nur für Leute bis 20 Jahre offen

Diesen Freitag wird kein Vortrag gehalten. Das Café hat trotzdem geöfnnet.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

13.05.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Meinungsfreiheit & Pluralismus

Was bedeutet es, wenn der bürgerliche Staat Meinungsfreiheit gewährt? Warum wird von vielen die eigene Meinung als solche so hoch geschätzt, dass sie sich mitunter gar beleidigt fühlen, wenn diese kritisiert wird? Was ist angesichts dessen vom so oft beschworenen Pluralismus zu halten? Und wieso machen auch viele Linke dabei mit?
Libelle

freitagsfragen.de.vu

libelle-leipzig(at)gmx.de
17.05.2005
Benefiz


21:00 Uhr

Halle
chaiselongue
Reilstraße 78
capitulation party
I'm too sexy for the führerbunker

egotronic [electro64.pop.punk]and
kissing link [electro.pop.punk]

djs jay&kay and nino [drum'n'bass.breakbeat.funk]
ag antifa & chaiselongue

chaise.de

18.05.2005
überregionale Demonstration


14:00 Uhr

Magdeburg
Halberstädterstr. 2
Für die sofortige Schließung des Abschiebelagers HBS

Kundgebung vor dem Innenministerium ab 14 Uhr
Demonstration ab 16 Uhr
Initiative zur Schließung des Abschiebelagers

19.05.2005
Mobilisierungs-
Veranstaltung, Info-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstraße 19
Die Gefangenen müssen raus - Revision im Magdeburger 129a Verfahren
Gemeinsam gegen Beugehaft und Repression

Informations- und Mobilisierungsveranstaltung der Magdeburger Soligruppe über das Revisionsverfahren von Daniel, einem der ehemals drei Angeklagten.
Seit einigen Wochen befindet sich der erste Zeuge aufgrund von Aussageverweigerung in Beugehaft. Für den nächsten Prozesstag am 24. Mai ist mit weiteren Aussageverweigerungen und folglich Inhaftierungen zu rechnen.
Es wird dazu aufgerufen, zahlreich zum Verhandlungstermin am 24.5. in Halle zu erscheinen. Solidarität mit den Gefangenen!
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)

soligruppe.de

19.05.2005
Diskussions-
Veranstaltung


20:30 Uhr

Erfurt
Offene Arbeit
Antonio Gramscis Hegemoniebegriff
Vortrag von Mario Candeias

Antonio Gramsci war ein Philisoph und Politiker, der die Zeit der Moussolini-Herrschaft in Haft verbracht und dabei viel geschrieben hat. Gemeinhin wird er als Marxist tituliert, aber es gibt auch Leute, die ihn als Anarchisten verstehen. Für die heutige Linke ist er von einigem Belang. Die ursprünglichen "Autonomen" in Italien haben sich auf seien Theorie bezogen, in Deutschland
gibt es den Wildcat-Zusammenhang, der sich in dieser Tradition sieht. Seine Begriffe wie Zivilgesellschaft (oder: zivile Gesellschaft) und Hegemonie prägen das linke Vokabular und Denken. Gramscis Werk erschließt sich leider nur schwer: Es liegen 10 Bände fragmentarischer Text vor. Es bietet sich also an, dieses Werk gemeinsam und mit Hilfe zu lesen.
Genau das wollen wir in einem regelmässigen Lesekreis tun. Als Einführungsveranstaltung wird Mario Candeias über Gramscis Hegemoniebegriff und seine Relevanz für eine zeitgemäße Kritik der Verhältnisse sprechen.
BIKO

biko.arranca.de

20.05.2005
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Film: Deckname Dennis
zur freundlichen Beachtung: aufgrund von Wissenshierarchien und automatisch autoritärer Erscheinung Älterer ist dieses Veranstaltungscafé nur für Leute bis 20 Jahre offen

Dennis R.D. Mascarenas wird als vorgeblicher Fernsehjournalist von den USA aus nach Deutschland geschickt, um hinter die elementaren Merkmale diese Landes und seiner Bewohner zu kommen. Diese Satire ist als Dokumentation des deutschen völkischen Treibens einzigartig und eine wahrhaft schauerliche Freakshow.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

21.05.2005
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
"i can't relax in deutschland"
Compilation-Pre-Releaseveranstaltung im Rahmen der Pop-Up Messe

live: Robocop Krauss, Von Spar, Räuberhöhle, DJ: Elena Lange (Stella), rentek, mapache,

Diskussion: Martin Büsser, Elena Lange (Stella), Uli Rothfuss (I can't relax in Deutschland)
Conne Island

icantrelaxin.de

conne-island.de

leipzig-popup.de

23.05.2005
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Brandis
Ratskeller
Markt 9
Veranstaltung zu Rechts-Rock und Lifestyle von rechts
Vortrag und Diskussion mit den Autoren Jan Raabe und Christian Dornbusch

Die Autoren werden in ihren Vorträgen über die Entwicklung und Bedeutung der bundesdeutschen Rechtsrockszene informieren sowie einen grundsätzlichen Überblick über die Strukturelemente und den Lifestyle in der rechtsextremen Szene geben. Eingegangen wird neben dem Schwerpunkt Musik von rechts auf Organisationen, Fanzines, Vertriebe, Kleidung, Symbolik und deren Bedeutung für die rechtsextreme Szene und die Gewinnung von Anhängern.
Muldentaler Forum gegen Gewalt

ndk-wurzen.de

buero(at)ndk-wurzen.de
Tel.: (03425) 85 27 10
24.05.2005
Prozeß


09:30 Uhr

Halle
Justizzentrum Halle
Thüringerstraße 16
Solidarität mit den Angeklagten im Magdeburger 129a-Verfahren
Zeigen wir den Zeugen und Angeklagten dass sie nicht alleine sind!

Wir rufen dazu auf, am nächsten Verhandlungstermin in Halle zahlreich zu erscheinen um so unsere Solidarität zu zeigen!
Nein zu Repression, §129a und Beugehaft!
Freundinnen werden in keinem Fall verraten!
Ein weiterer Verhandlungstermin ist für den 31.5., ebenfalls im Justizzentrum Halle um 9.30 angesetzt.
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)

24.05.2005
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Wurzen
Schloss
Amtshof 2
Veranstaltung zu Rechts-Rock und Lifestyle von rechts
Vortrag und Diskussion mit den Autoren Jan Raabe und Christian Dornbusch

Die Autoren werden in ihren Vorträgen über die Entwicklung und Bedeutung der bundesdeutschen Rechtsrockszene informieren sowie einen grundsätzlichen Überblick über die Strukturelemente und den Lifestyle in der rechtsextremen Szene geben. Eingegangen wird neben dem Schwerpunkt Musik von rechts auf Organisationen, Fanzines, Vertriebe, Kleidung, Symbolik und deren Bedeutung für die rechtsextreme Szene und die Gewinnung von Anhängern.
Muldentaler Forum gegen Gewalt

ndk-wurzen.de

buero(at)ndk-wurzen.de
Tel.: (03425) 85 27 10
24.05.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Paragraph 175
Wider_das_Vergessen_Reihe

Dokumentarfilm über das Schicksal Homosexueller, die ab 1935, nach Verschärfung des §175 durch die Nazis, in Konzentrationslagern inhaftiert wurden. Stellvertretend für die 15.000 Deportierten berichten sechs Menschen, die nie offiziell als Nazi-Opfer anerkannt wurden, von ihrer Geschichte
B12

27.05.2005
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Was bedeutet p.c.?
zur freundlichen Beachtung: aufgrund von Wissenshierarchien und automatisch autoritärer Erscheinung Älterer ist dieses Veranstaltungscafé nur für Leute bis 20 Jahre offen

Ob es nun die allseits bekannten Sprüche über die Fähigkeiten der Frauen in puntko Einparken, einfältige “Polenwitzchen” oder gar judenfeindliche Statements sind, als Linker vergeht einem da das Lachen. Warum es sich hierbei nicht um etwaige Humorlosigkeit handelt und was genau poltical correctnes ist, soll in diesem Vortrag näher und zur Diskussion gebracht werden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

27.05.2005
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
LIWI
Stockartstr.
"Fest der Völker"
Blockieren oder Verhindern? Demo, Kundgebung oder Was?!

Mobilisierungsveranstaltung für Gegenaktivitäten zum "Fest der Völker" am 11.6.05 in Jena.
nazis-stoppen.tk

27.05.2005
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
auf Radio Blau
99,2 / 94,4 / 89,2 MHZ
Radio Island: I can't relax in Deutschland
Pop and Politics

Radio Island ist eine Coproduktion von Conne Island und public Information platform. Seit 1.August 2004 wird jeden Monat eine Radioshow produziert. Es geht um Pop & Politics - in jeder Sendung gibt es einen Schwerpunkt zu wechselnden Themen, Reportagen, Berichte und natürlich jede Menge Musik.
PIP (Public Information Platform - Online-Radio)

radio.conne-island.de

27.05.2005
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisse
Conne Island

conne-island.de

28.05.2005
Benefiz


Leipzig
G16
Gießerstr. 16
Chiapas-Soli-Abend
von der Gruppe L.U.S.T. in Zusammenarbeit mit den Gruppen B.A.S.T.A. und Sudaca

Der Erlös geht an südmexikanische Indigene, die vom mexikanischen Militär aus ihren Gebieten vertrieben wurden und in einem Flüchtlingslager in den Bergen ohne Versorgung überleben müssen.
21 Uhr Votrag über die Situation in Chiapas danach Bands Faced (Screamopunk aus Gera) und Daddy Longleg (Münsterpunk), Kino, transkulturelle Köstlichkeiten, Cocktails, Lateinamerikanische Disse, Hip-Hop-Reggae-Drum´n´Bass-Djs aus Regensburg
28.05.2005
überregionale Demonstration


14:00 Uhr

Cottbus
Stadhhallenvorplatz
Berliner Straße
FÜR EIN SCHÖNERES LEBEN - NAZISTRUKTUREN AUSHEBELN
AntifaDemo wegen massiven Naziüberfällen in Cottbus

Wir werden die Angriffe der Nazis nicht unbeantwortet lassen. Ihre
gewaltsamen Versuche, Menschen zu terrorisieren, die nicht in ihr
Menschenbild passen werden uns nicht einschüchtern.
Antifaschistisches Aktionsbündnis Südbrandenburg

inforiot.de

aac-info(at)web.de

Aufruf
02.06.2005
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Dresden
AZ Conni
Rudolf-Leonhard-Str. 39
Vortrag zu Neonazi-Subkultur
Antifa-TEEmen-Café

Immer öfter und dreister übernehmen Neonazis Mode, Codes und Symbole aus anderen, oft nichtrechten Subkulturen. Sie hören Hatecore, Metal, Hiphop,Techno mit extrem rechten Texten. Sie kleiden sich wie Hardcorer, Skater,usw. Gerade in Sachsen ist die Szene besonders aktiv. Fast wöchentlich finden Neonazikonzerte statt, viele extrem rechte Bands, Labels und Versände sind hier beheimatet.

Da den Überblick zu behalten und Neonazis und Nichtrechte unterscheiden zu können, fällt nicht immer leicht. Der Vortrag stellt aktuelle Tendenzen in der extrem rechten Musik und Mode vor unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Sachsen. Dazu werden auch Musik- und Textbeispiele gezeigt.
03.06.2005 - 05.06.2005
Kongreß


Berlin
Mehringhof
Gneisenaustr. 2a
in bewegung bleiben
30 Jahre nach der Lorenz-Entführung

Für den 3. bis 5. Juni planen wir – eine Gruppe von Leuten aus verschiedenen linken Zusammenhängen in Berlin – einen Kongress über die Entstehung der sozialrevolutionären Bewegung Ende der 60er Jahre und die daraus hervorgegangene Stadtguerilla – wobei vor allem die Geschichte der „Bewegung 2. Juni“ beleucht werden soll.
Für den Kongress „in bewegung bleiben“ haben wir verschiedene ReferenInnen die an den Auseinandersetzungen in den 60er und 70er Jahren beteiligt waren eingeladen.
bewegung.in

03.06.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Antiamerikanismus und 11. September
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

“Das Unverständnis der Deutschen, aber nicht nur der Deutschen, für angelsächsische Traditionen und amerikanische Wirklichkeit ist eine alte Geschichte." (Hannah Arendt)
Spätestens mit dem Krieg der USA und ihrer Verbündeten gegen die Ba'ath Diktatur im Irak, ist erneut evident geworden, dass der Antiamerikanismus ein Massenphänomen darstellt, dass sich im ganzen politischen Spektrum von der radikalen Linken bis zur extremen Rechten findet und sich auf fast allen sogenannten Friedensdemonstration manifestierte.
Der Vortrag will einen Überblick über die Geschichte des Antiamerikanismus geben, den Zusammenhang von Antiamerikanismus und Antisemitismus beleuchten sowie das Phänomen des Islamismus und das Verhalten der Linken diskutieren.
Der Referent legt mittlerweile keinen Wert mehr darauf, als Linker bezeichnet zu werden. Stattdessen trinkt er guten Bourbon Whiskey und hört Johnny Cash.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

04.06.2005
Gegen-Aktivitäten


12:00 Uhr

Merseburg
4. Juni - Worch in Merseburg

Am Samstag, den 4.Juni will Christian Worch mit 299 Kameraden durch Merseburg marschieren.
Auch wenn der Marsch nach realistischen Einschätzungen nicht verhindert werden kann, gilt es dennoch, diesen so weit als möglich zu stören bzw. den Besuch der Nazis so unangenehm wie möglich zu gestalten.
Die Nazis haben von 12-16 Uhr angemeldet. Die Route: Bahnhof, König Heinrich Straße, Hallesche Straße bis zur Polizeidirektion, dann zurück über Merseburg/Nord, um dann von der anderen Seite über die Teichstraße und die König-Heinrich Straße wieder zum Bahnhof zu gelangen.
Ein Bündnis ("Bündnis für Demokratie und Friedfertigkeit") aus Parteien, Stadtvertretern usw. hat zwischen 10 und 14 Uhr eine Kundgebung auf dem Kliaplatz angemeldet.
Antifa Merseburg

antifa_merseburg(at)
hotmail.com

08.06.2005
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Frauenkulturzentrum
Windscheidstr.51
Queer Politics - Zwischen kritischer Theorie und praktischer (Un)Möglichkeit
Veranstaltung im Rahmen der CSD-Woche in Leipzig

„Queer“ ist im Rahmen von Queer Theory, Politics und Praxis nicht gleichbedeutend mit lesbisch oder schwul zu verstehen, wie es in Wörterbüchern häufig zu fi nden ist. Vielmehr wurde der Begriff „queer“ durch die Gruppe „Queer Nations“ selbstbewusst umgedeutet, hin zu einer übergreifenden Bezeichnung, die Menschen aller Identitäten und Lebensweisen einschließt und sich für eine Gleichberechtigung aller Menschen einsetzt. Offensiv werden Geschlecht, Patriarchat und Normierungen angegriffen und Alternativen für eine Gesellschaft aufgezeigt.
AG Queer PDS Sachsen/ linXXnet e.V.

csd-leipzig.de/
phpwcms/index.
php?id=32,59,0,0,1,0


08.06.2005
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Schule kotzt an!
Im Rahmen des Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island (Offen jeden Mittwoch ab 15:00). Für Jugendliche ab 14 Jahren

Kritischer Vortrag und Diskussion zur Schule und ihrem System
Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island

09.06.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
G16
Gießerstr. 16
Deutsche Selbstfindung
Die Linke und ihr Hass auf Israel

Vortragsveranstaltung mit dem Referenten Jan Gerber
G16 (Wohnprojekt)

gieszer16.org


Aufruf
09.06.2005
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Dresden
AZ Conni
Rudolf-Leonhard-Str. 39
Infoveranstaltung zum Nazi-Open-Air am 11. Juni in Jena
Antifa-TEEmen-Café

Am 11. Juni 2005 wollen Neonazis aus ganz Europa auf dem Jenaer Marktplatz ein "Fest der Völker" zelebrieren. Es handelt sich dabei um ein Konzert zur Unterstützung des internationalen Neonazi-Musiknetzwerkes "Blood and
Honour" handelt, dessen neun Sektionen der "Division Deutschland" zwar im Jahr 2000 behördlich verboten wurden, aber weiterhin aktiv sind. Das Motto
"Fest der Völker" erinnert an einen Propagandastreifen von Hitlers
Lieblingsregisseurin Leni Riefenstahl über die Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Erwartet werden mindestens 1.000 Neonazis.
10.06.2005 - 12.06.2005
Gegen-Aktivitäten


Jena
Ausnahmezustand in Jena
Nazis entgegentreten: mit allen Mitteln, auf allen Ebenen

Am 11. Juni 2005 werden Tausende Neonazis und Faschisten Jena in den Ausnahmezustand versetzen.
Was an diesem Tag unter dem unverfänglich klingenden Namen "Fest der Völker" aufmarschiert, ist der gewalttätige und -bereite Flügel der europäischen rechtsextremen Bewegung. Damit wird eine Reihe von Veranstaltungen fortgesetzt, deren Teilnehmerzahl kontinuierlich zunahm und im letzten Jahr 9.000 Rechtsextremisten anzog.
Antifa-Plenum Jena

nazis-stoppen.tk

antifaplenum_
jena(at)web.de

Info-Tel.: 03641-444367
10.06.2005
Diskussions-
Veranstaltung


Halle
Weiberwirtschaft
Feministische Theorie - Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus
mit der Autorin Andrea Trumann

Ein fundierten Überblick über die Geschichte der Neuen Frauenbewegung und die wichtigsten Themen, Debatten und Strömungen feministischer Theoriebildung der letzten drei Jahrzehnte. Das Buch spannt einen Bogen von den frühen Auseinandersetzungen im SDS über den Kampf gegen den §218 bis zur Queer-Theorie. Dabei erweist sich die Geschichte der Neuen Frauenbewegung als Prozess der Verinnerlichung des staatlichen Zwangs zur Bevölkerungspolitik unter dem Banner der Selbstbestimmung. Die Autorin setzt sich mit der Kritischen Theorie und der Philosophie Michel Foucaults auseinander und nimmt zur bioethischen Debatte über Pränataldiagnostik, Eugenik und Reprodukionsmedizin Stellung.
10.06.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Drogen und Drogenpolitik
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Jedes Jahr verkündet der/die Drogenbeauftragte der Bundesregierung die Zahl der "Drogentoten". Auch wenn der obligatorische Verweis auf die Gefahren von Alkohol und Nikotin nicht fehlen darf, sind mit "Drogentoten" nur diejenigen gemeint, deren Tod mit illegalen Drogen in Verbindung steht. Aber woran sterben diese Menschen tatsächlich, an der Droge oder an den Umständen, unter denen sie diese konsumieren müssen? Wie entscheidet sich eigentlich, ob eine bestimmte Substanz erlaubt oder verboten ist? Und ist es wirklich so selbstverständlich, dass der Staat seinen Untertanen den Konsum bestimmter Substanzen einfach verbieten kann? Welche Alternativen gibt es, wenn – wie im Vortrag gezeigt wird – das Drogenverbot die Gefahren des Drogenkonsums steigert, anstatt sie zu reduzieren? Einige Anmerkungen zum Illegalen Drogenhandel und den Vorstellungen, die man sich über DealerInnen macht, werden den Vortrag abrunden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

11.06.2005
überregionale Demonstration


08:00 Uhr

Jena
Stadtbereich
"Fest der Völker" stoppen!

Am 11.6. soll bekanntlich das "Fest der Völker" von NPD, Freien Kameradschaften und Blood&Honour statt finden. Momentan ist es zwar verboten, es ist aber davon aus zu gehen, dass es statt finden wird. Dazu reisen vermutlich 2-3.000 Nazis aus ganz Europa an.
Es gibt zahlreiche Gegenaktivitäten, auch die Zivilgesellschaft macht mobil. Schlafplätze werden angeboten, ebenso die Versorgung mit Essen, Infos und Kultur.




Antifaplenum Jena

nazis-stoppen.tk

jg-stadtmitte.de

voelkerball.tk

rechten-konsens-
brechen.tk


antifaplenum_
jena(at)web.de

Infotelefon: 03641-444367
11.06.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
what about capitalism, miss butler?
Veranstaltung mit Andrea Trumann

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass der Feminismus von Judith Butler das Prinzip des Ausschlusses von Frauen dadurch befestigt, dass Butler denjenigen die vollen Staatsbürgerrechte geben will, sie also zu Freien und Gleichen, die davon bis jetzt ausgeschlossen waren.
Bei Butlers Kritik werden gesellschaftliche Voraussetzungen der Benachteiligung weder ökonomie- noch staatskritisch in Frage gestellt. Andrea Trumann diskutiert die Frage, was unter männlicher bürgerlicher Subjektivität zu verstehen ist und inwieweit Frauen hiervon ausgeschlossen waren. Mit der Bezugnahme auf Butler kann dann im Anschluss gezeigt werden, wie sich diese Form bürgerlicher Subjektivität gewandelt hat.
femtex

11.06.2005
Veranstaltung


21:00 Uhr

Leipzig
Zoro
Bornaische Str. 54 HH
cross dich schick
Queerparty

+ live on stage:
Mass Kotki (PL) - Elektropunk
Heimwehhotel (LE) - Elektro

+ Open DJing (Bringt Eure eigenen CDS/Platten mit)

+ Cocktails

+ Genderkiller-Stand
Ladyfestgruppe Leipzig

ladyfestleipzig.de

14.06.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Straße 3
Kampf vs. Erinnerung
1. und 8.Mai im öffentlichen und linken Diskurs

Eine Diskussionsveranstaltung mit Klaus Thörner (Mitautor des Buches "Goldhagen und die deutsche Linke") und David Schreiber (Redaktion Phase2). - Teil 3 der Veranstaltungsreihe rund um den 60.Jahrestag der Befreiung.
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)
Phase2
LeA

phase-zwei.org

15.06.2005
Film


18:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Beatstreet
Im Rahmen des Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island (Offen jeden Mittwoch ab 15:00). Für Jugendliche ab 14 Jahren

Kultfilm über die Wurzeln des HipHop
Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island

17.06.2005 - 19.06.2005
Kongreß


Potsdam
Fachhochschule
Friedrich-Ebert-Str. 6
Perspektiven antifaschistischer Gedenkarbeit

Wenige Wochen nach den 60. Jahrestagen der Befreiung der Konzentrationslager soll es im Lichte dieser Ereignisse unter anderem darum gehen, wie im Sinne der ehemaligen Häftlinge Erinnerungspolitik gestaltet werden kann, wenn diese ihre Interessen nicht mehr wie bisher vertreten können. Dies soll zusammen mit Überlebenden diskutiert werden. Ein wichtiges Anliegen ist zudem die Vernetzung von Personen und Organisationen, die sich mit Erinnerungspolitik sowie der Arbeit und Ausrichtung von KZ-Gedenkstätten befassen. Organisiert wird die dreitägige Veranstaltung von der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e. V. und den FreundInnen des Sachsenhausenkomitees.
Die Tagung beginnt am Freitag mit der Berüßung und der einer Podiumsdiskussion zum Thema „Erinnern heute – Plädoyer gegen die Egalisierung zum Opfer“. Hier soll nach der gesellschaftlichen Situation und ihrer Politik mit der Vergangenheit in der Gegenwart gefragt werden. Am Samstag steht die Frage, wie die Zukunft des Erinnerns aussehen kann, im Mittelpunkt. Dazu sind ehemalige Konzentrationslager-Häftlinge aus Polen, Frankreich und Deutschland eingeladen. In Arbeitsgruppen soll es unter anderem um die Frage des Vermächtnisses sowie der Zusammenarbeit mit den Gedenkstätten gehen. Zum Abschluss der Tagung am Sonntag widmet sich eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Lagergemeinschaften, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Zentralrat der Sinti und Roma der Zukunft der Opferverbände
ravensbrueckblaetter.de

antifa_gedenken(
at)web.de.

Tagung, c/o ravensbrückblätter, Postfach 360349, 10973 Berlin
17.06.2005 - 19.06.2005
Seminar


Berlin
NFJ_LADEN
Gryphiusstraße 23, 10245 Berlin
support your local feminists!
ein einsteigerInnenseminar zu feminismus.

was ist eigentlich feminismus? was ist gemeint, wenn von geschlecht als einer konstruktion gesprochen wird? sind wir von natur aus in zwei geschlechter unterteilt oder werden wir zu männern und frauen gemacht? gibt es das patriarchat eigentlich noch oder heute alle gleichberechtigt? mit welchen anderen herrschaftsverhältnissen verbindet sich das geschlechterverhältnis?
wir wagen uns in den dschungel von theorien, vorstellungen und behauptungen darüber, was geschlecht ist, wo es herkommt, wie es wirkt und was daran verändert werden muss. Das seminar könnt ihr ohne jegliche vorkenntnisse besuchen – let´s push things forward!

Coole wäre, wenn Ihr Euch anmeldet. Entweder telefonisch: 030-325 327 70 oder stefan@naturfreundejugend-berlin.de
Naturfrundejugend Berlin

naturfreundejugend-berlin.de

info(at)naturfreundejugend-berlin.de
Gryphiusstraße 23, 10245
17.06.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Der Fall Müntefering
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Herr Müntefering, ein Politiker aus Deutschland, machte viel Wirbel mit einer, man könnte sagen, Hetzrede um das Benehmen deutscher Manager. Die Gewerkschaften feierten ihn und die politischen Gegner hatten große Sorge um das Ansehen Deutschlands. Um dem ein wenig nachzugehen soll seine Rede an diesem Freitag noch ein-mal auseinandergenommen werden. Warum Kapitalistenkritik nicht die Bohne etwas mit Kapitalismuskritik zu tun hat, warum wir alle Heuschrecken sind und was es mit der Forderung nach einem SPD-Verbot auf sich hat, soll in einem kleinen Referat und einer hoffentlich langen Diskussion geklärt werden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

17.06.2005
Gegen-Aktivitäten


19:00 Uhr

Halle/Saale
Hauptbahnhof
Kein Nazi-Fackelmarsch in Halle!
Smash the Naziscum! Den Fackelaufmarsch verhindern! Kein Naziaufmarsch in Halle!

Für den 17. Juni 05 hat der Nationale Widerstand Halle kurzfristig einen Fackelmarsch angemeldet. Die Treffpunkte hierfür sind der Hauptbahnhof um 19.00 Uhr und der Hallmarkt um 20.00 Uhr. Momentan ist noch nicht bekannt, welche Route im weiteren gelaufen werden soll oder wie sich von offizieller Seite dazu verhalten wird (jurisitische Schritte etc.). Aktuelle Infos sind auf der unten genannten Website zu finden.
Dieser Ausfmarsch it nach langer angenehmer Stille der erste Versuch der rechten Szene in Halle sich wieder zu artikulieren. Dass sie dabei gleich mit dem Feuer spielen müssen ist wohl so eine Art natürlicher Reflex. Dazu kann einem eigentlich nur eins einfallen:
Es ist Sommer, es ist Wochenende und eine Einladung zum Barbecue schlägt man nur ungern aus.

Kein Naziaufmarsch in Halle!
Let´s set the night on fire!


Antifaschistische Gruppen Halle

nonazisinhalle.tk

18.06.2005
bundesweite Demonstration


15:00 Uhr

Magdeburg
Hauptbahnhof
Kriminell ist das System und nicht der Widerstand
Bundesweite Anti-Repressionsdemo

15:00 Kundgebung
17:00 Demobeginn
Soligruppe Magdeburg / Quedlinburg

soligruppe.de

18.06.2005
Benefiz


21:00 Uhr

Leipzig
LIWI
Stockartstr. 11
Antifa heißt Geldnot?
Benefizparty für die Unkosten des 1. Mai

Disse, Cocktailbar, Fingerfood, Büchertisch, mob-action Fotogalerie
18.06.2005
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisse
Conne Island

conne-island.
de/nf/
122/16.html


19.06.2005 - 19.06.2005
Seminar


11:00 Uhr

Berlin
NFJ_LADEN
Gryphiusstraße 23, 10245 Berlin
Die sind an allem schuld
Tagesseminar zu Verschwörungstheorien und Antisemitismus

Seit dem 11. September 2001 haben antisemitische Verschwörungstheorien Konjunktur: Der israelische Geheimdienst Mossad stecke hinter den Terroranschlägen. Die „jüdischen Berater“ von US-Präsident George W. Bush hätten Amerika in den Irak-Krieg getrieben. Auf dem Seminar werden wir diskutieren was Verschwörungstheorien überhaupt sind - wie sie aufgebaut sind, welche Funktion sie erfüllen - und warum sie sich so oft mit dem antisemitischen Ressentiment verbinden. Das lenkt den Blick auch auf den Antisemitismus und auf die Strukturen des antisemitischen Weltbildes. Die Annäherung an das Thema soll zunächst auf einer theoretischen Ebene stattfinden und dann anhand der Lektüre verschwörungstheoretischer Texte verdeutlicht werden.
Coole wäre, wenn Ihr Euch kurz anmeldet. Entweder telefonisch: 030-325 327 70 oder stefan@naturfreundejugend-berlin.de
NFJ Berlin

naturfreundejugend-Berlin.de

info(at)naturfreundejugend-berlin.de
NFJ Berlin, Gryphiusstraße 23, 10245 Berlin
21.06.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Deutschland erwache
Wider_das_Vergessen_Reihe

Der Film handelt von der Rolle des Films als Propagandamittel des NS-Staates. Auch scheinbar völlig unpolitische Filme dienten dazu, die Menschen auf die Ideologie des Dritten Reiches einzuschwören. Eine Analyse, die u.a. Ausschnitte aus den Filmen "Morgenrot", "Jud Süss", Heimkehr", "Ich klage an", "Die Rothschilds" und "Hitlerjunge Quex" verwendet.
B12

22.06.2005
Info-Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Sind HipHop und Punk heute noch links?
Im Rahmen des Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island (Offen jeden Mittwoch ab 15:00). Für Jugendliche ab 14 Jahren

Vortrag über Subkulturen und ihre Bedeutung damals wie heute
Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island

22.06.2005
Film


22:00 Uhr

Leipzig
LIWI
Stockartstr. 11
Schicksal bleibt stumm
Dokumentarfilm von Barbara von Poschinger

Die 80jährige Betty Voss schildert ihr Leben - ein Schicksal zwischen Fürsorge, Psychiatrie, Arbeitshaus und KZ. Ein Stück deutsche Geschichte, erzählt aus einer von der Allgemeinheit kaum wahrgenommenen Perspektive
LIWI (Winfried von Kessler Lichtwirtschaft)

24.06.2005
Benefiz


Leipzig
G16
Gießerstr. 16
Benefiz-Veranstaltung für die Aktivitäten gegen das NPD-Open Air am 09.07. in Gera

Monozid (PostPunk aus L.E.)
Swan Danger (Dark Hypnotic aus den USA)
Not sorry about Dresden (Brachial HC/Crust aus G16)
Don Vito (Experimental aus L.E.)
im Anschluss: Tanz zu Wave, Electro, 80er mit DJanes von annymade, second-still, lexa
G16 (Wohnprojekt)

gieszer16.org

homebase(at)
gieszer16.org

24.06.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
A.C.A.B. All Cops Are Bastard
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Einfaches Motto. Diesem zustimmend bräuchte eigentlich nicht mehr viel zum Thema gesagt werden. Dennoch soll auf die Funktion der Staatsgewalt in der heutigen Gesellschaft eingegangen werden, denn die Bullen sind ja auch nicht einfach so vom Himmel gefallen und bauen so viel Scheiße, weil ihnen langweilig ist. Auf die Fragen worauf sie besonders Augenmerk legen, wieso sie Nazidemos schützen, die doch nun wirklich niemand abkann, und warum sie so bekackt mit ihren lustigen Mützen aussehen, soll eine Antwort gefunden werden. In einer anderen Hinsicht hat sich die Großonkelcheckermentalität der Polizei „Dein Freund und Helfer“ bewährt (Schutz vor Nazis, Prävention von Mordtaten usw.) und ist auch notwendig für den Kapitalismus. Am liebsten würde man sie auch einfach nur wegwünschen, aber was passieren würde, wäre nicht absehbar. Auch darauf wird es Antworten geben.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

24.06.2005
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
auf Radio Blau
99,2 / 94,4 / 89,2 MHZ
Radio Island: Die Linke und die soziale Frage
Pop and Politics

Radio Island ist eine Coproduktion von Conne Island und public Information platform. Seit 1.August 2004 wird jeden Monat eine Radioshow produziert. Es geht um Pop & Politics - in jeder Sendung gibt es einen Schwerpunkt zu wechselnden Themen, Reportagen, Berichte und natürlich jede Menge Musik.
PIP (Public Information Platform - Online-Radio)

radio.conne-island.de

27.06.2005
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Zoro
Bornaische Str 54
Mobilisierungsveranstaltung und Warm up Konzert
zur Demonstration "Der Provinz einheiz'n. Drittes NPD Open Air verhindern - Standortnationalismus angreifen" am 9. Juli 2005 in Gera

ReferentInnen aus Gera informieren über inhaltliche und praktische Ziele der Demonstration und der Aktionen gegen das NPD Open Air in Gera. Außerdem sind jegliche Mobilisierungsmaterialine zu bekommen.
Im Anschluss wird es ein Warm Up Konzert mit Provoked [Crustpunk] und Zuschanden [Hardcorepunk] geben.
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

provinz-einheizen.tk

aag(at)systemli.org
AAG c/o Infobüro . Bieblacher Str 62 . 07546 Gera
29.06.2005
Info-Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Wie entstand die linke Szene in Connewitz?
Im Rahmen des Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island (Offen jeden Mittwoch ab 15:00). Für Jugendliche ab 14 Jahren

Erzählt und gelesen. Hintergründe und Geschehnisse dieser heißen Zeit as den Mündern von Leuten, die es erlebten.
Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island

30.06.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Halle/Saale
Reil 78
Reilstraße 78 06114 Halle
‚Sunshine Reggae’?
Zur Homophobie und Zivilisationsfeindlichkeit eines Kultes

„Der homosexuelle Mann sollte erschossen werden
oder mit Säure übergossen, aufgehängt
oder verbrannt werden“
Buju Banto, Reggae- Artist

Die Zeiten für Reggaestars, die mit schwulenfeindlichen Texten deutsche Sommerfestivalbesucher begeistern, scheinen in diesem Jahr schlechter geworden zu sein. Nicht aber, dass sich das verehrte Publikum daran gestört hätte, dass auf ihren Partys regelmäßig Aufrufe zu Mord und Totschlag zu vernehmen waren und sind. Sondern nur durch massiven Druck von Schwulen und Lesbenverbänden kam es zu Ausladungen und Konzertabsagen für bekennende Schwulenhasser wie Buju Banton, Beenie Man, Elephant Man usw. - wie etwa bei den MTV Music Awards.
In der Reggae- und Dancehall- Szene hingegen herrscht Unverständnis und eine Abwehrhaltung gegen Kritik an den homophoben Lyrics, meist mit dem obligatorischen Verweis auf die „fremde Kultur“, die nicht durch die „eurozentrische Brille“ zu betrachten sei und ohnehin nur der „Rassismus“ die Kritiker antreibe.

Die auch und gerade in linken Kreisen gelebte Rastafari-Ideologie, harmoniert mit ihrem manichäischem Weltbild hervorragend mit antiimperialistischen und strukturell antisemitischen Welterklärungsmodellen deutscher Antikapitalisten. So wird die Welt eingeteilt in ‚Zion’, also ‚Gottes Reich auf Erden’ (quasi ‚Zentrum des Guten’), und in ‚Babylon’ als Gegenprinzip, unter dessen Begriff alles vermeintlich ‚Böse’ subsumiert wird; seien es ‚der Westen’, ‚die Schwulen’, das Entwurzelte’ und alles andere, was dem Rastafari und anderen Freunden des Wursthaarkultes irgendwie ‚zersetzend’ erscheint.

Im Gegensatz zum Gute-Laune-Klischee von Jamaika und von Reggae als Musik der Toleranz und der Friedfertigkeit ist die Realität für Schwule und Lesben im karibischen Staat eine mörderische. Der Reggae spielt den Soundtrack dazu und geriert sich antimodern, reaktionär und – natürlich - schwulenfeindlich. Ungeachtet dessen zählen Reggae- Partys und Jamaika- Fimmel insbesondere in linken Läden zum Standardrepertoire ‚alternativer Lebenskultur’.

Ein Vortrag von Tim Münninghoff (Düsseldorf)
AG "No tears for Krauts" Halle

nokrauts(at)
hotmail.com

01.07.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Hochschule für Graphik und Buchkunst
Wächterstrasse 11
Zur Besonderheit der weiblichen Subjektentwicklung in der Psychoanalyse

Den Schlüssel zu kritischer Aneignung von Gesellschaft und damit die mindeste Voraussetzung für universelle Emanzipation bilden Ich-starke Subjekte. Die klassischen Psychoanalyse Sigmund Freuds beschreibt die weibliche Normalentwicklung als eine Verunmöglichung eines starken Ichs. Dieses Modell zur Entwicklung der Weiblichkeit wird Ljiljana Radonic darstellen und hinsichtlich seiner Implikationen biologischer Determiniertheit kritisieren, um sich dann der oftmals idiosynkratischen feministischen Kritik an der freudschen Psychoanalyse zuzuwenden.
Gefragt wird, welchen geschlechtsspezifischen Entwicklungsbedingungen das Ich unterworfen ist und welcher Abkunft diese Bedingungen sind, und nicht zuletzt, worauf eine Kritik abzielen muss, will sie Partei für das einzelne Subjekt ergreifen.
AK kritische Theorie

01.07.2005
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco

DJ Arne, Rolex, Mapache
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
02.07.2005
Diskussions-
Veranstaltung


Leipzig
Die friedfertige Antisemitin?
Kritische Theorie über Geschlechterverhältnis und Antisemitismus

Vortrag von Ljiljana Radonic
Café Critique

cafecritique.priv.at

cafe.critique(
at)gmx.net

02.07.2005
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Cena Sociale
und informativ-libertäres zur anarchistischen Szene in Modena

Die Italienisch-Gruppe der Selbstorganisierten Seminare lädt zur Cena Sociale: zu lecker vegetarisch/veganer "typisch-italienischer" Küche in sozialer Atmosphäre. Die Alternative zur Tüten-Minestrone!

Zudem gibt es noch Informatives zur Situation der anarchistischen Szene in der norditalienischen Stadt Modena: von einer Hausbesetzung über den Widerstand gegen das Autodrom für Schuhmacher und Ferrari, für die Rettung des "spazio sociale anarchico/libertario" Libera bis zur neuen Ortsgruppe der anarchosyndikalistischen USI, der Schwestergewerkschaft der FAU.

Das Cena Sociale findet im Rahmen der samstäglichen VoKü 20 Uhr in der Libelle und dem Projekt der Selbstorganisierten Seminare statt.
Libelle
SelbstOrganisierte Seminare

ag-seminare.
bildungskritik.de


http://www.libera-unidea.org
03.07.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Dresden
Die friedfertige Antisemitin?
Kritische Theorie über Geschlechterverhältnis und Antisemitismus

Vortrag von Ljiljana Radonic
Café Critique

cafecritique.priv.at

cafe.critique(
at)gmx.net

04.07.2005
Gegen-Aktivitäten


19:00 Uhr

Leipzig
Universität Leipzig, Hörsaal 13
Solidarität mit Israel!
Aufruf zur kritischen Teilnahme an der Ringvorlesung mit Helga Baumgarten

Erneut wird in der Ringvorlesung der islamistische Terror gegen Israel gerechtfertigt. Die Referentin vertritt die Position, dass die Hamas in erster Linie eine soziale Organisation sei, mit der Israel verhandeln sollte. Die Hamas ist jedoch eine antisemitische, in der Tradition der von den Nazis unterstützten Muslim-Brüderschaft stehende islamistische Terror-Bande, deren Abschaffung eine der wesentlichen Voraussetzungen für eine Verbesserung der Lage auch der palästinensischen Bevölkerung wäre. (Ringvorlesung Deutschland-Israel-Palästina. Helga Baumgarten: Die Hamas - zwischen Widerstand und Opposition)
BGAL

israel-soli.de

kontakt(at)
israel-soli.de

06.07.2005
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Dir und Mir?
Im Rahmen des Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island (Offen jeden Mittwoch ab 15:00). Für Jugendliche ab 14 Jahren

Vortrag und Diskussion über die Geschlechter
Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island

07.07.2005 - 10.07.2005
Veranstaltung


Dresden
Ladyfest Dresden
ladyfestdresden.tk

07.07.2005
Veranstaltung


19:00 Uhr

Halle
Hörsaal B, Melanchthonianum, Uniplatz
Erinnerung im Wandel?

Elemente und Parameter der deutschen Gedenkkultur

Vortrag von Lars Rensmann

Im Jahr des Gedenkmarathons beweist die rot-grüne Bundesregierung ihren deutschen Antifaschismus: 1945 sei Deutschland durch die Alliierten von den Nazis befreit worden. Dabei werden die „ganz normalen Deutschen“ den Nazis gegenübergestellt. Und auch die Holocaustopfer erhalten bei Schröder & Co. einen Sinn: „Der Tod der Millionen, das Leid der Überlebenden, die Qualen der Opfer - sie begründen unseren Auftrag, eine bessere Zukunft zu schaffen“. Doch nicht immer wird heute von einer Befreiung gesprochen und Auschwitz als Teil der nationalen Identität verstanden. Zum Beispiel leiden die Deutschen in populär­wissen­schaftlichen Fernsehsendungen immer noch unter der „Besatzung“ von 1945.

Wie sind diese unterschiedlichen Ideologien zu erklären? Was für Kontinuitäten und Unterschiede gibt es zwischen der alten und der neuen rot-grünen Erinnerungspolitik? Und: Ändert sich das offizielle Gedenken mit einer Unionsregierung?
AG Antifa/Antira im Stura; AfA Halle

stura.uni-halle.de/
stura/ak/antifa/


agantifa(at)
freenet.de

09.07.2005
bundesweite Demonstration


11:00 Uhr

Gera
Hauptbahnhof
Der Provinz einheiz'n
Drittes NPD Open Air verhindern - Standortnationalismus angreifen

Neben dem "Thüringentag der nationalen Jugend" in Weimar und dem "Fest der Völker" in Jena haben Nazis aus der NPD- und Kameradschaftsszene das dritte Jahr in Folge ein NPD Open Air in Gera angemeldet, welches dieses Jahr den Titel "Rock für Deutschland" trägt. Dabei sollen sechs Nazibands, darunter "Kraftschlag", "Radikahl" und "Eugenik" auftreten, die in Verbindungen zum "Blood & Honour"-Spektrum stehen. Zudem sind als Redner Udo Voigt (NPD-Parteivorsitzender) und Frank Schwerdt (NPD-Thüringen Parteivorsitzender) angekündigt, welche ihre antisemitischen, rassistischen sowie nationalistischen Ideologeme verbreiten.
Das heißt: Erneut ein Nazikonzert mitten in der Innenstadt und somit der Versuch, für diesen Tag eine "National befreite Zone" zu schaffen. Parallel dazu ergießt sich die sogenannte Zivilgesellschaft mit Bürgerfesten in selbstzufriedene Ruhe.
Deswegen werden wir dem von Rassismus, Standortlogik und Repression gegen AntifaschistInnen geprägten Zustand mit einer kraftvollen antifaschistischen Demonstration entgegentreten - das NPD Open Air verhindern wir!

Antifa Demo _ 09.Juli 2005 _ Gera _ 11 Uhr _ Hauptbahnhof
Antifaschistische Aktion Gera [AAG] in cooperation with Antifa Aufstand Köpenick [AAK]

provinz-einheizen.tk

aag(at)systemli.org
AAG c/o Infobüro . Bieblacher Str 62 . 07546 Gera
09.07.2005
Radio, Action


22:30 Uhr

Weimar
DNT / Weimarer Strassen
Theaterplatz
Das Gespenst der Freiheit
Ein nächtlicher Spuk in fünf Akten

Verjagt von Normierung und Kontrolle öffentlicher Räume ist Freiheit zu einem Gespenst geworden. LIGNA lädt auf Radio Lotte 106,6 MHz ein, das Gespenst der Freiheit in Weimars Strassen zu suchen und sich auf dem Weg die ein oder andere Freiheit herauszunehmen.
Es ist Zeit, den deutschen Geist auszutreiben!
Befreit das Gespenst der Freiheit!
LIGNA

radioballett(
at)gmx.net

12.07.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Halle/Saale
Hörsaal B Melanchtonianum
Uniplatz, Halle
"Der Iran und die Bombe"
Europas Appeasement gegenüber der Bedrohung, die die Vernichtung Israels heraufbeschwört

Vortrag und Diskussion im Rahmen der "Antifaschistischen Hochschultage 2005" in Zusammenarbeit der AG Antifa im StuRa, der AG "No tears for Krauts" Halle und dem AfA Halle

Dienstag, 12.Juli, 19:30 Uhr
Hörsaal B, Melanchthonianum
Uniplatz, Halle/S.

"Der Iran und die Bombe"

Europas Appeasement gegenüber der Bedrohung, die die Vernichtung Israels heraufbeschwört.

Seit drei Jahren versuchen Europa und die Vereinten Nationen vergebens, den Iran mit diplomatischen Mitteln davon abzubringen, sich mit Atomraketen zu bewaffnen. Doch die religiösen Führer und sich revolutionär dünkenden Sittenwächter, die den Iran seit drei Jahrzehnten mit den Regeln der Sharia beherrschen und entschlossen sind, die Bombe zu bauen, haben die durch Verhandlungen verschwendete Zeit für sich zu nutzen gewußt: Die Arbeiten an den Anlagen zur Anreicherung von Uran und Separation von Plutonium sowie die Produktion von Raketen, mit denen die nuklearen Sprengsätze verschossen werden sollen, sind inzwischen so weit fortgeschritten, daß den Iran jetzt nicht mehr Jahre, sondern nur noch Monate vom Status einer Atommacht trennen – sofern ihn niemand an der Verwirklichung seiner Pläne hindert.

Bei den alljährlichen Militärparaden zur Feier der „islamischen Revolution“ pflegt der Iran seine Shahab-3 Raketen, die zur Bestückung mit Atomsprengköpfen vorgesehen sind, mit Aufschriften wie „Wir werden Amerika unter unseren Füßen zertreten“ und „Wir werden Israel von der Landkarte wischen“ der Öffentlichkeit zu präsentieren. Über die Absichten des Regimes der Mullahs und Ayatollahs bestehen keine Zweifel. Während es der europäischen Diplomatie somit gelungen ist, den Iran vor einer Anklage vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu schützen, sehen sich Amerika und Israel einer nur noch schwer zu kalkulierenden Bedrohung ausgesetzt: Für Amerika bedeutete eine Atommacht Iran einen kaum zu korrigierenden Rückschlag im Krieg gegen den Terror, für Israel die unmittelbare Gefahr seiner Vernichtung.

Es sind ausgerechnet die Deutschen, welche die Politik des Appeasement gegenüber dem Iran anführen.

Deshalb: Nicht an der Zahl von Denkmälern und selbstgerechter Lippenbekenntnisse, sondern daran, wie sie 60 Jahre nach Auschwitz mit der sich anbahnenden Möglichkeit eines „atomaren Holocaust“ praktisch umgehen, möge man den Erfolg von Umerziehung und Vergangenheitsbewältigung der Deutschen messen.

Ein Vortrag von Thomas Becker
AG "No tears for Krauts" Halle

nokrauts(at)
hotmail.com

13.07.2005
Film


18:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Paragraph 175
Im Rahmen des Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island (Offen jeden Mittwoch ab 15:00). Für Jugendliche ab 14 Jahren

Dokumentarfilm über die Vefolgung Homosexueller im NS
Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island

13.07.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Volkshaus, Kleiner Saal (im Hof)
Karl-Liebknecht-Str. 31-32
Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer!

Sind 5 Mio. Arbeitslose in Deutschland die Folge einer schlechten Politik oder die systemnotwendige Konsequenz hochproduktiver Arbeit?
Referent: Dr. Theo Wentzke
Gegenstandpunkt

gegenstandpunkt.com

14.07.2005
Diskussions-
Veranstaltung


16:30 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19 - 04109 Leipzig - Nähe Westplatz
Über Streik, Repression und Selbstorganisation
Schüler aus Frankreich berichten über ihre Bewegung der letzten Monate

Seit Anfang dieses Jahres bekam man keine Ruhe mehr in die Schulen Frankreichs. Die SchülerInnen gingen zu Zehntausenden auf die Straße und besetzten seit März
sogar hunderte Schulgebäude. Nachdem das Parlament die Vorlage des Ministers für ein neues Schul-Rahmengesetz durchgewunken hatte, gewannen die Proteste mit der Besetzungswelle eine neue Qualität: Die offiziellen Schülerverbände zogen sich zurück, so dass die Bewegung von Schüler-Aktions-Komitees (Comités d’Action
lycéene) getragen wurde. Selbstorganisiert, kämpferisch und solidarisch!

Zwei Schüler, die in Paris dabei waren, werden in den nächsten beiden Wochen in Leipzig, München und eventuell nach anderen Orten von ihren Erfahrungen erzählen ...
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)
Bildungssyndikat

fau.org

sy.bi.le(at)gmx.de
16.07.2005
Diskussions-
Veranstaltung


12:00 Uhr

Berlin
Offene Uni
Philippstr. 13, 10115 Berlin
1. Ostnetz Treffen

Mit dem Ostnetz soll der Versuch einer Vernetzung der an Hochschulen politisch aktiver Menschen gewagt werden. Hiermit sind explizipt derzeit aktive Menschen angesprochen, unabhängig davon, ob diese nun derzeit in Strukturen wie ASten oder StuRä engagiert sind. Aus den Erfahrungen die bisher mit Netzwerkstrukturen wie dem Nordnetz gewonnen wurden, ist es geplant, eine Vernetzung auch ohne Verbände wie dem fzs zu ermöglichen.
hexenkessel(
at)gmx.net

20.07.2005
Info-Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Mein Opa war kein Nazi! Oder vielleicht doch?
Im Rahmen des Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island (Offen jeden Mittwoch ab 15:00). Für Jugendliche ab 14 Jahren

Vortrag über den Nationalsozialismus und die Verdrängung der Geschichte
Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island

20.07.2005
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Hot Wheels
Against Wunsiedel-Tour 2005

Infoveranstaltung für die Antifa-Aktionen am 20.08.2005. Bustickets zum Sonderpreis von 15 Euro und tolle Überraschungsgäste...
LEA - leipziger antifagruppe

ns-verherrlichung-
stoppen.tk


22.07.2005
Seminar, Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Linxxnet
Bornaische Straße 3d
Workshop zu Computersicherheit
online und local

Mails und Festplatte vor Schüfflern schützen?
Angriffe aus dem Internet verhindern?
Verschlüsselt surfen?
Anonym surfen?

Wie das geht und warum man das machen sollte,
erfahrt Ihr in unserem Workshop.
Eins vorab zur Warum-Frage: Die Welt ist nicht so
harmlos, wie die meisten mit Computern umgehen.

Anmeldung unter sec@public-ip.org
(gern ohne Euren Klarnamen)
PIP (Public Information Platform - Online-Radio)

public-ip.org

sec(at)public-ip.org
22.07.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Der Bolschewismus
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Der Bolschewismus ist die konsequente Fortsetzung des Leninismus und das zeitversetzte Spiegelbild der Sünden-fallgeschichte der kapitalistischen Produktionsweise über-haupt. Während Marx die Menschen von ihren Fesseln befreien wollte, hat der Bolschewismus diese festgezogen, um die Produktionskräfte zu entfesseln. Doch bei aller Kritik darf nicht vergessen werden: ohne Stalinismus keine Stalinorgel, ohne Stalinorgel kein Kessel Stalingrad.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

23.07.2005
regionale Demonstration


14:00 Uhr

Arnstadt
Hauptbahnhof
No place to hide
Den rechten Vormarsch stoppen - Nazistrukturen aushebeln!

Am 23. Juli 2005 findet im thüringischen Arnstadt eine antifaschistische Demonstration gegen die massive Zunahme von rechtsextremer Gewalt und die Stärkung von Nazistrukturen statt. Überfälle auf AntifaschistInnen, alternative Jugendliche und MigrantInnen sind keine Seltenheit mehr. In Arnstadt und Umgebung haben sich Zustände
herausgebildet, die denen in der sächsischen Schweiz nicht unähnlich sind. Neben Rechtsrock-Konzerten verfügen Neo-Nazis über ein eigenes Kampfsport-Studio, eine eigene Zeitung, eine rechte Grafittiszene und eine militante Kameradschaft, die nicht nur offensiv durch Gewaltakte sondern auch durch zahlreiche Protest- und Infoveranstaltungen sowie Propagandaktionen in Erscheinung tritt. Vor zwei Jahren wurde in der Nähe ein Sprengstofflabor von Neonazis ausgehoben und derzeit existiert nicht weit entfernt auch eine NS-Blackmetal Produktion sowie ein Naziladen.
Left Resistance Arnstadt (LRA)

noplacetohide.de.vu

lra.antifa.net

27.07.2005
Seminar


15:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Radio-Workshop
Im Rahmen des Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island (Offen jeden Mittwoch ab 15:00). Für Jugendliche ab 14 Jahren

Ihr könnt ab 15:00 Euren eigenen Radiobeitrag produzieren - Einführung und Hilfe vor Ort
Eiscafé - Jugendcafé im Conne Island

28.07.2005
Film


21:30 Uhr

Leipzig
G16
Gießerstr. 16
Returning from Auschwitz
Ein Film mit Bernhard Natt

Bernhard Natt spricht im ersten Teil über die Erfahrung des Ausgeschlossenwerdens aus der Volksgemeinschaft, in die sich Deutschland nach 1933 verwandelte. Aus der Sicht eines gebildeten jungen Deutschen beschreibt er, wie er dennoch immer wieder Erlebnisse hatte, die nicht ins Bild der geschlossen antisemitischen Front paßten. Andererseits zeichnet er ein schonungsloses Bild der von Engstirnigkeit und Vorurteilen bestimmten deutschen "Volksgenossen" der NS-Zeit. Dieser Teil des Berichts veranschaulicht mit historischen Fotografien die Erzählung.
Im zweiten Teil des Zeitzeugenberichts berichtet Bernhard Natt mit großer
Zurückhaltung von seinem Überleben im Konzentrationslager Auschwitz. Er war dort als politischer Häftling im Stammlager interniert. An die Begegnung mit den Medizinern, die Versuche an Menschen durchführten, und den Wachmannschaften, aber auch die innere Hierarchie der Häftlingsgesellschaft beschreibt Bernhard Natti bis ins Detail. Bis zur Befreiung des Lagers durch die Rote Armee reicht seine Zeit in Auschwitz. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes blieb er als einer der letzten im Lager zurück, als die anderen Häftlinge auf die Todesmärsche nach Westen getrieben wurden.
G16 (Wohnprojekt)

gieszer16.org

29.07.2005 - 07.08.2005
Camp


18:00 Uhr

Beckerwitz
Beckerwitz (bei Wismar) an der Ostsee
Das linke Camp zur rechten Zeit

Das linke Camp zur rechten Zeit
29.7.-7.8.2005, Beckerwitz/Ostsee

Wann immer man nach draußen schaut, via Fenster oder TV, gewinnt man leicht den Eindruck, vom Wahnsinn umzingelt zu sein. Weil man von solchen Zuständen auch mal Urlaub braucht, veranstalten JungdemokratInnen/Junge Linke und LiRa auch dieses Jahr in der Nähe von Wismar das linke Camp zur rechten Zeit. Im letzten Jahr nahmen daran über zweihundert Jugendliche teil, davon ein gutes Drittel aus dem europäischen Ausland.

Auf dem Camp finden Diskussionen und Veranstaltungen zu: Linker Schul- & Hochschulpolitik Demokratie & Grundrechten Wirtschafts- & Sozialpolitik - Globalisierung Antirassismus & Antifaschismus Antimilitarismus & Frieden Geschichte der Linken & Theoriebildung und weitere statt.

Und: Das Wetter wird gut! Mag man sich andernorts fragen, ob Sozialismus nicht auch bei Regen sein muss da wo die Radikaldemokratie den
Sozialismus bestimmt, scheint stets die Sonne und zwar nicht nur die der Vernunft!

Also: Einfach mal frei machen!

VeranstalterInnen: JungdemokratInnen/Junge Linke http://www.jdjl.org & LiRa
http://www.lira-online.de

Weitere Infos: http://www.linkessommercamp.de

Bis zum 19. Juli 2005 besteht noch die Möglichkeit, sich für den radikal Plan & Spar- Tarif zum Camp anzumelden unter.
JungdemokratInnen/Junge Linke & LiRa

linkessommercamp.de

info(at)jdjl.org
29.07.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Reform oder Revolution?
Aufgrund von Wissenshierarchien und automatischer autoritärer Erscheinung Älterer nur für Leute bis 20 Jahre offen

Die Frage danach, wie die Umgestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse ablaufen soll, ist so alt wie die Linken selbst. Klar ist, dass Einiges zum Besseren gewendet werden muss, aber die Auseinandersetzung darüber, ob das nun durch eine Mehrheit im Parlament, durch Gesetzes-beschlüsse oder durch eine spontane revolutionäre Um-wälzung geschehen sollte, ist nach wie vor konfliktreich. In einem Referat mit anschließender Diskussion soll diese Frage noch einmal aufgeworfen werden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

04.08.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Incipito - wie weiter?

Die "incipito" steht, realistisch betrachtet, vor dem Aus und deswegen wollen wir jetzt nach der Relevanz für die Leipziger Szene, deren Gruppenlandschaft und letztendlich Euch fragen. Das Heft braucht neue RedakteurInnen, damit es weitergeführt werden kann - wenn weiterhin ein Interesse sowohl an einer solchen Zeitschrift in Leipzig besteht und auch einige von Euch an der Mitarbeit in der Redaktion interessiert sind.
Incipito

left-action.
de/incipito


incipito-kontakt(at)
left-action.de

05.08.2005
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19
Die Sonne hat keinen Eigentümer
Buchlesung mit Sabine Scholz und Kurt W. Fleming

S. Scholz liest aus ihrem neuen Buch "Die Sonne hat keinen Eigentümer": Ein Porträt des Philosophen Max Stirners (1806-1856). K.W. Flemming liest aus seinem autobiografischen Manuskript "Ein SCHWEJK in der NVA" über seine lustigen, skurilen und subversiven Streiche und Erlebnisse während seiner Armeezeit.
Libelle

09.08.2005
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19
Zerfallende Staaten und der neue Kolonialismus
Zum Kampf um die Souveränität

In den internationalen Beziehungen kämpfen gerade verschiedene Akteure um die Macht, viele davon sind jedoch nicht mehr staatlich, sondern global vernetzte Interessengruppen, Terrornetzwerke und private Armeeführer. Um das eigene Ordnungsprinzip zu erhalten, sammeln die großen Staaten und deren supranationalen Organisationen gegenwärtig ihre Kräfte um als gewaltige Sicherheitsapparate ihre Souveränität zu verteidigen. Was bedeutet dies für die internationale Politik und den antinationalen Widerstand?
Mögliche Terminverschiebungen siehe : www.infoladen.de/cgi/libelle.pl/Veranstaltungen
Libelle

12.08.2005
Lesung


20:30 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19
Über Deutschland über alles
eine schwarzweißrotgoldene Revue

Szenische Lesung. Siehe auch Extra-Flyer
Libelle

17.08.2005
Gegen-Aktivitäten


19:00 Uhr

Altenburg
Nazi-Gedenkmarsch verhindern!

Am Mittwoch will der Hamburger Neonazi Christian Worch an einen vor einem Jahr angeschossenen Nazi erinnern. Dabei wird die zeitliche Überschneidung genutzt, um auch Rudi "Tippse of the Führer" Heß zu gedenken.
18.08.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei
Universitätsstraße 9
Masse statt Klasse?
Die Linke und die Linkspartei

- Wie links ist Populismus?
Oskar Lafontaine und die Rede von den »Fremdarbeitern«
- Für welche Kritik am Kapitalismus steht die Linkspartei? Soll der Keynesianismus die Antwort auf Hartz IV sein? Welchen Begriff von Arbeit hat die Linkspartei?
- Was bedeutet die Linkspartei für die außerparlamentarische Bewegung?

Eine Diskussionsveranstaltung mit Rainer Trampert (Autor), Katja Kipping (Linkspartei), Jan Rudisleben (BGR Leipzig) und Kenneth Plasa (Wertkritische Kommunisten Leipzig)
Moderation: Stefan Wirner (jungle world)
Jungle World

jungle-world.com

18.08.2005
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Hot Wheels
Against Wunsiedel-Tour 2005

Infoveranstaltung für die Antifa-Aktionen am 20.08.2005. Bustickets zum Sonderpreis von 15 Euro und tolle Überraschungsgäste...
LeA (Leipziger Antifagruppe)

ns-verherrlichung-
stoppen.tk


18.08.2005
Lesung


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19
Offene Lesung
Open stage - ob politisch, kritisch, witzig, erotisch oder unterhaltend

Wer Lust hat eigene Texte mitzubringen und vor Publikum vorzulesen, ist hierzu herzlich eingeladen.
Libelle

20.08.2005
bundesweite Demonstration


09:00 Uhr

Wunsiedel
Innenstadt
vor dem Gymnasium
Antifascist-Action-Day 2005
NS-Verherrlichung stoppen!

Wir rufen alle AntifaschistInnen zu einer Demonstration und Kundgebung am 20. August 2005 im bayerischen Wunsiedel auf.

An diesem Tag protestieren wir gegen den alljährlichen Rudolf Hess- Marsch, bei dem Faschisten aus ganz Europa zusammenkommen, um den Hitlerstellvertreter und damit das nationalsozialistische Regime zu verherrlichen. So waren im letzten Jahr 4.800 Faschisten u.a. aus Skandinavien, England, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, der Schweiz, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Kroatien, Russland sowie den USA in Wunsiedel.

Gerade vor dem Hintergrund des 60. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus gibt es in Deutschland vermehrt NS-Verherrlichung, Relativierung von NS-Verbrechen und Umdeutung der deutschen Geschichte.

Eine verkehrte Welt, in der wir in Wunsiedel einiges gerade rücken wollen!

Wir werden mit WiderstandskämpferInnen und anderen AntifaschistInnen aus Europa diesem Spuk ein Ende bereiten und darauf hinwirken, dass der 20. August in Wunsiedel als Tag des breiten antifaschistischen Widerstandes erlebt wird.
Kampagne ns-verherrlichung-stoppen

ns-verherrlichung-
stoppen.tk


info(at)ns-
verherrlichung-
stoppen.tk

21.08.2005 - 28.08.2005
Camp


Berlin
summercamp of resistance

Nachdem in den letzten Monaten an etlichen Schulen und Hochschulen Streiks und Aktionen gegen ein neoliberales Verständnis von Bildung, sowie gegen die Kürzungen im Kultur- und Sozialbereich stattgefunden haben, sollen diese Proteste nun auf den breiteren gesellschaftlichen Kontext ausgeweitet werden.

Um Widerstand zu bilden und voranzutreiben, Strategien und Perspektiven zu entwickeln, benötigt mensch selbstgestaltete Freiräume als Aktionsbasis. Das bundesweite summercamp of resistance bietet einen solchen Freiraum, um Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen und gemeinsam zu agieren.

Das Leben ist kein Ponyhof... Bildet euch! Bildet andere! Bildet Banden!
summerofresistance.de

23.08.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
your incipito needs you
Die neue Redaktion lädt ein

Neues Zeitungsmodell beraten, Texte schreiben, Debattieren, Layouten, Kaffee kochen, Themen finden, Falzen, Tackern, Schneiden, Fönen, Ausfahren, Texte anfragen, Absagen verkraften, Schwerpunkte aushandeln, Rubriken füllen, Relevanzen klären, Abos verschicken... was für Dich dabei? See ya!
Incipito

left-action.
de/incipito


incipito-kontakt(at)
left-action.de

26.08.2005
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19
Sherlock Holmes und der Fall Karl Marx
Hörspiel

Hörspiel von David Zane Mairowitz, 2001, Länge 54:30
Libelle

28.08.2005
regionale Demonstration


15:00 Uhr

Halle
JVA Halle I (Roter Ochse)
Am Kirchtor 20
Solidarität ist eine Waffe!
Solikundgebung für Carsten und Marco

Carsten und Marco waren gemeinsam mit Daniel wegen §129a angeklagt. Nun sitzen sie für 6 Monate in Beugehaft, weil sie im aktuellen Prozess gegen Daniel nicht aussagen wollen
Soligruppe

soligruppe.de

02.09.2005 - 04.09.2005
Veranstaltung


Roßwein
Jugendhaus
Goldbornstr. 1, 04741 Roßwein
11 Jahre Jugendhaus Roßwein

Konzerte u.a. mit Egotronic, Polarkreis 18, Ken Guru, The Boonaraaas, Mash Gordon und Church of Confidence sowie: Kinderfest, Cocktail-Lounge, Fußball-Turnier
Jugendhaus Roßwein

jugendhaus-
rosswein.de


jugendhaus-
rw(at)
freenet.de

Tel./Fax.:034322 / 44671
03.09.2005
Gegen-Aktivitäten


14:00 Uhr

Weißenfels
NO PASARAN!!!

Am Samstag den 3.9 (16 Uhr)werden Udo Voigt, sowie weitere "Überraschungsgäste" auf der NPD-wahlkampfveranstaltung im Weissenfelser Kulturhaus (300m vom Bahnhof entfernt) sprechen. Desweiteren soll das ganze mit "Deutschem Liedgut" untermalt werden, auch ein Lautsprecherwagen wurde angemeldet. Erwartet werden mehrere hundert Nazis sowohl aus Süd-Sachsen-Anhalt als auch Thüringen. Ein breites "Bündnis gegen Rechts " wird ein Strassenfest oberhalb des Kulturhauses - Merseburger Str. / Märchenbrunnen- (ab 14.00 Uhr) mit Kundgebung, Theatergruppen und Bands etc. veranstalten.
08.09.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Neuwahlen 2005 oder: Eine weitere Aufforderung, dem Regiertwerden zuzustimmen

Am 21.7.2005 hat der Bundespräsident die mit Spannung erwartete Entscheidung zur Auflösung des deutschen Bundestages bekanntgegeben. Wenn nun nicht noch ein anderer Teil der deutschen Staatsgewalt, das Bundesverfassungsgericht, die Auflösung für verfassungswidrig erklärt, wird es Mitte September Neuwahlen zum Parlament geben.

Jenseits der Frage, wie das oberste deutsche Gericht nun entscheidet und ob man dementsprechend dieses oder nächstes Jahr wieder Kreuze machen gehen soll, wollen wir bei der Abendveranstaltung ein paar Anmerkungen zu dem ganzen Wahlzirkus machen, dem man sich ja derzeit nur schwer entziehen kann. Allerdings nicht in die Richtung einer Wahlempfehlung für die eine oder die andere große Volkspartei, geschweige denn die neue Linkspartei. Vielmehr soll geklärt werden, was und vor allem was nicht zur Wahl steht, warum das Wählen gerade deshalb eine sehr bescheidene Angelegenheit ist, sowie was so eine „Vertrauensfrage“ genau ist und was bei der groß angelegten Agitation des Wahlvolkes namens Wahlkampf verhandelt wird. Schließlich werden auch ein paar Anmerkungen zu Nicht- oder Ungültigwählen, also sog. Wahlboykotts gemacht. Dabei soll erklärt werden, warum die Vorstellung, dies wäre ein wirksamer Protest, einer verkehrten Illusion über das Wählen aufgesessen ist.

Mit jimmy boyle Berlin/ Junge Linke
Libelle

junge-linke.de

libelle-leipzig(at)gmx.de
10.09.2005
Gegen-Aktivitäten


10:30 Uhr

Magdeburg
Zentraler Omnibus Bahnhof (ZOB)
Kein Raum für Nazis!
Für eine starke emanzipatorische Linke!

Gegen den NPD-Aufmarsch - Antifa-Demo



a-i-p.tk

die-perfekte-
welle(at)gmx.de

Tel.: 0162/5391266
10.09.2005
Benefiz


15:00 Uhr

Glauchau
Bootshaus am Stausee
Reclaim the Future II
Regenwaldbenefiz Open Air

mit Sluts'n, Kafkas, Hausvabot, Gran Erupto, Pigstate, Inzucht, Amoklauf, In Dubio Pro Reo
cafe-taktlos.de

10.09.2005
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Freiheit und Sozialstaat?
Soziales und Freiheit neu denken ... und handeln.

Über die Frage ob es einen nicht-paternalistischen Staat geben kann, der die soziale Sicherheit für jede und jeden gewährleistet debattieren Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen) und Helge Meves (WAsG, Berlin).


linXXnet e.V.

linxxnet.de

11.09.2005
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
Haus Ludwigstrasse
Ludwigstrasse 37
Soziale Auseinandersetzungen in Bolivien aus Sicht der indigenen Bewegungen

Multimedia-Vortrag mit Beatriz Bautista
Vereinigte Linke Halle

ludwigstrasse37.de/
seiten/veranstaltmehr4.htm


16.09.2005 - 18.09.2005
Kongreß


Leipzig
Alternative Wohngenossenschaft Connewitz e.G.
Wolfgang-Heinze-Str. 22
Plan B
10 Jahre Alternative Wohngenossenschaft Connewitz - Die Feier zum organisierten Chaos

Referate, Konzerte, Theater, Vöku, Gäste aus internationalen Projekten, Erfahrungsausstausch
AWC (Alternative Wohngenossenschaft Connewitz e.G.)

awc-eg.org

plan_b(at)xemail.de
AWC, Wolfgang-Heinze-Str. 22, 04277 Leipzig, Tel.: 0341-2253976
16.09.2005
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Zoro
Bornaische Str. 54 HH
Benefizkonzert für das ZORO

mit: Society Suckers, Noize Creators, Doom Brother DJ Team
ZORO

17.09.2005
Gegen-Aktivitäten


11:00 Uhr

Köthen
HBFund Holzmarkt (nähe Markt)
Naziaufmarsch verhindern

Die Nazis wollen dieses Wochenende in der Stadt Köthen eine Demo/Kundgebung organisieren unter dem Motto: "Arbeit für Millionen statt Profite für Millionäre"

Die AntiFa aus dieser Stadt bittet um Unterstützung dieses zu verhindern.
AntiFa

17.09.2005
Veranstaltung


15:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
It’s time to "Push The Button"
Eiscafé-Jugendparty mit Workshops, Infoständen, Konzert & Disco

TO DO:
Skate-Ramp, Kicker- und Streetballturnier, Kistenklettern, Airbrush, Graffiti-Wand, Diashow „10 Jahre Conne Island“, Button-Making, Transpi zum 03. Oktober vorbereiten und malen

TO SEE AND DISCUSS:
Info-Stände, Lesung: „Was ist Kommunismus?“, Veranstaltung und Diskussion zur Entstehung der linken Szene in Leipzig und politischen Möglichkeiten heute

TO LISTEN:
Music by local DJ’s

Ab 20 Uhr:

KONZERT MIT:
The Sewerage
Destroying Today
& anschließender Disco
Eiscafé

conne-island.
de/nf/
124/13.html


eiscafe(at)
left-action.de

21.09.2005
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Schule kotzt immer noch an
Kritischer Vortrag und Diskussion zur Schule und ihrem System.
Eiscafé

conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

21.09.2005
Diskussions-
Veranstaltung


18:30 Uhr

Leipzig
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 5.115
Von Biomacht reden - vom Nationalsozialismus schweigen?

Diskussionsveranstaltung zur (Nicht-)Thematisierung des NS bei Foucault und Agamben

mit: Christoph Teuber (Hamburg, Mitautor von "Das Leben lebt nicht"), Urs Lindner (Berlin)
Phase2

phase-zwei.org

23.09.2005 - 02.10.2005
Aktionstag(e)


Halle
NEUSTAAT WAGEN:LEBEN
Aktionswagentage im Rahmen der Internationalen Sommerschule des Thalia Theaters Halle

Konzerte, Lesungen, Veranstaltungen, Hörspiele, Filme, Kunst, Antira-Antifa-Kikkerturnier, Theater, Reclaim the Streets


ludwigstrasse37.de/
seiten/wagenplatz.htm


24.09.2005
überregionale Demonstration


15:00 Uhr

Potsdam
Hauptbahnhof
"The harder they come, the harder they fall!"
Gegen die Kriminalisierung des antifaschistischen Widerstands - Nazis entgegentreten!

Antifaschistische Demonstration
EA-Tel.: 0331-9510714

Partys:

17.09.05 / DnB-Soliparty im Black Fleck [Zeppelinstraße 26 / Potsdam / www.blackfleck.de]
24.09.05 / Aftershowparty mit Konzert und Disko [achtet auf Ankündigungen!]
29.09.05 / 21 Uhr / Soli-Tresen mit Vokü / Köpi [Köpenickerstr. 137 /
Ostbahnhof]
30.09.05 / Solikonzert und Disko / Archiv Potsdam [www.archiv-potsdam.de]
14.10.05 2005 / 20 Uhr / Punk-Konzi / Drugstore [Potsdamer Str. 180 / U-Bhf. Bülowstraße]
Antifagruppen aus Brandenburg und Berlin

kp-berlin.de

27.09.2005
Info-Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Universität, Hauptgebäude, 4. Etage, F.-Klein-HS
Augustusplatz
1. Oktober 2005: Sitzenbleiben
Warum gerade eine Sitzblockade? Und wie?

Für den 1. Oktober 2005 hat der Nazi Christian Worch erneut einen Aufmarsch in Leipzig angemeldet. Wie auch am 3. Oktober letzten und 1. Mai dieses Jahres ist sein Ziel der Stadtteil Connewitz, den er schon zwei Mal aufgrund energischen antifaschistischen Widerstands nicht erreichen konnte.

In einer Zeit, in der Naziparteien enorme Wahlerfolge erzielen, Kameradschaften nahezu im Wochentakt Aufmärsche organisieren und auch viele Politiker sich nicht scheuen, mit nationalistischen, rassistischen und antisemitischen Versatzstücken auf Rattenfang zu gehen, können wir einem Versuch, Naziparolen auf die Strasse zu tragen, nicht tatenlos zusehen. Faschismus ist für uns keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Wir rufen deshalb dazu auf, die Nazis am 1. Oktober 2005 mit einer offenen und breit getragenen Sitzblockade zu stoppen. Diese Blockade wird nicht symbolisch, sondern soll den Naziaufmarsch effektiv stoppen. Für alle AntifaschistInnen gilt daher am 1. Oktober: Sitzenbleiben! Zusammen können wir's schaffen
Initiativgruppe 3. Oktober

linxxnet.de/
sitzenbleiben


ig3o(at)gmx.de
28.09.2005
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Deutsche Verhältnisse und die Nazis
Was tun am 3. Oktober?

Vortrag + Diskussion + letzte Infos.
Eiscafé

conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

29.09.2005
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Infos zum Naziaufmarsch am 1. Oktober 2005 in Leipzig
Leipziger Antifagruppen

left-action.de/antifa

01.10.2005
bundesweite Demonstration


10:00 Uhr

Leipzig
Floßplatz
Wer Deutschland liebt, den können wir nur hassen

Bundesweite Antifademonstration
danach Dezentrale Aktionen gegen Naziaufmarsch
BGR (ex-Bündnis gegen Rechts - inzwischen aufgelöst)

nadir.org/bgr

linxxnet.de/
sitzenbleiben


left-action.de/antifa


Aufruf
01.10.2005
überregionale Demonstration


13:00 Uhr

Halberstadt
Vorplatz HAUPTBAHNHOF
SCHÖNER LEBEN OHNE NAZILÄDEN!
Kein Raum für Faschisten - Ragnarök dicht machen!!!

Faschistische Strukturen im Harz konnten sich eine lange Zeit ungestört entwickeln.
Anfang 2005 trat die WAF ("Wernigeröder Aktionsfront") erstmals durch diverse Flyer in die Öffentlichkeit. Blieb es anfangs noch bei Kundgebungen in Wernigerode und der Beteiligung an verschiedenen Demonstrationen, organisierte die NPD am 17.07.2005 mithilfe freier Kameradschaften wie der WAF und der "Festungsstadt" aus Magdeburg ein bundesweites Treffen in Königshütte (Landkreis Wernigerode) zum Startschuss des Bundeswahlkampfes in Sachsen-Anhalt. Anwesend waren u.A. Udo Voigt und Frank Rennicke, der die Kameraden mit nationaler Musik beglücken sollte.
Es folgten ein selbstorganisiertes Fussballturnier in Niedersachsen Ende Juli und einige Demonstrationen in Magdeburg,

Zu beobachten ist, dass freie Kameradschaften wie die WAF den Wahlkampf der NPD massiv unterstützen. Derzeit plant die NPD aufgrund des relativ reibungslosen Ablaufs vergangener Aktionen ein internationales Treffen mit allerlei Faschistenprominenz wie zum Beispiel Le Pen (Frankreich) - in MAGDEBURG!

Doch nicht nur die faschistischen Strukturen gewinnen rasch an Zuwachs.
Übergriffe und Aktionen gegen jegliche Personen, die nicht ins Weltbild passen, haben enorm zugenommen. Dabei schreckten Faschisten weder vor Angriffen auf alternative Jugendzentren wie die Zora in Halberstadt oder den Intershop in Quedlinburg noch vor Überfällen mit Waffengewalt zurück. In den vergangenen Wochen wurden diverse Schmierereien in Tanne ("Ich hatte einen Traum, ein Neger hing an einem Baum ...") und Wernigerode ("WR - die braune Stadt im Harz") festgestellt.

All diese Ereignisse haben uns dazu bewogen, endlich auch einmal was gegen den derzeitigen Alltag zu tun statt die Situation nur stillschweigend hinzunehmen.

Wo fängt man an? Natürlich bei den Wurzeln!
Seit 3 Jahren existiert bereits das "Ragnarök", ein Naziladen mitten in der Halberstädter Innenstadt, für die lokale Szene ein wichtiger Treff und Informationspunkt. Hier findet man alles, was das nationalrevolutionäre Herz begehrt. Neben diverser Musik (Lunikoff, Masterrace, ...)) kann Nazi hier auch Fahnen, Aufnäher, Szene-Kleidung (Thor Steinar) und diverse andere Dinge erstehen.
Ein kleiner Einblick in das Sortiment des Ladens...

SCHÖNER LEBEN OHNE NAZILÄDEN!
Kein Raum für Faschisten - Ragnarök dicht machen!

Am 01.10.05 treffen sich um 13:oo alle mit der Gesamtsituation Unzufriedenen am Hauptbahnhof in Halberstadt, um lautstark ihren Protest gegen das Ragnarök und Nazi-Strukturen im Harz durch die Halberstädter Innenstadt kundzutun!

FASCHISTISCHE STRUKTUREN BEKÄMPFEN !
a.ntifaschistische a.ktion harZ

nazistrukturen-
bekaempfen.tk


antifascist-
blkg(at)web.de

01.10.2005
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
02.10.2005
überregionale Demonstration, Gegen-
Aktivitäten


11:00 Uhr

Görlitz
Innenstadt
Wilhelmsplatz
Nazidemo stoppen!

02.10.2005 Nazidemo in Görlitz stoppen
Am 02.Oktober 2005 wollen regionale Neonazi-Kameradschaften und die NPD unter dem Motto „Deutschland ist größer als die BRD!“ in Görlitz aufmarschieren. Verhindern wir das!

Antifas in Ostsachsen

ostsachseninfos.tk

02.10.2005
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Berlin
Volksbühne
I Can´t Relax In Deutschland

live und dj-sets mit kante, kettcar, spillsbury, chicks on speed, peters., räuberhöhle, tgv, turner, go! club uvm.
podienbesetzung mit martin büsser (herausgeber testcard, autor, journalist für intro, konkret u.a.), roger behrens (herausgeber
testcard, dozent a.d. uni weimar, autor, journalist), tobias rapp (taz berlin), florian stoll (isf), daniel knoll (sinistra), kerstin stakmeier (kulturhistorikerin) uvm.
I Can´t Relax In Deutschland

icantrelaxin.de

03.10.2005
Kundgebung


16:00 Uhr

Zittau
Marktplatz
Deutschland – bunt, lebendig und sozial?

03.10.2005 – Tag der deutschen Einheit, ein Grund zum Feiern?

Ist es ein Grund zu feiern,
- wenn Grundrechte beschnitten und missachtet werden? ( Kamera-, Telefonüberwachung )
- wenn jeden Tag Andersdenken von Nazis
verfolgt, bedroht und angegriffen werden?
- wenn der Staat, die Menschen immer mehr ausbeutet und zur Lohnarbeit zwingt?
- Immer mehr Menschen gezwungen sind, zum Sozialamt, Suppenküchen etc. zu gehen?

Es geht darum zu ändern, was uns stinkt. Denn nur wer kämpft kann gewinnen, wer nicht kämpft hat schon verloren.
Zittauer Gruppen

04.10.2005
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
Ludwigstr. 37
Multimediavortrag zur aktuellen Lage Kolumbiens

Multimediavortrag zur aktuellen Lage Kolumbiens und Aktionen der Solidarität der Kolumbienkampagne Berlin
Infoladen Halle

glimpflich(
at)gmx.net

05.10.2005
Film


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Paragraph 175
Dokumentarfilm über die Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus
Eiscafé im Conne Island

conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

06.10.2005
Gegen-Aktivitäten


Leipzig
H&N in der Hainstraße
Paradise NO!
Antisemitische Propaganda verhindern

Am 6.10. läuft der antisemitische Film Paradise Now im Passage Kino an. Treffen eine Stunde vor Filmbeginn
antifanews.de

07.10.2005
Veranstaltung


11:00 Uhr

Leipzig
Museum in der Runden Ecke
Dittrichring 24
2. Leipziger Erich Mielke Gedaechtnispreis

Das Komitee Leipziger Unfreiheit und das Bündnis gegen Bürgerrechte verleihen am Freitag, 7. Oktober, den 2. Erich-Mielke-Gedächtnispreis an Personen und Institutionen, die sich um Sicherheit und Ordnung in Leipzig verdient gemacht haben. Eine Jury hat acht Nominierungen ausgesprochen, von denen drei zur Preisverleihung ausgewählt werden. Die Preisverleihung beginnt um 11 Uhr mit einer Begrüßung am Museum in der Runden Ecke am Dittrichring 24. Anschließend werden die Preise den Gewinnern an Ihren Arbeitsplätzen überreicht und die Lobreden verlesen. Als Laudatoren konnten die beiden Organisationen Prominente gewinnen.

Das Komitee Leipziger Unfreiheit und das Bündnis gegen Bürgerrechte haben den Preis ausgelobt, um ein Zeichen in Zeiten zu setzen, in denen ehrbares Engagement um die Sicherheit und Ordnung des Gemeinwesens immer mehr in Misskredit gerät. "Die Nominierten haben sich allesamt nicht vom liberalen Geschwätz sogenannter 'Bürgerrechtler' abschrecken lassen und sich mit Härte und Konsequenz – mitunter auch 'unkonventionellen Mitteln' – für Sicherheit und Ordnung eingesetzt", begründet die Jury die Auswahl der möglichen Preisträger. "Dieses vorbildliche Engagement muss eine offizielle Würdigung erfahren", sagten die beiden Organisationen weiter. Zudem soll an diesem symbolträchtigen Tag mit dem Preis an den Minister für Staatssicherheit der DDR, Erich Mielke, erinnert werden, dem Recht und Ordnung und die allseitige Kompetenz des Staates über alles ging.
Komitee Leipziger Unfreiheit/Bündnis gegen Bürgerrechte

leipziger.kamera(
at)gmx.net

Bündnis gegen Bürgerrechte, Bornaische Straße 3d, 04277 Leipzig, Tel.: 0176.23 23 76 76
07.10.2005
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Gesellschaftskritik, was ist das eigentlich?
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Unsere Gesellschaft ist ein grausames Schlachtfeld. Nicht nur die beinahe täglich medial präsentierten Gräuel wie Armut, Hunger, Kriege, Terrorismus o.ä. sollten Anlass geben, dies schleunigst zu ändern. Warum eine radikale Kritik bestehender Zustände so ungemein wichtig ist, welche zentralen Momente sie treffen sollte, um ihr Ziel nicht zu verfehlen und weswegen der Begriff Kapitalismus dabei eine so große Rolle spielen muss, soll in diesem Referat versuchsweise beantwortet werden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

08.10.2005
regionale Demonstration


12:00 Uhr

Eisenach
Nazidemo
Arnstädter Nazis organisieren Aufmarsch in Eisenach

Für den 8. Oktober 2005 organisieren Neonazis aus dem Umfeld der "Kameradschaft Ilmkreis" und deren Verein „Nationalisten für Kinderrechte“ einen rechtsextremen Aufmarsch in Eisenach. Unter dem Vorwand, gegen Kinderschänder auf die Straße zu gehen, werden sich an diesem Tag erneut braune Ideologen und Schlägernazis in der westthüringischen Wartburgstadt zusammenrotten. Unterstützung erhält die Demonstration vom dem mehrfach vorbestraften NPD-Vorstandsmitglied Thorsten Heise, welcher als Redner in Eisenach auftreten will.

Deshalb am 8. Oktober 2005 – Nazidemonstration in Eisenach verhindern! Weitere Infos folgen.
Left Resistance

lra.antifa.net/

left-resistance(at)gmx.de
08.10.2005
Film


20:15 Uhr

Leipzig
Cineding
Karl-Heine-Straße 83
Edelweißpiraten
Vorpremiere

Der Film beschäftigt sich mit dem nicht-organisierten Jugendwiderstand im Nationalsozialismus. Als Gast konnten wir Jean Jülich, einen ehemaligen Edelweißpiraten aus Köln, auf dessen Biographie der Film in Teilen basiert, gewinnen.
Landesfilmdienst Sachsen

Tel.: 0341/ 4 77 41 55
09.10.2005
Veranstaltung


11:00 Uhr

Leipzig
G16
Gieszerstr. 16
Eröffnung des Umsonstladens
mit einem kleinen Fest und Mitbringbrunch

Das, was nicht mehr gebraucht wird, kann zu uns gebracht statt weggeworfen zu werden (Kleidung, Haushaltwaren, Spielzeug ect. - alles, was auch mit zwei Händen wieder wegtragbar und vor allem funktioniert und benutzbar ist). Und Dinge, die gebraucht werden, können mitgenommen werden, auch ohne etwas zu bringen!

ÖFFNUNGSZEITEN
Montag 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Donnerstag 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Umsonstladen Leipzig

umsonstladen-
leipzig.tk


umladen(at)gmx.net
11.10.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Vom Hirschkäfer zum Hakenkreuz

Dokumentarfilm über das Genre des deutschen "Kulturfilms", das von den Nationalsozialisten zu propagandistischen Zwecken gebraucht wurde. Der Film spannt ein Netz von den Filmavantgardisten der 1920er Jahre über Leni Riefenstahl und Ernst Jünger bis hin zu Rammstein und der Dark-Wave-Szene
B12

b-12(at)gmx.net
12.10.2005
Info-Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Vortrag über die "Leipziger Meuten"

Diese oppositionellen und linken Jugendbanden waren zur Zeit des Nationalsozialismus in Leipzig aktiv. Wie die Edelweiß-Piraten im Westen versuchten sie der Hitlerjugend zu entkommen und ihr das Leben schwer zu machen
Eiscafé im Conne Island

conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

14.10.2005
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Der Nahost Konflikt
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Vor wenigen Wochen erst räumte die israelische Armee den Gazastreifen und trotzdem sieht man auf palästinensischer Seite anstelle diplomatischer Annäherung brennende Synagogen. Geschichte und Gegenwart des Verhältnisses Israel-Palästina machen es immer schwerer, auf eine baldige Friedenslösung zu hoffen. Und überhaupt: dreht sich dieser Konflikt tatsächlich nur um territoriale und ökonomische Fragen oder hat der Hass eine andere Ursache?
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

15.10.2005
Benefiz


Leipzig
G16
Gießerstr. 16
F.A.U.S.T.-Hausprojekt - Benefiz-Party

Das F.A.U.S.T-Hausprojekt bemüht sich um einen Häuserblock in der Frohburger Strasse in Connewitz. Ziel ist die Schaffung von Räumen für alternatives Wohnen und Leben.
G16 (Wohnprojekt)

gieszer16.org

homebase(at)
gieszer16.org

15.10.2005
Gegen-Aktivitäten


09:30 Uhr

Magdeburg
Hauptbahnhof
"Antifa Auflug in die Provinz"
Rechtsextreme Ideologien entlarven – rechten Konsens angreifen – Entschlossen gegen Nazis auftreten!

Für den 15.10.2005 hat die „Kameradschaft Schönebeck“ eine Demonstration durch Schönebeck angemeldet. Die Demonstration steht formal unter dem Motto „Unsere Kinder – Unsere Zukunft! Gemeinsam für härtere Strafen gegen Kinderschänder!“ und wird im Rahmen einer Art Kampagne in Zusammenarbeit mit Neonazis aus Thüringen - genau gesagt dem Verein "Nationalisten für Kinderrechte" und Nazis aus dem Umland - organisiert. In diesem Zusammenhang soll ein weiterer Aufmarsch mit dem gleichen Motto in Eisenach am 08.10. stattfinden.

„Antifa-Ausflug in die Provinz“
15.10.2005 Treffpunkt Magdeburg Hauptbahnhof um 9.30 Uhr zur gemeinsamen Fahrt nach Schönebeck in die Provinz um antifaschistische Akzente zu setzen
Antifa Infoportal Magdeburg

a-i-p.tk

die-perfekte-
welle(at)gmx.de

18.10.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Sobibor

Spielfilm über den Aufstand im Vernichtungslager Sobibor am 14.10.1943
B12

b-12(at)gmx.net
19.10.2005
Veranstaltung


15:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Radioworkshop

Ihr könnt Euren eigenen Radiobeitrag produzieren, der auch auf Radio Island und Radio Blau gesendet wird. Einführung und Hilfe natürlich vor Ort
Eiscafé im Conne Island

conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

21.10.2005
Film


Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Das Geheimnis von LE
Film von Anke Haarmann und Irene Bude

Über den Umgang verschiedener Leute mit Leerstand und Brachen in Leipzig.

Anschließend Diskussion mit: Thomas Pracht - Feinkost, Roland Löbel - Quartiersmanager Neuschönefeld , Karo - Mitorganisator vom Projekt Gieszerstrasse, Martha Doehler-Behzadi - Architektin, Büro für urbane Projekte
schaubuehne-
lindenfels.de


21.10.2005
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Vom Arbeitshaus zum 1 Euro Job
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Schenkt man den Geschichtslehrern Glauben, so ist der moderne Kapitalismus einfach so entstanden. Mal durch die Ausweitung von Marktbeziehungen, mal durch technologische Entwicklung oder Bevölkerungsexplosion. Fakt ist hingegen, dass zu seiner Durchsetzung die blutigsten Mittel herangezogen wurden. Wie grausam dieser Prozess ablief und wie - angesichts der Hartz IV Zumutungen - heute die Entwöhnung von der Arbeit verhindert wird, bekommt man in der Schule nicht zu hören - dafür aber hier.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

22.10.2005
Benefiz


Leipzig
G16
Gießerstr. 16
Cross over the beatz zum Thema "Unser Haus soll schöner werden"

Benefiz-Veranstaltung für die Baukosten für unser Mittelhaus - damit es bald wieder eine (richtige) Ruhebar gibt.

Gitarrenfloor mit De Ruths (Ska-Crossover aus Berlin), Rosemary (Indie-Noise-Rock aus Frankreich), Cave Canum (Crusty-Musik aus hannover) Elektrofloor mit Elektro, z.B. Kommando Rüttelplatte, Eric Mixsn
G16 (Wohnprojekt)

gieszer16.org

homebase(at)
gieszer16.org

24.10.2005
Diskussions-
Veranstaltung


20:30 Uhr

Halle
Reilstraße 78
Relax in Deutschland
Die Verwandlung der Punkszene in einen Lautsprecher der Mehrheit

Vortrag und Diskussion mit Jan Gerber

War Punk in Deutschland für eine kurze Zeit Normverletzung, ästhetische Entlarvung des elterlichen Lebens und konsequente Absage an den gesellschaftlichen common sense, ist er heute nicht einfach nur massenkompatibel. Im Verhältnis zur Bevölkerungsmehrheit spielt er inzwischen jene Vorreiterrolle, von der die K-Gruppen der 70er Jahre nur träumen konnten: Er ist eine der Speerspitzen einer großen antiimperialistischen und damit zugleich notorisch israel- und amerikafeindlichen Volksfront. Längst lassen Punkrockbands und -magazine ihrem Haß auf die USA und Israel freien Lauf. In Szenezeitschriften werden die Massenmorde vom 11. September als „logische Reaktion“ auf das „arrogante Auftreten“ der Vereinigten Staaten gerechtfertigt, den islamistischen Selbstmordattentätern werden Nachsicht, Toleranz und Verständnis entgegengebracht, und die israelische Politik wird mit der Politik des Nationalsozialismus gleichgesetzt.
AG "No tears for Krauts" Halle

nokrauts(at)
hotmail.com

25.10.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Flüstern und Schreien

DDR-Reportage über die Subkultur (Punks, alternative Jugendliche) in der DDR
B12

b-12(at)gmx.net
26.10.2005
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Was ist los mit SIDO und Bushido?
- oder ähnlichen "Musik-Größen"

Vortrag und Diskussion über den Nationalismus in der deutschen Popmusik
Eiscafé im Conne Island

conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

28.10.2005
bundesweite Demonstration


18:00 Uhr

Göttingen
Marktplatz
No love for the nation
Mit Deutschland schlußmachen

Warm up Demonstration gegen den Naziaufmarsch und das "gute Deutschland" am 29.10.2005

Die radikale Linke sollte am 29. Oktober dazu beitragen, dass den völkischen Freaks von NPD und Kameradschaften Göttingen in unangenehmer Erinnerung bleibt. Denn die Notwendigkeit, Nazis offensiv entgegen zu treten, ist unbestritten. jedoch können Aktivitäten gegen Nazis kein Ersatz für eine kommunistische Kritik an dieser Gesellschaft sein. Mit Leuten, die für ein besseres Deutschland auf die Straße gehen, gemeinsam gegen den Naziaufmarsch zu demonstrieren, schließt sich für uns aus. Stattdessen wollen wir dem Antifaschismus der Zivilgesellschaft, die sich ihr Vaterland friedlich, weltoffen und ohne Nazis wünscht, mit einem linksradikalen Antifaschismus begegnen: einem Antifaschismus, der die deutschen Zustände ins Visier nimmt und der sich nicht in die kollektiven Anti-Nazi-Bekenntnisse von Linkspartei bis CDU einreihen lässt. Eine radikale Kritik an dieser Gesellschaft wird es am Samstag allzu schwer haben, im allgemeinen "Göttingen-gegen-Nazis" Gehör zu finden. Deshalb rufen wir dazu auf, am Vorabend des Naziaufmarschs in Göttingen zu demonstrieren, um eine Kritik sichtbar zu machen, die keinen Frieden schließt mit der national-staatlichen Verfasstheit der Welt im allgemeinen und mit Deutschland im besondern: eine Kritik, die für das Ende von Volk, Staat und Kapital eintritt.
Antifa | Aktion und Kritik

puk.de/aundk

28.10.2005
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Des Nazis neue Kleider
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Besucher der letzten 1.Mai-Demo mögen ihren Augen und Ohren nicht getraut haben: die verhassten Nasen ließen sich schwer als solche erkennen. Sie glichen mit ihren Che-Guevara-Pullis und Palitüchern dem Standardlinken beinahe auf’s Haar. Auch Ton-Steine-Scherben-Hits konnte man vom Lauti vernehmen. Dieser verwirrend gleiche Geschmack hat einen Ursprung und ist nicht nur auf banales Nachäffen oder der Erkenntnis in ästhetischem Auftreten zu begründen.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

28.10.2005
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Antifaschistische Filmnacht #2

Die Grauzone (2002), Wir müssen zusammenhalten (2000), Das schreckliche Mädchen (1989)
Libelle

29.10.2005
Gegen-Aktivitäten


10:00 Uhr

Göttingen
Innenstadt
Naziaufmarsch verhindern

Disaster area - dezentrale Aktionen gegenden den Naziaufmarsch.
-

puk.de/aundk

puk.de/redicalm

29.10.2005
Benefiz


20:00 Uhr

Leipzig
G16
Gießerstr. 16
Benefiz-Konzert für die Opfer faschistischer Gewalt in Halberstadt

u.a. mit Trash Torten Kombo, Cause Wrong, The Tangled Lines, Marshmallowmuschis
G16 (Wohnprojekt)

gieszer16.org/

homebase(at)
gieszer16.org

02.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Offenes Antifa-Treffen
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Im Unterricht nervt dich der Befehlston, der Biolehrer spricht von Rassen. In der Disse sind nur Macker. Deine Eltern meckern ständig an dir rum. Und dann noch der Stress mit Nazis. Hier könnt ihr euch austauschen und gemeinsam Pläne schmieden.
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

04.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Über legale und illegale Gewalt
Veranstaltung nur für Jugendliche!

Wer demonstriert, sollte dies im Sinne der Öffentlichkeit friedlich tun. Sprüche zu klopfen wie „Halt, keine Gewalt!“ bzw. „Bitte friedlich gegen rechte Gewalt!" und pazifistische Sitzblockaden einfordern, scheint für viele auf den ersten Blick richtig, d.h. gewaltlos zu sein. Es soll alles getan werden um Gewalt zu verhindern, z.B. bei Auseinander-setzungen zwischen sogenannten autonomen Gewalt-tätern und Nazibanden, um die bestehende Ordnung und das Recht auf Demokratie nicht zu gefährden. Dass Gewalt nicht bloß hauen und beschimpfen meinen kann, wird z.B. durch den „normalen“ Hungertod tausender Menschen täglich, aber auch durch schulische Zwänge, Polizeigewalt und Hartz 4 deutlich. In diesem Vortrag soll mit dem „normalen“ Gewaltbegriff gebrochen werden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

05.11.2005
Gegen-Aktivitäten


11:30 Uhr

Potsdam
Luisenplatz
Naziaufmarsch verhindern!
Gegenkundgebung

Am 5.11. ist es mal wieder soweit. Christian Worch, ein seit Jahren bundesweit agierender Neonazi aus Hamburg möchte unter dem Motto „Gegen die Diffamierung deutscher Opfer von links - Keine Einteilung in Opfer 1. und 2. Klasse“ durch die Potsdamer Innenstadt ziehen.

EA: 0331-9510714
ak_antifa Potsdam

ak-antifa.tk

inforiot.de

ak_antifa_potsdam(at)web.de
Infotelefon am 05.11.: 0174-8801641
05.11.2005 - 06.11.2005
Seminar


14:00 Uhr

Leipzig
GIRO e.V.
Zwenkauer Strasse 25
Workshop Argumente gegen Rassismus?
Grundlagen für antirassistische Interventionen und Vermittlung antirassistischer Denk- und Handlungsansätze

Das Seminar gibt im ersten Teil (Tag 1) eine theoretische Einführung in Ursachen, Mechanismen und Wirkungsweise rassistischer Denkweisen und Handlungen auf der individuellen, diskursiven und institutionellen Ebene. Thema sind verschiedene Rassismustheorien aus dem Umfeld kritisch-materialistischer Denkansätze und der Postcolonial Studies. Nach einer Einführung, werden die verschiedenen Ansätze mittels gemeinsamer Lektüre von Texten und anschließender Diskussion erarbeitet. Anschließend wird ein Bezug zwischen diesen Theorien und aktuellen Phänomenen, z.B. Arbeit und Migration, Parallelgesellschaft, Grenzregime, Ersetzung der „Rasse“ durch „Ethnie/Kultur/Religion“ hergestellt.
Am zweiten Tag wollen wir die Ergebnisse des ersten Tages konkretisieren, indem wir Interventionsmöglichkeiten diskutieren. Ein vielschichtiges Phänomen wie Rassismus bedarf Interventionen auf verschiedenen Ebenen. Die Suche nach geeigneten Interventionen stellt klare Fragen: Was ist das Problem? Worin ist die Ursache zu finden? Wer ist wie daran beteiligt? Und was kann man machen? Interventionen sind konkret und in ihrer Wirkung eingeschränkt. Aus dem Zusammenspiel verschiedener Handlungsansätze lässt sich eine übergeordnete Strategie ableiten. Wir werden Beispiele für Interventionen vorstellen (z.B. antirassistische Trainings, politische Kampagnen, Diversitymanagement) und sie auf dem ersten Tag aufbauend diskutieren.

Samstag, 5.11.2005 von 14 Uhr bis 19 Uhr
Sonntag, 6.11.2005 von 12 Uhr bis 17 Uhr

Verpflegungsbeitrag: 5,00 Euro
Bitte vorher anmelden!
Jugendbildungswerk e.V.

info(at)adb-
leipzig.de

08.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Dresden
Jüdisches Gemeindezentrum
Synagoge, Hasenberg 1
Die Bombe im jüdischen Gemeindehaus
Vortrag und Diskussion mit Wolfgang Kraushaar

Am 9. November 1969 plazierte die sich seinerzeit nach südamerikanischem Vorbild benannte Gruppe "Tupamaros West-Berlin" eine Bombe im jüdischen Gemeindehaus der Stadt Berlin. Sie sollte dort während einer Gedenkveranstaltung an das Nazi-Pogrom von 1938 explodieren. NS-Überlebende sollten erneut Opfer werden – diesmal durch die Kinder der TäterInnen-Generation. Was bei der Olympiade 1972 in München mit dem blutigen Überfall auf die israelische Olympia-Mannschaft traurige Wirklichkeit wurde, hätte hier seinen Auftakt finden sollen.
Gruppe Sabotage

gruppe-sabotage.tk

gruppe-sabotage(
at)lycos.de

09.11.2005
Kundgebung


17:00 Uhr

Gera
Synagogendenkmal Schülerstr
no peace for the enemy
Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus angreifen!

Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9. zum 10 November 1938

Geradezu täglich betrauert sich Deutschland in irgendeinem Winkel der Republik und im Supergedenkjahr 2005 besonders eifrig. Doch damit nicht genug, ist dabei immer ein rehabilitierender und revisionistischer Tenor zu vernehmen. Ob zum Jahrestag der Bombardierung von Magdeburg, Dresden und Potsdam, bei den Planungen des Zentrums gegen Vertreibung oder am Tag der Befreiung durch die Alliierten vom Nationalsozialismus am 8.Mai in Berlin. Die Deutschen verfolgen kontinuierlich das Vorhaben historischer Rehabilitation und versuchen sich dabei ideologisch zum Opfer unter vielen zu stilisieren.
Das nächste Ritual im Opfermythos wird sich am 13.November 2005 manifestieren.
Zum so genannten "Volkstrauertag" wird Jahr für Jahr Geschichtsrevisionismus betrieben, bei dem den "eigenen Gefallenen" gedacht wird. Das dabei die Täter der Shoa eine Huldigung erfahren, hat das Ziel Deutschland in eine Reihe mit den Alliierten einzugliedern und ein euroabstrahiertes Bild der Geschichte zu zeichnen, in dem alle Opfer des Nationalsozialismus gewesen sein sollen. Und auch Nazis marschieren jährlich zum "Heldengedenken" auf, um den NS zu verherrlichen.
Dem Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus jeder Form die Plattform zu entziehen ruft die Antifaschistische Aktion Gera [AAG] zu Kundgebungen am 9. und 13. November 2005 auf.
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

09.11.2005
Film


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Die Feuerprobe
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht 1938 zeigen wir Euch einen Dokumentarfilm mit zahlreichen Zeitzeugen, der die Judenverfolgung in Deutschland zum Thema hat.
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

10.11.2005
Info-Veranstaltung


18:00 Uhr

Halle
Melanchthonianum 1. Etage im Sitzungsraum
Abschiebehaft und Abschiebelager als Bausteine der Festung Europa
Veranstaltungsreihe gegen die Festung Europa - für die Schließung des Abschiebelagers Halberstadt

mit
Thomas Moritz, Anwalt aus Berlin
Stephan, Abschiebehaft Gruppe Leipzig
No Lager Halle

caravan.halle(
at)gmx.net

Infoladen Halle, Ludwigstr. 37
10.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


18:30 Uhr

Leipzig
Uni-Leipzig, Seminargebäude Raum 1-33/34
Demokratie: Die politische Herrschaftsform des Kapitalismus unter reger Volksbeteiligung
Vortrag mit Diskussion mit Prof. Dr. Margaret Wirth (Uni Bremen)

Wir leben in einer Demokratie. Das ist eine Tatsache: So heißt die “Form politischer Herrschaft”, in der nach Auskunft der einschlägigen Quelle “alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht” und von diesem “in Wahlen und Abstimmungen ausgeübt wird”. Die Demokratie weist dem “Volk” – also denen, über die geherrscht wird – zugleich die Rolle des Gewaltausübenden zu. Das ist ein kleiner Widerspruch, aber der geht offenbar – zumal kein Mitglied der Volksgemeinschaft seine “Ausübung” der Staatsgewalt in “Wahlen und Abstimmungen” als das Recht mißversteht, sich tatsächlich in die Regierungsgeschäfte einzumischen.
AG Politische Diskussion der Uni Leipzig

de.geocities.com/
agpolitischediskussion


AGPolitischeDiskussion(
at)yahoo.de

11.11.2005 - 13.11.2005
Kongreß


Berlin
Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege
Alt-Friedrichsfelde 60
Kapitalismus reloaded
Internationale Konferenz. Imperialismus, Empire und Hegemonie
kapitalismus-
reloaded.de/


info(at)kapitalismus-
reloaded.de

11.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Frauen im Islam
Veranstaltung nur für Jugendliche!

Kopftuch oder Bauchfrei, Tampon oder Binde - zwei der Entscheidungen,vor welchen viele islamische Mädchen und Frauen in Deutschland stehen. Die beiden Referenten wollen den Zuhörern einen tieferen Einblick geben in den Islam, sein Frauenbild und die Situation dieser in Deutschland. In einer darauffolgenden gemeinsamen Diskussion sollen positive und negative Einflüsse des Islams begutachtet werden, sofern erstere gibt.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

11.11.2005
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 / 94,4 / 89,2 MHz
Radio Island Nr. 16 (November 2005)

* Diskurs gegendert. Gender- und Queerkongress in Freiburg

* Vergessene Erinnerung. Der einzigen Zwangsarbeitergedenkstätte in Sachsen droht das Aus

* Drum'n'Bass in Farbe. Interview mit London Elektricity
Radio Island

radio.conne-island.de

12.11.2005
regionale Demonstration


13:00 Uhr

Dresden
Endhaltestelle der Linie 13 (Prohlis)
"Apfel- Zentrale im Lockwitzgrund einsaften"

regionale Kampagnendemonstration gegen die NPD- Landeszentrale in Dresden
Kampagne "Der NPD den Boden entziehen"

venceremos.
antifa.net


13.11.2005
Kundgebung


10:00 Uhr

Gera
Eingang Ostfriedhof Friedhofstr
no peace for the enemy
Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus angreifen!

Keine Glorifizierung deutscher Täter!
Volkstrauertag abschaffen!

Geradezu täglich betrauert sich Deutschland in irgendeinem Winkel der Republik und im Supergedenkjahr 2005 besonders eifrig. Doch damit nicht genug, ist dabei immer ein rehabilitierender und revisionistischer Tenor zu vernehmen. Ob zum Jahrestag der Bombardierung von Magdeburg, Dresden und Potsdam, bei den Planungen des Zentrums gegen Vertreibung oder am Tag der Befreiung durch die Alliierten vom Nationalsozialismus am 8.Mai in Berlin. Die Deutschen verfolgen kontinuierlich das Vorhaben historischer Rehabilitation und versuchen sich dabei ideologisch zum Opfer unter vielen zu stilisieren.
Das nächste Ritual im Opfermythos wird sich am 13.November 2005 manifestieren.
Zum so genannten "Volkstrauertag" wird Jahr für Jahr Geschichtsrevisionismus betrieben, bei dem den "eigenen Gefallenen" gedacht wird. Das dabei die Täter der Shoa eine Huldigung erfahren, hat das Ziel Deutschland in eine Reihe mit den Alliierten einzugliedern und ein euroabstrahiertes Bild der Geschichte zu zeichnen, in dem alle Opfer des Nationalsozialismus gewesen sein sollen. Und auch Nazis marschieren jährlich zum "Heldengedenken" auf, um den NS zu verherrlichen.
Dem Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus jeder Form die Plattform zu entziehen ruft die Antifaschistische Aktion Gera [AAG] zu Kundgebungen am 9. und 13. November 2005 auf.
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

14.11.2005
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19, 04109 Leipzig
Castor 05 - Gorleben ruft!
Infoabend von „AtomLe“ zum Castortransport nach Gorleben

Ab dem Wochenende des Totensonntag (19./20. November) soll der nächste Transport mit 12 hochradioaktiven Castorbehältern aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague nach Gorleben rollen. Schon länger werden wieder im Wendland Brücken und Bahnübergänge bewacht und auch der Widerstand, ob friedlich oder militant fängt an, sich zu regen. Auch in Leipzig rührt sich nach einigen Jahren Abstinenz wieder Widerstand! An diesem Abend soll über den ersten Transport nach der Regierung Rot-Grün, den ersten Castor nach dem Tod von Sebastien Briat (der letztes Jahr durch den Castorzug tödlich verunglückt ist) und über die aktuelle atompolitische Lage berichtet werden. Vor allem wird es aktuelle Informationen über die Widerstandsvorbereitung im Wendland und an der gesamten Transportstrecke geben, sowie über Camps und Aktionspunkte. Im Anschluss können Mitfahrgelegenheiten ins Wendland geklärt werden. Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit!
AtomLe

castor.de

atomle(at)yahoo.de
16.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Was hat deine Familie zur Zeit des Nationalsozialismus getrieben?
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Und was hat das mit Dir zu tun?
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

16.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Die negative Aufhebung von Staat und Nation
Antietatismus und Antinationalismus im Namen der echten Gemeinschaft

Referent: Hannes Gießler (Gruppe in Gründung)
GiG (Gruppe in Gründung)


Aufruf
16.11.2005
Radio


20:00 Uhr

-
t9
Radio Blau
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

lidl kampagne von attac
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

ruebenfunk(
at)gmx.net

18.11.2005 - 19.11.2005
Kongreß


Berlin
Kritik und Parteilichkeit
Antideutschen Konferenz
Redaktion Bahamas

redaktion-bahamas.org

redaktion(at)
redaktion-bahamas.org

18.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Der Nazis neue Kleider
Veranstaltung nur für Jugendliche!


Besucher der letzten 1.Mai Demo mögen ihren Augen und Ohren nicht getraut haben. Die verhassten Nasen
ließen sich schwer als solche erkennen. Sie glichen mit ihren Che-Guevara-Pullis und Palitüchern dem Standard-linken aufs Haar. Auch Ton-Steine-Scherben-Hitskonnte man vom Lauti vernehmen. Dieser verwirrend gleiche Geschmack hat einen Ursprung und ist nicht nur auf banales Nachäffen und der Erkenntnis in ästhetischem Auftreten begründet.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

19.11.2005 - 22.11.2005
bundesweite Demonstration


Wendland/Gorleben
Castor Transport 05

SMASH CASTOR 05!
Tag X vom 19-22. November
Für die Sofortige Stillegung aller Atomanlagen Weltweit!

Die Debatte um den Atomausstieg ist neu entfacht: zum einen durch die Pläne der grossen Koalition ein neues atomares Zeitalter in Deutschland einzuleuten, zum andern durch die Pläne des deutschfranzösischen Firmenkonsortiums Areva (Siemens und Framatome), den "europäischen Druckwasserreaktor" in Finnland und Frankreich zu realisieren. Bei nüchterner Betrachtung zeigt sich, dass Rot-Grün den Atomausstieg lediglich auf dem Papier realisiert hat. Der sogenannte Atomkonsens, die Vereinbarung zwischen Regierung und den vier großen Energieunternehmen im Lande, sichert den Kraftwerksbestand und die Profite, doch die Atommüllentsorgung bleibt ein Problem der kommenden Generationen.

Unterzieht man die sogenannten Ausstiegschritte der Regierung einer politökonomischen Analyse, dann kommt man rasch zu der Erkenntnis, dass die Marktlogik der Konzerne durch den Atomkonsens und die darauf fußende Novelle des Atomgesetzes an keiner Stelle durchbrochen wird. Mit Erleichterung werden die Konzernvertreter auf die Haltung von Rot-Grün reagiert haben, stärkt es sie doch auf dem liberalisierten europäischen Markt Die Politik der "Nadelstiche", Auflagen und Nachrüstungen im Rahmen - eines sicherheitsorientierten Gesetzesvollzugs hatten hingegen - im Zusammenspiel mit einem starken außerparlamentarischen Druck - in den Jahren vor dem Regierungsantritt von Rot-Grün 1998 zur Stillegung der AKW's Würgassen, Hamm-Uentrop und Greifswald geführt sowie zum Abbruch der Genehmigungsverfahren und des Baus des Schnellen Brüters Kalkar und der Plutoniumfabrik Wackersdorf.
Schadenswahrscheinlichkeiten ließen sich monetarisieren, neue Erkenntnisse über Sicherheitsdefizite müssten zu weiteren kostspieligen Nachrüstungen und dadurch letztlich zur Stillegung weiterer AKW's führen, die Stagnation in der Ausstiegsdebatte kann überwunden werden. Insbesondere der Verzicht auf die weitere Suche nach einem Atommüllendlager - dafür werden 12 weitere kraftwerksnahe Zwischenlager eingerichtet - zeigt, dass Rot-Grün auf einen substantiellen Stilllegungshebel verzichtet: das ungelöste Problem der Atommmülllagerung: Es kreiste der Berg und gebar viel Papier. Jürgen Trittin (Grüne) schiebt - wie seine Vorgängerin Angela Merkel (CDU) - das Problem auf die lange Bank. Die Bundesregierung zieht noch nicht einmal die Abfallverursacher zur finanziellen Verantwortung für die weitere Endlagersuche. Wir wissen nicht, wie das geht, ein "sicheres Endlagern". Aber wir wissen, es geht nicht in einem löcherigen Salzstock mit Wasserkontakt wie in Gorleben.

Die Rückstellungsmilliarden der Atomstromproduzenten- sie belaufen sich auf rund 35 Milliarden Euro - bilden deren "Kriegskasse" und begründen deren ökonomisch übermächtige Position. Die Überführung dieser Rückstellungsgelder in einen öffentlich-rechtlichen Fonds - würden die Position der "Player' auf dem Energiemarkt neu positionieren und eine neue Dynamik in energiepolitische Optionen bringen.
Die öffentliche Debatte um die Gefahren der Atomkraft und die ungelöste Atommüllentsorgung darf deshalb nicht abreißen. Die Proteste an den Kraftwerksstandorten gegen die- Einrichtung der neuen Zwischenlager und die Auseinandersetzung um den Schacht Konrad und Gorleben sind ein wichtiger Beitrag, um die "Vernebelungsstrategie" von Regierung und AKW-Betreibern zu durchbrechen. Gemeint sind natürlich auch die wahnwitzen Vorschläge der Konzernvertreter, Atomanlagen zu vernebeln, um sie vor Terror aus der Luft zu schützen. Das könnte doch Schule machen: Nebel statt Arbeit im Arbeitsamt, Nebel statt Lehrer/innen und Dozenten in der Schule oder Uni.

Neue Bündnisse zwischen Globalisierungsgegnern, den Betroffenen neoliberaler Politik und Umweltbewegung können angesichts der herbeigeredeten "Renaissance der Atomkraft" ein Treibsatz für eine " Renaissance des Widerstands" wie zuletzt im Herbst 2004 in Gorleben sein. Unser Spielfeld" heißt weiter Gorleben, und was wir bewegen, hängt davon ab, wie viele Mitspieler/innen sich im November 2005 beim Castor 2005 einmischen.

Eine Armada von Polizisten tritt jedes Jahr gegen uns an, um den Castortransport nach Gorleben durchzuprügeln. Trotzdem gelingt es durch List und Entschlossenheit Tausenden, sich immer wieder querzustellen und sich dem atomaren "business as usual" zu widersetzen. Der Kampf um das Demonstrationsrecht und gegen den Atomstaat, polizeiliche Willkür und Besatzerstrategien ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Auseinandersetzung geworden. Wir lassen uns nicht einschüchtern und kriminalisieren: Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
AtomLe

castor.de



atomplenum.de

contranetz.de/atom/

atomle(at)yahoo.de
19.11.2005
Radio


15:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

Tierrechtsveranstaltungsreihe
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

20.11.2005
Kundgebung


16:00 Uhr

Potsdam
Am Knast in Duben
Du bist nicht allein, Julia!
Gegen Knast und Repression!

Während sich die Potsdamer Stadtoberen ihres „antifaschistischen“ Engagements im erfolgreichen Kampf gegen den von Christian Worch angemeldeten Naziaufmarsch vom 05.11. rühmen, sitzt die aktive Antifaschistin Julia S. bald 5 Monate in U-Haft. Nachdem die Haftbeschwerde mehrfach aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt wurde, ließ die Staatsanwaltschaft vernehmen, dass nunmehr Anklage gegen Julia und 4 weitere AntifaschistInnen erhoben werde. Wie zu erwarten lautet diese weiterhin auf versuchten gemeinsamen Mord.
Antifaschismus ist nicht kriminell, sondern notwendig!!!
ak_antifa Potsdam

inforiot.de/
repression-potsdam


ak_antifa_potsdam(at)web.de
Tel.: 0178/3222238
21.11.2005 - 26.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Städtisches Kaufhaus
Universitätsstr. 16, Raum 208
"Life is life?"
Eine Veranstaltungsreihe zum Mensch-Tier-Verhältnis

In einer 1-wöchigen Veranstaltungsreihe sollen die Tiere aus dem „toten Winkel“ der Wahrnehmung geholt werden. In insgesamt fünf Abendvorträgen beschäftigen sich aktive TierrechtlerInnen mit grundsätzlichen Fragen des Mensch-Tier-Verhältnisses. Sie weisen nach, dass die in unserer Gesellschaft selbstverständliche Ausbeutung von Tieren auf der Ideologie des Speziesismus beruht. Die ReferentInnen betrachten den Speziesismus dabei nicht im Vakuum, sondern im Kontext anderer emanzipatorischer Bestrebungen. Vor allem eine verkürzte Herrschaftskritik, die an der Speziesgrenze halt macht und die Tiere außen vor läßt, wird kritisiert.

Übersicht

- Mo 21.11.
Günther Rogausch (Dortmund):
Warum Tierrechte und Veganismus? Wie die Ideologie des Speziesismus die Realität kontruiert..

- Die 22.11.
André Krebber (Hamburg):
Animal Liberation (Befreiung der Tiere): Grenzverschiebungen und neu zu formulierende Naturverständnisse.

- Mi 23.11.
Astrid Schmidt (Jena), Andreas Stratmann (Dresden):
Taten statt Worte. Aktuelle Kampagnen zur Beendigung von Tierausbeutung.

- Do 24.11.
Mieke Roscher (Bremen):
Frauen und Tiere – Perspektiven jenseits der Macht. Gender-Diskurse in der britischen Tierrechtsbewegung.

- Fr 25.11.
Susann Witt-Stahl (Hamburg):
’Leiden beredt werden zu lassen, ist Bedingung aller Wahrheit.(Adorno)’ Eine antispeziesistische Kritik der verkürzten Herrschaftskritik.
Tierrechtsgruppe Leipzig in Kooperation mit der Tierrechtsaktion-Nord

lifeislife.de.hm

animalrights05(at)
hotmail.de

22.11.2005
regionale Demonstration


12:00 Uhr

Halle
Gerichtsgebäude
Antirepressionsdemo und Prozessbeobachtung

09.30 Uhr Urteilsverkündung
12.00 Uhr Demo durch Halle (vom Gerichtsgebäude ausgehend - Thüringer Straße 16, 06112 Halle/Saale)

Brandanschläge in den Jahren 2000 bis 2002 nahm der Staat zum Anlass für einen Repressionsschlag gegen die Magdeburger Linke. Neben den Angeklagten Daniel W. und Marco H. wurde Carsten S. als Dritter mitangeklagt, um ein Verfahren nach Paragraf 129a durchzusetzen. Dieser Versuch schlug fehl, Carsten S. wurde freigesprochen aber Marco H. wurde zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Zusätzlich saßen beide bis vor kurzem für sechs Monate in Beugehaft, weil sie von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen. Im Revisionsprozess gegen Daniel W. wirken zwei Richter mit, die bereits im Hauptverfahren den Angeklagten verurteilten.
Nun plädiert die Bundesanwaltschaft wieder für eine Verurteilung nach 129a und zwei Jahre Haft ohne Bewehrung! Wenn dies tatsächlich durchkommt könnte es zu weiteren Ermittlungen gegen die ehemaligen Angeklagten des 1. Hauptverfahrens kommen. Paragraph 129a abschaffen. Auf nach Halle!
22.11.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Nuit et brouillard (Night and fog)
Filmreihe: Wider das Vergessen

Alain Resnais' Dokumentarfilm von 1955 zeigt die Vernichtung des europäischen Judentums in den KZs der Nazis
B12

left-action.de/b12

b-12(at)gmx.net
23.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Anarchie
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Inwieweit wird diese Utopie noch heute in der Linken vertreten? Welche Komponenten der Theorie sind aktuell?
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

24.11.2005
Film


20:00 Uhr

Halle
Reil 78 Kinoraum
36. Breitengrad
Veranstaltungsreihe gegen die Festung Europa - für die Schließung des Abschiebelagers Halberstadt

Interview und Film zu den Boatpeople, die im letzten Jahr versuchten, nach Spanien und Italien zu kommen
No Lager Halle

caravan.halle(
at)gmx.net

Infoladen Halle, Ludwigstr. 37
25.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Drogen und Drogenpolitik
Veranstaltung nur für Jugendliche!

Jedes Jahr verkündet der/die Drogenbeauftragte der Bundesregierung die Zahl der "Drogentoten". Auch wenn der obligatorische Verweis auf die Gefahren von Alkohol u.Nikotin nicht fehlen darf, sind mit "Drogentoten" nur die-jenigen gemeint, deren Tod mit illegalen Drogen in Ve-rbindung steht. Aber woran sterben diese Menschen tatsächlich, an der Droge o. an den Umständen, unter denen sie diese konsumieren müssen? Wie entscheidet sich eigentlich, ob eine bestimmte Substanz erlaubt oder verboten ist?Ist es wirklich so selbstverständlich, dass der Staat seinen Untertanen den Konsum bestimmter Substanzen einfach verbieten kann? Welche Alternativen gibt es, wenn – wie im Vortrag gezeigt wird – das Drogenverbot die Gefahren des Drogenkonsums steigert, anstatt sie zu reduzieren? Einige Anmerkungen zum Illegalen Drogenhandel u.den Vorstellungen, die man sich über DealerInnen macht, werden den Vortrag abrunden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

25.11.2005
Info-Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Autonome Basisbewegungen in Lateinamerika
Repression gegen argentinische Aktivisten

Ein Companero von Resistância Popular (RP) aus Rio de Janeiro wird über die Repression der sozialen Bewegungen in Argentinien berichten. Dabei wird der Schwerpunkt auf den Fall des seit April 2004 inhaftierten argentinischen Piquetero Gabriel Roser liegen. Gabriel wird von einem Funktionär des PJ (Parttido Justicialista, Regierungspartei) aus seinem Viertel angeklagt und die Polizei hat aus einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Supermarkt einen Fall gegen ihn konstruiert. Seit über 18 Monaten ist er aufgrund von Falschaussagen und illegalen Beweisen (Fotos), die auf der Wache von ihm gemacht wurden, im Gefängnis. Dahinter versteckt sich die Verfolgung wegen politischem und sozialem Engagement. Ihren Ursprung hat sie in einem örtlichen Konflikt zwischen dem Parteiführerapparat des PJ und dem Kampf, den die Gabriel angehörige Bewegung der Ärmsten gegen die Regierung für die Freiheit führt. Anschließend wird in einem Film noch über die politischen Morde in Argentinien berichtet. Darüber hinaus wird der Companero auch noch für Fragen zu aktuellen Lage der Basisbewegungen in Lateinamerika zur Verfügung stehen.
Libelle

26.11.2005
regionale Demonstration


10:00 Uhr

Weißenfels
Parkplatz vor der Volkshochschule
Against the Tales
Nieder mit den Rattenfänger der NPD! Nazi Demo entgegenwirken!

Die NPD ruft für den 26.11 alle Bürger auf, sich gegen "Rauschgift und Kriminalität" stark zu machen und hat zu diesem Anlass eine Demonstration in Weißenfels angemeldet.
Da dies wieder einmal nur ein versuch ist Sympathien und Zusagen in der unaufgeklärten Bevölkerung zu sammeln, rufen wir auf: Kommt zahlreich nach Weißenfels und lasst es uns gemeinsam diesen Leuten zeigen was wir von Ihrer Propaganda halten.
Treffpunkt für die Gegen-Demonstration ist 10:00Uhr auf dem Parkplatz vor der VHS.
Die Nazi's wollen sich 11:00Uhr am Bahnhof treffen und 12:00Uhr mit Ihrer Demo beginnen.
Bündnis gegen Rechts

aa_wsf(at)gmx.de
26.11.2005
Benefiz


19:00 Uhr

Leipzig
Zoro
Bornaische Str. 54 HH
Animal Liberation is not a crime!
Benefizkonzert zugunsten der Rechtshilfe der tierbefreier e.V.

* veganes catering
* filme
* infostände
* konzert [u.a. MYRA, Bambix...]
* party
Tierrechtsgruppe Leipzig

lifeislife.de.hm

animalrights05(at)
hotmail.de

29.11.2005
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Radio blau
Paul-Gruner-Str 62
politics @ Radio blau

Seit über einem Jahr existiert Radio blau, das Freie Radio in Leipzig nun mit erweiterter Sendezeit.
Schon seit längerem regt sich die Idee, neben den explizit politischen Sendungen/ Magazinen/ Redaktionen eine allgemeine politische Schiene im Radio zu "installieren" bzw. eine solche übergreifende Redaktionsgruppe
zu bilden, die zb auch tagesaktuelle alternative/ linke Inhalte, Termine etc. zusammenstellt ... und natürlich sendet...
Im Treffen sollen "das ob", "wie" usw. diskutiert werden.
Radio Blau

radioblau.de

29.11.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Coming out

Philipp Klarmann, ein junger Lehrer, übernimmt seine erste Klasse und verliebt sich in eine Kollegin. Doch als sie ihm einen Freund von ihr vorstellt, werden längst verdrängte Erinnerungen wieder wach. Es ist Phillips alte Jugendliebe. Ironischerweise wechselte am Tag der Uraufführung die ganze DDR-Bevölkerung „die Seiten“. Coming Out ist nicht nur der erste Film der DDR, der sich mit Homosexualität auseinandersetzt. Er ist auch der erste Film, in dem Rassismus und neofaschistische Tendenzen in der DDR offen behandelt werden.
(R: Heiner Carow / 110 min / DDR / 1989)
B12

left-action.de/b12

b-12(at)gmx.net
30.11.2005
Veranstaltung


11:00 Uhr

Halle
Universität, Burse zur Tulpe, Hallischer Saal
Universitätsring 5
Frauen als Täterinnen im Nationalsozialismus

Am 30. November 2005 findet an der Martin-Luther-Universität zum 5. Mal der Tag der Frauen- und Geschlechterforschung statt. Die Veranstaltung möchte an die Zerschlagung des NS-Regimes vor 60 Jahren erinnern und steht unter dem Thema "Frauen als Täterinnen im Nationalsozialismus". Getagt wird ab 11.00 Uhr, im Hallischen Saal, Unigebäude "Burse zur Tulpe", Universitätsring 5, in Halle (Saale).

Die Frage nach weiblicher Täterschaft bzw. (Mit)-Täterschaft im NS-Deutschland wird erst seit einigen Jahren ausdrücklich und immer nachhaltiger gestellt. Insbesondere die historische Frauenforschung hat bisher aus unterschiedlicher Perspektive versucht, Antworten zu finden.
In der einschlägigen Forschung befindet sich das Problem der Täterschaft von Frauen nach wie vor in der Diskussion. Dabei steht außer Zweifel, dass der deutsche NS-Staat Frauen- und Geschlechterpolitik in einem Maße zur Verwirklichung seiner gesellschaftlichen Ziele eingesetzt hat, wie kaum ein anderes politisches System. Insofern ist dieses System ohne Berücksichtigung des Geschlechterverhältnisses nicht erklärbar.
Wie der theoretische weist auch der empirische Forschungsstand zur Thematik große Lücken auf. Sie müssen geschlossen werden, um Fehlurteile zu vermeiden. Neben Verstrickungen von Frauen innerhalb einzelner Berufe ist es wichtig, den Blick noch stärker auf zentrale und professionalisierte Täterinnengruppen zu richten um Frauen dadurch als NS-Täterinnen zu identifizieren - ohne jede geschlechterideologische Verschleierung.
In Diskussionsrunden und Vorträgen, unter anderem von Dr. Sybille Gerstengarbe (Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, Halle) zu dem Thema "Tätig, aber keine Täterin - die Genetikerin Paula Hertwig im 'Dritten Reich'“, oder von Jeanette Toussaint (Potsdam)"Die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit: Interviews mit ehemaligen SS-Aufseherinnen und ihren Töchtern" wollen sich Teilnehmerinnen und Vortragende mit dieser brisanten Thematik auseinandersetzen.
verwaltung.uni-
halle.
de/DEZERN1/PRESSE/
aktuellemeldungen/
5frauen.htm


30.11.2005
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Dr. Sommer, ich habe ein Problem...
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Vortrag & Diskussion über gleichberechtigten Sex. Dass Sex nicht eines der natürlichsten Dinge der Welt ist, sondern voller Probleme und Vorurteile steckt, wird hier Thema. Dabei sollen in der Gesellschaft weit verbreitete Vorstellungen von Sexualität hinterfragt werden. Weshalb sind Männer immer geil und Frauen so sexy? Wie sind die Machtverhältnisse und wie kann man sie verändern? Warum sollte das Geschlecht für Liebe und Sexualität eine Rolle spielen? Wann wird Sex zur Gewalt?
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

02.12.2005
bundesweite Demonstration


17:00 Uhr

Freiburg
Stadttheater
Wagenplätze jetzt, und zwar subito!!!
DEMONSTRATION FÜR WAGENPLÄTZE UND GEGEN DIE VERTREIBUNGSPOLITIK DER STADT FREIBURG.

Seit zwölf Jahren bekämpft die Stadt Freiburg nun schon die Schattenparker. Die WagenbewohnerInnen wurden in dieser Zeit immer wieder vertröstet, beschwichtigt, schikaniert und geräumt. Bis vor kurzem standen sie an einem Weg in der Nähe des OBI an der Basler Straße.
Die Stadt wollte sie auch von dort wieder vertreiben und erließ eine allgemeine Räumungsverfügung, gegen die sich die Betroffenen zur Wehr setzten.
Am 25. November 2005, war um 10 Uhr ein Prozesstermin in der Wagenfrage vor dem Verwaltungsgericht Freiburg angesetzt. Die Klage der Schattenparker gegen die allgemeine Räumungsverfügung wurde von ihnen in letzter Minute zurückgezogen, um bei einer Niederlage eine etwaige Räumungsbegründung zu verhindern. Elf Leute hatten stellvertretend für etwa 35 Betroffene WagenbewohnerInnen geklagt.
Das Gelände am OBI wurde letzten Donnerstag verlassen und ein neues Gelände in der Guerickestraße im Industriegebiet Nord besetzt. Die Bullen und die Chemiefirma Rhodia als Eigentümerin haben ein Ultimatum zum Verlassen des Geländes gesetzt. Um 15 Uhr mussten die Schattenparker das Gelände räumen. Abmachungen zwischen BesetzterInnen und Bullen/Besitzer wurden von den Bullen gebrochen.
Fazit: 12 Leute verhaftet, 5 Laster beschlagnahmt, 5 Laster/Bauwägen wegen (Schein)-Mängel stillgelegt. Inzwischen sind alle Leute und Lasters/Hängers wieder frei.
Es muss jetzt schnell eine praktikable Lösung her, denn die Zeiten werden kälter und das Klima rauher. Die linke Szene wird der städtischen Vertreibungspolitik nicht tatenlos zusehen. Für neue Wagenplätze! Auf zu neuen Taten!
Schattenparker

antifa-freiburg.de

freieburg(at)yahoo.de
02.12.2005
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Little Class
Jürgen Kiontke liest aus seinem gleichnamigen Buch (erschienen im Verbrecher-Verlag)

"Little Class - das ist die Klasse der kleinen Leute, die ständig Angst haben, abgemeiert zu werden. Die, mit Büchner gesprochen, im Himmel noch den Donner rollen. Ein Leben für die Arbeit. Akademischer Abschluss hin oder her. Lumpenprolet bleibt Lumpenprolet. War die Luft unten dick, ist sie oben dünn."
linXXnet e.V.

linxxnet.de

verbrecherverlag.de

mailbox(at)
linxxnet.de

03.12.2005
regionale Demonstration


18:00 Uhr

Oderwitz/Ostsachsen
Bahnhof (Oderwitz liegt zw. Löbau und Zittau)
Weg mit dem Rechten Sounddreck!
Zweites Mücka in Oderwitz verhindern!

Im ostsächsischen Oderwitz wird am 3.Dezember 2005 ein Neonazikonzert in der Gaststätte „Stern“ stattfinden. Dabei werden einschlägige Nazibands im Rahmen einer Parteiveranstaltung der Jungen Nationaldemokraten (JN) auftreten und ihre menschenverachtende Ideologie an ein rechtes Publikum weitertragen.
Im April 2005 musste die Diskothek Wodan in Mücka (bei Niesky) schließen. Die Monate zuvor fanden dort regelmäßig, als Parteiveranstaltung der NPD und der JN getarnte, Neonazi-Konzerte mit bis zu 1000 TeilnehmerInnen statt. Als Höhepunkt gilt das NPD-Pressefest 2004 mit bis zu 7000 Neonazis. Nach der Schließung der Diskothek Wodan galt das Schützenhaus in Pößneck (Thüringen) als gleichwertiger Ersatz. Jedoch können dort keine Konzerte stattfinden, weil das Haus baulich nicht den Anforderungen der Behörden entspricht.
Dementsprechend suchte die Neonazi-Szene weiter nach möglichen Orten für größere Konzerte und fand einen in Oderwitz. Das Konzert am 03. Dezember 2005 ist aber nur der Auftakt für eine ganze Konzertreihe, die bis zum Frühjahr 2006 geplant ist.
Dem gilt es entschieden entgegenzutreten! Wir werden nicht hinnehmen, dass sich hier ein neuer Rückzugsort für rechte Parteigruppen und Neonazis etabliert! Deshalb rufen Antifagruppen aus Ostsachsen zu einer Demo gegen das geplante Konzert auf.
Antifaschistische Gruppen in Ostsachsen

ostsachseninfos.de.vu

07.12.2005
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Offenes Antifa-Treffen
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Im Unterricht nervt dich der Befehlston, der Biolehrer spricht von Rassen. In der Disse sind nur Macker. Deine Eltern meckern ständig an dir rum. Und dann noch der Stress mit Nazis. Hier könnt ihr euch austauschen und gemeinsam Pläne schmieden.
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

07.12.2005
Veranstaltung


18:00 Uhr

Merseburg
"Wecker" Studentenclub
Gebäude 143 auf dem Campus der FH-Merseburg
Zeitzeugengespräch mit Peter Gingold
Film: "Küchengespräche mit Rebellinnen"

Infos zu Peter Gingold: 1933 wurde er im illegalen Widerstand tätig. Im Juni wurde er bei einer Razzia der SA verhaftet und bekam nach mehreren Monaten Gefängnis die Anordnung, Deutschland zu verlassen. Er war bis zum Frühjahr 1941 im deutschen antifaschistischen Widerstand aktiv. Er ging im April nach Dijon (Frankreich) und wurde in einer Gruppe in der Résistance, tätig, die antifaschistische Flugblätter unter den deutschen Soldaten verbreitete. Im August 1944 beteiligte er sich am Aufstand zur Befreiung von Paris.

Er lebt heute in Frankfurt am Main und ist unter anderem politisch aktiv in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA), in dem Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung "Freies Deutschland" e.V. (DRAFD) und im Auschwitzkomitee.

Im Anschluss gibts die Möglichkeit zur Diskussion

DANACH FILM:
"Küchengespräche mit Rebellinnen" - Berger, Holzinger, Podgornik, Trallorie, 1984, Doku
Frauen erzählen von ihrem Widerstand während des dritten Reiches im Knast und im Alltag.

"Sachor" -"Erinnere Dich" und "more than just music brigade"

mtmb.tk

07.12.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Volkshaus, Kleiner Saal (im Hof)
Karl-Liebknecht-Str. 30-32
Weltmacht Europa -
Friedenswerk oder eine neue Form des Imperialismus?

Die europäische Union ist in der Krise. Die vorgeschlagene Verfassung ist in Frankreich und den Niederlanden abgelehnt worden. Die Bürger haben keine Lust mehr auf die "Einigung Europas". Sie ist offenbar ein Projekt der herrschenden Klasse, nicht der breiten Masse. Kein Wunder: Die Ausdehnung der feinen Union und die Einbeziehung immer neuer bettelarmer Länder in den Binnenmarkt trägt für Staat, Wirtschaft und Volk sehr verschiedene Früchte.
Referent: Dr. Peter Decker (Redakteur Gegenstandpunkt)
GegenStandpunkt

gegenstandpunkt.com/
jourfixe/leipzig.htm


08.12.2005
Info-Veranstaltung


18:00 Uhr

Halle
Melanchthonianum 1. Etage im Sitzungsraum
Die Festung Europa – Lager und Flüchtlingsabwehr an den Mittelmeergrenzen
Veranstaltungsreihe gegen die Festung Europa - für die Schließung des Abschiebelagers Halberstadt

mit Maria Wöste, Niedersächsischer Flüchtlingsrat, Mitherausgeberin des Buches „AusgeLAGERt“
No Lager Halle

caravan.halle(
at)gmx.net

Infoladen Halle, Ludwigstr. 37
09.12.2005
Benefiz


Halle
VL
Ludwigstr. 37
Solikonzert und Party
Veranstaltungsreihe gegen die Festung Europa - für die Schließung des Abschiebelagers Halberstadt

für die Menschen, die ohne Geld im Abschiebelager Halberstadt leben müssen - für ein schöneres Weihnachten + Sylvester
No Lager Halle

caravan.halle(
at)gmx.net

Infoladen Halle, Ludwigstr. 37
09.12.2005
Benefiz


21:00 Uhr

Leipzig
LIWI
Stockartstr. 11
Antifa-Solidisco

Es legen aus: Varta, Talla, El Nino
LeA (Leipziger Antifagruppe)

10.12.2005
überregionale Demonstration


09:00 Uhr

Senftenberg
Joachim-Gottschalk-Strasse / Ecke Rathenaustrasse
Kapitalismus entschärfen - Nazis in die Grube werfen

Am 10. Dezember 2005 wollen unter dem Label Lausitzer Aktionsbündis (LAB) regionale Kameradschaften gemeinsam mit der NPD unter dem Motto „Menschenrecht bricht Staatsrecht“ („Gegen staatliche Repressionen und Kapitalistische Normalitäten vorgehen!“) durch die südbrandenburgische Stadt Senftenberg marschieren.

Die Nazis treffen sich ab 10:00 in der Adolfstrasse. Eine Zwischenkundgebung ist im Neubaugebiet auf der Freifläche zwischen der Hanseatenstrasse, Kranichstrasse und Seeadlerstrasse geplant.

Infotelefon: wird auf der Website bekanntgegeben
Ermittlungsausschuss: 0 351 - 899 60 456
Südbrandenburger Antifas

sfbdemo.de.vu/

riot005(at)web.de
10.12.2005
regionale Demonstration


14:00 Uhr

Leipzig
Südplatz
Bewegungsfreiheit für alle - Festung Europa niederreissen!

Der 10. Dezember ist der Tag, an dem sich die Unterzeichnung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ durch die UN Generalversammlung jährt. Dass die Unterzeichnerstaaten diese mit Füßen treten, sollte nicht erst seit den Vorfällen in Ceuta und Melilla klar sein.

Dort versuchten Ende September/Anfang Oktober afrikanische Flüchtlinge, die Festungsanlagen, die Afrika und Europa trennen, zu stürmen. Dabei wurden sechs Flüchtlinge erschossen. Dies ist eine neue Dimension europäischer Abschottungspolitik.

Menschen, die verzweifelt versuchen, über die zwei mit Stacheldraht bewehrten Zäune auf europäischen Boden zu gelangen, werden auch heute noch von Grenzbeamten und Militär zurückgeprügelt. Sie werden ohne Nahrung und Wasser in die Wüste deportiert, bevor sie die Möglichkeit haben Asyl zu beantragen.

In den Jahren 1993 bis 2004 starben über 5000 Menschen, die versuchten nach Europa einzureisen.

1989 begrüßten viele die neue Freizügigkeit. Doch heute lassen wir es zu, dass jährlich Menschen an den europäischen Grenzen sterben und viele in die Illegalität ohne Rechte gedrängt werden.

Darum: Am 10.12. 2005 auf die Straße! Gemeinsam für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und die Umsetzung der Menschenrechte – gleiche politische und soziale Rechte für alle!
Bündnis
unterstützt von attac Leipzig
ig3o
linXXnet
Rote Hilfe Leipzig
KPF

10.12.2005
Radio


15:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

Wir sind Papst
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

ruebenfunk(
at)gmx.net

13.12.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Geisteswissenschaftliches Zentrum (GWZ)
Beethovenstr. 15, Raum H5 0.15
Schöner sterben
Sterbehilfe als gesellschaftliche Aufforderung zum Sterben

Derzeit hat hierzulande die Diskussion um aktive oder passive Sterbehilfe Konjunktur. Die VertreterInnen derselben preisen sie als Stärkung des individuellen Willens zu Gestaltung des eigenen Lebens und des eigenen Todes. Es ist jedoch nicht allein der berechtigte Verweis auf das nationalsozialistische Euthanasieprogramm, der die heutigen Formen der Sterbehilfe suspekt macht. In der Veranstaltung sollen die Vorstellung eines autonomen individuellen Willens zum Sterben zurückgewiesen und vielmehr die gesellschaftliche Dimension individueller Entscheidungen betont werden. Zudem wird das hinter der Diskussion um Sterbehilfe stehende Menschenbild kritisiert, das nur das aktive, ›gesunde‹ und arbeitsame Leben als lebenswert begreift und somit andere Lebensformen kategorisch ausschließt. Ziel der Veranstaltung soll es sein, eine linke Alternative zur Sterbehilfe zu formulieren: Die Sorge um und der Kampf für ein lebenswertes Leben und nicht die Kapitulation vor demselben mit der Akzeptanz des ›leichten Todes‹.
Phase 2 - Zeitschrift gegen die Realität

phase-zwei.org

13.12.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Ewige Schönheit
Filmreihe: Wider das Vergessen

Dokumentarfilm von Marcel Schwierin zur Filmästhetik des Nationalsozialismus
B12

left-action.de/b12

b-12(at)gmx.net
14.12.2005
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Frauen machen Musik?
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Veranstaltung mit dem Leipziger DJane/Musik-Projekt "Propellas". Diese Frauen erzählen von ihren Erfahrungen im männerdominierten Musikbusiness.
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

14.12.2005
Diskussions-
Veranstaltung


18:30 Uhr

Halle/Saale
Melanchtonianum, Hörsaal B
Universitätsplatz
Nationalsozialismus und Antisemitismus in der arabischen Welt
Ein Vortrag von Matthias Küntzel

Ihrem eigenen Selbstverständnis nach verstanden sich die Nazis als eine revolutionäre Bewegung zur Veränderung der Welt. Dieser Antikapitalismus der Nazis meint jedoch nicht die Aufhebung eines in die Krise gekommenen Unterdrückungsverhältnisses zugunsten einer besseren Welt für alle. Stattdessen bekämpfte er auf der Grundlage des Kapitalverhältnisses dessen Erscheinungen und verfiel daher in jene Raserei, die für viele Juden Europas den Tod bedeutete. Doch nicht nur die Nazis belegen eindrucksvoll, dass Revolten gegen Unrecht bzw. gegen Zustände, die als Unrecht empfunden werden, nicht per se emanzipatorisch sind, sondern sich viel häufiger faschistisch und antisemitisch äußern.

Für die Erfüllung Hitlers Traum von in Flammen stehenden und in sich zusammen stürzenden New Yorker Wolkenkratzern sorgten am 11. September bekanntermaßen keine deutschen Nazis, sondern Islamisten der Terrororganisation al- Quaida. Wie für Hitler, so ist auch für die Islamisten die „Wallstreet“ eine Chiffre für die “jüdische Weltherrschaft“, die es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt. Nach der Niederschlagung des Nationalsozialismus waren sie es, die den eliminatorischen Antisemitismus der Deutschen auch weiterhin am Leben hielten. Vor allem die Islamisten fungieren nach dem Zweiten Weltkrieg als würdige Wiedergänger der Nazis und sind derzeit diejenigen, die am handfestesten eine Gefahr für Leib und Leben jüdischer Menschen auf der ganzen Welt darstellen. Wie im Nationalsozialismus ist auch im politischen Islam der Antisemitismus – und mit diesem der Hass auf den Westen - die treibende Kraft und bis heute das einigende Moment islamischer Gesellschaften.

Die Evidenz der Ideengleichheit des Nationalsozialismus mit dem heutigen Islamismus ist besonders an den ähnlichen antisemitischen Vernichtungsphantasien zu sehen. Während die Juden in Europa früher den Deutschen weitgehend schutzlos ausgeliefert waren, sind es heute vor allem der jüdische Staat Israel mit seinem Militärapparat sowie seine US-amerikanischen Verbündeten, die den islamistischen Massenmördern bei der Realisierung ihrer Gewaltgelüste Einhalt gebieten. Die ideologische Nähe vom politischen Islam zum Nationalsozialismus ist jedoch – trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen – kaum von der Hand zu weisen. Nicht zufällig zählen Hitlers „Mein Kampf“ und „Die Protokolle der Weisen von Zion“ zu den meistverkauften Büchern in den arabischen Ländern.
Besonders europäische Linke weigern sich beharrlich das Offensichtliche zu erkennen und verklären stattdessen die palästinensische Intifada und den Djihad zu „logischen Reaktionen“ und „legitimen Widerstand“ der „unterdrückten Kulturen“. Auch in Halles Szenetreffs wußte man nach 9/11, dass es in New York ohnehin nicht die Falschen getroffen habe und auch hier freute man sich mal offen, mal verdeckt.

Von den Ursprüngen der Muslimbrüderschaft, die sich 1928 in Ägypten gründete, bis hin zur Hamas und zu al- Qaida lässt sich ein Bogen schlagen, dessen zentrale Elemente einhergehen mit den Grundüberzeugungen des Nationalsozialismus.


Matthias Küntzel, Dr. phil, ist Politikwissenschaftler und Publizist in Hamburg. Sein letztes Buch „Djihad und Judenhass. Über den neuen antijüdischen Krieg“ erschien 2002 Ca-Ira-Verlag in Freiburg.

Der Vortrag wird organisiert von der AG „no tears for krauts“ und der AG Antifa im StuRa der Martin-Luther Universität Halle/Wittenberg
AG Antifa im StuRa der MLU Halle

14.12.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei
Die Rechte auf den Weg in die Mitte
Vortrag von Dr. Rainer Benthim

"Der Rechten neue Kleider" - Veranstaltungsreihe "Neue Rechte"
Forschungsgruppe NPD und neue Rechte in Sachsen
Stura Leipzig

15.12.2005
Film


20:00 Uhr

Halle
Reil 78 Kinoraum
Zwischen Asyl und Abschiebung
Veranstaltungsreihe gegen die Festung Europa - für die Schließung des Abschiebelagers Halberstadt

Interview und Film zum Leben im Flüchtlingslager in Europa
No Lager Halle

caravan.halle(
at)gmx.net

Infoladen Halle, Ludwigstr. 37
16.12.2005
regionale Demonstration


15:30 Uhr

Borna
vor geplantem Nazigrundstück
Röthaer Strasse 22-24 in Borna
Nazis raus aus Borna!

Borna durchlebt eine Krise.
Der rechtsgerichtete Verein "Gedächtnisstätte" plant in Borna ein 12 Meter hohes Gedenkkreuz für "deutsche Kriegsopfer" aufzustellen und in dem von ihnen gekauften Grundstück ein Neonaziteffpunkt zu erichten.
Sie verarschten den Stadtrat und kamen somit an die Genemigung zur Errichtung. Das können wir uns nicht bieten lassen!
Also:
FLAGGE ZEIGEN GEGEN FASCHISTEN!
VERTREIBT DIE BRAUNE BRUT!
GEMEINSAM GEGEN EIN NAZI-DENKMAL!
quackser7004(
at)aol.com

16.12.2005
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
G 16
Gieszerstr. 16
Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht
Kurt Goldstein (jüdischer Kommunist, spanischer Interbrigadist, KZ-Überlebender) spricht über den antifaschistischen Widerstand 1933-45

„Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.
Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig.“

So lautet es im „Schwur von Buchenwald“, den auch Kurt Julius Goldstein als Mahnung an die Zukunft am 19.April 1945 ablegte. Es war die letzte Station seines Leidensweges durch die Vernichtungsmaschinerie der deutschen Faschisten, gegen die er schon früh den Kampf aufnahm. Als jüdischer Kommunist ständig von Verfolgung und Tod bedroht. Der Kampf gegen den Faschismus treibt ihn ins französische Exil und von dort nach Palästina. 1936 schließt er sich den internationalen Brigaden an, um die spanische Republik gegen Franco zu verteidigen. Nach dem Sieg der Faschisten wird er, wie so viele Interbrigadisten, den deutschen Besatzern ausgeliefert, nach Ausschwitz deportiert, übersteht den Vernichtungsmarsch nach Buchenwald und ist an der Befreiung des Lagers beteiligt. Wir haben, vielleicht als letzte Generation, die Möglichkeit, die Geschichte dieses Mannes zu hören; zu erfahren, wie ein Mensch sein ganzes Leben auf den Widerstand gegen die faschistische Barbarei ausrichtete.

Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)

leipzig(at)
rote-hilfe.de

16.12.2005 - 17.12.2005
Seminar


20:00 Uhr

Halle
Einführung in die Psychoanalyse

Seminar: Einführung in die Psychoanalyse
Mit Ljiljana Radonic

16.12.2005, Beginn 20.00
Grundbegriffe und Grundannahmen der Psychoanalyse
Kurze Skizzierung zentraler Termini der Freudschen Psychoanalyse in ihrer historischen Genesis: Bewusst – unbewusst – vorbewusst; Ich – Es – Über-Ich; Lustprinzip – Realitätsprinzip – Todestrieb; Infantile Sexualität etc.

17.12.05, Beginn 12.30
Psychoanalyse und Geschlechterverhältnis
Nach der Darstellung der Freudschen Weiblichkeitstheorie soll die oftmals idiosynkratische feministische Kritik an der Psychoanalyse kurz skizziert werden. Kann die Psychoanalyse angesichts dieser heftigen Kritik an Freuds biologistischem Postulat eines Minderwertigkeitskomplexes der Frau überhaupt etwas zu einer Theorie der Geschlechterverhältnisse beitragen? Im Gegensatz zum feministischen Mainstream soll die These zur Diskussion gestellt werden, dass eine modifizierte psychoanalytische Theorie, welche die von Freud beschriebenen Unterschiede in den Geschlechterrollen als gesellschaftlich und nicht als biologisch bedingt beschreibt, unabkömmlich ist, um zu untersuchen, wie sich gesellschaftliche Zwänge auf das Individuum im allgemeinen und auf Frauen im besonderen auswirken.

Rolle der Psychoanalyse in einer Kritischen Theorie der Gesellschaft
Die Psychoanalyse, als eine der wesentlichen Stützen der Kritischen Theorie, stellt die Frage nach dem über ökonomische Interessen hinausgehenden Kitt der Gesellschaft. Zunächst sollen die psychoanalytischen Grundannahmen der „Studien zum Autoritären Charakter“ und der „Elemente des Antisemitismus“ mithilfe der zentralen Begriffe „narzisstische Kränkung“, „pathische Projektion“, „konformistische Rebellion“ etc. dargestellt werden, um sie dann auf ihre Aktualität hin überprüfen und um neuere Begriffe erweiten zu können: „Vaterlose Gesellschaft“, „Charakterloser Charakter“, „Dialektik des Ichs“ etc.
AG Antifa im Stura Halle

agantifa(at)
freenet.de

16.12.2005
Benefiz


21:00 Uhr

Leipzig
G16
Gießerstr. 16
Benefizkonzert für von staatlicher Repression betroffenen AntifaschistInnen in Potsdam ("Fall Julia")

mit Frytz Ant (Speed-Punk, LE), Joey's Amigos (Punkrock, Straußberg), Chaoskabinett (Punkrock, Straußberg), Attitude Youth (Skatepunk, Berlin)
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)

gieszer16.org

homebase(at)
gieszer16.org

17.12.2005
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

20.12.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Die Werckmeisterschen Harmonien

Ein Wanderzirkus strandet in einem Dorf in der ungarischen Tiefebene, zu dessen Attraktionen ein ausgestopfter Wal und ein ominöser Prinz gehören. Sie locken Hunderte von Männern aus der Umgebung an, deren jahrelang angestauten Aggressionen sich zu entladen drohen. Die Würdenträger des Dorfes wollen das Schlimmste verhindern. Auch ein Postbote und ein Musiktheoretiker lehnen sich gegen die Eskalation der Gewalt auf. Eine düstere Parabel auf die Gesellschaft.
(R: Àgnes Hranitzky, Béla Tarr / 145 min / D, F, H / 2000)
B12

left-action.de/b12

b-12(at)gmx.net
20.12.2005
Radio


21:00 Uhr

leipzig
T9 auf radio blau
niedlicher punk & altertümliche radikalität

interview mit dem bündnis für ein gentechnik freies leipzig
ruebenfunk(
at)gmx.net

21.12.2005
Film


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Deckname Dennis
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Wahrhaft komische Realsatire über die deutschen Zustände
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

27.12.2005
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Der diskrete Charme der Bourgeoisie

Die Hauptfiguren des Films sind der Botschafter des fiktiven südamerikanischen Staates Miranda, das mittelalterliche Ehepaar Thevenot, ihre ewig betrunkene und gelangweilte Tochter Florence und die junge Senechal. Die feine Gesellschaft möchte nichts weiteres, als sich zu einem gemeinsamen Essen verabreden. Durch unvorhergesehene und gleichzeitig skurrille Vorkommnisse werden sie jedoch immer wieder um den kulinarischen Genuß gebracht.
(R: Luis Bunuel / 97 min / F / 1972)
B12

left-action.de/b12

b-12(at)gmx.net
03.01.2006
Radio


21:00 Uhr

leipzig
T9 AUF RADIO BLAU
niedlicher punk & altertümliche radikalität

beitrag zum G7 gipfel 2007 in heiligendamm/rostock teil 1
ruebenfunk(
at)gmx.net

04.01.2006
Radio


21:00 Uhr

leipzig
T9 & punkstammtisch auf radio blau
niedlicher punk & altertümliche radikalität

teil 2 des g7 beitrages
ruebenfunk(
at)gmx.net

06.01.2006
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 / 94,4 / 89,2 MHz
Radio Island Nr. 18

Riots in Frankreich: Interview mit Mark Terkessidis zu Ursachen und Rezeption der Randale in den Banlieues
Schöner Sterben - Die "Phase 2" zum Thema Sterbehilfe
Broschüre "Schöner leben ohne Naziläden" - Theorie und Praxis einer Kampagne sächsischer Antifagruppen
Radio Island

public-ip.org

06.01.2006
Benefiz


21:00 Uhr

Leipzig
LiWi
Stockartstr. 11
Benefizkonzert für Tomorrow

Anstelle von Referaten und Diskussion gibt es diesen Freitag Rock’n’Roll für einen guten Zweck. Es spielen The Sewerage und support. Metal-Punk Schmuckstücke für nur 300 cent Eintritt.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

10.01.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
HGB - Hochschule für Grafik und Buchkunst
Wächterstr. 11
Antisemitismus und Antizionismus im akademischen Milieu
Vortrag von Tobias Jaecker (Autor des Buches "Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September" und Redakteur des RBB)
BGAL

israel-soli.de

11.01.2006
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Offener Antifatreff
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Im Unterricht nervt dich der Befehlston, der Biolehrer spricht von Rassen. In der Disse sind nur Macker. Deine Eltern meckern ständig an dir rum. Und dann noch der Stress mit Nazis. Hier könnt ihr euch austauschen und gemeinsam Pläne schmieden.
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

12.01.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Volkshaus, Kleiner Saal (im Hof)
Karl-Liebknecht-Str. 30-32
Der Imperialismus gibt sich menschlich: Schuldenerlass für die dritte Welt
Referent: Dr. T. Wentzke

Die Großen und Mächtigen dieser Welt haben den „Ärmsten der Armen“ unter den Dritt-Weltstaaten auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Schottland einen Teil ihrer Schulden erlassen. Den Kampf gegen die Armut haben sie in der UNO zum „Millenniumsziel“ erhoben.
Dafür wurden sie von einem weltumspannenden Konzert und seinem Publikum als Helden der Menschlichkeit gefeiert. Endlich finden die kapitalistischen Führungsnationen zu ihrer eigentlichen Verantwortung für diese Welt: Es geht um Hilfe für Menschen in Not! So jedenfalls sieht es das begeisterte Publikum. Dabei wären ein paar Zweifel in die edlen Motive der Staatenwelt durchaus angebracht.
GegenStandpunkt

gegenstandpunkt.com/
jourfixe/leipzig.htm


12.01.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Dresden
AZ Conni
Rudolf-Leonhard-Str. 39
"Einführung in Begriff und Geschichte des Antisemitismus"
Antifa-TEEmen-Café

Teil 3: neuer Antisemitismus und Antisemitismus im Islam
-

13.01.2006
regionale Demonstration


16:00 Uhr

Plauen
Tunnel
Zentrale Straßenbahnhaltestelle in der Innenstadt
Naziterror stoppen - Linke Freiräume verteidigen
Auf zum Antifa-Block nach Plauen

Anlass der Demo sind mehrere brutale Angriffe von Nazis auf AntifaschistInnen und alternative Zentren in Plauen im Dezember, die ihren Höhepunkt in der Nacht zum 25.12.2005 bei einem Überfall auf die "Alte Kaffeerösterei" fanden, bei dem mehrere Personen schwer verletzt wurden. Außerdem eröffnete Anfang Dezember in Plauen bereits der dritte Naziladen. Im November wurde das alternative Zentrum "Schuldenberg" angegriffen. Die örtliche Polizei ermittelt wie gewohnt hauptsächlich gegen linke Strukturen und Antifas
verschiedene Antifa-Gruppen

13.01.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Geschichte der Antifa in Leipzig
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

In den 90er Jahren war die politische Arbeit linker Antifa-Gruppen in Leipzig weitestgehend geprägt von dem Konzept des „revolutionären Antifaschismus“. Mit welchen Mitteln und wie erfolgreich der Kampf gegen die Nazis geführt wurde und inwieweit sich die Aktionsformen von einem „bürgerlichen Antifaschismus“ unterschieden haben, wird Inhalt eines rückblickenden Referats sein.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

13.01.2006
Benefiz


20:00 Uhr

Leipzig
ZORO
Bornaische Str. 54 HH
Cash für Berlin
Konzert - Party - Cocktails

Bands: Bollo, Tomy Lobo & The Tourettes // DJ Royal, DJ Agent X
ZORO

14.01.2006
regionale Demonstration


11:00 Uhr

Magdeburg
Hauptbahnhof
Gegen die Märchenstunde auf dem Friedhof!
Geschichtsrevisionismus stoppen!

Wie erwartet, plant die so genannte „Initiative gegen das Vergessen“, besser bekannt als Kameradschaft „Festungsstadt Magdeburg“, am 14.01.06 eine Kranzniederlegung zum 61. Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs durch die Alliierten. Damit verklären sie wie in den Jahren zuvor die Alliierten zu Kriegsverbrechern und ignorieren wie gewohnt geschichtliche Tatsachen. Wie immer geschieht dies unter dem Deckmantel aus „Heimatfront“, „Terrorverbänden“ und „feigen Luftüberfällen“.
antifa infoportal magdeburg

a-i-p.tk

die-perfekte-
welle(at)gmx.de

15.01.2006
überregionale Demonstration


10:00 Uhr

Berlin
Strasse
Frankfurter Tor
Gegen die neue Weltordnung!
Solidarität mit den Kämpfen gegen Krieg, Ausbeutung und Herrschaft!

Heraus zur LL(L)-Demo! Hinein in den internationalistischen Block!
Linksradikales und Autonomes Bündnis

llldemo.tk

16.01.2006 - 15.02.2006
Ausstellung


Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Tatort Stadion
Rassismus und Diskriminierung im Fußball

"Tatort Stadion" ist eine Ausstellung des Fan-Netzwerkes Bündnis Aktiver Fußballfans e.V. (kurz BAFF). Mit der kleinen Ausstellungs-Variante soll im Hinblick auf die im Juni 2006 stattfindende Fußballweltmeisterschaft auf bedenkliche Erscheinungen in deutschen Stadien aufmerksam gemacht werden. Das WM-Motto "Zu Gast bei Freunden" erscheint angesichts rassistischer, antisemitischer und homophober Praxis bei Fans, in den Mannschaften und den Funktionärsriegen des deutschen Fußballs eine Farce.
Und auch die repressiven Sicherheitsstrategien (Überwachung per RFID-Chips in den Tickets, Bundeswehr im Inland, Einschränkung von Grundrechten), die das Großevent absichern sollen, sprechen keine freundschaftliche Sprache.
Zwei Veranstaltungen werden die Ausstellung umrahmen.
Roter Baum e.V. Leipzig

tatort-stadion.de

linxxnet.de

17.01.2006
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2 mhz stahmeln 94,4 mhz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

zu den auswirkungen von hartz 4 in leipzig
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

ruebenfunk(
at)gmx.net

18.01.2006
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Antisemitismus
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz findet es eine Diskussion über den immer noch weitverbreiteten Antisemitismus in Deutschland statt. - In welchen Erscheinungsformen er auftritt und welche Konsequenzen dies erfordert .Ist da ein Palituchverbot sinnvoll?
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

18.01.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Geisteswissenschaftliche Zentrum
Beethovenstr. 15, Raum 5.015
Hochschule und neue Rechte
Vortrag von Dr. Alexander Kurth

"Der Rechten neue Kleider" - Veranstaltungsreihe "Neue Rechte"
Forschungsgruppe NPD und neue Rechte in Sachsen
Stura Leipzig

19.01.2006
Film


20:00 Uhr

Halle
Haus Ludwigstr.
Ludwigstrasse 37
Filmabend: Belgrad Backspin / Pretty Dyana
Filme und Interviews mit den RegiseurInnen

Die Dokumentation begleitet aus Deutschland abgeschobene jugendliche Roma in ihrem neuen Alltag in Belgrad.
Der Dokumentarfilm zeigt, wie eine Gruppe von Roma am Rand von Belgrad Autos weiterverwertet - indem sie sie auseinandernehmen und für ihre Zwecke umrüsten
VL

ludwigstrasse37.de/
seiten/veranstaltmehr5.htm


19.01.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Dresden
AZ Conni
Rudolf-Leonhard-Str. 39
Kampagne gegen Altnazi Otto Beisheim an der TU-Dresden
Antifa-TEEmen-Café

Um den Ehrendoktor der TU Dresden Otto Beisheim ist seit mehreren Monaten eine Auseinandersetzung zwischen der Antifa-Hochschulgruppe und der Leitung der Fakultät Wirtschaftswissenschaften im Gange. Hintergrund dieser ist die NS-Vergangenheit Beisheims. Aufgrund dieser wird die Umbenennung des nach Beisheim benannten Festsaals der Fakultät und die Aberkennung seiner Ehrendoktorwürde gefordert.
Antifa-Hochschulgruppe

antifa-hsg.tk

20.01.2006
Veranstaltung


14:00 Uhr

Leipzig
Treffpunkt Richard-Wagner-Str./Ecke Hallisches Tor
Video- und andere Überwachungen.
Ein Stadtrundgang auf den Spuren unserer Daten

Wohin ist die Polizeikamera vom Brühl verschwunden? Erhöht Videoüberwachung die Sicherheit? Wie lang bleiben meine Verbindungsdaten gespeichert und wer kann auf sie zugreifen? Was heißt RFID? Warum will Galeria Kaufhof wissen, wie viel ich verdiene? Was macht der Bundesgrenzschutz in der Innenstadt? Was ist 3-S?

An mehreren Stationen werden wir über aktuelle Praktiken bei Videoüberwachung, der Telekommunikationsüberwachung, die Anti-Graffiti-Kampagne Aktion Stattbild, Private Hausordnungen in scheinbar öffentlichen Passagen, Kundenkarten der Payback Gruppe und RFID-Chips, Videoüberwachung an der Universität, integrierte Einsatzgruppen und Armutsdelikte, Prostitution und das 3-S-System der Bahn aufklären.

JedeR kann teilnehmen und es kostet nichts!
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net


leipziger.kamera(
at)gmx.net

20.01.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Deutschland?...Scheiße!
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Wenn sich immer mehr junge Menschen „als Deutsche fühlen“. Wenn Musiker- und Künstlerprojekte Schwarz-Rot-Gold für sich entdecken und verwundert dreinschauen, wenn es Applaus von Nazis gibt. Wenn eine Volksfront von Politikern, Showmastern und Stammtisch-Alkoholikern einen „gesunden Patriotismus“ fordert, dann sollte man sich langsam ernsthaft fragen: Ist Nationalismus noch heilbar?
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

20.01.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Tatort Stadion. Rassismus & Diskriminierung im Fußball
Vortrag mit Martin Endemann (BAFF)

Der Vortrag bietet einen Überblick über die verschiedenen Ausdrucksformen der Diskriminierung in Deutschlands Fußballstadien. Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie sind im Stadion nicht weiter verbreitet als in der Gesamtgesellschaft auch, sie treten nur lautstärker zu Tage.
Nicht nur rassistische Tendenzen in den jeweiligen Fanszenen, sondern auch die Rolle von Spielern, Funktionären und Medien bei der Verbreitung rassistischer Ressentiments werden kritisch hinterfragt.
Ausgehend von den Anfängen rassistischer Schmähungen in Deutschland in den 80ern, wird die heutige Lage analysiert und auch auf die Situation in den Stadien des übrigen Europas hingewiesen.
Weiterhin soll die Reaktion diverser Vertreter der sogenannten
"Fußballfamilie" auf rassistische Vorfälle thematisiert werden.
Gegenströmungen und -initiativen aus der Fanszene werden ebenfalls
vorgestellt.
Der Referent, Martin Endemann, ist Mitglied des Bündnisses aktiver Fußballfans (BAFF), schreibt für diverse Fanzines und hat die Ausstellung "Tatort Stadion - Rassismus und Diskriminierung im Fußball" mitgestaltet.
BAFF/ Roter Baum e.V. Leipzig

tatort-stadion.de

linxxnet.de

21.01.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
25.01.2006
Info-Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Täterinnen im Nationalsozialismus: "Kann denn diese schöne Frau eine Mörderin sein?"
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Mit diesem oder ähnlich absurden Argumenten wurden Täterinnen nach dem NS entlastet. Dass Frauen keineswegs friedfertig und unschuldig waren, soll dieser Vortrag zeigen. An dem mörderischen System des Nationalsozialismus waren Frauen wie Männer beteiligt. Teilweise in anderen Tätigkeitsfeldern, jedoch nicht weniger brutal.
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

25.01.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
HGB (Hochschule für Grafik & Buchkunst), Festsaal
Kritische Theorie der Schrift
Pseudokritische Postmoderne. Diskussionsveranstaltung mit Prof. Christoph Türcke

Nach gewissen Anfangsschwierigkeiten hat sich das, mit Namen wie Michel Foucault, Jacques Derrida, Gilles Deleuze, Jean Baudrillard verbundene Denken der Postmoderne längst im Curriculum deutscher Universitäten festgesetzt. Besonders in den »weichen«, hermeneutischen Geisteswissenschaften, in ihren kulturwissenschaftlichen und sprachwissenschaftlichen Zweigen, aber auch an der philosophischen Fakultät, ja sogar im historischen Seminar – seit jeher Hort des Positivismus – wird französisch gesprochen . Ein scheinbar neuer Kanon des Wissens, gar von einem neuen Paradigma ist die Rede, hat sich etabliert. Doch was ist dran an diesem wissenschaftlichen Denken, welches in seinen radikalsten Aussagen mit aller Wissenschaft brechen möchte? Ist es die Rettung der im Streit der Fakultäten so arg gebeutelten Geisteswissenschaften? Ist es Gesellschaftskritik, die einlöst, was andere nur versprochen haben: Das Ende jeglicher Herrschaft (und damit auch das Ende der Herrschaft des Geistes über den Körper)? Oder ist es nur eine Mode, den Gesetzen des Wissenschaftsmarktes unterworfen, der nach neuen Gebrauchswerten verlangt? Lässt sich sein Siegeszug am Ende gar mit den Instrumenten der Kritischen Theorie auf den materialen Boden der gesellschaftlichen Tatsachen zurückholen?
AK Kritische Theorie an der Universität Leipzig

26.01.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Dresden
AZ Conni
Rudolf-Leonhard-Str. 39
offenes Vernetzungstreffen
Antifa-TEEmen-Café
-

27.01.2006
Kundgebung


17:00 Uhr

Gera
Sorge Ecke Schlosstraße
Holocaustgedenktag 2006

Gedenken den Opfern der Shoa und der deutschen Barbarei zum 61. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.

Im Rahmen von "en progrès. politische Veranstaltungsreihe für eine andere Realität"
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

27.01.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Gibt’s was neues von der NPD?
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Im letzten Jahr ist die NPD mit mehr als 9% der Wählerstimmen in den sächsischen Landtag eingezogen. inwieweit sich dadurch die ideologische Ausrichtung und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen verändert hat, soll bei dieser Veranstaltung dargestellt werden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

27.01.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Erfurt
Besetztes Haus Erfurt
Rudolstädter Str 1
Destroy the spirit of Dresden

Infoveranstaltung zu den Gegenveranstaltungen gegen den Naziaufmarsch in Dresden am 11. und 13.02.2006
AG 17 Antifaschistische Gruppe Erfurt

topf.squat.net

28.01.2006
Kongreß


10:00 Uhr

Sörnewitz
Kulturscheune
zwischen Meißen und Coswig
2. Antifaschistischer Ratschlag in Sachsen

Vernetzung, Erfahrungsaustausch und thematische Debatten von Initiativen im Bereich antifaschistischer und antirassistischer Politik
Koordinierungsgruppe

antifaschistischer-
ratschlag.de


28.01.2006
Info-Veranstaltung


15:00 Uhr

Jena
Café Wagner
Wagnergasse
Destroy the spirit of Dresden

Infoveranstaltung zu den Gegenveranstaltungen gegen den Naziaufmarsch in Dresden am 11. und 13.02.2006
Antifa Sportgruppe Jena [ASJ]

31.01.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island (Vorderhaus, 1.OG)
Koburger Str. 3
Raus aus der Todesfalle
Infos zur geplanten Demo am 05.02.2006
Initiative "Raus aus der Todesfalle"

todesfallezenti(
at)yahoo.de

31.01.2006
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Zu Gast bei Freunden
Rainer Trampert und Thomas Ebermann mit ihrem neuen Programm

Rainer Trampert und Thomas Ebermann kümmern sich in ihrem neuen Programm wieder um das, was uns bewegt. Sie operieren, wie es in Kritiken heißt, mit "einer ebenso einfachen wie wirkungsvollen Technik: Original-Töne werden mittels Zwischenbemerkungen zur Kenntlichkeit entstellt". So entsteht "eine Kleinkunst, die sie ‚Lesebühne‘ nennen", die aber "in Wirklichkeit das beste linke Kabarett ist, das gegenwärtig zu haben ist."
Auch diesmal halfen viele Prominente bei der Programmerstellung. In seinen Memoiren "Was ich noch zu sagen hätte" spricht Reinhard Mey zum ersten Mal offen an, dass er ein guter Mensch ist und die 68er hasst. Welchen Anteil haben Grimms Märchen, Struwwelpeter und Max & Moritz daran, dass Kinder früher noch rückwärts gehen konnten? Die Richter greifen an: mit der Flat-Tax, Verfassungsrichter Di Fabio mit der Dynamisierung der Fortpflanzung, andere vertreiben Graffiti-Sprayer.
Zerbricht die Männerfreundschaft Lafontaine-Gauweiler? Warum rief Benedikt XVI. im Müngersdorfer Stadion: "Eins, zwei, drei!"? Worüber sprachen Schröder, Putin und Chirac beim Geburtstag von Kaliningrad, und warum haben die Russen die Stadt nicht restauriert? Hat die quantenchemische Berechnung von Potenzialhyperflächen Angela Merkels Karriere gefördert, behindert oder beides? Harald Schmidt empfiehlt das Buch des post-post-modernen Historikers Paul Nolte, der die Menschen fachgerecht in Optimisten und Pessimisten teilt; auch sonst wird die Lebensberatung nicht zu kurz kommen.
Das nächste Jahr wirft seine Schatten voraus! Sind die Deutschen schon reif für das Motto der Fußball-Weltmeisterschaft: "Die Welt zu Gast bei Freunden"? In Bayreuth wird Deutschlands Elite nach langer Unterbrechung wieder von Wagners "Ring" heimgesucht, aber wer darf dabeisein? Schon deshalb wird das Programm die Kanzlerfrage täglich aktualisieren.
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
31.01.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
radio blau
connewitz 99,2 mhz, reudnitz 89,2 mhz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

saubere kleidung kampangne
die clean clothes campaign klärt auf über die unmenschlichen arbeitsbedingungen in den nähereien der 3. welt
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

ruebenfunk(
at)gmx.net

01.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Offener Antifatreff
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Im Unterricht nervt dich der Befehlston, der Biolehrer spricht von Rassen. In der Disse sind nur Macker. Deine Eltern meckern ständig an dir rum. Und dann noch der Stress mit Nazis. Hier könnt ihr euch austauschen und gemeinsam Pläne schmieden.
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

01.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
City.Control - Video- und andere Überwachung in Leipzig

mit Referenten der Initiative Leipziger Kamera
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)
in Kooperation mit dem Roten Baum e.V. Leipzig

02.02.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
G 8-Gipfel 2007 in Heiligendamm

Nach St. Petersburg 2006 wird der G8-Gipfel 2007 in Deutschland, im Ostsee-Kaff Heiligendamm stattfinden.

Viele verschiedene Spektren begannen schon 2005 sich vorzubereiten und zu vernetzen. Neben der beeindruckend großen Mobilisierung im linksradikalen Spektrum gibt es das von der Interventionistischen Linken (IL)angestoßene Bündnis sowie Arbeitsgruppen bei der BUKO, attac,NGO´s und der Linkspartei.

Auf der Veranstaltung gibt es Infos über
- Geschichte der G8, Mobilisierung nach Gleneagles 2005 (Kurzfilm)
- Organisierung der unterschiedlichen Spektren
- Situation in Heiligendamm (Hotelkomplex, Privatisierung, Bürgerinitiative)
- Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern (pro und contra G8)
- Möglichkeiten und Strategien
- inhaltliche Diskussionen um Organisierung
- Präsentation von Fotos, Kartenmaterial und Hintergrundinfos zu Heiligendamm und der Region
- kurzer Input zu St. Petersburg (G8 2006)

Es referieren VertreterInnen der Gruppe Gipfelsoli (Berlin)
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)

gipfelsoli.org

leipzig(at)
rote-hilfe.de

02.02.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
"Deutsche TäterInnen sind keine Opfer 2006"

Mobilisierungsveranstaltung zum 11./13. Februar in Dresden
LeA (Leipziger Antifagruppe)

.veceremos.
antifa.net


02.02.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Dresden
AZ Conni
Rudolf-Leonhard-Str. 39
"Deutsche TäterInnen sind keine Opfer 2006"
Antifa-TEEmen-Café

Mobilisierungsveranstaltung zum 11./13. Februar
-

02.02.2006
Benefiz


21:00 Uhr

Jena
Rosenkeller
Johannisstrasse 13
Guatemala Benefiz Veranstaltung

live : SEELENKÜCHE + AUDIOPHOBE
djs: audiohazard crew
Direkthilfe zur Neugründung zweier Dörfer: "Pacutama" & "Chuicutama"
Rosenkeller

viajera.de.vu

rosenkeller.org

03.02.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Rechtsextreme Strukturen in England
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)


Bekanntlich gibt es rechtsextreme Gruppierungen nicht nur in Deutschland. Bei diesem Vortrag soll für Interessierte die politische Rechte Englands unter die Lupe genommen werden. Dargestellt wird, was dort die „Nazis“ denn so tun und denken. Der Referent hat 1 Jahr vor Ort bei der antifaschistischen Zeitung SEARCHLIGHT gearbeitet und ist beim Bier nach dem Referat sicherlich bereit, noch mehr zu erzählen.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

03.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Dresden
Kunsthaus Dresden
I Can't Relax In Deutschland
Heimat, Nation und Anti-Amerikanismus in der deutschen Popkultur

Podiumsdiskussion mit:
Wolfgang Seidel (Gründungsmitglied "Ton Steine Scherben")
Marvin Alster (Kampagne I can't relax in Deutschland)
Tobias Rapp (Musikredaktion taz)

Aftershow: DJane Mete

Am 04.02.2006 in der Scheune, 22:00
Das I can't relax in Deutschland-Konzert mit:
Knarf Rellöm, AtomicTitCorporation, Mitropamusik, Coke Ennyday
Ladyfest Dresden
Pop 8
Kunsthaus Dresden
Scheune

icantrelaxin.de

kunsthausdresden.de

scheune.org

03.02.2006
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 / 94,4 / 89,2 MHz
Radio Island Nr. 19

Broschüre "Schöner leben ohne Naziläden". Theorie und Praxis einer Kampagne sächsischer Antifagruppen
Rainter Trampert und Thomas Ebermann stellen ihr neues Programm vor: "Zu Gast bei Freunden"
Interview - Repression gegen Antifas in Frankfurt/Oder
Radio Island

public-ip.org

04.02.2006
regionale Demonstration


13:00 Uhr

Halle
Hauptbahnhof
Naziaufmarsch verhindern.

Antifa-Demo zum Gedenken an die Opfer des Faschismus - anlässlich der Machtübergabe an Hitler 1933

Treffpunkt Leipzig: 12.05 S-Bahn nach Halle
Antifaschistisches Jugendbündnis Halle

04.02.2006
Benefiz


21:00 Uhr

Jena
Cafe Wagner
Wagnergasse
Antirepressions-Solikonzert

Brood (aus Potsdam, Postpunk)
Genetiks (aus Nürnberg, Wave)
The fine print (aus Regensburg, Skatepunk)
-

05.02.2006
regionale Demonstration


10:30 Uhr

Leipzig
Augustusplatz
Raus aus der Todesfalle, Part II
Gegen Überwachung und Repression

Die Demo der gleichnamigen Kampagne. Wir wollen unseren Unmut gegenüber der WM 2006 gemeinsam kund tun. Je mehr Menschen sich anschließen, desto besser wird die Demo und unsere Wirkungsmächtigkeit. Also, Scheuklappen runter und los geht´s!

Unity is a weapon! Abgrenzen war gestern!
Initiative "Raus aus der Todesfalle"

todesfallezenti(
at)yahoo.de


Aufruf
06.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


Leipzig
Zeitgeschichtliches Forum
Vortrag zum Jahrestag der Bombardements auf Dresden
Gunnar Schubert und Henny Brenner

Gunnar Schubert ist Autor der Neuerscheinung "Die kollektive Unschuld. Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde". Henny Brenner ist ein jüdischer Überlebender aus Dresden, über den Schubert unter der Überschrift "Wie wie lernten, die Bombe zu lieben - Die Bedeutung der alliierten Luftangriffe für Verfolgte des Naziregimes. Oder: Die Lüge von der Sinnlosigkeit der Bombardements" berichtet.
Konkret Literatur Verlag

konkret-verlage.de/
kvv/termine.php


christlichjuedischezusammenarbeit-
dresden.de


07.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


Chemnitz
Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde
Vortrag zum Jahrestag der Bombardements auf Dresden
Gunnar Schubert und Henny Brenner

Gunnar Schubert ist Autor der Neuerscheinung "Die kollektive Unschuld. Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde". Henny Brenner ist ein jüdischer Überlebender aus Dresden, über den Schubert unter der Überschrift "Wie wie lernten, die Bombe zu lieben - Die Bedeutung der alliierten Luftangriffe für Verfolgte des Naziregimes. Oder: Die Lüge von der Sinnlosigkeit der Bombardements" berichtet.
Konkret Literatur Verlag

konkret-verlage.de/
kvv/termine.php


christlichjuedischezusammenarbeit-
dresden.de


08.02.2006
Film


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Das Fest des Huhnes
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Schwarzafrikanische Forschungsreisende dringen in die Weiten Oberösterreichs vor, um die Sitten und Gebräuche der dort lebenden Stämme zu studieren. Satire zum Thema Rassismus und die eigene vorgeprägte Sicht auf andere Kulturen und Menschen.
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

08.02.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Gera
IG Metall Gewerkschaftshaus
Karl-Schurz-Str 13
Destroy the spirit of Dresden

Kollektive Unschuld des revisionistischen Dresdner Opfermythos - aggressive deutsche Geschichtsbewältigung.
Mit ReferentInnen der Antifa Friedrichshain Berlin. Sowie Informationen zum Nazigroßaufmarsch und antifaschistischen Gegenaktionen am 11. und 13. Februar 2006 in Dresden.

Im Rahmen von "en progrès. politische Veranstaltungsreihe für eine andere Realität"
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

09.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


Dresden
Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde
Vortrag zum Jahrestag der Bombardements auf Dresden
Gunnar Schubert und Henny Brenner

Gunnar Schubert ist Autor der Neuerscheinung "Die kollektive Unschuld. Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde". Henny Brenner ist ein jüdischer Überlebender aus Dresden, über den Schubert unter der Überschrift "Wie wie lernten, die Bombe zu lieben - Die Bedeutung der alliierten Luftangriffe für Verfolgte des Naziregimes. Oder: Die Lüge von der Sinnlosigkeit der Bombardements" berichtet.
Konkret Literatur Verlag

konkret-verlage.de/
kvv/termine.php


christlichjuedischezusammenarbeit-
dresden.de


09.02.2006
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19
Cinema Libertaire - "A las barricadas!"
Filmabend zum Spanischen Bürgerkrieg und zur Sozialen Revolution u.A. mit "Vivir l'Utopia"

"Vivir l'Utopia"

Dokumentarfilm von Juan Gamero, F. Ríos, Mariona Roca und Mitzi Kotnik, Spanien 1997

Die Utopie Leben behandelt die Spanische Revolution und wirft einen Blick auf die anarchistische Bewegung in Spanien. Der Film zeigt bislang wenig bekannte Seiten der radikalen gesellschaftlichen Veränderungen, die sich während des Bürgerkriegs von 1936 bis 1939 in jenen Gebieten zutrugen, die in der Hand der Republikaner waren.


Cinema Libertaire findet jeden 2. und 4. Donnerstag um 20 Uhr in der Libelle statt.
Anarchistische Gruppe

infoladen.de/libelle

a-gruppe(at)
no-log.org

10.02.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Jesus' junge Garde - die christliche Rechte
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)


In den USA wird öffentlich diskutiert, ob in der Schule neben Darwin`s Evolutionstheorie auch die biblische Schöpfungslehre unterrichtet werden soll. In Deutschland treffen sich tausende von Jugendlichen zum Weltjugendtag der Kirche. Überall wird das Verlangen nach „Nächstenliebe“ und göttlichen Welterklärungsmustern immer größer. Wie sich solche christlichen Massenbewegungen attraktiv machen und warum sie für viele auch so erscheinen, soll dieser Vortrag anhand der von Lou Engle gegründeten Jugendorganisation „The Call“ zeigen.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

10.02.2006
Benefiz


21:00 Uhr

Leipzig
Frühauf e.V.
Windmühlenstraße 3 b
10 Jahre sind genug!
Schluss mit der Videoüberwachung in Leipzig und anderswo

E G O T R O N I C & B R O C K D O R F F - K L A N G - L A B O R
Im Anschluß DJs: Sergej Klang, repeatbeat

Die Party zur Kampagne "10 Jahre sind genug! Schluss mit der Videoüberwachung öffentlicher Plätze in Leipzig und anderswo".
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net


11.02.2006
überregionale Demonstration


10:00 Uhr

Dresden
Altmarkt Galerie
Dr.-Külz-Ring Ecke Seestraße
"Deutsche Täter_innen sind keine Opfer! Gegen jeden Geschichtsrevisionismus"
überregionale antifaschistische Demonstration

Gegen Naziaufmarsch und Dresdner Opfermythos
Dresdner Antifa-Gruppen

venceremos.
antifa.net


11.02.2006
Benefiz


21:00 Uhr

Leipzig
horns erben
Arndtstr. 33
Fiesta a full
Benefitzparty für ser humanos e.V.
ser humanos e.V.

serhumanos.org

info(at)serhumanos.org
13.02.2006
regionale Demonstration


09:00 Uhr

Dresden
Endhaltestelle Linie 3 "Wilder Mann"
Gegen das offizielle Gedenken im Heidefriedhof
regionale antifaschistische Demonstration
Dresdner Antifa-Gruppen

venceremos.
antifa.net


14.02.2006
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustrasse 20
Die Grauzone
Wider-das-Vergessen-Reihe

Der Spielfilm »DIE GRAUZONE« erzählt die tragische und dramatische Geschichte des einzigen bewaffneten Häftlingsaufstands im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, dem am 7. Oktober 1944 451 Häftlinge eines streng isolierten jüdischen Todeskommandos zum Opfer fielen. Diese Häftlinge des sogenannten Sonderkommandos wurden in den Krematorien und Gaskammern der größten national-sozialistischen Mordfabrik zur Zwangsarbeit eingesetzt. Mittelpunkt der Geschichte Tim Blake Nelsons ist eine Gruppe ungarischer Juden, die an der Vorbereitung eines Aufstandes beteiligt sind. Die Planungen geraten in Gefahr, als plötzlich ein junges Mädchen lebend unter den Körpern von Ermordeten in der Gaskammer gefunden wird.
R: Tim Blake Nelson / 104 min / USA / 2001
B12

left-action.de/b12

b-12(at)gmx.net
15.02.2006
Info-Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Das Conne Island stellt sich vor
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Das Conne Island, als ein selbstverwaltetes Kulturprojekt, stellt sich vor. Es bietet einerseits Konzerte, Diskos, Café und Freizeitmöglichkeiten, andererseits kann und soll sich jede/r auch selbst mit Ideen einbringen. Weiterhin stellt der Eiskeller seine Infrastruktur politischen Gruppen und Projekten wie dem Infoladen zur Verfügung. Dieser wird euch seine Räume und Möglichkeiten zeigen.
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

15.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Gera
IG Metall Gewerkschaftshaus
Karl-Schurz-Str 13
Der Nazis neue Kleider

Einschätzung zur stilistischen Öffnung der Naziszene gegenüber Jugendkulturen und dahinter stehenden Taktik.
Mit ReferentInnen des APABIZ Berlin

Im Rahmen von "en progrès. politische Veranstaltungsreihe für eine andere Realität"
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

16.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Dresden
AZ Conni
Rudolf-Leonhard-Str. 39
Nachbetrachtungen zum 11./13. Februar
Antifa-TEEmen-Café
Antifa Dresden

16.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Politischer Islam im Iran
Antisemitismus und Repression in der Gesellschaft

Referent: Wahied Wahdat-Hagh, Mitarbeiter des Middle East Media Research Institute (MEMRI) in Berlin und Autor von: Die islamische Republik Iran. Die Herrschaft des politischen Islam als eine Spielart des Totalitarismus, LIT Verlag, Münster 2003.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad äußerte sich auf der Konferenz A World without Zionism im November 2005 offen gegen Israel und leugnete den Holocaust. Israel und den Zionismus charakterisierte er in seiner Rede als Brückenköpfe des Westens gegen die islamische Gemeinschaft. Vor diesem Hintergrund betonte er die Notwendigkeit, Israel zu vernichten und beschrieb dies als ein »erreichbares Ziel«. Seitdem wird auch in der Öffentlichkeit die antisemitische Propaganda des Iran wahrgenommen. Europäische Regierungen schienen geradezu überrascht, ob der deutlichen Kampfansage gegen Israel und alle Jüdinnen und Juden. Der Al-Quds Tag, der von Khomeini ausgerufene internationale Propagandatag zur »Befreiung« von Jerusalem, wird aber in den arabischen Staaten und besonders im Iran bereits seit 1979 gefeiert. Zwar gerät der Iran auch im Zusammenhang mit dem Atomprogramm und den gewalttätigen Reaktionen auf die Mohammed-Karikaturen in die Kritik der europäischen Staaten, der kritische Dialog mit dem islamistischen Staat soll aber weitergeführt werden. Damit wird das repressive Regime gefestigt, anstatt als Verhandlungspartner in Frage gestellt.
Der Iran Experte Wahied Wahdat-Hagh vom Middle East Media Research Institute (MEMRI) Berlin erläutert in seinem Vortrag die innenpolitische Situation im Iran, staatliche Repressionen im Alltag, das Potenzial für eine Demokratisierung des Iran sowie die gesellschaftliche Unterstützung von Antisemitismus. Die Verbreitung von Holocaust-Leugnung und Judenhass wird u.a. anhand von Fernsehbeispielen verdeutlicht.
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)

17.02.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
We don't need no education
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)


Es gibt sicherlich keinen, der noch nie über die Erziehungsmaßnahmen seiner Eltern abgekotzt hat. Der Vortrag zeigt Ansätze auf, wie Erziehung kritisiert werden kann, um so das eigene Aufwachsen und Erzogenwerden in Kindergarten, Schule und Elternhaus durchdenken zu können. Über die Anti-Pädagogik und die Möglichkeit einer Kritik der Erziehung.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

20.02.2006 - 31.03.2006
Ausstellung


Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
"Ich habe den Krieg verhindern wollen - Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939"
Ausstellung zum Leben und Wirken des Antifaschisten Georg Elser

Am 8. November 1939 versuchte der Schreiner Georg Elser, Hitler durch ein Attentat im Bürgerbräukeller München zu töten und so die Ausweitung des am 1. September 1939 von Deutschland begonnenen Krieges zu verhindern. Elser zog somit den einzig möglichen Schluss aus der Machtübernahme des NS-Regimes – den Deutschen ihren Führer zu nehmen. 13 Minuten zu spät, denn Hitler verließ den Münchner Bürgerbräukeller, Ort des geplanten Attentats, vorzeitig. Elser wurde gefasst und kurz vor Kriegsende, im April 1945, im KZ Dachau ermordet. Im Nachkriegsdeutschland blieb er weitestgehend unbeachtet – lange rankten sich negativ konnotierte Mythen um seine Tat, Motivationen und mögliche Auftraggeber. Erst durch intensive Recherchen einiger Historiker konnte der Beweis für seine individuelle Handlung und aufrichtige Motivation, dem NS-Terror ein Ende zu setzen, bewiesen werden. Dies soll weiter Eingang ins öffentliche Bewusstsein finden.
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)
& linXXnet

linxxnet.de

20.02.2006
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
„Ich habe den Krieg verhindern wollen - Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939"

Eröffnungsveranstaltung, Infos & Film
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)

21.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Durch den Konsum - Ökonomie und Politik im Kapitalismus
Diskussionsveranstaltung zum aktuellen Schwerpunkt der Zeitschrift Phase 2

Die reale Repräsentation gesellschaftlicher Einstellungen, ob als Protest oder Pogrom, waren für antideutsche Linke immer schon Anlass für Kritik und Polarisierung. Dies galt gerade auch für Versuche außerparlamentarischer Opposition, die soziale Frage wieder stärker in den Mittelpunkt des Engagements zu rücken und in der Hoffnung auf die Wiedererlangung politischer Stärke oder aufgrund ideologischer Teilhabe Projekte, die auf nationale oder gar völkische Gleichheit zielten, als anschlussfähig zu betrachten. Doch auch die antideutschen Nichtvereinbarkeitsbeschlüsse produzierten eine Auslassung, die dem Erklärungsanspruch der Position nicht dienlich war: Häufig schien mit der Kritik an Projektionen und reformistischen Bewegungen schon alles gesagt. Als schwieriger erweist es sich, den gesellschaftlichen Zusammenhang mit den unübersehbaren Transformationen des Kapitalismus zu ergründen. Auf der Diskussionsveranstaltung, die sich an den Schwerpunkt der Phase 2 zur Kritik der politischen Ökonomie anlehnt, soll deshalb das Verhältnis von Politik und Ökonomie diskutiert werden. Die Thematisierung von Positionen und Analysen über ökonomische Gesetzmäßigkeiten und Dynamiken auf der einen, die Möglichkeiten politischer Steuerung auf der anderen Seite und ihr unterschiedlich konzipierter Zusammenhang zielt dabei auf die Bestimmung von Maßgaben einer emanzipatorischen Kapitalismuskritik. Eine Kritik, die sich aber eben auch die ökonomischen Verhältnisse und ihre Wirkungen sowie die Unterschiede zwischen politischen und ideologischen Projekten in Staat und Gesellschaft erklären kann.
Phase 2

phase-zwei.org

21.02.2006
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustrasse 20
Darwins Alptraum
Dokumentarfilm zu Ökologie

Dokumentarfilm über das fatale Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie, das das Leben am Victoriasee in Tansania auf kurz oder lang zerstören wird. Das Ansiedeln von Barschen, die als Speisefisch nach Europa und Japan exportiert werden, und die damit einhergehende Industrie haben kurzfristig Arbeitsplätze geschaffen und Devisen eingebracht, zerstören aber langfristig das Ökosystem. Siehe auch die Rezension in Incipito Nr. 17/2005 >>> http://left-action.de/incipito
B12

left-action.de/b12

b-12(at)gmx.net
22.02.2006
Info-Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Zeichentrick und Politik
Eiscafé für Jugendliche ab 13 Jahren

Im Zweiten Weltkrieg wurden auch Zeichentrickfilme zur politischen Motivierung produziert. Die Filme, egal ob von Disney oder Paramount, sollten Kriegsziele vermitteln und SoldatInnen und Bevölkerung informieren. Aber zuvorderst sollten sie unterhalten. Zu sehen sein werden zum Beispiel: Superman beim Zerstören einer Nazi-Festung, Donald Duck, der Hitler in Berlin erschlägt und die Ducktators Hitler Duck, Ganz Mussolini und Ente Hiroshito.
Eiscafé

eiscafe.conne-island.de

eiscafe(at)
left-action.de

22.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Gera
IG Metall Gewerkschaftshaus
Karl-Schurz-Str 13
Naziläden abreissen - so wird’s gemacht

Hintergründe und Berichte zu Zielen und Aktionen der Kampagne "Schöner Leben ohne Naziläden".
Mit ReferentInnen der gleichnamigen Kampagne

Im Rahmen von "en progrès. politische Veranstaltungsreihe für eine andere Realität"
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

23.02.2006
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
Zeitgeschichtliches Forum
Der Ewige Antisemit
Lesung aus dem gleichnamigen Buch

Der ewige Antisemit war eines der kontroversesten Bücher der achtziger Jahre — aufgrund einer einstweiligen Verfügung wurde es sogar kurzzeitig aus den Buchhandlungen genommen. Es löste heftige Reaktionen aus, weil es nicht den klassischen Antisemitismus der judenfeindlichen Rechten beschrieb, sondern den Antizionismus im linken und fortschrittlichen Milieu. Heute, fast zwanzig Jahre später, haben Antisemitismus und Antizionismus nichts von ihrer Virulenz verloren, im Gegenteil, sie haben sich von den Rändern der Gesellschaft zur Mitte hin verlagert. Was als »neuer Antisemitismus« bezeichnet wird, ist nur eine Spielart des altbekannten Ressentiments, das sich als immun gegen jede Form der Aufklärung erwiesen hat. Deswegen hat Broders Pamphlet nichts von seiner Aktualität verloren.
BGAL

israel-soli.de

23.02.2006
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19
Cinema Libertaire
zweiter Filmabend

zwei Filme zu Nachkriegszeit im Osten und Planwirtschaft
Anarchistische Gruppe

infoladen.de/libelle

a-gruppe(at)
no-log.org

24.02.2006 - 26.02.2006
Seminar


Leipzig
Freier Kindergarten
Lobstädter Str. 14
Sexualität, Natur, Gesellschaft
Eine Einführung ins Themengebiet Feminismus und Psychoanalyse

mit Micha Böhme und Martin Dornis
Die komplette Seminarankündigung findet sich unter der nebenstehenden Internetadresse.
Eine Zusammenstellung seminarrelevanter Texte zur Vorbereitung liegt im
linXXnet aus. Pflicht ist die Lektüre natürlich nicht, aber gewisse Grundkenntnisse der Psychoanalyse sind notwendig. Dazu kann auch der Freudtext: Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse Nr. 31: „Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit“ gelesen werden.

Das Seminar findet statt: von Freitag, den 24.02.06, 17:00 Uhr und läuft bis Sonntag Mittag. Für Verpflegung wird gesorgt.
Anmeldung bitte über martin_dornis@hotmail.com
Seminarbeitrag 10 Euro,
Fahrtkostenzuschüsse sind möglich.
Zur Orientierung findet sich ein Stadtplan unter:
www.freier-kindergarten-leipzig.de/lobstaed/lageplan2.html
Roter Baum e.V. Leipzig & Rosa-Luxemburg-Stiftung

deine-denkfabrik.de

24.02.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Israel, Palästina und die Wahlen
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)


Israel vor den Wahlen und nach der Ära Scharon - Die Palästinensische Autonomie nach den Wahlen und vor Verhandlungen mit Israel? Folgt auf den Rückzug Israels aus dem Gaza-Streifen die Rückgabe des Westjordanlandes an die Palästinenser? Was wird aus den jüdischen Siedlungen, wenn der „Zaun“ tatsächlich zur Grenze wird? Wird es einen lebensfähigen palästinensischen Staat an der Seite Israels überhaupt geben können? In Vortrag und Diskussion soll versucht werden, Antworten auf diese Fragen zu finden. Sicher ist dabei nur, dass dies nicht der letzte Abend zum Thema „Nahostkonflikt“ sein wird.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

24.02.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Schaut nicht weg - Greift ein!
Infoveranstaltung zur Demo am 25.2.2006 in Schönebeck

Am 25. Februar findet in Schönebeck eine Antifa-Demo statt. Thematisiert wird der Überfall von 5 Nazis auf einen 12-Jährigen Anfang des Jahres. Mittlerweile mobilisieren Nazis zu einer fast zeitgleich stattfindenden "Gegendemonstration" und planen, die Antifademo anzugreifen. Diese Provokation darf nicht hingenommen werden!
Es werden Busfahrkarten von Leipzig aus verkauft.
25.02.2006
überregionale Demonstration


10:45 Uhr

Schönebeck
Treff: Hauptbahnhof Magdeburg
Abfahrt: 11:07, Ankunft: 11:19
Schaut nicht weg - Greift ein!
Antifa-Demo, anschließend Kundgebung in Pömmelte

Anfang dieses Jahres kommt es in Pömmelte (Sachsen-Anhalt) zu einem brutalen Übergriff von 5 rechten Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren auf den 12-jährigen Kevin, dessen Vater äthiopischer Herkunft ist. Dabei wird der 12-jährige geschlagen, getreten, misshandelt und mit einer Schusswaffe bedroht. Mindestens einer der Täter, der 19-jährige Francesco L., hat Kontakt zur rechten Szene in Schönebeck und damit unweigerlich zur örtlichen Kameradschaft, von der mehrere Mitglieder wegen Gewalttaten vorbestraft sind.

Info-Nr. 0162 / 5391266
EA-Nr. 0391 / 736280-64 bzw. -65
Antifa-Bündnis Schönebeck

nicht-wegschauen.tk

die-perfekte-
welle(at)gmx.de

25.02.2006
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Erfurt
Besetztes Haus
Rudolstädterstr. 1
Gen-und Reproduktionstechnologien - die Durchsetzung des weiblichen Selbstbestimmungsrechts oder vollkommene gesellschaftliche Durchdringung?
Buchvorstellung "Das Leben lebt nicht" von den Röteln

Das kürzlich im Verbrecherverlag erschienene Buch „Das Leben lebt nicht“ kritisiert die im linken politischen Diskurs seit den 1990er Jahren bestimmende poststrukturalistische Theoriebildung, sowie die herrschende naturwissenschaftliche Ideologie der Genetik als Reflexionsformen sich wandelnder kapitalistischer Herrschaftsverhältnisse. Auf der Veranstaltung soll dies am Beispiel der Geschichte einer verschwundenen Bewegung - Frauen gegen Gen- und Reproduktionstechnologie - geschehen.
Im Vortrag soll sowohl auf die aktuellen Entwicklungen der Gen- und Reprotechnologien eingegangen, als auch das Verhältnis der Frauenbewegung zu den Technologien nachgezeichnet werden. Es soll gezeigt werden, dass trotz vielfältiger gegenteiliger Überlegungen, die Frauen in der Regel doch nur als Objekt der Technologien verstanden wurden, und die Vorstellung der gesellschaftlichen Vermittlung der Subjekte und die vollständige Durchdringung dieser bis in die tiefsten Bedürfnisse hinein nicht zu Ende gedacht wurde.
Hausplenum

topf.squat.net

25.02.2006
Film, Benefiz


20:00 Uhr

Halle
Haus Ludwigstr.
Ludwigstrasse 37
Film + Soli-Konzert für die Flüchtlinge im Abschiebelager HBS

Africa Melange (traditional african music + Ghospel - Bernburg)
Ciccirinellas (Sinti & Roma Musik - Altmark)
VL

25.02.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
01.03.2006
Radio


18:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 MHZ (Connewitz), sonst: 89,2/94,4
Raumpatrouillen - Erkundungen im Dataspace
Radio gegen Überwachung und Kontrolle

- Interview über Überwachung von Flüchtlingen in Leipzig
- Nachrichten aus dem Dataspace
- Studiogast: Dr. Oliver Decker im Gespräch über die "Gesundheitskarte" als panoptisches Überwachungsinstrument
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net


leipziger.kamera(
at)gmx.net

01.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Gera
IG Metall Gewerkschaftshaus
Karl-Schurz-Str 13
Antisemitismus - eine eliminatorische Ideologie

Analyse historischer Entwicklungsprozesse und gegenwärtiger Ausdrucksformen antisemitischer Stereotype.
Mit ReferentInnen des BIKO e.V. Erfurt

Im Rahmen von "en progrès. politische Veranstaltungsreihe für eine andere Realität"
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

01.03.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2/94,4/89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

interview zur kolumbienkampangne.
in den vergangenen 2 jahren sind 2000 aktivistInnen sozialer bewegungen in kolumbien von paramilitärs ermordet worden. die kolumbienkampangne organisiert einen begleitservice für gefährdete personen.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

ruebenfunk(
at)gmx.net

02.03.2006
Lesung


20:00 Uhr

Halle
Haus Ludwigstr.
Ludwigstrasse 37
Buchvorstellung: "Forces of Labor - Globalisierung und Arbeiterbewegungen seit 1870"
verfasst von Beverly J. Silver (USA), vorgestellt von Christian Frings
VL

wildcat-www.de/
dossiers/forcesoflabor/
fol_dossier.htm


03.03.2006
Benefiz


Leipzig
G16
Gießerstr. 16
Benefizveranstaltung für unsere lieben Nachbarn vom Plaque
G16 (Wohnprojekt)

gieszer16.org

homebase(at)
gieszer16.org

03.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Geschichte der Antifa in Leipzig
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)


In den 90er Jahren war die politische Arbeit linker Antifa-Gruppen in Leipzig weitestgehend geprägt von dem Konzept des „revolutionären Antifaschismus“. Mit welchen Mitteln und wie erfolgreich der Kampf gegen die Nazis geführt wurde und inwieweit sich die Aktionsformen von einem „bürgerlichen Antifaschismus“ unterschieden haben, wird Inhalt eines rückblickenden Referats sein.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

03.03.2006
Info-Veranstaltung, Benefiz


20:00 Uhr

Leipzig
LiWi
Stöckartstr. 11
Genua 2001 – Geschichte einer Revolte
Infoabend und Soliparty

In Genua demonstrierten 2001 über 300.000 Menschen gegen die undemokratische und menschenverachtende Politik der G 8. Heute stehen 25 von ihnen wegen des Vorwurfs der "Verwüstung und Plünderung" in Italien vor Gericht. Die Ermittlungen gegen weitere –auch ausländische- Personen
sind bereits abgeschlossen und warten nur auf die Anklageerhebung. Des weiteren laufen Verfahren
wegen des Überfalls auf die Diaz-Schule und die Folter in der Bolzaneto Kaserne. Die Unterstützung der Betroffenen durch das Genoa Legal Forum verschlingt monatlich ungefähr 10.000 Euro.
Die Veranstaltung soll einen Pberblick über den Stand der Prozesse vermitteln. Außerdem wurden die Ereignisse des 20. Julis anhand der Beweismaterialien neu bewertet. Es wurde ein Film produziert, der anhand dieser Beweismittel versucht, die Revolte des 20./21.Julis zu rekonstruieren. Auch die Bedeutung des europäischen Haftbefehls ist in diesem Zusammenhang nicht zu vernachlässigen und soll kurz beleuchtet werden. Alle ReferentInnen sind vom SupportoLegale Berlin, einer Unterstützungsorganisation des Genoa Legal Forums.

Infoveranstaltung
- Aktuelle Infos zu den Verfahren
- Rekonstruktion des Kontextes des 20.06. + Film
- Europäischer Haftbefehl

Ab 22 Uhr: Genua-Soliparty
mit Cocktails & Diskothekern
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)

03.03.2006
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 / 94,4 / 89,2 MHz
Radio Island Nr. 20

Themen:
"Der ewige Antisemit" - Wenn Antizionismus verbindet
Borna bleibt deutsch - Eine "liebenswerte" Stadt wird zum Nazi-Wallfahrtsort?
Radio Island

public-ip.org

04.03.2006
Kundgebung


12:00 Uhr

Arnstadt
Riedplatz
Kein Bus breit den Faschisten!
Nazis aus der Deckung holen, outen und bekämpfen

Regionale Neo-Nazis veranstalten am 04. März eine Kaffefahrt durch Mittel - und Südthüringen. Diese gilt es nicht einfach hinzunehmen. Kommt nach Arnstadt und beteiligt euch an der Antifa-Kundgebung!
Left Resistance Arnstadt [LRA]

lra.antifa.net

lra(at)mail.com
04.03.2006
regionale Demonstration


13:00 Uhr

Weißenfels
Marktplatz
Gegen rassistische und nationalistische Wahlwerbung
Für ein Bündnis gegen Rechts

Das Bündnis gegen Rechts Weißenfels ruft alle BürgerInnen zur Demonstration für einen nazifreien Landtag auf. Dabei stören uns nicht nur die volksverhetzenden Wahlslogans der DVU, sondern auch die schleichende Faschisierung der Provinz. Gegen eine rechtskulturelle Vormacht auf dem Land und in den Kleinstädten wird demokratischer und antifaschistischer Widerstand immer notwendiger.
Die Demonstration wendet sich auch gegen sämtliche rassistische und fremdenfeindliche Volksmythen, deren weitere Verbreitung rechtsextremen Organisationen andauernd das Fahrwasser bereitet. Dieses kann hier durch die Vermittlung von Gegenargumenten abgegraben werden.
Wir halten nichts von Ausgrenzung, denn nur die aktive Wahrnehmung von Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe hilft Einwanderern weiter.

Rechte Parteien verdienen keine Chance im Parlament!
Bündnis gegen Rechts Weißenfels
unterstützt durch Antifa WSF

bgr-wsf(at)gmx.net
08.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Gera
IG Metall Gewerkschaftshaus
Karl-Schurz-Str 13
Böse Liebe des Volkes zu dem, was man ihm antut

Eine Erläuterung dazu, warum Antiamerikanismus nicht gesellschaftskritisch ist, welche Weltsicht sich darin artikuliert und wieso er antisemitische Parallelen aufweist.
Mit ReferentInnen der Rote Ruhr Uni Bochum

Im Rahmen von "en progrès. politische Veranstaltungsreihe für eine andere Realität"
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

10.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Israel, Palästina und die Wahlen
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)


Israel vor den Wahlen und nach der Ära Scharon - Die Palästinensische Autonomie nach den Wahlen und vor Verhandlungen mit Israel? Folgt auf den Rückzug Israels aus dem Gaza-Streifen die Rückgabe des Westjordanlandes an die Palästinenser? Wird es einen lebensfähigen palästinensischen Staat an der Seite Israels überhaupt geben können? In Vortrag und Diskussion soll versucht werden, Antworten auf diese Fragen zu finden. Sicher ist dabei nur, dass dies nicht der letzte Abend zum Thema „Nahostkonflikt“ sein wird.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

14.03.2006
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Fateless - Roman eines Schicksallosen
Wider-das-Vergessen-Reihe

Nach dem gleichnamigen Roman von Imre Kertész zeigen wir diesen Monat den Film "Fateless" . Die Erzählung beruht auf den Erinnerungen des Autors, der bei seiner Deportation nach Auschwitz gerade mal 14 Jahre alt war. Diesem Umstand trägt der Roman als auch Film dadurch Rechnung, daß er die Geschehnisse bewußt aus der oft naiven (Welt-)Sicht eines Kindes betrachtet und dadurch einen recht ungewohnten Zugang zur Thematik bietet.
Regie: Lajos Koltai / 134 min / Ungarn, Deutschland, Großbritannien / 2004
B12

left-action.de/b12/

b-12(at)gmx.net
15.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Gera
IG Metall Gewerkschaftshaus
Karl-Schurz-Str 13
Nazistrukturen im Ilmkreis, Arnstadt und Gotha

Einblicke in Strukturen der regionalen Naziszene sowie eine Bilanz bisheriger und Informationen über zukünftigen antifaschistischen Gegenaktionen.
Mit ReferentInnen von Left Resistance Arnstadt

Im Rahmen von "en progrès. politische Veranstaltungsreihe für eine andere Realität"
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

15.03.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2, 94,4, 89,2MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

kolumbienkampangne 2. teil:
zum coca cola boycott und der menschenrechtsarbeit der kolumbienkampangne. in kolumbien werden hunderte aktivistInnen sozialer bewegungen jedes jahr von paramilitärs umgebracht. die kampangne vermittelt menschenrechtsbeobachter als begleiter gefährdeter personen.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

16.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Geschichte und Gegenwart der Anarchie (Einführung)
Vortrag und Diskussion mit Lou Marin, Marseille (Zeitung Graswurzelrevolution)

Wer wollte nicht immer schon mal wissen, was das ist: Anarchie, Anarchismus, anarchistische Bewegung? Zustände wie im Irak, im Sudan? Weit gefehlt! Das ist überhaupt das Gemeine, dass Staaten und Militärs Länder kaputtmachen und dann behaupten, dort herrsche Anarchie! Lou Marin arbeitet seit 1979 praktisch und theoretisch für die gewaltfrei-anarchistische Zeitung Graswurzelrevolution. Er versucht, an diesem Abend den weiten Bogen zu spannen und einen einführenden Überblick über die Geschichte des Anarchismus und der anarchistischen Bewegung weltweit zu geben und daraus Positionen und Strömungen bis in die Gegenwart zu erklären und darzustellen. Dabei geht es um individualistischen, kollektivistischen und kommunistischen Anarchismus, Anarchosyndikalismus bis zur spanischen Revolution, gewaltfreien Anarchismus, Anarchafeminismus, Ökoanarchismus bis zu den vielen Internationalen, in denen sich AnarchistInnen heute organisieren, und bis zu Perspektiven von AnarchistInnen in der aktuellen Bewegung für eine andere Globalisierung weltweit.
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)
Libelle

infoladen.de/cgi/
libelle.pl/
AnarchismusGeschichteGegenwart


libelle-leipzig(at)gmx.de
17.03.2006
Lesung


16:30 Uhr

Leipzig
Buchmesse, Halle 5
Lesebühne Junge Verlage
"Der letzte linke Student"
Jörg Sundermeier liest die weltberühmte Kolumne aus der Jungle World
Jungle World

jungle-world.com

17.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Da lacht der Prophet
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Im Oktober 2005 druckte eine dänische Zeitung 12 harmlose Karikaturen ab. Vier Monate später wird daraus ein weltweites Politikum. Die Rede ist von “verletzten Gefühlen“ - Entschuldigungen werden gefordert, Boykotte verhängt und Botschaften angezündet. Wie sind die Ereignisse um die Mohammed-Karikaturen einzuschätzen und welche Folgen zu befürchten? Ist wer über den Propheten lacht etwa Rassist und wie viel Humor haben die Christen? Was lässt sich schließlich zu Zensur und der Idee des „Freedom of Speech“ sagen?
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

17.03.2006
Lesung


20:00 Uhr

Leipzig
linXXnet/ el-libro
Bornaische Str. 3d
"Kampf der Erinnerungen. Der spanische Bürgerkrieg in Politik und Gesellschaft 1936/ 2006"

Walther Bernecker liest aus dem gleichnamigen, im Graswurzel-Verlag erschienenen Buch
el libro & linXXnet e.V.

linxxnet.de

graswurzel.net

18.03.2006
überregionale Demonstration


14:00 Uhr

Potsdam
Hauptbahnhof
Don´t let the system get you down!
Antirepressionsdemo

Seit dem 18. Juni 2005 ermittelt die Staatsanwaltschaft Potsdam gegen fünf AntifaschistInnen wegen versuchten Mordes. Damals soll es zu einem „Zusammenstoß zwischen rechten und linken Jugendlichen“ gekommen sein, bei dem ein einschlägig bekannter Neonazi eine Platzwunde davon getragen haben soll. Dies nahm die Staatsanwaltschaft Potsdam zum Anlass, fünf AntifaschistInnen wegen versuchten Mordes anzuklagen.
soligruppe potsdam

inforiot.de

soligruppe-
potsdam(
at)gmx.net

18.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


15:45 Uhr

Leipzig
Buchmesse, Halle 5
Lesebühne Junge Verlage
Peace now or never?
Podiumsdiskussion über die Zukunft im Nahen Osten

mit:
Henryk M. Broder
Thomas Ebermann
Reiner Bernstein
Stefan Wirner
Jungle World

jungle-world.com

18.03.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Dresden
Haus der Kirche in der Dreikönigskirche
Alter und neuer Antisemitismus
Referent: Prof.Dr. Michael Brenner, Historiker

Der Begriff Antisemitismus tauchte erstmals im Jahre 1879 auf. In seinem Aufsatz in den „Preußischen Jahrbüchern“, in dem erstmals das Schlagwort „Die Juden sind unser Unglück“ zu lesen war, bezichtigte der nationalgesinnte Historiker Heinrich Treitschke die „hosenverkaufenden Jünglinge“ aus dem Osten, zur Überfremdung der deutschen Kultur beizutragen. In einer entschiedenen Erwiderung ließ sein Kollege Theodor Mommsen keinen Zweifel an seiner grundsätzlich liberalen Einstellung, die sich gegen jeglichen Versuch verwahrte, deutschen Juden ihre Rechte zu schmälern oder ihr Deutschtum zu bestreiten. Gleichzeitig fühlte sich Mommsen jedoch auch verpflichtet, den deutschen Juden Mitverantwortung am aufflammenden Antisemitismus zuzuschreiben.
Die Judenfeindschaft, die der Antisemitismus bezeichnet, ist jedoch wesentlich älter als 200 Jahre. Was verbindet und unterscheidet traditionellen Antijudaismus und modernen Antisemitismus? Was bedeutet der Begriff heute? Zu dieser Frage werden wir einen historischen Abstecher unternehmen, der uns aber immer wieder auch mit aktuellen Fragen der Gegenwart konfrontiert.
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden

christlichjuedischezusammenarbeit-
dresden.de/pages/
veranstaltungen.html


18.03.2006
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
Buchhandlung el libro/ linXXnet
Bornaische Str. 3d
"Demonen - Zur Mythologie der inneren Sicherheit"

Olaf Arndt liest aus seinem gleichnamigen, bei Edition Nautilus-Verlag erschienenen Buch
el libro & linXXnet e.V.

linxxnet.de

18.03.2006
Lesung, Benefiz


20:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Die kollektive Unschuld
Gunnar Schubert liest aus seinem Buch „Die kollektive Unschuld. Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde“.

Nachdem der Parlamentsnazi Jürgen Gansel im sächsischen Landtag den Begriff des „Bombenholocaust“ fallen gelassen hatte, zeigte man sich allerorten schwer empört. Doch wollte man nicht nur die NPD, sondern auch die Befürworter ihres Geschichtsbildes verbieten, es gäbe viel zu tun. Denn die Rede von den Deutschen als Opfer des Zwei-ten Weltkriegs ist auch in den zivilgesellschaftlichen Trauerritualen rund um den Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 allgegenwärtig. Dresden gilt heute als Symbol für andere Städte deutscher Unschuld. Gunnar Schubert zerlegt den great Dresden swin-dle in seine Bestandteile und stellt die einzelnen Lügen (die „militä-risch sinnlosen Terrorangriffe“, die Tiefflieger, die Zahl der Toten) den Tatsachen gegenüber. In einem historischen Abriß über Dresden im Nationalsozialismus widerlegt er den Mythos von der unschuldigen Stadt. Vor allem aber liefert Schubert Erklärungen dafür, wie und dank welcher Akteure dieses letzte große Propagandastück Joseph Goebbels' sich über 60 Jahre halten konnte und warum es heute neue Erfolge feiert. In diesem Zusammenhang wird die Rolle der Oral history sowie die Verklärung der Stadt in DDR und BRD beleuchtet.

Im Anschluss: Bombenstimmung in heißen Nächten - Disko mit britischer und amerikanischer Populärmusik
Conne Island

conne-island.de

19.03.2006
regionale Demonstration


12:30 Uhr

Wurzen
Bahnhof
Kein Vergeben, kein Vergessen!
Rassisten den Krieg erklären!

Am 21.03.2006 ist internationaler Gedenktag gegen Rassismus. Aus diesem Anlass wird am 19.03.2006 eine Demonstration gegen rassistische Realitäten stattfinden.
Treffpunkt ist 13.00 Uhr am Bahnhof in Wurzen.
ja/sam

jasam.de.vu

ja.sam(at)web.de

Aufruf
19.03.2006
Lesung


14:00 Uhr

Leipzig
Buchmesse, Halle 5
Lesebühne Junge Verlage
"Zu Gast bei Freunden"
Satireprogramm von Rainer Trampert und Thomas Ebermann
Jungle World

jungle-world.com

19.03.2006
Lesung


16:00 Uhr

Leipzig
Buchmesse, Halle 5
Lesebühne Junge Verlage
"Download D"
Stefan Wirner liest politische Installationen und Textmontagen über Berlin und die dazugehörige Republik
Jungle World

jungle-world.com

19.03.2006
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
made in venezuela
Notizen zur "bolivarianischen Revolution"

Raul Zelik (Autor, Berlin) liest aus seinem gleichnamigen politischen Tagebuch.
linXXnet e.V. & Buchhandlung el-libro

linxxnet.de

raulzelik.net

20.03.2006
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
naTo
Karl-Liebknecht-Straße 46
Der "bolivarianische Prozess" in Venezuela
Veranstaltung mit Raul Zelik (Autor "made in venzuela")

In den westlichen Medien oftmals als autoritäres Regime gebrandmarkt, stellt die Präsidentschaft Hugo Chávez' für große Teile der verarmten Bevölkerung Venezuelas eine Hoffnung auf eine gerechtere Verteilung und mehr politische Partizipation dar. Raul Zelik, Journalist und Autor des Buches "Made in Venezuela", gibt Einblick in ein neues Venezuela mit erstarkten Basisbewegungen, Nachbarschaftsversammlungen, freien Radios und Landwirtschaftskooperativen. Er berichtet aber auch von den Schwierigkeiten auf die dieser Prozess stößt und wie eine Opposition aus Industriellenverband, alten Gewerkschaften, Privatfernsehen und Teilen des Staatsapparats mit allen Mitteln die Privilegien der weißen Mittel- und Oberschicht verteidigen will.
ig3o (Ex-"Initiativgruppe 3. Oktober")

ig3o.fateback.com

ig3o(at)gmx.de
22.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Gera
IG Metall Gewerkschaftshaus
Karl-Schurz-Str 13
Kritik der politischen Ökonomie

Grundlegende Einführung in die Kapitalismuskritik und Betrachtung der Aktualität Marx’scher Theorie.
Mit Michael Heinrich von der Zeitschrift Prokla aus Berlin

Im Rahmen von "en progrès. politische Veranstaltungsreihe für eine andere Realität"
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

22.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
naTo
Karl-Liebknecht-Straße 46
¿Aló Presidente - Hola Revolución?
Venezuela zwischen Chávez-Populismus und Aufbruch der Sozialen Bewegungen

Podiumsdiskussion mit Moritz Lange, André Scheer und Bernd Beier.

Seit der Wahl Hugo Chávez' 1998 findet in Venezuela eine viel diskutierte Entwicklung statt, die die Gesellschaft des südamerikanischen Landes stark polarisiert. Der von dem Präsidenten ausgerufene "bolivarianische Prozess" hat einen rasanten Aufstieg sozialer Bewegungen und Basisinitiativen, Gesundheitsversorgung, Bildungsmöglichkeiten und politische Partizipation für weite Teile der Bevölkerung mit sich gebracht. Während Teile der Linken schon auf einen "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" hoffen, sehen kritische Beobachter in Chávez einen typischen lateinamerikanischen Populisten, dessen Beliebtheit auf der Realisierung kurzfristiger, medienwirksamer Projekte basiert. Findet in Venezuela eine nachhaltige Veränderung von unten mit einer ernstzunehmenden Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung statt, oder handelt es sich nur um eine mehr oder weniger neue Art die verarmte Bevölkerungsmehrheit ruhig zu stellen?
Diese gegensätzlichen Positionen wollen wir auf der Veranstaltung u.a. mit Moritz Lange (er studierte in Caracas und engagierte sich in der Vorbereitung des Weltsozialforums 2006), André Scheer (Journalist und Autor des Buches "Kampf um Venezuela") sowie Bernd Beier (Mitarbeiter der "jungle world") diskutieren.
ig3o (Ex-"Initiativgruppe 3. Oktober")

ig3o.fateback.com

ig3o(at)gmx.de
23.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Neues Rathaus
Martin Luther Ring Haupteingang
Alltagsrassismus als gesellschaftliche Herausforderung

Diskussion mit:
* Dr. Karin Scherschel, Migrations- und Rassismusforscherin, Weimar
* Petra Follmar-Otto, Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin
* Stojan Gugutschkow, Referat Ausländerbeauftragter Stadt Leipzig
* Jamil Jawabra, AMAL Wurzen, Beratung für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt
* Moderation: Doris Liebscher, Antidiskriminierungsbüro Leipzig


Spätestens seit dem Wahlerfolg der NPD im sächsischen Landtag ist nicht mehr zu übersehen, dass sich rassistische und antisemitische Einstellungen nicht nur am rechten Rand verorten lassen, sondern vielmehr auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind. Dabei sind Übergriffe von Nazis oft nur die Spitze des Eisberges: in ihrem Alltag sehen sich die Betroffenen allzu oft rassistischen Diskriminierungen ausgesetzt, die sich im täglichen Umgang mit ihren Mitmenschen ergeben: durch KollegInnen, auf Ämtern und Behörden, bei der Wohnungssuche, beim Einlass an der Disko
usw.. Auch wenn Alltagsrassismus nicht in körperlicher Gewalt mündet, so sind doch die „kleinen“, alltäglichen Diskriminierungserfahrungen nicht weniger gravierend und schmerzhaft. Der Sicht von Betroffenen auf ihre Diskriminierungserfahrungen wird bislang noch zu wenig Beachtung geschenkt, aussagekräftige Statistiken zu rassistischer Diskriminierung jenseits von Gewalterfahrung fehlen.


Antidiskriminierungsbüro Leipzig

adb-sachsen.de

info(at)adb-
sachsen.de

0341/3065145
23.03.2006 - 23.03.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Dresden
Rudolf-Leonard-Str. 39
Break the Silence! Infoveranstaltung zur bundesweite Demonstration im Gedenken an Oury Jalloh am 1. April in Dessau
Aufklärung, Gerechtigkeit, Entschädigung! Gegen rassistische Staatsgewalt

Am 7. Januar 2005 verbrannte der Flüchtling Oury Jalloh aus Sierra Leone in der Polizeiwache in Dessau. Zum Zeitpunkt seines Todes war Oury Jalloh an Händen und Füssen gefesselt in einer Gewahrsamzelle.
Die Polizisten in der Wache gaben an weder den Feueralarm, noch den Rauch oder die Hilfeschreie wahrgenommen zu haben. Immerhin hat es sie so sehr gestört, dass sie die Gegensprechanlage, die alle Geräusche aus der Zelle überträgt, ausgeschaltet haben.
Bis heute ist der Tod Ourys nicht aufgeklärt, und keiner der beteiligten Polizeibeamten zur Verantwortung gezogen wurden. Stattdessen werden die Tatumstände von der Polizei nach wie vor verschleiert.

Deshalb ruft unter anderem die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh für den 1. April zu einer bundesweiten Demonstration auf.

1. April 2006 in Dessau, 14:00 Hauptbahnhof
venceremos.
antifa.
net/antifaaktion/
010406Dessau.htm


24.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Kapitalismuskritik und Identitätslogik
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)


„Was nicht gleich ist wird gleich gemacht.“ - Das ist der geheime Leitspruch der repressiven Gleichheit. Gesellschaftskritik unter identitätskritischem Blickpunkt muss sich daher auch am Zertrümmern und Untergraben von „Standpunkten“ und „Identitäten“ beweisen. Kritik der Identitätslogik ist grundlegend für eine solche Auseinandersetzung mit der warenproduzierenden Gesellschaft und den ihr entsprechenden Bewusstseins-, Denk- und Fühlformen. Im Referat soll vor allem die Konstitution der Identitätslogik diskutiert und Perspektiven einer aktuellen kritischen Theorie aufgezeigt werden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

25.03.2006
überregionale Demonstration


14:00 Uhr

Berlin
Turn Left | Smash Right!
Nazi-Homezone Rudow abschalten

In Rudow konnte sich in den letzten Jahren nahezu unbeachtet von Antifa oder bürgerlichen Gegenaktivitäten, eine starke rechtsextreme Szene etablieren. Massives Auftreten von NPD Aufklebern, Nazi-Schmierereien und Übergriffe gegen MigrantInnen, Punks und andere Linke sind in Rudow alltäglich. Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen und die rechtsextreme Hegemonie aufzubrechen wollen wir am 25. März durch Rudow demonstrieren. Es gibt kein ruhiges Hinterland! Bei der letzten antifaschistischen Demonstration veranstalteten die Nazis eine Gegenkundgebung mit 60 TeilnehmerInnen und versuchten wiederholt die Demo zu provozieren. Reist daher geschlossen, passt auf euch auf und bietet den Nazis entschlossen die Stirn!
Autonome Neuköllner Antifa [A.N.A.]

a.n.a(at)gmx.net
28.03.2006
Info-Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustrasse 20
Täterinnen im Nationalsozialismus
Film und Vortrag

"Kann denn diese schöne Frau eine Mörderin sein?"
Mit diesen und ähnlich absurden Argumenten wurden Täterinnen nach dem NS entlastet. Dass Frauen keineswegs friedfertig und unschuldig waren, soll dieser Vortrag und der Film zeigen. An dem mörderischen System des Nationalsozialismus waren Frauen wie Männer beteiligt. Teilweise in verschiedenen Tätigkeitsfeldern, jedoch nicht weniger brutal.
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)
B12
JBI - Jugendbildungsinitiative

left-action.de/b12

29.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Gera
IG Metall Gewerkschaftshaus
Karl-Schurz-Str 13
Geschlechterverhältnisse und Patriarchat

Analyse und Definition gesellschaftlicher Geschlechterrollen und patriarchalischer Verhältnisse als das was sie sind - sexistische Konstrukte.
Mit ReferentInnen der Gruppe "Geschlecht ist konstruiert" Berlin"

Im Rahmen von "en progrès. politische Veranstaltungsreihe für eine andere Realität"
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

29.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 48
Maximum Surveillance Society – Videoüberwachung
[DEL]+[CTRL] - Videoüberwachung, Stadtraum und Protest

Vortrag: Die 1.000 Augen des Dr. Mabuse – Panoptismus, soziale Ordnung und Selbstregierung.
Referent: Aldo Legnaro (Köln/Hamburg), freier Sozialwissenschaftler.

Filme und Vorträge im Rahmen der Kampagne „10 Jahre sind genug – Schluss mit der polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Plätze“
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net


leipziger.kamera(
at)gmx.net

29.03.2006
Film


21:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 48
Maximum Surveillance Society – Videoüberwachung
[DEL]+[CTRL] - Videoüberwachung, Stadtraum und Protest

Film: Der Riese
D 1982/83, 82 min
Ein Essayvideo von Michael Klier über Videoüberwachung im öffentlichen Raum.

Filme und Vorträge im Rahmen der Kampagne „10 Jahre sind genug – Schluss mit der polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Plätze“
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net


leipziger.kamera(
at)gmx.net

29.03.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
www.radioblau.de
99,2, 94,4, 89,2MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

interview zur mindestlohn kampagne
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

ruebenfunk(
at)gmx.net

30.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 48
Reclaim the City – Stadtraum und Macht
[DEL]+[CTRL] - Videoüberwachung, Stadtraum und Protest

Vortrag: Politik der privilegierten Orte. Überwachen und Verdrängen in der unternehmerischen Stadt.
Referent: Klaus Ronneberger (Frankfurt am Main), freier Sozialwissenschaftler.

Filme und Vorträge im Rahmen der Kampagne „10 Jahre sind genug – Schluss mit der polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Plätze“
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net


leipziger.kamera(
at)gmx.net

30.03.2006
Film


21:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 48
Reclaim the City – Stadtraum und Macht
[DEL]+[CTRL] - Videoüberwachung, Stadtraum und Protest

Film: La mort en direct – Der gekaufte Tod,
D/F 1979/80, 115 min
Spielfilm mit Romy Schneider und Harvey Keitel von Bertrand Tavernier.

Filme und Vorträge im Rahmen der Kampagne „10 Jahre sind genug – Schluss mit der polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Plätze“
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net


leipziger.kamera(
at)gmx.net

31.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 48
Actions Speak Louder Than Words - Protest und Widerstand im städtischen Raum
[DEL]+[CTRL] - Videoüberwachung, Stadtraum und Protest

Podiumsgespräch mit urbane panik (Hamburg), Innen!Stadt!Aktion! (Berlin).

Filme und Vorträge im Rahmen der Kampagne „10 Jahre sind genug – Schluss mit der polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Plätze“
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net


leipziger.kamera(
at)gmx.net

31.03.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Hooliganismus, unmittelbare Gewalt und die Linke
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Eine kritische Reflexion auf das Verhältnis der Linken zur Militanz
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

31.03.2006
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 / 94,4 / 89,2 MHz
Radio Island Nr. 21

"Die kollektive Unschuld". Eine Rezension zu Gunnar Schuberts Buch & Specials zur Leipziger Buchmesse

Lonely Hearts Club Band. Wir entdecken mit Euch die Leipziger Rock'n'Roll Newcomerband
PIP (Public Information Platform - Online-Radio)

public-ip.org

31.03.2006
Film


21:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 48
Actions Speak Louder Than Words - Protest und Widerstand im städtischen Raum
[DEL]+[CTRL] - Videoüberwachung, Stadtraum und Protest

Kurzfilme: Nichts ist mehr sicher! (Irene Bude, Olaf Sobczak, D 2001, 6 min), Alles muss raus! (Irene Bude, Olaf Sobczak, D 1999, 40 min), 1984 ( NYC Surveillance Camera Players, USA 1998, 8 min), Attention! Tous vos faits et gestes sont surveillés (François Morel, F 1998, 4 min), In the Event of Amnesia the City Will Recall (Denis Beaubois, D/AUS 1997, 8 min), A -Clip (A-Clip, D 1998/99, ca. 10 min).

Filme und Vorträge im Rahmen der Kampagne „10 Jahre sind genug – Schluss mit der polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Plätze“
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net


leipziger.kamera(
at)gmx.net

01.04.2006
bundesweite Demonstration


14:00 Uhr

Dessau
Hauptbahnhof
Break the Silence! Antirassistische Demonstration im Gedenken an Oury Jalloh am 1. April in Dessau
Aufklärung, Gerechtigkeit, Entschädigung! Gegen rassistische Staatsgewalt

Dessau, ein kalter Morgen im Januar. Ein Mensch, offensichtlich unter Alkohol, wird von der Polizei aufgegriffen, in eine Zelle gesperrt und mit Handschellen an Händen und Füßen gefesselt, "fixiert", wie es im Polizeijargon heißt. Er wird durchsucht, ihm wird Blut entnommen. Gegen Mittag schlägt der Rauchmelder in der Zelle zweimal Alarm. Hilferufe durch eine Gegensprechanlage werden ignoriert. Oury Jalloh, ein Asylbewerber aus Westafrika, stirbt im Polizeigewahrsam. Offizielle Todesursache: Tod durch Hitzeschock, keine Fremdeinwirkung. Das Opfer habe die Matratze in der Zelle mit einem Feuerzeug angezündet, dann selbst Feuer gefangen und sei verbrannt. Schon bald kommen Zweifel an der offiziellen Version des Tathergangs auf.

Rassistische Normalität in Deutschland

Die Geschehnisse in Dessau sind nur der Gipfel des Eisbergs. Die Realität von Flüchtlingen und MigrantInnen in ganz Europa wird von Tag zu Tag dramatischer. Zunehmende Verfolgung und Kriminalisierung kennzeichnen den Alltag von nicht-Europäern in Form von immer mehr Gewalt, Kontrollen, Abschiebungen. Damit werden Hass und Ausgrenzung noch tiefer in der Gesellschaft verankert. Allein zwischen 1990 und 2004 starben in Deutschland elf MigrantInnen im Zuge polizeilicher Maßnahmen, zwölf wurden durch rassistische Angriffe auf der Straße umgebracht.
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
unterstützt von Antirassistische Initiative Berlin
Plataforma Berlin
The Voice Refugee Forum
Karawane

plataforma-berlin.de

thevoiceforum.org

01.04.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
ZORO
Bornaische Str. 54 HH
Benefiz für F.A.U.S.T. e.V.

Bands: Schredder, Anemonen, Sickreation, Mike Webster
2nd floor: Disko und Cocktailbar
ZORO

04.04.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Liwi
Leipzig
Infoveranstaltung zu den Repressionen gegen Antifas in den Städten Potsdam, Berlin, Magdeburg und Frankfurt (Oder).

Anklagen wegen versuchten Mordes gegen fünf Antifaschistinnen in Potsdam, der Prozess nach §129a (Mitgliedschaft in einer "terroristischen Vereinigung") in Magdeburg, 11 Monate Untersuchungshaft für Christian S. aus Berlin nach einem angeblichen Flaschenwurf, eine Welle von Ermittlungsverfahren, Durchsuchungen, das Anwerben eines/r Informant/in und vielleicht bald ein §129-Verfahren in Frankfurt(Oder).
LeA (Leipziger Antifagruppe)

antirepressionsdemo.tk/

soligruppe_
frankfurt(at)web.de

05.04.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Haus der Demokratie
Bernhard-Göring-Str. 152
Was ist links? Was ist Sozialismus?
Diskussionsveranstaltung im Rahmen des "Forum Neue Linke"



mit:
Stefan Hartmann (Linkspartei.PDS), Daniel Nitzpon (attac), Kenneth Plasa (Wertkritische Kommunisten), Enrico Stange (WASG)
06.04.2006
regionale Demonstration


16:00 Uhr

Dresden
Altmarktgalerie
Das bisschen Totschlag bringt so manche_n um…
antirassistischen Demonstration aus Anlass des 15. Todestages von Jorge Gomondai

In der Nacht des 1. April 1991 wurde der als „Gastarbeiter“ in die DDR gekommene Mosambikaner Jorge Gomondai Opfer eines brutalen Neo-Nazi Überfalls am Dresdner Albertplatz. Die Täter hatten Gomondai in einer Straßenbahn angegriffen und zum Sprung aus der fahrenden Straßenbahn gezwungen. Er erlag einige Tage später seinen schweren Verletzungen. Jorge Gomondai war eines der ersten Todesopfer des nach der Wiedervereinigung offen ausgelebten rassistischen Wahnsinns.

Er sollte nicht das letzte Opfer sein. Seit 1991 sind mehr als einhundert Menschen in Deutschland durch Neonazis und RassistInnen ermordet wurden. Tausende rassistische Gewalttaten in diesem Zeitraum sprechen eine deutliche Sprache. Ortsnamen wie Hoyerswerda, Mölln, Rostock-Lichtenhagen, Lübeck, Bernsdorf, Sebnitz und wie zuletzt Pömmelte, wo ein farbiger Junge von rassistischen Jugendlichen stundenlang gequält wurde, sind zu Begriffen geworden. Sie stehen für die rassistische Realität und Kontinuität in Deutschland.
Dresdner Antifagruppen

venceremos.
antifa.
net/antifaaktion/
gomondai/2006.html


07.04.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Mein Block, Mein Land, Mein Führer
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Wer auf die Platten von Fler steht, ist augenblicklich rechts eingestellt? Die meisten verbinden mit Aggro-Berlin bösartigsten Rap auf dem Weg zum "neuen Deutschland", doch was unterscheidet sie von solchen tatsächlich deutschtümelnden Bands wie Mia und worin sind sich beide leider viel zu einig? In diesem Vortrag wird nicht nur dem Nationalismusvorwurf sondern auch der Gefährlichkeit der Popularisierung schwulen-feindlicher, sexistischer Statements nachgegangen.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

07.04.2006
Info-Veranstaltung, Benefiz


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstraße 19
abolishing the borders from below
Infotour und Soliparty

Es wird das gleichnamige osteuropäische Zeitungsprojekt aus Berlin vorgestellt. Außerdem gibt es einen Überblick über den Stand der Vorbereitung der Proteste gegen den G8-Gipfel in St. Petersburg 2006.

Anschließend werden die Berliner DJ Galaxijev (80er/90er BarbarianBeats) und DJ tola (reggae/ dub/ drum n bass/ breakbeat/ electropop/ ska/ hardcore/ wave & punk) die Plattenteller drehen.
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)

08.04.2006
regionale Demonstration


10:00 Uhr

Bautzen
Hauptmarkt
Nazidemo verhindern!
Nazis No Way! Dem Naziaufmarsch in Bautzen entgegentreten!

Wenn am 8. April 2006 das rechte Lausitzer Aktionsbündnis (L.A.B) in Bautzen aufmarschieren will, so stellt dies nicht nur für AntifaschistInnen eine Provokation dar. Anlass der rechten Demo soll nämlich ausgerechnet die angebliche fehlende Meinungsfreiheit für Holocaust-Leugner und Geschichtsrevisionisten wie den Deutsch-Kanadier Ernst Zündel sein. Dieser muss sich zurzeit in Mannheim u. a. wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten. Die Demo in Bautzen soll als regionale Ergänzung zu dem am selben Tag in Mannheim geplanten bundesweiten Aufmarsch fungieren. Der Ort Bautzen wurde vom L.A.B. als Adresse sehr berechnend gewählt, da sich hier der berüchtigte ehemalige Stasiknast „Gelbes Elend“ befindet, in dem zu DDR-Zeiten viele Dissidenten inhaftiert waren. Somit soll thematisch versucht werden, dieses Unrecht für die menschenverachtende rechte Ideologie zu instrumentalisieren. Das Motto der Nazidemo lautet „Freiheit für alle politischen Gefangenen“ und soll suggerieren, geschichtsrevisionistische Propaganda von Neonazis sei gleichwertig mit politischen Forderungen nach Meinungs-, Gewissens- und Versammlungsfreiheit.
antifa-vernetzung-ostsachsen

keine-demo-
bautzen.de.vu


krass-ost.blog.com

keine-demo-
bautzen(
at)gmx.net

08.04.2006
Lesung


20:00 Uhr

Leipzig
LIWI
Stockartstr. 11
"Unheilige Allianzen"
Lesung aus dem Buch über Nazis und Metal
LIWI (Winfried von Kessler Lichtwirtschaft)

09.04.2006
Veranstaltung


10:00 Uhr

Buchenwald
KZ-Gedenkstätte
61. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald
Gegen faschistische Aktivitäten und Propaganda! Für eine solidarische Welt des Friedens und der Freiheit!

Öffentliche Gedenktage für die Opfer des deutschen Faschismus und ein aktives Erinnern an den vielfältigen antifaschistischen Widerstand sind richtige und wichtige „Markenzeichen“ einer Demokratie. Beides nicht zu einem bloßen „Ritual“ oder zu einer institutionalisierten Veranstaltung werden zu lassen, das ist eine Herausforderung für alle Antifaschist/inn/en und eine tagtägliche Aufgabe für jeden demokratisch denkenden und handelnden Menschen. Denn nur durch das persönliche Engagement vieler Einzelner gemeinsam in Gruppen und Organisationen wird es gelingen, (neo)faschistische Aktivitäten und Propaganda zu unterbinden und/oder politisch wirkungslos zu machen.

10 Uhr Gedenkveranstaltung zum 120. Geburtstag und zur Ermordung des KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann im KZ Buchenwald

13 Uhr Kundgebung zum 61. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald

15 Uhr Aussprache mit ehemaligen Häftlingen
Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora / Freundeskreis e.V.

kz-buchenwald.de

Eckenheimer Landstraße 93, 60318 Frankfurt/Main, Tel. & Fax: 069/5970524
10.04.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Antifaschismus unter Verdacht?
Der antifaschistische Widerstand Georg Elser in der totalitaristischen Sicht des Hannah-Arendt-Institutes

Vortrag & Diskussion mit Gerd Wiegel

Ist Antifaschismus selbst eine Form des Totalitarismus? So jedenfalls sehen es seit Jahren Vertreter des neuen/alten Totalitarismusansatzes,wie sie auch und vor allem Dresdener Hannah-Arendt-Institut zu finden sind. Mit der moralischen Abwertung des Widerstands von Georg Elser wurde hier vor einigen Jahren auch versucht, den historischen Widerstand gegen den Faschismus zu delegitimieren.

Im Vortrag soll die geschichtspolitische Ausrichtung des Institutes kritisch beleuchtet werden.

Referent: Gerd Wiegel, Politikwissenschaftler, Referent zum Thema Rechtsextremismus/Antifaschismus bei der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag,
zahlreiche Veröffentlichungen zum Umgang mit der NS-Vergangenheit.
linXXnet e.V.

linxxnet.de

11.04.2006
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20, 04107 Leipzig
Der Unhold
Wider-das-Vergessen-Reihe

Seine Liebe zu Kindern ist sein Schicksal. Fälschlicherweise wegen Kindesmissbrauchs verurteilt und durch den Dienst fürs Vaterland rehabilitiert, gerät Abel in deutsche Kriegsgefangenschaft. Dort hat der einfältige Franzose Abel (J. Malkovich) die Möglichkeit, auf einer HJ-Schule sich um die Jungen, ihre Nahrungsbeschaffung und um „Nachwuchs“ zu kümmern. Neben der Traumwelt Abels erfährt der Zuschauer viel über den Alltag und die Ideologie der HJ-Schulen.
Regie: Volker Schlöndorff / 111 min / Deutschland 1997
B12

left-action.de/b12

b-12(at)gmx.net
12.04.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Gera
IG Metall Gewerkschaftshaus
Karl-Schurz-Str 13
Konsens und Tabu

Eine gesellschaftliche Einschätzung nationalsozialistischer Tendenzen in der BRD.
Außerdem Perspektiven der Intervention für die Antifa.
Mit ReferentInnen des Bündnis gegen Realität Leipzig

Im Rahmen von "en progrès. politische Veranstaltungsreihe für eine andere Realität"
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

aag.antifa.net

12.04.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2, 94,4, 89,2MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

Interview mit einem Kaukasus-Spezialisten zum Tschetschenien-Konflikt
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

ruebenfunk(
at)gmx.net

13.04.2006 - 17.04.2006
Aktionstag(
e), Kongreß


12:00 Uhr

Berlin
Friedrichshain
shut up, be happy. or not...
Autoorganisation 2006: Kongress- und Aktionstage selbstorganisierter Menschen und Strukturen in Berlin

Vorläufige Themenschwerpunkte: - Selbstorganisation und politische Relevanz - Kontinuität und Vernetzung - selbstbestimmte Räume - Umsonstökonomien - Anders arbeiten, oder gar nicht? - alternative Selbstverwirklichung - rebuild your media! - Medien und Kommunikation - Widerstandsmöglichkeiten, direkte Aktionen - Probleme linker Strukturen
autoorganisation.org

info(at)autoorganisation.org
14.04.2006 - 15.04.2006
Action


Leipzig
Ostermarsch

Im 51. Jahr der „größten Friedensbewegung Deutschlands“ wird auch der Leipziger Ostermarsch wieder mit dem Rad unterwegs sein. Diesmal vom 14. bis 15. April 2006. Die erste Etappe geht bis Zeitz, wo wir auch in diesem Jahr den Zeitzer Ostermarsch unterstützen wollen. Am 2. Tag geht es von dort über Hohenmölsen und Lützen nach Schkeuditz und dann zurück nach Leipzig, wo wir unsere 2-Tages-Tour mit einem Friedensfest beenden wollen.
Mit dem obigen Zitat wurde übrigens die Bundeswehr definiert. Was aber dieser „Friede made by Germany“ bedeutet, welchem Anspruch diese „Parlamentsarmee“ tatsächlich verpflichtet ist, dazu braucht man sich nur die Geschehnisse während des Jugoslawien-Krieges ins Gedächtnis zurückzurufen.
Org.-Büro Ostermarsch e.V.

ostermarschleipzig(
at)yahoo.de.

Braustraße 15, 04107 Leipzig
14.04.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Völkerrecht hin, Menschenrecht her?
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Die USA und ihre Verbündete versuchen mit ihrem „war on terror“ den Unterstützerländern von islamistischen Mörder-banden Einhalt zu gebieten. Verstoßen die USA und insbesondere Israel gegen das Völkerrecht, wenn sie sich gegen Angriffe vorbeugend zur Wehr setzen? Muss das US-Gefängnis auf Guantanamo als illegal eingestuft werden und warum beziehen sich auch Linke positiv auf Völker, wenn sie sich für Menschen- und Völkerrecht einsetzen? Solche und andere Fragen sollen aufgeworfen und der Versuch unternommen werden, Antworten darauf zu finden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

15.04.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco

All styles in the mix by
Unser Wohnzimmer
DJ und M-Sistas Team (u.a. Vinyl Resistent)
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
15.04.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
ZORO
Bornaische Str. 54 HH
Zoro-Benefiz

Bands: RBNX, Jamka, Urban Failure, Raw State, Aaron Spectre, Deathsitcom, Completely fucked up society
2nd floor: DJs
ZORO

19.04.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Felix-Klein-Hörsaal
Uni Hauptgebäude
Konsens und Tabu
Podiumsdiskussion zu den gesellschaftlichen Hintergründen der Nazibewegung und den Strategien der Antifa

Mit BgR und LEA
Antirassismusbeauftragter des Stura

19.04.2006
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Libertäres Zentrum Libelle
Kolonnadenstr. 19
"Syndikalismus in Frankreich"

Der "syndicalisme révolutionnaire", der in der kollektiven direkten Aktion von ArbeiterInnen das wirksamste aller Mittel sieht, formierte sich vor gut 125 Jahren. Bis 1914 entwickelten die militanten ArbeiterInnen (nicht nur in Paris) mit der "Confédération Générale du Travail" (CGT) eine vertikale und zugleich horizontale Gewerkschaftsstruktur - und ein neues Revolutionsverständnis, das sich von den Barrikadenkämpfen des 19. Jahrhunderts deutlich abhebt. Wer also mehr wissen will über die historischen Wurzeln des Syndikalismus und ihre Aktualität in Frankreich, sollte diesen Abend nicht verpassen.
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)

20.04.2006
Benefiz


21:00 Uhr

Leipzig
LiWi
Stö 11
"Rock am Kreuz"-Soli

Konzert mit Kommissar X und Tangled Lines
leftentertainment

21.04.2006 - 28.04.2006
Info-Veranstaltung


Leipzig
Festsaal der Hochschule für Grafik und Buchkunst
Wächterstr. 11
Samuel Beckett

21.4., 19 Uhr - Gunzelin Schmid Noerr: Über Adornos Versuch, das "Endspiel" zu verstehen
25.4., 20 Uhr - "black and white" (Film von 1964)
27.4., 20 Uhr - Till Gathmann: Zeugnisse des Zerfalls. Zum "Endspiel" Becketts und Benjamins "Über den Begriff der Geschichte"
28.4., 20 Uhr - Till Exit: Beckett. Fragmentierte Realität
Soir Critique

soir-critique.org

21.04.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
"Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf."
Tomorrow Theorie-Café (Die Altersbegrenzung ist für diesen Abend aufgehoben.)

Mit dieser Weisheit, oft in ihrer lateinischen Fassung vorgetragen, wird einem die Notwendigkeit des Staates nahegebracht. Und weil die Menschen in dieser Gesellschaft nicht bloß unterschiedliche, sondern gegensätzliche Interessen verfolgen, leuchtet sie auch allen erstmal ein.
Bevor wir in dieses Lob des Staates einstimmen, wollen wir klären, wie diese gegensätzlichen Interessen in die Welt kommen. Unsere These: Erst durch seine Garantie des Eigentums schafft der Staat die Interessengegensätze, die ohne ihn als übergeordnete Gewalt tatsächlich in Mord und Totschlag enden würden.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

21.04.2006 - 22.04.2006
Seminar


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20, 04107 Leipzig
Alles Deutschland oder was?

In unschöner Regelmäßigkeit wird man hierzulande mit Patriotismuskampagnen konfrontiert. 1997 wollte Roman Herzog einen Ruck durch das Land gehen lassen, seit letztem Jahr heißt es: "Du bist Deutschland". All diese Kampagnen haben denselben Inhalt: Die Leute sollen bescheiden werden und nicht ständig nur an sich denken. "Frage nicht, was dein Land für dich tun kann. Frage, was du für dein Land tun kannst."
Eines ist damit klargestellt: Wenn es um Deutschland geht, haben die eigenen Interessen zurückzustehen. Diese Forderung wird nicht nur in Werbekampagnen vorgetragen. Mit Maßnahmen wie z.B. der Agenda 2010 wird den Leuten auch ganz praktisch ein Verarmungsprogramm aufgeherrscht, um Deutschlands Erfolg in der internationalen Konkurrenz zu fördern.
Für die Mehrzahl der Menschen hierzulande kommt bei den Programmen, die unter Berufung auf Deutschland durchgesetzt werden, also nur Schaden heraus. Trotzdem lassen sie sich von ihrer guten Meinung über Deutschland nicht abbringen. Im Gegenteil: je mieser ihre Lage wird, desto fester ihre Zustimmung. Das ist leider nicht nur in Deutschland so.
Von Nationalismus will hierbei aber keiner sprechen. Nach allgemeiner Überzeugung handelt es sich nur um Patriotismus, also die völlig unschuldige Liebe zum eigenen Staat. Daß der angestrebte Erfolg des eigenen Staates nur gegen andere Staaten zu haben ist, die genau diesen Erfolg auch wollen, stört einen guten Patrioten nicht.
Als nationalistisch - und damit unanständig - gilt es erst, wenn Patrioten ihre Liebe zum eigenen Volk so weit treiben, daß sie ganz spontan "Volksfeinde" wie Ausländer oder Obdachlose totschlagen. Im Krieg allerdings - so diffizil ist die Unterscheidung von gutem Patrotismus und bösem Nationalismus - ist das Töten von Ausländern wiederum erlaubt, ja sogar geboten.
Wenn Dir diese Unterscheidung auch merkwürdig vorkommt, und Du wissen möchtest, wieso die Leute stolze Deutsche (oder Engländer, oder ...) sind, obwohl sie nur den Schaden davon haben, komm zu unseren Veranstaltungen.
Junge Linke

junge-linke.de

info(at)junge-linke.de
22.04.2006
Gegen-Aktivitäten


10:00 Uhr

Halberstadt
Holzmarkt
Nationalismus ist nicht sozial - Naziaufmarsch verhindern!

Am 22.04.06 wollen selbsternannte „Sozial-revolutionäre Nationalisten“ und die „Jungen Nationaldemokraten Wernigerode“ unter dem Motto "Her mit dem schönen Leben - Mut zu Alternativen!!!" durch Halberstadt marschieren.

Der Aufmarsch am 22.April wird gerade aufgrund der Nähe zum Geburtstag Adolf Hitlers und den beiden verbotenen Aufmärschen in Bautzen und Mannheim einen großen Mobilisierungseffekt für die Neofaschisten in der Region haben.

Antifaschistische Kräfte rufen zu Gegenaktivitäten auf - Treffpunkt für Antifas ist ab 10 Uhr eine Antifa-Kundgebung auf dem Holzmarkt.

Mehr Infos an mobilisierende Gruppen auf unserer Homepage und bei Anfrage - Pennplätze vorhanden!

WIr zählen auf eure Unterstützung!
Jugendantifa Harz [JAH]

j-a-h.tk

jugendantifa-
harz(at)web.de

24.04.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei
Smash Surveillance
Wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen! Gegen die Kameraüberwachung an der Uni Leipzig

Podiumsdiskussion: Dr. Rebecca Pates (Institut
für Politikwissenschaft), Dr. Frank Nolden (Kanzler der Uni), Thomas Braatz (Datenschutzbeauftragter der Uni), Hannes Delto (Stura-Sprecher).

Im Zuge des Umbaus plant die Universität die Hörsäle mit Videokameras zu überwachen. Sogar Tonaufnahmen können möglich sein. Genauere Informationen hält die Unileitung jedoch zurück. In der „Ordnung zur Errichtung und zum Betrieb von Einrichtungen zur Videoüberwachung“ heißt es lediglich, dass Videoüberwachung eingesetzt werden kann „um strafbaren Handlungen vorzubeugen und sie sowie Dienstabläufe effizienter verfolgen zu können.“
AntiKa - Gruppe überwachungskritischer Studierender

kamera(at)stura.uni-
leipzig.de

25.04.2006
Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Zeig mir deinen Pass und ich sag dir, wer ich bin
Staatsbürgerschaft und Rassismus

Diskussionsveranstaltung und Film: Die Schweizermacher (CH 1978), R: R Lyssyr, 107 min, Komödie

Das Konzept der Staatsbürgerschaft stellt und beantwortet die Frage nach kollektiver Zugehörigkeit und prägt in einem Wechselspiel sowohl die "eigene" nationale Identität als auch Fremdbilder. Als juristischer und letztlich materieller Ausdruck nationaler Ideen ist es eine der zentralen Strukturen, über die sich rassistisches Wissen reproduziert. Neben dem weitreichenden tagtäglichen Aussschluss markierter Menschen sind auch Projekte wie Gesinnungstests und Integrationskurse, Diskussionen um Parallelgesellschaft und Leitkultur oder auch die notorische Frage an Afro-Deutsche, wo sie den eigentlich herkämen deutlich sichtbare Konsequenzen der Staatsbürgerschaftslogik. Die Veranstaltung gibt Einblick in verschiedene Konstruktionen und deren Folgen am Beispiel Deutschlands und Frankreichs.
Anschliessend lädt der Film "Die Schweizermacher" in die Schweiz der späten 70er Jahre ein und zeigt eindrücklich, dass die Sorge um die Bewahrung und Pflege nationaler Identität auch EidgenossInnen umtreibt.
B12
JBI
Ex-Antira-Gruppe

left-action.de/b12

26.04.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str.3
1.Mai - Naziaufmarsch verhindern!

letzte Informationen zu den Aktivitäten am ersten Mai
LeA (Leipziger Antifagruppe)



left-action.de/antifa

26.04.2006
Lesung


20:00 Uhr

Leipzig
GWZ , Hörsaal 2010
Davon haben wir nichts gewusst!
Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933-1945

Buchpräsentation mit Diskussion zum Buch "Davon haben wir nichts gewusst!" von Peter Longerich
26.04.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2/94,4/89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

Zur mobilisierung zum G8-Gipfel in St. Petersburg
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(at)gmx.de
27.04.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Felix-Klein-Hörsaal, Uni-Hauptgebäude, 4. Et.
Augustusplatz
Sitzenbleiben gegen Nazis - Aufstehen gegen die Verhältnisse

Veranstaltung zum linken Block auf der 1.-Mai-Demo und zur geplanten Blockade des Nazisaufmarsches.
1.-Mai-Bündnis

linxxnet.de/
sitzenbleiben/


28.04.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Engel in der Hölle
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

"Tokio Hotel" sind nicht nur eine erfolgreiche Teenie-Band aus der Zone. Sie sind auch ein guter Test, wie man es wirklich mit menschlicher Emanzipation hält. Denn der Hass auf diese Band, auch und gerade der linke, "antikommerzielle", ist nur eins - unerträglich deutsch.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

28.04.2006
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 / 94,4 / 89,2 MHz
Radio Island Nr. 22
Die Welt zu Gast bei Freunden?

Sondersendung zur Fußball-WM in Leipzig und damit verbundene Repression & Randale
PIP (Public Information Platform - Online-Radio)

public-ip.org

28.04.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
ZORO
Bornaische Str. 54 HH
Benefiz
für die Teilnahme osteuropäischer Teams an der Antira-WM in Italien
ZORO

30.04.2006
Kundgebung


17:00 Uhr

Leipzig
Connewitzer Kreuz
Rock am Kreuz
Nazis aufs Kreuz legen!

Antifaschistische Kundgebung im Rahmen der Vorbereitungen zum 1.Mai mit Redebeiträgen linker Gruppen und Konzert mit:

Shut the fuck up,
Plemo,
Sewerage und Scientist.
leftentertainment

01.05.2006
Gegen-Aktivitäten


Leipzig
Christian Worch zu Gast bei Connewitzer Chaoten
Naziaufmarsch verhindern

Am diesjährigen 1. Mai wird es wieder einen Naziaufmarsch durch den Leipziger Süden geben. Christian Worch will zusammen mit seinem Kameraden Steffen Hupka in einem "Sternmarsch" über die Arthur-Hoffmann- und die Karl-Liebknecht-Str. zum Connewitzer Kreuz marschieren.
Leipziger Antifa

left-action.de/antifa

04.05.2006 - 14.05.2006
Veranstaltung


München
ISRAEL-WOCHE MÜNCHEN

Eine Vielzahl von kulturellen, wissenschaftlichen und Veranstaltungen zur politischen Bildung während der Israel-Woche soll dem verzerrten Israelbild, das durch die permanente mediale Fokussierung auf den Nahostkonflikt entsteht, ein breites und differenziertes Bild entgegensetzen.
israel-woche.net

06.05.2006
Benefiz


Glauchau
Café Taktlos
Heinrich-Heine-Str. 2
Soli-Konzert - Ostpunk-Party
für ein alternativen Wohnprojekt in Glauchau, welches im Sept. 2005 von einer Razzia und im März 2006 von einem Brand betroffen war

Bands:
C.Z.D. (Slowenien)
When My Authorities Fall (Lettland)
weitere in Planung
Café Taktlos

cafe-taktlos.de

07.05.2006
Radio


14:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2/94,4/89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

*interview mit emanypunx, einer (inzwischen aufgelösten) frauen gruppe aus warschau zu punk und mackertum und homophobie in polen

*zur aktuellen lage in tschetschenien
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

Paul-Gruner-Str. 62, 04107 Leipzig
08.05.2006
regionale Demonstration


17:00 Uhr

Zittau
VVN - Denkmal
Klieneberger Platz
61. Jahrestag der Befreiung - Wir feiern!

Der 8. Mai wird in allen Nationen, die während des 2. Weltkrieges besetzt waren und deren Angehörige gegen Wehrmacht und SS gekämpft haben, als Tag der Befreiung vom Faschismus gefeiert. Angesichts des Grauens und des Leidens, aber auch des erfolgreichen Widerstands ist uns der 8. Mai, als Tag der Befreiung, Anlass zu feiern, dass "der große Weltbrand" (Brecht) vor 61 Jahren aufgehalten und besiegt werden konnte.
Wir stehen gegen den imperialistischen Krieg und die Relativierung des deutschen Faschismus. Der Nazifaschismus ist uns Mahnung und Aufforderung, in Zeiten gesteigerter Ausbeutung, globaler Kriegsverhältnisse und Besatzungsregime, sowie eines grassierenden Rassismus, Antisemitismus und einer aggressiven neofaschistischen Bewegung nicht wegzuschauen, sondern zu handeln und die Neonazis, sowie ihre geistigen Brandstifter an den Stammtischen und in den Parlamenten zu bekämpfen!
Der Aufbau einer freien und gleichen Gesellschaft ist ohne Überwindung der kapitalistischen Ausbeutung, der Herrschaft des Menschen über den Menschen, nicht zu denken. In diesem Sinne rufen wir alle Menschen auf, am 8. Mai 2006 mit uns auf die Straße zu gehen und mit uns gegen ein Erstarken rechter Strukturen zu protestieren.
antifa lausitz
antifa vernetzung ostsachsen
dielinke.pds

lausitz.antifa.net

krass-ost.blog.com

09.05.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Gesellschaft für Völkerverständigung, Werk II
Kochstr. 132
Perspektiven des Sozialismus am Beispiel sozialer Bewegungen Lateinamerikas

Referent: Bernd Löffler (Biko e.V., Erfurt)


Kommunistische Plattform

10.05.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Geisteswissenschaftliches Zentrum (Raum 5.0.15)
Schafft der Kapitalismus (doch noch) die unternehmerische Persönlichkeit?
Zum Zusammenhang von Arbeit und Subjektkonstitution

Veranstaltung mit Prof. Manfred Moldaschl (TU Chemnitz)

Den Kapitalismus haben schon viele totgesagt, prominente Gegner wie Befürworter. Joseph Schumpeter z.B. sah den Niedergang des Kapitalismus im Aufstieg einer neuen Verwaltungskaste oder Bürokratieelite begründet, in seinen Worten in der „Managerherrschaft“. Das, was den Kapitalismus in seinen Augen auszeichnete, nämlich als System den besonders kreativen und risikobereiten Wirtschaftsakteuren Freiräume zu bieten, in denen sie neue Produkte und neue Arbeit (Wohlstand) schaffen konnten, werde durch Konzentrations- und Bürokratisierungsprozesse im Keim erstickt. Der Kapitalismus schafft nach Schumpeter also zunächst die unternehmerische Persönlichkeit und damit sich selbst ab. Nun, bislang hat er das nicht geschafft. Und auch wenn mit dem New Economy-Hype die Vision einer neuen „Unternehmergesellschaft“ (in Turnschuhen) wieder verblasste, wird im hegemonialen Wirtschaftsdiskurs doch hartnäckig die These vertreten, nur ein Mehr an unternehmerischem Handeln könne Deutschland (nach Bedarf: die westlichen Gesellschaften, die Welt) aus der Krise führen. Entsprechend boomen Themen wie Gründungsmanagement oder Neue Selbständigkeit, und Institutionen wie Seed-Programme oder Industrieparks.
Auf der anderen Seite die (anderen) Sozialwissenschaften. Als auch die an Marx orientierten Strömungen in den 1950er bis 1970er Jahren überwiegend „Abschied vom Proletariat“ (Gorz) als revolutionärer Kraft nahmen, weil sich die Produktivkräfte offenbar geschichtswidrig mit den Produktionsverhältnissen arrangiert hatten, schien mit den „Neuen Managementkonzepten“ auch das Ende der Subsumtionstheorie gekommen. Statt Verelendung sah man – von Randbelegschaften und dem wachsenden Heer der Arbeitslosen abgesehen – mit der „Wissensgesellschaft“ nun ein anderes „postfordistisches Akkumulationsregime“ aufziehen: Emanzipationschancen, wenn auch in den Steppnähten des Kapitalismus. Kaum hatte sich das als herrschende Folklore etabliert, kam, was kommen musste: Diagnosen von Retaylorisierung, Rehierarchisierung, Rückkehr des Manchester-Kapitalismus, und neuerlicher Verelendung.
Der Vortrag versucht, zwei parallele Geschichten zu zeichnen: die belegbare Entwicklung von Arbeit und Subjektivität, und die ihrer wissenschaftlichen Deutung im akademischen Diskurs.
AK Kritische Theorie im Stura

10.05.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2/94,4/89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

zum anti-grafitti-kongress in berlin
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

Paul-Gruner-Str. 62, 04107 Leipzig
11.05.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Jugendclub Elsterstraße
“Mein Block, Mein Land, Mein Führer”
Theoriecafé on Tour

Über die Abgründe der deutschen Hip-Hop-Szene
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

11.05.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Volkshaus (Gartensaal)
Die Israelfeindschaft der DDR - Antisemitismus aus der SED?
Vortrag von Thomas Haury

Über fast die ganze Zeit ihres Bestehens hinweg betrieb die DDR eine dezidiert israelfeindliche Politik und Propaganda. Sie nahm nie diplomatische Beziehungen zu Israel auf und verweigerte bis kurz
vor ihrem Ende kategorisch eine angemessene „Wiedergutmachung“. Statt dessen unterstützte sie ostentativ politisch wie militärisch die israelfeindlichen arabischen Staaten und insbesondere die PLO.
In ihrer Propaganda verfemte die DDR Israel als einen bloßen „gegen die arabischen Völker gerichteten Brückenkopf des Imperialismus“ und griff dabei auch immer wieder auf antisemitische Stereotype zurück.
Geradezu obsessiv setzte die SED den jüdischen Staat mit dem Nationalsozialismus gleich. Selbst vor der Anklage, Israel betreibe einen „von langer Hand vorbereiteten Holocaust“ an den Palästinensern, schreckte das „antifaschistische Deutschland“ nicht zurück.
Der Vortrag von Thomas Haury wird aufzeigen, daß der antisemitisch gefärbten Israelfeindschaft der DDR neben den realpolitischen insbesondere ideologische Ursachen zugrunde lagen: die erstaunlichen Nähen zwischen dem marxistisch-leninistischen Antiimperialismus und dem antisemitischen Weltbild und das (auch in Westdeutschland virulente) genuin „deutsche“ Bedürfnis, endlich einmal Juden als Täter vorzuführen und so die Deutschen von Auschwitz zu entlasten.
BGAL
Deutsch-Israelische Gesellschaft

israel-soli.de

bga(at)israel-soli.de
11.05.2006
Seminar


19:00 Uhr

Leipzig
Uni Leipzig, SG-00-63/64
Soziologie plus Kritik

Wir nennen uns Soziologie plus Kritik und beschäftigen uns mit Texten kritischer und gesellschaftskritischer SoziologInnen, dabei haben wir
zunächst die Kritische Theorie um Adorno und Horkheimer ins Auge gefasst. Das Seminar ist alle 14 Tage und wird von seinen TeilnehmerInnen selbst
getragen und geplant. Texte werden gelesen und anschließend in gemütlicher Runde besprochen und darüberhinaus interessante Gespräche geführt. Bisher
hat das ganze zweimal stattgefunden, es ist also nicht zu spät sich anzuschließen.

nächster Termine: 25 Mai und jeder zweiter Donnerstag
Soziologie plus Kritik

soziologiekritik_le(
at)hotmail.de

12.05.2006
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Download D
Stefan Wirner (jungle world) liest

Download D
Politische Installationen. Warum es aufwärts geht mit Deutschland, wenn
wir alle anpacken

linXXnet

linxxnet.de

16.05.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustrasse 20
Matzpen – Anti Zionist Israelis
Film und Vortrag

Über alle Differenzen, Gegensätze und Widersprüche hinweg zeichnet sich die deutsche Linke schon seit mehreren Jahrzehnten in ihrer Auseinandersetzung mit der israelischen Linken dadurch aus, kaum deren eigenständige Positionierungen wahrzunehmen, sondern sich dieser vielmehr im Sinne des eigenen Selbstverständnisses zu bedienen. So haben sich etwa im Jahre 1969 verschiedene linksradikale Gruppierungen, unter denen sich die Tupamaros Westberlin für einen Bombenanschlag auf das Berliner Jüdische Gemeindezentrum am 09. November 1969 verantwortlich zeichneten, auf die antizionistische Israelische Sozialistische Organisation (Matzpen) bezogen, um ihrem eigenen Antisemitismus einen legitimen Anspruch zu verleihen. Doch ebenso, wie der linksdeutsche Antizionismus die Positionen israelischer Sozialisten und Kommunisten missbrauchte, scheint auch gegenwärtig kaum eine ernstzunehmende Auseinandersetzung stattzufinden. Zwar hat sich etwa Stefan Grigat in der Dezemberausgabe der Zeitschrift Konkret (2005) bemüht, ausgehend von der Beschäftigung mit Matzpen, eine Darstellung und Kritik der israelischen Linken vorzunehmen: aber auch ihm versperrte sich auf Grund seines antideutschen Selbstverständnisses die Möglichkeit, sich jener Fragen und Perspektiven anzunähern, die sich für linksradikale Gruppierungen in Israel stellen. Diese schienen ihm letztlich kaum mehr zu sein, als naive Ignoranten einer antisemitischen Realität im Nahen Osten.

Vor diesem Hintergrund soll auf der Grundlage des Films Matzpen – Anti Zionist Israelis die israelische Linke selbst zu Wort kommen. Neben dem Film, der die Geschichte der Israelischen Sozialistischen Organisation (Matzpen) – die wohl als der Ursprung der Neuen Linken in Israel gelten kann – darstellt, soll in einem kurzen Einführungsvortrag auf die Differenzen zwischen jüdisch-israelischer und deutscher Zionismuskritik hingewiesen werden.
B12

left-action.de/b12

b-12(at)gmx.net
16.05.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
Melanchthonianum (Uni Halle), Hörsaal XV
Politische Ökonomie des Elends
Die Antiglobalisierungsbewegung und ihre Sehnsucht nach der Barbarei

Vortrag von Philipp Lenhardt von der Georg-Weerth-Gesellschaft

Vieles ist mit dem Untergang des „real existierenden Sozialismus“ in der Versenkung verschwunden, doch eine Ideologie hält sich bis heute hartnäckig am Leben: die Verelendungstheorie, also die Ansicht, die Unterdrückten kämpften automatisch auf der richtigen Seite. Hatte das „Kommunistische Manifest“ einst festgestellt, das Proletariat habe nichts zuverlieren außer seinen Ketten, und damit in revolutionärer Absicht auf den Verstand der Arbeiter gesetzt, so weitete der Leninismus diese historische Einsicht zu einer Theorie aus, die einen gesetzmäßigen Kampf der „unterdrückten Völker“ gegen die „Imperialisten“ auszumachen glaubte. Weil sich die „Gesetzmäßigkeit“ nicht recht durch die Realität beweisen lassen wollte, unterstützte die Sowjetunion alle vermeintlich „progressiven antiimperialistischen Kräfte“, d.h. „nationale Befreiunsgbewegungen“.
Während jedoch im Rahmen der Blockkonkurrenz die Unterstützung der „unterdrückten Völker“ immer noch mit dem Anspruch auf Gleichheit und Wohlstand verknüpft war und deshalb bisweilen zivilisatorische Nebeneffekte zutage förderte, ist der Antiimperialismus heute – nach dem Zusammenbruch – völlig zu sich selbstgekommen: Er ist nichts weiter als ein barbarischer Rachefeldzug der Zukurzgekommenen gegen individuelles Glück, Schönheit und Emanzipation.
Warum die entrechteten und unterdrückten Massen nicht gegen die gesellschaftlichen Bedingungen ihres Elends kämpfen, sondern „Elend für alle!“ fordern, und warum die Linke, speziell die Antiglobalisierungsbewegung, nicht für ein besseres Leben streitet, sondern sich stattdessen immer tiefer inBarbarei verstrickt, erläutert Philipp Lenhard.
ag antifa

18.05.2006 - 21.05.2006
Seminar


Leipzig
GIRO e.V.
Zwenkauer Str. 25
Raus aus der Schafherde
Organisierungs-Ansatz- Entwicklungs-Treffen

Große Veranstaltungen vielfältig und hierarchiefrei organisieren und durchführen. Um Methodiken, Problemlösungstrategien und Erfahrungen der gleichberechtigten Organistation von unten soll es gehen.
apo-wiki.de.vu

18.05.2006
Info-Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Halle
Haus Ludwigstr.
Ludwigstrasse 37
Info und Mobilisierungsveranstaltung zum Abschiebelager Halberstadt + Filmabend

Am 29.05. beginnt um 14 Uhr vor dem Innenministerium in Magdeburg eine Dauermahnwache in Erinnerung an John William. Am 30.05. findet ab 16 Uhr eine Demonstration für die Schließung des Abschiebelagers HBS in Magdeburg statt
Wir wollen euch über den Stand der Vorbereitung, das Abschiebelager HBS und John Williams, der nach eineinhalb jährigen Aufenthalt im Abschiebelager für ein halbes Jahr verschwand. Dann wurde nach beharrlicher Recherche bekannt, dass er vor zwei Monaten verstorben sei...
Weitere Aktionen gegen Abschiebelager werden vom 05.-07.06. vor dem Abschiebelager Bramsche in Niedersachsen statt finden, auch davon werden wir euch hier berichten.
Den Abend werden wir mit antirassistischen Filmen beschließen.
VL

ludwigstrasse37.de

19.05.2006 - 21.05.2006
Lesung


Berlin
Mehringhof
Gneisenaustr. 2a (Kreuzberg)
Linke Buchtage
Buchvorstellungen, Lesungen, Diskussionsveranstaltungen, Verlagsvorstellungen

Mit den Linken Buchtagen Berlin wollen wir dem interessierten Publikum in Berlin und Umgebung wenigstens an einem Wochenende die Möglichkeit geben, sich über das Programm unabhängiger, linker Verlage und Initiativen zu informieren. Bei den Linken Buchtagen Berlin der Jahre 2002 bis 2004 nutzten jeweils rund 1.500 BesucherInnen dieses Angebot (im Jahr 2005 machten die Linken Buchtage eine kreative Pause, um nun wohlüberlegt erneut zu starten).
Darüber hinaus bieten die Linken Buchtage Berlin eine hervorragende Möglichkeit für Verlage, durch Lesungen und Veranstaltungen den Dialog mit ihrem Publikum zu intensivieren und so herauszufinden, wie Neuerscheinungen und deren Gestaltung angenommen werden. Diverse Buchpräsentationen und Vorträge werden zu diesem Zweck ebenfalls genutzt. Das Programm der Linken Buchtage Berlin wird von allen teilnehmenden Verlagen selbst gestaltet.
Förderverein Netzwerk Selbsthilfe e.V.

linkebuchtage.de

joerg(at)verbrecherei.de
Tel.: 030 / 28385954
19.05.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Es war einmal am 1. Mai in Berlin
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Gezeigt werden Dokumentationen der “revolutionären 1. Mai Demos”. Neben der üblichen Randale gibt es zu sehen: Nazis, die die jüdische Weltherrschaft erklären; den Amtstyrannen 2004 und ganz, ganz viele Verrückte. Anschließende Diskussion zu Inhalten der Interviews und Demos.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

20.05.2006
Seminar


12:00 Uhr

Recklinghausen
Alternatives Kulturzentrum
König-Ludwig-Str. 50 - 45663 Recklinghausen
Don´t wanna be a european idiot
Tagesseminar zu Anti-Amerikanismus & EU-Nationalismus

Noch während des Irak-Krieges konnte man keine Straßenbahn betreten, ohne mindestens ein Gespräch über die "Arroganz" des "Weltpolizisten" mitzuerleben, der doch "nur wegen des Öls" nach Irak marschiere. Die USA als waffenstarrende, vorsintflutliche Macht auszumachen, rockte damals die Massen. Im Innern herrsche dort die soziale Kälte einer Hire-und Fire-Kultur, die durch die Wall Street und die multinationalen Konzerne auf die ganze Welt ausstrahle.
Nicht wenige wussten: Hollywood-Filme verseuchen die Köpfe, McDonalds und Co. die Mägen und amerikanischer Shareholder Value- und Krämergeist essen ehrliche Seele auf.

Amerika, oftmals personalisiert in Bush/Ölmagnaten/John Wayne, war somit negative Projektionsfläche für eine Menge verschiedener politischer "Kritik".
Doch was ist 3 Jahre danach mit dieser Kritik geschehen? Verschwunden scheint sie nicht recht zu sein, allenfalls ruhiger ist sie geworden und hat einen Teil ihres Welterklärungsanspruches aufgegeben. Doch man muss nur wahllos jemanden auf Bush oder die USA ansprechen und es wird wie ein Wasserfall aus ihm herauskommen. Nur an militärischen Lösungen sei Bush interessiert, wohl auch wegen der starken Waffenlobby in den USA, Diplomatie ersetze er durch die Macht des Stärkeren. Die EU sei hingegen eher eine Friedensmacht, die sich für die Armen in der Welt, für die, die keine Stimme haben, einsetzt.
Unsozial gehe es in den USA zu, eine soziale Abfederung, wie man sie in Europa kenne, sei dort nicht vorhanden. Viele, nicht nur Linke, nennen das dann Neoliberalismus und sehen die EU als Gegenpol, quasi als soziales Gewissen der Welt.
Und als Retterin der anständigen Esskultur, des hochwertigen Filmes, ja generell als Hort der Kultur wird Europa dann auch noch gegen die oberflächliche, kommerzialisierte Plastikwelt in Anschlag gebracht.

Was ist von diesen Aussagen zu halten? Warum werden sie nicht mehr so hitzig vorgebracht? Warum treffen sich Rechte und Linke so oft in der Kritik an den USA, und worin unterscheidet sich ihre Kritik? Ist Schröder der Friedenskanzler und hängt Merkel am Rockzipfel von Bush? Wie kommt das gute Urteil über die EU zu Stande und wie hängt dieses mit dem Grund, warum es die EU gibt, zusammen? Und was ist eigentlich Anti-Amerikanismus? Das alles und noch viel mehr wollen wir auf dem Seminar diskutieren.
jungelinke

junge-linke.de

info(at)junge-linke.de
20.05.2006
überregionale Demonstration


12:00 Uhr

Altenburg
Bahnhofsvorplatz
Den Kiez erweitern - Die Provinz erkämpfen

Am 20.05 soll in Altenburg der 5. Thüringentag der nationalen Jugend stattfinden. Neben mehreren Bands,u.a. Eugenik und Eternal Bleeding sollen auch Redner wie Frank Schwerdt und Ralf Wohlleben, Isabell Pohl und Patrick Paul auftreten. Durchgeführt wird die Veranstaltung von der Kameradschaft Nationale Sozialisten Altenburger Land, deren Kopf Thomas Gerlach ist. Dagegen ist eine Demonstration durch die LAG Antifa und örtliche Antifas angemeldet worden. Beginnend am Bahnhof soll sie durch die Innenstadt führen. Eine Zwischenkundgebung ist vor einem örtlichen Nazi-Tättowierstudio ("Maniac")geplant.
LAG Antifa

img433.imageshack.us/
my.php?image=ende9ah.jpg


afa_info_2005(
at)yahoo.de

23.05.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Solidarität mit den Adivasis aus Kashipur (Indien)

UAIL (Alcan-Aluminium Canada und Hidalco - Indischer Konzern) planen den Abbau von Bauxit in Kashipur (Orissa, Indien). Der Abbau von Bauxit und die Weiterverarbeitung bedeuten Zerstörung der Lebensweise und Vertreibung der Adivasis, sowie die Verschmutzung, Zerstörung und Ausbeutung der Berge, Wälder und Flüsse dieser Gegend. Schon seit 13 Jahren kämpfen die Adivasis gegen diese Planungen.

Bauxit ist der Rohstoff, der notwendig ist für die äußerst energieaufwendige Herstellung von Aluminium. Alcan besitzt 25 Fabriken und Büros in Deutschland. Eine der größten Fabriken ist Alcan Singen Gmbh. Hier in Deutschland gibt es eine Kampagne in Solidarität mit dem Widerstand in Kashipur.
Libelle

infoladen.de/cgi/
libelle.pl/kashipur


libelle-leipzig(at)gmx.de
23.05.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Liwi
Stockartstr. 11
Den Nazis auf die Pelle rücken
Infoveranstaltung zur Antifa-Demo am 27.5.06 in Wernigerode
LeA (Leipziger Antifagruppe)

wernigerode-
demo.de.vu


24.05.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Sollen sie uns doch sehen!
Homophobie in Deutschland und Polen

Ausstellung und Diskussionsveranstaltung zu Homophobie in Polen und Deutschland, Ursachen und gemeinsamen Gegenstrategien.

mit Robert Biedron (Kampagne gegen Homophobie Polen) und Caren Lay (Mitglied des Sächsischen Landtages, Linksfraktion)

Im Rahmen des CSD Leipzig
linXXnet
lavka.info

linxxnet.de

csd-leipzig.de

24.05.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Keine Abschiebungen in den Kongo!

MigrantInnen aus dem Kongo berichten über die Situation in eben jenen, sowie über (drohende) Abschiebungen dorthin
Libelle

infoladen.de/libelle

libelle-leipzig(at)gmx.de
Kolonnadenstr. 19
24.05.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

25.05.2006 - 28.05.2006
Kongreß


Berlin
TU Berlin
re: control
29. Bundeskongress Internationalismus

re: control ... der 29. Bundeskongress Internationalismus (BUKO 29) lädt zu einer Suche ein nach Antworten auf herrschende Kontrolltechniken, -politiken und -strategien. Wir wollen auf dem BUKO 29 gemeinsam diskutieren, wo und wie Kontrolle funktioniert. Ist es nur die Kontrolle "von denen da oben", oder funktioniert Kontrolle nicht auch "durch uns selbst"? Was bedeutet es, auf herrschende Kontrollpolitiken zu antworten, sie zurückzuweisen und vor allem: Wie sieht emanzipativer Widerstand gegen Kontrolle aus, was bedeutet es, sich Kontrolle über das Leben wieder anzueignen? Diesen Fragestellungen wollen wir uns in vier inhaltlichen Foren widmen:

Migration/Kolonialismus
Stadt/Sicherheit
Energie
G8
BUKO

buko.info

kongressbuero(
at)buko.info

Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg, Tel.: 040/ 393 500
26.05.2006 - 28.05.2006
Seminar


18:00 Uhr

Berlin
Nähere Infos bei Anmeldung
Der Sozialstaat und seine linksparteilichen FreundInnen
jungelinke-Wochenendseminar

Die neue Regierung macht angekündigt da weiter, wo die alte aufgehört hat. Mit der Rente ab 67 und der Kürzung von ALG II für die 18 bis 25-jährigen sollen weitere Kosten im Sozialstaat eingespart werden. Nach wie vor wird für Kürzungen geworben mit dem Argument, dass nur so der Sozialstaat erhalten werden kann. Und komisch, jedes Mal wird behauptet, dass "das Notwendige" weiterhin geleistet wird, egal wie tief die Rente sinkt und wie wenig die Krankenkasse zahlt.

Wir wollen auf diesem Seminar anhand der Sozialversicherungen (ALG, Rente, Krankenkasse) diskutieren, was der Grund des Sozialstaats ist und die anhaltenden Reformen des Sozialstaats behandeln. Dabei sollen auch die ideologischen Rechtfertigungen für die Verschlechterung des Lebensstandards weiter Teile der Bevölkerung nicht zu kurz kommen (z.B. "zu wenig" Kinder und "zu viele" Alte).

Ein zweiter Schwerpunkt des Seminars sind die Freunde des Sozialstaats in Gestalt der Linkspartei. Sind ihre Alternativen wirklich so träumerisch, wie die seriösen Parteien behaupten, wenn ihr Sozialhilfesatz ungefähr dem entspricht, was vor zehn Jahren Standard war? Wenn auch sie wissen, dass ein Mindestlohn natürlich der wirtschaftlichen Kraft der Unternehmen angepasst werden muss? Und ist es wirklich der Weisheit letzter Schluss andauernd für den Erhalt und geringfügigen Ausbau des Sozialstaats zu kämpfen? Denn schließlich steht der Sozialstaat dafür, dass der normale Lohn zum Leben nicht reicht, die Wirtschaft also weiterhin lauter unterversorgte Gestalten hervorbringen wird!


Generell gilt: So schnell als möglich unter www.junge-linke.de anmelden und einen Platz sichern. Du erhältst dann innerhalb einer Woche eine Bestätigung von uns. Teilnahmebeitrag: 15,- Euro (20,- Euro Förderbeitrag) - darin enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und Materialkosten. Wer nicht erscheint, ohne sich spätestens 14 Tage vor dem Seminar abzumelden, löhnt trotzdem.
jungelinke

junge-linke.de

info(at)junge-linke.de
26.05.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Zivildienst: Geld durch Krankheit
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Das Gesundheitssystem der BRD gilt vielen als sehr fürsorglich. Jemand, der 10 Monate Zivildienst im Krankenhaus hinter sich hat, hegt da schon so seine Zweifel. Anhand von Erlebnisberichten soll dargestellt werden, warum die Sorge um die kranken Menschen nicht immer ausschlaggebender Beweggrund von Ärzten & Schwestern ist.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

27.05.2006 - 28.05.2006
Aktionstag(e)


Mittenwald
Aktionstage gegen das Treffen des Kameradenkreises der Gebirgsjäger in Mittenwald
Vom Ulrichsberg über Kreta nach Mittenwald 2006

Nach den Protesten der letzten Jahre findet das Treffen des Kameradenkreises der Gebirgstruppe dieses Jahr nicht am Pfingstsonntag, sondern bereits eine Woche vorher am 28. Mai statt. In den vergangenen drei Jahren wurde verstärkt nach Mittenwald mobilisiert: Gegen den Skandal eines Tätergedenkens, an dem sich nicht nur die noch lebenden Täter, sondern auch die Bundeswehr beteiligt; gegen den Skandal, dass unbeirrt an der Mär von Ehre und Tugend der deutschen Gebirgstruppe gestrickt wird; gegen den Skandal, dass antifaschistische AktivistInnen Jahr für Jahr mit Strafverfahren überzogen und polizeilicher Repression ausgesetzt werden, während es die bundesdeutsche Justiz bislang noch nicht fertiggebracht hat, auch nur einen einzigen Wehrmachtsoffizier wegen Beteiligung an Kriegsverbrechen zu verurteilen. Dem generationenübergreifenden soldatischen Geist setzen wir Veranstaltungen mit Überlebenden der Massaker der Gebirgstruppe und PartisanInnen entgegen, die dadurch am Ort der Täter eine Stimme erhalten.

Programm:
Samstag 27.5.2006
10.00 - 14.00 Uhr Versammlung:
Der Widerstand gegen die nationalsozialistische Besatzung mit ehemaligen PartisanInnen aus Kreta und Kärnten
15:00-22:00 Uhr Sterndemonstration.

Sonntag 28.5.2006
09.00 - 13.00 Uhr Kundgebung und Szenische Lesung (Im Gries)

AK Angreifbare Traditionspflege & friends

nadir.org/mittenwald

angreifbare.
tradition(at)
freenet.de

27.05.2006
überregionale Demonstration


13:00 Uhr

Wernigerode (Harz)
Hauptbahnhof
Den Nazis auf die Pelle rücken!

Seit einiger Zeit macht sich eine neue Dynamik breit im sachsen-anhaltischen Neonazi-Lager. Mehrere antifaschistische Demonstrationen wurden angegriffen bzw. erfolgreich zu Gegenaktionen mobilisiert. Linke Jugendliche und MigrantInnen werden vermehrt Opfer brutaler Übergriffe, das Selbstbewusstsein der Neonazis ist ungetrübt. Ein Schwerpunkt rechter Gruppen ist das Städtedreieck Wernigerode - Halberstadt - Quedlinburg. Hier sind mehrere Kameradschaften aktiv und das rechte Gewaltpotenzial enorm. Die Verbindungen zu anderen Kameradschaften auch weit außerhalb Sachsen-Anhalts sind gut – man ist in der Szene etabliert. Antifaschistische Strukturen sind soweit vorhanden, unterentwickelt und permanentem Druck ausgesetzt. Der rechte Lifestyle ist dominierend, entsprechende Weltbilder weit verbreitet.

Die Dynamik, die von hier ausgeht, gilt es zu stoppen. Um ein Gegengewicht zu setzen, rufen antifaschistische Gruppen deshalb zur Demonstration in Wernigerode auf.

Wir stechen ins Wespennest – wir rücken den Nazis auf die Pelle.
wernigerode-
demo.de.vu


jugendantifa-
harz(at)web.de


Aufruf
29.05.2006 - 30.05.2006
regionale Demonstration


Magdeburg
Aktionstage für die Schließung des Abschiebelagers

In Gedenken an John William, am 04.04.2004 verstorbener Flüchtling, der eineinhalb Jahre im Abschiebelager Halberstadt leben mußte.

Mahnwache vom 29.05. ab 14 Uhr am Innenministerium, Halberstädter Str. 1-2

30.05.06 ab 14 Uhr Demonstration in Magdeburg vor dem Innenministerium
no lager halle

ludwigstrasse37.
de/nolager/


caravan.halle(
at)gmx.net

30.05.2006
Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Moderne Maschinenstürmer
Vortrag von einem Phase2-Autoren

Kabelgroschenboykott, Angst vor Btx, Volkszählungsstopp, Ablehnung der Bildplatte und Videocassette – alles Dinge, an die sich heute zu Recht niemand mehr erinnern kann, die aber ein wichtiger Bestandteil der sozialen Bewegungen der BRD in den 80er Jahren waren. Im Referat soll gezeigt werden, dass die Ablehnung technischen Fortschritts vor allem auf dem Antiamerikanismus und dem Arbeitsfetischismus der Linken beruhte.
B12
Infoladen
JBI

left-action.de/b12

01.06.2006
Kongreß


11:00 Uhr

Berlin
Deutscher Bundestag
Ebertstraße
Öffentliche Anhöfung "50 Jahre KPD-Verbot" der Fraktion DIE LINKE.im Bundestag

Vor 50 Jahren wurde die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) durch das Bundesverfassungsgericht verboten. Zahlreiche Prozesse gegen Sympathisanten, Linke, Friedensbewegte und engagierte Demokraten gingen dem Urteil des BVerfG aus dem Jahre 1956 voraus oder waren Folge dieser höchstrichterlichen Entscheidung.

Die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag führt anlässlich des 50. Jahrestages eine Öffentliche Anhörung mit Wissenschaftlern, Betroffenen und Politikern zum Thema durch. Dabei soll es u. a. um die gesellschaftliche Funktion des Antikommunismus in der noch jungen Bundesrepublik der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, aber auch um Fehler in der damaligen KPD-Politik gehen.
Zugesagt haben u. a. der letzte noch lebende Bundestagsabgeordnete der KPD, Fritz Rische (MdB 1949-53), Prof. Dr. Joachim Perels (Universität Hannover), der Rechtsanwalt und Publizist Dr. Rolf Gössner (Universität Bremen) und der Journalist Hermann G. Abmayr („Als der Staat rot sah“).

Die Linke

jankorte.de

02.06.2006 - 10.06.2006
Aktionstag(e)


Leipzig
Kick Control!
Aktionswoche

Gegen Sicherheitswahn, Repression und Überwachung.
Gegen die Lösung gesellschaftlicher Konflikte in Form von Repression.
Schluss mit rassistischer und sozialer Ausgrenzung.
Kick Control! - Bündnis gegen Überwachung

kickcontrol.de.vu

02.06.2006 - 04.06.2006
Seminar


18:00 Uhr

Göttingen
Nähere Infos bei Anmeldung
Festival des Nationalismus
jungelinke-Wochenendseminar zur Fußballweltmeisterschaft

Da ist es geschafft: Dieses Jahr darf Deutschland das neben den Olympischen Spielen wohl wichtigste sportliche Großereignis der Welt austragen, die Fußballweltmeisterschaft. Und der einvernehmlichen Meinung aus Politik und Fußballkreisen nach bietet sich damit für Deutschland eine Chance, wie sie die nächsten 50 Jahre nicht wiederkehren wird. Selbst wer sich für Fußball mal so gar nicht interessiert, wird um die Hysterie dieses Jahr nicht herumkommen.

Dass es bei dem ganzen Spaß nicht einfach darum geht, dass die besten ihrer Zunft auf dem Rasen mal zeigen, was sie drauf haben, merkt man schon daran, dass es Nationen sind, die gegeneinander antreten. So ist es selbstverständlich, dass man via Pass erklärt bekommt, welcher Mannschaft man den Daumen drücken soll.

Doch damit nicht genug, große Unternehmen wollen, dass man Deutschland ein Gesicht verabreicht und Ex-Innenminister Schily bittet Kellner und Taxifahrer um ein vierwöchiges Dauergrinsen, damit sich "die Welt zu Gast bei Freunden" fühlen darf. Solch Botschaft ist eindeutig: trotz aller Unterschiede, die es in der Gesellschaft gibt, sollen sich die Menschen geschlossen hinter der Nation versammeln und als "Team" für eine erfolgreiche WM sorgen. Und wie man seine Pappenheimer kennt, machen sie auch gerne dabei mit.

Doch was verspricht man sich von einem solchen Rummel? Will man der Welt ein paar schöne vier Wochen verschaffen? Oder geht es um das Prestige, das Deutschland in der internationalen Gemeinschaft hat? Oder hat das ganze sehr viel handfestere Gründe? Spielen wirtschaftliche Interessen eine Rolle? Das würde erklären, warum sich die Nationen schon um die Austragung solcher Ereignisse balgen, und nicht erst bei der Meisterschaft selbst. Überhaupt scheinen sportliche Großereignisse auf diplomatischem Parkett irgendeine Wichtigkeit zu haben. Wie ist sonst zu erklären, dass es Politiker sich nicht nehmen lassen, bei Länderspielen dabei zu sein. Und schließlich gab es schon Boykott und Ausschluss von Staaten aus politischen Gründen.

Doch die WM erfreut sich nicht nur Beliebtheit. So befürchten Kritiker, dass das ganze Projekt Milliarden verschlingt, und das auf Kosten des Steuerzahlers. Und auch bei Linken gibt es fundamentale Bedenken. Die reichen von der Sorge, dass der Ausbau der Städte zu Lasten der sozial Schwachen geht bis hin zur Ablehnung des Leistungssports als inneren Ausdruck der kapitalistischen Verwertungslogik. Was von solchen Kritiken zu halten ist und was nicht, soll ebenfalls auf diesem Seminar diskutiert werden.

Generell gilt: So schnell als möglich unter www.junge-linke.de anmelden und einen Platz sichern. Du erhältst dann innerhalb einer Woche eine Bestätigung von uns. Teilnahmebeitrag: 15,- Euro (20,- Euro Förderbeitrag) - darin enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und Materialkosten. Wer nicht erscheint, ohne sich spätestens 14 Tage vor dem Seminar abzumelden, löhnt trotzdem.
jungelinke

junge-linke.de

info(at)junge-linke.de
02.06.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Brühl 74
Herrschaft und Kontrolle: Konturen der Sicherheitsgesellschaft & Kontrollstrategien im Wandel
Mit Peer Stolle und Tobias Singelnstein

Soziale Kontrolle unterliegt vor dem Hintergrund der ökonomischen und gesellschaftlichen Transformationsprozesse einem grundlegenden Wandel ihrer Mechanismen, Techniken und Institutionen. Die sich so herausbildende, neue Formation sozialer Kontrolle wird in ihren Grundzügen dargestellt und an einzelnen Bereichen veranschaulicht
Kick Control! - Bündnis gegen Überwachung

kickcontrol.de.vu

02.06.2006
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Wintergartensaal im Volkshaus
Karl-Liebknecht-Straße 32
Wider das Vergessen
ZeitzeugInnen berichten

Hugo Höllenreiner, Sinto und Auschwitz-Überlebender, erzählt über seine Zeit im Konzentrationslager und sein Leben nach der Befreiung.
zeitzeuginnen.de.vu

zeitzeuginnen(at)web.de
Alternativ Leben e.V., Kolonnadenstr. 19, Leipzig
03.06.2006
bundesweite Demonstration


13:00 Uhr

Berlin
Alexanderplatz
Schluß mit den "Reformen" gegen uns
Wir wollen alles

Am 3.6.2006 rufen Protagonisten der außerparlamentarischen Bewegung zu einer „Demonstration gegen Massenentlassungen, Sozialabbau, innere Aufrüstung und Krieg“ auf.
Auch wir, Gruppen und Einzelpersonen, die sich unter dem Namen Interventionistische Linke zusammengeschlossen haben, werden uns in diesem Zusammenhang mit einem gemeinsamen Block auf dieser bundesweiten Demonstration beteiligen. Gemeinsam werden wir kämpferisch und entschlossen für das Recht auf ein schönes und selbstbestimmtes Leben streiten.

Schaffen wir französische Verhältnisse!
wir-wollen-alles.tk

protest2006.de

03.06.2006
Info-Veranstaltung


16:00 Uhr

Leipzig
Wagenplatz
Fockestr. 80
Infos zur Situation der Schwulen-/Lesben-Bewegung in Polen
+ 2 Filme
04.06.2006
Radio, Action


15:00 Uhr

Leipzig
Let's Get Loud - Kick Control And Make Some Noise
Radio Kick Control auf Radio Blau (99,2)

Der Start in die Aktionswoche wird gleich laut und musikalisch. Am Sonntag, den 4. Juni, werden eine Stunde lang ganz Connewitz und die Südvorstadt beschallt - wenn du mitmachst. Das überwachungs- und repressionskritische Bündnis "Kick Control" wird sich, seine Ziele, die geplanten Veranstaltungen und Aktionen auf Radio Blau vorstellen und die passende Musik dazu spielen. Damit es auch auf allen Straßen tönt, sollten so viele wie möglich das machen worauf sie schon immer mal Lust hatten: Lautstärke auf Maximum drehen!

Also, Fenster auf, Lautsprecher auf's Fensterbrett, Radio Blau Frequenz 99,2 einstellen und los geht's: pump up the volume and kick control!
Kick Control! - Bündnis gegen Überwachung

kickcontrol.de.vu

04.06.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Brühl 74
Wer auffällt bleibt zu Hause!

Im Vorfeld von politischen Großveranstaltungen kam es in der Vergangenheit wiederholt zu polizeilichen Einschüchterungsmaßnahmen, die AktivistInnen von einer Teilnahme an diesen abbringen sollten.
Auch zur Fußball WM sehen sich zahlreiche Fans wieder mit Meldeauflagen und sogenannten Gefährderansprachen konfrontiert.
Ein Fall der 2002 für Aufsehen sorgte, waren die Gefährderanschreiben in Göttingen im Vorfeld des Brüsseler EU-Gipfels. Bei der Veranstaltung werden die Hintergründe dieser Anschreiben sowie erfolgreiche Beispiele der Gegenwehr beleuchtet.
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)
Kick Control
(Bündnis gegen Überwachung)

kickcontrol.de.vu

05.06.2006
Film, Action


22:00 Uhr

Leipzig
Südvorstadt
Mobiles Kino gegen Überwachung

Sobald die Sonne untergegangen ist wird die Südvorstadt mit ortsungebundenem Kino über Überwachungsproblematiken aufgeklärt. Die Kurzfilme werden per Beamer an verschiedenen Häuserwände projeziert. Das Ganze ist öffentlich und kostenfrei. Also kommt vorbei und leistet euren Beitrag zur Rückeroberung öffentlicher Räume.
Kick Control! - Bündnis gegen Überwachung

kickcontrol.de.vu

07.06.2006
Action


15:00 Uhr

Leipzig
Augustusplatz - Mendebrunnen
Kick Balls - Raus zum Öffentlichen Kicken

Überall Kameras in der Innenstadt, gerade zur WM werden sie aufgestockt, wo es nur geht. Da werden Public-Viewing-Plätze abgegrenzt und nur nach Kontrolle zugänglich sein. Geben wir den Herren und Damen hinter den Bildschirmen mal was zu sehen. Nehmen wir uns den öffentlichen Raum und kicken, wo und wann wir wollen, schließlich sind wir ja "unter Freunden" und das ganze Spektakel soll ja "ein Fest" sein. Jede(r) bringt einen Ball, egal ob Fußball oder HackySack, und pebbelt los. Treffpunkt ist der Mendebrunnen auf dem Augustusplatz, 15:00 ist Anstoß.
Kick Control! - Bündnis gegen Überwachung

kickcontrol.de.vu

07.06.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Jena
HS 8; Universitätsgebäude Carl-Zeiss-Str. 3
Volksgemeinschaft gegen Neonazis
Zum Charakter der Volksfront gegen Rechts

Dass der Nationalsozialismus sich noch einmal wiederholen würde, wie er 12 Jahre lang real existiert hat, glaubt heute wohl nur, wer zugleich davon überzeugt ist, dass so genannte Monopolkapitalisten mit dem Finanzkapital an der Spitze Hitler zum Zwecke der Unterdrückung des eigentlich fortschrittlichen deutschen Volkes an die Macht verhalfen. Bei wem derlei klassische Antifa-Ideologie auch nur halbwegs verfängt, ist wohl auch davon überzeugt, dass die NPD und andere Witzfiguren heute genau die Funktion für den “deutschen Imperialismus” im Kampf gegen die Massen besitzen wie dereinst die NSDAP bei der Zerschlagung der mächtigen deutschen Arbeiterbewegung. Soll heißen: Staat und Kapital lassen die Nazis gewähren, um die den Massen an sich eigentümliche automatische Hinwendung zu echtem Sozialismus zu verhindern.
Man könnte denken, dass derlei krude Geschichtsfälschung im Namen des Antifaschismus Schnee von gestern sei bzw. mit dem Ende des DDR-Staatsbürgerkundeunterrichtes nur noch eine Randerscheinung unter Antifas darstelle. Anlässlich des von Nazis zum zweiten Mal geplanten Fest der Völker am 10. Juni darf man sich einmal mehr davon überzeugen, wes Geistes Kind jene Antifas sind, die als Antifa-Bündnis Jena firmieren und einen Aufruf zu Gegenaktivitäten gegen das Nazi-Fest verfassten, dessen Inhalt als schlagender Beweis dafür dient, wie sehr man den ideologischen Stoff aus dem DDR-Staatsbürgerkundeunterricht verinnerlicht hat, obgleich paradoxerweise wohl nicht wenige Aktivisten des “Antifa Bündnis” auf Grund ihres Geburtsdatums gar nicht mehr in den “Genuss” des verordneten DDR-Antifaschismus gekommen sind. Allen Ernstes erklärt das Bündnis im Aufruf, dass der Nationalsozialismus “praktisch gezeigt” hätte, worauf er hinausliefe: “Auf die völlige Beseitigung der politischen und sozialen Rechte der Menschen (...).” Hätte das Bündnis statt “Menschen” richtigerweise “der Juden” geschrieben, dann hätte man zumindest die Ungeheuerlichkeit vermieden, das zu schreiben, wovon offensichtlich alle Beteiligten überzeugt sind, davon nämlich, dass die Deutschen – nichts anderes kann die Rede von den “Menschen” bedeuten – im Nationalsozialismus weder politische noch soziale Rechte besessen hätten. Dass der NS-Staat für die absolute Mehrheit der Deutschen das genaue Gegenteil bedeutet hat, er also ein auf der Vernichtung der Juden basierender Sozialstaat war, in dem nicht nur der 1. Mai zum arbeitsfreien Tag erklärt wurde, dessen Fortführung in der Bundesrepublik bis in die Gegenwart gerade jüngeren Antifas erlaubt, Jahr für Jahr ins revolutionäre Berlin-Kreuzberg pilgern zu können, sondern der vor allem umfangreiche politische und soziale Rechte für die “Menschen” einführte, von der verbesserten Renten- und Arbeitslosenversicherung, dem sozialen Wohnungsbau bis zum Recht auf Arbeit und der starken staatlichen Reglementierung der Unternehmen. Davon möchte man in antifaschistischen Kreisen einfach nichts wissen, weil man sich dann automatisch eingestehen müsste, dass es nach dem NS kein antifaschistisches Monopol auf die so genannte soziale Frage mehr geben kann. Weil also das Jenaer Antifa-Bündnis offensichtlich kaum etwas vom Charakter des NS verstanden hat, passiert ihm genau das, was passieren muss: Täter und Opfer werden gleich gestellt und allesamt zu Opfern erklärt, wie man es sonst nur vom Pfaffen der Dresdener Frauenkirche oder dem Zeitzeugen-Experten Guido Knopp gewohnt ist.

Es sprechen: Mario Möller und Sören Pünjer (Redaktion BAHAMAS),
07.06.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
89,2, 94,4, 89,2 MHz
t9
mexico spezial:

* Punk in Mexico - JAR - juventud antiauturitario revolucinario
* Menschrechtslage in Mexico
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

08.06.2006
Diskussions-
Veranstaltung


15:00 Uhr

Leipzig
Brühl 74
Kick Control Podiumsdiskussion

Nach einer Vorstellung des Aktionsbündnisses werden verschiedene Aspekte des WM-Überwachungswahns exemplarisch erörtert. Zur Sprache kommen werden RFID-Schnüffelchips in den WM-Tickets, massive Kameraüberwachung und Aussetzung des Schengen-Abkommens sowie repressive Kontrollen der Fans und des WM-Personals. In der Podiumsdiskussion kann dann diskutiert werden inwiefern der WM-Sicherheitswahn einen weiteren Schritt zur Gewöhnung der Bevölkerung an den wachsenden Überwachungsstaat darstellt.

Nicht zuletzt solltet ihr wegen der Bekanntgabe der letzten Demo-Infos vorbeikommen.
Kick Control! - Bündnis gegen Überwachung

kickcontrol.de.vu

08.06.2006
Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Halle
Ludwigstr. 37
Black Deutschland
Ein Film von Oliver Hardt

Der Dokumentarfilm BLACK DEUTSCHLAND ist eine intime Studie über das Denken und Fühlen einer gar nicht so kleinen Minderheit, über schwarze Deutsche und Schwarze in Deutschland
VL

ludwigstrasse37.de

homepage(at)
ludwigstrasse37.de

09.06.2006
Kundgebung, Gegen-
Aktivitäten


18:00 Uhr

Jena
Seidelplatz
völkern verboten!
"reclaim the places"

Kein Nazi-Aufmarsch in Jena
Kein "Fest der Völker" in Jena und nirgendwo - weder am 10.06., noch an einem anderen Tag!
Aktionsbündnis gegen Rechts

jg-stadtmitte.de

info(at)jg-
stadtmitte.de

c/o JG-Stadtmitte, Johannisstraße 14, 07743 Jena, Tel.: 03641 - 444 367
09.06.2006
Benefiz


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizparty

Zeig deine Solidarität mit der Kampagne und komm zur Benefizdisko mit verschiedenen Dj's ins Conne Island. Details über das Lineup folgen in Kürze.
Kick Control! - Bündnis gegen Überwachung

kickcontrol.de.vu

10.06.2006
Gegen-Aktivitäten


08:00 Uhr

Jena
Seidelparkplatz
We will do it again!
2. Fest der Völker verhindern!

Am 10. Juni wollen Neonazis zum zweiten Mal eine europaweite Großveranstaltung in Jena durchführen. Das darf nicht geschehen! Beim sogenannten „Fest der Völker“ sollen Redner und Bands aus verschiedenen Ländern vor mehreren hundert Anhängern auftreten.Bei Bier und Bratwurst, untermalt von Totschlagslyrik und –prosa, wollen die Neonazis auf dem Seidelplatz Stärke demonstrieren und ihren Zusammenhalt festigen. Die Veranstaltung wird von der NPD in Zusammenarbeit mit der verbotenen Organisation „Blood & Honour“ (Blut und Ehre) organisiert...
Antifaplenum Jena

autistici.org/jena06

voelkerball.de.vu

jena.antifa.net

nazis-stoppen.tk

antifaplenum_
jena(at)web.de

10.06.2006
regionale Demonstration


12:30 Uhr

Leipzig
Südplatz
Kick Control!

Gegen Sicherheitswahn, Repression und Überwachung.
Gegen die Lösung gesellschaftlicher Konflikte in Form von Repression.
Schluss mit rassistischer und sozialer Ausgrenzung.
Kick Control! - Bündnis gegen Überwachung

kickcontrol.de.vu


Aufruf
10.06.2006
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Linxxnet
Bornaische Str. 3d
Wider das Vergessen
ZeitzeugInnen berichten

Gisela Tillmanns erzählt über die Verfolgung der Zeugen Jehovas im Dritten Reich
zeitzeuginnen.de.vu

zeitzeuginnen(at)web.de
Alternativ Leben e.V., Kolonnadenstr. 19, Leipzig
12.06.2006
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
21.07. Leipzig/ Am Bahnhofsausgang ist Schluss
Vorbereitungstreffen für Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch

Da isser wieder: Kamerad Worch und Anhang planen für den 21. Juli erneut einen Aufmarsch in Leipzig. Nach bisher unbestätigten Informationen soll die Route vom Hauptbahnhof zum Völkerschlachtdenkmal verlaufen. Da es bei den letzten Malen nicht so ganz geklappt hat mit dem rechten Einmarsch in Connewitz besinnen sich die Kameradinnen und Kameraden offenbar wieder auf traditionelle Konzepte.

Beim Anblick des völkischen Stumpfsinnes hieß es seit 2005 in Leipzig unter anderem „Sitzenbleiben!“: weitgehend friedliche (Sitz-)Blockaden in Kombination mit „dezentralen Aktionen“ verhinderten das Stattfinden der letzten Naziaufmärsche. Eine Ausnahme war der 3. Oktober 2006, als auf Grund von Personalüberschuss bei der Polizei und -mangel auf Seiten der Gegendemonstrant_innen die Nazis einen Teil der Route laufen konnten.

Gehört „Sitzenbleiben!“ deshalb in die Mottenkiste? Denken wir nicht. Wenn der Aufmarsch der „Freien Kameradschaften“ am 21.07.2007 in Leipzig verhindert werden soll, muss die Organisation der Gegenaktivitäten jetzt geplant werden. Deshalb trifft sich ab dem 12.06. (19:00 Uhr im linxxnet, Bornaische Str. 3d) das Sitzenbleiben!“- Bündnis 2007 um die spektrenübergreifende und bundesweite Mobilisierung zu starten.

Ihr seid eingeladen.

Kein Fuß breit den Nazis! Rassismus, Antisemitismus und Chauvinismus entgegentreten: heute, morgen, überall!


Die Sitzenbleiber_innen.
13.06.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Staatliches Chaos und organisierte Anarchie
Selbstorganisation nach dem Hurrican Katrina in New Orleans (USA)

Während sich die staatliche Antwort auf die Zerstörungen durch den Hurrican "Katrina" in New Orleans (USA) zunächst in der Entsendung von schwerbewaffnerter Polizei und "guten" Ratschlägen erschöpfte und die Medien von "Massenvergewaltigungen" und "Plünderungen" schwadronierten, organisierten anarchistische Basiskollektive und Betroffene in Eigeninitiative die gegenseitige Hilfe.

Die "Anarchistische Antwort auf Katrina" in Gestalt der Gruppe "Common Ground" trug nicht nur in den ersten Tagen nach der Katastrophe dazu bei, das Leben vor allem in den Armenvierteln der Stadt wieder lebenswert zu machen. Zahlreiche Freiwillige haben ihren Beitrag geleistet, in dem sie Hilfsgüter gesammelt und verteilt und dabei geholfen haben, Häuser und Stadtviertel aufzuräumen und zu renovieren.

US-amerikanischen Aktivistinnen machen auf ihrer Tour durch die Niederlande und Deutschland in 8 Städten Station und werden uns von ihren Erfahrungen berichten.
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)

fau.org/ortsgruppen/leipzig

leipzig(at)fau.org
13.06.2006
Veranstaltung


20:00 Uhr

Jena
Café Wagner
Wagnergasse 26
Wie läuft Gewerkschaft von unten?
Infoveranstaltung zum Anarchosyndikalismus und der FAU

Stress, kaum Geld und keine Zeit?
Endlich in die Offensive gehen!

Es könnte so schön sein: Die Produktivität steigt und steigt, immer weniger Arbeit wird benötigt, um ein angenehmes Leben für alle zu garantieren.
Stattdessen haben wir immer mehr Stress: Entweder werden wir auf Arbeit verheizt, in der Schule oder Uni für den Überlebenskampf gedrillt oder auf den Ämtern schikaniert. Das Leben der meisten Menschen ist bestimmt von Angst: den Job zu verlieren, allein zu sein, den Anschluss zu verpassen. Schleichend werden Arbeitszeiten verlängert und Rechte abgebaut.

Ist das unabwendbarer Sachzwang? Objektive Standortlogik? Oder gar Schicksal? Nein, es ist recht einfach: Wir kriegen nur das, wofür wir auch kämpfen. Und wer sich gemeinsam organisiert, kämpft nicht alleine:
Die FAU ist eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft für Lohnabhängige, Auszubildende, Arbeitslose aus allen Berufsgruppen. Hier werden Entscheidungen von den Mitgliedern selber getroffen. Gekämpft wird einfach und konsequent, mit direkten Aktionen und Solidarität. Wir haben nämlich viele Möglichkeiten, Druck auszuüben und aktiv zu werden.

Wir wollen an diesem Abend nicht nur über den Anarchosyndikalismus und die FAU informieren, sondern auch über die Situation und Probleme vor Ort diskutieren.
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)
Anarchistische Kritik und Utopie Jena

fau.org

leipzig(at)fau.org
13.06.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Lichtwirtschaft e.V.
Stockartstraße 11
Naziaufmarsch in Halle verhindern

Für den 17. Juni haben Neonazi in Halle eine Demonstration unter dem Motto "Für Freiheit und Zukunft - Damals wie heute" anngemeldet. Antifaschistische Gruppen in Hallerufen zu dezentralen Aktionen auf.
LeA (Leipziger Antifagruppe)

nonazisinhalle.tk

14.06.2006
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Wintergartensaal im Volkshaus
Karl-Liebknecht-Straße 32
Wider das Vergessen
ZeitzeugInnen berichten

Martin Löwenberg erzählt über seine Zeit im Konzentrationslager Flossenbürg
zeitzeuginnen.de.vu

zeitzeuginnen(at)web.de
Alternativ Leben e.V., Kolonnadenstr. 19, Leipzig
15.06.2006
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Cinema Libertaire: A las barricadas II
Filmabend zu 70 Jahre Spanische Revolution

"Durruti in der Spanischen Revolution" (spanisch mit deutschen Untertiteln): Leben und Tod eines spanischen Anarchisten in der größten libertären Revolution des 20. Jahrhunderts

"Die Lange Hoffnung": Augustin Souchy und Clara Thalmann kämpften mit der CNT und der POUM im Spanischen Bürgerkrieg. Nach dem Ende der Franco-Diktatur kehren sie zurück, auf den Spuren der Erinnerungen.
A-Gruppe

infoladen.de/libelle

a-gruppe(at)
no-log.org

16.06.2006 - 02.07.2006
Ausstellung


Erfurt
besetztes Haus
auf dem ehemaligen Topf & Söhne Gelände
Deportation nach Belzyce
Häuser- Dokumente - Namen. Die Ermordung von Juden aus Thüringen und Sachsen 1942. Spurensuche 2000-2002

Im Weimarer Stadtmuseum wird vom 2.6. bis zum 5.7. die Ausstellung "11000 jüdische Kinder - mit der Reichsbahn in den Tod" gezeigt. Parallel zu dieser Ausstellung wird im besetzten Haus auf dem ehemaligen Topf & Söhne Gelände in Erfurt die Ausstellung "Deportation nach Belzyce" zu sehen sein. Trotz erheblicher Anstrengungen verschiedener lokaler Initiativen sowie von Museen und Archiven sind viele Tatsachen der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in Thüringen und Sachsen noch wenig bekannt bzw. nur in ihren lokalen Bezügen beschrieben worden. Dazu zählen die Deportationszüge, mit denen die Mehrzahl der
thüringischen und sächsischen Juden 1942 in die Ghettos und Vernichtungslager gebracht wurden. Sechzig Jahre danach dokumentiert die Ausstellung den größten
Deportationszug aus Thüringen und Sachsen, der 1942 in das Ghetto Belzyce westlich von Lublin ging. Die deportierten Juden wurden fast ausnahmslos ermordet. An sie zu erinnern, ist ein wesentliches Anliegen der Ausstellung, die sich darüber hinaus als ein Beitrag zur historischen Bildung versteht. Sie soll für die Geschichten am eigenen Ort sensibilisieren und die Spurensuche anregen. Vorgestellt werden auch der heutige Ort Belzyce und die Stadt Lublin, das heißt Ausschnitte aus Ostpolen heute.

Termine:

Fr, 16.06.
17.00 Uhr: Eröffnungsveranstaltung mit Vortrag von Harry Stein von der Gedenkstätte Buchenwald

So, 18.06.
15.00 Uhr: Rundgang über das Topf & Söhne Gelände
16.00 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Harry Stein

Fr, 30.06.
19.00 Uhr: Opferdiskurs und neues deutsches Selbstbewußtsein, Veranstaltung mit Michael Sturm (Uni Leipzig)

So, 02.07.
14.00 Uhr: Stadtrundgang "Hinführung zu Topf & Söhne", Treffpunkt Anger 1 mit Rundgang über das Topf & Söhne Gelände, Projektgruppe Erfurt im Nationalsozialismus beim DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo-Fr: 14.00 - 18.00 Uhr
Sa-So: 11.00 - 18.00 Uhr
Geschichtswerkstatt Weimar/Apolda e. V.

topf.squat.net

Rudolstädter Straße 1, Tel.: 0173/8119749
16.06.2006 - 16.07.2006
Ausstellung


Halle
Ludwigstr. 37
so geht revolution
Werbung & Revolte

"Join the Revolution!", "Fight for your rights!", "Viva la libertad!", "Radikalisiert das Leben!" Auf den ersten Blick Parolen und Slogans aus dem Wörterbuch der neuen sozialen Bewegungen. Doch nur auf den ersten Blick. Denn diese Slogans und Parolen stammen allesamt aus kommerziellen Werbeanzeigen, die in den letzten Jahren den Weg in die Medienöffentlichkeit fanden. Bereits seit langer Zeit hat die Werbeindustrie die Bilderwelten linken und alternativen Protests für sich „entdeckt“. Während es in den 60er und 70er Jahren um die Disziplinierung, Umdeutung und Lächerlichmachung der Zeichen des Protests ging, nutzen die kreativen Industrien heutzutage diese Parolen, Ikonen und Symbole zur Erzeugung von Differenz zum gesellschaftlichen Mainstream: Be different! Dem umkämpften Verhältnis von politischen Zeichen, realem Protest und neoliberalen Gegenwartspraxen der Konsumgesellschaft widmet sich die Ausstellung „so geht revolution“, die Che Guevara, Karl Marx, Mao, Lenin, Ulrike Meinhof, rote Fahnen und rote Sterne, Straßenschlachten und Molotov-Cocktails in 100 kommerziellen Werbeanzeigen von 1967 bis heute zeigt – und nicht zuletzt die Frage stellt, was Begriffe wie Freiheit, Radikalisierung und Revolution heute bedeuten sollen.

07.07. ab 20 Uhr Multimediavortrag mit dem Künstler Rudi Maier, der die Ausstellung erstellt hat. Er wird multimedial ins Thema einführen...
VL

ludwigstrasse37.de

homepage(at)
ludwigstrasse37.de

17.06.2006
Benefiz


Leipzig
G16
Gießerstr. 16
Benefiz-Party für die Space Odyssee
G16 (Wohnprojekt)

17.06.2006
Gegen-Aktivitäten


11:30 Uhr

Halle
Hauptbahnhof + Riebeckplatz
teach them lessons in history
Stop the Naziaufmarsch

Für den 17. Juni 2006 haben Neonazis in Halle eine Demonstration unter dem Motto "Für Freiheit und Zukunft - Damals wie heute" angemeldet. Veranstalter dieses Aufmarsches ist eine sogenannte "Jugendinitiative Neues Deutschland", hinter welcher sich Personen des Spektrums der "Freien Kameradschaften" aus Halle verbergen. Anlass ist nur vordergründig der 17. Juni 1953, an welchem in der gesamten DDR Massendemonstrationen stattfanden.

Seit Jahren versuchen Neonazis des Kameradschaftsspektrums bundesweit, tatsächliche und vermeintliche Übereinstimmungen mit bürgerlichem Gedenken (wie zum 17. Juni, zum Volkstrauertag oder zu den alliierten Luftangriffen auf das nationalsozialistische Deutschland) und Protesten (wie gegen Globalisierung, Hartz IV und Sozialabbau oder gegen den Afghanistan-, den Irak- und schon jetzt: einen Irankrieg) zu nutzen, um ihre Vorstellungen eines neuen "nationalen Sozialismus" in Teilen der Bevölkerung salonfähig zu machen. Und nicht selten treffen sie auf breite Zustimmung, wenn sie sich zu derartigen Anlässen gewaltfrei, selbstbewusst und weniger radikal zu geben versuchen, als es in ihrer Musik oder im Internet zum Ausdruck kommt. Dabei sind neben Rechtsrock-Konzerten und politischen Aktionen regelmäßige Demonstrationen kein unwesentlicher Teil ihrer extrem rechten Erlebniswelt. Das zeigt sich auch an der konstant hohen Anzahl von Aufmärschen, welche an nahezu jedem Wochenende irgendwo im Bundesgebiet stattfinden. Demonstrationen, rechte Treffpunkte, die Aktivitäten von Parteiorganisationen wie NPD und JN sowie regelmäßige Übergriffe auf bestimmte Bevölkerungsgruppen, erzeugen gepaart mit der Ignoranz vieler Bürger eine Stimmung, in welcher es für Menschen mit anderer Hautfarbe, nicht-rechter politischer Einstellung oder Lebensauffassung unmöglich ist, angstfrei zu leben.

Auch Halle und Sachsen-Anhalt ist von diesen Entwicklungen nicht ausgenommen. Überall im Land existieren Kameradschaften und NPD- und JN-Verbände, welche teilweise wie in der Harzregion eng zusammenarbeiten. Auch hallesche Neonazis besitzen Treffpunkte, eine Druckerei sowie einen Musik- und Textilienversand und sind besonders im jugend- und subkulturellen Bereich sehr aktiv. Sie pflegen gute Kontakte zu anderen Kameradschaften im Land und sind darüber hinaus bundesweit vernetzt. Das schlägt sich auch im Mobilisierungspotential der halleschen Szene nieder. Im Jahr 2003 gelang es zum 1. Mai über 1000 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet zu mobilisieren und auch dieses Mal könnten mehrere hundert Nazis dem Aufruf nach Halle folgen. Die Zahl rechtsextremer Übergriffe steigt in Sachsen-Anhalt wie in der gesamten Bundesrepublik, wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegt als die offiziellen Zahlen. Zudem wurden in letzter Zeit vermehrt antifaschistische Demonstrationen in Sachsen-Anhalt zum Ziel von organisierten rechten Angriffen.

Die Stadt Halle steht rechten Aufmärschen und Aktionen erfahrungsgemäß relativ hilflos gegenüber und versucht die Probleme dabei eher herunterzuspielen als sich nachhaltig mit ihnen auseinanderzusetzen. Auch diesmal sind aus dem bürgerlichen Spektrum keine massenhaften Proteste gegen den Neonaziaufmarsch zu erwarten. Deswegen: Lasst euch was einfallen! Die Nazis treffen sich 11.30 Uhr am Hauptbahnhof. Egal auf welcher Route sie vorhaben zu demonstrieren, es soll ihnen unmöglich gemacht werden, sich in Halle willkommen und sicher zu fühlen.
Antifaschistische Gruppen Halle

nonazisinhalle.tk

17.06.2006
Veranstaltung


20:00 Uhr

Bitterfeld
AKW Bitterfeld
Skate & Create
Punk und Alternative gegen Faschismus

Am 17.Juni 2006 präsentiert die Antifa Wolfen das Skate & Create. Dabei werden 7 anhaltinische Punk-/Alternative Bands den Abend unvergesslich und vorallem antifaschistisch gestalten. Mit dabei sind:
- A.L.P. (Poppunk/Alternative aus Bitterfeld)
- Carrier Pigeon (Punk/Alternative aus Zörbig)
- 22 Times (California Poppunk aus Löbau)
- Driftwood (Emo aus Zörbig)
- Curse Like A Sailor (Amipunk aus Magdeburg)
- The Cumbles (Skaterpunk/Funpunk aus Bitterfeld)
- Small Town Minds (Emocore aus Köthen)
Antifa Wolfen
Mkjc e.V.

antifa-wolfen.de.vu

antifa-wolfen(at)web.de
17.06.2006
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Umtauschvokü
Futtern wie im Heim

leckere vegane und vegetarische Speisen gegen Spende, zubereitet mit Lebensmitteln aus den Bestelllisten für Asylbewerber - internationales Menü - special guests und effects!
Umtauschinitiative "Anders Einkaufen"

infoladen.de/libelle

anders_einkaufen(at)
no-log.org

20.06.2006
Veranstaltung


20:00 Uhr

Görlitz
Hospi30
Hospitalstraße 30
Wie läuft Gewerkschaft von unten?
Infoveranstaltung zum Anarchosyndikalismus und der FAU

Stress, kaum Geld und keine Zeit?
Endlich in die Offensive gehen!

Es könnte so schön sein: Die Produktivität steigt und steigt, immer weniger Arbeit wird benötigt, um ein angenehmes Leben für alle zu garantieren.
Stattdessen haben wir immer mehr Stress: Entweder werden wir auf Arbeit verheizt, in der Schule oder Uni für den Überlebenskampf gedrillt oder auf den Ämtern schikaniert. Das Leben der meisten Menschen ist bestimmt von Angst: den Job zu verlieren, allein zu sein, den Anschluss zu verpassen. Schleichend werden Arbeitszeiten verlängert und Rechte abgebaut.

Ist das unabwendbarer Sachzwang? Objektive Standortlogik? Oder gar Schicksal? Nein, es ist recht einfach: Wir kriegen nur das, wofür wir auch kämpfen. Und wer sich gemeinsam organisiert, kämpft nicht alleine:
Die FAU ist eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft für Lohnabhängige, Auszubildende, Arbeitslose aus allen Berufsgruppen. Hier werden Entscheidungen von den Mitgliedern selber getroffen. Gekämpft wird einfach und konsequent, mit direkten Aktionen und Solidarität. Wir haben nämlich viele Möglichkeiten, Druck auszuüben und aktiv zu werden.

Wir wollen an diesem Abend nicht nur über den Anarchosyndikalismus und die FAU informieren, sondern auch über die Situation und Probleme vor Ort diskutieren.
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)
FAU Görlitz

21.06.2006
Kundgebung


14:00 Uhr

Leipzig
Simsonplatz
Gegen iranischen Antisemitismus - Solidarität mit Israel

Aus Anlass des Spiels der iranischen Nationalmannschaft in Leipzig rufen wir dazu auf, im Zeichen der Solidarität mit Israel und des Protests gegen die iranischen Vernichtungsdrohungen auf die Straße zu gehen.

Auf der Kundgebung werden sprechen:
Burkhard Jung (OBM Leipzigs, Grußwort)
Reinhard Bütikofer (Bündnis 90 / Die Grünen)
Michel Friedman (Keren Hayesod, angefragt)
Hamid Nowzari (Verein Iranischer Flüchtlinge Berlin)
Sacha Stawski (Honestly Concerned)
eine Vertreterin der ag antifa, Halle
Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig

israel-soli.de

21.06.2006
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
99,2, 94,4, 89,2MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

vorstellung von amnesty international leipzig
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

22.06.2006
Info-Veranstaltung


Halle
Ludwigstr. 37
Die Ausreiseeinrichtung Bramsche-Hesepe unter Beobachtung
Vortrag von Tobis Pieper

Tobias Pieper berichtet von seinem Besuch und den 'teilnehmenden Beobachtungen' im Rahmen seines 2-tägigen Aufenthalts in der Ausreiseeinrichtung Bramsche-Hesepe des Landes Niedersachsen. Zentrale Struktur des Konzeptes der forcierten 'Freiwilligkeit' der eigenen Ausreise ist ein zeitlich wie inhaltlich abgestuftes Belohnungs- und Bestrafungssystem, welches eingebunden ist in eine scheinbar umfassende Kontrolle des bewohnten Raumes. 80 MitarbeiterInnen sammeln Informationen über die ca. 500 BewohnerInnen, lassen diese zirkulieren und koordinieren diese zum Zwecke des Aufbaus von psychischem Druck. Möglich ist die Durchsetzung dieses Konzeptes durch eine Bündelung der bei der Entrechtung von Menschen involvierten repressiven Institutionen auf dem Lagerkomplex und deren inhaltlicher Koordinierung. Neben der Darstellung der Ausreiseeinrichtung in ihren Funktionsweisen soll eine Diskussion um die Einordnung der Ausreiseeinrichtungen in das bundesdeutsche Lagersystem stattfinden mit dem Fokus auf Ähnlichkeiten und Unterschiede zu der Ausreiseeinrichtung in Halberstadt.
VL

ludwigstrasse37.de

homepage(at)
ludwigstrasse37.de

23.06.2006
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2, 94,4, 89,2 MHz
Radio Island Nr. 24

Kameraden kloppen - Nazis in der Free-Fight-Szene
Good Bye BGR - Ein Nachruf
PIP (Public Information Platform - Online-Radio)

radio.conne-island.de

23.06.2006
Benefiz


21:00 Uhr

Leipzig
LIWI
Stockartstr. 11
Benefiz-Disse für die Kosten des 1. Mai
LIWI (Winfried von Kessler Lichtwirtschaft)

23.06.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

26.06.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
ChaiseLongue (Hinterhof)
Reilstraße 78
Who killed Bambi?
Das regressive Bedürfnis der veganen Tierrechtsszene

„Ignoranz tötet!“ Zu Beginn der 90er Jahre diente dieser Slogan als Kampfansage an die deutschen Verhältnisse. Damit sollte ein Land kritisiert werden, in dem Asylantenheime angezündet wurden, Nazihorden Ausländer durch die Straßen hetzten und Polizei und Öffentlichkeit diese Menschenjagden bestenfalls ignorierten. Mehr als zehn Jahre danach hat sich die Bundesrepublik von einer Pogromrepublik in einen Staat verwandelt, in dem Antifaschismus als Staatsreligion fungiert und Nazis gesellschaftlich marginalisiert sind. Dennoch wurden in Halle kürzlich Plakate verklebt, auf denen die Parole „Ignoranz tötet“ zu lesen war. Hierfür waren keine antifaschistischen Gruppen verantwortlich, die darauf aufmerksam machen wollten, dass der „Aufstand der Anständigen“ in einigen Gegenden Ostdeutschlands nicht stattgefunden hat, sondern Angehörige der veganen Tierrechtsszene. Auf den Plakaten wurde also nicht die übliche Antifa-Symbolik präsentiert; sie zeigten vielmehr Schachthof-Fotos mit zerstückelten Tieren und den Schriftzug „Schinken“. Mit dieser Kombination aus Rinderhälften und Antifa-Parole brachten die halleschen Tierfreunde die Auffassung der gesamten veganen Tierrechtsszene zum Ausdruck: Die Verfolgung und Ermordung von Menschen ist mit der Herstellung von Schinken zu vergleichen. Während sich ein Teil der Szene noch um eine Gleichsetzung von Mensch und Tier bemüht und den Holocaust mit Massentierhaltung vergleicht, predigt ihre Avantgarde bereits das „sanfte Verschwinden der Menschheit von der Erde“. Die vegane Welt ist dabei sauber in Gut und Böse unterteilt: Auf der einen Seite stehen die veganen Weltretter und ihre vier- und mehrbeinigen Freunde; auf der anderen Seite befinden sich fiese Tierfeinde, die von Profitgier, Blutrausch und Genusssucht angetrieben werden. Die Mehrheit der heutigen Tierrechtler zögert zwar, diese Personifikation der gesellschaftlichen Verhältnisse weiter zu konkretisieren und die „Mächte des Bösen“, von denen eine Veganer-Crew aus Essen vor einigen Jahren sprach, mit Name und Anschrift zu benennen. Die inoffiziellen Urväter der Bewegung – das völkische Milieu des 19. Jahrhunderts – waren hier allerdings weniger zimperlich; Richard Wagner und seine Freunde hatten auf die Frage „Who killed Bambi“ eine eindeutige Antwort parat: der Jude.
Im Rahmen des Vortrags soll nicht nur gezeigt werden, warum das Engagement der veganen Tierrechtler weder aufklärerisch noch emanzipatorisch ist. Es sollen zugleich die Fragen gestellt werden: In welcher Tradition steht die vegane Tierrechtsszene? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Tierliebe und Menschenhass? Und: Woher stammt das obsessive Verhältnis der Tierrechtler zu Splattervideos aus Schlachthöfen und Fotos von zerstückelten Tiere, ohne die offenbar keine vegane Kampagne auskommt?
ag „No tears for krauts“

nokrauts.antifa.net

27.06.2006
Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
City Control
Vortrag der Gruppe “Leipziger Kamera – Initiative gegen Überwachung” sowie Film “Citizen Cam”

Die Innenstadt ist nicht für alle da. Sie soll Attraktion für Touristen, Konsumenten und Investoren zu sein. Neue und alte Kontrollpraktiken und -techniken sind auf dem Vormarsch. Von oben schauen Videoüberwachungskameras zu, am Hauptbahnhof hält Wachpersonal eingedrungene Stadtstreicher in Schach, liest man in Leipzigs Stadtführer. "Sicherheit ist dabei längst zum Standortfaktor geworden," gibt Leipzigs Polizeidirektor Rolf Müller auf dem Editorial der Polizeiwebseite kund. Auf die Hintergründe von Videoüberwachung in Leipzig und was noch dazu gehört, soll im Vortrag eingegangen werden.
Infoladen
JBI
B12

left-action.de/b12

28.06.2006
bundesweite Demonstration


12:00 Uhr

Jena
Campus Ernst-Abbe-Platz
Ernst-Abbe-Platz, Jena
Protest gegen Unireform & Sozialabbau
Gegen Einführung von Studien- & "Verwaltungs"gebühren und der Entdemokratisierung der Hochschulen

Paris, Marburg und Frankfurt haben schon Gesicht gezeigt und sich lautstarke gemacht gegen die Einführung von Studiengebühren und gegen die Besetzung der Hochschulleitung mit einem Präsidenten der von Leuten aus Wirtschaft und Politik, anstatt von Studenten und Uni-Mitarbeitern, gewählt wird und nebenbei auch noch die wichtigsten Mitbestimmungsorgane abgeschafft werden!
Trefft euch mit uns um 12Uhr auf dem Ernst-Abbe-Platz und wir werden zeigen, was wir von der Hochschulreform halten!
AG Studiengebühren Jena

denkruine.de

ag_studiengebuehren_
jena(at)gmx.de

29.06.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Volkshaus – Saal im Hinterhof
Karl-Liebknechtstr. 32
Die Unwahrheit der Gesellschaft ist ihre Vorherrschaft über Individuum und Menschheit

Revolutionäres Ziel wäre – der Möglichkeit seiner Versöhnung wegen – nicht die Abschaffung des Widerspruchs zwischen Allgemeinheit und Individuum, sondern zunächst dessen praktische Anerkennung. Alle bisherige Gesellschaft zeigt ihre Unwahrheit in der Konfrontation mit dem kategorischen Imperativ Karl Marx`, welcher die – im Nationalsozialismus kulminierenden – Herrschaft falscher Allgemeinheit über Individuum und Menschheit denunziert. In der bürgerlichen Gesellschaft ist die Differenz zwischen dem verleugneten gesellschaftlichen Prinzip der Kapitalakkumulation und dem Individuum noch gesetzt. Die Differenz erscheint als notwendige – wenn auch hinsichtlich des falschen allgemeinen Prinzips. Im real existierenden Sozialismus wurden sie und das Individuum zu Gunsten der historischen Mission kassiert. Im Nationalsozialismus wurde das Allgemeine per se inhuman rassisch gedacht, das Individuum nur noch als Exemplar der Rasse, welches seinen Sinn nur im Kampf für sie erhält. Der Islamismus setzt in der vollständigen Aufopferungsbereitschaft des Individuums – diesmal im Namen der Umma – zu erneuten Vernichtungswerken an.
GiG (Gruppe in Gründung)

gig_leipzig(at)web.de
29.06.2006
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Cinema Libertaire: Zapatistas
Chronik einer Revolution

Mexiko,1. Januar 1994: Das Freihandelsabkommen NAFTA tritt in Kraft. Zeitgleich besetzt die EZLN Städte im Süden Mexikos. Sie ist der bewaffnete Teil der indigenen zapatistischen Bewegung in der Region Chiapas, die für die Rechte der indigenen Bevölkerung und gegen die neoliberale Ausbeutung kämpft. Im August 2003 wird dort eine Autonomieregierung ausgerufen. Der Film ist eine Chronik der vergangenen zehn Jahre: eine Region zwischen paramilitärischen Übergriffen und der breiten zivilgesellschaftlichen Mobilisierung durch die Zapatisten.
A-Gruppe

infoladen.de/libelle

a-gruppe(at)
no-log.org

30.06.2006 - 02.07.2006
Seminar


18:00 Uhr

Berlin
Liebe, Sex und Lohnarbeit
Ein Wochenendseminar

"Love is the answer!" - ein mäßig Erfolg versprechender, aber immer wieder gern gewählter Slogan für Lebensratgeber, die die Erfüllung in der Liebesbeziehung als Lösung aller individuellen Probleme anpreisen - wenn Menschen den anderen einfach unentfremdet als Menschen und nicht mehr als Zahl und Konkurrenz nehmen. Nicht nur Linke, die sich zu Gute halten, ganz reflektiert die sonst als Himmelsmacht gehandelte Liebe auf den Boden der realen Verhältnisse geholt zu haben, setzen eher auf alternative Beziehungskonzepte und die Suche nach "Lebensabschnittsgefährten". Dass Liebe überhaupt nicht mehr nur als gesellschaftlich-konventionelle Konversationsrhetorik im Auftrag familiärer Erbfolge angesehen wurde, sondern in Zusammenhang mit großen Begriffen wie Freiheit, Emanzipation, Individualität und Glück gebracht wird, ist ein historisches Phänomen, das wiederum mit der Herausbildung und Etablierung des aufgeklärten Bürgertums im 18. Jahrhundert einhergeht: Liebe als Sphäre des privaten Glücks, als Schutzraum vor gesellschaftlichen Zwängen. Auch die antibürgerlichen 68er reproduzieren im Modell der Freien Liebe noch das bürgerliche Glücksversprechen von Freiheit und der Unbedingtheit körperlicher Leidenschaften. Welche gesellschaftlichen Zumutungen durchwirken den vermeintlichen Schutzraum "Beziehung" und inwieweit affirmierten all die widerständig gedachten Vorstellungen der 68er Revolte von "Das Private ist Politisch" bis "Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment" den Horror des kapitalistischen Alltags? Welchen theoretischen Bezugsrahmen hatte die Kritik der 68er und wie wurde sie in Kommunebewegung, freier Liebe und neuer Sexualmoral praktisch und welche Formen nahm sie im Laufe der linken und liberalen Bewegungsgeschichte an? Und was ist am Ende am utopischen Gehalt der Liebe, in der es nur um das Individuum gehen soll, festzuhalten? Während des Wochenendseminars wollen wir zusammen diesen Fragestellungen nachgehen und anhand einzelner Texte diskutieren. Dem utopischen Gehalt der bürgerlich- wie antibürgerlichen Liebesvorstellung soll sowohl in seiner theoretischen Grundlegung in der Romantik, als auch in den praktischen Forderungen und Auseinandersetzung der im Zuge der 68er entwickelten Vorstellungen nachgegangen werden. Die Sphärentrennung von privatem und öffentlichem Bereich, die Geschlechterfrage und die Herausbildung der bürgerlichen Geschlechtscharaktere werden im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung der Liebesvorstellung und der an sie geknüpften individuellen Bedürfnisse (all you need is love) mit berücksichtigt werden.
jungelinke

junge-linke.de

info(at)junge-linke.de
01.07.2006
Benefiz


Halle
Ludwigstr. 37
Benefiz gegen das Abschiebelager in Halberstadt
VL

ludwigstrasse37.de

homepage(at)
ludwigstrasse37.de

03.07.2006
Lesung


Halle
Ludwigstr. 37
Das Buch vom Klauen
Buchlesung mit Jörg Sundermeier

Diebstahl ist eine heikle Sache, denn die oder der Bestohlene stimmt dem Raub zumeist nicht zu. Wenn also geklaut, geklemmt, angeschafft, organisiert, besorgt, hinterzogen oder aber ein Preis erhöht wird, gibt es Interessenskonflikte. Die, die sich des Mundraubs, des Betruges oder des Beischlafdiebstahls schuldig gemacht haben, versuchen zu entkommen oder erfinden Ausflüchte. Ob, wie und warum das gelingt oder nicht, ist die Frage, die hinter all den Geschichten dieses Buches steht.
VL

ludwigstrasse37.de

homepage(at)
ludwigstrasse37.de

05.07.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Berlin
Infoladen Daneben
Liebigstr 34 Friedrichshain
Push down naziscum
Für antifaschistischen Lifestyle und nazifreie Strassen

Das vierte Jahr in Folge wird Gera am 15.Juli zum Aufmarschplatz von Nazis. Unter dem Titel "Rock für Deutschland" wollen NPD, Kameradschaften und Rechtsrockbands erneut nationalsozialistische, rassistische und antisemitische Propaganda verbreiten. Doch auch den Rest des Jahres können sie sich in Gera gesellschaftlich etablieren, organisieren und Übergriffe begehen. Um diesem Normalzustand den Kampf anzusagen, Nazis nirgends zu akzeptieren und antifaschistischen Lifestyle zu leben, rufen wir zum Left Beats Open Air und Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" in Gera auf.

Dazu liefert die Infoveranstaltung Hintergründe zu den Vorhaben lokaler Nazis am 15. Juli, Darstellung der Zustände vor Ort, Näheres über die Innovationen der Antifaschistischen Aktion Gera [AAG] und Tipps für Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland".

Alle Aktionen, Infoabende und Warm up Discos gibt es auf unserer Website.
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

push-down.tk

aag.antifa.net

antifa-aktion.info

05.07.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2, 94,4, 89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

Die Drugscouts stellen sich vor und berichten speziell über die Gefahren des Alkoholismus.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

06.07.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Volkshaus – Saal im Hinterhof
Karl-Liebknechtstr. 32
Krisenbewältigung ohne Ende – Nationalsozialismus und Islamismus

Die Beschäftigung mit dem politischen Islam/Islamismus ist keine voluntaristische Entscheidung, sondern sie wird durch die Entwicklungen der letzten Jahre notwendig. Spätestens der 11. September 2001 machte die Gefährlichkeit der weltweit agierenden Bewegung religiöser Fanatiker deutlich. Ziel der Islamisten ist der Mord an Juden, die Zerstörung Israels und der USA sowie der Kampf gegen den als dekadent angesehenen Westen und dessen Werte. Dies nähert den Islamismus der Ideologie des Nationalsozialismus an, zu der sich ein Vergleich angesichts der jüngsten antisemitischen Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinejad geradezu aufdrängt. Doch worin besteht die Berechtigung, von „Islamfaschismus“ oder „Islamnazismus“ zu sprechen? Was macht den Kern von Nationalsozialismus und Islamismus aus? Worin liegt ihre Differenz?
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, muss verschiedenes berücksichtigt werden. Neben den historischen Verbindungslinien zwischen dem NS und den ersten islamistischen Bewegungen muss auch die manifeste Krise in der arabischen Welt, sei es in der Ökonomie, der Politik oder im Bildungswesen, reflektiert werden. Vorab ist jedoch zu klären, was unter „Krise“ überhaupt zu verstehen ist.
GiG (Gruppe in Gründung)

gig_leipzig(at)web.de
06.07.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Dresden
AZ Conni
Rudolf Leonhard Str 39
Push down naziscum
Für antifaschistischen Lifestyle und nazifreie Strassen

Das vierte Jahr in Folge wird Gera zum Aufmarschplatz von Nazis. Unter dem Titel "Rock für Deutschland" wollen NPD, Kameradschaften und Rechtsrockbands erneut nationalsozialistische, rassistische und antisemitische Propaganda verbreiten. Doch auch den Rest des Jahres können sie sich in Gera gesellschaftlich etablieren, organisieren und Übergriffe begehen. Um diesem Normalzustand den Kampf anzusagen, Nazis nirgends zu akzeptieren und antifaschistischen Lifestyle zu leben, rufen wir zum Left Beats Open Air und Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" in Gera auf.

Dazu liefert die Infoveranstaltung Hintergründe zu den Vorhaben lokaler Nazis am 15. Juli, Darstellung der Zustände vor Ort, Näheres über die Innovationen der Antifaschistischen Aktion Gera [AAG] und Tipps für Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland".

Alle Aktionen, Infoabende und Warm up Discos gibt es auf unserer Website.
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

Autonome Antifa Koordination Thüringen [A²KT]

push-down.tk

aag.antifa.net

antifa-aktion.info

07.07.2006
Benefiz


Leipzig
G16
Gießerstr. 16
Umsonstladen-Benefiz
G16 (Wohnprojekt)

gieszer16.org

umsonstladen-
leipzig.tk


homebase(at)
gieszer16.org

07.07.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str 3
Push down naziscum
Für antifaschistischen Lifestyle und nazifreie Strassen

Das vierte Jahr in Folge wird Gera zum Aufmarschplatz von Nazis. Unter dem Titel "Rock für Deutschland" wollen NPD, Kameradschaften und Rechtsrockbands erneut nationalsozialistische, rassistische und antisemitische Propaganda verbreiten. Doch auch den Rest des Jahres können sie sich in Gera gesellschaftlich etablieren, organisieren und Übergriffe begehen. Um diesem Normalzustand den Kampf anzusagen, Nazis nirgends zu akzeptieren und antifaschistischen Lifestyle zu leben, rufen wir zum Left Beats Open Air und Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" in Gera auf.

Dazu liefert die Infoveranstaltung Hintergründe zu den Vorhaben lokaler Nazis am 15. Juli, Darstellung der Zustände vor Ort, Näheres über die Innovationen der Antifaschistischen Aktion Gera [AAG] und Tipps für Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland".

Alle Aktionen, Infoabende und Warm up Discos gibt es auf unserer Website.
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

Autonome Antifa Koordination Thüringen [A²KT]

push-down.tk

aag.antifa.net

antifa-aktion.info

08.07.2006
Benefiz


Leipzig
ZORO
Bornaische Str. 54 HH
Gera-Antifa-Benefiz
Zoro

08.07.2006
Info-Veranstaltung


15:00 Uhr

Jena
Cafe Wagner
Wagnergasse 26
Push down naziscum
Für antifaschistischen Lifestyle und nazifreie Strassen

Das vierte Jahr in Folge wird Gera zum Aufmarschplatz von Nazis. Unter dem Titel "Rock für Deutschland" wollen NPD, Kameradschaften und Rechtsrockbands erneut nationalsozialistische, rassistische und antisemitische Propaganda verbreiten. Doch auch den Rest des Jahres können sie sich in Gera gesellschaftlich etablieren, organisieren und Übergriffe begehen. Um diesem Normalzustand den Kampf anzusagen, Nazis nirgends zu akzeptieren und antifaschistischen Lifestyle zu leben, rufen wir zum Left Beats Open Air und Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" in Gera auf.

Dazu liefert die Infoveranstaltung Hintergründe zu den Vorhaben lokaler Nazis am 15. Juli, Darstellung der Zustände vor Ort, Näheres über die Innovationen der Antifaschistischen Aktion Gera [AAG] und Tipps für Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland".

Alle Aktionen, Infoabende und Warm up Discos gibt es auf unserer Website.
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

Autonome Antifa Koordination Thüringen [A²KT]

push-down.tk

aag.antifa.net

antifa-aktion.info

08.07.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Zoro
Bornaische Str 54
Push down naziscum - Warm up Benefiz Disco
Für antifaschistischen Lifestyle und nazifreie Strassen

Das vierte Jahr in Folge wird Gera am 15.Juli zum Aufmarschplatz von Nazis. Unter dem Titel "Rock für Deutschland" wollen NPD, Kameradschaften und Rechtsrockbands erneut nationalsozialistische, rassistische und antisemitische Propaganda verbreiten. Doch auch den Rest des Jahres können sie sich in Gera gesellschaftlich etablieren, organisieren und Übergriffe begehen. Um diesem Normalzustand den Kampf anzusagen, Nazis nirgends zu akzeptieren und antifaschistischen Lifestyle zu leben, rufen wir zum Left Beats Open Air und Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" in Gera auf.

Mit Drum and Base, Electro, Hip Hop und Techno Beats ein kultureller Beitrag gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" und für alle die Möglichkeit sich für die Aktionen aufzuwärmen. Außerdem gibt es Flyer, Aufkleber, Buttons und mehr gratis an der Infotheke.

Line up:

Xadaver [Breakcore | Leipzig]
DJ Nase [Drum'n'Base | Your City Gera]
DJ Petz [Drum'n'Base, Techno, Minimal | Your city Gera]
support from Erfurt
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]
Autonome Antifa Koordination Thüringen [A²KT]

push-down.tk

aag.antifa.net

antifa-aktion.info

11.07.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Volkshaus (kleiner Saal)
Karl-Liebknecht-Str. 30-32
Der Atomkonflikt mit Iran
Vorkriegsdiplomatie des Westens gegen Iran: Massenvernichtungswaffen – nur für „uns“

- Was hat dem Iran die Feindschaft der USA eingetragen? Warum pocht der Iran auf sein „souveränes Recht auf eine nationale Urananreicherung?“
- Was regelt der „Atomwaffensperrvertrag“ und warum sind die USA mit diesem Vertrag nicht mehr zufrieden?
- Welche Rolle spielt im Atomkonflikt mit dem Iran die „EU-Troika“ (Großbritannien, Frankreich und Deutschland)? Worin besteht die friedliche Alternative der europäischen Diplomatie?
GegenStandpunkt

gegenstandpunkt.com/
jourfixe/leipzig.htm


11.07.2006
Diskussions-
Veranstaltung, Film


19:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Submission

In Andenken an Theo van Gogh und in Solidarität mit Ayaan Hirsi Ali wird der Film "Submission" gezeigt. Im Anschluss referiert Horst Pankow über islamische Frauenfeindschaft und das Verständnis vieler Deutscher für die islamistische Barbarei.
BGAL

israel-soli.de

11.07.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
Hörsaal B, Melanchthonianum
Universitätsplatz Halle
Feindaufklärung und Reeducation
Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus. Vortrag von Stephan Grigat

Die Radikalität der besten Arbeiten der Kritischen Theorie resultiert daraus, in der Kritik der kapitalistischen Gesellschaft sich dessen bewußt zu werden, daß allererst die ebenso zwanghafte wie selbstgewählte Reaktion auf diese Gesellschaft abzuwehren ist: der Vernichtungswahn der regressiven Antikapitalisten. Darin ist die Erfahrung der nationalsozialistischen Verfolgung bei Adorno und Horkheimer zur Grundlage einer Kritik geworden, die den Marxismus hinter sich lassen mußte, um die Befreiung mit der kritischen Theorie von Marx noch denken zu können. Was bedeutet das Denken von Adorno, Horkheimer und Marcuse heute vor dem Hintergrund der Diskussionen über Israel und Zionismus, über Islamismus und den amerikanischen 'War on Terror', über postnazistische Gesellschaft und die Position der Kritik?
Stephan Grigat, Mitglied von Café Critique, Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft in Wien, Research Fellow in Tel Aviv, Autor u. a. in Konkret und Jungle World.
ag antifa im Stura

antifa.uni-halle.de

agantifa(at)
freenet.de

13.07.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Volkshaus – Saal im Hinterhof
Karl-Liebknechtstr. 32
Leben wir noch in einer bürgerlichen Gesellschaft?

„Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,/ in allen Lüften hallt es wie Geschrei./ Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei/ und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.“ schreibt Jacob van Hoddis im Jahre 1911. Am Vorabend des ersten Weltkrieges antizipierten Teile des deutschen Bürgertums den eigenen Untergang, andere betrieben ihn fleißig, indem sie den heraufziehenden Krieg als notwendige Reinigung der ‚verfaulenden` bürgerlichen Moderne begrüßten und alles dafür taten, dass der Krieg auch eintrete. Spätestens seit diesem Zeitpunkt gibt es kein einheitliches bürgerliches Selbstbewusstsein mehr und so spricht man auch heute allenthalben von der nachbürgerlichen Gesellschaft. Die antideutsche Linke lässt es sich dabei nicht nehmen, nach dem Sein dieses Bewusstseins zu fragen und macht die ökonomischen Verhältnisse für das Ende des Bürgertums (mit-) verantwortlich. Diese Untergangsszenarien – bei aller Berechtigung der Intention des Verstehens von Auschwitz und seines Nachwirkens – machen den Begriff der bürgerlichen Gesellschaft nicht überflüssig. Citoyen (Staatsbürger) und Bourgeois (Marktbürger) sind nach wie vor zentrale Charaktermasken der Vermittlung von Individuum und Gesellschaft und bilden auch heute noch wesentliche Kerne der Konstitution von Subjektivität.
GiG (Gruppe in Gründung)

gig_leipzig(at)web.de
14.07.2006 - 16.07.2006
Seminar


18:00 Uhr

Hannover
Nähere Infos bei Anmeldung
Der Geist der Verfassung und das Gespenst des Kommunismus
jungelinke-Wochenendseminar über das KPD-Verbot 1956 und die Geschichte der KPD

Als 1956 das Bundesverfassungsgericht die KPD verbot, war die kommunistische Partei weit davon entfernt, eine wirkliche Bedrohung für den deutschen Staat darzustellen. Warum legte dieser trotzdem so großen Wert darauf diese Partei zu verbieten, was genau ist 1956 in Deutschland verboten worden und was damit geschützt? Was will der deutsche Staat von seinen Parteien und wie steht das Verbot zur Meinungs- und Versammlungsfreiheit? Wie haben liberale und linke
Kritiker heute und damals darauf reagiert?

In der Verbotsbegründung definiert das Bundesverfassungsgericht zudem die "freiheitlich-demokratische Grundordnung". Ist damit die Neutralität des Grundgesetztes bezüglich der ökonomischen Ordnung aufgehoben, oder sind Freiheit, Gleichheit und Privateigentum vielleicht doch nicht so neutral? Und was genau soll die freiheitlich-demokratische Grundordnung eigentlich sein?

Schließlich wollen wir betrachten, was das KPD-Verbot für Auswirkungen auf linke und oppositionelle Bewegungen und Gruppen in der BRD in der Folge gehabt hat und wie andere Nationen 'ihre' kommunistischen Parteien zerschlagen haben.

Generell gilt: So schnell als möglich unter www.junge-linke.de anmelden und einen Platz sichern. Du erhältst dann innerhalb einer Woche eine Bestätigung von uns. Teilnahmebeitrag: 15,- Euro (20,- Euro Förderbeitrag) - darin enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und Materialkosten. Wer nicht erscheint, ohne sich spätestens 14 Tage vor dem Seminar abzumelden, löhnt trotzdem.
jungelinke

junge-linke.de

info(at)junge-linke.de
14.07.2006
Kundgebung


18:00 Uhr

Gera
Platz der Demokratie
Left Beats Open Air
Push down naziscum - Für antifaschistischen Lifestyle und nazifreie Strassen

Das vierte Jahr in Folge wird Gera zum Aufmarschplatz von Nazis. Unter dem Titel "Rock für Deutschland" wollen NPD, Kameradschaften und Rechtsrockbands erneut nationalsozialistische, rassistische und antisemitische Propaganda verbreiten. Doch auch den Rest des Jahres können sie sich in Gera gesellschaftlich etablieren, organisieren und Übergriffe begehen. Um diesem Normalzustand den Kampf anzusagen, Nazis nirgends zu akzeptieren und antifaschistischen Lifestyle zu leben, rufen wir zum Left Beats Open Air und Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" in Gera auf.

Open Air

Kundgebung and Left Beats für antifaschistischen Lifestyle und nazifreie Strassen mit:

Egotronic [Electro]
Dust Bunnys [Noise Pop]
Microphone Mafia [Hip Hop]

Alle Aktionen, Infoabende und Warm up Discos gibt es auf unserer Website.
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]

Autonome Antifa Koordination Thüringen [A²KT]

push-down.tk

aag.antifa.net

antifa-aktion.info

14.07.2006
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Wintergartensaal im Volkshaus
Karl-Liebknecht-Straße 32
Wider das Vergessen
ZeitzeugInnen berichten

Ernst Grube erzählt über seine Zeit im Konzentrationslager Theresienstadt
zeitzeuginnen.de.vu

zeitzeuginnen(at)web.de
Alternativ Leben e.V., Kolonnadenstr. 19, Leipzig
14.07.2006
Benefiz


21:00 Uhr

Leipzig
Lichtwirtschaft
Stockartstraße 11
Antifabenefiz
LeA (Leipziger Antifagruppe)

15.07.2006
überregionale Demonstration


11:00 Uhr

Gera
Museumsplatz
Push down naziscum
Für antifaschistischen Lifestyle und nazifreie Strassen

Push down naziscum
Für antifaschistischen Lifestyle und nazifreie Strassen

Das vierte Jahr in Folge wird Gera zum Aufmarschplatz von Nazis. Unter dem Titel "Rock für Deutschland" wollen NPD,

Kameradschaften und Rechtsrockbands erneut nationalsozialistische, rassistische und antisemitische Propaganda verbreiten.

Doch auch den Rest des Jahres können sie sich in Gera gesellschaftlich etablieren, organisieren und Übergriffe begehen. Um

diesem Normalzustand den Kampf anzusagen, Nazis nirgends zu akzeptieren und antifaschistischen Lifestyle zu leben, rufen wir

zum Left Beats Open Air und Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" in Gera auf.

------------------------
Aktionen
------------------------

Open Air

Kundgebung and Left Beats für antifaschistischen Lifestyle und nazifreie Strassen mit:

Egotronic [Electro]
Dust Bunnys [Noise Pop]
Microphone Mafia [Hip Hop]

14.07.2006 _ Gera _ 18h _ Platz der Demokratie


Demonstration

Demonstration gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" mit Antifa Block.

15.07.2006 _ Gera _ 11h _ Museumsplatz

------------------------
Infoabende
------------------------

Infoabend Erfurt

Hintergründe zu den Vorhaben lokaler Nazis am 15. Juli, Darstellung der Zustände vor Ort, Näheres über die Innovationen der

Antifaschistischen Aktion Gera [AAG] und Tipps für Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland".
Konzert im Anschluss.

15.06.2006 _ Erfurt _ 20h _ Rudolstädter Str 1 _ Squat


Infoabend Göttingen

Hintergründe zu den Vorhaben lokaler Nazis am 15. Juli, Darstellung der Zustände vor Ort, Näheres über die Innovationen der

Antifaschistischen Aktion Gera [AAG] und Tipps für Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland".
Warm Up Disco im Anschluss

24.06.2006 _ Göttingen _ 20h _ Geismarl. Str 19 _ T-Keller


Infoabend Berlin

Hintergründe zu den Vorhaben lokaler Nazis am 15. Juli, Darstellung der Zustände vor Ort, Näheres über die Innovationen der

Antifaschistischen Aktion Gera [AAG] und Tipps für Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland".
Warm Up Disco in Berlin am 07.07.2006

05.07.2006 _ Berlin _ 20h _ Liebigstr. _ Infoladen Daneben


Infoabend Dresden

Hintergründe zu den Vorhaben lokaler Nazis am 15. Juli, Darstellung der Zustände vor Ort, Näheres über die Innovationen der

Antifaschistischen Aktion Gera [AAG] und Tipps für Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland".

06.07.2006 _ Dresden _ 20h _ Rudolf L. Str 39 _ AZ Conni


Infoabend Leipzig

Hintergründe zu den Vorhaben lokaler Nazis am 15. Juli, Darstellung der Zustände vor Ort, Näheres über die Innovationen der

Antifaschistischen Aktion Gera [AAG] und Tipps für Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland".
Warm Up Disco in Leipzig am 08.07.2006

07.07.2006 _ Leipzig _ 20h _ Koburger Str 3 _ Conne Island


Infoabend Jena

Hintergründe zu den Vorhaben lokaler Nazis am 15. Juli, Darstellung der Zustände vor Ort, Näheres über die Innovationen der

Antifaschistischen Aktion Gera [AAG] und Tipps für Aktionen gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland".

08.07.2006 _ Jena _ 15h _ Wagnergasse 26_ Cafe Wagner

------------------------
Warm up Discos
------------------------

Warm Up Disco Göttingen

Ein kultureller Beitrag gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" und für alle die Möglichkeit sich für die Aktionen

aufzuwärmen. Außerdem gibt es Flyer, Aufkleber, Buttons und mehr gratis an der Infotheke.

24.06.2006 _ Göttingen _ 22h _ Geismarl. Str 19 _ T-Keller


Warm Up Disco Berlin

Ein kultureller Beitrag gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" und für alle die Möglichkeit sich für die Aktionen

aufzuwärmen. Außerdem gibt es Flyer, Aufkleber, Buttons und mehr gratis an der Infotheke.

watch out for the date_ Berlin


Warm Up Disco Leipzig

Mit Drum and Base, Electro, Hip Hop und Techno Beats ein kultureller Beitrag gegen das Nazikonzert "Rock für Deutschland" und

für alle die Möglichkeit sich für die Aktionen aufzuwärmen. Außerdem gibt es Flyer, Aufkleber, Buttons und mehr gratis an der

Infotheke.

08.07.2006 _ Leipzig _ 20h _ Bornaische Str 54 _ ZORO
Antifaschistische Aktion Gera [AAG]
Autonome Antifa Koordination Thüringen [A²KT]

push-down.tk

aag.antifa.net

15.07.2006
Kundgebung


13:00 Uhr

Leipzig
Nikolaikirchhof
Fight homophobia! Free René
Gegen die Kriminalisierung des Warschauer CSD

Am 10. Juni diesen Jahres fand in Warschau die Parada Rownosci, die Gleichberechtigungsparade für die Anerkennung homo-, bi- und transexueller Lebensweisen, zum ersten Mal seit drei Jahren ohne vorheriges Verbot statt.

Noch im letzten Jahr war das Verbot durch den damaligen Bürgermeister von Warschau und jetzigen polnischen Präsidenten Lech Kaczynski lapidar mit dem Satz begründet worden, er sei “ein Gegner der Unterstützung schwulorientierten Verhaltens”.
Allein diese Aussage zeigt deutlich, welches Klima in Polen bereits zu diesem Zeitpunkt herrschte: Homosexualität wurde immer wieder als Perversion und Krankheit durch RegierungspolitikerInnen bezeichnet.

Auch der Berliner Rene K. hatte sich an der Parade beteiligt.
Er sitzt seit nunmehr einem Monat in Untersuchungshaft in einem Warschauer Gefängnis.

- Wir solidarisieren uns mit allen Gefangengenommenen TeilnehmerInnen der Warschauer Gleichheitsparade und fordern deren sofortige Freilassung.
- Wir verurteilen die unhaltbare Situation LesBiSchwulTrans-Menschen in Polen.
- Wir nehmen die Einschränkung der Menschenrechte und staatlich sanktionierte Gewalttaten und Reppression gegen LesBiSchwulTrans-Menschen und deren SymphatisantInnen auf keinen Fall hin und fordern die polnische Regierung auf, die Rechte aller Menschen zu achten und zu schützen.
- Wir fordern die polnische Presse und den polnischen Staat auf die politische Hetze gegen die Gleichheitsparade einzustellen.
- Wir solidarieseiren uns mit allen Menschen in Polen, die für die Rechte von sexuellen Minderheiten eintreten.
Leipziger Soli-Bündnis

queerberlin.tk

15.07.2006
Aktionstag(e)


14:00 Uhr

Leipzig
Connewitz Kreuz
Multikulturelles Straßenfest

Wie immer wird dieser Tag den BesucherInnen eine bunte Mischung an Unterhaltung, Information und kulturellem Austausch bieten. Verschiedene KünstlerInnen und Vereine werden das Fest mit uns gemeinsam gestalten. Gruppen und Initiativen aus dem Viertel werden ihrer Arbeit präsentieren. Einige Gewerbetreibende bieten Waren aus aller Welt an.
Gesellschaft für Völkerverständigung e.V.

gfvv-leipzig.de

info(at)gfvv-
leipzig.de

16.07.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


16:00 Uhr

Magdeburg
BUND
Olvenstedter Str. 10
Wunsiedel, Halbe, Mittenwald und Dresden - Großereignisse für alte und neue Nazis
Infoveranstaltung zur Kampagne NS-Verherrlichung-stoppen

Der "Hess-Gedenkmarsch" in Wunsiedel, das "Heldengedenken" in Halbe, der Aufmarsch in Dresden und das "Gebirgsjäger-Treffen" von SS-Veteranen in Mittenwald sind Ereignisse, die beispielhaft für die Verherrlichung des Nationalsozialismus, für die Verdrehung und Relativierung der deutschen Geschichte stehen. Die Kampagne NS-Verherrlichung stoppen! hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur den Rudolf-Hess-Gedenkmarsch in Wunsiedel zu thematisieren, sondern die Verbindungen zwischen diesen Ereignissen aufzuzeigen. Neben inhaltlichen Parallelen, ist es die Gemeinsamkeit des Großereignisses, durch die eine nationalsozialistische Erlebniswelt mit einer besonderen Anziehungskraft geschaffen werden soll.

Dem stellen wir uns entgegen - egal ob im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter!

Außerdem: Buskarten-Vorverkauf für die gemeinsame Fahrt nach Wunsiedel
antifa infoportal magdeburg

a-i-p.tk

ns-verherrlichung-
stoppen.tk


die-perfekte-
welle(at)gmx.de

18.07.2006
Film


21:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Fremde Haut
Ein Film von Angelina Maccarone (Sommerkino - umsonst und draußen)

Sie ist jung, sie ist schön, sie ist intelligent. Und sie liebt Frauen. Dafür droht der Dolmetscherin Fariba (Jasmin Tabatabai) in ihrem Heimatland Iran die Todesstrafe. Nachdem ihr lesbisches Verhältnis von unerbittlichen Sittenwächtern entdeckt wurde, flieht sie nach Deutschland. Nach Ablehnung ihres Asylantrages am Flughafen Frankfurt droht ihr die Abschiebung. Der Selbstmord eines iranischen Mitinsassen (Navid Akhavan) eröffnet ihr einen Ausweg aus der verzweifelten Situation: Fariba nimmt seine Identität an und erhält als Siamak Mustafai eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung in der schwäbischen Provinz. Die kultivierte Großstädterin in fremder Haut landet in einem kleinen Kaff. Sie kennt Deutschland aus der Literatur - auf Sielmingen ist sie nicht vorbereitet.
Sie spricht wie ein Mann, geht wie ein Mann, gibt sich wie ein Mann. Und will nur eins: ihre weibliche Identität zurück. Um einen falschen Pass bezahlen zu können, arbeitet sie illegal in einer Sauerkrautfabrik und lernt Anne (Anneke Kim Sarnau) kennen, eine junge Kollegin. Die findet Gefallen an dem seltsamen Fremden. Fariba kann nicht widerstehen, zögert aber, ihren Gefühlen nachzugeben, um ihre Siamak-Fassade nicht zu gefährden; dann offenbart sie ihr Geheimnis und das Glück scheint zum Greifen nah.
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)

left-action.de/afb

19.07.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
18. AntifaCamp in Weimar/ Buchenwald

Infos zum Ablauf, Inhalt, VeranstalterInnen
Camp-Vorbereitungsgruppe

antifacamp.de.vu

19.07.2006
Film


22:00 Uhr

Leipzig
G16
Gießerstraße 16
Cinema Libertaire: A las barricadas III
Sommerkino zum 70. Jahrestag der span. Revolution

Am. 19.7. jährt sich zum 70. Mal die Niederschlagung des faschistischen Franco-Putsches durch die sich selbst bewaffnenden vor allem anarchosyndikalistischen ArbeiterInnen und BäuerInnen und die darauf folgende soziale Umwälzung in großen Teilen des republikanischen Territoriums - die soziale Revolution, die Enteignung des Bodens und der Fabriken und die (für kurze Zeit) Selbstverwaltung durch die ArbeiterInnen und Menschen in den Dörfern.

Es werden gezeigt:
- eine Doku zu den Ereignissen 1936 (Pueblas en armas)
- ein verfilmtes Theaterstück, das sich dem Thema annimmt
- Vivir la Utopia - Doku zur Entwicklung anarchistischer Kultur und Denkens
A-Gruppe

20.07.2006
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Uni-Innenhof
AntiKa VICTORY - Party!

Mit unserer Kampagne SMASH SURVEILLANCE! haben wir die geplante Installation von Überwachungskameras in den Hörsälen der Leipziger Uni verhindert. Das muss gefeiert werden! Join the glory!

Acid, Milch & Honig (ElektroPop)
Monozid (Postpunk)
Mom’s glorious sons (Pop-Hardcore)

Der Eintritt ist frei!
AntiKa (Gruppe überwachungskritischer Studierender)

21.07.2006 - 23.07.2006
Veranstaltung


Berlin
Brotfabrik Berlin
Caligariplatz 1
PunkEcho
Widerhall von Überall

Vom 21.-23.Juli feiern wir in der Brotfabrik 30 Jahre Punk! Lesungen (u.a. Jan Off,Martin Büsser), Vorträge (u.a. Pankow,Atlanta), Workshops, Fanzine-und Labelmesse, Ausstellung (bis zum 18.8. in der Galerie) und natürlich Konzerte (u.a. The Shocks, The Now-Denial, PVC, The Very Job Agency).
punkecho.brotfabrik-berlin.de

punkecho(at)web.de
21.07.2006
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2, 94,4, 89,2 MHz
Radio Island Nr. 25
De la calle - Hiphop in Kolumbien

Ein Beitrag über die Geschichte der HipHop-Bewegung und ihre aktuelle Entwicklungsprozesse. Verschiedene Projekte und junge Nachwuchskünstler kommen zu Wort und berichten über die Vielfalt und Probleme der HipHop-Szene
PIP (Public Information Platform - Online-Radio)

public-ip.org

24.07.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Zeitgeschichtliches Forum
Grimmaische Straße 6
Die aktuelle Situation in Israel, den palästinensischen Gebieten und im Libanon
Veranstaltung mit Ilan Mor (Gesandter der israelischen Botschaft in Berlin)

Die Situation in Israel hat sich im letzten Jahr dramatisch verändert. Der einseitige Rückzug aus dem Gaza Streifen hat eine grundlegende Wandlung der politischen Landschaft mit sich gebracht. Die neue Regierungspartei Kadima versucht unter Ministerpräsident Olmert die von Sharon initiierte Politik fortzusetzen; mit ungewissem Ausgang.
Auf palästinensischer Seite sind die internen Konflikte seit dem Tode Arafats in voller Schärfe ausgebrochen. Bei der Wahl in den palästinensischen Gebieten errang die Hamas die absolute Mehrheit im Parlament. Sie fordert die Auslöschung Israels, erkennt internationale Abkommen nicht an und fördert den Terror gegen israelische Zivilisten. Es kam zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der Fatah und denen der Hamas. Israel wurde fast täglich mit Kassam Raketen beschossen. Die Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit hat die Situation so stark eskaliert, dass Israel zum ersten Mal seit dem Abzug einen Militäreinsatz im Gaza Streifen durchführt.
Um die Situation weiter anzuheizen, hat die von Syrien und dem Iran unterstützte Terrororganisation Hisbollah bei einem Überfall auf eine Patrouille in Israel mehrere Soldaten getötet und zwei weitere verschleppt, Ehud Goldwasser und Eldad Regev. Seit dem Rückzug Israels aus dem südlichen Libanon im Jahre 2000 hat die Hisbollah ihre Stellung dort gefestigt. Es fanden regelmäßig Anschläge auf Israel statt. Obwohl der libanesische Staat nach einer UN Resolution verpflichtet ist, die islamistische Miliz zu entwaffnen, ist dies bisher nicht geschehen. Dies zwang Israel zu handeln und gegen die Hisbollah vorzugehen.
Wie stehen vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen die Chancen für eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses? Gibt es für Israel eine Alternative zur Fortsetzung der Politik der einseitigen Trennung von den Palästinensern? Was bezweckt Israel mit den derzeitigen Militäreinsätzen? Wie sind aus israelischer Sicht die Reaktionen der EU und Deutschlands darauf zu bewerten?
BGAL

israel-soli.de

bga(at)israel-soli.de
25.07.2006
Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Polnische Lebensarten
Vortrag von einem LAIKA-Autoren sowie Film

Es war nie einfach, in Polen homosexuell zu sein. Seitdem das Land einen neuen Präsidenten hat, jagt eine Hetzkampagne auf Schwule und Lesben die andere. Die neue
polnische Regierung propagiert, dass Homosexuelle die polnische Lebensart bedrohen und aus dem öffentlichen Leben zu verschwinden haben, bzw. dass man sie sogar in Umerziehungslager stecken sollte. Die Schwulen waren eines ihrer Lieblingsthemen im Wahlkampf. Die Konservativen wissen, dass die Abneigung gegen Homosexuelle tief verankert ist im katholischen Polen. Es ist ein einfaches Spiel. Gezeigt wird ein Film zum Thema Homophobie in Polen und es gibt einen Bericht von der Gleichheitsparade (Parada Równosci) am 10. Juni 2006 in Warschau.
Infoladen
JBI
B12

left-action.de/b12

29.07.2006
Veranstaltung


12:00 Uhr

Leipzig
Connewitzer Kreuz
Global Space Odyssey
Dance The Movement

Die alljährliche Abschlußkundgebung mit Essen, Trinken, Musik, und sonstigem Entertainment findet auf dem Richard-Wagner-Hain statt
global-space-
leipzig.org


GlobalSpaceOdyssey(at)web.de
29.07.2006 - 05.08.2006
Aktionstag(e)


15:00 Uhr

Göttingen
Haus der Kulturen Göttingen
Hagenweg 2e
Autoorganisationstreffen

Themen des Autoorganisationstreffen sollen sein:
*Kommunegründung,
*Selbstorganisation,
*Selbstversorgung &
*Freiräume

Schlafsaal für 100 Personen, Großes Gelände, für ein paar Zelte auch Platz vorhanden.
Die Workshops könnt ihr in verschiedenen Räumen in Göttingen anbieten!
E.A.
Kommunegründungsgruppe aus Göttingen und Bochum

autoorga-goettingen.net.tf

wohnprojekt(
at)arcor.de

02.08.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
89,2, 94,4, 89,2 MHz
niedlich punk & altertümliche radikalität

Menschenrechtslage in Mexiko
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

www.ruebenfunk(
at)gmx.net

05.08.2006 - 13.08.2006
Camp


Weimar / Buchenwald
18. Antifa-Camp

Am 12.8. Naziaufmarsch gegen das Antifa-Camp verhindern!
buchenwald-
camp.antifa.de


05.08.2006
Gegen-Aktivitäten


12:30 Uhr

Dresden
Parkhotel
Bautzner Str./Haltestelle Blattleite der Linie 11
Der "Deutschen Stimme" die Sprache verschlagen!
Demonstration gegen das NPD-Pressefest in Dresden

Über der dörflichen Ruhe Dresden Pappritz' liegt ein dunkler Schatten. Verursacht wird dieser nicht, wie mensch vielleicht vermuten könnte, durch den Dresdner Fernsehturm, sondern durch das am 5. August dort stattfindende "Pressefest" der NPD-Parteizeitung "Deutsche Stimme".

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise zur Demo: 11.30 Uhr Albertplatz (Dresden, Äußere Neustadt)

Die Demo endet beim bürgerlichen Gegenfest am Ullersdorfer Platz.

Infotelefon: 0341 - 4234014
WAP-Ticker: ticker.hopto.org
Antifa Dresden

venceremos.
antifa.net


nip.systemli.org/
Topic10.html


19.08.2006
bundesweite Demonstration


12:00 Uhr

Jena
Zentrum
Heß-Verherrlichung stoppen!
Gegen den Naziaufmarsch!

Rechtsextreme Demonstration zum Heß-Gedenken in Jena erlaubt!

Das Verwaltungsgericht Gera hat am heutigen Dienstag die vom NPD-Landesverband angemeldete Demonstration am Samstag, dem 19.08.2006, erlaubt. Das Gericht widersprach damit dem Verbot der Stadt Jena, welches die Demonstration als Ausweichveranstaltung des volksverhetzenden Heß-Gedenkens im bayerischen Wunsiedel wertete.


“Den Neonazis wird so offener Raum zur Verherrlichung des NS-Regimes und des Kriegsverbrechers Rudolf Heß geschaffen. Dies dürfen wir nicht akzeptieren!”, sagt Franka Hessler vom Jenaer Aktionsbündnis gegen das Heß-Gedenken. Das Jenaer Bündnis ruft zu Gegenaktivitäten auf und fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an diesen zu beteiligen. Unter dem Motto “Heß-Verherrlichung stoppen!“ ist für Samstag eine Demonstration oder Kundgebung in der Innenstadt geplant.

Ab Freitag mittag steht unter 0341 – 4234014 ein Infotelefon zu den Gegenaktivitäten zur Verfügung!
lokale antifa gruppen

jena.antifa.net

ticker.hopto.org

hess-stoppen(
at)mail.com

21.08.2006 - 03.09.2006
Camp


Uckermark
FrauenLesbenTransgender Baucamp 2006 am Ort des ehemaligen Mädchenkonzentrations- und Vernichtungslagers Uckermark

Das Gelände des ehemaligen Mädchenkonzentrations- und Vernichtungslagers Uckermark liegt 90 km nördlich von Berlin, in unmittelbarer Nähe des einstigen Frauen-KZ Ravensbrück, der heutigen Mahn- und Gedenkstätte. Das ehemalige Mädchen-KZ ist bis heute nicht Teil der offiziellen Gedenkstätte.

Das Konzentrationslager für Mädchen bestand von 1942-45. Inhaftiert waren zum Großteil als `asozial´ stigmatisierte Mädchen und junge Frauen. Ihr Lebensalltag war geprägt von Zwangsarbeit, Appellstehen, Hunger und unterschied sich somit nicht von den Bedingungen anderer Konzentrationslager. Im Januar 1945 wurde der größte Teil des Mädchen-KZ geräumt und zum Vernichtungslager umfunktioniert. Vor allem jüdische und osteuropäische Frauen, sowie Kranke und Ältere kamen in das Vernichtungslager Uckermark.

Seit 1997 finden auf dem Gelände antifaschistisch-feministische Baucamps statt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Vergangenheit des Ortes sichtbar zu machen und einen würdigen Gedenkort zu gestalten. Auseinandersetzung und Diskussionen über die Geschichte, die Bedeutung und die Auswirkungen des Nationalsozialismus bis in die Gegenwart spielen für uns eine große Rolle.
maedchen-kz-
uckermark.de


uckermarkcamp(at)
riseup.net

23.08.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Geschichte wird gemacht
Eröffnung 15 Jahre Conne Island

15 Jahre Conne Island in bewegten Bildern - eine Dia-Multimedia Show mit live Kommentierung

Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
23.08.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Kritische Popkultur I
15 Jahre Conne Island

"Durchblick im Spektakel? - Veranstaltung zu Erklärungen und Ambivalenzen des Conne Island"
Referent: Christian Schneider (Conne Island) u.a.
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
24.08.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Wer hat Angst vor'm Conne Island?
15 Jahre Conne Island

Alte Hasen beantworten die meistgestellten Fragen zu Struktur, Entscheidungsinstanzen und alltäglichen Arbeitsprozessen im Conne Island.
Eine Veranstaltung für Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
25.08.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Kritische Popkultur II
15 Jahre Conne Island

Wie antifaschistisch war Elvis Presley? Emanzipatorische und antiemanzipatorische Dispositionen der Kulturindustrie

Referenten: Hannes Gießler (Conne Island), Lars Quadfasel (Hamburger Studienbibliothek)
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
26.08.2006
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Hommage an Jules Valles
15 Jahre Conne Island

Thomas Ebermann, Schorsch Kamerun (Die Goldenen Zitronen), Rocko Schamoni (Studio Braun) und Frank Spilker (Die Sterne) lesen und besingen den Revolutionär und Aktivisten der Pariser Commune: Ein vergessener Dichter, Bohemien, Literat, Aktivist der Pariser Commune, gestrenger Feind jeglicher Disziplin, Phantasieuniform-Träger, zum Tode Verurteilter, Begnadigter. Valles ("Die Abtrünnigen", "Jaques Vingtras") führte ein "von wildem Hass und bitterem Humor erfülltes, scharfsinniges Werk in bisweilen krass realistischem Stil".
Geniales Programm der Hamburger Pop- und Polit-Prominenz.
Präsentiert von der Wochenzeitung Jungle World
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
29.08.2006
Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Deutsche Normalität - 15 Jahre Pogrome im vereinten Deutschland
Film, Referat und Diskussion mit der Leipziger Antifagruppe LeA

Anfang der 90'er Jahre brannten in Deutschland die AsylbewerberInnen-Heime: Nazis attackierten MigrantInnen, BürgerInnen klatschten Beifall, PolitikerInnen verharmlosten das Geschehen. Anlässlich des Jahrestages des Pogroms in Hoyerswerda soll über die gesellschaftlichen Hintergründe damals und deren Aktualität heute referiert sowie antifaschistische Handlungsoptionen diskutiert werden.
LeA (Leipziger Antifagruppe)
Infoladen
JBI
B12

left-action.de/b12

30.08.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2, 94,4, 89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

kraakverbod in den niederlanden

in den niederlanden soll das besetzen von häusern verboten werden. bislang war es unter bestimmten voraussetzungen legal zu besetzen und wurde von tausenden praktiziert.
interview zum drohenden kraakverbod und der geschichte des häuserkampfes in den niederlanden.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

31.08.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Volkshaus Hinterhof, Kleiner Saal
Karl-Liebknecht-Str. 30/ 32
Demokratie ja, aber die Regeln machen wir!
50 Jahre KPD-Verbot

In der Veranstaltung sollen Entwicklung und Grundlagen des Verbotsverfahrens gegen die KPD beleuchtet werden. Das am 17.8.1956 ausgesprochene Verbot war ein gezielter Schlag gegen linke Strukturen und Einzelpersonen im damaligen Westteil Deutschlands und war Ausdruck des Demokratieverständnisses des wieder souverän werdenden deutschen Staates.

Wir freuen uns auf ein Gespräch mit dem Zeitzeugen Dr. Robert Steigerwald, der 5 1/2 Jahre wegen Mitgliedschaft in der KPD, "Rädelsführerschaft" und "Hochverrats" in Haft saß.
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)

01.09.2006 - 03.09.2006
Veranstaltung


Hannover
Ladyfest Hannover
für Frauen, Lesben, Trans
Ladyfest

ladyfest-hannover.de

ladysinhannover(at)web.de
Infoladen UJZ Kornstraße, Kornstr. 33, 30167 Hannover
02.09.2006
bundesweite Demonstration


12:00 Uhr

Berlin
Treptow
S-Bahnhof Schöneweide
Augen auf! Schaut nicht weg!
Rechte Strukturen aufdecken!

Am 2. September 2006 plant ein breites Bündnis aus Antifagruppen, Parteien, Gewerkschaften und Initiativen eine Demonstration unter dem Motto: „Augen auf! Schaut nicht weg! Rechte Strukturen aufdecken!“ im Berliner Süd-Osten. Grund dafür sind die wachsenden rechten Strukturen in Treptow-Köpenick und Neukölln und die damit verbundene Ausweitung von Angstzonen. Aber auch der allgemeine Rechtstrend der Gesellschaft, der sich hoffentlich nicht in den Wahlen im Herbst niederschlagen wird, soll Gegenstand der Kritik sein.
ABSO Berlin

abso-berlin.tk

abso(at)systemli.org
02.09.2006
Veranstaltung


13:00 Uhr

Königs Wusterhausen
Festwiese
am Nottekanal
"Le monde est à nous - Die Welt gehört uns!"
AntifaAnstaltung

Kostenlos, draußen, wie immer mit exellenter Stimmung und tanzbarer Musik - das antifaschistische Festival "Le monde est à nous" eben. Am 02.09. (Samstag) gibt es von 13:00 bis 24:00 Uhr ein gehaltvolles Programm auf der Festwiese in Königs Wusterhausen (Infos zur Anfahrt und mehr: http://www.le-monde.de.vu). Neben Tischfuß- und Volleyball warten auf euch Infostände verschiedener Polit-Initiativen (VVN, Rote Hilfe, Antifa), Imbissstände (auch vegi und vegan), Getränkeausschankstellen und am Nachmittag musikalische Highlights:

# MadCap (HipHop)
# Plattenbauromantiker (Streetpunk)
# Teds n Grog (anarchistischer Folk-Punk)
# Don't Dance (Hardcore)
# SanFranZernsdorf (HipHop)
# Tobi and Friends (Reggae)
# Glatteis (Crossover-Rock)
# Dan und Eric

Also: Hinkommen, der Provinz einheizen - und danach zur After-Festival-Party in die nahegelegene Katakombe (Eintritt: 1€).
"Le monde est à nous"-Bündnis

le-monde.de.vu

lemonde06(at)web.de
02.09.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

07.09.2006
überregionale Demonstration


12:00 Uhr

Dessau
Landgericht Dessau
Willy Lohmann Straße 29
Break the Silence
AUFKLÄRUNG, GERECHTIGKEIT, ENTSCHÄDIGUNG - INITIATIVE IN GEDENKEN AN OURY JALLOH

AKTIONSTAG:
BREAK THE SILENCE:INITIATIVE IN GEDENKEN AN OURY JALLOH
Donnerstag 7.9.2006
Ab 12:00 bis 18:00 Uhr vor dem Landgericht Dessau (Willy-Lohmann-Straße 29)
11:00 Uhr Treffpunkt Hauptbahnhof Dessau gemeinsame Demonstration zum Gericht


Aufruf:


Wie ist es möglich, dass ein Mensch auf einem Polizeirevier verbrennt und die Todesumstände seit bald 20 Monaten ungeklärt bleiben?
Am 7.1. 2005 wurde Oury Jalloh von der Dessauer Polizei in „Schutzhaft“ genommen, wo er in einer Gewahrsamszelle - an Händen und Füßen an Wand und Boden „fixiert“ - qualvoll verbrannte. Der diensthabende Polizeihauptkommissar reagierte nicht auf die Geräusche aus der Gegensprechanlage und schaltete zweimal den Alarm des Rauchmelders aus, angeblich wegen häufiger Fehlalarme.
Die offizielle Version der Polizei: Selbstmord. Oury Jalloh soll, an Händen und Füßen gefesselt, die Matratze angezündet haben - mit einem Feuerzeug, das erst nachträglich in der Asservatenliste auftaucht. Nach der Rekonstruktion soll es sich in der Hosentasche befunden haben, das der diensthabende Polizist bei der vorschriftsmäßigen Durchsuchung übersehen haben will. Eine unabhängige ärztliche Obduktion stellt den Bruch des Nasenbeins, zerstörte Trommelfelle und weitere Verletzungen am Kopf fest - in der amtsärztlichen Obduktion tauchen diese Verletzungen nicht auf. Viele Ungereimtheiten, an deren Klärung die offiziellen Stellen offenbar wenig Interesse haben. Zwar wurde im Mai 2005 seitens der Staatsanwaltschaft Dessau Anklage gegen die zwei diensthabenden Polizisten gestellt. Der Selbstmord wird dabei allerdings nicht in Frage gestellt, sondern, ob die Polizisten den Tod Oury Jallohs hätten verhindern können. Die verantwortlichen Polizisten und der Amtsarzt sind weiterhin im Dienst. Die einzige Möglichkeit, die offizielle Version für Oury Jallohs Tod noch einmal in Frage zu stellen, ist die Nebenklage der Eltern. Monatelang wurde die Zulassung der Anklage vom zuständigen Landgericht verschleppt. Nach über einem Jahr ist nun die Nebenklage zugelassen worden, während das Gericht angekündigt hat, nicht vor September über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden zu wollen.
Es bedarf JETZT eines entschiedenen öffentlichen Drucks, damit der Prozess endlich eröffnet und mit der notwendigen kritischen Genauigkeit, Transparenz und Konsequenz durchgeführt wird.
INITIATIVE IN GEDENKEN AN OURY JALLOH

oury-jalloh.so36.net/

und

plataforma-
berlin.de/


initiative-
ouryjalloh(
at)so36.net

c/o ARI Colbestraße 19 10247 Berlin
08.09.2006
Benefiz


21:00 Uhr

Leipzig
LIWI
Stöckartstraße 11
Smash § 129
Solidarität mit den betroffenen linken AktivistInnen in Magdeburg und anderswo

Anschläge auf das Landeskriminalamt und ein Polizeiauto führen in Magdeburg seit über drei Jahren zu Verschärfung staatlicher Repression. Nicht nur die drei Angeklagten – Daniel, Marco und Carsten – sind betroffen, sondern ihre Familien, Freundeskreise und sonstige Zusammenhänge. Marco und Carsten saßen 6 Monate in Beugehaft, weil sie die Aussage verweigerten. Daniel wurde im November 2005 als Einzelperson nach § 129a verurteilt, Marco sitzt seit Februar 2006 für 1,5 Jahre im Knast, verurteilt wegen mehrfachen gemeinsamen Brandstiftungen.

Der Paragraph nach dem die Betroffenen verurteilt wurden bzw. nach dem die Verfahren gelaufen sind, dem § 129 Strafgesetzbuch, hat eine lange und unrühmliche Geschichte: Ende des 19. Jahrhunderts wurde er unter Bismarck als Instrument gegen SozialistInnen und SozialdemokratInnen eingeführt. Gegen das Werben oder die Mitgliedschaft in einer „kriminellen Vereinigung“ kam der 129-Paragraph in den 1950er Jahren im Zuge des Verbotsverfahrens gegen die KPD zum Einsatz. Zur Bekämpfung der RAF wurde er um den Zusatzartikel „a“ ergänzt, mit dem Mitgliedschaft, Unterstützung und Werben für eine "terroristische Vereinigung" unter Strafe gestellt wird. 2001 wurde der der §129b eingeführt und kriminalisiert ausländische "terroristische Vereinigungen".
Ermittlungen nach § 129 geben der Staatsmacht weitreichende Befugnisse, wie Telefonüberwachung, DNA-Proben, Razzien etc., in die Hand – ohne dafür handfeste Tatvorwürfe vorweisen zu müssen. Vielen linken Strukturen wurde der so genannte „Gesinnungsparagraph“ zum Verhängnis.

Smash §§ 129 -129a - 129b StGB!!!
EA (Ermittlungsausschuss)
Rote Hilfe
(Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)

09.09.2006
Benefiz


20:00 Uhr

Leipzig
B12
10 Jahre B12
Geburtstagsparty

mit Konzert, Cocktailparty und Disko / on stage: »Brigitte Rücklicht« [Elektro, HH] und »Billy Rubin« [Livetechno, HH]
B12

left-action.de/b12

b-12(at)gmx.net
12.09.2006
Diskussions-
Veranstaltung


18:30 Uhr

Magdeburg
Hochschulgebäude 151, Raum 336
Brandenburger Str.
Mein guter Vater
Filmvorführung und Diskussionsveranstaltung mit Beate Niemann

"Ein Jahr nach der Wende stellte ich den Antrag auf Rehabilitierung meines Vaters. Mein Vater Bruno Sattler, 1947 aus Westberlin von sowjetischen Soldaten nach Ostberlin verschleppt, war 1972 in einem DDR-Gefängnis gestorben - nach 25 Jahren Haft. Jahrelang habe ich mich um seine Freilassung bemüht. 1997 wurde meinem Antrag auf Akteneinsicht bei der Gauck-Behörde stattgegeben. Sehr schnell merkte ich, wie wenig ich tatsächlich über meinen Vater wusste und begann mit der gründlichen Erforschung seines Lebens. Mein Vater war ein Massenmörder im Dienst seiner Weltanschauung; diesen Tatsachen konnte ich nicht mehr ausweichen." - Beate Niemann

1947 wurde Bruno Sattler verschleppt und landete nach einer Geheimverhandlung Zeit seines Lebens in einem DDR-Gefängnis. Für seine Familie, auch für seine Tochter Beate, ist er das unschuldige Opfer des DDR-Regiemes. Im Alter von 55 Jahren beginnt Beate Niemann, geborene Sattler, die Vergangenheit ihres Vaters aufzurollen. Sie will ihn rehabilitieren, doch was sie herausfindet, kann und will nicht in das Bild passen, das ihr so oft und so lang vermittelt wurde.

Beate Niemann findet heraus, dass ihr Vater aktiv an den Verbrechen des Nationalsozialismus beteiligt war. Unter einem Berg von Lügen und Mythen über ihren Vater tritt die Biographie eines Massenmörders hervor.

In ihrem Buch "Mein guter Vater“ und in dem Dokumentarfilm über ihre Arbeit, "Der gute Vater“, thematisiert Frau Niemann nicht nur die Geschichte ihres Vaters, sondern sie spricht auch über die Probleme einer Tochter, die sich nach Spuren der Verbrechen ihrer Eltern aufmacht. Viele Menschen scheuen sich vor diesem schmerzhaften Schritt in der eigenen Vergangenheit bzw. der ihrer Familie nach ehemaligen NS-Tätern und Täterinnen zu suchen. Gerade auch aus diesem Grund stellt die Arbeit von Frau Niemann einen enorm wichtigen Beitrag für die Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus dar.

Das Antifa Infoportal Magdeburg hat Frau Niemann nach Magdeburg eingeladen. Es wird die Dokumentation "Der gute Vater“ gezeigt und im Anschluss wird es die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion mit Frau Niemann geben.
Antifa Infoportal Magdeburg

a-i-p.tk

die-perfekte-
welle(at)gmx.de

13.09.2006
Radio


21:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2, 94,4, 89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

tips & tricks zur Kriegsdienstverweigerung
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

16.09.2006
Veranstaltung


14:00 Uhr

Berlin
Lichtenberg
Weitlingstraße
Beats Against Fascism
kostenloses Antifa-Open-Air

Ab 14 Uhr, Münsterlandplatz Podiumsdiskussion "Was tun gegen Rechts in Lichtenberg?!" mit:

* Hajo Funke (Rechtsextremismusexperte)
* Giyasettin Sayan (Linke.PDS)
* Vertreterin der Stadtbild-Agentur Lichtenberg
* SJD – Die Falken (angefragt)
* VertreterIn der Antifa

Ab 16 Uhr Konzert mit:

* ZSK (Polit-Skatepunk)
* Pyranja (HipHop)
* Brainless Wankers (Punkrock mit Trompete)
* Irie Revoltes [Soundsystem] (Reggae)
* Rolando Random (Ska // Reggae // Beat)
Kampagne "Hol Dir den Kiez zurück!"

lichtenberg-
gegen-rechts.tk


16.09.2006
Veranstaltung


17:00 Uhr

Bitterfeld
Freilichtbühne; Grüne Lunge
"Gegen Rassismus und rechte Gewalt!!! Bitterfeld hat kein Bock auf NAZIS!!!"
Skate & Create

"NAZIS SIND SCHEISSE UND WIR WOLLEN SIE NICHT !!!"
Das wird das Thema sein, was am 16.9.06 in Bitterfeld in erster Linie stehen wird! Dass Nazis beschissen sind und grausame Taten angerichtet haben, weiß jedes Kind...sollte normalerweise jedes Kind wissen! Leider ist es anscheinend nicht so und leider treten heutzutage die braunen Gestalten immer noch in die Öffentlichkeit und präsentieren damit ihre menschenverachtende Ideologie!
Damit soll Schluss sein !
In Bitterfeld haben sich Jugendliche engagiert ein Festival am 16. September zu starten, welches sich gegen Rassismus und rechte Gewalt ausspricht!
Mit den Bands Rasta Knast, Kafkas, Freispringer, 22 Times, The Cakes, Curse like a Sailor und Small Town Minds wird dem Publikum eine kräftige Portion an punkigen und antirassistischen Melodien geboten, sodass sich jedermann daran erfreuen kann.
Selbst unpolitische Jugendliche werden bei diesem Festival ihren Spaß haben und sich informieren können, warum es wichtig ist seine Stimme gegen Nazis zu erheben. Die zahlreichen Infostände, die vor Ort sein werden, werden dies ermöglichen.
Wer noch nicht weiß, was er am 16.9. zu tun hat, sollte es spätestens jetzt wissen! Packt eure Sachen und nehmt eure Kumpels zum SKATE & CREATE mit!!!
MKJC e.V.
AKW
Antifa Bitterfeld
Antifa Wolfen

skateandcreate.de

skate-and-create(at)web.de
19.09.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
LIWI
Stockartstr. 11
Hoyerswerda: 15 Jahre später
Infoveranstaltung zur Antifa-Demo am 23.09.2006 in Hoyerswerda
LeA (Leipziger Antifagruppe)

antifa-hoyerswerda.sytes.net

22.09.2006 - 23.09.2006
Kongreß


Essen
Ev. Gemeindezentrum
Altenessen-Süd, Hövelstr. 71-73
(Un)geregelter Tod
Über "Sterbewünsche" und "Sterbehilfe" im Schatten der Gesundheitsökonomie

Das Versprechen, selbstbestimmt sterben zu dürfen und zu können, bestimmt die Debatte um Patientenverfügungen und „Sterbehilfe“. Unberücksichtigt bleibt meist, dass auch die sonst gefürchteten Kosten-Nutzen-Kalküle und Rationierungen im Gesundheitswesen oder der offensichtliche Pflegenotstand in der Versorgung alter Menschen eine Rolle spielen. Wenn darüber verhandelt wird, ob „Sterbehilfe“ legalisiert und tödliche Behandlungsgrenzen über Patientenverfügungen rechtsverbindlich werden
sollen, dann müssen genau diese sozial- und gesundheitspolitischen Bedingungen des Lebens und Sterbens mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Mit: Oliver Tolmein, Erika Feyerabend, Stefan Sahm, Grit Böttger-Kesseler, Christel Bienstein und Bettina Rudhof
Arbeitsstelle Neonazismus
BioSkop e.V.
Bildungswerk der Humanistischen Union
OMEGA e.V.
FH Düsseldorf

bioSkop-forum.de

Tel. 0201. 31 00 35
22.09.2006 - 24.09.2006
Seminar


18:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20 04107 Leipzig
Liberation Frequencies
Referate und Diskussion zum Problem der heutigen Gesellschaft in kritischer Auseinandersetzung mit Marxismus und Anarchismus.

Vor mehr als 15 Jahren galt mit dem Zusammenbruch des Ostblocks als geklärt, welches gesellschaftliche System für immer Ausdruck der menschlichen Interessen sein sollte. Damals wurden zwar Millionen von Menschen aus den Klammern blutiger sozialistischer Diktaturen entlassen, allerdings nicht in einen Zustand, der den Namen Freiheit verdienen würde. Daran hat sich bis jetzt nicht viel geändert. Beim Versuch einer politischen Bestandsaufnahme sieht man sich mit einer Gesellschaft konfrontiert welche ihre Teilhabenden verhungern lässt, in Kriege schickt, mit Wirtschaftskrisen überzieht und in den Wahnsinn treibt. Und abgesehen von den Zumutungen, die zu jedem auch noch so abgesichertem Leben in einem bürgerlichen Staat dazugehören, keimen zusätzlich noch internationale islamistische Bewegungen auf, deren antisemitischer Vernichtungswille am tiefsten Punkt der Menschheitsgeschichte noch einmal den Spaten ansetzten könnte.Angesichts dieser Unzumutbarkeiten hat eine fundierte Kritik bestehender Verhältnisse nichts an ihrer Aktualität eingebüßt. Mit diesem Seminar soll versucht werden, die Perspektive einer menschlich eingerichteten Gesellschaft wieder aufzufrischen. Wir haben uns vorgenommen, gemeinsam mit Euch, nicht nur die Ursachen gegenwärtigen Elends herauszufinden, sondern zudem auch die Ursachen für das Scheitern bisheriger revolutionärer Veränderungen. Warum müssen die Menschen immer noch hungern, obwohl die Menge an produzierten Lebensmitteln für mehr als Sechs Milliarden reichen würde? Warum führten anarchistische und kommunistische Umsturzversuche nicht zu einer freien Gesellschaft? Wie kann es dazu kommen, dass, im Gegenteil sogar Bewegungen wie der deutsche Nationalsozialismus oder der Antisemitismus im Allgemeinen zu so starker Macht gelangten? Und nicht zuletzt: Warum gibt es so viele Menschen, die sich einen Dreck um derartige Probleme scheren? Um all jene Fragen werden sich die Diskussionen und Vorträge an diesem Wochenende drehen. Für Verpflegung und Schlafplätze (Zelt oder WG) wird gesorgt sein und ein Abendprogramm mit Disko, Konzert und allgemeinem Socialising wird die ganze Sache abrunden. Wir laden Dich hiermit recht herzlich dazu ein, teilzunehmen!

Altersobergrenze: 21 Jahre
unabhängiger Bildungsverein

tomorrow.de.ms/
LiberationFrequencies.html


unabhaengiger-
bildungsverein(at)web.de

23.09.2006
überregionale Demonstration


13:00 Uhr

Hoyerswerda
Neustädter Bahnhof
Hoyerswerda: 15 Jahre später
Antirassistische Demonstration "Gegen rechte Strukturen und kollektive Verdrängung."

Aus dem Aufruf:

"Im Jahr 1991 kam es in Hoyerswerda, einer Stadt im Osten Sachsens, zu den ersten rassistischen Pogromen der Nachkriegszeit. Durch die Wiedervereinigung und den entfesselten Nationalismus im gesamten Land waren gewalttätige Übergriffe an der Tagesordnung.
[...]
Es geht hier also um Hoyerswerda - eine Stadt, wo vor 15 Jahren unter Beifall der Bevölkerung deutsche Pogrome stattfinden konnten und heute nur wenige ein Problem damit haben, dass sich Nazistrukturen ungehindert ausbreiten. Es geht aber auch nicht nur um Hoyerswerda - was hier geschah und geschieht, ist kein Einzelfall, sondern deutsche Normalität. Und diese Zustände werden wir solange angreifen, wie es Deutschland und seinen nationalen Konsens gibt!
15 Jahre danach - es ist Zeit zu handeln! Wir haben die Taten nicht vergessen und wir werden sie nie vergessen! Gegen rechte Strukturen und kollektive Verdrängung!"
antifa-hoyerswerda.
sytes.net/


rghy.antifa(at)
freenet.de

23.09.2006
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Out of order
left wing youth zine release party

with bands: Lea-Won & DJ RXP (Rap, München)
Stromgitarren-Acts u.a.
DJs and Barbecue
out of order

conne-island.de

26.09.2006
Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Female Files of Music

Propellas sind als Netzwerk für female files of music seit 2002 aktiv in Leipzig. Bilanz 2006: Viel ist passiert und Vieles steht noch an - denn von ausgeglichenen Geschlechterverhältnissen kann trotz aller Etappenerfolge noch längst nicht die Rede sein! Darum legen wir die Dinge offen, berichten, was wann wie wo gezündet hat, wo wir wie auf taube Ohren oder festgefahrene Routinen gestoßen sind und wie sich unsere Strategien entwickelt und verändert haben.
Und weiter verändern müssen - denn manche Fäden nehmen wir grade erst auf, andere müssen sogar noch gesponnen werden und dafür brauchen Propellas vor allem eins: aktive Einmischung von allen Seiten. Willkommen zur Veranstaltung in der Braustrasse.

Als Diskussionsanlass vorweg:
"It's a she thing!" Film von Susanne Ofterdinger, Dtl. 2000
Mit: Tracey Emin, Sarah Lucas, Yoko Ono, Orlan, Pipilotti Rist und Le Tigre, die Neuformation von Kathleen Hanna, Johanna Fateman (Bikini Kill) und Sadie Benning.
B12
Infoladen
JBI
Propellas

left-action.de/b12

propellas.de

28.09.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Uni Leipzig, Raum 1.31/1.32
Seminargebäude der Uni am Augustusplatz
Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch am 03.10. in Leipzig

Wir stellen unsere Pläne für den 3. Oktober vor und geben ein paar Tipps zur rechtlichen Situation bei Sitzblockaden.
Sitzenbleiben gegen Nazis

linxxnet.de/
sitzenbleiben/


ig3o(at)gmx.de
02.10.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
»In Spanien stand’s um unsere Sache schlecht«
70 Jahre Revolution und Bürgerkrieg in Spanien

Am 18. Juli 1936 putschten die Militärs unter General Franco gegen die gewählte Volksfrontregierung aus Sozialisten, Republikanern und Kommunisten. Der Putsch wurde in weiten Teilen Spaniens von den ArbeiterInnen und armen Bauern unter Führung der anarchistischen Gewerkschaft CNT niedergeschlagen. Die Komitees der Arbeiter und BäuerInnen übernahmen häufig die Fabriken und enteigneten den Großgrundbesitz. Während die Putschisten dank der Hilfe Hitlers und Mussolinis auf dem Vormarsch waren, lieferte die Sowjetunion Stalins Waffen an die Volksfrontregierung. Diese hoffte vor allem auf die Unterstützung der Großmächte Frankreich und Britannien. Wichtige Fragen wie die Agrarreform, die Sozialisierung der Industrie und die Befreiung der spanischen Kolonie Marokko blieben jedoch ungelöst. Darüber kam es im Mai 1937 zum Konflikt der revolutionären ArbeiterInnen Kataloniens mit der Volksfrontregierung. Unter Führung der Stalinisten wurden die ArbeiterInnen niedergeschlagen, die halbtrotzkistische POUM verboten und die anarchistische CNT aus der Regierung geworfen. Ohne die soziale Frage zu lösen, war der militärische Widerstand gegen Franco zum Scheitern verurteilt. 1939 lief die republikanische Militärführung zu Franco über und lieferte ihm die Republik aus.
Wir wollen an diesem Abend die spanische Revolution und den Bürgerkrieg, die Spontanität der ArbeiterInnenklasse und ihre eindrucksvollen Formen der Selbstorganisierung, die Politik der SozialistInnen und der KommunistInnen, der anarchistischen CNT und der POUM näher beleuchten und diskutieren. Auch 70 Jahre nach dem Beginn des Bürgerkriegs haben die Ereignisse von damals nichts von ihrer Bedeutung verloren, wie wir heute in der Bundesrepublik an der Debatte über linke Beteiligungen an bürgerlichen Regierungen sehen können.
RSB Leipzig

rsb4.de/leipzig

leipzig(at)rsb4.de
02.10.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

03.10.2006
Gegen-Aktivitäten


12:00 Uhr

Leipzig
Deutschland in den Straßengraben der Geschichte!
Nie wieder Pannenhilfe für die Nation!

Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Leipzig
Antifa Leipzig

left-action.de/antifa

03.10.2006
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
naTo
Karl-Liebknecht-Str. 48
Deutsches Filmwunder - Nazis immer besser
Buchvorstellung mit dem Autor Dietrich Kuhlbrodt

Dietrich Kuhlbrodt verfolgte als Staatsanwalt zwanzig Jahre lang Naziverbrecher, spielte den Goebbels in Schlingensiefs "100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker" und schrieb fünfzig Jahre lang Filmkritiken. In seinem Buch "Deutsches Filmwunder. Nazis immer besser" beschreibt er die Rolle, die Nazis im Film gespielt haben, bis zur aktuellen rechtskonservativen Rehabilitation von Altnazis in "Der Untergang" und "Napola - Elite für den Führer", gepuscht von Spiegel, FAZ, ZDF und Bild. Adolf Hitler und die Altnazis gehören heute wieder zur Familie. Hat Hitler doch gesiegt?
Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig

israel-soli.de

04.10.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Kopftuch als System
Vortrag, Diskussion und Film

mit Fathiyeh Naghibzadeh (Filmemacherin "Kopftuch als System - Machen Haare verrückt?") und eine Vertreterin des AFBLs

Kopftuch, Ehrenmorde und Zwangsheiraten sind in Westeuropa mittlerweile nicht zuletzt durch die Anklage feministischer Muslima zu kontrovers diskutierten Problemen geworden. In der Linken herrscht aufgrund einer befürchteten Nähe zu konservativen, rassistischen Positionen eine Scheu vor der Benennung und kritischen Auseinandersetzung mit der Problematik von patriarchaler Gewalt in islamischen Communities. Lieber wird sich hinter einer kulturrelativistischen Toleranz verschanzt.
Von Konservativen wird die islamkritische Forderung einer universalen Emanzipation der Frau als Motor einer rassistisch motivierten Integrationsdebatte instrumentalisiert. Die so geführte Diskussion lässt weder Raum für eine grundlegende Kritik am strukturellen Rassismus noch am Sexismus in der deutschen Gesellschaft. Mit der Kritik an einem kulturbedingten Sexismus lässt sich leicht die Trennung von „Uns“ und „den Anderen“ aufmachen.

Allen Debatten ist gemeinsam, dass Frauen zumeist nur als Opfer vorkommen. Als politische Subjekte mit politischen Forderungen werden sie selten ernst genommen.
Unterstützende, feministische Positionen, die sich von einem instrumentellen Verhältnis zur Kritik an patriarchaler Gewalt abgrenzen, sind wenig zu finden.
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)

afbl.tk

05.10.2006 - 30.10.2006
Ausstellung


Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Land und Freiheit
Der Aufstand der Zapatistas in Chiapas, Mexiko. Emanzipatorische Rebellion gegen neoliberale Politik
linxxnet.de

zwischenzeit-
muenster.de


05.10.2006
Ausstellung


18:00 Uhr

leipzig
linxxnet
bornaische str 3d
ausstellungseröffnung
"land und freiheit "

eröffnung der ausstellung zur geschichte der zapatistas seit `94.
die ezln ist eine basisdemokratische guerilla, die mit hierachie-armen strukturen experementiert. diese werden in weiten teilen chiapas/ süd-mexiko praktisch gelebt.
05.10.2006
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Liwi
Stöckarstr. 11
Zapatistas - Chronik einer Rebellion

La Jornada/ Mexiko 2003, 120 min

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Land und Freiheit" ..
06.10.2006 - 08.10.2006
Seminar


Berlin
Näheres bei Anmeldung
.
Liebe, Sex und Lohnarbeit
Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein

"Love is the answer!" - ein mäßig Erfolg versprechender, aber immer wieder gern gewählter Slogan für Lebensratgeber, die die Erfüllung in der Liebesbeziehung als Lösung aller individuellen Probleme anpreisen - wenn Menschen den anderen einfach unentfremdet als Menschen und nicht mehr als Zahl und Konkurrenz nehmen. Nicht nur Linke, die sich zu Gute halten, ganz reflektiert die sonst als Himmelsmacht gehandelte Liebe auf den Boden der realen Verhältnisse geholt zu haben, setzen eher auf alternative Beziehungskonzepte und die Suche nach "Lebensabschnittsgefährten". Dass Liebe überhaupt in Zusammenhang mit großen Begriffen wie Freiheit, Emanzipation, Individualität und Glück gebracht wird, ist ein historisches Phänomen, das wiederum mit der Herausbildung und Etablierung des aufgeklärten Bürgertums im 18. Jahrhundert einhergeht: Liebe als Sphäre des privaten Glücks, als Schutzraum vor gesellschaftlichen Zwängen. Auch die antibürgerlichen 68er reproduzieren im Modell der Freien Liebe noch das bürgerliche Glücksversprechen von Freiheit und der Unbedingtheit körperlicher Leidenschaften. Welche gesellschaftlichen Zumutungen durchwirken den vermeintlichen Schutzraum "Beziehung" und inwieweit affirmierten all die widerständig gedachten Vorstellungen der 68er Revolte von "Das Private ist Politisch" bis "Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment" den Horror des kapitalistischen Alltags? Welchen theoretischen Bezugsrahmen hatte die Kritik der 68er und wie wurde sie in Kommunebewegung, freier Liebe und neuer Sexualmoral praktisch und welche Formen nahm sie im Laufe der linken und liberalen Bewegungsgeschichte an? Und was ist am Ende am utopischen Gehalt der Liebe, in der es nur um das Individuum gehen soll, festzuhalten? Während des Wochenendseminars wollen wir zusammen diesen Fragestellungen nachgehen und anhand einzelner Texte diskutieren. Dem utopischen Gehalt der bürgerlich- wie antibürgerlichen Liebesvorstellung soll sowohl in seiner theoretischen Grundlegung in der Romantik, als auch in den praktischen Forderungen und Auseinandersetzung der im Zuge der 68er entwickelten Vorstellungen nachgegangen werden. Die Sphärentrennung von privatem und öffentlichem Bereich, die Geschlechterfrage und die Herausbildung der bürgerlichen Geschlechtscharaktere werden im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung der Liebesvorstellung und der an sie geknüpften individuellen Bedürfnisse mit berücksichtigt werden. All you need is love?
jungelinke - gegen kapital und nation

junge-linke.de

mailto:info(at)
junge-linke.de

06.10.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
16 Jahre ...Schland - kein Ende in Sicht
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Am 3. Oktober feiert(e) die ganze Nation wieder den Tag an dem zusammen wuchs, was für immer hätte getrennt bleiben sollen. Vorläufiger Höhepunkt des deutschen Selbstfindungstrips war wohl die Fußball WM 2006. Wofür Schwarz-Rot-Gold dabei stand, ob es einen Unterschied zu “normalem Nationalismus” gibt und was an Deutschland immer noch stinkt wird heute berichtet.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

07.10.2006
überregionale Demonstration, Gegen-
Aktivitäten


11:00 Uhr

Nordhausen
Rathausplatz/Lutherplatz
Nazistrukturen aufdecken und angreifen!
Gegen den Naziaufmarsch in Nordhausen!

Am 7. Oktober 2006 marschieren die rechtsextreme NPD und freie Kameradschaften in einer Demonstration durch Nordhausen. Unter dem Motto „Zukunft statt Globalisierung – Für eine nationale und soziale Perspektive“ wollen Versammlungsleiter Patrick Weber und Stellvertreter Ralf Wohlleben mit vorbestraften und gewalttätigen Neonazis ihre Hetze zum Ausdruck bringen.
Um das zu verhindern, wird es eine große Bündnisdemonstration geben. Die Antifa Nordhausen ruft zu einem Antifa-Block innerhalb der Demo und zu dezentralen Aktionen auf.

Die Demo startet 16:00 Uhr am Rathausplatz. Die Gegenkundgebung ist auf dem Rathausplatz. Sie beginnt 13:00 Uhr und endet 20:00
Uhr. Die Nazis marschieren von 13:00 - 20:00 Uhr.

Infonummer: 0179 72 19 276
EA-Nummer: 03641 44 93 04
(ab 11 Uhr)
AAN

antifa-nordhausen.tk

aa_ndh(at)gmx.de
09.10.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Schöner Leben ohne Naziläden
Inforveranstaltung zur Demo am 14.10.2006 in Chemnitz
Sächsische Antifagruppen

stopnazilaeden.de.vu

09.10.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
Ärztehaus Mitte
Klausstraße 16
Doing The Dirty Work?
Migrantinnen in der bezahlten Hausarbeit in Europa

Buchvorstellungen mit den Herausgeberinnen Monika Becker
und Doris Schierbaum
no lager halle

11.10.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


20:00 Uhr

leipzig
similde
simildenstrasse 9
vokü
ohne mampf kein kampf

während der vokü wird t9 mit dem beitrag zur geschichte der ezln übertragen. es gibt mexikanisches essen und einen büchertisch.
11.10.2006
Radio


21:00 Uhr

le
radio blau
connewitz 99,2/ stahmaln 94,4/ reudnitz 89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

beitrag zur geschichte der ezln.
die ezln ist eine basisemokratische guerilla in chiapas/ südmexiko.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

13.10.2006 - 17.10.2006
Kongreß


17:00 Uhr

Bremen
freie Waldorfschule
Parsevalstr. 2
G8 Schachmatt!
Herbstspektakel

Jugendkongress gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm, vom 13-17.10.'06 in Bremen.
Janun

g8Schachmatt.de

spektakel(at)janun.de
13.10.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Völkerrecht vs. Menschenrecht Pt.1
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Der Kosovo-Krieg, der 3. Golfkrieg, das Gefängnis bei Guantanamo Bay, die Vereinten Nationen; das alles sind Schlagwörter bei dem die Diskussion aufbrennt, welche Richtlinien für eine internationale Rechtssprechung gelten sollten. Dieser Abend dreht sich daher um die Frage: Was ist wichtiger? Die Souveränität einer Kultur oder eines Volkes oder die uneingeschränkte Selbstbestimmung des Individuums?
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

14.10.2006
überregionale Demonstration


12:00 Uhr

Chemnitz
Augustusburger Straße/Ecke Bahnhofstraße
Abriss korrekt!
Weg mit „Backstreetnoise“ und „PC-Records“!

Ziel unserer Demonstration ist es, das Offensichtliche unausblendbar zu machen. Ein weiteres Verschweigen der Zustände um „Backstreetnoise“ und „PC-Records“ ist nicht länger hinnehmbar. Wir fordern die Schließung der Läden! Alles andere bedeutet ein schweigendes Einwilligen in Rassismus, Antisemitismus und andere Formen der Menschenverachtung, wie sie von diesen Unternehmen verbreitet werden. Die Gesellschaft hat ihren Frieden mit kommerziellen Nazistrukturen gemacht. Damit muß Schluss sein. Wir fordern ein gesellschaftliches Engagement, welches ein weiteres ruhiges und profitables Wirtschaften der Nazis mit ihren Events, Läden und Securitydiensten unmöglich macht. Die Entscheidung Nazi zu sein ist immer noch eine bewußte, individuelle und damit auch die des Agierens dagegen. „Backstreetnoise“ und „PC-Records“ sind nur ein, wenn auch äußerst offensichtliches, Beispiel für die Präsenz von Nazis in der Region, die Geschäfte existieren vor dem Hintergrund organisierter, teils militanter Nazistrukturen. Daneben existieren konservative und „neurechte“ Denkzirkel. Das Ausbleiben der Kritik und der Auseinandersetzung mit diesen Strukturen, sei es an der Uni, im Stadion, im kulturellen Umfeld bedeutet eine Akzeptanz der menschenverachtenden Ideologien. Deshalb werden wir immer wieder gegen diese Zustände auf die Straße gehen, denn diese Zustände sind ausgrenzend, barbarisch und tödlich.

13 Uhr Demobeginn Wladimir-Sagorski-Straße/Ecke Stollberger Straße
Kampagne schöner leben ohne Naziläden

stoppnazilaeden.de.vu

15.10.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
LIWI
Stöckartstraße 11
Solidarität geht durch den Magen
InfoFilmVokü der Umtauschinitiative Leipzig

20:00 Essen und Infos zur Umtauschini "Pakete für Bargeld"

21:30 "Dienstleistung: Fluchthilfe / Border Crossing Services"
Interviews in Berlin, Cottbus, Frankfurt/Oder und Wien zum Thema Grenze, Migration und Fluchthilfe

22:30 "Lichter"
Geschichten im Grenzgebiet Frankfurt/Oder und Slubice
umtauschinitiative leipzig

infoladen.de/cgi/
libelle.pl/
Umtauschinitiative


anders_einkaufen(at)
no-log.org

17.10.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
Kino LaBim
Töpferplan 3
Zur falschen Zeit am falschen Ort
Vortrag mit Tjark Kunstreich und Film

Potzlow in der brandenburgischen Uckermark. Ein kleines, 450 Einwohner zählendes ostdeutsches Kaff, von denen es unzählige in der „no go area“ Ostdeutschland gibt. Der 17jährige Marinus Schöbel wurde dort im Juli 2002 Opfer eines bestialischen Mordes. Aufgrund seiner blondgefärbten Haare und seiner weiten Skaterhosen erklärten ihn seine Schlächter zum „Juden“. Sie brachen ihm den Kiefer, indem sie ihn zwangen, in den Rand eines Schweinetrogs zu beißen und ihm gegen den Hinterkopf traten. Im Anschluß daran schlug einer von ihnen solange mit einem Stein auf den Kopf des noch lebenden jungen Mannes ein, bis dieser tot war. Schließlich verscharrten sie ihr Opfer in einer Jauchegrube.
Die Regisseurin Tamara Milosevic wagt in ihrem Film einen Blick auf die Potzlower Zustände, wie er radikaler nicht sein könnte. Ihr gelingt damit eine herausragende Dokumentation deutscher Zustände. Sie besuchte im Sommer 2004 über den Zeitraum eines halben Jahres diesen Ort und beobachtete das Biotop, in dem Marinus Schöbel nicht überlebt hat. Der Film zeigt in strenger Dramaturgie den Alltag von Leuten, die keinen Alltag mehr haben. Alt und Jung sitzen beisammen und kiffen und trinken und trinken und kiffen. Zwischendurch, wenn es allzu langweilig wird, wird einer zum Opfer bestimmt und erniedrigt. „Damit ist“, wie Tjark Kunstreich in einer Rezension des Films schreibt, „eine Schwundstufe der modernen Gesellschaft erreicht, in der Zeit, Generation und jede abstrakte Vermittlung von Herrschaft – und sei es durch die Religion – verloren gegangen sind.“
Wie diese Rückbildung der menschlichen Gesellschaft in hordenähnliche Zusammenschlüsse zu erklären ist, soll ein einleitender Vortrag von Tjark Kunstreich näher beleuchten. Hierbei soll auch geklärt werden, welche Rolle Weltanschauungen und Welterklärungsmodelle wie der offensichtliche Antisemitismus der Mörder von Marinus bei solchen Taten spielen. Im Anschluß an den Vortrag wird der Film gezeigt.
ag antifa im Stura

antifa.uni-halle.de

18.10.2006
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Karl-Heine-Str. 50
Romper el cerco

Film zu den aktuellen Ereignissen in Atenco, Mexiko; im Rahmen der GlobaLE und der Reihe "Land und Freiheit"
19.10.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


20:30 Uhr

Leipzig
Liwi
Stockartstr. 11
Use your Chance!
Infoveranstaltung zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 28.10.2006 in Bitterfeld
Antifa Bitterfeld

use-your-chance.de

20.10.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Schule, Ausbildung, Streckbank
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

In der aktuellen Tomorrow-Zeitung geht es um die Strapazen der “schönsten Zeit des Lebens”. Ein Referent der Gruppe stellt die allgemeine Schulkritik von Tomorrow noch einmal kurz vor und anschließend zur Diskussion. Gelegenheit von euch, Kritiken am Heft persönlich rauszulassen.
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

24.10.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


20:30 Uhr

Halle
Infoladen
Ludwigstr. 37
Use your Chance!
Infoveranstaltung zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 28.10.2006 in Bitterfeld
Antifa Bitterfeld

use-your-chance.de

24.10.2006
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Zwischen Halbmond und Hakenkreuz
Dokumentation über die Zusammenarbeit von Nazis und Islamisten
B12

left-action.de/b12

25.10.2006 - 29.10.2006
Veranstaltung


Leipzig
HGB, UT Connewitz und Prager Frühling
A million different loves!?

Polnisch-deutsch organisiertes Queer-Filmfestival und Konferenz zur "Körper- und Begehrenspolitik in der audiovisuellen Kultur.
Schaut auf unsere Homepage!!
amilliondifferentloves.net

kontakt(at)
amilliondifferentloves.net

25.10.2006
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
UT Connewitz
Queer Festival "A million different loves!?"

Eröffnung des Queer-Festivals in Leipzig / UT Connewitz.
Einführungsvortrag von Antke Engel "Queer visual culture & die
Strategie der VerUneindeutigung". 18.00 Uhr Eröffnungsfilm
"Paris is burning" / 20.00 Uhr "Female Misbehaviour" und 22.00 Uhr
"The Wizard of Oz". Alle weiteren Infos sind auf unserer Homepage
zu finden.
amilliondifferentloves.net

kontakt(at)
amilliondifferentloves.net

25.10.2006
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Wie läuft Gewerkschaft von unten? Infos zur FAU
Stress, kaum Geld und keine Zeit? Endlich in die Offensive gehen!

Es könnte so schön sein: Die Produktivität steigt und steigt, immer weniger Arbeit wird benötigt, um ein angenehmes Leben für alle zu garantieren. Stattdessen haben wir mehr Stress. Das Leben der meisten Menschen ist bestimmt von Angst: den Job zu verlieren, den Anschluss zu verpassen ... Ist das unabwendbarer Sachzwang? Objektive Standortlogik? Nein, es ist recht einfach: Wir kriegen nur das, wofür wir kämpfen. Die FAU ist eine Gewerkschaft für Lohnabhängige, Azubis und Erwerbslose aus allen Berufsgruppen. Hier werden Entscheidungen von den Mitgliedern selbst getroffen. Gekämpft wird konsequent mit direkten Aktionen und Solidarität. Wir haben viele Möglichkeiten, Druck zu machen und aktiv zu werden. Endlich in die Offensive gehen!
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)

25.10.2006
Radio


21:00 Uhr

le
radio blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

aktuelle lage in mexiko mit schwerpunkt chiapas.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

26.10.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Liwi
Stöckartstr. 11
Aktuelle Infos zum Aufstand der Zapatistas in Mexiko, zur landesweiten Linksallianz ...

... zur "Anderen Kampagne", zur Rebellion im Bundesstaat Oaxaca, zur neuen Regierung, zur staatlichen Repression und zur Solidaritätsarbeit

Bilderpräsentation und Vortrag mit Luz Kerkeling – Soziologe und Buchautor/ Gruppe B.A.S.T.A., Münster
gruppe-basta.de

27.10.2006 - 29.10.2006
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Wird bei Anmeldung bekannt gegben!
Wird bei Anmeldung bekannt gegeben!
„Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen.“
Seminar zu neuem und altem Antisemitismus

Der moderne Antisemitismus,wurde seit dem 19.Jahrhundert primär durch Nationalismus und später auch durch Rassismus und Sozialdarwinismus geprägt. Bis heute gibt es das Bild vom besonders intellektuellem Juden, der gut mit Geld umgehen kann. Dazu gibt es aber auch viele andere antisemitische Stereotypen. Diese äußern sich zum Teil jedoch sehr subtil und werden daher nicht als solche erkannt. Trotzdem sind viele Menschen der Meinung, dass es Antisemitismus gar nicht mehr gibt und dass mit diesem Thema doch endlich mal Schluss sein müsse. In diesem Seminar solle der Blick für antisemitische Bilder geschärft werden. Alte und neue Muster der Stereotypen wollen wir gemeinsam beleuchten und diskutieren.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
27.10.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
The Shape of Punk to Come
Tomorrow Theorie-Café (nur für Jugendliche)

Spricht man über Subkulturen, hören die Leute zu. Geht es doch dabei oft um einen wichtigen Bestandteil der eigenen Identität. Aber sind Subkulturen wirklich so rebellisch? Verstecken sich hinter dem Aufbegehren vielleicht reaktionäre Tendenzen? Warum hat Punk verloren, weshalb entwickelte sich Hip Hop zu einem Witz, warum war Heavy Metal eine fragwürdige Sache und was zur Hölle hat das alles mit Ideologie zu tun? Mehr Frage und Antwort Spiel gibts im Vortrag...
tomorrow (linksradikale Jugendgruppen)

tomorrow.de.ms

tomorrow(at)
left-action.de

27.10.2006
Benefiz


20:00 Uhr

Leipzig
LiWi
Stöckartstr. 11
SoliParty für Trinkwasserprojekte in Chiapas

mit "Daddy Longleg" Punkrock aus Münster, Food & Cocktails, Filmen & DJs

im Rahmen der Reihe "Land und Freiheit" ...
28.10.2006
Gegen-Aktivitäten


Bitterfeld
Use your Chance!
Naziaufmarsch in Bitterfeld verhindern!! Der NPD den Weg versperren!!!
Antifa Bitterfeld

use-your-chance.de

31.10.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Gute Droge - böse Droge?
Vortrag, Diskussion und Film mit dem Leipziger Drogenaufklärungsprojekt Drugscouts

Hustenmittel Heroin und Teufelsdroge Schokolade - der Blick zurück zeigt: Der rechtliche Status von Drogen ist veränderbar. Wer bestimmt eigentlich, welche Substanzen erlaubt und welche verboten sind? Auf welcher Grundlage werden Drogen in legal und illegal eingeteilt? Welche Konsequenzen hat das für die KonsumentInnen?
Anstelle von Bemühungen, User illegalisierter Substanzen nicht länger zu stigmatisieren und zu kriminalisieren, werden Restriktionen auch im Bereich der legalen Drogen - v.a. in Bezug auf Tabak - ausgeweitet. Mit welchen Auswirkungen? Was erwartet uns in Zukunft?
Diesen und anderen Fragen soll in der Veranstaltung nach gegangen werden.
JBI
B12
Infoladen

left-action.de/b12

02.11.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Straße 3d
Eat the poor!
Sozialreformen im Spätkapitalismus

Die Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben nimmt zu – ebenso wie die soziale Ausgrenzung von Arbeitslosen und Armen. Was sind die Ursachen, Hintergründe und globalen Zusammenhänge des Sozialabbaus? Neben einer zunehmenden Transnationalisierung der kapitalistischen Produktion verändern das Outsourcen von Firmenteilen, die zunehmende Konkurrenz von Subunternehmern und neue Technologien rasant die Betriebe, die Produktion und das Arbeitsleben. Dadurch wird das „Normalarbeitsverhältnis“, eine Arbeit mit geregelter Arbeitszeit und vergleichsweise hohem Lohn, immer bedeutungsloser. An seine Stelle treten prekäre Arbeitsverhältnisse wie Billigjobs und Scheinselbstständigkeiten.
In der Veranstaltung wollen wir klären, inwiefern die Reformen der Sozialsysteme eine Antwort auf die Veränderungen der Arbeitswelten und Produktionsweisen im Kapitalismus sind. Mit Christoph Rettler, RSB/IV. Internationale, Sozialarbeiter in einem Beschäftigungsbetrieb.
ig3o (Ex-"Initiativgruppe 3. Oktober")

ig3o.fateback.com

ig3o(at)gmx.de
03.11.2006 - 05.11.2006
Seminar


18:00 Uhr

Berlin
Wochenendseminar zur Kritik des Kapitalismus
Der Reichtum, der die Armut schafft

(Drohende) Arbeitslosigkeit, ein Arbeitsplatz, an dem man einiges an körperlichem und psychischem Stress auszuhalten hat, und eine Freizeit, in der man zu fertig ist oder zu wenig Geld hat, um sie für sich zu nutzen; dies alles sind Sachen, mit denen die meisten Menschen irgendwann mal Bekanntschaft machen. Warum gibt es neben dem Reichtum in den kapitalistischen Gesellschaften soviel Armut? Im Gegensatz zu manch anderen „Kapitalismuskritikern“ meinen wir, dass all das nicht von Managementfehlern oder Heuschrecken mit schlechten moralischen Grundsätzen herrührt, sondern dass es die notwendigen Resultate einer Produktion für den Markt sind.
Bei der fortschreitenden Technik springt für die Leute, die mit ihrem Einkommen kalkulieren müssen, wenig heraus. Viele werden entlassen und diejenigen, die noch dabei sein dürfen, werden noch härter ran genommen - die teuere Maschinerie muss sich ja rentieren. Zusehend, wie alles bei gleichem Aufwand in größeren Massen hergestellt werden kann, sollen heute die Lohnabhängigen endlich einsehen, dass ihr Lohn ständig zu hoch ist für das Glück, beschäftigt zu sein. Trotz des rasanten Fortschritts in der Produktion heißt es, dass man sich bestimmte Sachen, z.B. in der Gesundheitsversorgung, einfach nicht mehr leisten könne.
Manche meinen, dass der Staat den freien Markt zügeln müsse, damit alles besser wird. Auf dem Seminar wollen wir deshalb über die ökonomischen Fragen hinaus diskutieren, warum der angeblich rettende Einsatz des Staates für die Bedürftigen in dieser Gesellschaft immer so dürftig ausfällt.
Nicht der Mangel, sondern der Überfluss ist einigen Kapitalismuskritikern in der Linken ein Dorn im Auge. Konsumterror, Werbung, Image, kurz die “Konsumgesellschaft” ist für sie das zentrale Problem. Was die Unterscheidung von „eigentlichen“ und „künstlichen/fremden“ Bedürfnissen bringt, wird ein weiterer Diskussionspunkt auf dem Seminar sein.
Alle, die Lust haben mit uns über diese Sachen zu diskutieren, sind recht herzlich eingeladen.
jungelinke

junge-linke.de/
seminare/der_
reichtum_der_die_armut_sch.html


mailto:info(at)
junge-linke.de

04.11.2006 - 04.11.2006
Seminar


10:00 Uhr

Berlin
Büro der NaturfreundeJugend Berlin
Gryphiusstr. 23; 10245 Berlin
Islam is lame?
Seminar zum politischen Islam, Antisemitismus und ihrer Kritik

Kritik des Islamismus steht schnell unter dem Verdacht einem religiös/kulturellen Rassismus Vorschub zu leisten. In diesem Seminar soll es um die den Zusammenhang von islamistischen Denkweisen mit Nationalismus und Antisemitismus gehen. Wir werden nach der Bedeutung des politischen Islam für den Nahostkonflikt fragen und der Frage nachgehen, wie eine linke Kritik am Islamismus in einer strukturell rassistischen Gesellschaft aussehen kann.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
04.11.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
06.11.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Aula der Alten Nikolaischule
Die Situation im Nahen Osten
nach dem Krieg zwischen Hisbollah und Israel

Der von der islamistischen Hisbollah provozierte Konflikt mit Israel hat die Situation im Nahen Osten verändert. Die Lage im Libanon wurde weiter destabilisiert. Dies war im Interesse der beiden größten Unterstützer der Hisbollah. So konnte Syrien, das erst im vorigen Jahr die letzten Besatzungstruppen aus dem Libanon zurückgezogen hat, von den Ermittlungen zum Mord an dem libanesischen Ministerpräsident Hariri ablenken und der Iran nutzte die Situation, um sein Atomprogramm der internationalen Aufmerksamkeit zu entziehen.
Zwar wurde der Krieg gegen die islamistischen Gotteskrieger von der absoluten Mehrheit der israelischen Gesellschaft als alternativlos angesehen, aber nach dem Ende des Konflikts wurde heftige Kritik an der Regierung und dem Militär laut. Soldaten klagten über mangelnde Ausrüstung und unklare Befehle. Es wurde eine Untersuchungskommission eingesetzt und führende Militärs sind zurückgetreten. Dennoch ist die Diskussion nicht abgeschlossen. Hat Israel sein Kriegsziel, die Schwächung der Hisbollah, erreicht? Haben die einseitigen Rückzüge Israels im Jahre 2000 aus dem Südlibanon und 2005 aus dem Gazastreifen die heutige Situation hervorgerufen und die Lage für Israel verschlechtert? Ist die Strategie der jetzigen Regierung gescheitert? Welche Alternativen gibt es?
Diese und weitere Fragen sollen an diesem Abend mit dem Journalisten Ulrich Sahm (NTV) diskutiert werden.
Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig

israel-soli.de

bga(at)israel-soli.de
07.11.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19 04109 Leipzig
Castoratommülltransport 06
Le Hague – Gorleben

Gezeigt wird ein Film von den Protesten 2005, ein Mensch aus dem Wendland berichtet zum anstehenden Transport am folgenden Wochenende.
Libelle

infoladen.de/libelle

08.11.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
Melanchthonianum (Uni Halle), Hörsaal B
Universitätplatz
Suicide Bombing
Zur Logik des Selbstmordattentats

Vortrag von Gerhard Scheit

Das Selbstmord-Attentat gilt als Verzweiflungstat – als Mittel der Verzweifelten in einem Kampf für durchaus legitime politische Zwecke. In Wahrheit ist es ein Mittel, das den Zweck vollständig in sich trägt: Vernichtung um der Vernichtung willen. Suicide Attack bedeutet also einen neuen Begriff des Politischen im alten Sinne Carl Schmitts: Politik als „Bereitschaft zum Nichts“ – oder wie es Karl Löwith, 1934 gegen den Nazi-Staatstheoretiker Schmitt gerichtet, formulierte: „Bereitschaft zum Tod und zum Töten“ als „oberste Instanz“ – „Opfer des Lebens an einen Staat, dessen eigene ‚Voraussetzung‘ schon das Entscheidend-Politische ist“.
Der Staat, für den die neueren Selbstmordattentäter sich opfern, zerfällt einerseits in islamistische Bandenkollektive wie Hamas und Hisbollah, verwandelt sich andererseits mittels Massenvernichtungswaffen selber in einen einzigen großen Sucide Bomber, wie die Islamische Republik des Iran. In beiden Fällen kann eine Logik der Abschreckung, ein diplomatisch hergestelltes Gleichgewicht des Schreckens, nicht mehr wirken.
Ist es aber Zufall, daß Selbstmordattentate in bestimmten Kreisen als eine Form der Mitbestimmung in der internationalen Politik verstanden werden; daß die EU nicht aufhört, Verhandlungsbereitschaft mit Hamas und Hizbollah zu signalisieren oder im sogenannten Atomstreit mit dem Iran zu vermitteln, wo es nichts mehr zu vermitteln gibt; oder daß es gerade Jürgen Habermas war, der Ted Honderichs Apologie des Selbstmord-Attentats dem Suhrkamp-Verlag empfahl? Die Rechtfertigung jenes Vernichtungswahns aus der Peripherie des „Großraums“ Europa, der auf Israel und dessen Schutzmacht zielt, geht erstaunlicherweise mit der Forderung nach „Verrechtlichung der internationalen Beziehungen“ einher, wie sie in „Kerneuropa“ im Namen der UNO formuliert wird. Diesen Zusammenhang zwischen der „Verdrängung des Souveräns“ und der Eskalierung politischer Gewalt, also die internationale Arbeitsteilung zwischen postnazistischer Demokratie und islamistischer Vernichtung, wäre offenzulegen.
AG Antifa im Stura

08.11.2006
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2 MHz
t9
niedlicher punk altertümliche radikalität

der umsonstladen aus der gießerstraße 16 stellt sich vor.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)
t9
(niedlicher punk & altertümliche radikalität)

:radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

09.11.2006 - 27.01.2007
Aktionstag(e)


Bernau
Aktionswochen gegen Antisemitismus
Gedenkkundbegung, Infoveranstaltungen, Konzerte, Filmabende und Exkursionen

In der Nacht des 9. Novembers 1938, der Reichspogromnacht, wurden "jüdische" Geschäfte geplündert und Synagogen abgebrannt, tausende Menschen jüdischen Glaubens wurden grundlos inhaftiert, gefoltert, getötet oder in Vernichtungs- und Arbeitslager verschleppt. Schon Jahre zuvor begannen die Nationalsozialisten schrittweise mit der aggressiven Vernichtung der jüdischen Bevölkerung, die erst 1945 mit Hilfe Alliierter Mächte beendet werden konnte. So befreite die so genannte Rote Armee am 27.Januar 1945 das Massenvernichtungslager Auschwitz, was heute als Symbol für 6 Millionen ermordete jüdische Menschen steht.

Wir wollen an die jüdischen Menschen, die Opfer des deutschen Vernichtungswahns wurden, mit einer Gedenkkundgebung am 9.November 2006 erinnern.
Unsere Anliegen ist es jedoch die Erinnerung nicht nur mit einer einzelnen Kundgebung aufrechtzuerhalten, sondern sie als Auftakt für unsere "Aktionswochen gegen Antisemitismus" zu nutzen.

Doch warum gerade in Bernau?

Antisemitismus ist in Bernau keine Besonderheit, sondern unbewusster oder bewusster Bestandteil verschiedener gesellschaftlicher Gruppen. Antisemitismus ist mehr als reine Judenfeindschaft und lässt sich nicht in die rechte Ecke abschieben. Offen oder verdeckt tritt er von Rechts nach Links, in Kirchen und Schulen, in den Medien, am Stammtisch, überall in der Gesellschaft auf. Ob als historisch verzerrte und falsche Bilder des Vernichtungskrieg der Nazis oder - besonders auf Grund des andauernden Konfliktes im Nahen Osten - verhüllt als Kritik am Staat Israel, gibt es viele Facetten des Antisemitismus, über dessen Ursachen, Gründe und Erscheinungsformen wir aufklären wollen. Die Aktualität der Problematik wurde doch für uns - neben der Brisanz des Nahostkonflikts - hervorgerufen durch Prozesse der so genannten Reichsbürger, die in Bernau wegen der Leugnung des Holocaust vor Gericht stehen.
Da unsere Gruppen in Bernau aktiv sind, wollen wir hier anfangen Antisemitismus aufzuzeigen und gegen ihn einzutreten.

Wir wollen ein Zeichen gegen Antisemitismus jeglicher Facon setzen!

In der Zeit vom 9.November 2006 - der Reichspogromnacht und dem 27.Januar 2007 - dem Auschwitz Gedenktag, werden neben Infoveranstaltungen und Filmabenden rund um das Thema Antisemitismus auch Exkursionen und Konzerte stattfinden. Ziel ist es, neben dem Gedenken eine Auseinandersetzung mit Antisemitismus zu schaffen, die zeigen soll, dass auch 61 Jahren der Kapitulation Deutschlands antisemitische Denkweisen in der Gesellschaft verankert sind.
Antifaschistischen Aktion Bernau
Polit-AG des Dosto

aktionswochen-bernau.tk

mail(at)aktionswochen-bernau.tk
Tel.: 0174/8472598
09.11.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
naTo
Karl-Liebknecht-Straße 46
Prekarisierte protestieren
Wie den Widerstand formen?

Es war wohl eine der größten Bewegungen der letzten Jahrzehnte in der Bundesrepublik, die im Sommer 2004 gegen die Einführung von „Hartz IV“ protestierte. Dennoch konnten die Montagsdemonstrationen das Gesetz nicht kippen. Es stellt sich also die Frage, auf welche Weise Protest wirksam werden kann. Muss Widerstand sich über aktuelle Gesetzesverschärfungen hinaus gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse insgesamt richten, oder verstärkt in konkrete, lokale Auseinandersetzungen, wie den Kampf um angemessenen Wohnraum, eingreifen?
Wir wollen mit AkteurInnen aus verschiedenen Initiativen diskutieren, an welcher Stelle sie die größten Erfolgsaussichten für sozialen Widerstand sehen. Eingeladen sind Karin Baumert von der Berliner „Kampagne gegen Zwangsumzüge“, Frank John vom Hamburger „Euromayday“ und Petra Weißfuß von der „AG Soziale Politik“ bei der Linkspartei.PDS Leipzig.
ig3o (Ex-"Initiativgruppe 3. Oktober")

ig3o.fateback.com

ig3o(at)gmx.de
10.11.2006 - 12.11.2006
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Location wird bei Anmeldung bekannt gegeben!
Kein Sex mit Nazis!?
Rechtsextremismus und Gegenstrategien

Wenn in Rheinsberg Dönerläden abgebrannt werden, Ermyas M. in Potsdam fast zu Tode geprügelt wird, in Halbe jährlich mehrere Tausend Nazis der Wehrmacht und SS gedenken, dann ist Rechtsextremismus kein Problem einzelner Orte. Vielmehr nutzen Neonazis immer wieder Anknüpfungspunkte im gesellschaftlichen Mainstream, sei es bei den beschriebenen Beispielen oder auch wenn sie sich in Demonstrationen gegen Israel oder die Hartz-Proteste einreihen. Deshalb ist es wichtig, konstant zu diskutieren was Rechtsextremismus eigentlich ist und wie dagegen vorgegangen werden kann. (Ziel des Seminars ist es rechtsextreme Ideologie in einzelnen Teilen näher zu beleuchten sowie mögliche Gegenstrategien weiter zu entwickeln.)
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
11.11.2006 - 12.11.2006
Seminar


10:00 Uhr

Leipzig
Linxxnet
Bornaische Str. 3d
Einführung in die Psychoanalyse
Referenten: Micha Böhme und Martin Dornis

Textgrundlage wird die "Traumdeutung", genauer deren theoretisches, also letztes, Kapitel sein. Unser Ziel ist es, die psychoanalytische Dimension der Identitätskonstitution zu ergründen, von dort aus die Erklärungsrelevanz der Psychoanalyse für die Ideologiebildung zu untersuchen.
14.11.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
naTo
Karl-Liebknecht-Straße 46
Das Ende der Bescheidenheit
Ein Grundeinkommen für alle?

Die liberale Sozialpolitik setzt auf Repressionen gegen Arbeitslose, Absenkung der Löhne und Verlängerung der Arbeitszeit. In der Veranstaltung sollen verschiedene Alternativen zu dieser Politik erläutert und diskutiert werden. Welche Stoßrichtung sollten die Forderungen der sozialen Bewegungen haben: stabilere Einkommen durch Mindestlöhne oder Alternativen zur aktuellen Arbeitsgesellschaft, zum Beispiel im bedingungslosen Grundeinkommen? Welche dieser Forderungen können der politischen Linken eine längerfristige Perspektive bieten – hin zu einer freien, solidarischen Gesellschaft?
Podiumsdiskussion mit Hinrich Garms (Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen BAG-SHI) und Ralf Krämer (ver.di).
ig3o (Ex-"Initiativgruppe 3. Oktober")

ig3o.fateback.com

ig3o(at)gmx.de
14.11.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Double strike
Islamistische Selbstaufgabe und zivilmilitärische Kooperation

„Als eine Bewegung von Wahnsinnigen wäre die islamistische Bewegung nur eine Bewegung von Opfern, die entweder zu heilen oder von der Gesellschaft fernzuhalten“ sei – soweit das Fazit der Phase 2-Terroranalyse in ihrer zwanzigsten Ausgabe.
Die therapeutischen Mittel des Antiterrorkampfs scheinen bis dato noch nicht sonderlich weit gediehen. Eine „Heilung“ also nicht in Sicht. Die großen Strategien der westlichen Staaten erschöpfen sich weitestgehend in militärischen Abschottungs- und Angriffsmaßnahmen um sich den Terror vom Leib zu halten und in innerstaatlichen Kontrollen um die Sicherheit der Bürger/Innen zu garantieren.
Wer möchte sich in Anbetracht der Gefahr, bei der nächsten Zugfahrt durch eine(n) dieser „Wahnsinnigen“ in die Luft gesprengt zu werden, noch darüber beschweren das Krisenmanagement wäre repressiv und auch gute und gerechte Kriege seien grausam? Beziehungsweise, wer in der „vernünftigen Gesellschaft“ sieht sich jenseits der Emphase für die Selbstaufopferung des religiösen Fanatismus und pathologisierender Termini imstande, einen politischen Standpunkt zu entwickeln, der die Kritik an der Selbstaufgabe zu Gunsten des Willens eines ominösen Allahs beibehält und gleichzeitig an einer Kritik der Zumutungen der bürgerlich kapitalistischen Gesellschaft festhält?
In einer Veranstaltung mit Katja Diefenbach und Frank Engster wollen wir uns diesem Themenkomplex aus zweierlei Perspektiven annähern. Zum einen gilt es zu fragen, wie es sein kann, dass aus ein und den selben Bedingungen, der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, Subjekte hervor gehen, die der faschistisch-islamistischen Versuchung der Selbstaufgabe erliegen. Zum anderen gilt es sich dem vermeintlichen Segen gerechter Feldzüge gegen das ethisch Andere - schlicht, den Feind - unter der kritischen Analyse der Banalisierung und Verabsolutierung von Kriegen und deren Auswirkungen in zivilisierten Breitengraden anzunähern.

Präsentiert und moderiert von die Zeitschrift Phase 2
Phase 2

conne-island.de

phase2.nadir.org

15.11.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei, Ratstonne
Universitätsstr. 9
Das lange Sterben der Deutschen
Dr. Daniel Schmidt vom Institut f. Politikwissenschaft (Lpz) untersucht Diskurse rund um Fragen der Bevölkerungsentwicklung auf ihre Anschlussfähigkeit und Legitimationen für rechte Argumentationen

Glaubt man den Medien, sind die Deutschen vom Aussterben bedroht: alle reden von der „schrumpfenden Gesellschaft" oder von „Raum ohne Volk" (so ein Titel in der FAZ). Ein Blick in die Geschichte offenbart, dass diese Angst vor dem Aussterben der Deutschen ebenso wenig neu ist wie die wissenschaftliche Verkündung solcher Verfallsszenarien. Inwiefern demografische Prognosen für politische Anschlusspunkte und Legitimationen rechter Argumente herhalten, ist Gegenstand des Vortrags.

Der Abend ist Teil einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe des Leipziger Forums für kritische Rechtsextremismusforschung und des Dresdner Herbert-Wehner-Bildungswerks, mit freundlicher Unterstützung des StudentInnenrates der Universität Leipzig. Unter dem Titel „Freie Radikale" sollen in vier Abendveranstaltungen Verknüpfungen zwischen Mainstream-Diskursen und rechtsextremen Argumentationen in politischen und gesellschaftlichen Debatten beleuchtet werden.
Forum für Kritische Rechtsextremismusforschung

engagiertewissenschaft.de

forum(at)engagiertewissenschaft.de
16.11.2006
Diskussions-
Veranstaltung


18:30 Uhr

Leipzig
Uni Leipzig, Seminargebäude Raum 01-35/36
Universitätsstraße
Was will Deutschland, was will Europa auf dem Kriegsschauplatz Naher Osten?

Deutschland schickt die Marine vor die libanesische Küste. Politiker aller Couleur feiern dies als bedeutenden Schritt in dem deutsch-europäischen Projekt, maßgeblichen Einfluss auf die Geschicke der Welt zu nehmen, nun auch in Nahost.
Worum geht´s bei diesem Einsatz? Was ist daraus zu lernen – über die Gesichtspunkte, nach denen Staatsmänner über Krieg und Frieden befinden, über die Berechnungen, die sie in dieser Hinsicht anstellen, über die Ziele, die sie verfolgen, wenn sie die nationalen Truppen losschicken?

Vortrag und Diskussion mit
Prof. Margaret Wirth (Uni Bremen)
AG Politische Diskussion

agpolitischediskussion.
de/index.html#20061116-EUNahost


17.11.2006 - 19.11.2006
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Location wird bei Anmeldung bekannt gegeben!
Pixel, Poster, Politik - Layoutseminar
Photoshop ist kein Mittel die Gesellschaft zu verändern...

…aber kann dabei gelegentlich sehr hilfreich sein. Wir meinen, dass Layout mehr kann, als kluge Texte ansprechend zu bebildern. Im besten Fall provoziert und irritiert es – macht auf Zusammenhänge aufmerksam, die so noch nicht gesehen wurden. Aber Layout ist widerspenstig – gern plappert es sexistische oder rassistische Blickweisen aus, die gar nicht mit auf das Plakat oder in die Zeitung sollten. Beim Seminar wollen wir mit Euch über die Ansprüche an emanzipatorisches Layout diskutieren und Euch anschließend in den Umgang mit professionellen Grafik- und Satzprogrammen einführen.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
17.11.2006
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
21.11.2006
Film


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Filmvorführung des Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig

2. Filme:

Für Allah in den Tod?
Der Deutsche Steven Smyrek im heiligen Krieg gegen Israel

Hamas behind the mask
Dokumentation über radikalislamische Organisationen im nahen Osten.
Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig

israel-soli.de

22.11.2006
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2/ primaCom 97,9 MHz
t9
niedlicher punk altertümliche radikalität

diziplinierung oder bildung?
kritik an der staatlichen schule und alternative bildungskonzepte.
vorstellung der freien schule leipzig.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

:radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

23.11.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19
Lebenserfahrung und Geistesarbeit
Simone Weil und der Anarchismus

Buchvorstellung des gleichnamigen Buches, herausgegeben von Charles Jaquier, mit dem Übersetzer Lou Marin (Graswurzelrevolution).

Simone Weil (1909-1943) wurde in Frankreich von dissidenten Vertretern der sozialistischen Bewegung mit Rosa Luxemburg verglichen. Im Gegensatz zur Mehrzahl der französischen Intellektuellen machte sie sich keine Illusionen über den Charakter der UdSSR, den Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland oder die Parteien der französischen Volksfront. Simone Weil gehörte einer minoritären politischen Kultur an, die das stalinistische Verständnis des Sozialismus sowie die Identifikation der Arbeiterbewegung mit der »Arbeiterpartei« nicht teilte. Nach 1934 gehörte sie zu den wenigen klarsichtigen AktivistInnen, die sich ohne falsche Hoffnungen mit den Niederlagen der weltweiten Arbeiterbewegung befassten und anfingen, deren Ursachen methodisch zu untersuchen. Die Erfahrung ihrer Teilnahme an Revolution und Bürgerkrieg in Spanien 1936 führte sie zu neuerlicher Kritik an revolutionärer Gewaltanwendung, die im französischen anarchistischen Milieu noch lange nach ihrem Tod und bis heute diskutiert wird. Mit einer Mischung aus wissenschaftlichen und zeitgenössisch-politischen Texten erinnert dieses Buch an die anarchistische Lebens- und Schaffensphase Simone Weils, jener praxisnahen Philosophin, die lange Zeit nur als Christin rezipiert und gewürdigt wurde. Sie stellte sich den schlimmsten Tragödien des 20. Jahrhunderts (Faschismus, Nationalsozialismus, Stalinismus, Bürgerkrieg in Spanien) als gewaltkritische Anarchistin in einzigartiger Weise und entwickelte aus ihren Lebenserfahrungen einen heute noch aktuellen, utopischen Entwurf dessen, was Freiheit im politisch-gesellschaftlichen Bereich sowie in der Arbeitswelt bedeutet.
Libelle

infoladen.de/libelle

libelle-leipzig(at)gmx.de
www.graswurzel.net
24.11.2006 - 26.11.2006
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Location wird bei Anmeldung bekannt gegeben!
Queer as folk.
Seminar zu Geschlecht, Identität und ihrer Kritik.

Was ist denn nun queer? Während die Einen queer als Synonym für *schwullesbisch* benutzen, wären die Antwort von Anderen: "Nichts dergleichen!" Vor einigen Jahren war Queer ein Schimpfwort für Leute, die nicht die vermeintlich "normale", monogame und heterosexuelle Zweierbeziehung lebten. Die Aneignung durch politische Aktivist_innen hat das Wort, ähnlich wie "schwul" als Beleidigung unbrauchbar gemacht. Häufig wird queer als politische Strategie gesehen Heteronormativität (Denkweise, die bestimmte heterosexuelle Lebensentwürfe als Norm nimmt und von der Existenz zweier Geschlechter ausgeht) in Frage zu stellen. Wir wollen das kritische Potential von queer erkunden und schauen, wo sich mit queer theory gesellschaftliche Machtverhältnisse in Frage stellen lassen.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
24.11.2006 - 26.11.2006
Kongreß


17:00 Uhr

Berlin
TU Berlin
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
"Wie Wollen Wir WIrtschaften?"
"Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus

„¿Wie Wollen Wir Wirtschaften?“
Kongress: Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus
TU Berlin, 24. – 26.11.2006

Können selbstverwaltete Betriebe, Tauschringe, Genossenschaften und fairer Handel wirtschaftliche Alternativen im kapitalistischen System bilden? Sind Neoliberalisierung, Prekarisierung und Massenarbeitslosigkeit dadurch zu überwinden? Ein breites Bündnis aus Initiativen, Verbänden und Betrieben lädt ein, gemeinsam Chancen und Grenzen einer Solidarischen Ökonomie zu diskutieren.

150 Podien, Foren und Workshops mit internationalen ReferentInnen wie Paul Singer, Staatssekretär für Solidarische Ökonomie in Brasilien, Vertreterinnen der Vermarktungsgenossenschaft Cecosesola aus Venezuela und Arbeiterführer José Abelli aus Argentinien laden ein. Ein Abendkulturprogramm und eine Betriebe- und Projektemesse runden das Programm ab.

Anmeldung und Infos unter www.solidarische-oekonomie.de
Aktive aus verschiedenen sozialen Bewegungen und solidarischer Ökonomie
Rechtsträgerin ist die Bewegungsakademie e.V.

solidarische-
oekonomie.de


info(at)solidarische-
oekonomie.de

25.11.2006
Action, Gegen-
Aktivitäten


09:00 Uhr

Jena
Lobeda West
Stadtteilzentrum LISA
Widerstand braucht Phantasie
Nazis stoppen - Gegen das JN-Treffen

Die Jugendorganisation der rechtsextremen NPD plant für den 25. November 2006 die Neukonstituierung ihres Landesverbandes der “Jungen Nationaldemokraten” (JN) in Jena.

Erwartet werden über 150 Neo-Nazis aus Thüringen und angrenzenden Bundesländern. Diese Veranstaltung wird nicht in ihrem Haus in Lobeda - Altstadt stattfinden, sondern im kommunalen Stadtteilzentrum LISA in Lobeda - West. Unter dem Motto: “Kein Nazi-Treffen im LISA” organisieren Antifa und Zivilgesellschaft Gegenaktivitäten

Die NPD versucht mit der Anmietung des Lisa “einen weiteren Schritt zur Normalisierung rechtsextremer Positionen in der Gesellschaft”, erklärten die anwesenden Vertreter der am Aktionsbündnis beteiligten Gruppen. “Dem werden wir nicht tatenlos zusehen und rufen dazu auf, sich der NPD in den Weg zu stellen.” Für den 25. November hat die IG Metall bereits eine Kundgebung vor dem Lisa angemeldet. Angesichts des Urteils zu der Blockade am Gries im Juni 2005 erklärte das Aktionsbündnis: “Widerstand braucht Phantasie!”
jena.antifa.net

25.11.2006 - 26.11.2006
Seminar


10:00 Uhr

Berlin
Location wird bei Anmeldung bekannt gegeben!
Mach meinen Dealer nicht an.
Seminar zu Drogenpolitik

Drogen spielen für jedeN von uns im täglichen Leben eine Rolle: Ob man nun ein Bier trinkt oder eine Zigarette raucht oder sich ‘nen Joint baut. Sobald man jedoch illegalisierte Substanzen zu sich nimmt, schlägt der Staat zu. DrogenbenutzerInnen werden zu Kriminellen gemacht. Die Medien zeichnen Schreckensszenarien von raubenden und versifften Junkiehorden, die Leute anfixen. Gleichzeitig werden Polizeiapparate unter dem Vorwand der steigenden Drogenkriminalität aufgerüstet. Im Seminar geht es darum, über Mythen der klassischen Drogenerziehung aufzuklären. Außerdem werden wir uns die Entwicklung von Drogenpolitik, -ultur und -gebrauch anschauen und darüber diskutieren.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
25.11.2006
überregionale Demonstration


14:00 Uhr

Haldensleben
Hagenstrasse, Höhe Postplatz
Demonstration "Gegen rechte Gewalt"

Aktiven und passiven Widerstand in den Städten und Dörfern organisieren und die Straßen vom braunen Mob befreien!

Gewalt ist keine Lösung, aber Angriff ist die beste Verteidigung!
Antifa Haldensleben

hdl_gegen_rechts(at)
operamail.com


Aufruf
25.11.2006
Lesung, Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19
Imagenes de la revolucion social
und abends VoKü & Konzert mit Indiego Grau

imágenes de la revolución social (Bilder der sozialen Revolution) - ein szenischer Vortrag.

Wir schreiben das Jahr 1937. In Spanien tobt der Bürgerkrieg gegen die Faschisten. Diego, ein Arbeiter aus Barcelona, Maria, Milizionärin aus Valencia und Julio, ein Bauer aus Aragon, machen sich auf den Weg, um Unterstützung für die Sache der Freiheit zu finden. Vom Untergrund verborgen bahnen sie sich einen Weg durch verschiedene französische und deutsche Städte. Am 25. November 1937 erreichen sie Leipzig, eine industriell geprägte Stadt im nationalsozialistischen Deutschland. In den Lagerräumen eines Ladenlokals berichten sie auf einer illegalen und geheimen Versammlung von Unterdrückung, Revolution, Reaktion und Krieg in Spanien.

Danach wie jeden Samstag ab 20 Uhr Vokü.

Ab 21 Uhr dann Konzert mit ‚indiegograu’ aus Hannover

Die MusikerInnen von Indiegograu thematisieren Weltschmerz, Hausbesetzungen und Liebestragödien in musikalischen Farben von blaugrau bis schwarzrot und bringen damit Gitarrenmusik unplugged nach Leipzig. Ein herbstallerliebstes Musikprojekt.
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)

fau.org/ortsgruppen/leipzig

leipzig(at)fau.org
www.infoladen.de/libelle
27.11.2006
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Linxxnet
Bornaische Str. 3d
Leipziger Koordinationstreffen zum 30. BUKO
Mein BUKO ist auch Dein BUKO

Der BUKO-Kongress 2007 (Bundeskoordination Internationalismus) wird vom 6. bis 9. April in Leipzig stattfinden. Zur Vorbereitung findet jeden Montag dieses Treffen statt.
Leipziger Vorbereitungsgruppe

buko.info

28.11.2006
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Queer Affair
Ideenfindung für die Weiterarbeit an "a million different loves!?"

"a million different loves!?" – das waren fünf Tage queer Festival Ende Oktober in Lodz und Leipzig mit Filmfestival, einer Konferenz zur "körper- und begehrenspolitik in der audiovisuellen kultur", dem Workshop "porYESqueerPORno" und der Ausstellung "Schein sein".
Was kommt jetzt? Queeres Denken und queere Performativität (nicht nur mit dem Fokus auf der medialen Repräsentierbarkeit von Geschlecht, Sexualitäten, sexuellen Orientierungen und Begehrensformen) hat politische und damit gesellschaftliche Relevanz – deshalb stellt eine inhaltliche Vertiefung des Themas und seiner zahlreichen Querverbindungen für uns weiterhin eine Herausforderung dar. Inhaltliche und künstlerisch /praktische Ansätze und Grundlagen für eine weitergehende Auseinandersetzung wurden mit dem Festival geschaffen und sollen in eine Neu- und Anderskonzeption einfließen.
Ein grobes Gerüst und offene Ideen für die Weiterarbeit sind
vorhanden: so soll "a million different loves!?" kleiner werden, dafür aber öfter stattfinden und spezielle Themen eingehender beleuchten.
Wir freuen uns über neue MitstreiterInnen und alle Interessierte, die Lust haben, eigene Vorstellungen zu verwirklichen oder gemeinsam Konzepte zu entwickeln, zu diskutieren, zu streiten, Filme zu schauen oder vorzuführen, Geld zu akquirieren, zu feiern, sich mit anderen Gruppen zu vernetzen und und und ...

amilliondifferentloves.net

kontakt(at)
amilliondifferentloves.net

28.11.2006
Info-Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustr. 20
Donald & Mickey against Fascism
Vortrag und Film

Im Zweiten Weltkrieg wurden auch Zeichentrickfilme zur politischen Motivierung produziert. Die Filme, egal ob von Disney oder Paramount, sollten Kriegsziele vermitteln und SoldatInnen und Bevölkerung informieren. Aber zuvorderst sollten sie unterhalten. Zu sehen sein werden zum Beispiel: Superman beim Zerstören einer Nazi-Festung, Donald Duck, der Hitler in Berlin erschlägt und die Ducktators Hitler Duck, Ganz Mussolini und Ente Hiroshito.
JBI
B12
Infoladen

left-action.de/b12

29.11.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
GWZ H2 0.10
Täter, Taten und Karrieren
Sächsische Ordnungspolizisten und der Holocaust

Vortrag von Dr. Stefan Klemp (Simon Wiesenthal Center, Los Angeles)
Historisches Seminar der Universität Leipzig

uni-leipzig.de/
~geschdid/gespraech.htm


01.12.2006 - 02.12.2006
Seminar


Halle
Faschismustheorien: Waffe der Kritik oder Verschwörungstheorie?

„Es gibt in unserem politischen Vokabular nur wenige Begriffe, die sich einer solch umfassenden Beliebtheit wie das Wort Faschismus erfreuen, ebenso aber gibt es nicht viele Konzepte im politischen Vokabular der Gegenwart, die gleichzeitig derart verschwommen und unpräzise umrissen sind.“ Mit diesen Worten beginnt Zeev Sternhells Essay über „Faschistische Ideologie“ von 1976. Seine Aussage kann bis heute Gültigkeit für sich beanspruchen. Dennoch gibt es einen Unterschied zwischen den damaligen politischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen und den heutigen Diskussionen. Unter dem Einfluss der Protestbewegung bemühte man sich in den späten 1960er und 1970er Jahren selbst im Wissenschaftsbetrieb, der hierzulande bekanntlich noch nie eine Bastion kritischen Denkens war, um eine Erklärung der Ursachen von Faschismus und Nationalsozialismus. Man nahm sich Max Horkheimers Diktum zu Herzen, dass, wer vom Faschismus rede, vom Kapitalismus nicht schweigen dürfe, und versuchte – nicht zuletzt in Auseinandersetzung mit den Faschismustheorien der Arbeiterbewegung –, die sozioökonomischen Ursachen von Faschismus und Nationalsozialismus zu benennen.
Diese Zeit ist vorbei. An die Stelle des Versuchs, Faschismus und Nationalsozialismus theoretisch oder besser noch: kritisch zu durchdringen, ist wieder die positivistisch-historizistische Beschreibung getreten. Und so reiht man akribisch und detailversessen Quelle an Quelle, Feldzug an Feldzug und Weisheiten über Hitlers Verhältnis zu Frauen an Banalitäten über die Inneneinrichtung deutscher Offizierskasinos. Analog zur als naturgegeben begriffenen Selbstverwertung des Werts erscheinen Faschismus und Nationalsozialismus in diesem Zusammenhang als Urgewalten, die quasi naturgesetzlich über die Menschen hereingebrochen sind.
Vor diesem Hintergrund wird auch die Auseinandersetzung mit den immer wieder – und oftmals zu Recht – kritisierten Faschismustheorien der Arbeiterbewegung und des „kritischen Marxismus“ zur intellektuellen Selbstverteidigung. Im Wochenendseminar soll anhand von richtungsweisenden Primärtexten zunächst ein Überblick über die bedeutendsten faschismustheoretischen Erklärungsmuster, ihre Entstehung und Entwicklung gegeben werden. Dabei soll u.a. gefragt werden: Sind Faschismustheorien Waffe der Kritik, oder lediglich, wie kürzlich in der Zeitschrift Phase 2 erklärt wurde, „der Linken liebsten Verschwörungstheorie“? Kann das Phänomen Faschismus mit Hilfe von Faschismustheorien erklärt werden, oder dienen die Verweise auf den Zusammenhang von Großindustrie und Faschismus, ohne die kaum eine linke Faschismustheorie auskommt, nur dem Zweck, nicht über die Integration der Arbeiterklasse in den Faschismus sprechen zu müssen? Und: Erlauben es die Unterschiede zwischen Nationalsozialismus und italienischem Faschismus überhaupt, einen allgemeinen Faschismusbegriff anzuwenden?

Da im Vorfeld der Veranstaltung ein Reader verschickt werden soll und die Veranstaltung nur mit einer begrenzten Teilnehmerzahl durchgeführt werden kann, ist eine rechtzeitige Anmeldung (per Email: agantifa@freenet.de) nötig. Auf Anfrage verschicken wir auch das Programm.
AG Antifa im Stura

antifa.uni-halle.de

agantifa(at)
freenet.de

01.12.2006 - 03.12.2006
Seminar


18:00 Uhr

Berlin
Wochenendseminar zum einst real existierenden Sozialismus
Marxismus-Leninismus an der Macht

Sieht mensch einmal von den kümmerlichen Überresten in China, Kuba und Nordkorea ab, so fällt unmittelbar auf: Der real existierende Sozialismus gehört der Vergangenheit an. Und da landläufig vergangene Formen gesellschaftlichen Lebens gleichzeitig ein Beleg ihres notwendigen Endes sind, ist es ein leichtes, den Kapitalismus gegen alle linke Kritik mit einem kurzen Hinweis auf dieGeschichte zu immunisieren. Die Unterstellung, aller Kommunismus müsse immer in Überwachungsstaat, Massenvernichtung und materiellem Elend enden, liegt da auch nicht mehr fern.
Damit wird die Geschichte zum politischen Totschlagargument für alle, die es nicht besser wissen (wollen). Wer sich mit diesen Binsenweisheiten nicht zufrieden geben will oder seine eigene politische Position ständig durch diese scheinbar unwiderlegbaren Resultate des Geschichtsverlaufs angefochten sieht, sollte sich ein paar Gedanken mehr zu den historischen Formen des Kommunismus, ihren Inhalten und Bedingungen machen. Dass die Gründe seines Scheiterns bzw. der Verlauf seiner Entwicklung nicht nur in der so genannten Menschennatur zu finden sind, kann mensch - auch ohne Kommunist zu sein - zumindest vermuten.
Was waren also die Ereignisse der Oktoberrevolution in Russland? Warum gelang es Lenin und Konsorten in Russland das gesamte Land tatsächlich umzukrempeln? War dabei der Tod von Millionen bereits in ihrem Programm angelegt oder schon durch das Wesen des Kommunismus vorherbestimmt? Wie sah denn diese besondere Planwirtschaft aus, die nicht nur, aber ganz schön viel Mangel produzierte? Und in welchem Verhältnis stehen Theorie und Praxis des (ehemals) real existierenden Sozialismus zu einer heutigen Kapitalismuskritik? Also, wenn Du Lust hast, mit zu diskutieren: anmelden und vorbeischauen.
jungelinke

junge-linke.de/
seminare/marxismusleninismus_an_
der_mac.html


mailto:info(at)
junge-linke.de

01.12.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Galerie für Zeitgenössische Kunst (gfzk-1/lab1)
Karl-Tauchnitz-Straße 11
THE SPACE HIJACKERS making trouble in Leipzig
Public Space and Surveillance - Protest and Party

Öffentlicher Raum und Überwachung – Protest und Party
Vortrag von Sam (The Space Hijackers, London).

Das Verhältnis zwischen Protestgruppen und ihrer Regulierung durch die Regierung ist ein symbiotisches. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie sich beide Seiten entwickelt haben, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und wie sich der öffentliche Raum durch die Folge von Gesetzen (z.B. Criminal Justice Act, Anti-Social Behaviour Act) verändert hat. Wie haben Aktivist/innen und Künstler/innen auf diese Gesetze reagiert? Mit welchen Aktionsformen sagen sie diesen Gesetzen den Kampf an? Vorgestellt werden Reclaim the Streets, The Wombles, Clown Army, Mobile Clubbing, Flash Mob. Dabei werden vor allem die Auswirkungen von Überwachungskultur und –techniken auf diese Aktionsformen aufgezeigt.

Mit der Aktionsreihe "actions speak louder than words" setzt die Initiative "Leipziger Kamera" die Protestkampagne "10 Jahre sind genug!" gegen das Pilotprojekt zur polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Straßen und Plätze fort. Auf ihre Einladung hin kommt die Londoner Aktivistengruppe THE SPACE HIJACKERS nach Leipzig.
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net/
stories/2895109/


leipzigerkamera(
at)gmx.net

01.12.2006
Diskussions-
Veranstaltung


20:30 Uhr

Leipzig
Galerie für Zeitgenössische Kunst (gfzk-1/lab1)
Karl-Tauchnitz-Straße 11
THE SPACE HIJACKERS making trouble in Leipzig
Trouble with the Space Hijackers

Ärger mit den Space Hijackers
Vortrag von Robin (The Space Hijackers, London).

The Space Hijackers sind eine Vereinigung internationaler Geheimagent/innen, die sich 1999 in London gründete. Die von ihnen gestalteten Events zielen darauf ab, die Hierarchie zwischen Besitzenden und Nutzenden von Raum zu zerstören. The Space Hijackers lieben es, Probleme zu bereiten, in dem sie Mythen erschaffen oder Realitäten von Räumen verändern, während dessen sie Autoritäten ablehnen und ihre Städte in das zurückverwandeln, was sie wollen. The Space Hijackers versprühen unanständige, kreative und soziale Gedanken in die Gemeinschaft, mit der sie interagieren und in der sie leben. Sie sehen sich selbst als Raumnutzende, die ihre eigenen Städte hinterfragen und verändern, und fordern Andere dazu auf, es ihnen gleichzutun.
Im Vortrag wird eine Auswahl von Aktionen vorgestellt: Partys für mehr als 2.000 Leute in der Londoner U-Bahn, der Verkauf von Sexgummipuppen an Waffenhändler, das Aufstellen von Sitzbänken in der Londoner Innenstadt, die Herausforderung an Regierung und Kapitalisten zu einem Kricketspiel, Piratenspiele und vieles andere mehr. Einige Space-Hijacker-Spezial-Agent/innen werden sich im Publikum befinden und Decknamen benutzen, um ihre Entdeckung zu verhindern.

Mit der Aktionsreihe "actions speak louder than words" setzt die Initiative "Leipziger Kamera" die Protestkampagne "10 Jahre sind genug!" gegen das Pilotprojekt zur polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Straßen und Plätze fort. Auf ihre Einladung hin kommt die Londoner Aktivistengruppe THE SPACE HIJACKERS nach Leipzig.
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net/
stories/2895109/


leipzigerkamera(
at)gmx.net

02.12.2006
Seminar


10:00 Uhr

Berlin
NaturfreundeJugend Berlin
Näheres zur Location bei Anmeldung!
„Bist du noch ganz normal?“
Seminar über Behinderung, Behindertsein, Behindertwerden und die Kraft der Norm.

Was „Behinderung“ bedeutet und wer Behindert ist, wurde nicht zu jeder Zeit gleich oder überhaupt definiert. Die Definitionen und Diskussionen um diesen Begriff hängen mit Vorstellungen von Körpern, Natur, Menschen und Normalität zusammen. Dass sie Geschichte der „Behinderung“ vor allem eine Geschichte der Diskriminierung war, wird aber nicht das Einzige sein, was wir an diesem Tag nachvollziehen werden. Die sich selbst als Krüppelbewegung bezeichnende sozialen Bewegung in den 80er Jahren stellte Forderungen und erhob eine Kritik gegen Fürsorgeterror, Körperbilder, sowie Gesundheits- und Glücksvorstellungen, denen sich auch die Linke schwer entziehen kann. Selbstkritisch wollen wir daher auch diskutieren, was es mit dieser Kritik auf sich hat und wo der Einsatz einer aktuellen und emanzipatorischen Kritik an dem Gegenstand „Behinderung“ sein kann.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
02.12.2006 - 03.12.2006
Kongreß


10:30 Uhr

Berlin
Universität der Künste (UDK)
Hardenbergstr.33 , Raum 158
Von der "Rasse" zur "Metapopulation"
Tagung zum gegenwärtigen Rassismus in den Lebenswissenschaften

Ein interdisziplinäres Seminar im WiSe 2004/05 erregte Aufsehen: Prof. Andreas Elepfandt vom Institut für Biologie an der Berliner Humboldt-Universität behauptete die biologische Existenz von "Menschenrassen" und von genetisch determiniertem rassistischen Verhalten. Der folgende Versuch einiger Student_innen hierüber eine universitäre Aus­einandersetzung anzustreben wurde zum Lehrstück institutioneller Abwehrstrategien seitens des Instituts für Biologie, der Fakultät und des Vizepräsidiums.

Das Beispiel zeigt, dass trotz unzähliger kritischer postkolonialer Positionen von einer Kontinuität biologistisch gedachter "Rasse"-Konzepte in den Lebenswissenschaften (Humanmedizin, Biologie, Genwissenschaften, Pharmazie, Biochemie etc.) gesprochen werden muss, die derzeit mit neuen Argumenten begründet werden.

Im Herbst letzten Jahres wurde von Dr. Peggy Piesche und Dr. Susan Arndt der erste Kongress zur kritischen Auseinandersetzung mit "Rasse" im deutschen Kontext organisiert, der einen umfassenden Überblick zur Relevanz der Kategorie gegeben hat. Die Tagung zu Rassismus in den bundesdeutschen Lebenswissenschaften im Dezember 2006 knüpft daran an und soll eine Reflexion von Rassismus in einem gesellschaftlich wirkmächtigen Bereich etablieren, in dem kritische Positionen nahezu unsichtbar gemacht werden.

Die zahlreichen bundesdeutschen Debatten um die "Rasse"-Theorien des 19. Jahrhunderts, die erneute Verwissenschaftlichung dieser Theorien im 20. Jahrhundert, deren eliminatorische Auswirkungen im Nationalsozialismus und die neueren Untersuchungen der Genetik haben auch weitreichende Kontroversen um die Legitimation von "Menschenrassen"- Konzepten innerhalb lebenswissenschaftlicher Diskurse zur Folge gehabt. Dennoch sind diese Wissenschaften weiterhin vom Denken in biologistisch inspirierten "Rasse"-Kategorien bestimmt: Während die einen offen von der Existenz von "Menschenrassen" sprechen, weichen andere auf Begriffe wie "ethnische Zugehörigkeit", "Metapopulation" oder "Fortpflanzungsgemeinschaft" aus. Damit wird der vormals explizit biologistischen Konstruktion von Gruppen ein Anstrich politischer Korrektheit verpasst.
Mit der Verknüpfung von postkolonialen Ansätzen, Positionen kritischen Weißseins und feministischer Naturwissenschaftsforschung sollen emanzipative Positionen unterstützt werden.

Die Tagung ist in drei Blöcke geteilt:
Ein historischer Ausblick wird die Entwicklung des wissenschaftlichen "Rasse"-Begriffes vom Kolonialismus bis '45 mit einem spezifischen Blick auf die "Messverfahren" der physischen Anthropologie um 1900 geben.
Danach werden aktuelle Debatten und Aspekte zu "Rasse" und Rassismus in den Lebenswissenschaften (Genetik, Psychologie, Eugenik, Epidemiologie, medizinischen Diskurs) im deutschen Kontext beleuchtet.
Ein dritter und letzter Block wirft anhand des Beispiels Bidil - das erste Medikament nur für Schwarze in den USA - einen Blick auf US-amerikanische Diskussionen um "Race"-Konzepte der Lifescience.
AG gegen Rassismus

aggr.org

02.12.2006
Aktionstag(e)


13:00 Uhr

Leipzig
Galerie für Zeitgenössische Kunst (Treffpunkt)
Karl-Tauchnitz-Straße 11
THE SPACE HIJACKERS making trouble in Leipzig
Love Vs Hate – Let The Eye In The Sky Decide This Age Old Battle ...

Liebe vs. Hass – Lass das Auge im Himmel diese uralte Schlacht entscheiden ...
Stadtspiele mit The Space Hijackers in der Leipziger Innenstadt.

Mit der Aktionsreihe "actions speak louder than words" setzt die Initiative "Leipziger Kamera" die Protestkampagne "10 Jahre sind genug!" gegen das Pilotprojekt zur polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Straßen und Plätze fort. Auf ihre Einladung hin kommt die Londoner Aktivistengruppe THE SPACE HIJACKERS nach Leipzig.
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net/
stories/2895109/


leipzigerkamera(
at)gmx.net

02.12.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Galerie für Zeitgenössische Kunst (gfzk-1/lab1)
Karl-Tauchnitz-Straße 11
THE SPACE HIJACKERS making trouble in Leipzig
CCTV the futures bright - The development, present, future of CCTV

Die strahlende Zukunft der Videoüberwachung – Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Videoüberwachung
Vortrag von Karl (Space Hijackers, London).

England ist die Welthauptstadt der Überwachung. Mit einer Kamera auf 14 Einwohner/innen ist England das am stärksten überwachte Land der Welt, ein Testlabor für neue Überwachungstechniken wie öffentliche Adresssysteme, die mit Überwachungszentren vernetzt sind, und lokalen Kameranetzwerken, deren Bilder von den Bewohnern/innen selbst auf dem heimischen Fernsehapparat angeschaut werden können. Wohin führen diese Entwicklungen? Welche neuen Überwachungssysteme erwarten uns?

"Wenn du bemerkst, daß sich eine Überwachungskamera auf dich richtet, weißt du, jemand kümmert sich um dich." J.G. Ballard

Mit der Aktionsreihe "actions speak louder than words" setzt die Initiative "Leipziger Kamera" die Protestkampagne "10 Jahre sind genug!" gegen das Pilotprojekt zur polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Straßen und Plätze fort. Auf ihre Einladung hin kommt die Londoner Aktivistengruppe THE SPACE HIJACKERS nach Leipzig.
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)

leipzigerkamera.
twoday.net/
stories/2895109/


leipzigerkamera(
at)gmx.net

03.12.2006
Seminar


10:00 Uhr

Berlin
NaturfreundeJugend Berlin
Näheres zur Location bei Anmeldung!
Her mit dem schönen Leben!
Seminar zur Kapitalismuskritik

Sich dem Kapitalismus entziehen? Wurzeln essen, Quellwasser trinken, nackt herum laufen? Das könnten wir. Doch hier in der Zivilisation gibt es Zeitungen, Sushi und schicke Cocktails mit Schirmchen. Allerdings gibt es hier auch Verdinglichung, fetischisierte Denkformen, Ideologie und vor allem Arbeit, Geld und Herrschaftsverhältnisse – Widersprüche soweit das Auge reicht. Weil wir aber nicht verzweifeln, sondern genau das alles begreifen wollen, sind wir größenwahnsinnig genug, uns all diese schwierigen Sachen erklären zu wollen. Und vor allem wollen wir die grundlegende Frage stellen, wem oder was denn eine Kapitalismuskritik heute zu gelten hat.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
04.12.2006
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Linxxnet
Bornaische Str. 3d
Leipziger Koordinationstreffen zum 30. BUKO
Mein BUKO ist auch Dein BUKO

Der BUKO-Kongress 2007 (Bundeskoordination Internationalismus) wird vom 6. bis 9. April in Leipzig stattfinden. Zur Vorbereitung findet jeden Montag dieses Treffen statt.
Leipziger Vorbereitungsgruppe

buko.info

05.12.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Volkshaus, Kleiner Saal (im Hof)
Karl-Liebknecht-Str. 30-32
Wer vermisst, wer fordert, wer braucht, wer verweigert Integration?

- Was fehlt einem Einwanderer, wenn es ihm an Integration fehlt?
- Was stört Inländer an den Einwanderern?
- Was fehlt dem deutschen Staat, wenn er bei Einwanderern und ihren Kindern Integration vermisst?
- Was ändert sich durch „gelungene Integration“ an der Lage von „Bürgern mit Migrationshintergrund“?
- Was haben Einwanderer von Bundeskanzlerin Merkels Integrationsgipfel mit Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Kirchen, Sozial- und Sportverbänden sowie Ausländerorganisationen?
- Was will Schäuble mit der Islam-Konferenz?
Gegenstandpunkt-Verlag

gegenstandpunkt.com/
jourfixe/leipzig.htm


05.12.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

leipzig
gwz
beethovenstr. 15, höhrsaal 20.10 eg
aktion reinhardt
vernichtung der ostjuden in den kz´s treblinca, sobibor und belzec

vortrag von robert kuwalek, gedenkstättenleiter in belzec

Nachdem die NS-Führung im Verlauf des Jahres 1941 die ursprünglichen Pläne einer "Aussiedlung" aller Juden aus Europa verworfen und statt dessen ihre Ermordung beschlossen hatte, wurde nach geeigneten Orten für dieses Vorhaben gesucht. Im Spätherbst 1941 beauftragte der Reichsführer der Schutzstaffel (SS) und "Chef der deutschen Polizei", Heinrich Himmler, den SS- und Polizeiführer des Distrikts Lublin im "Generalgouvernement", Odilo Globocnik (1904-1945), mit der Vorbereitung der "Endlösung der Judenfrage" unter dem Decknamen "Aktion Reinhardt".
Nach ersten "Probevergasungen" leitete die SS mit Juden aus dem Lubliner Ghetto am 17. März 1942 den Massenmord in Belzec ein. Bis auf einige wenige Männer wurden die Ankömmlinge in die als Duschräume getarnten Gaskammern getrieben und durch die eingeleiteten Abgase eines im Nebenraum installierten Dieselmotors ermordet. Die von der Vergasung zunächst verschont gebliebenen Juden mußten die zurückgelassenen Kleider und Habseligkeiten zum Sortierplatz bringen und die während des Transports Gestorbenen aus den Zügen holen. Ein anderes jüdisches Arbeitskommando wurde gezwungen, die in den Gaskammern ermordeten Menschen auf versteckte Wertgegenstände zu untersuchen, ihnen die Goldzähne herauszubrechen, die Haare abzuschneiden und sie schließlich in Leichengruben zu werfen. Auch diese jüdischen Häftlinge wurden von der SS nach einiger Zeit getötet und durch andere Juden aus neuen Transporten ersetzt.
Als Ende 1942 die meisten Juden des Generalgouvernements ermordet worden waren, begann die SS im November 1942, die Leichen zu exhumieren und zu verbrennen, um jegliche Spuren des Massenmords zu beseitigen. Anfang Dezember 1942 wurden die Vergasungen in Belzec eingestellt. Nachdem im April 1943 alle Leichen verbrannt worden waren, ließ die SS das Lager zerstören, auf dem Gelände einen Bauernhof errichten und Bäume pflanzen. Die jüdischen Arbeitshäftlinge brachte die SS zur Ermordung nach Sobibor und verließ am 8. Mai 1943 das Lager.
Das Vernichtungslager Belzec überlebten sieben Menschen. Mindestens 600.000 hauptsächlich polnische, aber auch westeuropäische Juden wurden dort ermordet.

-

-

ruebenfunk(
at)gmx.net

-
06.12.2006
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2/ primaCom 97,9 MHz
t9
niedlicher punk altertümliche radikalität

interview mit der anti-folter kampagne von www.libertad.de
Fünf Jahre dauert der so genannte „Krieg gegen den Terror“ schon an. Dieser Krieg schützt den Weltmarkt und die „westliche Lebensweise“ in den Wohlstandsinseln der Welt. Er ist nicht lokal begrenzt.
Er ist Weltinnenpolitik, um die vielfältigen sozialen und politischen Krisen in den Griff zu kriegen. Seinem Wesen nach ist er endlos.
Krieg heißt Folter – und Folter ist Krieg gegen die Gesellschaft.

Inzwischen wissen alle, dass im Rahmen dieses Krieges Menschen entführt, in geheime Gefängnisse verschleppt und dort gefoltert werden. Es gelten neue Maßstäbe: im globalen rechtsfreien Raum sind die Menschenrechte im Namen der Menschenrechte außer Kraft gesetzt.

Dieser Krieg dient unmittelbar der Disziplinierung und autoritären Strukturierung der Gesellschaft. Das ist die gesellschaftliche Dimension der Folter. Was bereits in den wenigen Jahren dieses Anti-Terror-Krieges durchgesetzt wurde, wird nicht über Nacht wie ein böser Spuk verschwinden.

Es ist kein Geheimnis: Misshandlungen bei “Befragungen” in Knästen und (Flüchtlings-)Lagern gehören zum Alltag - vom deutschen Polizeirevier bis nach Guantánamo. Die alltägliche Folter wird aber erst zum Thema, wenn Bilder, Aktennotizen oder ein beim Verhör Verstorbener in die Öffentlichkeit gelangen. Diese Fälle gelten dann als einmaliger Ausrutscher. Aber der Schritt vom "bedauerlichen Einzelfall" zum System der Folter ist längst vollzogen.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

:radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

07.12.2006
Diskussions-
Veranstaltung, Film


19:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Zur falschen Zeit am falschen Ort
Filmvorführung mit einem einleitender Vortrag von Tjark Kunstreich

Die Regisseurin Tamara Milosevic wagt in ihrem Film »Zur falschen Zeit am falschen Ort« einen Blick auf die Potzlower Zustände, wie er radikaler nicht sein könnte. Sie besuchte im Sommer 2004 über den Zeitraum eines halben Jahres Potzlow und beobachtete das Biotop, in dem Marinus Schöbel nicht überlebt hat.

Wie kann man sich dieser Geschichte nähern, ohne den barbarischen Charakter der Tat zu verdrängen? Nicht zuletzt sind nicht wenige der Erklärungsversuche in Wahrheit Mystifikationen der Tat; etwa wenn unterschlagen wird, wie es vielfach geschehen ist, dass Marinus Schöbel, um ihn zum Opfer zu machen, als »Jude« bezeichnet wurde. Dann wird die Tat wirklich zu einem Geheimnis. Allerdings erklärt diese Etikettierung längst nicht alles. Das Wissen darüber, dass »Jude« und »Opfer« synonym benutzt werden und neben »Schwuler« in bestimmten, vor allem jugendlichen Milieus zu den beliebtesten Pejorativen gehören, hilft da ebenfalls nicht sehr viel weiter. Die Tat erweckt einen allzu beliebigen Eindruck, als dass blondierte Haare und weite Hosen oder die Bezeichnung »Jude« oder sonst irgendein Indiz Aufschluss geben könnten. Eine Ermittlung muss also andere Wege gehen.

Der Film kommt ohne Kommentare aus, die einzigen beiden Off-Kommentare sind Zitate aus der Anklageschrift und aus einem ärztlichen Gutachten über Matthias. »Zur falschen Zeit am falschen Ort« erinnert in der Filmsprache, in der Dialektik von Nähe, wie sie die Kamera schafft, und Distanz, wie sie die Montage herstellt, an das Werk von Claude Lanzmann. Ein großer Vergleich - aber die gelungene Gegenüberstellung der Realität des Täterumfelds, in dem es keine Rückkehr zur Normalität gibt, weil die Normalität gar nicht durchbrochen wurde, mit der Realität des Opferumfelds, in der das Trauma die biografische Kontinuität zerstört hat, ist eine herausragende Dokumentation deutscher Zustände.

Eintritt: 3 Euro
Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig

israel-soli.de

08.12.2006 - 10.12.2006
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
NaturfreundeJugend Berlin
Näheres zur Location wird bei Anmeldung bekannt gegeben!
Was ich noch sagen wollte...
Rhetorikseminar für EinsteigerInnen

Wolltest du auch schon mal vor vielen Leuten etwas sagen und hast dann schnell zurückgezogen, weil du dich nicht getraut hast? Oder warst du so aufgeregt, dass nicht rüber gekommen ist, was du sagen wolltest? Viele Menschen haben Angst vorm Reden. Doch dagegen kann man etwas tun! Auf diesem Seminar geben wir dafür ein paar Tipps. Auch viel Handwerkliches zum Thema Diskussionsbeiträge und Vorträge wird behandelt. In dem Seminar liegt der Schwerpunkt auf praktischen Übungen, die Auswertungen werden mit der Videokamera unterstützt. Dadurch erhalten alle die Möglichkeit, Erlerntes auszuprobieren und sich selbst dabei zu beobachten.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
08.12.2006
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2/ primaCom 97,9 MHz.
Alles Porno, oder was?
Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Pornographie
Radio Island

radio.conne-island.de

09.12.2006
überregionale Demonstration


10:00 Uhr

Lübben
Hauptbahnhof
Bahnhofsvorplatz
Gegen Rassismis und Intoleranz

Da am Samstag(9.12.06) in Lübben Nazis marschieren (bis zu 500) und es die allererste Demo seit 1945 in Lübben ist sollte es den Nazis nicht überlassen werden. Deshalb Widerstand!!!!
Die Nazis fahren mit den gleichen Zügen(da aufmarsch und gegenveranstaltung um die gleiche Uhrzeit und GLEICHEN ORT Bahnhof Lübben 10UHR)!!!
Es werden auch Nazis aus Brandenburg, Berlin und Sachsen erwartet, also Vorsicht an allen Bahnhöfen.
Antifa

de.indymedia.org/
2006/12/163607.shtml


10.12.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
VL
Ludwigstr. 37
Podiumsdiskussion zur Festung Europa von Innen und Außen
mit Judith Gleitze (Flüchtlingsrat Brandenburg, Vorstand Pro Asyl), Claudia Gessl (Karawane Nürnberg), no lager halle

Judith Gleitze hat in mehrmonatigen Aufenthalten in Süditalien die italienische Flüchtlingsabwehr kritisch begleitet. In Italien wird einerseits die Internierung von Flüchtlingen und die illegale Abschiebung nach Libyen (bis mai 2006) betrieben und andererseits die illegale Arbeitsmigration zugelassen. Judith Gleitz arbeitet beim Brandeburger Flüchtlingsrat und bei Pro Asyl und wird einen Überblick über die Flüchtlingsheime, die insbesondere in Brandeburg oftmals als "Dschungelheime" bezeichnet werden müssen, informieren.
Claudia Gessl ist Aktivistin bei der Karawane Nürnberg. Claudia Gessl berichtet über das Abschiebelager Fürth, das 2002 eingerichtet wurde, und die Kampagne für die Schließung des Abschiebelagers. Sie gibt einen Überblick von der in Bayern durchgeführten "International Refugee Human Rights Tour", die in Fürth am Abschiebelager am 29.07.06 begann und in München am 05.08.06 endete.
no lager halle ist eine Gruppe von AntirassistInnen in Halle, die Flüchtlinge im Abschiebelager Halberstadt besucht, ihre Klagen gegen die Unterbringung unterstützt und begleitet. no lager halle wird über das Abschiebelager HBS, das rassistische Umfeld im Ostharz und die juristischen Hürden in Sachsen-Anhalt bei einer Klage gegen die Unterbringung berichten.

Wir möchten Euch herzlich einladen, sich bei der Veranstaltung über die Dimensionen der Festung Europa sowie über die Auswirkungen für die Betroffenen zu informieren. Wir möchten mit Euch ins Gespräch kommen, Meinungen austauschen und über mögliche Alternativen diskutieren.
VL

ludwigstrasse37.de

10.12.2006
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
LiWi
Stöckartstr. 11
Solidarität geht durch den Magen
Pakete für Bargeld

Info-Vokü der Umtauschinitiative Leipzig

21:30 "Zwischen Asyl und Abschiebung" (www.cinerebelde.org, 40min)

Dokumentation über das Leben in Flüchtlingswohnheimen.

22:30 "Carla's Song" (GB 1996, Regie: Kenneth Loach)

Glasgow in den Achtzigern: Der Busfahrer George hilft einer jungen Schwarzfahrerin, den Kontrolleuren der eigenen Verkehrsbetriebe zu entwischen. George verliebt sich in Carla, und zusammen fahren sie in Carlas Heimat Nicaragua, dessen Kulisse Loach dazu nutzt, den Krieg zwischen Sandinisten und Contras zu beleuchten.
Umtauschinitiative Leipzig

anderseinkaufen.de.vu

anders_einkaufen(at)
no-log.org

13.12.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei, Ratstonne
Universitätsstr. 9
Vom Ort der Bürger zum Standort
Wolfgang Luutz über Standortrhetorik im Spannungsfeld neoliberaler Vorstellungen einer globalisierten Welt und rechtskonservativen Ideen von der starken Nation

Der Ruf nach Sicherung des Standorts Deutschland ertönt regelmäßig in politischen Debatten. Dabei verbinden sich zwei Elemente: zum Einen die Vorstellung eines globalen Wettbewerbs, der nur durch gesenkte Lohnkosten und erhöhte Produktivität zu überstehen ist, und zum Anderen das Bild von dem wirtschaftlichen Interesse einer Nation, dem sich die Interessen der Einzelnen unterzuordnen haben. Erlaubt es dies, von einem "Standortnationalismus" zu sprechen? In welcher Beziehung steht dieser zum völkischen Nationalismus, wie er lange Zeit von rechten Parteien in Deutschland vertreten wurde? Diesen Fragen soll im Lauf des Abends nachgegangen werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit mit dem Referenten und den OrganisatorInnen im Café der Moritzbastei ins Gespräch zu kommen.
Forum für Kritische Rechtsextremismusforschung

engagiertewissenschaft.de

forum(at)engagiertewissenschaft.de
14.12.2006
Info-Veranstaltung


18:15 Uhr

Leipzig
Simon-Dubnow-Institut, Erdgeschoss, Vortragsraum
Goldschmidtstr. 28
Kontroversen und neue Forschungen zu Karl Marx Schrift "Zur Judenfrage" (1843/44)
Vortrag von Thomas Haury (Freiburg)
Simon-Dubnow-Institut

dubnow.de

info(at)dubnow.de
14.12.2006
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Wenn das System runterfährt ...
Computer & Internet aus ökologischer Sicht

Die ökologischen Konsequenzen der bejubelten Computerisierung werden wenig beachtet. In dem Maße wie Internetshopping und Hardware-Innovationen begeistern, scheint das gesellschaftliche Bewusstsein für die anfassbare Umwelt abzunehmen.

Computer verbrauchen Strom, der Stromverbrauch bei modernen Geräten ist - anders als bei anderen Technologien - meist höher als bei Vorgängergenerationen. Inzwischen verbraucht ein normaler Computer schnell mal die gleiche Leistung wie eine Herdplatte, was besonders kritisch ist, da Computer über Stunden laufen, in einigen Anwendungsbereichen sogar rund um die Uhr. Die Schadstoffe, die in Computern enthalten sind oder bei der Produktion entstehen, sind bedenklich, ebenso der Trend, Computer nach relativ kurzer Zeit gegen die einer neuen Generation auszutauschen, obwohl sie problemlos funktionieren und nach wie vor allen Anforderungen gerecht werden.
Auch das Internet an sich führt zu einer höheren Umweltbelastung. So steigt die Zahl der ständig laufenden Server, der Leitungstechnik usw. und damit der Stromverbrauch. Schon heute entfallen bis zu 15% des Stromverbrauchs auf Computer. Durch den immer weiter boomenden Internetversandhandel steigt zudem das Verkehrsaufkommen und damit die Verschwendung von Öl und der Ausstoß von Schadstoffen.
Ebenso wird oft vergessen, dass der Kostendruck die Produktion von Computerteilen in Billiglohnländer drängt, dort unzureichende Umwelt- und Sicherheitsstandards sowie unzumutbare Arbeitsbedingungen bis hin zur Ausnutzung von Kinderarbeit und Zwangsarbeit herrschen. Der lange Transport von den Herstellungsländern nach Europa und Nordamerika ist dann auch nur noch ein unbedeutender Teil der Gesamtproblematik.

Doch nicht alles ist schlecht, wenn es um Computer geht. Es gibt Alternativen und wir wollen diese bekannt machen und zeigen, wie man mit relativ einfachen Mitteln einen großen Beitrag leisten kann. Wie überall im Bereich Umweltschutz ist nur ein wenig Umdenken angesagt.

Vortrag und Diskussion mit Alexander Heidenreich, Dresden.
linXXnet e.V.

linxxnet.de

15.12.2006 - 17.12.2006
Seminar


18:00 Uhr

Hannover
Wochenendseminar zur Kritik des Nationalismus
Kann denn Liebe Sünde sein?

Das sonst als „Miesepeter“, „Reformbremse“ und „ewiger Nörgler“ gescholtene deutsche Staatsvolk bekam mit der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft die Gelegenheit, einmal zu zeigen, was in ihm steckt. Manager, einfache Angestellte und Hartz IV-Betroffene bekundeten in feucht-fröhlicher Partystimmung ihre gemeinsame Liebe zum Vaterland; ganz „unverkrampft“, wie Politiker, Presse und die geistig-moralische Elite der Nation erfreut fest- und richtig stellten.
Unabhängig von solchen kollektiven Gefühlsausbrüchen wollen wir uns ein Wochenende lang mit der Frage beschäftigen, was es mit dieser „Liebe“ auf sich hat. Zunächst einmal fällt hierbei auf, dass die Begründungen für dieses Zusammenstehen ziemlich beliebig daher kommen. Eine „gemeinsame Geschichte“, „Kultur“ oder gar „Natur“ stehen je nach Standpunkt des Betrachters Pate für die „kollektive Identität“ eines Volkes. Wem diese Begründungen unbefriedigend oder nicht zeitgemäß erscheinen, der hat immer noch die „Verfassung“, auf die er sich berufen kann.
Auch wenn die kopflastigen Zweifler der letzten Abteilung sich mitunter schweren Anfeindungen ausgesetzt sehen (so jüngst die GEW mit ihrer Kritik am Deutschlandlied), so geht es doch allen um das Eine: die Rechtfertigung eines nationalen Gemeinwesens, welches durch einen Staat gesichert und gestaltet werden soll. Diese These wollen wir gemeinsam mit Euch ergründen und diskutieren.
Wenn nun aber alle dasselbe wollen, muss die Frage beantwortet werden, wie sie denn darauf kommen. Für die Antwort auf diese Frage kommt man um die Beziehungen zwischen Staat, Ökonomie und Bürger nicht herum. Warum der bürgerliche Staat die Zustimmung seiner Untertanen braucht, wie er diese (mit oder ohne WM und „Patriotismus-Debatte“) bekommt, und was von dieser Zustimmung zu halten ist, soll uns auf dem Seminar maßgeblich beschäftigen.
Mittels dieser allgemeinen Bestimmungen wollen wir dann auch die Fragen des ganz alltäglichen Nationalismus erklären: Warum gehen Arbeiter jeden Morgen in brav in die Fabrik und Studenten in die Uni? Warum schwenken die Leute einmütig die Deutschland-Fahne? Woher kommt die Ausländerfeindlichkeit? Und warum ziehen Leute für ihr Land in den Krieg?
Die Frageliste ist nach unten hin offen und kann von Eurer Seite gern ergänzt werden. Überhaupt freuen wir uns über Anregungen, Kritik und Diskussionen vor, während und nach dem Seminar.
jungelinke

junge-linke.de/
seminare/kann_denn_
liebe_snde_sein.html


mailto:info(at)
junge-linke.de

16.12.2006 - 17.12.2006
Seminar


10:00 Uhr

Leipzig
Giro e.V.
Zwenkauer Str. 25
Einführung in die Kritik der Politischen Ökonomie
mit Sabine Nuss (Redaktion PROKLA)

Kritik der Politischen Ökonomie? Außerhalb der einschlägigen Lesekreise dürfte es nicht allzuviele Menschen geben, die erklären können, was es damit auf sich hat. Und auch jene, die immerhin wissen, dass es sich dabei um den Kern der Marxschen kritischen Analyse des Kapitalismus handelt, haben sich oft nicht eingehender damit beschäftigt. Was schade ist. Denn die von Karl Marx vorgelegte Kritik bleibt in vielem nach wie vor unverzichtbar zum Verständnis des immer noch herrschenden Kapitalismus – keine Kapitalismuskritik kann ohne diese Grundlage auskommen.
Das Seminar will einen Beitrag zur Überwindung dieser Lücke leisten. An zwei Tagen wird Sabine Nuss (Redakteurin PROKLA- Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft) eine Einführung in die Kritik der Politischen Ökonomie geben. Vor allem wird sich dabei mit dem Inhalt des ersten Bandes des „Kapitals“ auseinandergesetzt werden, auch wenn auf den Zusammenhang aller drei Bände hinzuweisen sein wird. Ziel ist es, einen Überblick über die marxsche Theorie und ein Verständnis der zentralen Begriffe zu bekommen. Was ist der Mehrwert? Was ist der Wert? Was ist überhaupt mit politischer Ökonomie gemeint?
Zur Teilnahme ist keine intensive Vorkenntnis des Werks von Karl Marx, jedoch Interesse am Thema und Bereitschaft zum kritischen Nachdenken nötig. Wer Zeit und Lust zur Vorbereitung hat der/dem sei das Buch „Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie“ von Michael Heinrich, erschienen im Schmetterlingsverlag, empfohlen.

Die TeilnehmerInnenzahl ist beschränkt. Anmeldung bis 1.12.2006 unter: leipzig AT roter-baum.de
Beginn des Seminars Samstag 10 Uhr, Ende Sonntag 15 Uhr
GIRO e.V.
Roter Baum Leipzig

leipzig(at)
roter-baum.de

16.12.2006 - 17.12.2006
Seminar


10:30 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
„Antiziganismus – wirklich bloß eine Nebensache für die Gesellschaftskritik?“

Bei der Beschäftigung mit den Themen Rassismus und Antisemitismus ist der Antiziganismus auch innerhalb der Linken bloß ein Nebenthema, sofern er überhaupt Beachtung findet. Dies gilt selbst für arbeitskritische Positionen, als würde sich die Beschäftigung mit „den Zigeunern“ für diese Variante der Kapitalismuskritik nicht geradezu aufdrängen.

In dem Seminar soll anhand von Referaten und Textarbeit die Grundstruktur des Antiziganismus
herausgearbeitet werden.

Referentin: Roswitha Scholz

Anmeldung Tel.: 0341/2117213 und martin_dornis -at- hotmail com
Roter Baum e.V. Leipzig & Rosa-Luxemburg-Stiftung

deine-denkfabrik.de

16.12.2006
Mobilisierungs-
Veranstaltung


14:00 Uhr

Chemnitz
AJZ, Mediencafé
Chemnitztalstraße 54
Sachsen-Vernetzungstreffen - G8 2007

Im Juni nächsten Jahres wird in Heiligendamm der Gipfel der Gruppe der 8 (8 der weltweit wirtschaftsstärksten Industriestaaten) ihr jährliches
Treffen abhalten.

Für zahlreiche linke, sozial-, gewerkschaftlich, antirassistisch, feministisch oder umweltpolitisch engagierte Gruppen, Initiativen, Gewerkschaften usw. ist der G 8 - Gipfel Anlass ihrer Kritik, ihrem Protest und ihren Alternativen zu einem globalen Ausbeutungssystem Ausdruck zu verleihen.

Auch in Sachsen wird hier und schon einiges diskutiert, vorbereitet und genetzwerkt. Die verschiedenen linken sächsischen Initiativen sollten zusammengebracht werden, oder zumindest voneinander wissen.

Das Treffen soll der
- Information über den Stand der bundesweiten Vorbereitungen/
Bündnisse,
- Planung einer sachsenweiten Infotour (Zielgruppen, Themensetzungen)
- Austausch von Aktionsideen für vor Ort, Material, Mobilisierung
etc. dienen.
vernetzung_
sachsen(
at)yahoo.de

16.12.2006
Benefiz


21:00 Uhr

Plauen
Schuldenberg
Thiergartnerstr. 4
Soliparty für die Shake G8 Bikeride Tour

DJ nano42
DJ Trial
Infoladen tierra y libertad

projekt-schuldenberg.de

Infoladen_plauen(at)web.de
19.12.2006
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Dessau
Beatclub
Roßlauer-Straße
Von Lenin zu Al Kaida – Zur Kritik des Antiimperialismus
Vortrag von Jan Gerber

Am 30. Januar 1933, dem Tag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, verlor die Sowjetunion ihre Rolle als führende antiimperialistische Kraft an Deutschland. Der nationalsozialistische Staat führte all das konsequent weiter, was die Bolschewiki in den 1910er Jahren begonnen, aus realpolitischen Erwägungen heraus jedoch immer wieder abgebrochen, zurückgenommen oder modifiziert hatten: Er unterstützte die "unterdrückten Völker" gegen den Imperialismus, agitierte gegen "Fremdherrschaft" und "Parasitismus" und nahm den Kampf gegen die "Wucherstaaten" der Welt (alle Zitate: Lenin) auf. Die Forderung nach "nationaler Selbstbestimmung" der Sudetendeutschen resultierte in der Zerstörung der Tschechoslowakei; der Vielvölkerstaat Jugoslawien wurde unter Hinweis auf das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" zerschlagen; und der palästinensische Aufstand gegen die "britische und zionistische Besatzung" 1936 bis 1939 konnte nur mit Hilfe finanzieller Unterstützung durch das Deutsche Reich durchgeführt werden.

Auch nach 1945 hatte der Kampf für das "Selbstbestimmungsrecht der Völker", das Kernstück des Antiimperialismus, nicht das Geringste mit sozialer Befreiung zu tun. Die Systemkonkurrenz trug allerdings zur Zivilisierung der "nationalen Befreiungsbewegungen" bei. Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks wurden die Kampfbünde in der Dritten Welt, für die sich die europäische Linke jahrzehntelang begeistert hatte, schließlich wieder zu dem, was sie tendenziell schon immer waren: völkische Banden, die durch den Hass auf die Aufklärung, soziale Emanzipation und individuelles Glück zusammengehalten werden.
Im Rahmen des Vortrags soll zunächst geklärt werden, welche Transformationen der Antiimperialismus in den letzten hundert Jahren vollzogen hat. Darüber hinaus wird darüber zu sprechen sein, warum er sich seit 1989/90 wieder so großer Beliebtheit erfreut, aus welchem Grund antiimperialistische Artikel aus der "Jungen Welt" unkommentiert im NPD-Organ "Deutsche Stimme" abgedruckt werden könnten und warum die Siegesfeiern der "unterdrückten Völker" nahezu zwangsläufig im Pogrom enden.
Antifa Dessau
Beatclub

beat-club.org

20.12.2006
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94/ reudnitz 89,2/ primaCom 97,9 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

phillipinischer punk und interview mit dr j. range von amnesty international zu den politischen morden auf den phillipinen.
im ersten halbjahr wurden bereits 51 aktivistInnen linker- und bürgerrechtsgruppen ermordet. die opfer wurden zuvor meist von angehörigen der sicherheitskräfte observiert.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

04.01.2007 - 07.01.2007
Kongreß


14:30 Uhr

Frankfurt am Main
Jugendantifakongress 2007
Antifa - Make it real

Jugendantifakongress in Frankfurt am Main!

Mit den Themen
G8-Kapitalismuskritik
Antifa-Jugendarbeit
Vernetzung-Diskussion
Demo-Konzert
Jugendantifa Frankfurt am Main

jugendantifakongress.tk

antifajugend_
frankfurt(at)yahoo.de

06.01.2007
Benefiz


21:00 Uhr

Halle
Reil 78
Reilstraße 78
Le Petit Antifa-Soli
Geschichtsrevisionismus? - Beat It!

Antifa-Soli für Aktionen rund um den Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs durch die alliierten Streitkräfte im zweiten Weltkrieg.

Live Rocker_innen:
>> Katzenstreik - Emopunk ohne peinliche Klischees zum Mitnicken und Abgehen
>> Freispringer - Skate-Emo-Punk aus der Altmark zum gediegenen Ausflippen

im Anschluss:
Makin` Disko A Thread Again
+ Cocktails und veganen Snacks
Antifa Infoportal Magdeburg

a-i-p.tk

die-perfekte-
welle(at)gmx.de

08.01.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Geisteswissenschaftliches Zentrum, Hörsaal 2.0.10
Beethovenstraße 15, 04107 Leipzig
Money talks - Die bare Münze des modernen Denkens
Veranstaltungsreihe "Perspektiven Kritischer Theorie"

Eske Bockelmann wird, in Anlehnung an Ausführungen seines gleichnamigen Buches, einige zentrale Thesen zum Zusammenhang von Warenform und Denkform vorstellen. In der Tradition Alfred Sohn-Rethels fragt Bockelmann nach dem Ursprung apriorischer Wahrnehmungs- und Denkformen und versucht, den Konnex zwischen der Entstehung des Geldes und der synthetischen Wahrnehmungsleistung des Subjekts plausibel zu machen. Bockelmann beschäftigt sich dabei zunächst mit den sinnlichen Formen der Erkenntnis. Das
Wahrnehmen von Rhythmen bei jeder Rezeption von Sprache und Musik ist Produkt neuzeitlicher Praxisformen.
Die Abstraktionsleistung die von Nöten ist, um Waren zu tauschen, d.h. bestimmte Ware und unbestimmtes Geld formal gleich zu setzen, konstituiert die Zweiwertigkeit akustischer Rezeptivität. Die Historisierung der sinnlichen Wahrnehmung wird dabei zum Ausgangspunkt für die Historisierung der abstrakten Grundlagen moderner Wissenschaft, die ebenso auf einem grundlegenden Dualismus von Sinnlichkeit und Vernunft, von abstrakt und konkret aufruht.
Arbeitskreis kritische Theorie

uni-leipzig.de/~kt

kt(at)www.uni-
leipzig.de

10.01.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei, Ratstonne
Universitätsstr. 9
Volk, Staat und Nation
Helmut Kellershohn (DISS) über Entstehungsbedingungen und Entwicklungen des Völkischen Nationalismus nicht nur in der deutschen Gesellschaft

Wie entwickelte sich der Völkische Nationalismus in Deutschland? Welche Brüche und Kontinuitäten lassen sich zwischen historischen Phasen (Politische Romantik, völkische Bewegung im Kaiserreich, Konservative Revolution und Nationalsozialismus, Neue Rechte heute) kenntlich machen?
Wie und warum ist völkisch-nationalistisches Denken im Alltagsbewusstsein der Bürgerlichen Gesellschaft verankert? Neben diesen Fragen werden Beispiele der letzten Jahre, wie z.B. die Hohmann-Affäre, analysiert und zur Diskussion gestellt.

Der Referent, Gymnasiallehrer und Oberstudienrat sowie Mitarbeiter im DISS – Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (www.diss-duisburg.de), ist u. a. Mitherausgeber des Buches "Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt - Analysen rechter Ideologie", Duisburg 2005.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit mit dem Referenten und den OrganisatorInnen im Café der Moritzbastei ins Gespräch zu kommen.
Forums für kritische Rechtsextremismusforschung

engagiertewissenschaft.de

forum(at)engagiertewissenschaft.de
12.01.2007 - 14.01.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Näheres zur Location bei Anmeldung!
support your local feminists!
Ein EinsteigerInnenseminar zu Feminismus.

Was ist eigentlich Feminismus? Was ist gemeint, wenn von Geschlecht als eine Konstruktion gesprochen wird? Sind wir von Natur aus in zwei Geschlechter unterteilt oder werden wir zu Männern und Frauen gemacht? Gibt es noch so was wie das Patriarchat oder ist alles total gleichberechtigt heutzutage? Wird Sexismus nur noch mit der Vorstellung vom rumpöbelnden Bauarbeiter verbunden? Mit welchen anderen Macht-/Herrschaftsverhältnissen verbindet sich das Geschlechterverhältnis? Diese und andere spannende Fragen möchten wir mit euch kritisch beleuchten. Feministische Politik hat für uns nix mit Spießigkeit zu tun und schon gar nix mit prüden DogmatikerInnen. Wir wagen uns in den Dschungel von Theorien, Vorstellungen und Behauptungen darüber, was Geschlecht ist, wo es herkommt, wie es wirkt und was politisch daran veränderbar sein könnte. Das Seminar könnt ihr ohne jegliche Vorkenntnisse besuchen – let´s push things forward!
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
12.01.2007
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 94,4 oder 89,2 MHz
Radio Island #31

deutsche opfer reloaded
Eine kritische Begleitung zur Ausstellung Flucht, Vertreibung, Integration

noch schöner wohnen
Stadtentwicklung, die räumliche Ordnung des Sozialen und Gentrification
Radio Island

public-ip.org

13.01.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
15.01.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Geisteswissenschaftliches Zentrum, Raum 5.0.15.
Beethovenstraße 15, 04107 Leipzig
Kritik der politischen Ökonomie und Theorie sozialer Systeme - theoretische Lockerungsübungen
Veranstaltungsreihe "Perspektiven Kritischer Theorie"

Eine ernsthafte Auseinandersetzung zwischen den an der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie orientierten soziologischen Theorieprogrammen und der Luhmannschen Theorie sozialer Systeme hat bis heute nur punktuell stattgefunden. Nachdem es im Zuge der sog. Habermas/Luhmann-Kontroverse in den 1970er Jahren nicht zuletzt darum ging, sich wechselseitig den schwarzen Peter des "Sozialtechnologie-Stigmas" zuzuspielen, kann für die Folgezeit ein fast vollständiges Abebben wechselseitiger Bezugnahmen konstatiert werden. Dies hatte seine Gründe natürlich auch in der Transformation der gesellschaftlichen Großwetterlage:
Das Avancieren der Luhmannschen Theorie sozialer Systeme vom obskuren Außenseiter zum - zumindest an vielen deutschen Universitäten - akademisch-soziologischen "state of the art“ lief weitgehend parallel zum Niedergang der relativen Konjunktur neomarxistischer Ansätze an den westlichen Universitäten. Andererseits ist festzustellen, dass die Systemtheorie im Folgenden gerade vielen jener Theoretiker/Innen ein Zuhause bot, die von Marx her das Interesse an einer gesamtgesellschaftlichen Analyse mitbrachten, ein Interesse, das freilich nun in der Weise fortgeschrieben wurde, dass das Leitparadigma der "Kritik" (Marx) durch jenes der "abgeklärten Aufklärung" (Luhmann) ausgewechselt wurde.
Hanno Pahl beleuchtet in seinem Vortrag Konvergenzen und Divergenzen von Marxscher und Luhmannscher Theorie und sucht nach Möglichkeiten produktiver wechselseitiger Irritation.
Arbeitskreis kritische Theorie

uni-leipzig.de/~kt

kt(at)www.uni-
leipzig.de

15.01.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Magdeburg
Stadtbibliothek Magdeburg
Breiter Weg 109
Hitler war`s
Die Befreiung der Deutschen von ihrer Vergangenheit

Am 15. Januar 2007 wird der renommierte Geschichts- und Literaturwissenschaftler Hannes Heer in der Magdeburger Stadtbibliothek zu Gast sein. Bekannt wurde Heer während seiner Zeit am Hamburger Institut für Sozialforschung als Leiter des Ausstellungsprojektes „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944“, auch bekannt als „erste Wehrmachtsausstellung“. In seiner Arbeit als Autor und Publizist beschäftigt er sich mit dem Nationalsozialismus und seit der Neukonzeption und faktischen Entschärfung der Wehrmachtsausstellung, verstärkt mit dem Phänomen „Vom Verschwinden der Täter“ (Heer, 2004). Thematisch ist Heer mit seiner Betrachtung des gegenwärtigen gesellschaftlichen Umgangs mit der Mitverantwortung der Deutschen an den NS-Verbrechen hoch aktuell. Treffsicher sucht er die Auseinandersetzung mit den Bilderwelten von Knopp bis Eichinger („Der Untergang“, 2004), mit Joachim Fests „Tribut“ an Hitler und Speer sowie vielen anderen populären Geschichten von Geschichte. Die Zeit stellte würdigend fest: „… wie man sieht, gibt es auch noch die Stimmen der unbeirrten Aufklärer.“ (Die Zeit, 26.02.04)

Die Veranstaltung setzt sich außerdem mit dem 16. Januar, dem Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs durch Alliierte Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg, auseinander. Der Temin ist in den letzten Jahren zu einem festen Event für alte und neue Nazis, Geschichtsrevisionisten und Ewiggestrige geworden. Neben einer klaren Kritik an solcherlei "Nazi-Gedenken" will die Veranstaltung vor allem aber auch Inhalt und Form der generellen "Gedenkkultur", wie sie beispielsweise durch die Stadt gepflegt wird, reflektieren und kritisch hinterfragen.
Antifa Infoportal Magdeburg

a-i-p.tk

die-perfekte-
welle(at)gmx.de

17.01.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Volkshaus, Saal 5. Etage
Karl-Liebknecht-Str. 30/32
Israel, der Nahe Osten und die neue Linkspartei

Israel und der Nahe Osten stehen aufgrund der Entwicklung der letzten Monate erneut im Fokus des Interesses der deutschen Linken. Das Thema ist seit Jahren äußerst heikel und hat zu vielerlei Verwerfungen geführt. Auch innerhalb der Linkspartei wird der Konflikt zwischen Israel und der islamistischen Hisbollah inzwischen inhaltlich kontrovers diskutiert.
Ein Großteil der Linken analysiert den komplexen Konflikt noch immer mit den Kategorien der Imperialismuskritik. In dieser Sicht erscheint Israel als ein „künstlicher“ Staat, der unrechtmäßig in der Region installiert worden sei. Israel wird als Büttel der Vereinigten Staaten von Amerika und damit als „imperialistischer Fremdkörper“ begriffen. Im schlimmsten Fall werden israelische Verteidigungsmaßnahmen mit dem Agieren Nazideutschlands gleichgesetzt.
In der antiimperialistischen Logik sind folgerichtig die Feinde Israels, seien es fundamentalistischen Organisationen wie Hamas oder Hisbollah oder seien es repressiv-autoritäre Staaten wie der Iran, das Objekt der Solidarität. Der Islamismus erscheint als eine Reaktion der unterdrückten Massen auf die Politik der westlichen Staaten. Nicht selten werden islamistische Massaker zu einem Aufschrei der Unterdrückten rationalisiert, wie die Reaktionen auf den 11. September 2001 zeigten.
Dies kann nur geschehen unter Ausblendung der Ideologie der Islamisten. Diese ist mit emanzipatorischen Positionen nicht nur nicht kompatibel, sondern steht ihnen diametral entgegen. Nachzulesen ist dies unter anderem in der Charta der Hamas und nicht zu überhören ist dies bei den Äußerungen Nasrallahs oder Achmadinedschads. Der Haß auf Homosexualität, auf Frauenemanzipation, auf die Werte der Aufklärung und des Liberalismus sowie ein weit verbreiteter Antisemitismus sind konstitutive Momente des Islamismus und ein Grund dafür, warum progressive Positionen notwendigerweise anti-islamistisch sein müssen.
Während sich wenige innerhalb der Linkspartei hinsichtlich des Konflikts zwischen Israel und den islamistischen Organisationen in Äquidistanz üben, sprechen sich viele und nicht selten prominente Vertreter für eine Solidarität mit den reaktionären Bewegungen und Staaten aus.
Seit kurzem werden diese Fragen in der Linken kritischer diskutiert. Katja Kipping, die Stellvertretende Parteivorsitzende der Linkspartei hat zuletzt ein Papier vorgelegt, in dem sie kritische Distanz zu antizionistischen Positionen auf der Linken einfordert. Andere einzelne Abgeordnete sprachen sich offen für eine andere, israelsolidarische, Haltung der Linken aus, von der Linkspartei- und WASG-Basis gab es ähnliche kritische Stellungnahmen.
An diese Positionen knüpft die Veranstaltungsreihe in Leipzig, München, Hannover und Dresden an. Neben einer kritischen Diskussion des Antiimperialismus und des Islamismus wird vor allem die Haltung der Linkspartei im Mittelpunkt der Beiträge stehen.

Referent: Sebastian Voigt, MA
Linkspartei-Initiativgruppe "Hamas raus aus den Köpfen"
Junge Linke.PDS Sachsen

israel-debatte.de

17.01.2007
Radio


20:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2/ primacom 97,9 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

*naziszene in wurzen
*telefondatenspeicherung
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

18.01.2007
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Städtisches Kaufhaus, Raum 2-12
Universitätsstr. 16
Emsdetten, Erfurt, ... - Der nächste Amoklauf kommt bestimmt.
Über erwünschte und unerwünschte Behauptungsstrategien von Konkurrenzverlierern.

Vortrag und Diskussion mit Freerk Huisken (Uni Bremen)

Erfurt und Emsdetten, wie üblich lauter Einzelfälle von Einzeltätern, die isolierte Einzelgänger waren. Schnell ist damit der Befund fertig: Das waren Taten von verwirrten Jugendlichen, die nach ausgiebiger Versenkung in „Killerspiele“ Fiktion und Wirklichkeit nicht mehr auseinanderhalten konnten. Um durchgeknallte Waffennarren muss es sich gehandelt haben, die nach dem Muster verfuhren, dass die Gelegenheit Diebe schafft. Dass keiner der Jugendlichen einfach wild ums sich geballert, sondern sich beide gezielt in die Schule begeben haben, muss dann wohl als Zufall verbucht werden. Dass beide ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der Schule gemacht haben, dass sie zu den Schulkonkurrenzverlierern gehörten – der eine ist vor dem Abi gefeuert worden, der andere hat es nur bis zur Realschule geschafft und durfte sich später in einem Minijob beim Baumarkt einrichten –, soll man getrost vergessen können. Verwirrt ist eben verwirrt.

Allerdings handelt es dann wohl um eine ziemlich verbreitete Form von „Verwirrung“. Denn aus Niederlagen, den verrückten Schluss zu ziehen, nicht etwa den eigenen Schaden zu korrigieren, sondern sich an Schädigern virtuell oder real zu rächen, ist ziemlich verbreitet. Ebenso verbreitet wie die Unsitte, an jeder Konkurrenzniederlage nicht den materiellen Nachteil, sondern den Angriff aufs Selbstbewusstsein festzuhalten. Im erlernten psychologischen Umgang mit Beschädigungen aller Art, die Schule und Arbeitswelt bereithalten, waren diese beiden Amokläufer ebenso geübt wie ihre nun fürchterlich betroffenen Zeitgenossen. Nur haben sie es nicht dabei belassen, im Privatleben mit Angebereien aller Art das Selbstbewusstsein aufzupolieren, haben sich nicht dem Alkohol oder Drogen hingegeben, haben auch Rache nicht nur angedroht, sondern beschlossen, es „allen zu zeigen“. Und genau das haben sie dann in der brutalsten aller Formen in die Tat umgesetzt: Denen, die in der Schule ihr Schicksal als Verlierer besiegelt hatten, wollten sie zeigen, dass sie Siegertypen sind. Als Herren über Leib und Leben haben sie sich inszeniert und damit den neuen und einzigen Sinn ihres Lebens erfüllt. Verrückt, in der Tat! Aber exakt so verrückt, wie sie es in dieser Gesellschaft gelernt haben. „Ich bin wertvoll!“, sollen sich doch bereits Kinder vorbuchstabieren, wenn sie wieder einmal eine Fünf, einen Eintrag oder Prügel kassiert haben!
AG Politische Diskussion

agpolitischediskussion.
de/#20070118-Amok


agpolitischediskussion(
at)yahoo.de

19.01.2007
Radio


16:00 Uhr

Halle
radio corax
Corax hören.
zwei stunden magazin.

Themen:
- Mythos Gentrifikation? Andrej Holm im Gespräch.

- digitale Boheme: Alternative zum unbefriedigenden Brotjob oder Avantgarde einer völligen Ökonomisierung aller Lebensbereiche? Ein Feature gibt Antworten.

- Grenzen und Möglichkeiten von freiem Radio. Ein Gespräch mit Ralf Wendt und Andreas Stuhlmann
Radio Corax

217.172.183.
184:8000/
corax.mp3.m3u


commandermasterchief.
wordpress.com/


19.01.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Knastkritik

Was soll Knast? Was wären Alternativen zu Strafe und Knast?
Knast und Zwangspsychiatrie sind die härteste Unterdrückungsform des Staates und die letzte Drohung der Verhaltensnormierung. Daher sind ihre Strukturen und Grundlagen ein wichtiges Feld der Kritik von Herrschaft. Aus dem Nachdenken über eine Welt ohne Psychiatrie und Knäste können reizvolle Utopiediskussionen entstehen.
Libelle

20.01.2007 - 21.01.2007
Kongreß


Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Treffen des Bündnisses aktiver Fußballfans (BAFF)
BAFF

aktive-fans.de

conne-island.
de/nf/
139/25.html


20.01.2007
Kundgebung


15:00 Uhr

Leipzig
Eisenbahnstraße/Thälmannplatz
Ya basta! - Es reicht!
Solidarität mit den Zapatistas und der APPO in Mexiko und für eine Verbindung der sozialen Kämpfe

Das letzte Jahr war ein Jahr der einschneidenden Veränderungen in Mexiko: Die "Andere Kampagne" forcierte ein mexiko- und weltweites antikapitalistisches Bündnis von unten und von links. In Chiapas prägt sich die zapatistische Selbstverwaltung weiter aus und in Oaxaca hat sich, nach einem Streik der LehrerInnen und dem brutalen Eingreifen der Ordnungskräfte, eine soziale Bewegung in der APPO organisiert.

Diese hat mit dem Ziel den korrupten Gouverneur Ruiz abzusetzen, die Regierung aus der Stadt vertrieben. Inzwischen mußte die erklärt gewaltlose APPO nach harter Repression mit mehreren Toten und Verhafteten in den Untergrund gehen, hält aber weiter an ihren Zielen fest. Desweiteren hat sich in Oaxaca eine autonome indigene Gemeinde mit 15.000 EinwohnerInnen gebildet, die die APPO unterstützt. Diese kann auch auf die Unterstützung der Zapatistas und ihrer internationaler Solidaritätsnetzwerke zählen, die sich unter Anderem in der "Zezta Internacional" zusammenfinden. Zum Jahreswechsel gab es ein Treffen zum gemeinsamen Austausch in den zapatistischen Gemeinden, wo Vertreter dieser von ihren Erfahrungen in der Selbstverwaltung berichteten. Dabei geht es um einen solidarischen Austausch im Kampf gegen den Kapitalismus, der nicht nur in Mexiko sondern weltweit, also auch in Deutschland seinen Schaden bei den Menschen anrichtet. Deshalb auch hier: Ya Basta! - Es reicht!

Gegen die Repression in Oaxaca!
Solidarität mit den Zapatistas!
Soligruppe

chiapas.ch

ya-basta-netz.de.vu

21.01.2007
Seminar


11:00 Uhr

Berlin
Büro der Naturfreundejugend Berlin
Gryphiusstr. 23
Reden, Reden, nichts Bewegen.
Seminar zu Grundlagen politischer Arbeit.

Du willst politisch aktiv werden, weißt aber nicht wie? In Deiner Schülervertretung wird nur über die Anschaffung des neuen Getränkeautomaten diskutiert? Parteien sind nichts für dich, weil es da vor allem um den Erfolg bei der nächsten Wahl geht und die spannenden Themen außen vor bleiben? Wir werden uns damit beschäftigen, wie coole, radikale Politik außerhalb von Parlamenten aussehen kann aber auch ganz praktische Fragen beantworten. Wie schreibt man eine Pressemitteilung? Wie inszeniert man eine öffentlichkeitswirksame Aktion? Wie entsteht eine Kampagne?
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
22.01.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Geisteswissenschaftliches Zentrum, Raum 5.0.15.
Beethovenstraße 15, 04107 Leipzig
Was bedeutet „neue Marx-Lektüre?“
Veranstaltungsreihe "Perspektiven Kritischer Theorie"

Lange Zeit hindurch konnten die komplementären Diskurse des partei-, später staatsoffiziellen Marxismus sowie des westlichen Antikommunismus die nahezu uneingeschränkte Definitionsmacht über das beanspruchen, was gemeinhin als ‚Marxscher’ oder ‚wissenschaftlicher Sozialismus’ galt. Abweichende Formen des Marxismus, wie der ‚westliche Marxismus’ oder die ‚neue Marx-Lektüre’ formulierten dagegen eine Kritik des traditionsmarxistischen Paradigmas und beanspruchten gegen dessen ideologisierte Lesart die Herausarbeitung der ‚authentischen’ bzw. ‚esoterischen’ Gehalte der Marxschen Gesellschaftsanalyse und –kritik. Während der westliche Marxismus sich vorwiegend auf eine im engeren Sinne philosophisch-methodologische Diskussion der Marxschen Frühschriften konzentrierte und dabei hinsichtlich der Kritik der politischen Ökonomie klassische Annahmen des Traditionsmarxismus fortsetzte, weist die neue Marx-Lektüre eine in ihrer Konsequenz doppelt kritische Stoßrichtung auf: Die Mythen über das Marxsche Werk geraten dort ebenso in den Blick wie die Mythen im Marxschen Werk selbst. Es entsteht sukzessive ein neues Marx-Bild, das ein Spannungsfeld „zwischen klassischer Tradition und wissenschaftlicher Revolution“ (Michael Heinrich) erkennen lässt. Der paradigmatische Kern der neuen Marx-Lektüre besteht dabei in einer Kritik der noch vom westlichen Marxismus und vielen Vertretern des Neomarxismus tradierten historizistischen bzw. empiristischen Lesart der Marxschen Formanalyse kapitalistischer Vergesellschaftung. Diese Kritik nimmt positiv gewendet die Gestalt einer Rekonstruktion der Kritik der politischen Ökonomie und ihrer staats- wie revolutionstheoretischen Implikationen an. Inhaltlich wird in den Hauptsträngen der Debatte eine dreifache Abkehr von zentralen Motiven des Traditionsmarxismus vollzogen: Eine Abkehr vom werttheoretischen Substantialismus, eine Abkehr von manipulationstheoretisch- instrumentalistischen Staatsauffassungen sowie eine Abkehr von arbeiterbewegungszentrierten bzw. ‚arbeitsontologischen’ (oder gar generell von) revolutionstheoretischen Deutungen der Kritik der politischen Ökonomie. Damit tritt die neue Marx-Lektüre an, die von der Orthodoxie bestenfalls proklamierte, aber niemals eingelöste (und mit ihren Mitteln auch gar nicht einlösbare) Programmatik einer Formtheorie des Sozialen auszuarbeiten.
Arbeitskreis kritische Theorie

uni-leipzig.de/~kt

kt(at)www.uni-
leipzig.de

22.01.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei, Ratstonne
Wie eine (anti-)terroristische Vereinigung demokratischer Staaten den Weltfrieden durchsetzen will
Afghanistan & Irak: "Nation building" mit aller Gewalt +++ Iran: Wie man zum "Schurkenstaat" wird

Vortrag und Diskussion mit Dr. Herbert Fertl, Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt.
AG Politische Diskussion der Uni Leipzig

agpolitischediskussion.de

24.01.2007 - 25.01.2007
Film


20:00 Uhr

Halle
VL
Ludwigstr. 37
Auschwitz
BBC-Dokumentation in sechs Teilen

Die Serie folgt den Spuren des Massenmordes. Sie beginnt beim Bau von Auschwitz als Konzentrationslager für polnische politische Gefangene und zeigt die Entwicklung zum größten Vernichtungslager während des Zweiten Weltkriegs.
Sie erläutert die Befreiung des Lagers durch die Rote Armee im Januar 1945 und zeigt die Schicksale von Opfern und Tätern in der Nachkriegszeit. Sie verbindet die Erinnerungen von Opfern und Tätern mit Archivaufnahmen und arbeitet mit sehr behutsam inszenierten Darstellungen vieler Schlüsselszenen in der Geschichte des Lagers. Erstmals werden die Gebäude des Lagerkomplexes Auschwitz-Birkenau mit Hilfe modernster Computeranimationen rekonstruiert. Die Animationen beruhen auf Plänen aus den Konstruktionsbüros, die nach Kriegsende beschlagnahmt wurden, sowie auf Augenzeugenberichten und Luftaufnahmen. Sie zeigen aber nicht nur das reale Auschwitz, sondern machen auch deutlich, mit welchen Visionen die Nazis das Lager anlegten.
Den Dreharbeiten vorangegangen sind drei Jahre intensiver Forschung. Im Laufe der Produktion kamen in knapp 100 Interviews Überlebende und Täter zu Wort, von denen sich viele zum ersten Mal vor einer Kamera zu Auschwitz äußerten. Viele Dokumente und Pläne, die für die Produktion herangezogen wurden, sind erst seit der Öffnung der Archive in Osteuropa zugänglich.
VL

ludwigstrasse37.de

homepage(at)
ludwigstrasse37.de

25.01.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Geisteswissenschaftliches Zentrum, Hörsaal, EG
Beethovenstr. 15
Kulturkampf der politischen Rechten in Polen - auf dem Weg zur IV. Republik

Zur politischen Gegenwart in Polen referiert und diskutiert:
Dr. Holger Politt, Leiter des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung Warschau
lavka.info
Fachschaftsrat Slawistik der Uni Leipzig

lavka.info

26.01.2007 - 28.01.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Näheres bei Anmeldung!
Ware, Wert, Geschlecht.
Seminar zu Geschlechterverhältnissen im Kapitalismus

Ökonomische Strukturen sind nicht geschlechtsneutral. Männer und Frauen sind von den Umstrukturierungen kapitalistischen Wirtschaftens der letzten Jahrzehnt unterschiedlich betroffen. Während marxistische Kritik lange Zeit blind gegenüber Geschlechterverhältnissen war, fehlte es feministischer Theorie lange an einer ökonomischen Fundierung. Wir wollen beides zusammendenken und uns an einer feministischen Kritik des Kapitalismus versuchen.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
26.01.2007 - 28.01.2007
Seminar


18:00 Uhr

Berlin
Grundlagenseminar zu Karl Marx
Karl Marx' Kritik gesellschaftlicher Herrschaft

Wer wissen will, wie globaler Kapitalismus, staatliche Politik, ökonomische Ausbeutung, bürgerliche Ideologie, soziale Gewalt und psychisches Leid zusammenhängen, wie der Zwang zu einem Leben in Konkurrenz in Nationalismus übergeht, und warum Menschen diesen unmenschlichen Verhältnissen immer wieder ihre Stimme geben, kommt an Marx nicht vorbei. Die verbreitete Strategie, seine Schriften in einen ‚humanistischen‘ und einen ‚dogmatisch-ökonomistischen‘ Anteil zu zerlegen, ersteren anzuerkennen und letzteren für ‚historisch gescheitert‘ zu erklären, vergibt von vornherein ihren wichtigsten theoretischen Ertrag: einen angemessenen Begriff gesellschaftlicher Herrschaft, der zugleich deren Kritik ist: Gegen die naive, gerade in Deutschland traditionsreiche Auffassung, daß Ausbeutung ein Problem unmäßiger Profitgier verantwortungsloser Unternehmer sei, kann Marx zeigen, wie Ausbeutung jenseits aller guten oder schlechten Absichten in der Struktur gesellschaftlicher Reproduktionsverhältnisse selbst angelegt ist. Es ist also unsinnig, humanistisch‘ von der ‚Entfremdung menschlicher Bedürfnisse‘ zu sprechen, ohne über deren geschichtliche Beziehung zur ökonomischen Reproduktionsordnung nachzudenken. Um ein subjektives Unbehagen in eine richtige Kritik der Gesellschaft zu übersetzen, bedarf es also angemessener Begriffe, die den ökonomischen Reproduktionsprozeß (samt seiner ideologischen Vermittlungsmomente) als ganzen fassen. Für die kapitalistische Gesellschaftsordnung, die uns nach wie vor belästigt, hat Marx die wichtigsten bestimmt.

In unserem Grundlagenseminar wollen wir eine breite Auswahl der Marxschen Schriften diskutieren, von den sog. “ökonomisch-philosophischen Manuskripten” des Frühwerks bis zum Hauptwerk “Das Kapital”. Dabei soll erkennbar werden, wie Marx seinen ursprünglich philosophischen Standpunkt angesichts der Übermacht des ökonomischen Prozesses abstreift und das selbstgestellte Programm einer materialistischen Kritik gesellschaftlicher Herrschaft Schritt für Schritt erfüllt.
jungelinke - gegen kapital und nation

junge-linke.de/
seminare/karl_marx_
kritik_gesellschaftl.html


mailto:info(at)
junge-linke.de

27.01.2007
Action


Halle
Bahnhof
Aufruf zum Protest an deutschen Bahnhöfen für die Ausstellung "11.000 Kinder"
Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
german-foreign-
policy.com/de/
fulltext/56685


27.01.2007
Kundgebung


12:00 Uhr

Leipzig
Petersstr. (Höhe Hugendubel)
Damit Auschwitz sich nicht wiederhole
Gegen jeden Antisemitismus

Am 27.01.1945 befreiten die Streitkräfte der roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Damit wurde das Leiden und Sterben zahlreicher Juden, Sinti und Roma, Homosexueller und anderer Menschen, die nicht der nationalsozialistischen Ideologie entsprachen, beendet.

Alleine in Auschwitz wurden 1,1 Mio. Jüdinnen und Juden ermordet. Die Vernichtung erfolgte durch eine systematische, rationale Planung unter der Beteiligung großer Teile der damaligen Deutschen Bevölkerung. Die Beschaffung des Gases „Zyklom B“ durch die Industrie, die Transporte durch die Reichsbahn und nicht zuletzt das millionenfache Wegsehen und Schweigen ermöglichten die Umsetzung des Planes.

Das Vernichtungslager steht damit symbolisch für die Shoa, den industriellen Massenmord an 6Mio. Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus.

Am heutigen 63. Jahrestag der Befreiung wollen wir der roten Armee wie auch den anderen alliierten Armeen danken, dass sie die Deutsche Barbarei in Europa beendeten und damit nicht weniger erreichten, als den Versuch der Deutschen, den antisemitischen Wahnsinn, nämlich die Ermordung aller europäischen Juden, in die Tat umzusetzen, verhinderten.

Wir sehen uns auch weiterhin in der Verantwortung dem antisemitischen Denken und Handeln entschieden entgegenzutreten. Damit Auschwitz sich nicht wiederhole!
Daher rufen wir auf am 27.01. an die Befreiung von Auschwitz, wie auch die Opfer der Deutschen Barbarei zu erinnern.

Um ein Zeichen gegen modernen Antisemitismus zu setzen wird es eine „Palituch“-Aktion geben. Bringt dazu eure alten Tücher mit.
[AGL] (Antinationale Gruppe Leipzig)

ag-leipzig(at)
no-log.org

27.01.2007
Kundgebung


13:00 Uhr

Magdeburg
Am Breiten Weg Ecke Ernst-Reuter-Allee
"... das Auschwitz nicht sich wiederhole"
Kundgebung zum Auschwitz Liberation Day

"Auschwitz ist das permanent Vorwaltende, das solange als Warnsignal auf unserer Zivilisation lastet, wie die gesellschaftlichen Bedingungen fortexistieren, die es einmal möglich gemacht haben. Gerade wegen seiner einzigartigen Erscheinung in der Weltgeschichte darf der Holocaust nicht mythologisierend enthistorisiert, vor allem aber nicht durch Ideologie partikular vereinnahmt werden, sondern muß zum nie mehr wegzudenkenden historischen Warnsignal werden, das als solches eben nicht als vergleichbares Phänomen 'ausharrt', sondern unentwegt auf die Möglichkeit menschlicher Barbarei verweist."
~ Moshe Zuckermann

62 Jahre sind bereits vergangen, seit die ersten Soldaten der Roten Armee am Vormittag des 27. Januar 1945 Auschwitz betraten. Trotz der Befreiung überlebten nur wenige Menschen diese Hölle. Auschwitz ist zum Synonym für den penibel geplanten und industriell realisierten Massenmord an Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung und Homosexuellen geworden. Mehr als eine Million Menschen wurden allein in diesem, dem größten, Vernichtungslager durch Zwangsarbeit und Misshandlungen in den Tod getrieben oder fanden direkt in den Gaskammern ihr qualvolles Ende.

Heute, nach mehr als 60 Jahren, gehört es zum guten Ton der neuen deutschen Identität die Schuld an der Shoa anzuerkennen. Man habe die eigene Vergangenheit aufgearbeitet und seine Lehren aus der Geschichte gezogen. Es wird suggeriert, man sei als moralischer Sieger aus Auschwitz hervorgegangen. Gerade deshalb müsse man nun Verantwortung übernehmen, heißt es. So fungiert Auschwitz als negativer Gründungsmythos des neuen geläuterten Deutschlands. Allen Ortens gibt es Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Nationalsozialismus. Doch ganz ohne eigene Opfer geht's dann auch nicht. Denn auch die Deutschen seien Opfer gewesen und zwar die der Nazis einerseits, sowie von "Bombenterror" und "grausamer Vertreibung" andererseits. Man weiß sehr wohl zu unterscheiden zwischen den "guten Deutschen" und "Hitler und seinen Nazis". So werden die Umsetzung der "Rassegesetze", die über 400 Arbeits- und Vernichtungslager und die nahezu vollständige Vernichtung der europäischen Juden "den Nazis" angelastet. Die Erfahrung von Krieg, Flucht und Vertreibung, natürlich auch die der Deutschen, wird zur europäischen Katastrophe stilisiert.

Dieses staatsoffizielle Geschichtsbild gilt es vehement zurückzuweisen. Es waren eben nicht "Hitler und seine Nazis", welche "über Deutschland herfielen" und seine Bevölkerung zwangen Millionen Menschen systematisch auszugrenzen und zu ermorden. Völkischer Rassismus und Antisemitismus waren schon lange vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten elementarer Bestandteil deutscher Befindlichkeiten. 1933 brach nur los, was schon lange unter der Oberfläche gärte. Es gilt eine Aufarbeitung der Vergangenheit zu forcieren, die von einer kollektiven Schuld der Deutschen an der Shoa ausgeht und die bürgerliche Warengesellschaft als Grundlage des antisemitischen Vernichtungswahns kritisiert. "Aufgearbeitet wäre die Vergangenheit erst dann, wenn die Ursachen beseitigt wären. Nur weil die Ursachen fortbestehen, ward sein [des Holocaust] Bann bis heute nicht gebrochen." (Theodor W. Adorno)

Wir gedenken der Menschen die der deutschen Barbarei zum Opfer fielen. Derjenigen, die deportiert, zu Tode gequält und in den Vernichtungslagern ermordet wurden. Wir gedenken derer, die aktiv Widerstand gegen die deutsche Vernichtungsmaschine geleistet haben. Für uns als AntifaschistInnen gilt es sich offensiv gegen Geschichtsverdrehungen, sowie alle Formen des Antisemitismus zu stellen und für eine Gesellschaft einzutreten, in der "Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts Ähnliches geschehe."

Nie wieder Auschwitz!
Nie wieder Deutschland!
antifa infoportal magdeburg

a-i-p.tk

die-perfekte-
welle(at)gmx.de

27.01.2007
Diskussions-
Veranstaltung, Veranstaltung


17:30 Uhr

Berlin
Humboldt-Universität zu Berlin, Kinosaal
Unter den Linden 6
Veranstaltung des Bündnis gegen Appeasement anlässlich des Jahrestags der Befreiung von Auschwitz
Die Leugnung des Holocaust ist die Ankündigung der Vernichtung; Der iranische Krieg gegen Israel

Im Oktober 2005 begann der neue iranische Präsident Ahmadinejad eine außenpolitische Offensive, deren Zentrum ein aggressiver Antisemitismus bildet. Sie begann mit der Androhung eines Angriffskriegs: "Das Regime, das Jerusalem besetzt hält, muss aus den Geschichtsbüchern eliminiert werden", forderte Ahmadinejad auf einer Konferenz mit dem Titel "A world without Zionism". Schon der englische Titel machte deutlich, dass diese Botschaft an die gesamte Welt gerichtet war. Ein Jahr später setzte der Iran die Konfrontation fort. Zur Holocaust-Leugnerkonferenz im Dezember 2006 wurden Revisionisten und Antisemiten aus der ganzen Welt in das iranische Außenministerium eingeladen, das mit Bildern von Leichen, die die Aufschrift "Mythos" tragen, sowie Fotos von lachenden KZ-Überlebenden mit der Aufschrift "Wahrheit" dekoriert worden war.

Nach Auschwitz ist die Leugnung des Holocaust fester Bestandteil des Antisemitismus. Antisemiten erklären Auschwitz zu einem "Mythos", der von den Juden erfunden worden sei, um die Welt zu erpressen und imperialistische und verbrecherische Machenschaften zu legitimieren. Die Holocaust-Leugnung treibt das Wahngebäude des Antisemitismus insofern auf die Spitze, als sie die herbeigesehnte "Befreiung" vom "jüdischen Prinzip", den Traum, ein neues Auschwitz ins Werk zu setzen, gerade mit dem angeblichen "Mythos Auschwitz" begründet. Das Verbot der Holocaust-Leugnung, wie es in vielen europäischen Ländern gilt, ist darin begründet, dass es sich bei der Leugnung nicht um eine "Meinungsäußerung" handelt, sondern um die propagandistische Vorbereitung einer zweiten Vernichtung der Juden. Vor dem Hintergrund des iranischen Atomprogramms bedeutet dies die Ankündigung eines zweiten Holocaust seitens eines Staates, der nicht nur entschlossen ist, diese Ankündigung umzusetzen, sondern akut dabei ist, sich in die Möglichkeit zu versetzen. Die vor allem europäische Bereitschaft zum politischen Dialog, zu Konzessionen im "Atomstreit", die - staatlich geförderten - ökonomischen Verflechtungen mit dem Iran, die Verharmlosung des iranisches Vorsatzes zur Vernichtung Israels und nicht zuletzt das allgemeine Verständnis für den "vom Westen gedemütigten" Islam sind Kollaboration mit dem Vernichtungsantisemitismus.

Programm
17.30 Uhr: Eröffnung
Matthias Küntzel (Hamburg): Warum leugnet der Iran den Holocaust?
Der Politikwissenschaftler und Publizist Matthias Küntzel wird begründen, warum die iranische Holocaust-Leugnung den Weg für einen neuen Holocaust bereitet.

N.N., Bündnis gegen Appeasement (Berlin): Die
Antwort heißt Dialog – Deutschland, Europa und der Frieden mit dem iranischen Antisemitismus
Der Beitrag analysiert, wie im Zusammenspiel von Wirtschaftspolitik, kritischem Dialog und der Ideologie der gegen die USA gerichteten „Friedensmacht“ Europa und Deutschland das iranische Vernichtungsprogramm zulassen und ermöglichen.

Wahied Wahdat-Hagh (Berlin): Antisemitismus im Iran und die Hoffnung auf die Opposition
Der Politikwissenschaftler Wahied Wahdat-Hagh untersucht die apokalyptische Staatsideologie des Iran und den gezielt gegen Israel gerichteten eliminatorischen Antisemitismus der iranischen Führung, zu der es innerhalb des iranischen Systems keine Opposition gibt. Er thematisiert den Wahn des Atomprojekts und das Verhältnis von iranischer Führung und Bevölkerung.
Bündnis gegen Appeasement (ein Zusammenschluss von Berliner Bündnis gegen IG Farben und Gruppe Offene Rechnungen)

againstappeasement.net/

buendnis.gegen.IGF(
at)gmx.net

27.01.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
29.01.2007
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Frau krause
Simildenstr.
Treffen Leipziger Bündnis gegen G 8
dissentnetzwerk.org/
wiki/Leipziger_
G8_Bündnis


30.01.2007
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
Veranstaltungsraum Radio Corax
Unterberg 8 (Nähe Universitätsplatz)
Whokilled Bambi – die Rückkehr
Das regressive Bedürfnisdeutscher Tierfreunde.

Als sich ein Bär,der schnell auf den Namen Bruno getauft wurde, im Sommer in diebayrisch-österreichische Grenzregion verirrte, mutierten die Deutschenparteiübergreifend zum ideellen Gesamtwildhüter. Zeitungen undNachrichtensendungen berichteten über fast zwei Monate hinweg fast täglich überden „Problembären“, Kinder beteten und zeichneten für ihn, und eine Homepage,die ein kostenloses Bruno-Computerspiel anbot, wurde zu einer der beliebtestendeutschen Internetseiten. Die Hysterie steigerte sich schließlich zum offenenWahnsinn, als der Bär Ende Juni erlegt wurde. Ganze Schulklassen hieltenSchweige- und Gedenkminuten ab, die regionale Tourismusbranche beklagte sichdarüber, dass tausende Feriengäste aus Empörung über den Abschuss Abstand voneinem Urlaub in der Region genommen hätten, und im Internet wurde einKondolenzbuch eingerichtet, dessen Server aufgrund der Überlastung – nachAngaben der Betreiber gab es zeitweise mehr als zehntausend Anfragen proSekunde – kurzfristig abgeschaltet werden musste.
Auf dieser Homepageerklärten die Tierfreunde nicht nur, dass Bruno „einer von uns“ gewesen sei.Sie brachten vielmehr regelmäßig ihre Vernichtungsphantasien zum Ausdruck: DieJäger, die den Bären erlegt hatten, „sollte man ebenso abschlachten wie Bruno“,sie sollten „hingerichtet“ und „abgeknallt“ werden, und die Verantwortlichenfür den Tod des Bären sollten „selbst mal erfahren, was es bedeutet, immer nurgehetzt zu werden“. Die Verfolgungs- und Vernichtungsphantasien beschränkten sichaber nicht nur auf diejenigen, die im Fall des Bären tätig geworden waren.Innerhalb kürzester Zeit warteten die Tierfreunde vielmehr mit weiterenVorschlägen auf, wer noch alles an Stelle des Tieres hätte getötet werdensollen. Während der Bär, der nur „mal zu Besuch kommt“, „ermordet“ worden sei,so beschwerte sich ein Naturliebhaber, bekämen Vergewaltiger und Kindermörder„auf Staatskosten“ lediglich „eine Tätschel-Tätschel-Therapie“, Kinderschänder„laufen frei rum und sind gefährlicher als ein Bär“ usw.
Aus diesen Aussagensprechen nicht nur Verfolgungs- und Vernichtungsbedürfnisse. Sie signalisierenzugleich, dass die Naturfreunde längst nicht mehr bereit sind, einenUnterschied zwischen Mensch und Tier zu machen. Sie geben damit wieder, wasvegane Tierrechtler, die derzeitigen Vorreiter der deutschen Tierliebe, seitJahren propagieren: Tiere sind die besseren Menschen. Während sich ein Teildieser Szene noch um eine Gleichsetzung von Mensch und Tier bemüht undbeispielsweise den Holocaust mit Massentierhaltung vergleicht, predigt ihreAvantgarde bereits das „sanfte Verschwinden der Menschheit von der Erde“. DieWelt der Tierfreunde ist dabei sauber in Gut und Böse unterteilt: Auf der einenSeite stehen die veganen Weltretter und ihre vier- und mehrbeinigen Freunde;auf der anderen Seite befinden sich fiese Tierfeinde, die von Profitgier,Blutrausch und Genusssucht angetrieben werden. Die Mehrheit der heutigenTierrechtler zögert zwar, diese Personifikation der gesellschaftlichenVerhältnisse weiter zu konkretisieren und die „Mächte des Bösen“, von deneneine Veganer-Crew aus Essen vor einigen Jahren sprach, mit Name und Anschriftzu benennen. Die inoffiziellen Urväter der Bewegung – das völkische Milieu des19. Jahrhunderts – waren hier allerdings weniger zimperlich; Richard Wagner undseine Freunde hatten auf die Frage „Who killed Bambi“ eine eindeutige Antwortparat: die Juden.
Im Rahmen desVortrags soll nicht nur gezeigt werden, warum die Tierfreunde mit ihrerForderung nach der Gleichsetzung von Mensch und Tier lediglich exekutieren, wasohnehin auf der Tagesordnung steht. Es sollen zugleich die Fragen gestelltwerden: In welcher Tradition steht die deutsche Tierliebe? Welcher Zusammenhangbesteht zwischen Tierliebe und Menschenhass? Und: Woher stammt das obsessiveVerhältnis veganer Tierrechtler zu Splattervideos aus Schlachthöfen und Fotosvon zerstückelten Tieren, ohne die offenbar keine ihrer Kampagnen auskommt?
AG Antifa im Stura
ag no tears for krauts

nokrauts.antifa.net

antifa.uni-halle.de

31.01.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Infoveranstaltung zum 13.02.2007 in Dresden
LeA (Leipziger Antifagruppe)

venceremos.
antifa.net


01.02.2007
Lesung


20:00 Uhr

Halle
VL
Ludwigstr. 37
Die kollektive Unschuld. Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde
mit Gunnar Schubert

Ob bei den Gedenkfeierlichkeiten zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 und zum 800. Stadtjubiläum 2006 oder in den TV-Filmen Guido Knopps - die Lügen über den "deutschen Mythos" werden unermüdlich gepflegt und weiterverbreitet. Gunnar Schubert erzählt die deutsche Erfolgsstory des "great Dresden swindle". Er widerlegt erstmals systematisch die zahlreichen kursierenden Legenden, in denen sich die Deutschen zu Opfern der alliierten "Terrorangriffe" machen, und stellt sie den Tatsachen gegenüber. Vor allem aber liefert er Erklärungen dafür, wie dieses letzte große Propagandastück Joseph Goebbels' sich über 60 Jahre halten konnte und warum es das Geschichtsbild der Deutschen über die Stadtgrenzen hinaus gerade heute wieder so maßgeblich prägt.
VL

ludwigstrasse37.de

homepage(at)
ludwigstrasse37.de

02.02.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Lenin und die Sozialdemokratie in Russland

Die aktuellen Debatten der Linken in der BRD beziehen sich zwar positiv auf Marx oder Rosa Luxemburg, doch behandeln sie Lenin weitgehend als Unperson. Damit bleibt es dem Stalinismus überlassen, die führende Figur der revolutionären Sozialdemokratie in Rußland vor der Oktoberrevolution 1917 zur Ikone zu stilisieren.

Was waren die Kernpunkte der Anschauungen des revolutionären Marxisten, der sich über die Bezeichnung »Leninianer« oder »Leninisten« lustig machte?
RSB Leipzig

rsb4.de/leipzig

leipzig(at)rsb4.de
09.02.2007 - 11.02.2007
Seminar


19:00 Uhr

Bremen
Näheres bei Anmeldung
.
Wochenendseminar zur Kritik des Neoliberalismus
Von alten Hüten und neuen Freiheiten

Unter dem Namen Neoliberalismus wird heute nicht nur von der Antiglobalisierungs-Bewegung so ziemlich alles zusammengefasst, was wirtschaftlich und wirtschaftspolitisch in der Welt passiert. Ökonomisch wird dabei der immer größere Einfluss von multinationalen Unternehmen und von freiem Währungs- und Kapitalhandel für entscheidend gehalten, politisch ein neues Paradigma der Staatenführung, das ungehinderte Kapitalbewegungen zur Grundlage seines Erfolgs und damit zum obersten Zweck erklärt.
Wir werden darstellen, inwieweit diesem Namen ein Begriff korrespondiert, und was dessen Wesen ausmacht, soweit es ihn gibt. Dazu werden wir darstellen, wie politische Entscheidungen – etwa das System von Bretton Woods und dann insbesondere seine Auflösung – tatsächlich das Kapitalverhältnis entscheidend verändert haben, aber auch, warum es keine Frage bloß willkürlicher Entscheidungen ist, wie mit diesem veränderten System wirtschaftspolitisch umzugehen ist.
Interessant ist dabei, dass die meiste gegenwärtige Politik, die dem zu entsprechen versucht, sich nicht neoliberal nennt, sondern häufig im Fall der Sozialdemokratie des „dritten Wegs“ selbst eine Kritik am Neoliberalismus hat. Positiv beziehen sich auf den Neoliberalismus eher Wirtschaftstheoretiker im Gefolge von u.a. Hayek oder in den USA Friedman und den Chicago Boys. Wir werden herausarbeiten inwiefern deren Wirken nicht allem entspricht, was häufig als Vorurteil über den Neoliberalismus herumgeistert, zum Beispiel der Idee der immer schwächeren Staaten.
Wir werden also den Neoliberalismus und seine Vertreter kritisieren. Genauso aber werden wir uns andere geläufige Kritiken am Neoliberalismus besonders aus der globalisierungskritischen Bewegung ansehen und deren Probleme und Fehler herausarbeiten.
jungelinke

junge-linke.de/
seminare/von_alten_
hten_und_neuen_
freih.html


info(at)junge-linke.de
09.02.2007
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2/ primacom 97,9 MHz
Radio Island #32

Gedenken zwischen Fast-Food-Läden und Bahnsteig

Über die Ausstellung "11000 Kinder" wurde bisher viel diskutiert und gestritten. Grund genug für uns dies weiter zu führen. In einem PRO und in einem CONTRA Teil werden wir uns in dieser Sendung mit der Ausstellung befassen. Dabei geht es uns um die Art und Weise des Gedenkens an die Shoa und wir stellen uns der Frage, ob die Ausstellung ein gelungener Teil des Erinnerns sein kann.

Repressionen in Berlin

In den letzten Jahren gab es vielerorts massive staatliche Repressionen gegen linke Aktivisten. Diesmal ist der Berliner Antifaschist Matti davon betroffen. Er sitzt seit knapp zwei Monaten im Knast, nur weil ihn zwei Nazis des versuchten Todschlags beschuldigen. Ihr hört ein Interview zu Haftbedingungen, Justizvorgehen und politischen Hintergründen mit Mattis Soligruppe.

"Brennende Ruhr"

In unserem dritten Thema der 32. Sendung beschäftigen wir uns mit dem Roman "Brennende Ruhr" von Karl Grünberg. Das Buch erzählt anhand der fiktiven Persönlichkeit Ernst Suckrow die Entwicklung des Generalstreiks gegen den Kapp-Putsch im März 1920, welcher in einer bewaffneten Konfrontation zwischen roter Ruhrarmee und Freikorps- sowie Reichswehrverbänden endete. Wir informieren euch kurz über Handlung, den historischen Hintergrund und warum es sich lohnt dieses Buch zu lesen.
Radio Island

public-ip.org

10.02.2007
Benefiz


20:00 Uhr

Dresden
AZ Conni
Rudolf-Leonhard-Straße 39
Antifa-Solikonzert
für die Aktionen rund um den 13. Februar

mit Don Vito und Le Singe Blanc
venceremos.
antifa.net


azconni.de

13.02.2007
bundesweite Demonstration


16:00 Uhr

Dresden
Dr. Külz Ring
Altmarktgalerie
DECONSTRUCT
Gegen jeden Geschichtsrevisionismus. Deutsche TäterInnen sind keine Opfer. Nazigroßaufmarsch verhindern.

Auch dieses Jahr soll es den alljährlichen Nazigroßaufmarsch in Dresden geben. Neonazis nutzen seit mehreren Jahren den Jahrestag der Bombardierung auf Dresden, um ihre geschichtsrevisionistischen Parolen auf die Strasse zu tragen. Die Gegenproteste wachsen von Jahr zu Jahr an. Am 13. Februar 2007 wird es darum eine bundesweite antifaschistische Demonstration sowie eine Blockade geben, die sich gegen das Nazispektakel richtet.
Vorbereitungsbündnis 13. Februar 2007

venceremos.
antifa.net




nazis-blockieren.tk


Aufruf
13.02.2007
Gegen-Aktivitäten


17:30 Uhr

Borna
Rathaus-Dinterplatz
Am Rathaus in 04552 Borna
Gegennazidemo
Bitte um Mithilfe

In Borna findet eine Nazidemo am 13.2. um 17:30 Uhr statt. Treff der Nazis 17:30 Uhr am Rathaus Borna, sie marschieren zur Dinterschule, wo eine Mahnwache stattfindet. HELFT uns !!!
u.a.Bon Courage.i.G

Tina.Bujara(
at)gmx.net

14.02.2007
Radio


20:00 Uhr

leipzig
radioblau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2/ primacom 97,9 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

belzec
in den vernichtungslagern belzec, sobibor und treblinca wurden im rahmen der aktion reinhardt 1942-43 2000000 menschen ermordet.
kurzfassung eines vortrages von r.kuwalek, gedenkstättenleiter belzec, vom 5.12. im gwz
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

16.02.2007 - 18.02.2007
Seminar


18:00 Uhr

Hannover
Wochenendseminar zur Kritik der Hirnforschung und des Konstruktivismus
Du denkst[,] Dein Hirn lenkt

Die naturwissenschaftliche Erforschung des menschlichen Gehirns beschäftigt in den letzten Jahren zunehmend auch die Geisteswissenschaften. Es geht dabei um die Fragen, ob unser freier Wille eine bloß subjektive Einbildung sei; ob das Strafrecht dahingehend reformiert werden müsse, dass es keine Schuld im moralischen Sinne geben kann, da Täter durch die neuronale Struktur ihres Gehirns determiniert seien; ob Kinder durch Erklärungen die Welt begreifen, oder nur durch Reize lernen können. Hinter den Vorstellungen vom unfreien Willen und der Unmöglichkeit objektiver Erkenntnisse steht eine konstruktivistische Theorie. Hirnforscher stellen heute erneut die Frage, warum ich die Welt als etwas außer mir Existierendes wahrnehmen kann, obwohl doch alle Wahrnehmung der äußeren Welt nachweislich nichts anderes ist als elektro-chemische Impulse in meinem Gehirn. Der Wissenschaftler Gerhard Roth schließt daraus, dass ich tatsächlich gar nicht die äußere Welt erkenne, sondern mein Gehirn eine Wirklichkeit konstruiert, welche mir subjektiv als äußere Welt erscheint. Die ganze Wirklichkeit ist dann ein bloßes Konstrukt meines Gehirns. Diese Überlegung kann politisch wirksam werden. Denn wenn das so ist, dann gibt es auch keine Herrschaftsverhältnisse, keine gesellschaftlich durchgesetzten Formen der Ausbeutung. Was als solches erscheinen mag, wäre nur im einzelnen Subjekt real, hätte aber keinerlei Objektivität. Objektiv wären nur die neuronalen Strukturen des Gehirns, welche diese Verhältnisse in uns hervorbrächten. Und diese stehen als Organeigenschaften jenseits aller politischen Kritik. Die sich auf neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung stützenden Forderungen, das Strafrecht, die Kindererziehung und andere Bereiche der Gesellschaft unserer Hirnstruktur entsprechend umzuformen, treten darum gerne so auf, als stünden sie jenseits politischer Strömungen. Wir wollen anhand von verschiedenen Texten diese Form der Politik untersuchen, die gerade durch eine konstruktivistische Absage an die Möglichkeit politischen Handelns bestimmte Mechanismen der Herrschaft manifestiert.
jungelinke - gegen kapital und nation

junge-linke.de/
seminare/hirnforschung_
und_konstruktivi.html


mailto:info(at)
junge-linke.de

16.02.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
17.02.2007
überregionale Demonstration, Action


17:00 Uhr

Zittau
Stadtgebiet Zittau
Nazidemo stören / behindern
Geschichtsrevisionisten stoppen!

Gegen den Naziaufmarsch am 17. Februar in Zittau rufen antifaschistische Gruppen zum Widerstand auf.
ostsächsische Antifa's

lausitz.antifa.net

webgroup(at)
lausitz.
antifa.net


Aufruf
19.02.2007
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Frau Krause
Simildenstr.
Treffen des Leipziger Bündnisses gegen G8
Leipziger Bündnis gegen G8

dissentnetzwerk.org/
wiki/Leipziger_
G8_Bündnis


22.02.2007
Film


19:30 Uhr

Leipzig
Erich-Zeigner-Haus
Zschochersche Straße 21
Courage zeigen im Leipziger Westen

Die Bürgerinitiative Plagwitz/Lindenau zeigt erneut
die Beiträge von ZDF, SAT. 1, MDR, die sich mit der rechten Szene in Plagwitz und Lindenau beschäftigen. Weiterhin Kurzfilme über den Besuch von Günther Wallraff in Lindenau und von der Verleihung des `Zivilcourage Preises’ der Stadt Leipzig.

Am 29. Januar führte die Bürgerinitiative ihren 1. Filmabend durch. Diese Veranstaltung war sehr gut besucht, wurde aber von Rechtsradikalen massiv gestört. Die Besucher sollten durch deren
Auftreten eingeschüchtert und nach der Veranstaltung angegriffen werden (Zitat eines Rechtsradikalen: "Die [Besucher] nehmen wir uns vor."). Beides ist nicht gelungen. Im Gegenteil: Wir führen den Filmabend noch einmal durch.
Bürgerinitiative Plagwitz/Lindenau

23.02.2007 - 28.02.2007
Film


20:00 Uhr

Halle
LaBim
Töpferplan 3
Wegen dieses Krieges
Film von Orna Ben-Dor Niv (Israel)

Ein Dokumentarfilm über die Nachwirkungen des Holocaust auf die zweite Generation. Im Mittelpunkt stehen der Sänger Yehuda Poliker, der mit seiner Band eine neue Welle des israelischen Rocks schuf, und der Mann, der ihn entdeckte, Yaakov Gilad. Auch als die Band auseinanderbrach, haben beide weiter zusammengearbeitet und Schallplatten und Konzerte seltener Qualität gestaltet. Poliker stammt aus einer einfachen griechischen Familie. Gilad kommt aus der Großstadt und hat durch seine Mutter, die Poetin Helina, eine starke Bindung zur Kultur erhalten. Helina war zehn Jahre alt, als die Nazis Warschau besetzten, im letzten Augenblick entkam sie der Gaskammer. Polikers Vater wurde von Saloniki aus in ein Vernichtungslager geschickt, wo seine Frau umkam. Gilad und Poliker wuchsen zwar mit diesen Erinnerunge auf, verwandelten aber die schmerzlichen Erfahrungen in Kreativität.

Der Film ist sicher ein Beitrag, Erinnerung wachzuhalten; seine Stärke liegt aber vor allem darin, das Tabu der Auswirkungen des Holocaust auf die Kinder der Überlebenden öffentlich zu machen. Der Film "Wegen dieses Krieges" (Originaltitel "BIGLAL HA'MILCHAMA HA'HI") wurde bei seiner Erstaufführung zum Film des Monats gekürt.
27.02.2007
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Liwi
Stockartstr. 11
Endliche erwachsen?!
Von der Riot Grrl- zur Ladyfestbewegung

Der Vortrag untersucht, ob die Strategien der Ladyfestbewegung ein politisch subversives Potenzial haben. Dazu werden die sozialen und theoretischen Bezüge und Praxen der Riot Grrrls sowie der Ladyfeste in Deutschland 2006 unter die Lupe genommen. Wie beziehen sich die Gruppen auf die Riot Grrrl Bewegung? Was sind die Motivationen und Ziele des Ladyfests? Und: Wer ist eine Lady?
Ladyfestcrew Leipzig (feministisch queere Partycrew)

ladyfest.leipzigerinnen.de

28.02.2007
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Erich-Zeigner-Haus
Zschochersche Str. 21
Zeitzeugengespräch mit Kazimierz Smolen

Langjähriger Direktor des Museums Auschwitz-Birkenau, Überlebender der Konzentrationslager Auschwitz und Mauthausen
Bürgerinitiative Plagwitz/ Lindenau

01.03.2007
bundesweite Demonstration, Aktionstag(e)


16:00 Uhr

Heidelberg
Hauptbahnhof
Freie Bildung für Alle
Bildung ist ein Menschenrecht

Bundesweiter Aktionstag 01. März 2007 in Heidelberg anlässlich des Treffens der EU-Bildungsminister
Aktionsbündnis Bildung (IG Metall
attac
Linke SchülerInnen Aktion
AK Studiengebühren
Montagsbewegung Heidelberg
DGB
antifa Heidelberg)

aktionsbuendnis-
bildung.de/


02.03.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
08.03.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Die Linke und der Staat
Was hat es mit dem "Linksruck" in Lateinamerika auf sich?

Vortrag und Diskussion mit Uli Brand (BUKO)

Südamerika lädt zum Träumen ein. Linke Regierungen in Venezuela und Bolivien, soziale Bewegungen in Brasilien und Argentinien, in Mexiko eine Guerilla mit pluralistischem und antiautoritärem Anspruch – dies sind nur einige Beispiele, die den neoliberalen Kapitalismus in Lateinamerika in ganz andere Weise umkämpft erscheinen lassen als dies in Europa der Fall ist. Manche sehen dadurch bereits die Hegemonie des Neoliberalismus gebrochen und Anzeichen einer neuen sozialistischen Alternative zum Kapitalismus. Demgegenüber verweisen KritikerInnen auf die Staatsfixiertheit des lateinamerikanischen Linksrucks, auf autoritative Tendenzen und antisemitische Ideologie in der gegen die USA gerichteten Blockbildung. Die widersprüchliche Wirklichkeit, die von Umverteilungspolitik, sozialem Protest, Führerkult, Populismus und ressentimentgeladener Propaganda gekennzeichnet ist, bietet beiden Positionen eine jeweils nicht von der Hand zu weisende Plausibilität. Doch eine linke Reflexion, der es um die Möglichkeiten und Gefahren einer auf Emanzipation zielenden Praxis geht, muss sich den sozialen Auseinandersetzungen in Lateinamerika jenseits einer vorschnellen Verdammung reformistischer Politik und weit entfernt von blinder Solidarität widmen. Zu fragen wäre so nach dem Verhältnis unterschiedlicher Entwicklungsperspektiven:
· Ist der Anspruch auf grundsätzliche Verbesserung von Lebensbedingungen bei einer Orientierung auf ökonomische Weltmarktintegration überhaupt einlösbar?
· Muss eine alternative, auf regionale Integration und nationale Entwicklung orientierte, staatsozialistische Variante quasi zwangsläufig zu regressiven Durchsetzungsideologien finden?
· Mit welchen Maßstäben, zum Beispiel historischen Bezügen, wären diese zu kritisieren?
· Und welchen Spielraum haben herrschaftskritische Strömungen, nicht nur vor dem Hintergrund verschiedener lateinamerikanischer Gewaltverhältnisse sondern auch angesichts der in der Linken präsenten staatszentrischen Gesellschaftstheorien?

Auf Einladung der Phase 2-Redaktion wird Uli Brand diese und andere Fragen über Neoliberalismus, Linke und Staat in Lateinamerika diskutieren. Uli Brand ist Politikwissenschaftler und in der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) im Arbeitsschwerpunkt Weltwirtschaft aktiv.
Phase 2

conne-island.de

phase-zwei.org

09.03.2007
Benefiz


Leipzig
G 16
Gieszerstr. 16
Buko Benefiz

Benefiz für den Bundeskongress Internationalismus, der vom 6.-9.April in Leipzig stattfindet
mit:
Contienda Libertad (Punk/Hardcore), Rattenpisse (Punk/Hardcore), Geigerzähler (Paul mit Geige), Schlagzeil (Hiphop)
und Backwood

Buko30 Vorbereitungsgruppe

buko.info

leipzig(at)buko.info
11.03.2007
Radio


18:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 MHz, 94,4 MHz & 89,2 MHz
Radio Island # 33

Fritten-Stecher, Kutte und Gerumpel
Eine Feldstudie im Heavy-Metal-Milieu

Wir machen einen Ausflug in Abgründe voll langer Haare und heidnischem Brauchtum.

Das Bücherregal der Arbeiterklasse
Zu Besuch im Roten Antiquariat in Leipzig

In Connewitz hat vor einigen Monaten ein neuer Linker Buchladen eröffnet. Wir haben mal vorbeigeschaut.
Radio Island

public-ip.org

14.03.2007
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Die Situationistische Internationale

Buchpräsentation in Leipzig mit Stephan Grigat (Wien – Tel Aviv) und Negator (Hamburg) zum Thema Spektakel – Kunst – Gesellschaft. Guy Debord und die Situationistische Internationale.
AK Kritische Theorie

conne-island.de

14.03.2007
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
UT Connewitz
Wolfgang-Heinze-Str 12A
Why close the G8?
Auftaktveranstaltung des Leipziger Bündnisses gegen G8

GlobaLE e.V. und attac Leipzig zeigen in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Bündnis gegen G8, den Film "Surplus oder Konsumterror"
(Regie:Johan Söderberg, Erik Gandini, Schweden 2003, Doku, 51 Min.)

Als Vorfilm läuft "Why close the G8?", über den G8 Gipfel 2005 in Gleneagles (Regie: Camcorder Guerillas, UK 2005, Doku, 14 Min., OmU)

Zwischen den Filmen findet eine Podiumsdiskussion mit
Vertreter_innen des Bündnisses zu verschiedenen Aspekten der Kritik am G8 Gipfel 2007 in Deutschland/ der kapitalistischen Globalisierung statt. Darüber hinaus gibt es Informationen über weitere Veranstaltungen in Leipzig sowie zu den konkreten Gipfel-Protesten im Juni.
Leipziger Bündnis gegen G8

dissentnetzwerk.org/
wiki/Leipziger_
G8_Bündnis


14.03.2007
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

* geschichte der bremer räterepublik
1918 rief in bremen der arbeiter- und soldatenrat die räterevolution aus.
*die naxaliten - maoistische guerilla in indien
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

16.03.2007 - 18.03.2007
Seminar


Naunhof
Freizeit- und Bildungszentrum Grillensee
Sklaverei und Zwangsarbeit im 21. Jahrhundert
Wochenendseminar mit Claudia Prinz und Christian Schröder

Sklaverei und Zwangsarbeit gelten gemeinhin als Phänomene der Vergangenheit. Dennoch gibt es zu Beginn des 21. Jahrhunderts weltweit Millionen Sklavinnen und Sklaven. Das Wissen über Menschen, die unter solchen Bedingungen leben und arbeiten, ist gering. In diesem Wochenendseminar wollen wir der Frage nachgehen, was Sklaverei und Zwangsarbeit eigentlich sind: Was bedeutet es, der Verfügungsgewalt einer anderen Person unterworfen zu sein? Woran machen wir das Zwangsverhältnis fest? Welche Formen von Zwangsarbeit und Sklaverei lassen sich unterscheiden?

Anhand von historischen und gegenwärtigen Beispielen (versteckte Sklaverei in den westlichen Metropolen, Schuldknechtschaft in Südasien, Sklaverei im kolonialen Afrika, NS-Zwangsarbeit etc.) diskutieren wir, wie sich Sklaverei und Zwangsarbeit angesichts einer zunehmend unsicherer werdenden Arbeitswelt, Globalisierung und weltweiter Arbeitsmigration verändern. Welche politischen Perspektiven zur Bekämpfung von Sklaverei und Zwangsarbeit gibt es? Wie sinnvoll und effektiv sind sie? Dazu beleuchten wir verschiedene Organisationen und Formen der ArbeiterInnenbewegung, von der International Labour Organisation, branchenbezogenen transnationalen Gewerkschaften bis hin zu NGOs wie Anti-Slavery International.
reflect! - Assoziation für politische Bildung und Gesellschaftsforschung

reflect-online.org

18.03.2007
regionale Demonstration


14:00 Uhr

Wurzen
Bahnhof
Antirassistischer Sonntagsspaziergang
make racism history - shut down fortress europe

dieses jahr findet der antirassistische sonntagsspaziergang bereit zum dritten mal in wurzen statt. wir hoffen auf eine rege teilnahme :-)

rassisten auf die pelle rücken!!!
den nazis kein ruhiges hinterland!!!
ja/sam - jugendantifa / sozialistische aktion muldentalkreis

jasam.de.vu

ja.sam(at)web.de
19.03.2007
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Cinematheque in der NaTo
Karl-Liebknecht-Strasse 46
Die Macht ist mit uns - G8 versenken!

Gäste und Filme stellen Aktionsmöglichkeiten vor.
AG Protestformen des Leipziger Anti-G8-Bündnisses

g8-leipzig(at)gmx.de
21.03.2007
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Jargon der Demokratie. Über den neuen Behemoth
Lesung und Diskussion mit Gerhard Scheit

Der neue Behemoth ist kein politisches Ungeheuer wie jedes andere. Man erkennt nur schwer seine Konturen: An einem Ende zutraulich wie ein sanftes Haustier oder die Kommunikationstheorie von Habermas; am anderen ein grausames Untier, das den Koran aufsagt und wahllos Menschen verschlingt. Denn das vollständige Monster erwächst aus dem Dialog mit dem Islam wie aus der Toleranz gegenüber islamistischen Rackets.

„Behemoth” und „Thanatos”: mythische Namen für die beiden Schwerpunkte dieses Buchs. Der neue Behemoth – so wird hier in Anlehnung an Franz Neumanns Studie über den Nationalsozialismus das politische Ungeheuer genannt, wie es aus dem Dialog mit dem Islam und dem Appeasement gegenüber islamistischer Gewalt hervorgeht: die Analysen Hannah Arendts und die Interventionen der US-amerikanischen Neokonservativen sollen helfen, seine schwer zu fassenden Konturen faßbar zu machen; und der alte Thanatos – gemeint sind damit die psychischen Regressionen, die dem Individuum die politische Theologie erst nahebringen und Freuds Hypothese vom Todestrieb zu bestätigen scheinen: in der Religion als universeller Psychose immer schon angelegt, vollenden sie sich heute durch die Logik des Selbstmordattentats. In beiden Fällen sind Grundlagen einer Kritik in Erinnerung zu rufen, über die hinwegzureden nicht zuletzt der Sinn des allseits beliebten Jargons ist, der die Demokratie affirmiert, ohne einen Begriff von ihr zu haben. Darin verstehen sich die folgenden Essays auch als Fortführung meines Buchs Suicide Attack. Zur Kritik der politischen Gewalt (2004).

Gerhard Scheit lebt in Wien, ist Autor verschiedener Bücher zu Antisemitismus und Mitglied der Gruppe Cafe Critique.
Conne Island
Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig

conne-island.de

israel-soli.de

info(at)conne-island.de
22.03.2007
Lesung


17:30 Uhr

Leipzig
el-libro/ linXXnet
Bornaische Str. 3d
Anarchie! Idee - Geschichte - Perspektiven
Buchvorstellung mit dem Autoren Horst Stowasser

(Edition Nautilus 2007)

Bunt, bizarr und widersprüchlich, verführerisch für die einen, Inbegriff des Bösen für die anderen, zieht sich die Idee der Anarchie durch die Geschichte der Menschheit. Ist sie ein weltfremder Traum oder ein noch zu realisierender Entwurf? Das Buch berichtet von Versuchen, diese Vision zu verwirklichen. Eine informative und kurzweilig geschriebene Einführung in Ideenwelt und Geschichte des Anarchismus, die neue Impulse gibt.
el-libro/ linXXnet

linxxnet.de

el-libro.de

22.03.2007
Lesung


20:00 Uhr

Leipzig
el-libro/ linXXnet
Bornaische Str. 3d
Lebensunwert? NS-Psychiatrie, Zwangssterilisierung und Widerstand.
Buchvorstellung mit dem Kölner Filmemacher und Autoren Robert Krieg

Paul Wulf Freundeskreis (HG.), Verlag Graswurzelrevolution 2007)

Am Beispiel der beiden Betroffenen Paul Wulf und Paul Brune zeigt das Buch auf, wie sehr die Ideologie der Ausmerzung "lebensunwerten" Lebens nicht nur vor 1945, sondern auch danach bis tief in die 70er Jahre hinein maßgebliche Personen der Medizin, Psychiatrie und Justiz, der öffentlichen Fürsorge und nicht zuletzt der Kirche im Denken und Handeln beeinflusst hat. Das Buch knüpft an die aktuelle Debatte über die Heimkindererziehung in den 50er und 60er Jahren an und schließt eine Lücke, da es die Ursachen und historischen Hintergründe benennt, warum die Heimunterbringung und Heimkindererziehung in der noch jungen BRD so und nicht anders verlaufen ist.
el-libro/ linXXnet

linxxnet.de

el-libro.de

22.03.2007
Benefiz


20:00 Uhr

Leipzig
Liwi
Stockhartstr.
Antifa-Benefiz

Benefiz-Konzert für die Gegenaktivitäten zum Naziaufmarsch am ersten Mai in Erfurt mit Vortrag zu Nazis in Thüringen und ersten Infos zum Naziaufmarsch.
ab 20 Uhr Vortrag,
ab 22 Uhr Konzert mit Underwaternights (EF)+ Frank Faster (LE)

AG17 Erfurt

erstermai-erfurt.tk

ag17(at)systemli.org
22.03.2007
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19
Cinema Libertaire
Themenabend Tupamaros

die uruguayische stadtguerilla tupamaros gründete sich 1963, um gegen die sozialen misstände im land zu kämpfen. während der zeit der diktatur von 1973 bis 1985 litten sie unter repression und verfolgung. 1995 legten sie die waffen nieder und gliederten sich in das linke parteienbündnis frente amplio ein.

Cinema Libertaire zeigt zwei Filme zur Beleuchtung dieser zeit.
Libelle

infoladen.de/libelle

23.03.2007
Lesung


17:30 Uhr

Leipzig
el-libro/ linXXnet
Bornaische Str. 3d
Lebenserfahrung und Geistesarbeit. Simone Weil und der Anarchismus
Buchvorstellung mit Lou Marin

(Charles Jacquier (Hg.), Verlag Graswurzelrevolution 2006)

Mit einer Mischung aus wissenschaftlichen und zeitgenössisch-politischen Texten erinnert dieses Buch an die anarchistische Lebens- und Schaffensphase Simone Weils (1909-1943), jener praxisnahen Philosophin, die lange Zeit nur als Christin rezipiert und gewürdigt wurde. Sie stellte sich den schlimmsten Tragödien des 20. Jahrhunderts (Faschismus, Nationalsozialismus, Stalinismus, Revolution und Bürgerkrieg in Spanien) als gewaltkritische Anarchistin in einzigartiger Weise und entwickelte aus ihren Lebenserfahrungen einen heute noch aktuellen, utopischen Entwurf dessen, was Freiheit im politisch-gesellschaftlichen Bereich sowie in der Arbeitswelt bedeutet.
el-libro/ linXXnet/ Rotes Antiquariat

linxxnet.de

el-libro.de

23.03.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19, 04109
Leben ohne Chef und Staat
Die Erkämpfung des 6-Stunden-Tags in Dortmund

In einer Mischung aus Plauderei und Lesung stellt der Schriftsteller Horst Stowasser die ebenso faszinierende wie unbekannte Welt des »Anarchosyndikalismus« vor ­ einer kämpferischen Gewerkschaftsströmung, die sich keineswegs nur in exotischen Epochen oder fernen Ländern bewährte. In Deutschland erkämpften Anarchosyndikalisten bereits 1919 den Sechsstundentag in der Schwerindustrie, und nur 17 Jahre später bewiesen kämpferische Arbeiter der staunenden Welt, dass auch eine komplette moderne Gesellschaft mit Millionen von Menschen nach dem Strickmuster des Anarchosyndikalismus funktionieren kann.
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)
Libelle

fau.org/ortsgruppen/leipzig

leipzig(at)fau.org
http://www.infoladen.de/libelle
23.03.2007
Lesung


20:00 Uhr

Leipzig
Rotes Antiquariat
Bornaische Str. 3b
Operation 1653 - Stay rude, stay rebel
Buchvorstellung mit dem Autoren Bernd Langer

(Bernd Langer, Plättners Verlag 2004)

Roman einer Reise, die den Autor in eine Auseinandersetzung mit seiner eigenen Geschichte führt, die eng mit der autonomen Bewegung verbunden ist. Auf unterhaltsame Weise wird nachvollziehbar, wie man zum Autonomen wird, welche Werte und politischen dabei wichtig sind und wie die autonome, antifaschistische Bewegung entsteht und sich organisiert. Hell lodern die Flammen der Straßenschlachten, Anschläge und illegale Aktionen...
Rotes Antiquariat

plaettners.de

23.03.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
24.03.2007
Lesung


17:00 Uhr

Leipzig
el-libro/ linXXnet
Bornaische Str. 3d
Copyright - Copyriot. Aneignungskonflikte um geistiges Eigentum im informationellen Kapitalismus
Buchvorstellung mit der Autorin Sabine Nuss

(Sabine Nuss, Dampfboot-Verlag 2006)

Download ist Diebstahl? Information wants to be free? Mit der Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien wurden das unautorisierte Verbreiten von Computerdateien (File-Sharing) und Freie Software (Beispiel Linux) populär. Hitzige Debatten drehen sich seither um den Zugang zum gesellschaftlich produzierten Wissen in Zeiten unendlicher Reproduzierbarkeit. Verbinden die einen mit einer restriktiven Eigentumssicherung im Netz (Copyright) Wachstum und Wohlstand, so fordern die anderen ein weniger restriktives Copyright-Regime zugunsten des Allgemeinwohls. Wiederum andere betrachten den teilweise mittlerweile illegalisierten freien Informationsfluss oder alternative Lizenzen im Internet (Copyriot) als subversiv und wollen damit über die bestehenden Herrschaftsverhältnisse hinaus. In all diesen Debatten wird dabei ein spezifisches Eigentumsverständnis stillschweigend vorausgesetzt. Aber erst ausgehend von einer grundsätzlichen theoretischen Bestimmung der Kategorie Eigentum läßt sich zeigen, wie und warum geistiges Eigentum für digitale Güter im informationellen Kapitalismus - entgegen aller Widerstände - formiert wird.
el-libro/ linXXnet/ Rotes Antiquariat

linxxnet.de

el-libro.de

24.03.2007
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Rotes Antiquariat
Bornaische Str. 3b
Das Liebesleben der Emigranten
Vortrag mit dem Autoren Jaromir Konecny

Die Poetry Slam-Ikone Jaromir Konecny trägt mit seinem unverwechselbaren böhmisch-bayerischen Akzent Szenen aus seinem Liebesroman Hip und Hop und Trauermarsch als Bühnenversion vor. Der Anti-Held Bejb stolpert auf der Suche nach einer neuen Identität und seiner Traumfrau von einer urkomisch-peinlichen Situation in die nächste, bis er endlich als knallharter Rapper zum Helden werden kann. Doch: auch hier ist das Scheitern schon vorprogrammiert.
Rotes Antiquariat

rotes-antiquariat.de

25.03.2007
bundesweite Demonstration


14:00 Uhr

Berlin
Alexanderplatz
Nein zum Europa des Kapitals!

Am 24./25.3. findet in Berlin der EU-Gipfel bzw. die 50-Jahr-Feiern der Römischen Verträge (Gründung der EU) statt. Gegen diesen Gipfel wird es am 25.3. eine Demo mit antikapitalistischem/antifaschistischem Block geben! Außerdem gibt es im Anschluss die Möglichkeit der EU-Feier am Brandenburger Tor einzuheizen.
Treffpunkt für interressierte Zugfahrer aus Leipzig ist 10 Uhr an der Moritzbastei.
Antifaschistische Jugendfront Leipzig (AJL)

anti-eu.info

25.03.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr.19, 04109
roots of anarchism
Utopie, Kritik und Theorie des Anarchismus

Das vorgestellte Buch zeigt die libertäre Tradition vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die jüngste Vergangenheit: die theoretischen Grundpositionen der AnarchistInnen als auch ihr bedeutender Anteil an der sozialistischen Bewegung, an der russischen Revolution und an der spanischen Revolution werden aufgezeigt. Portraits der wichtigsten VertreterInnen des Anarchismus runden die durchgesehene Neuauflage dieser umfassenden Textsammlung ab, die differenziert die komplexe Entwicklungsgeschichte des Anarchismus nachzeichnet und die meist unterschlagenen konstruktiven Tendenzen deutlich macht.
Libelle
FAU Leipzig
(Freie ArbeiterInnen Union)

fau.org/ortsgruppen/leipzig

infoladen.de/libelle

leipzig(at)fau.org
27.03.2007
Info-Veranstaltung


18:30 Uhr

Leipzig
Geisteswissenschaftliches Zentrum (GWZ)
Beethoventraße 15, HS 2010
"Vollkommen rehabilitiert" – Die Bonner Ausstellung "Flucht, Vertreibung, Integration" läßt ahnen, wie das geplante "Zentrum gegen Vertreibung" aussehen wird.
"Deutsche Umtriebe" - Veranstaltungsreihe gegen Geschichtsrevisionismus

Erich Später, geb.1959, Buchhändlerlehre, Studium in Berlin und Saarbrücken. Arbeitet für die Heinrich-Böll-Stiftung und schreibt für die Zeitschrift "Konkret". Erich Später hat soeben das Buch "Kein Frieden mit Tschechien. Die Sudetendeutschen und ihre Landsmannschaft" (konkret-texte 38) veröffentlicht

Im Koalitionsvertrag haben CDU und SPD vereinbart, ein "sichtbares Zeichen" gegen "Zwangsmigration, Flucht und Vertreibung" zu setzen. "Wir wollen im Geiste der Versöhnung auch in Berlin ein sichtbares Zeichen setzen, um - in Verbindung mit dem Europäischen Netzwerk ?Erinnerung und Solidarität? über die bisher beteiligten Länder Polen, Ungarn und Slowakei hinaus an das Unrecht von Vertreibungen zu erinnern und Vertreibung für immer zu ächten." Schneller als erwartet konnte das Vorhaben verwirklicht werden. Am 2. Dezember eröffnete Bundespräsident Köhler im Bonner Haus der Geschichte die Ausstellung "Flucht, Vertreibung, Integration".
Die von Presse, Rundfunk und Fernsehen fast einhellig mit Begeisterung aufgenommene Ausstellung unternimmt den Versuch, mit Hilfe von 1.500 Exponaten auf 650 Quadratmetern Ausstellungsfläche Flucht und Vertreibung von angeblich 14 Millionen Deutschen am Ende des Zweiten Weltkrieges und deren Integration in West- und Ostdeutschland nach 1945 zu veranschaulichen. Die Ausstellungsgestaltung wolle verdeutlichen, so der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte, Hermann Schäfer, "daß die nationalsozialistische Eroberungspolitik, daß die gewaltigen Völkerverschiebungen, die von Deutschland während des Zweiten Weltkrieges intendiert und zum Teil auch begonnen wurden, gleichsam das Vorspiel waren für die Entwurzelung von Millionen von Deutschen östlich von Oder und Neiße; eine Bildcollage erinnert an die nationalsozialistischen Verbrechen".
Doch nicht genug des Vorspiels: Der Zweite Weltkrieg erscheint als Bestandteil einer bereits vor Jahrtausenden begonnenen und auch in der Gegenwart fortgesetzten weltweiten Praxis der Vertreibung. Darauf wird der Besucher gleich am Anfang eingestimmt. Eine symbolträchtige Dreifaltigkeit empfängt ihn: ein sogenannter Rungenwagen, Haupttransportmittel der deutschen Ostflüchtlinge, ein Verzeichnis der UN über aktuelle Flüchtlingsströme und ein Holzschnittzyklus von Gerhard Marcks: "Flüchtlinge" (1959). Marcks schildert darin das Leid der Flüchtlinge über alle Zeiten und Kontinente. Assyrer aus Elam, Juden aus Jerusalem auf der Flucht vor den Römern, vor Attilas Hunnen Flüchtende, Hugenotten, die Frankreich verlassen. Natürlich weiß der Besucher, daß es hier nicht nur um Vertreibung, sondern auch um Völkermord geht. Dazu läuft ein Video-Endlosband im Hintergrund mit Filmaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg, deren Entstehung und Inhalt mit keinem Wort erläutert werden.
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)
LeA
(Leipziger Antifagruppe)

deutsche-umtriebe.tk/

veranstaltungsreihe(
at)email.co.yu

28.03.2007
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2 MHZ
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

*naxaliten - maoistische guerilla in indien
*überfall von nazis auf donnerstagskundgebung in erfurt
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

30.03.2007 - 01.04.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Adresse wird bei Anmeldung bekannt gegeben!
Geschlechtsextremismus?
Einstiegsseminar zu Geschlechterbildern in der extremen Rechten

Martialische Hooligans, eiserne Männerbünde & homosexuelle Kader? Biedere Häkelabende, aktive Funktionärinnen & sexy Kameradinnen? Welche Geschlechterbilder werden innerhalb der extremen Rechten verhandelt und vertreten? Wir wollen dies anhand der Geschichte des NS und aktuellen
Entwicklungen vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse diskutieren.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
Tel.: 030-32532770
03.04.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
"Hitlers letzte Opfer"? - Flucht und Vertreibung der Deutschen in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik
"Deutsche Umtriebe" - Veranstaltungsreihe gegen Geschichtsrevisionismus

Michael Sturm ist Historiker und lebt in Leipzig

Ob in historischen Ausstellungsprojekten, in Fernsehdramen oder in der Literatur: Die Beschäftigung mit den deutschen Opfern des Zweiten Weltkriegs hat Konjunktur. Mit unterschiedlichen Akzentsetzungen werden Forderungen laut, die über Jahrzehnte hinweg angeblich beschwiegenen und verdrängten Vertreibungen der Deutschen stärker ins Zentrum der bundesdeutschen, aber auch einer noch zu konstruierenden europäischen Erinnerungskultur zu rücken.
Ein Blick auf die geschichts- und vergangenheitspolitischen Entwicklungslinien der Bundesrepublik zeigt jedoch, dass von einer "Tabuisierung" des Themas "Flucht und Vertreibung" zu keinem Zeitpunkt die Rede sein konnte. Im Gegenteil: Während der Holocaust und die präzedenzlosen deutschen Verbrechen in der öffentlichen Erinnerung lange Zeit nur eine untergeordnete Rolle spielten, begriff sich der überwiegende Teil der Deutschen besonders im ersten Jahrzehnt nach Ende des Zweiten Weltkriegs als Gemeinschaft von Opfern, die sich durch die Erfahrungen von Bombenkrieg, Flucht und Vertreibung definierte. Der deutsche Opferdiskurs hat jedoch in den letzten 60 Jahren einige Metamorphosen erfahren. Die Geschichtspolitik unter rot-grüner Hegemonie seit dem Ende der 1990er Jahre rückte den Holocaust ins Zentrum der offiziösen Erinnerungskultur der Bundesrepublik. Dessen universalisierende und europäisierende Deutung bietet allerdings auch Anknüpfungspunkte für einen Wandel im Diskurs um Flucht und Vertreibung, gelten die Vertriebenen nunmehr als "Hitlers letztes Opfer".
In dem Vortrag soll der Versuch unternommen werden, die Entwicklungslinien, die unterschiedlichen Ausdrucksformen und die jeweiligen Bedeutungsebenen der Diskurse um Flucht und Vertreibung in der Bundesrepublik nachzuzeichnen. Ebenso wird zu diskutieren sein, welche Ausprägungen eine deutsche bzw. europäische Erinnerungskultur künftig kennzeichnen werden.
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)
LeA
(Leipziger Antifagruppe)

deutsche-umtriebe.tk/

veranstaltungsreihe(
at)email.co.yu

03.04.2007
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Similde
Simildenstrasse 9, 04277 Leipzig
Nazistrukturen/aktivitäten in Plagwitz/Lindenau
Film + Vortrag

VertretterInnen der Bürgerinitiative Plagwitz/Lindenau erläutern die Situation der betreffenden Stadtteile und gehen dabei auf aktuelle Naziaktivitäten und Übergriffe ein, sowie deren Versuch sich zu strukturieren.
Außerdem werden Möglichkeiten und Konzepte sich dem entgegenzustellen vorgestellt.
staybook(at)web.de
04.04.2007
Veranstaltung


Berlin
Humboldt-Universität zu Berlin, Hörsaal 3038
Unter den Linden 6, Haupteingang
Halbmond und Hakenkreuz. Das Dritte Reich, die Araber und Palästina.
Buchvorstellung mit Martin Cüppers

Als im Sommer 1942 die Einnahme Kairos durch die Deutschen greifbar und der Weg nach Palästina offen zu stehen schien, lag in Athen abmarschbereit ein Einsatzkommando der Sicherheitspolizei und des SD, das nach dem Vorbild der Kommandos der Einsatzgruppen im europäischen Osten gebildet war. Mit dieser Kerntruppe und moslemischen Freiwilligen sollte der Mord an den Juden in Palästina und darüber hinaus begonnen werden. So konkret waren bereits die Vorbereitungen, um die Vernichtung der Juden auf den arabischen Raum auszudehnen. Dass kein Zweifel daran bestehen kann, dass für diese Verbrechen ausreichend arabische Freiwillige bereit gestanden hätten, zeigt die Untersuchung der Historiker Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers. In ihrem Buch untersuchen sie für die Zeit von 1933 bis 1945 die Beziehungen zwischen der arabischen Welt, vor allem der palästinensischen Nationalbewegung, und dem Deutschen Reich und dokumentieren dabei die arabisch-islamische Kooperation mit dem Nationalsozialismus. Sie stützen sich dabei sowohl auf bisher unbeachtete Quellen als auch auf bekannte Tatsachen und Zusammenhänge, die sie ohne die üblicherweise dominierende Verharmlosung und Abwehr in ihre Analyse einbeziehen.

Die Autoren zeigen, dass weder eine angebliche strategische noch ideologische Inkompatibilität – so die gängige Auffassung wider besseren Wissens – den „Teufelspakt“ verhinderten. Schlimmeres wurde allein durch den Sieg der Alliierten vereitelt. Schon vor dem Krieg offenbarte sich im Nahen und Mittleren Osten ein „gewaltiger autochtoner Resonanzboden für den Nationalsozialismus“. Bereits 1933 begrüßte die zentrale Figur der palästinensischen Nationalbewegung, der Mufti von Jerusalem Amin al-Husseini, den Nationalsozialismus überschwänglich: Die antijüdischen Maßnahmen würden „in der ganzen mohammedanischen Welt mit Begeisterung“ aufgenommen, und er hoffe auf die „Ausbreitung faschistisch antidemokratischer Staatsführung auf andere Länder“. Tatsächlich rezipierten die Bewegungen des arabischen Nationalismus und des politischen Islam auch in anderen Ländern den Nationalsozialismus positiv – trotz der anfänglichen deutschen Zurückhaltung aus strategischen Gründen. Als Ende der 30er Jahre dann die deutsche Seite ihre Zurückhaltung immer weiter ablegte, realisierte sich eine handfeste Koalition gegen die Alliierten und gegen die Juden – „jene gefährlichen Feinde, deren Waffen die Finanz, die Korruption und die Intrige sind“, so der Mufti 1941 gegenüber Hitler. Dieses antiwestliche und antisemitische Bündnis manifestierte sich in finanzieller Unterstützung und Waffenlieferungen, im deutschen Exil prominenter arabischer Führer und aufwendiger Propaganda, in Agentennetzen und Sabotageakten, in moslemischen Freiwilligenverbänden bei der Polizei, der Wehrmacht und der Waffen-SS.

Martin Cüppers wird die Ergebnisse der Untersuchung zur praktischen Kollaboration wie zu den poltisch-ideologischen Gemeinsamkeiten vorstellen, die eine Deutung als opportunistisches Zweckbündnis ausschließen: „Nicht trotz, sondern wegen ihres virulenten Antisemitismus wuchsen Hitler und den Deutschen Sympathien bei den Muslimen im Nahen und Mittleren Osten zu.“ Diese Haltung blieb ungebrochen: Der Antisemitismus und das Ziel der „Beseitigung der jüdischen Heimstätte“ blieben auch nach 1945 das Zentrum des Panarabismus und des politischen Islams.
Bündnis gegen Appeasement

againstappeasement.net

buendnis.gegen.igf(
at)gmx.net

04.04.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle
Kolonnadenstr. 19
Schwer mit dem schönen Leben
Veranstaltung zum „bedingungslosen Grundeinkommen“

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein alternatives Konzept zum Alg 2 bzw. zur Sozialhilfe mit zwei entscheidenden Unterschieden: Der Bezug des Geldes soll nicht vom Nachweis der Arbeitswilligkeit und auch nicht vom vorhandenen Vermögen oder Einkommen abhängen.

Dieses Programm findet in jeder Partei von CDU, FDP, den Grünen, bis hin zur Linkspartei und in der außerparlamentarischen Linken Unterstützer. Das alleine könnte schon stutzig machen. Noch vielmehr sollte stutzig machen, dass diejenigen Politiker, die sich gerade alle Mühe geben, den Kostenfaktor Arbeit für den deutschen Standort zu senken, keine Angst vor einem zu kleinen Niedriglohnbereich haben. Die Linken dagegen erwarten, dass die Arbeitslosen nicht mehr jeden beschissenen Job annehmen müssten und damit zugleich eine Grundlage der Lohndrückerei bei den noch Beschäftigten entfallen würde.

In welche Richtung wäre das bedingungslose Grundeinkommen also ein erster Schritt? Oder anders gefragt: Wer täuscht sich, links oder rechts?

Eine Veranstaltung mit jimmy boyle berlin/junge linke
Libelle

infoladen.de/cgi/
libelle.pl


junge-linke.de

libelle-leipzig(at)gmx.de
Kolonnadenstr. 19, 04109 Leipzig
06.04.2007 - 09.04.2007
Kongreß


Leipzig
BUKO30
Bundeskoordination Internationalismus

buko.info

07.04.2007
Veranstaltung


15:00 Uhr

Leipzig
BUKO - Campus Jahnallee
Jahnalle 59
Der Feind hört mit ...
Technisches und praktisches zur Telefonüberwachung

Dass Telefon abgehört werden können, ist nichts neues, dass Mobiltelefone zur Positionsbestimmung oder zur Erstellung von Bewegungsprofilen taugen ist auch kein Geheimnis. Aber sie taugen für viel mehr, insbesondere die Verfahren des sogenannten Datamining sind ein Angriff auf die informelle Selbstbestimmung. Mit Datamining wird das Verknüpfen bereits vorhandener Informationen bezeichnet, um daraus neue Informationen zu gewinnen, mit teilweise verblüffender Genauigkeit. Auf diesem Wege können zum Beispiel problemlos soziale Zusammenhänge nur an Hand der Verbindungsdaten erfasst werden, egal ob zur Überwachung oder zur kommerziellen Verwertung. Das Ganze wird verstärkt durch die Erweiterung der Datenerhebung und die Ausweitung der Speicherfristen, wie jüngst vom der EU beschlossen.

In der Veranstaltung werden die technischen Seiten und die Verfahren zur Ortsbestimmung, Abhören und dem Datamining vorgestellt um ein möglichst realistisches Bild der Telefonüberwachung zu zeigen, vor allem, dass das Abhören von Telefonen nur ein Teil des Problems ist.
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)

blacksec.org

07.04.2007
Info-Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
BUKO - Campus Jahnallee
Jahnallee 59
Genua
Geschichte einer Revolte

In Genua demonstrierten 2001 über 300 000 Menschen gegen die undemokratische und menschenverachtende Politik der G8. Heute stehen 25 von ihnen wegen des Vorwurfs der »Verwüstung und Plünderung« in Italien vor Gericht. Die Ermittlungen gegen weitere – auch ausländische – Personen sind bereits abgeschlossen und warten nur auf die Anklageerhebung. Des weiteren laufen Verfahren wegen des Überfalls auf die Diaz-Schule und die Folter in der Bolzaneto Kaserne. Die Veranstaltung soll einen Überblick über den Stand der Prozesse vermitteln. Außerdem wurden die Ereignisse des 20. Julis anhand der Beweismaterialien neu bewertet. Es wurde ein Film produziert, der anhand dieser Beweismittel versucht, die Revolte des 20./21.Julis zu rekonstruieren. Es soll beleuchtet werden, was uns dieser Sommer der brutalen Repression brachte. Wir haben dazu ReferentInnen vom SupportoLegale Berlin (einer Unterstützungsorganisation des Genoa Legal Forums) sowie Leute mit Genua-Erfahrung aus Leipzig eingeladen.
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)

rote-hilfe.de

leipzig(at)
rote-hilfe.de

08.04.2007
Radio


18:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 MHz, 94,4 MHz & 89,2 MHz
Radio Island #34

Strassenschlachten und andere Formalitäten
Studi-Proteste in Griechenland

G16 bleibt!
Interview zum drohenden Verkauf des Gieszer-Geländes, untermalt mit Highlights des Gieszerchors

Veränderte Sendezeit!
Radio Island

public-ip.org

08.04.2007
Benefiz


21:00 Uhr

Leipzig
Campus Jahnallee
Nacht m@tze!
BUKO30-Party & G8-Rechtshilfe-Benefiz

Die Party zum Kongress
- Global Dancehall (mestizo, urban african sounds, tziganotronics, global hip hop) mit Radio Globalistic
- Electro floor mit GunterBunt, Black Mamba (indielektropunk, elektrofunk), Dexter Curtin, VJ Influenz
- Schwarzlichttheater von der Sehstörung, Jonglage mit Iskra
Buko
Sehstörung
Radio Globalistic

buko.info

08.04.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
09.04.2007
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Frau Krause
Simildenstr.
Treffen des Leipziger Bündnisses gegen G8
Leipziger Bündnis gegen G8

dissentnetzwerk.org/
wiki/Leipziger_
G8_Bündnis


10.04.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Das Zentrum gegen Vetreibungen
"Deutsche Umtriebe" - Veranstaltungsreihe gegen Geschichtsrevisionismus

Über die Entstehung der Debatte um das "Zentrum gegen Vertreibungen", über ihren Verlauf, den trotz aller taktischer Differenzen klaren Konsens sämtlicher bisheriger deutscher Regierungsparteien über die Inhalte des Erinnerungsprojekts und die unterschiedlichen Widerstandsformen vor allem in den östlichen Nachbarstaaten.

Jörg Kronauer ist Sozialwissenschaftler und freier Journalist. Er arbeitet in der Redaktion des Nachrichtenportals german-foreign-policy.com. Er publiziert u.a. in "Konkret", "Jungle World" und anderen antifaschistischen Zeitschriften

Selten hat ein deutsches Erinnerungsprojekt so viel Ärger im benachbarten Ausland hervorgerufen wie das "Zentrum gegen Vertreibungen". Im Frühjahr 1999 ging die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, zum ersten Mal mit ihrem Vorhaben an die Öffentlichkeit. Seitdem kommt die Debatte darüber nicht mehr zum Stillstand. Hatte Steinbach zu Beginn noch die volle Unterstützung prominenter Sozialdemokraten, so distanzierte Rot-Grün sich in zunehmendem Maße von ihrem Plan, als klar wurde, dass seine Verwirklichung zu massiven Protesten im Ausland führen würde. SPD und Ökopartei transformierten das "Zentrum" in eine unverdächtig wirkende Einrichtung: das "Netzwerk Erinnerung und Solidarität".
Inzwischen wird das "Zentrum gegen Vertreibungen" schleichend aufgebaut. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Ausstellung "Flucht, Vertreibung, Integration", die seit dem 1. Dezember in Leipzig zu sehen ist. Sie gilt als Kern eines künftig zu errichtenden "sichtbaren Zeichens", als das der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD das "Zentrum gegen Vertreibungen" verhüllend umschreibt. Der politische Kern ist bei allen drei Vorhaben - ob "Zentrum", "Netzwerk" oder "Zeichen" - identisch: Die Umsiedlung der Deutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus nachvollziehbaren politischen Gründen und auf klarer rechtlicher Grundlage vollzogen wurde, soll als "Unrecht" gebrandmarkt werden.
Spätestens damit wird der harte materielle Kern der scheinbar so ideologiefixierten geschichtspolitischen Debatte deutlich. Denn "Unrecht" verlangt eigentlich nach Entschädigung, zumindest aber nach symbolischer Wiedergutmachung in der einen oder anderen Form. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass die umgesiedelten Deutschen tatsächlich Ansprüche gegenüber ihren Herkunftsstaaten geltend machen können - gegenüber Polen etwa, gegenüber der Tschechischen Republik oder gegenüber den Nachfolgestaaten des früheren Jugoslawien. Welche Ansprüche das sein können und welche Erfolgsaussichten sie haben, das wird vielleicht das Thema künftiger geschichtspolitischer Nebeldiskurse werden. Den infamen Ansprüchen allgemeine Anerkennung zu verschaffen, das ist das erste und wichtigste Ziel bei der Errichtung des "Zentrums gegen Vertreibungen".
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)
LeA
(Leipziger Antifagruppe)

deutsche-umtriebe.tk/

veranstaltungsreihe(
at)email.co.yu

11.04.2007
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

todesmarsch vom kz wolfswinkel, massaker in abtnaundorf, interview mit dem bda leipzig
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

12.04.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Beyerhaus
Ernst-Schneller-Str. 6
Was taugen Toleranz und Meinungsfreiheit?
Eine Kritik am Premiumsegment der abendländischen Werte.

Schon die Frage gilt als ungebührlich. Beide Güter gelten als fraglos gut und unverzichtbar für den Fortbestand unserer Zivilisation. Wer sich nicht umstandslos für beides ausspricht und dergleichen von anderen einfordert, wird ausgegrenzt. Soviel Intoleranz sind die Toleranten ihren moralischen Prinzipien einfach schuldig.

Gute Menschen ermahnen die Gesellschaft täglich zu mehr Rücksichtnahme auf Behinderte, Ausländer oder Aids-Kranke. Die Liste der Minderheiten, denen mehr Toleranz gewünscht wird, besteht dabei merkwürdigerweise genau aus jenen Figuren, denen auf dem Arbeits- oder Wohnungsmarkt herzliche Verachtung und schlechte Behandlung zuteil wird. Gefordert wird die Tugend der Toleranz, weil sie offenbar nicht geübt wird. Und das gilt nicht nur für Minderheiten. Arbeitnehmer brauchen Einkommen, große Konzerne senken es für ihren Gewinn und streichen Arbeitsplätze. Ist das Interesse der Wirtschaft tolerant gegenüber den Arbeitnehmerinteressen am Lebensunterhalt und lässt auch sie gelten? Alte Leute brauchen Rente, der Staat streicht sie zusammen. Ist das tolerant gegenüber den Alten?

Wozu ist die Toleranz gut, wenn sie praktisch gar nicht gilt? Hängt wirklich der Fortbestand der Gesellschaft an einer Tugend, die keiner befolgt?

Was die Toleranz im praktischen Umgang der verschiedenen Interessen fordert, das erstreckt die Meinungsfreiheit auf das Feld des Geistigen. Der wechselseitige Respekt der Meinungen voreinander gilt als Erbe der Aufklärung und eine der größten Errungenschaften des Abendlandes. Nicht gemeint ist damit die Selbstverständlichkeit, dass man die Auffassungen eines anderen in einem Disput ernst nimmt und auf ihre Stimmigkeit prüft, um brauchbare von unbrauchbaren Urteilen zu scheiden. Genau das soll der wechselseitige Respekt der geistigen Produkte ausschließen. Wer eine Meinung sagt, vertritt bloß eine Meinung, soll sich also zur theoretischen Ungültigkeit und praktischen Folgenlosigkeit des Geäußerten bekennen. Dieser grundlosen Selbstrelativierung entspricht die unbegründete Zurückweisung anderer Auffassungen, die zwar eine Meinung, aber eben auch bloß eine Meinung sind.

Die großartige Toleranz, eine Meinung haben zu dürfen, ist also sehr intolerant gegen Inhalt und Geltung des Gemeinten. Wem ist mit dieser Sittenlehre anständigen Denkens geholfen, die Gedanken nur erlaubt, wenn sie sich zu ihrer eigenen Nichtigkeit bekennen?
GegenStandpunkt-Verlag

gegenstandpunkt.com/
jourfixe/leipzig.htm


13.04.2007 - 15.04.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Adresse wird bei Anmeldung bekannt gegeben!
Zur Sonne, zur Freiheit! ...und danach an den Strand!
NFJ-Teamer_in werden – die JuleiCa-Ausbildung 2007

13.-15.April 2007 und 18. bis 20. Mai 2007

„Anders Reisen“ haben wir uns bei den Kinder- und Jugendreisen auf die Fahne geschrieben: emanzipatorisch, gleichberechtigt, partizipativ und selbstbestimmt sollen unsere Freizeiten sein, denn wir sehen das als die Vorraussetzung für politische Jugendarbeit. Auf der JuleiCa-Ausbildung wollen wir all das Handwerkzeug vermitteln, die dich befähigen sollen NFJ Ferienfreizeiten zu teamen. Praxisbezogen greifen wir politische Themen wie den Umgang mit Drogen und dem Jugendschutzgesetz, die Gestaltung von Programmpunkten und politischen Workshops unter Partizipation der Teilis und der Umgang mit diskriminierenden Schimpfwörtern ebenso auf wie (organisatorische) Verantwortung der Teamer_innen, das Verhältnis von Teamer_innen und Teilnehmenden, Moderation von Konflikten und das positive Einwirken auf bestimmte Gruppendynamiken.
Mehr Infos unter http://www.naturfreundejugend-reisen.de
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
Tel.: 030 - 32532770
14.04.2007 - 24.04.2007
Veranstaltung


-
Anarchismus auf Kuba
Geschichte einer Bewegung

Vom 14. bis 24.4. tourt Rudolf Mühland (FAU Düsseldorf) auf Initiative der FAU Leipzig durch Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Dort erzählt er von der vergessenen anarchistischen Geschichte Kubas und den Auseinandersetzungen libertärer Bewegungen mit kubanischem Nationalismus und Separatismus und dem Castro-Regime, das nach der Revolution die Macht an sich riss. Zu dem Thema ist vor kurzem bei Syndikat-A das gleichnamige Buch von Frank Fernandez erschienen.

Begleitet wird die Tour bis auf LEeipzig und Potsdam vom sozialkritischen Programm des "Geigerzählers".

Stationen:

• 14.4. Suhl
• 15.4. Meiningen
• 16.4. Erfurt
• 18.4. Leipzig
• 19.4. Altenburg
• 20.4. Dresden
• 21.4. Plauen
• 22.4. Görlitz
• 23.4. Potsdam
• 24.4. Frankfurt/Oder

Mehr Infos auf der Sonderseite auf fau.org

FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)

fau.org/rundreise/kuba

14.04.2007
überregionale Demonstration


12:00 Uhr

Wismar
Bahnhof
CLOSE IT!
Nazistrukturen lahmlegen

In der Vergangen hat sich die Hansestadt Wismar als weltoffene Stadt präsentiert, in der Rechtsextremismus kein Thema ist. Dass dieses "Randproblem" in der Vergangenheit immer wieder durch gewaltätige Exzesse in den Vordergrund getreten ist, wird schnell bedauert und ebenso schnell auch wieder vergessen.
Ob rechtsradikale Angriffe auf das örtliche Asylbewerberheim im September 1992 oder der Mord an einem körperlich behinderten Obdachlosen im Juli 2000 - all dieses wird in der Wismarer Kommunalpolitik gern verdrängt, da es den Tourismus schädigt und damit auch die wenigen Arbeitsplätze gefährden könnte.
Seit einigen Jahren konnte sich allerdings der rechtsextrem Geschäftsmann Phillip Schlaffer mit seinem Internetversand "H8store" in Wismar etablieren. Ihm gehört der "werwolf"-Shop in Wismar, er ist beiligt am Tatooshop "Needle of pain" und am Wohnprojekt/Club "Wolfshöhle".
Nach dem Angriff auf die "Keine Stimme den Nazis - Demo" im letzten Sommer konnten wir über Presse und Infoarbeit das Problem sichtbar machen. Diese Demo ist der Start einer Kampange, deren Ziel es sein wird, dass Rechte ihre Geschäfte und Treffpunkte in Wismar und Umgebung schließen müssen.
Antifa Wismar

demo.antifa-wismar.de

de.indymedia.org/
2007/03/171495.shtml


14.04.2007
regionale Demonstration


15:00 Uhr

Weißenfels
Marktplatz
Gegen den braunen Wahlfang!
Keine Nazis in den Kreistag!

Am 22.04 2007 sind Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt. Im Zuge der Kreisgebietsreform wird Weißenfels mit dem Burgenlandkreis vereint, wo die NPD bereits im Kreistag sitzt.
Dort konnte vor allem der Landesvorsitzende Andreas Karl lediglich mit Provokationen, Eklats und Wichtigtuerei Aufmerksamkeit erlangen.
Von kommunalpolitischer Kompetenz und konstruktiven Anträgen keine Spur.
Kurzum, es lohnt sich nicht , die NDP zu wählen und damit deren rassistische und nationalistische Hetze zu unterstützen. Diese bestimmt deren Politik und bezweckt ein menschenfeindliches Klima von Ausgrenzung und Gewalt. Aggressive Nazischläger, die auch an jedem NPD-Wahlkampfstand anzutreffen sind, machen das deutlich.
Schon jetzt ist der Süden Sachsen-Anhalts eine NPD-Hochburg. Immerhin treten hier für den neuen Kreis Burgenland 55 von landesweit ca.120 Kandidaten an, vorbestrafte Gewalttäter inklusive.
Neonazis verdienen aber keinen Platz in den Parlamenten, und sind die betreffenden Gemeinderäte auch noch so klein!
Das Bündnis gegen Rechts Weißenfels ruft deshalb alle Demokraten und Antifaschisten aus der Stadt und dem Umland dazu auf, mit uns gegen die Etablierung von Rechtsextremisten in unseren Wahlbereichen und für kulturelle Vielfalt und einen fairen Umgang mit Minderheiten zu demonstrieren!
Gesicht zeigen gegen den braunen Wahlfang!
BgR Weißenfels

bgr-wsf(at)gmx.net
17.04.2007
Info-Veranstaltung


18:30 Uhr

Leipzig
Städtisches Kaufhaus
Neumarkt 9-19, Raum 02.08
Deutsche Fluchtgeschichten - Flucht und Vertreibung im deutschen Film und Fernsehen. Vortrag mit Filmbeispielen von Tobias Ebbrecht
"Deutsche Umtriebe" - Veranstaltungsreihe gegen Geschichtsrevisionismus

Tobias Ebbrecht ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Filmgeschichte an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam und Autor zahlreicher Aufsätze zur Darstellung von Nationalsozialismus und Holocaust in Film und Fernsehen, u.a. in den Sammelbänden "Vom Münchener Diktat zur Nachkriegsordnung" (2004) und "Von der Abwesenheit des Lagers" (2006).

Das Thema "Flucht und Vertreibung" ist im deutschen Fernsehen so populär wie seit langem nicht mehr. Spätestens die große ZDF-Dokumentarserie "Die große Flucht" des Fernsehhistorikers Guido Knopp machte 2001, flankiert durch fortwährende geschichtspolitische Auseinandersetzungen über das "richtige" Gedenken an "die Vertreibung", das Thema auch für ein Massenpublikum wieder populär. Zuletzt sendete das ZDF die Dokudrama-Reihe "Kinder der Flucht", in der Zeitzeugenberichte und nachgestellte Geschichten zu emotionalisierenden Fluchtgeschichten verdichtet werden. Kai Wessel verfilmte im vergangenen Frühjahr für den Event-TV-Produzenten DreamWorx ("Dresden") den Fernsehfilm "Die Flucht", der im März dieses Jahres von der ARD ausgestrahlt wurde.
Immer noch heißt es, sei die Geschichte der deutschen Flüchtlinge verdrängt und beschwiegen worden. So gerieren sich die neuen Produktionen als Tabubruch. Dabei macht das Geschichtsfernsehen nur sichtbar, was im Familiengespräch immer schon Teil deutscher Geschichtserzählung gewesen ist. Frühe filmische Beispiele wie die DEFA-Produktion "Freies Land" oder der Heimatfilm "Grün ist die Heide" zeigen, dass die Geschichten über Flucht und Vertreibung auch im deutschen Film immer schon und lange vor der Auseinandersetzung mit den Opfern der Deutschen präsent waren und erzählt wurden.
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)
LeA
(Leipziger Antifagruppe)

deutsche-umtriebe.tk/

veranstaltungsreihe(
at)email.co.yu

18.04.2007
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Libelle - libertärer Stadtteilladen
Kolonnadenstr.19
Anarchismus auf Kuba
Geschichte einer sozialen Bewegung

Ein schwarz-roter Faden zieht sich durch die Geschichte Kubas. Der Autor Frank Fernández hat mit dem gleichnamigen Buch diese Geschichte neu aufgerollt.

Es spannt den Bogen von der Zeit der spanischen Kolonialherrschaft bis hin zu dem heutigen Castro-Regime (2003!). Fernández zeichnet das Bild einer wechselvollen Geschichte der libertären kubanischen Bewegung, die oft in den diversen politischen Strömungen unterzugehen drohte. Die Unabhängigkeitsbewegungen (Loslösung von Spanien) mit ihrem Patriotismus wie auch die späteren Diktaturen von Machado und Batista konnten sie nicht klein kriegen. Das besorgte in den fünfziger Jahren erst das Regime von Castro.

Rudolf Mühland hat das Vorwort zur deutschsprachigen Erstausgabe (erschienen bei Syndikat A) geschrieben und wird in einem Referat die Geschichte des kubanischen Anarchismus / Anarcho-Syndikalismus erläutern. Neben dem Text von Frank Fernandez wird er auch intime Freunde des movimiento libertario cubano (MLC), wie Augustin Souchy (der sich auf Einladung Fidel Castros auf Kuba befand!) und Sam Dolgof zu Wort kommen lassen.

Dieses Buch sei daher vor allen auch den Leuten ans Herz gelegt, die immer noch ein romantisierendes Bild eines kubanischen „Sozialismus“ mit den marxistisch-leninistischen Galionsfiguren Che Guevarra und Castro pflegen.
In diesem Sinne: „Kill your Idols“.
FAU Leipzig (Freie ArbeiterInnen Union)

fau.org/rundreise/kuba

18.04.2007
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
Hühnermanhattan (Am Steintor)
German Rap Jihad – Hip Hop gegen den american way of life
Vortrag von Thomas Sayinski und Jakob Baruck (Berlin)

Paradox, die Deutschrapszene hasst einerseits die amerikanische Kultur, anderseits liebt sie den HipHop. Konsumenten wie auch Interpreten des Genres überbieten sich in Hasstiraden gegen den auf der anderen Seite des großen Teiches angesiedelten "großen Satan" und rufen dazu auf, jegliche Feinde des american way of life zu unterstützen. Und das mittels einer Jugendsubkultur, die in Amerika das Licht der Welt erblickte. Die linken Kritiker der neuen deutschen Härte im Rapgame polemisieren zwar gegen die Homophobie und Frauenverachtung der deutsprachigen Szene, wollen aber beim besten Willen keinen Antiamerikanismus "bei ihren Jungs" entdecken. Und das, obwohl Deutschrap inhaltlich maßgeblich aus antiamerikanischen Ressentiments besteht und den Hass auf die Moderne als Leitmotiv ausgibt, statt einfach nur auf gute Punchlines zu bouncen: zu feiern also.

Die Kränkung, den Amis auf allen Gebieten weit unterlegen zu sein, obwohl man doch eigentlich viel besser sei, drückt sich im Deutschrapgenre explizit über die antiamerikanischen Texte aus. Dazu kommen von Wagner inspirierte Streichereinlagen und elektronisch angehauchte Beats mit eingebauter Untergangsstimmung. Deutschrap - die "Alte europäische Volksmusik" - ist die wichtigste und vor allem die zukunftsträchtigste Komponente der seit einigen Jahren anrollenden Neuen Deutschen Popwelle (NDP). Doch "den real German G's" gefällt es nicht an der Skyline. So nah an der Sonne schmilzt ihre Authentizität wie ein Vanilleeis im Solarium. Ebenso wie ihre weicheren Konterparts aus dem Mittelstand müssen die Aggroberliner darauf achten, dass sie in den Augen ihrer deutschsprachigen Kunden "real" bleiben.

Und ein echter Deutscher ist nun mal ein echter Antiamerikaner, egal ob er rappt oder nicht.
agantifa im stura

materialien-kritik.de

stura.uni-halle.de/
stura/ak/antifa/


19.04.2007
Info-Veranstaltung


18:30 Uhr

Leipzig
Städtisches Kaufhaus, Raum 2.08
Universitätsstr. 16
Ein Jahrtausend ohne Herrschaft
Eine Zeitreise in die Geschichte der Menschheit

Als in den 1950er Jahren ArchäologInnen bei Ausgrabungen in der Türkei erste Fundstücke der über 9000 Jahre alten Stadt Çatal Hüyük fanden, konnten sie nicht wissen, dass sie eine der bedeutendsten sozialwissenschaftlichen Entdeckungen gemacht hatten.
Von 7300 bis 6100 vor unserer Zeit existierte dort eine Gesellschaft, in der es weder Herrschende noch Beherrschte gab. Die Menschen dort lebten in nie gekanntem Maße gleichberechtigt, hatten dabei einen hohen Lebensstandard, beide Geschlechter waren gleichgestellt und Kriege unbekannt. Diese utopisch klingende Gesellschaft gibt der Fachwelt auch heute noch Rätsel auf. Anhand der archäologischen Befunde gibt das Referat nicht nur interessante und erstaunlich detailreiche Einblicke in die Struktur der größten bekannten Stadt dieser Zeit, sondern auch in die kulturellen Leistungen, zum Beispiel der Architektur und der Weltanschauung, sowie in das Alltagsleben. Der Vortrag fasziniert durch Beispiele, mit welcher Methodik und kriminalistischem Spürsinn ArchäologInnen vorgehen, um eine längst vergangene Gesellschaft wieder auferstehen zu lassen.
Wie konnte solch eine herrschaftsfreie Gesellschaft entstehen? Wie lebten die Menschen ohne Staat und ohne zentrale Autorität? Auf diese und weitere Fragen wird der Referent, der sich seit mehreren Jahren mit diesem Thema beschäftigt, Antworten geben.
RSB Leipzig

rsb4.de

19.04.2007
Diskussions-
Veranstaltung, Lesung


19:00 Uhr

Jena
Uni
CZS 3, Raum 315
Horst Stowasser: Was ist eigentlich Anarchie?
Eine Einführung in den Anarchismus.

“Ich verstehe Anarchie im Sinne von Immanuel Kant als den höchsten Ausdruck der Ordnung. Das klingt paradox, aber nicht, wenn man es philosophisch betrachtet, weil Anarchie eine Ordnung ist, die auf Freiwilligkeit beruht, statt auf Zwang, Anarchismus ist eine höchst
ordentliche Geschichte, die schon einmal Massencharakter hatte, Argentinien, Spanien, Italien.” (Horst Stowasser) Es gibt wohl kaum einen Begriff, der weltweit derart missverstanden und fehlinterpretiert wird, wie das Wörtchen “Anarchie”. Oft wird es mit
Chaos, Terror oder Gewalt in Verbindung gebracht. Dabei ist Anarchie im politisch-philosophischen Sinne als eine Ordnung ohne Herrschaft zu verstehen. Der Anarchismus als soziale Utopie der Solidarität und der Freiheit ist angesichts der wirtschaftlichen, ökologischen und politischen Sackgassen, in denen wir uns befinden, aktueller denn je.

Der Schriftsteller Horst Stowasser, Jahrgang 1951, gilt als Kenner der anarchistischen Praxis und Theorie und wird an diesem Abend mit einer Mischung aus Plauderei, Lesung und Diskussion eine Einführung in die bunte Welt anarchistischer Ideen und Erfahrungen geben.
LibertaereReiheJena(
at)freenet.de

20.04.2007 - 22.04.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Adresse wird bei Anmeldung bekannt gegeben!
Ware, Wert, Geschlecht
Wochenendlesekreis zu Kapitalismus und Geschlecht

Inwiefern sind Frauen dem freien Markt anders unterworfen als Männer? Was hat lesbisches Begehren mit ‘Klasse’ zu tun? Was hat es damit auf sich, wenn immer mehr Autorinnen davon sprechen, dass der Dekonstruktivismus das ‘neoliberale Geschlechterregime’ stütze? Welchen Schwerpunkten wir uns im zweiten Teil unseres Lesekreises widmen, hängt ganz von den Teilnehmer_innen ab. Auf einem Vorbereitungstreffen werden wir das Wochenende gemeinsam planen, Diskussionen und Texte sollen in Arbeitsgruppen vorbereitet werden.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
Tel.: 030 - 32532770
20.04.2007
Radio


18:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 Mhz
linksdrehendes Radio

Gieszer 16 im Stadtrat und Überraschung.
linxxnet.de/radio

24.04.2007
Info-Veranstaltung


18:30 Uhr

Leipzig
Städtisches Kaufhaus
Neumarkt 9-19, Raum 02.08
Vergewaltigungen im deutschen Opferdiskurs
"Deutsche Umtriebe" - Veranstaltungsreihe gegen Geschichtsrevisionismus

Regina Mühlhäuser diskutiert die verschiedenen Bedeutung von Vergewaltigungen durch Soldaten, speziell der Roten Armee, im Erinnerungsdiskurs in beiden Teilen Deutschlands und nach 1990.

Regina Mühlhäuser arbeitet am Hamburger Institut für Sozialforschung, leitet dort die AG "Krieg und Geschlecht". Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Sexuelle Gewalt im Krieg sowie Gender und Sexualität im Nationalsozialismus. Zu diesen Themen hat sie bereits mehrere Aufsätze veröffentlicht, u.a. Vergewaltigungen in Deutschland 1945. Nationaler Opferdiskurs und individuelles Erinnern betroffener Frauen, in: Klaus Naumann (Hg.), Nachkrieg in Deutschland, Hamburg, 2001.

Vergewaltigungen nach dem Zweiten Weltkrieg waren lange beides: Tabu und Teil der deutschen Erinnerungspolitik. Für die betroffenen Frauen blieb es häufig ein Tabu über ihre Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt zu reden, in der Gesellschaft spielten die Vergewaltigungen eine wichtige Rolle bei der Viktimisierung der Deutschen.
Vergewaltigungen durch Soldaten der roten Armee kommen in der Ausstellung "Vertreibung - Flucht - Integration" (fast) nicht vor, während sie gleichzeitig in der öffentlichen Diskussion um die Ausstellung und das Zentrum gegen Vertreibung noch mal zum Synonym für deutsches Leiden werden. Neu daran ist, dass erstens betroffene Frauen selbst sich gelegentlich in der Öffentlichkeit zu Wort melden und das zweitens Frauenorganisationen gegen die Ausstellung einsprechen, die dann- gewollt und ungewollt - auf der Seite der Vertriebenenverbände landen.
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)
LeA
(Leipziger Antifagruppe)

deutsche-umtriebe.tk/

veranstaltungsreihe(
at)email.co.yu

24.04.2007
Info-Veranstaltung


18:30 Uhr

Leipzig
Städtisches Kaufhaus
Neumarkt 9-19, Raum 02.08
Vergewaltigungen im deutschen Opferdiskurs
"Deutsche Umtriebe" - Veranstaltungsreihe gegen Geschichtsrevisionismus

Achtung!!! Wegen Krankheit der Referentin fällt diese Veranstaltung aus, wird aber demnächst nachgeholt.

Regina Mühlhäuser diskutiert die verschiedenen Bedeutung von Vergewaltigungen durch Soldaten, speziell der Roten Armee, im Erinnerungsdiskurs in beiden Teilen Deutschlands und nach 1990.

Regina Mühlhäuser arbeitet am Hamburger Institut für Sozialforschung, leitet dort die AG "Krieg und Geschlecht". Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Sexuelle Gewalt im Krieg sowie Gender und Sexualität im Nationalsozialismus. Zu diesen Themen hat sie bereits mehrere Aufsätze veröffentlicht, u.a. Vergewaltigungen in Deutschland 1945. Nationaler Opferdiskurs und individuelles Erinnern betroffener Frauen, in: Klaus Naumann (Hg.), Nachkrieg in Deutschland, Hamburg, 2001.

Vergewaltigungen nach dem Zweiten Weltkrieg waren lange beides: Tabu und Teil der deutschen Erinnerungspolitik. Für die betroffenen Frauen blieb es häufig ein Tabu über ihre Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt zu reden, in der Gesellschaft spielten die Vergewaltigungen eine wichtige Rolle bei der Viktimisierung der Deutschen.
Vergewaltigungen durch Soldaten der roten Armee kommen in der Ausstellung "Vertreibung - Flucht - Integration" (fast) nicht vor, während sie gleichzeitig in der öffentlichen Diskussion um die Ausstellung und das Zentrum gegen Vertreibung noch mal zum Synonym für deutsches Leiden werden. Neu daran ist, dass erstens betroffene Frauen selbst sich gelegentlich in der Öffentlichkeit zu Wort melden und das zweitens Frauenorganisationen gegen die Ausstellung einsprechen, die dann- gewollt und ungewollt - auf der Seite der Vertriebenenverbände landen.
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)
LeA
(Leipziger Antifagruppe)

deutsche-umtriebe.tk/

veranstaltungsreihe(
at)email.co.yu

25.04.2007
Info-Veranstaltung


18:30 Uhr

Leipzig
Lichtwirtschaft
Stockartstraße 11
01. Mai in Erfurt

letzte Infos zu den Gegenaktivitäten zum Naziaufmarsch am 01. Mai in Erfurt
LeA (Leipziger Antifagruppe)

left-action.de/antifa

25.04.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Städtisches Kaufhaus, HS 8
Universitätsstr. 16
RFID in der Unibibliothek

Für die neue Bibliothekszweigstelle am Augustusplatz ist die Einführung von sog. RFID-Chips in den Bücherbestand geplant. Diese Chips sollen eine bessere Diebstahlüberwachung und eine genauere Sortierung ermöglichen. Doch was bedeuten diese datenspeichernden Chips für die NutzerInnen? Wie genau wird der Datenschutz beachtet? Ist dies ein weiterer Schritt zum gläsernen Studierenden oder eine nötige Modernisierung?

Podiumsdiskussion mit
- Charlotte Bauer(stellv. Bibliotheksdirektorin)
- Gerd Stumpf (Personalrat TU Berlin)
- Christian Koch(Chaos Computer Club Leipzig - C3le)
- Dennis Neupert(StuRa Uni Leipzig)
Moderation: Juliane Nagel
Stura der Uni Leipzig & linXXnet e.V.

linxxnet.de

26.04.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Globalisierungskritik von rechts

"Wenn diese Krisen eintreten, wird die unmittelbare Situation heikel und gefährlich, weil das Feld frei ist für die Gewaltlösungen, für die Aktivität obskurer Mächte, repräsentiert durch die Männer der Vorsehung oder mit Charisma." (Antonio Gramsci)

Mit der radikalen Absage an die neoliberale Globalisierung zugunsten einer an „Volk und Raum“ orientierten Wirtschaft gelingt es der extremen Rechten mittlerweile zunehmend in die "Lücke in der Repräsentation" vorzudringen, die der Rückzug des Staates vor allem im sozialen Bereich reißt. Als neue Vertreter der Arbeiter, der Globalisierungsverlierer und der „guten alten ehrlichen Arbeit“ ist ihre Wirkungsmacht nicht zu unterschätzen. Die Orientierung auf Antikapitalismus, speziell die Kritik an Liberalismus, Sozialabbau und Globalisierung ermöglicht den Rechten, an die alltäglichen Problemlagen und Erfahrungen der Menschen anzuknüpfen. In diesem Fahrtwasser wollen sich die NPD und ihre Jugendorganisationen bei den Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm als "einzige authentische Antiglobalisierungspartei" präsentieren.

Christina Kaindl arbeitet in ihrem Vortrag den ideologischen Background der rechten Antiglobalisierungsideologie sowie Schnittmengen zur Globalisierungskritik von links heraus.

Christina Kaindl ist Psychologin, Lehrbeauftragte an der FH Stendal, im Vorstand des BdWi und Redakteurin der Zeitschrift „Das Argument“
Leipziger Bündnis gegen G8

dissentnetzwerk.org/
wiki/Leipziger_
G8_Bündnis


26.04.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Jena
Uni
CZS 3, SR 315
Bertrand Stern:
Bildungskonzepte jenseits von Schule

Bildungsdiskussionen bleiben zumeist in den Widersprüchen von zivilisatorischen Ideologien verhaftet, weshalb ihnen der Absturz in die Belanglosigkeit droht: Lohnt die Auseinandersetzung um “neu-alte Bildungs-Rezepte” zur weiteren Beschulung des Menschen und zur Verschulung der Bildung? Stünden im Mittelpunkt der Diskussionen nicht der Schüler und seine erfolgreiche berufliche Zukunft und auch nicht eine scheinbare Bildung, in deren Namen leider viel Dramatisches veranstaltet wird, sondern die Vielfalt des Lebens und die Besonderheit des Menschen, könnten Bildungsfragen endlich grundsätzliche Aspekte individueller und kultureller Freiheit und Würde berühren: Sich ihnen originell und prospektiv zu stellen, hätte Auswirkungen auf die Lebensgestaltung insgesamt.
Die radikale und umfassende Infragestellung der hinfälligen Institution Schule bezweckt keine bessere Schule, sondern ist zu verstehen als Plädoyer für einen grundlegenden Wandel hin zur Person und ihrem Recht auf eine freie Bildung.

Bertrand Stern ist freischaffender Philosoph in zweifacher Hinsicht, da seine an keine Institution gebundene philosophische Aktivität frei ist, vor allem aber, weil das “Freischaffende” zu verstehen ist als Selbstverpflichtung zu einer kritischen und Freiheit schaffenden Reflexion.
LibertaereReiheJena(
at)freenet.de

29.04.2007
regionale Demonstration


13:00 Uhr

Leipzig
Connewitzer Kreuz
Right here, right now
Den Nazis entgegentreten

Ab 16 Uhr Kundgebung in Markkleeberg (Rathaus/Stadtverwaltung)

Angesichts der Nazihegemonie in vielen Regionen Sachsens scheint Leipzig für die Eine oder den Anderen eine Insel zu sein, auf der es solche Probleme nicht gibt. Doch die Aufmärsche in Leipzig-Gohlis im Dezember mit ca. 70 und am 16. März in Schkeuditz mit ca. 200 Teilnehmenden, sowie nahezu wöchentlich vorkommende, gewalttätige Übergriffe seitens der Nazis zeigen ein anderes Bild.
Beispielhaft für die Angriffe sei hier nur die Auseinandersetzung vor dem Kino “Cineding” genannt: Am 29. Januar veranstaltete eine Bürgerinitiative in diesem Kino eine Infoveranstaltung zur Nazisituation im Leipziger Stadtteil Lindenau. Als sich etwa 15 Nazis, die den “Freien Kräften Leipzig” zuzuordnen sind, vor dem Kino postierten, kam es zu Handgreiflichkeiten mit eintreffenden Antifas.
Obwohl die Nazis infolgedessen die Flucht antreten mussten, macht diese Entwicklung doch deutlich, dass rechtsradikale Strukturen wie die “Freien Kräfte Leipzig” aber auch rechte Hooligans aus dem Dunstkreis des Bezirksligavereins Lok Leipzig auf dem Vormarsch sind und zunehmend offensiver auftreten.
Besonders deutlich wurde das am 15. April. Der NPD-Kreisverband veranstaltete in der Kneipe “Lokomotion” in der Arno-Nitzsche-Straße (Connewitz) eine Saalveranstaltung mit Filmvorführung über Rudolf Hess. Etwa 40 Personen erschienen, größtenteils aus dem Leipziger NPD-Umfeld, aber auch aus Chemnitz sowie einige LOK-Hooligans, die den Treffpunkt betreuten und in der Umgebung herumcheckten. Aufgrund antifaschistischer Intervention musste die Veranstaltung vorzeit beendet werden. Abends versuchten erneut etwa 40 Nazis von Lößnig aus, mit Knüppeln bewaffnet, nach Connewitz zu marschieren.
Eine steigende Sensibilisierung für dieses Problem ist wieder dringend notwendig, darf jedoch nicht an der Stadtgrenze Leipzigs aufhören. Denn bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die Naziszene und ihre Strukturen in Leipzig mit denen des Leipziger Umlands eng verknüpft sind.
Da wären unter anderem der Altenburger Thomas Gerlach, seineszeichens Organisationsleiter des “Kampfbundes Deutscher Sozialisten”, der zusammen mit dem Delitzscher Kameradschaftschef Maik Scheffler die Aufmärsche in Schkeuditz und Gohlis organisierte. Mit ihm in enger Verbindung stehen auch eben jene “Freien Kräfte Leipzig”, die ihren Aktionsradius auch auf das Leipziger Umland ausgeweitet haben, und unter anderem an einer Lesung zum Thema “Rechtsextremismus” in Großpösna teilnahmen.
Für das richtige Outfit sorgt schließlich der in der Kolonnadenstraße ansässige Klamottenladen “Untergrund”, der unter anderem Kleidung der Labels “Thor Steinar” und “Walhall” im Angebot hat. Der Gründer (und Lebensgefährte der jetzigen Betreiberin) des “Untergrund”, Daniel Benetka, hat dazu offenbar auch gute Kontakte zum Wurzener Thomas Persdorf, der mit seinem Naziversand “Front Records” bundesweit aktiv ist.
Neben diesen, in Leipzig agierenden Strukturen, macht auch der geschichtsrevisionistische Verein “Gedächtnisstätte” mit seiner Gedenkstätte für die deutschen “Opfer” des Zweiten Weltkriegs in Borna auf sich aufmerksam. Über Verbindungen des Vereins zu gewaltbereiten Nazis besteht seit dem Angriff auf antifaschistische GegendemonstrantInnen bei der Ausstellungseröffnung Ende März, kein Zweifel mehr.
Doch auch in Markkleeberg treten Nazis aus dem Umfeld des ehemaligen “Jugendsturms” vermehrt und aggressiv auf. Sowohl Propagandamaterial wie Aufkleber in großer Zahl, als auch Hetzjagden und tätliche Angriffe auf linke Jugendliche, sind keine Seltenheit mehr. Anscheinend erhalten die Markkleeberger Kameraden dabei auch schon mal tatkräftige Unterstützung aus dem südlichen Leipziger Umland.
Im Vorfeld des ersten Mai in Erfurt, machen wir deutlich, dass sich unsere praktische und theoretische Auseinandersetzung mit Nazis und ihren Strukturen nicht auf Leipzig beschränkt.
LeA (Leipziger Antifagruppe)
tomorrow
(linksradikale Jugendgruppen)
Antifaschistische Jugendfront Leipzig (AJL)
Antifa Markkleeberg

left-action.de/
antifa/mberg.html


may1st(at)no-ip.org
30.04.2007
Mobilisierungs-
Veranstaltung, Info-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Jena
JG Stadtmitte
1. Mai Erfurt: Nazis stoppen
Informations- und Koordinationsveranstaltung

Letzte Infos zum Naziaufmarsch und Gegenaktivitäten am 1. Mai in Erfurt. Außerdem Rechtshilfeinformationen der Roten Hilfe und Koordination für die gemeinsame Anreise.
jena.antifa.net

01.05.2007
überregionale Demonstration, Gegen-
Aktivitäten


09:00 Uhr

Erfurt
Staatskanzlei
Gutes tun: Nazis stoppen!
Nazidemo verhindern

Am 1.Mai wollen die Nazis um 14 Uhr hre Demonstration unter dem Motto "Arbeit für Millionen, statt Profite für Millionäre" beginnen. Doch schon zwei Stunden vorher (10 Uhr) soll die Auftaktkundgebung beginnen. Vermutlich wollen die Nazis dadurch auch zeitlichen Spielraum wegen möglicher polizeilicher Vorkontrollen gewinnen.
Um 10 Uhr soll am Hirschgarten (Staatskanzlei) eine DGB-Demo unter dem Motto "Du hast mehr verdient" beginnen. Anti-G8-Plenum BergsteigerInnen aus der Mobilisierung gegen den G8-Gipfel rufen zu einem "Wir wollen alles"-Block unter dem Motto "Wir wollen kein kleines Stück vom Kuchen - sondern die ganze Bäckerei" auf. Der Block wird sich später an der geplanten Antifademonstration beteiligen.
Um 12 Uhr (Auftaktkundgebung ab 11 Uhr) soll in der Erfurter Innenstadt eine Antifa-Demonstration beginnen. Da viele Plätze schon von Infoständen der Parteien (bzw. dem Bürgertisch Demokratie) belegt sind, laufen derzeit (Stand 18. März) noch die Verhandlungen über den Startpunkt der Afa-Demonstration. Sobald ein Auftaktkundgebungsort bekannt ist, werden wir ihn auf dieser Website bekanntgeben. Nach der Demonstration soll dezentral gegen den Naziaufmarsch in Erfurt vorgegangen werden.

Am Vorabend wird es im Besetzten Haus (Rudolstädter Straße) eine Vollversammlung mit den letzten Infos für den folgenden Tag und eine Party geben. Dort wird auch eine Pennplatzbörse eingerichtet.
erstermai-erfurt.tk/

01.05.2007
regionale Demonstration


10:00 Uhr

Leipzig
Connewitzer Kreuz
G8 versenken! Für eine soziale und solidarische Globalisierung
Linker Block auf der 1. Mai-Demonstration
Leipziger Bündnis gegen G8

dissentnetzwerk.org/
wiki/Leipziger_
G8_Bündnis


03.05.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Jena
Uni
CZS 3, SR 315
Roger Behrens: Kritische Theorie und Anarchie

Die kritische Theorie, auch wenn sie ihren Ausgangspunkt bei Karl Marx findet, unterscheidet sich von den traditionellen Marxismen nicht zuletzt durch zahlreiche Implikationen einer anarchistischen Gesellschaftskritik. Das betrifft vor allem eine sowohl herrschaftskritische wie auch utopisch-emanzipationstheoretische Perspektive der kritischen Theorie, in deren Zentrum die Frage nach einem emphatischen Subjekt steht. Berührt sind damit Problembegriffe wie Freiheit, Geschichte, Utopie, Gesellschaft, Bewusstsein etc., die für
eine anarchistische und kritische Theorie gleichermaßen bestimmend sind. Im Vortrag sollen zunächst Ansätze einer kritischen Theorie skizziert und mit Konzepten des Anarchismus konfrontiert werden. Voraussetzung ist dafür ein sowohl erweiterter Begriff der kritischen Theorie wie eine präzise Reflexion auf den Begriff der Anarchie. Neben Max Horkheimer,
Theodor W. Adorno und Herbert Marcuse wird dafür auch auf Ernst Bloch und Walter Benjamin eingegangen. Eine bemerkenswerte Verbindung zwischen Kritik und Anarchie zeigt sich dabei in der Entwicklung der modernen Kunst, die in ihren avantgardistischen Ausprägungen für kritische und anarchistische Theorien gleichermaßen wichtig war — und ist. Der Exkurs führt zurück auf das Problem möglicher Praxis, und damit nicht nur zur Frage der gegenwärtigen Bedeutung kritisch-anarchistischer Theorien, sondern ebenso aktualisierend zu den historischen Voraussetzungen von Kritik.

Roger Behrens, Jahrgang 1967, ist Philosoph und Sozialwissenschaftler.
Seine Arbeitsgebiete sind die kritische Theorie der Gesellschaft sowie die Philosophie und Ästhetik der Moderne und Postmoderne.
LibertaereReiheJena(
at)freenet.de

03.05.2007
Lesung


19:15 Uhr

Leipzig
GWZ, Universität Leipzig, Hörsaal 2010
Halbmond und Hakenkreuz
Das Dritte Reich, die Araber und Palästina

Buchvorstellung mit Martin Cüppers

Als im Sommer 1942 die Einnahme Kairos durch die Deutschen greifbar und der Weg nach Palästina offen zu stehen schien, lag in Athen abmarschbereit ein Einsatzkommando der Sicherheitspolizei und des SD, das nach dem Vorbild der Kommandos der Einsatzgruppen im europäischen Osten gebildet war. Mit dieser Kerntruppe und moslemischen Freiwilligen sollte der Mord an den Juden in Palästina und darüber hinaus begonnen werden. So konkret waren bereits die Vorbereitungen, um die Vernichtung der Juden auf den arabischen Raum auszudehnen. Dass kein Zweifel daran bestehen kann, dass für diese Verbrechen ausreichend arabische Freiwillige bereit gestanden hätten, zeigt die Untersuchung der Historiker Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers. In ihrem Buch untersuchen sie für die Zeit von 1933 bis 1945 die Beziehungen zwischen der arabischen Welt, vor allem der palästinensischen Nationalbewegung, und dem Deutschen Reich und dokumentieren dabei die arabisch-islamische Kooperation mit dem Nationalsozialismus. Sie stützen sich dabei sowohl auf bisher unbeachtete Quellen als auch auf bekannte Tatsachen und Zusammenhänge, die sie ohne die üblicherweise dominierende Verharmlosung und Abwehr in ihre Analyse einbeziehen.
Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig

israel-soli.de



kontakt(at)
israel-soli.de


03.05.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Die Eigensinnigkeit des Eigentums
Veranstaltung mit Christian Schmidt (Philosoph aus Leipzig) und Sabine Nuss (Politologin aus Berlin)

Eigentum ist ein soziales Verhältnis – diesen Ausgangspunkt teilen Sabine Nuss (Copyright und Copyriot) und Christian Schmidt (Individualität und Eigentum), die Referate für die Veranstaltung zugesagt haben. Eigentum als soziales Verhältnis zu begreifen, heißt dabei zunächst zu wissen, dass Eigentum kein Verhältnis einer Person zu einer Sache (ihrem Eigentum) ist. Eigentum ist die Aufteilung der Welt unter die Menschen, auf eine Weise, dass die Person von ihrem Eigentum alle anderen ausschließen darf.
Was Sabine Nuss und Christian Schmidt an der Sozialität des Eigentums interessiert, sind die Auswirkungen, die eine solche Aufteilung auf die Organisation der Gesellschaft samt ihrer Produktionsweise, unser Ver­ständnis vom richtigen bzw. guten Leben und uns selbst hat. Sabine Nuss wird diese Auswirkungen anhand der Debatten um die Durchsetzung von gei­­sti­gem Eigentum verfolgen. Sie will hervorheben, dass die technischen Entwicklungen der Daten­übertragung und -vervielfältigungen dem Kapitalismus einerseits neue Felder eröffnen, anderer­seits aber die vielfach umstrittene Sicherung der Grundlage kapitalistischen Produzierens (nämlich Eigentum an Produktionsmitteln) erfordern. Dabei ist festzustellen, dass nicht nur seitens der Medienindustrie nach Lösungen gesucht wird, sondern auch jene, die nach „freier Software“ oder „Open Source“ rufen, kräftig an der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle mitarbeiten. Die Gründe dafür liegen im Verständnis des Eigentums, das BefürworterInnen wie GegenerInnen des geistigen Eigentums als quasi natürlich ansehen. So wird häufig aus der Kritik am geistigen Eigentum eine Verteidigung des klassischen Eigentums.
Den Hinweis von Sabine Nuss, Eigentum sei als Grundlage der kapitalistischen Produktion zu begreifen, wird Christian Schmidt aufgreifen. Ausgehend von der mit dem Eigentum ver­bundenen Trennung von Produzierenden und Produktionsmitteln, will er die Organisation der gesellschaftlichen Arbeitsteilung in einer Gesellschaft der vereinzelten EigentümerInnen thematisieren. Diese Organisation ist janusköpfig. Sie ist einerseits Grundlage unserer Vorstellungen von Emanzipation, weil sie den unmittelbaren Zwang als Modus gesell­schaftlicher Herrschaft ablöst. Andererseits ist geht mit ihr die Verwandlung sozialer Herrschaft in Formen des allgemein Notwendigen bzw. des systematisch erzwungenen einher. Die Naturalisierung des Eigentums, die Sabine Nuss als Kennzeichen der gegenwärtigen Eigentumsdebatte ausmacht, hat hier ihre Ursache.
Conne Island
Phase 2

conne-island.de

phase2.nadir.org

info(at)conne-island.de
03.05.2007
Info-Veranstaltung


21:00 Uhr

Leipzig
Cinematéque/ nato
Karl-Liebknecht-Str. 46
Was tun wenn´s brennt in Heiligendamm?

Die "Sicherheitsarchtitektur" zum G8 Gipfel in Heiligendamm
Infos und Verhaltenstipps,
mit der Roten Hilfe Greifswald und Leipzig
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)
Leipziger Bündnis gegen G8

rote-hilfe.de

dissentnetzwerk.org/
wiki/Leipziger_
G8_Bündnis


04.05.2007 - 06.05.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Pixel, Poster, Politik - Layoutseminar

Photoshop ist kein Mittel die Gesellschaft zu verändern...
…kann dabei aber gelegentlich sehr hilfreich sein. Wir meinen, dass Layout mehr kann, als kluge Texte ansprechend zu bebildern. Im besten Fall provoziert und irritiert es, ist aber auch widerspenstig – gern plappert es sexistische oder rassistische Blickweisen aus. Beim Seminar wollen wir mit Euch über die Ansprüche an emanzipatorisches Layout diskutieren und Euch anschließend in den Umgang mit professionellen Grafik- und Satzprogrammen einführen.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
030 - 32532770
04.05.2007
Veranstaltung


16:45 Uhr

Stralsund
Mahnkesche Wiese
Rock gegen Rechts - Open Air-Konzert
Hol dir deine Stadt zurück!
[solid-die linke jugend m-v ]/antifa stralsund u.a.

gratis-webserver.de/
rock-gegen-rechts


04.05.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
All styles in the mix
Conne Island

conne-island.de

06.05.2007
Radio


18:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
99,2 MHz, 94,4 MHz & 89,2 MHz
Radio Island #35

Sternstunden der Bedeutungslosigkeit
Vorstellung des neuerschienen Buches von Punk-Ikone Rocko Schamoni

Bibliothek ohne Bücher!?
Dem Infoladen im Conne Island fehlt´s an Geld- und damit an neuen Büchern

Specials:
"Möwen..." und
"Materialien, nichts weiter."
Radio Island

public-ip.org

08.05.2007
regionale Demonstration


17:00 Uhr

Apolda
Markt
8. Mai - Tag der Befreiung
Für eine humane Gesellschaft kämpfen - gegen Nazis handeln!

Antifaschistische Demonstration gegen die faschistischen Strukturen in Apolda und Umland / Erinnerung an die Befreiung von der deutschen Barbarei durch die alliierten Streitkräfte. Kulturelles Rahmenprogramm am Nachmittag und Abend.
08.05.2007
regionale Demonstration


19:00 Uhr

Leipzig
Connewitzer Kreuz
Solidemo Köpi

Solidaritätsdemonstration für Köpi in Berlin

Informationen auf de.indymedia.org
de.indymedia.org

08.05.2007
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Der Rebell
DokFilm

Film über den Rechtsterroristen Odfried Hepp
B12

left-action.de/b12

09.05.2007
Diskussions-
Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Frauenkultur
Windscheidstraße 51, 04277 Leipzig
"War Dein Rock auch zu kurz?"
Eine Podiumsdiskussion über Sexismux im Allgemeinen und im Speziellen: zu Sexismus an der Hochschule

Versucht Mensch einmal, sich mit anderen Menschen über Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen zu unterhalten, dann sind die wenigsten an solchen Themen überhaupt interessiert - oder gar der Meinung, daß dieses Problem gar nicht mehr besteht. Wir möchten trotzdem genau diesen Versuch wagen! An diesem Abend wollen wir mit euch darüber diskutieren, wie sich Ungleichheit auf Grund von Geschlecht manifestiert. Anliegen dieses Abends ist es, zu zeigen, dass sich auch in einem akademischen Umfeld bis heute viele Vorurteile und Sexismen gehalten haben und schlimme Erfahrungen für die Einzelnen bedeuten. Welche besonderen Probleme finden wir an den Hochschulen? Was kann es für eine Studentin / einen Studenten bedeuten, wenn er einem/einer aufdringlichen DozentIn nachgibt? Wie kann Frau (und auch Mann) sich wehren, wenn sie/er sich sexuell belästigt fühlt?

Antworten auf diese und andere Fragen sollen an diesem Abend gefunden werden.

Im Podium: Frau Dr. Monika Benedix (Gleichstellungsbeauftragte der Universität Leipzig), Sabine Lubetzki (Wendo-Trainerin)

Moderation: Franziska Förster (Refererentin für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik, StuRa)
Frauenkultur e.V.

10.05.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Jena
Uni
CZS 3, SR 315
Jürgen Mümken: Postanarchismus. Anarchistische Theorie (in) der Postmoderne

Seit einigen Jahren wird unter dem Label “Postanarchismus” über eine aktuelle anarchistische Theorie und Praxis diskutiert. Was bedeutet die Postmoderne für den Anarchismus? Brauchen wir einen “postmodernen Anarchismus”? Welche “Wahrheiten” der Moderne und des “klassischen Anarchismus” müssen wir über Bord werfen? Welche “Werkzeugkiste” des
Poststrukturalismus sind nützlich für eine Aktualisierung anarchistische Theorie und Praxis? Was nützt die Macht-Analyse von Foucault und die postmoderne Kritik des bürgerlichen Subjekts für die Utopie einer herrschaftsfreien Gesellschaft? Diesen Fragen geht Jürgen Mümken nach.

Jürgen Mümken, Jahrgang 1965, studierte an der Gesamthochschule Kassel Architektur mit den Schwerpunkten: Knastarchitektur, Geschichte der Wohnungspolitik, Macht und Raum. Er ist Kenner der Foucaultschen Machtanalyse und Herausgeber des Sammelbandes “Anarchismus in der Postmoderne”, Frankfurt, 2005.
LibertaereReiheJena(
at)freenet.de

10.05.2007
Lesung


20:00 Uhr

Halle
VL
Ludwigstr. 37
Deproduktion - Schwangerschaftsabruch im internationalen Kontext
Buchvorstellung mit der Autorin Sarah Diehl

Laut WHO stirbt alle sieben Minuten auf der Welt eine Frau an den Folgen eines unsicheren Schwangerschaftsabbruchs. Das verdeutlicht, daß Frauen gesellschaftlichen Konstellationen ausgesetzt sind, die sie dazu bringen, für die Beendigung einer ungewollten Schwangerschaft ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Dennoch gibt es international nur wenige Bestrebungen, diesem Phänomen konsequent entgegenzutreten.

Die Anthologie verbindet historische Begebenheiten, kulturwissenschaftliche Perspektiven und persönliche Erfahrungsberichte von Frauen, Aktivistinnen und Wissenschaftlerinnen aus Ländern mit unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen. Es wird die Selbstverständlichkeit in Frage gestellt, mit der Frauen moralisch, sozial und politisch immer noch ihre vollen reproduktiven Rechte und ihre körperliche Selbstbestimmung verwehrt werden.
Infoladen Halle

glimpflich(
at)gmx.net

11.05.2007 - 13.05.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Queer as folk.
Seminar zu Geschlecht, Identität und ihrer Kritik.

Was ist denn nun queer? Während die Einen queer als Synonym für “schwullesbisch” benutzen, wäre die Antwort von Anderen: “Nichts dergleichen!” Vor einigen Jahren war “queer” ein Schimpfwort für Leute, die nicht die vermeintlich “normale”, monogame und heterosexuelle Zweierbeziehung lebten. Die Aneignung durch politische Aktivist_innen hat das Wort, ähnlich wie “schwul,” als Beleidigung unbrauchbar gemacht. Häufig wird queer als politische Strategie gesehen, Heteronormativität (Denkweise, die bestimmte heterosexuelle Lebensentwürfe als Norm nimmt und von der Existenz zweier Geschlechter ausgeht) in Frage zu stellen. Wir wollen das kritische Potential von queer erkunden und schauen, wo sich mit queer
theory gesellschaftliche Machtverhältnisse in Frage stellen lassen.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
030 - 32532770
11.05.2007 - 12.05.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Bibliotheca Albertina
Antisemitismus in der arabischen Welt
Podiumsdiskussion und Seminar

Die Veranstaltung will auf die Problematik antisemitischer Tendenzen in der arabischen Welt aufmerksam machen und dieses Phänomen in seinen sozio-politischen Kontext einordnen.
Während in Europa und Israel die Erfahrung des Holocaust den Umgang mit antisemitischem Gedankengut bestimmt, scheinen arabische Gesellschaften einen anderen Erfahrungshintergrund zu besitzen. So wähnen sich beispielsweise Palästinenser in der schwächeren Position gegenüber einem militärisch starken Israel, das sich wiederum von antisemitischen Kräften umgeben sieht.
In diesem Zusammenhang soll auch die arabische Perspektive auf Hitler kritisch erörtert werden sowie die politische Funktion der Verbreitung antisemitischer Parolen in der arabischen Öffentlichkeit. Für die Entwicklung von wirksamen politischen Strategien gegen Antisemitismus ist es wichtig, dass sich Akteure mit den Phänomenen und den Kontexten auskennen. Insbesondere Faktoren wie dem kolonialem Erbe, dem Nah-Ost-Konflikt, der unterschiedlichen Rezeption antisemitischer Schriften sowie weiterführend der Duldung oder Förderung antisemitischer Parolen gelten die Aufmerksamkeit des Workshops. Hauptanliegen des Workshops ist es dabei, eine fundierte Begriffsbestimmung des Phänomens „Antisemitismus“ im arabischen Raum zu fördern.
Eurient möchte durch ein möglichst breites Spektrum von Redebeiträgen polarisieren, um einen angeregten Meinungsaustausch zu fördern. Das Tagesseminar richtet sich vorrangig an engagierte Repräsentanten von Nichtregierungsorganisationen, die als Multiplikatoren im Bereich „Dialog mit der arabischen Welt“ und „Dialog mit Israel“ bzw. zum Antisemitismus arbeiten.
Die öffentliche Podiumsdiskussion richtet sich nicht nur an Studenten sondern auch an Interessierte aus dem nicht-universitären Bereich.

Mit Jochen Müller (MEMRI), Dr. Omar Kamil (Simon-
Dubnow-Institut) und Walid Abd El Gawad (Uni Leipzig)
Eurient

eurient.info

kontakt(at)
eurient.info

Tel.: 0341-462 65 34
12.05.2007
überregionale Demonstration


14:00 Uhr

Mittweida
Denkmal für die Opfer des KZ Flossenbürg
Feldstraße
Naziterror stoppen - Alternative Freiräume schaffen
Den Nazis auf die Pelle rücken

antifaschistische Demonstration. Bustickets ab Leipzig gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen: Lazy Dog; El Libro; Conne Island; Liwi
antifaschistisches Jugendbündnis Mittweida


Aufruf
13.05.2007 - 30.05.2007
Film


Leipzig
naTo
Karl-Liebknecht-Str 46
zerowork - work in progress

»Im Schweiße Deines Angesichtes sollst du Dein Brot essen« sprach drohend Gott und einige tausend Jahre später verkündet ein Gewerkschaftsplakat mit Kinderstimme: »Samstags gehört der Papa mir!«. Arbeit – immer wieder ein streitbares Schlagwort. Die einen wollen sie, andere käpfen dagegen. Was sie eigentlich ist, wo sie herkommt und warum sie so viel Zündstoff liefert, das ergründen wir in einem (in einen bundesweiten Rahmen eingebetteten) kleinen Festival. 16 Filme zwischen 1926 und 2006 von Stummfilmvertonungen über Dok bis zu allerneuesten Spielfilmproduktionen; vom Ernsthaften bis zum Vergnüglichen.
Das ausführliche Programm entnehmt bitte dem Programmheft. Einen Katalog und Gäste werden wir auch haben. Die Dauerkarte kostet 30 EUR.
Cinémathèque Leipzig

zerowork.de

cinematheque-
leipzig.de


info(at)cinematheque-
leipzig.de

14.05.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:15 Uhr

Leipzig
GWZ der Universität Leipzig
Beethovenstraße 15
Das Weibliche in der Politik
In der Vortragsreihe "Die Kategorie Frau"

Referentinnen: Prof. Dr. Brigitte Rauschenbach, Freie Universität Berlin, und Astrid Rothe-Beinlich, Frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen

Politische Grundbegriffe wurden von Männern für einen männlich dominierten Staat geprägt. Mit Berufung auf das Naturrecht wurde Herrschaft, Freiheit und Öffentlichkeit Männersache während Frauen sich mit Knechtschaft, Dienstbarkeit und Privatheit begnügen mussten. Die Konsequenzen tradierter Geschlechterverhältnisse sind heute etwa im Kampf um die Quote und die Marginalisierung bestimmter Politikbereiche zu sehen. Insofern gibt die Politik der Gesellschaft ein eindeutiges Rollenverständnis vor und geht mit schlechtem Vorbild voran. Diese Missstände geben Anlass zu Aufklärung und kritischer Reflektion darüber.
Forum Feminarum

forumfeminarum.de

15.05.2007
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Das schreckliche Mädchen
Film von Michael Verhoeven

Ein Schülerin erforscht für einen Aufsatz-Wettbewerb die nationalsozialistische Vergangenheit ihrer Heimatstadt und entlarvt dabei im Konflikt mit dne Honorationen deren politische Irrtümer und Verfehlungen
B12

left-action.de/b12

16.05.2007
Film


19:00 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Oaxaca - Zwischen Rebellion und Utopie
Doku - Mex./Dtl. 2007 - OmU- Regie: Miriam Fischer

Der Film zeigt den Kampf der APPO und den Alltag in den Protestcamps und lässt Menschen der verschiedenen Sektoren zu Wort kommen. Der Film zeigt aber auch die brutale Repression, der sich die sozialen Bewegungen Oaxacas ausgesetzt sehen und die schon mehrere Todesopfer gefordert hat.

Im Anschluss Diskussion in Anwesenheit der Filmemacherin
Ya Basta! Gruppe Leipzig

yabasta-leipzig(at)
riseup.net

16.05.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Benefizparty

~Disco für das B12-Cafe mit 'Musik zur Zeit' und Begrüßungssektchen~
B12

left-action.de/b12

18.05.2007 - 20.05.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Naming the Beast
Einführung in Kapitalismuskritik

Wie funktioniert eigentlich der Kapitalismus? Und warum? Bricht er irgendwann zusammen, ist er das viel beschworene ‚Ende der Geschichte‘ oder wird er selbst irgendwann Geschichte sein? Woraus besteht emanzipatorische Kapitalismuskritik heute? Welche Verhältnisse müssen zusammen gedacht werden, welche Handlungsmöglichkeiten und Alternativen bestehen? Mit diesen Fragen wollen wir uns bei dem Seminar beschäftigen und mit euch zusammen diskutieren. Vorwissen ist nicht erforderlich.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
030 - 32532770
18.05.2007
Benefiz


19:00 Uhr

Eisenach
Schlachthof Eisenach
Langensalzaer Straße 43
Bumsfallera!
Beats against fascism reloaded 2k7 Ultimate Edition++

Am 19.5. findet in Eisenach der sogenannte "Thüringentag der nationalen Jugend" statt. Neben einer bürgerlichen Demonstration und direct action am Tag selber, findet am Vorabend ein Solikonzert unter dem Namen "Bumsfallera!" gegen den Naziaufmarsch statt.

Genaue Infos zu den Acts, etc. findet man auf der Homepage.
-

bumsfallera.info

orga(at)bumsfallera.info
18.05.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Liwi
Stockartstr. 11
Antifa-Benefiz
DJ Talla und Nino
-

20.05.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei (Ratstonne)
Aufstand in Oaxaca
Proteste gegen Menschenrechtsverletzungen und autoritäre Regierungen in Südmexiko

Im Herbst 2006 berichteten deutsche Medien über massive politische Proteste im Süden Mexikos. Welchen Kampf führt die indigene, gewerkschaftliche und soziale Bewegung dort? Über die aktuelle Lage informieren Vertreter/innen der indigenen Basisorganisation für Menschenrechte OIDHO und des Menschenrechtsnetzwerks RODH aus Oaxaca.

Die Podiumsdiskussion wird Spanisch-Deutsch übersetzt, Eintritt frei
Ya Basta! Gruppe Leipzig

yabasta-leipzig(at)
riseup.net

21.05.2007
Lesung


19:30 Uhr

Leipzig
Schaubühne Lindenfels
Karl-Heine-Str. 50
Hugo Chávez
Biografie von Christoph Twickel

Lesung und Diskussion mit dem Autor und Dr. Peter Gärtner

Hugo Chavez, seit 1999 Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, ist eine schillernde Figur und wirkt hochgradig polarisierend: Für die venezolanische Oberschicht ist er »El Loco« - »der Verrückte«, in den Armenvierteln wird er als Heilsbringer gefeiert. Auf Sozialforen jubeln ihm Globalisierungskritiker zu, in der hiesigen Presse gilt er als »Dampfplauderer« (SZ) oder »Volkstribun« (Der Spiegel). Dass Viele innerhalb und außerhalb Venezuelas »die populistischen und autokratischen Delirien einer so lächerlichen Persönlichkeit« unterstützten, zitiert Christoph Twickel den peruanischen Romancier und Essayisten Mario Vargas Llosa, mache aus diesem noch lange keinen Demokraten.
Twickel betont aber vor allem, dass die kostenlose medizinische Versorgung für alle und die Bildungsprogramme für eine Bevölkerung, die noch vor Jahren unter einer Anzahl von 60 Prozent Analphabetismus zu leiden hatte, ein sozialer »Quantensprung« seien.
Christoph Twickel verweist außerdem auf eine Wirtschaftspolitik der Chávez-Regierung, die auf relativ hohe Akzeptanz in der internationalen Finanzwelt stößt, weil was das chavistische Regime tatsächlich umsetze, so Twickel, »sind Reformen, die sich gegen einige neoliberale Aspekte wenden, ohne jedoch den Rahmen einer Marktökonomie zu verlassen«.
»Eines der Verdienste dieses klugen, gut dokumentierten und angenehm lesbaren Buches besteht (...) darin, dass es die ideologisch überhitzten Auseinandersetzungen um die »bolivarische Revolution« mit den eher nüchternen Tatsachen konfrontiert. ... Obendrein entsteht das politische Porträt eines Landes, dessen korrupte Eliten die staatlichen Pfründe jahrzehntelang unter sich aufteilten, die natürlichen Reichtümer, namentlich die riesigen Erdölreserven, zu Schleuderpreisen an multinationale Konzerne verkauften und zwei Drittel der Bevölkerung zu sozialen und politischen Underdogs machten.« (Norbert Rehrmann in »Die Zeit«, 19.10.2006)
Bildungswerk Weiterdenken

weiterdenken.de

22.05.2007
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Volkshaus
Karl-Liebknecht-Str. 32
All you can eat
Who killed Bambi?

Über regressive Tendenzen in der deutschen Tierrechtsbewegung

Der Veganismus ist aus dem geistigen Repertoire der Straight-Edge-Bewegung nicht mehr wegzudenken. In diesem Zusammenhang steht er meist nicht nur für die persönliche Entscheidung, auf Tierprodukte zu verzichten, sondern für ein politisches Konzept wie es bspw. von Organisationen wie PETA o.ä. vertreten wird. Das Engagement gegen Tierquälerei scheint zwar auf den ersten Blick nicht verwerflich, doch seit auch Nazis „Go Vegan“-Shirts tragen, wird offenbar, dass die meisten Tierrechtsgruppen noch ganz andere ideologische Munition geladen haben. In der geschichtlichen und inhaltlichen Auseinandersetzung mit der deutschen Tierrechtsbewegung sollen im Referat jene regressive Tendenzen aufgezeigt und kritisiert werden. Dabei wird sich vieles um die Frage drehen: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Tierliebe und Menschenhass?
-

allyoucaneat.de.tt

22.05.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
GWZ der Universität Leipzig, Hörsaal 5.015
Bakunin Consulting Inc. - Kritik in Zeiten des Neoliberalismus
Neoliberalismen und Marxismen. Vortragsreihe

Vortrag von Prof. Dr. Bröckling

Techniken und Methoden der Wirtschaftswissenschaft strukturieren alle Lebensbereiche. Der Neoliberalismus kann als die Regierungstechnik unserer Zeit verstanden werden. Er ist aber nicht "von oben" oktroyiert sondern durchzieht die gesamte Gesellschaft eher als Netz und Machttechnik. Dabei wird vor allem die rationale und effiziente Steuerung aller Einheiten hochgehalten - also auch jedes einzelnen. Die Freiheit im Liberalismus, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, wird zum Zwang zum Selbstmanagement. In dem Vortrag wird die historische Entwicklung dieser Rationalitätsform und ihre Verbindung zu den Wirtschaftswissenschaften untersucht.
Powision
Linke Hochschulgruppe

uni-leipzig.
de/~powision


22.05.2007
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Sein oder nichtsein
Film von Ernst Lubitsch (1941)

1939 werden die Schauspieler eines Warschauer Theaters mit ihrem Anti-Nazi-Stück gezwungen, unterzutauchen. Durch die Kooperation mit dem angeblichen Widerstandskämpfer Prof. Siletzki, der in Wirklichkeit ein deutscher Agent ist, sieht sich das Theater-Ensemble genötigt, der Realität ein perfekt inszeniertes Schauspiel vorzuführen.
B12
Bündnis gegen Antisemitismus

left-action.de/b12

23.05.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei - Ratstonne
Auf der Suche nach dem „Prekariat“
"Prekarisierung" – Neue Begrifflichkeit für eine veränderte soziale Wirklichkeit?

Referent: Dr. Mario Candeias, Jena

In welchen Zusammenhängen emergierte der Begriff? Welche Sinnaufladung hat er erhalten? Und wo taucht er in gesellschaftlichen Bereichen und im politischen Spektrum mit welcher Bedeutung auf? Zentraler Bestandteil ökonomischer Erneuerung seit den 1970er Jahren ist die Polarisierung und Prekarisierung von Arbeits- und Lebensverhältnissen. Die damit verbundenen Probleme werden aber als die, einer kleinen, vielleicht
wachsenden Unterschicht diskutiert, die zugleich als passiv, apathisch und resigniert geschildert wird. Die aufgeregte Debatte wirkt so zugleich als Entdramatisierung der sich zuspitzenden sozialen Frage. Tatsächlich erleben wir jedoch die Verbreitung einer allgemeinen gesellschaftlichen Kultur der Unsicherheit. Das >Prekariat< wird damit zur universellen gesellschaftlichen Figur der neuen Produktions- und Lebensweise. Zugleich entwickelt es als Klassenfraktion im Werden widerständige Praxen, vielfältig verwoben mit heterogenen Positionierung entlang geschlechtlicher, nationaler oder ethnischer Zuschreibungen.
Engagierte Wissenschaft e.V.

engagiertewissenschaft.de

23.05.2007
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

"genua - geschichte einer revolte", geschnittene fassung des beitrages auf dem buko zu den gerichtsprozessen nach dem g8 treffen in genua.
dazu infos zu heiligendamm und zum eu ministerInnentreffen zu stadtentwicklung in leipzig
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

24.05.2007
regionale Demonstration, Gegen-
Aktivitäten


18:00 Uhr

Leipzig
Willy-Brand-Platz, am Hauptbahnhof
Stadt für alle!
Gegen Privatisierung, Ausgrenzung und Überwachung

Nicht nur der G8-Gipfel findet in diesem Jahr in Deutschland statt, auch die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union fällt im ersten Halbjahr 2007 der Bundesrepublik zu. In deren Rahmen findet hier in Leipzig am 24. Mai ein informelles EU-Ministertreffen zum Thema Stadtentwicklung statt. Dabei soll auf Einladung Wolfgang Tiefensees eine "Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt" verabschiedet werden. "Nachhaltige Stadtentwicklung" - das klingt erst mal gut. Aber wenn man zwischen den Zeilen liest, wird schnell klar, dass es hier nicht um die Stadt als Lebensraum geht. Im Mittelpunkt des Interesses steht vielmehr die Stadt als Wirtschaftsstandort, den es für potentielle Investoren attraktiv zu machen gilt.
Zu diesem Zweck wird der städtische Raum weitreichenden Umstrukturierungsmaßnahmen unterworfen - mit fatalen Folgen. So hat die sogenannte "Aufwertung" einzelner Viertel die Verdrängung derer zur Folge, die dort bislang gewohnt haben und sich nun die Mieten nicht mehr leisten können. Beispielsweise wird für den Neubau eines gigantischen Einkaufzentrums am Brühl ein großer Bestand von Sozialwohnungen im Stadtzentrum vernichtet. Und in der ganzen Stadt werden die Mieten künstlich in die Höhe getrieben, indem der Abriss leerstehender Häuser auch noch staatlich subventioniert wird.
Dem zur Seite steht die Privatisierung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes, vor allem der Innenstädte. Bereiche wie Shopping-Malls, Passagen oder der Bahnhof stehen damit nicht mehr allen Menschen gleichermaßen zur Verfügung, sondern sind Privatbesitz, der möglichst gewinnbringend genutzt werden soll. Wer nicht in das Bild des braven Konsumenten passt - Arme, Obdachlose, MigrantInnen, Grafitti-Sprayer - oder für den Konsum nicht das nötige Kleingeld hat, stört da nur. Nicht umsonst wird die Leipziger Innenstadt derzeit von ca. 700 Videokameras überwacht. Polizei, Ordnungsamt und private Sicherheitsdienste teilen sich die Aufgabe, unerwünschte Personen fernzuhalten.
Auch an anderer Stelle macht sich diese Entwicklung bemerkbar, etwa beim Teilverkauf der Stadtwerke Leipzig oder bei der Diskussion um die mögliche Privatisierung der LWB und weiterer kommunaler Unternehmen. Es geht nicht mehr um die Versorgung der BewohnerInnen der Stadt mit Gütern der Grundversorgung, sondern um die Erwirtschaftung von Profit. Und während Millionen in absurde Großprojekte wie den City-Tunnel gepumpt werden, um so das Image der Stadt zu verbessern, werden Sozialleistungen und Fördermittel für kulturelle Aktivitäten gekürzt. Auch linke und alternative Projekte stören die kommerzielle Nutzung und sind in ihrer Existenz bedroht, etwa das Plaque und die Gieszerstraße 16. In anderen Städten wie Kopenhagen, Barcelona oder Berlin wurden derartige Projekte bereits unter Einsatz von Polizeigewalt plattgemacht.
All diese Vorgänge sind eben nicht auf Leipzig beschränkt, sondern lassen sich so oder ähnlich in allen Städten beobachten - in Deutschland, Europa, letztlich weltweit. Dabei ergeben sich diese Prozesse nicht allein aus irgendwelchen "Sachzwängen". Sie sind das Ergebnis von bewussten politischen Entscheidungen.
Wir jedoch setzen uns gegen derlei Entscheidungen zur Wehr! In diesem Sinne:

Vergesellschaftung statt Privatisierung!
Holen wir uns die Stadt zurück!
Bündnis "Stadt für alle"

stadt-fuer-
alle.de.vu


25.05.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
All styles in the mix
Conne Island

conne-island.de

26.05.2007
Seminar


11:00 Uhr

Berlin
Mathe, Deutsch, Chemie, Sexismus… der geheime Lehrplan
Seminar zu Sexismus in der Schule

In der Schule werden Jungen_Mädchen zwar gemeinsam unterrichtet, sie sind jedoch keineswegs gleichberechtigt. Schule vermittelt eine einschränkende Vorstellung von Geschlechtlichkeit und Sexualität: Schüler_innen werden in Rollenmuster gezwängt und lernen, was typisch „weiblich“ und „männlich“ sein soll. Konzepte, welche sich außerhalb dieser Vorstellungen bewegen, haben in der Schule keinen Platz. Wodurch diese sexistischen Denk- und Verhaltensweisen im schulischen Alltag vermittelt, aufgenommen
und reproduziert werden, wollen wir auf dem Seminar gemeinsam untersuchen.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
030 - 32532770
26.05.2007
bundesweite Demonstration


15:00 Uhr

Berlin & Hamburg
Berlin (Lausitzer Platz), Hamburg (Uni Campus)
Demo gegen die G8-Bildungspolitik

Um gegen die von der G8 forcierte kapitalistische Bildungspolitik zu protestieren, finden in Hamburg und Berlin zeitgleich bundesweit mobilisierte Demos statt. Gemeinsam gegen Gebühren im Bildungsbereich, gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse, für ernsthafte Mitbestimmung der am jeweiligen Bildungsprozess Beteiligten... Für freie Bildung! G8 versenken!
26-mai.de.vu

27.05.2007
Kundgebung


18:00 Uhr

Berlin
vor der chinesischen Botschaft
Märkisches Ufer Ecke Brückenstraße, Nähe S-Bahnhof Jannowitzbrücke
Nein, nein, das ist nicht der Kommunismus

Die Kommunistische Partei Chinas, die größte Partei der Welt, führt das kommunistische China, heißt es. Angesichts von “Rot-Chinas rasantem Aufstieg” fragt uns der “Spiegel”: “Funktioniert der Kommunismus doch?” Was aber hat China überhaupt mit Kommunismus zu tun? Sogar die Wikipedia weiß: “Die heutige chinesische Vorstellung von Kommunismus unterscheidet sich allerdings grundlegend von der Vorstellung von Karl Marx vor 150 Jahren.” Genau - in seiner Auffassung von Kommunismus ging es um die “wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt”; die alle Verhältnisse umwirft, “in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist”; die daher angetreten ist, das Kapitalverhältnis aufzuheben und damit die Herrschaft der Ware zu überwinden; die vielmehr die Herrschaft der Bedürfnisse über die Produktion errichten will und eine freie Assoziation freier Produzenten ermöglicht. Nichts dergleichen ist in China zu beobachten.

Chinas Staatskapitalismus ist nach innen repressiv und nach außen imperialistisch.

Um den vielbestaunten Boom fortzusetzen, tritt China in Afrika als imperialistische Macht auf. In Sambia werden mit chinesischen Arbeitern die riesigen Kupfervorkommen abgebaut, ohne dass dieses “wirtschaftliche Engagement” in einem der ärmsten Länder der Welt den Bewohnern in irgendeiner Form zugute käme. Sambias wichtigster Oppositionsführer Michael Sata vertritt mittlerweile die unglaubliche Position, dass der Imperialismus der Europäer das kleinere Übel gewesen sei. Im Sudan unterstützt China das dortige islamistische Terrorregime, um sich die Ölfelder des Landes zu sichern. Diese Unterstützung geht soweit, dass China mittels seines Vetorechts im UN-Sicherheitsrat den ersten Völkermord des 21. Jahrhunderts deckte, dem in der sudanesischen Region Darfur bereits mehr als 200.000 Menschen zum Opfer fielen. Noch immer sind etwa zwei Millionen Menschen aus Darfur auf der Flucht und können von Hilfsorganisationen nicht versorgt werden.

Innenpolitisch ist China mit etwa 10.000 Hinrichtungen pro Jahr und einem System aus Arbeits- und Umerziehungslagern einer der repressivsten Staaten der Welt. Oppositionelle werden systematisch gefoltert, mit den Organen von Hingerichteten wird Handel getrieben. Ende 2006 wurden innerhalb weniger Wochen Tausende Hinrichtungen vollstreckt, um noch die ab 1.1.2007 geltenden neuen Überprüfungskriterien zu umgehen. Gleichzeitig werden sämtliche Medien streng zensiert, so dass Willkür und Korruption nicht öffentlich zur Sprache kommen können. Die Massenmorde der VR China - vom Bürgerkrieg über den “Großen Sprung nach vorn” bis zur Kulturrevolution - werden weiter vertuscht. Es gibt kein Recht auf gewerkschaftlichen oder politischen Zusammenschluss. Nicht anders als zu Zeiten Maos werden Abweichler brutal auf Linie gebracht oder umgebracht. Die chinesische Gesellschaft ist also keineswegs nach den Bedürfnissen der Menschen eingerichtet, sondern umgekehrt werden die Bedürfnisse gewaltsam dem Staat angepasst.

Der wirtschaftliche Aufschwung beruht heute wie unter Mao auf billigen, unterwürfigen Arbeitskräften. Wenngleich sich die Zahl der Armen in den letzten zwei Jahrzehnten drastisch verringert hat, sind die Arbeitsbedingungen doch weiterhin katastrophal und menschenunwürdig. Bei endlosen Arbeitstagen in gesundheitsschädlicher Umgebung spielt es keine Rolle, ob jemand für den Staat oder ein Privatunternehmen arbeitet. Versuche, Gewerkschaften zu bilden, werden brutal unterdrückt, die Aktivisten verschwinden in den Lagern. Die chinesische Arbeiterbewegung wurde in der Volksrepublik so gründlich zerschlagen wie in der Sowjetunion. Weit davon entfernt, die Wirtschaft in den Dienst der Bevölkerung zu stellen, akzeptiert die KP die chinesischen Werktätigen nur als willenlose Wertproduzenten. Insofern gibt es keine “Öffnung” oder “Liberalisierung” - der Staatskapitalismus bleibt Staatskapitalismus wie seit der Gründung der VR China.

Imperialismus, Repression und Staatskapitalismus sind kein Kommunismus! Wir wollen die Idee der allgemeinen Emanzipation nicht länger mit solchen Erscheinungen assoziiert sehen!

Wir rufen daher für Sonntag, den 27. Mai 2007, 18 Uhr zur Kundgebung vor der chinesischen Botschaft (Märkisches Ufer, Ecke Brückenstraße, Nähe S-Bahnhof Jannowitzbrücke) auf!
classless.org/2007/
05/16/aufruf/


29.05.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Halle
Melanchthonianum
Universitätsplatz
Antikapitalistisches Kameradschaftstreffen in Heiligendamm.
Ein Beitrag zur Demobilisierung

Vortrag von Justus Wertmüller, Redaktion Bahamas (Berlin).

Die (radikale) Linke ist hässlich. In ihren Händen verkehrt sich Kritik ins Bekenntnis trivialer Seelen, jede schriftliche Äußerung in Propaganda aus dritter Hand und Sprache in einen fiesen Jargon. Sie weiß von sich selbst kaum mehr als dass man sich irgendwie im Widerstand gegen Systeme, Strukturen und Herrschaftsverhältnisse befände, die sie nicht bestimmen kann. Ihre Elendsumzüge im Zeichen von Antifa und Noglobal, Antirassismus und irgendetwas mit Gender, auf denen schreckliche Wursthaarträger ihre beispiellose Kreativität zur Schau stellen, androgyne Antifaburschen oder -mädchen die neueste Turnschuh- und Kapuzenpullikreation auftragen, und Quotenmigranten ein Herz für fiese Kulturen und Religionen einfordern, vermögen noch nicht einmal die Teilnehmer zu begeistern, geschweige denn irgendwelche Passanten.
Und doch bleibt sie gefährlich und ist zurecht auch weiterhin Objekt ständiger Beobachtung durch den Kritiker. Nicht weil das „Who is who?“ von Belang wäre, die Protagonisten sind austauschbar und banal, sondern weil die je verkündete Losung, strategische Orientierung und praktische Mobilisierung manchen Aufschluss darüber gibt, wohin die Mehrheit in diesem Land treibt. In diesem Jahr geht es gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm. Die Mobilisierung wird wenig erfolgreich sein, die Mecklenburger Einöde lädt nicht so recht zum Protest ein. Wer aber warum ausgerechnet gegen dieses harmlose und belanglose Stelldichein von Staats- und Wirtschaftsfunktionären aufruft, ist dennoch von Belang. Auf die Straße oder besser auf die nicht nur wegen Regenmangels braune Wiese lädt ein breites Bündnis nationaler Sozialisten, das von der PDS bis zur NPD von den globalisierungskritischen Gemeinschaften bis zu den originalen Kameradschaften,von der Jungen Freiheit bis zur Jungen Welt reicht.
Dabei wird es zu keiner Vereinigung in Freundschaft und Toleranz von Nazis und Linken kommen. Die Linken werden die Nazis im Gegenteil in dem Maße wie sie ihnen immer gleicher werden, nur umso mehr hassen, und auch eine wirkliche Stärkung der Massenbasis von NPD und Kameradschaften steht nicht zu befürchten. Auf dem Feld, wo Linke und Nazis um den gleichen Kuchen streiten, die angemaßte Führerschaft über vom Kapitalismus „betrogene“ und „enttäuschte“ Massen, wird für beide Avantgardebewegungen wenig zu gewinnen sein, für die Globalisierungskritiker in Amt und Würden dafür desto mehr. Das politische und publizistische Establishment hat schon lange gelernt, von den hässlichen Struppis aus der Protestbewegung zu lernen, woher der Wind weht, und sie setzen Segel. Für aus dem Herzen kommenden Antisemitismus braucht man nicht die Junge Welt, das machen Rupert Neudeck oder Peter Gauweiler viel effizienter. Der Hass auf Amerika und Israel wird vom Auswärtigen Amt diskret aber beständig bedient,und für die offene Propaganda gegen beide Länder sind Deutschlands bildende Künstler, die Filmschaffenden und das Feuilleton zuständig. Sie alle lernen von den Mobilisierungen auf Mecklenburgs braune Wiesen, wo noch Nachholbedarf ist, welche Radikalisierung der öffentlichen Meinung und der praktischen Politik zur Befriedigung der Bedürfnisse von Deutschlands Antikapitalisten gefragt ist.
Die Linke istgenauso hässlich wie Schicksalsgemeinschaften, deren tiefster Wunsch eine großenationale Aussprache aller Deutschen ist, eben sein müssen: abgrundtief.
ag antifa im stura

antifa.uni-halle.de

29.05.2007
Film


21:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Karl Popper "Philosophie gegen falsche Propheten"
DokFilm über den bedeutenden Philosophen
B12

left-action.de/b12

30.05.2007
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Schöner leben ... mit dem bedingungslosen Grundeinkommen?

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) hat längst den Sprung von linken Diskursen zur breiten gesellschaftlichen Debatte geschafft.
Wird es von den einen als neoliberales Projekt zur gänzlichen Kappung des Sozialstaates betrachtet, versprechen sich andere damit den Sprung in eine Gesellschaft der "freien und Gleichen".
Ronald Blaschke vom Netzwerk Grundeinkommen wird das emanzipatorische Modell des bedingungslosen und garantierten Grundeinkommens vorstellen: die Frage nach "harten Fakten" (Finanzierung, Umsetzungsoptionen ..) wird ebenso thematisiert wie die gesellschaftspolitische Vision "dahinter".
Junge Linke.PDS Sachsen
Emanziaptorische Linke und linXXnet e.V.

linxxnet.de

30.05.2007
Film


19:30 Uhr

Leipzig
naTo
Karl-Liebknecht-Str 46
Restaurant "Zur Arbeit"
zerowork - workinprogress

Zum Film DIE LETZTEN FEUER VON PORTO MARGHERA werden wir Gäste haben.
Vorprogramm:
THE CATALOGUE
deutsche Kinopremiere, Großbritannien 2004, 6 min, Regie Chris Oakley
"Eine künstlerische Vision der Überwachung. THE CATALOGUE untersucht die Codifizierung der Menschheit im Namen von Unternehmen und Umsatz. Durch die Manipulation von Realaufnahmen aus einem Einkaufszentrum nimmt der Zuschauer den Platz einer versteckten und leidenschaftslosen Agentur ein. Menschen werden zu einer Serie von Einheiten, deren Wert an ihrer Kaufkapazität und ihren möglichen Wünschen für die Zukunft gemessen wird. Sie selbst werden katalogisiert."

ALTER EGAUX
Belgien 1999, 12 min, Regie Sandrine Dryers, Dok, OmeU
"Arbeit, was meint dieses Wort eigentlich? Der Film weigert sich, eine Expertensicht einzunehmen. Stattdessen gibt er die Möglichkeit, mit Männern und Frauen zu sprechen, die es versucht haben; die die tatsächlichen Experten sind. Vor der Kamera und ohne Vermittler erzählen sie uns ihre Sicht, ihre Definition. Diese sind so widersprüchlich, daß sie zwingende Fragen aufwerfen."

Hauptprogramm:
GLI ULTIMI FUOCHI DI PORTO MARGHERA
(Porto Marghera: Die letzten Feuer)
Italien 2004, 55 min, Regie Manuela Pellarin, Dok, mit Gästen
"Der Film ULTIMI FUOCHI besteht hautpsächlich aus Interviews mit Arbeitern, die über ihre Erfahrungen und Kämpfe in den 50ern und vor allem in den 60er und 70er Jahren erzählen. Anstatt, wie üblich, die »operaistischen« Intellektuellen sprechen zu lassen, kommen in diesem Film die Arbeiter selbst zu Wort.
Hierbei werden viele Sachen angesprochen: das Industriegebiet bei Venedig mit starker Umweltbelastung, Gesundheitsschädlichkeit der Arbeit, Bauernarbeiter – heute migrantische Arbeiter; früher und heute: Subunternehmer.

Die Arbeiter haben sich selber organisiert und wurden von der Gewerkschaft und der KPI zunächst ausgeschlossen oder sogar bekämpft. Das Industriegebiet in Porto Marghera war das Laboratorium von Potere Operaio, und des italienischen Operaismus überhaupt. »Arbeiteruntersuchung«, »diffuse Fabrik«, »egalitärer Lohnkampf« und »Hausbesetzungen«, »proletarisches Einkaufen« und »Kampf gegen die Gesundheitsschädlichkeit der Arbeit« sind Schlagworte, die zwei Jahrzehnte der Arbeiterpolitisierung umspannen.

Die kommunistischen Arbeiter waren in den 50er Jahren eine winzige Minderheit und auf wenige Betriebe beschränkt. Ende der 60er und bis weit in die 70er hinein waren die Organisierungsversuche im Veneto hingegen besonders fortgeschritten, weit über leninistische ZK-Modelle und bezahlte Funktionärsstrukturen hinaus. In Porto Marghera gab es Zeitschriften von Arbeitern namens Gegen die Arbeit und Nullarbeit.
Vielleicht war deswegen die anschließende Repression und Umstrukturierung besonders hart: aus dem ehemals armen, ländlich und feudal geprägten Gebiet wurde in den 80er und 90er Jahren unter dem Stichwort der »flexiblen Spezialisierung« das Vorzeigegebiet des »postindustriellen Kapitalismus«: die Benetton-Familie stammt ebenfalls aus dem Veneto. Die »diffuse Fabrik« ist prägend für diese Gegend. Der »Nordosten« Italiens galt in jener Zeit als reich, er hatte mit das höchste Bruttosozialprodukt pro Quadratkilometer weltweit.

Spätestens heute – seit der tiefen Krise des Benetton-Modells – wissen wir, daß es auf überlangen Arbeitszeiten, Unterausstattung mit Maschinerie, Niedriglöhnen in familiär geprägten Strukturen basierte.

Ein hoch spannender Dokumentarfilm über die Brutalität der Arbeit und den militanten Widerstand dagegen, der auch für die sozialen Bewegungen der 70er und 80er in der BRD mit zu den wichtigsten Einflüssen zählt."
Cinémathèque Leipzig

zerowork.de

01.06.2007 - 28.06.2007
Ausstellung


Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Rechts rockt Sachsen
Ausstellung zu neonazistischer Jugendkultur in Sachsen

Sachsen ist eines der Bundesländer, in welchem neonazistische Strukturen und Organisationen besonders ausgeprägt verankert sind. Damit einher geht eine fast flächendeckend vorhandene neonazistische Jugendkultur, die sich aus verschiedenen Momenten speist. Hierzu sind die vielen Anbieter von entsprechender Musik und Bekleidung genauso zu zählen wie Fanzines und andere Publikationen, eine Vielzahl von Bands und stattfindenden Konzerten, aber auch Kameradschaften und Zusammenschlüsse von Jugendlichen und Erwachsenen, die gekennzeichnet sind von einer starken Dynamik und Ausdifferenziertheit.

Mit der Ausstellung soll der Unwissenheit über konkrete Zusammenhänge, Strukturen und regionale Gegebenheiten abgeholfen werden.

geöffnet Montag bis Freitag, 10 bis 18.30 Uhr
rechts-rockt-
sachsen.de


linxxnet.de

01.06.2007 - 03.06.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Was ich noch sagen wollte...
Rhetorik für Einsteiger_innen

Wochenendseminar 01. - 03. 06. 2007

Wolltest du auch schon mal vor vielen Leuten etwas sagen und hast dann schnell zurückgezogen, weil du dich nicht getraut hast? Oder warst du so aufgeregt, dass du falsch verstanden wurdest? Viele Menschen haben Angst vorm Reden, doch das Problem ist nicht unlösbar! Auf diesem Seminar geben wir dafür ein paar Tipps, nicht nur für Diskussionsbeiträge und Vorträge. Der Schwerpunkt liegt auf praktischen Übungen, die Auswertungen werden mit der Videokamera unterstützt. So können alle Erlerntes ausprobieren und sich selbst dabei beobachten.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
030-32532770
01.06.2007 - 03.06.2007
Seminar


18:00 Uhr

Hannover
Näheres bei Anmeldung
.
Seminar zur Kritik der Hirnforschung und des Konstruktivismus
Du denkst, dein Hirn lenkt

Autos von Berlin aus werden organisiert!

Das Seminar soll zeigen, was der ideologische Gehalt der modernen
Hirnforschung ist und wie mit ihm unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Objektivität reaktionäre Politik legitimiert werden kann.

Generell gilt: So schnell als möglich unter www.junge-linke.de anmelden und einen Platz sichern. Du erhältst dann innerhalb einer Woche eine Bestätigung von uns. Teilnahmebeitrag: 15,- Euro (20,- Euro Förderbeitrag) - darin enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und Materialkosten. Autoplätze von Berlin werden organisiert - dann Umlage der Spritkosten. Wer nicht erscheint, ohne sich spätestens 14 Tage vor dem Seminar abzumelden, löhnt trotzdem.

jungelinke

junge-linke.de

info(at)junge-linke.de
01.06.2007
Radio


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Bini Adamczak: Kommunismus
Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird

Hörspiel, 53 min.
B12

left-action.de/b12

02.06.2007
Benefiz


15:00 Uhr

Glauchau
Bootshaus am Stausee
Reclaim The Future III
Benefiz-Open-Air für linksalternative Jugendkultur in Glauchau

Bands aus Punk, Ska, Hardcore/Metal

Breed Apart - Moshcore vom Feinsten
Meniak - 10-Mensch-Ska-Worldmusic-Combo
Road Kill Zombies - rotziger Punk'n'Roll
Deutsch und Seltsam - Deutsch und seltsam
Kafkas - ein guter Jahrgang Deutschpunk
Spit On You - HC in your Face!
Sucht und Elend - Punkrock
Sterile Vergiftung - Punkrock

dazu Infostände, VoKü ...
Taktlos Crew

reclaimthefuture.de

03.06.2007
Radio


13:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
Connewitz 99,2/ Stahmeln 94,4/ Reudnitz 89,2 MHz
Radio Island #36 - Special
!!!Achtung!!! Diesmal 13:00-15:00 Uhr

G8-Proteste in Heiligendamm - zwischen Revolutionsromantik und Repressionen
Sondersendung zu den G8 und ihren KritikerInnen

Themen:

Entschuldung für Afrika?
Interview mit Prof. Helmut Asche

Der Gipfel und danach
Interview mit der Roten Hilfe zu den Razzien im Vorfeld, den Repressionen beim Gipfel und den juristischen Folgen

Kritische Kritik der Kritik
Antiamerikanismus und Antisemitismus in der globalisierungskritischen Bewegung

Gastbeitrag des fsk Hamburg:

G8 - Showdown, Protest, Kritik


Radio Island

public-ip.org

04.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:15 Uhr

Leipzig
Geisteswissenschaftliches Zentrum, Raum 5.015
Beethovenstraße 15
Zukunft und Ende der Frau

Am kommenden Montag findet die letzte Veranstaltung der Vortragsreihe „Die Kategorie Frau“ statt. Inhaltlich wird es um nichts geringeres als die Zukunft und das Ende der Kategorie Frau gehen. In die Diskussion werden neben Feminismus die Konzepte Gendermainstreaming und Queer-Theorie einbezogen.

Die feministische Grundthese lautet, dass die Kategorie Frau eine Diskriminierungs-Kategorie sei, welche auf verschiedensten Ebenen zum Tragen komme. In erster Linie finde Diskriminierung zwischen Frau und Mann statt; tatsächlich beruhe das gesamte Herrschaftssystem maßgeblich darauf. Diese klassisch-feministische Gesellschaftskritik und ihren Paradigmen wurden unlängst durch neuere Ansätze ergänzt und herausgefordert. In anderer, differenzierter, Weise setzen sich Gender-Theorie und der Queer-Theorie mit als ungerecht empfundenen Geschlechter- und Herrschaftsverhältnissen auseinander. Daher werden unter Einbeziehung der Konzepte Feminismus, Gendermainstreaming und Queer-Theorie das Ende und die Zukunft der Kategorie Frau thematisiert.
Forum Feminarum

forumfeminarum.de

06.06.2007
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

anti terror datei
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

07.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Volkshaus
Karl-Liebknecht-Str. 32
All you can eat
Was ist dran an der "Drug Free Youth"?

Eine Annäherung an die Straight Edge Szene

"Straight Edge" stellt seit über 25 Jahren ein umstrittenes Thema innerhalb der Hardcore/Punk-Subkultur dar. Für Verwirrung, Ablehnung, Enthusiasmus und Schwung in der Auseinandersetzung sorgte vor allem die so gar nicht zur Idee der messerscharfen "Kante" passende chronische Unklarheit der Konzeption. Handelt es sich nur um einen individuellen Lifestyle oder doch um eine Bewegung, und wenn, was für eine? Welche Regeln gelten und galten, und vor allem: Warum eigentlich? Der Referent Naldo möchte sich dem Phänomen "Straight Edge" auf historisch-kritische und möglicherweise unterhaltsame Weise nähern.
-

allyoucaneat.de.tt

07.06.2007
Lesung


19:30 Uhr

Leipzig
Frauenbibliothek MONAliesA
Haus der Demokratie, Bernhard-Göring-Str. 152
Die verführten Männer von Serekunda
Weiblicher Sextourismus in Afrika

Buchpräsentation und Gespräch mit der Autorin Sonja Ruf

„Bumster oder Beach-Boys werden sie genannt, junge Männer in Afrika, die sich von Touristinnen aus der ersten Welt ihr Essen, ihre Kleidung, den Ausbau ihrer Häuser, das Schulgeld für ihre Kinder bezahlen lassen im Tausch gegen Sex. Der Film mit Charlotte Rampling „In den Süden“ hat die Diskussion kurz angefacht; ansonsten wird kaum öffentlich über Frauen als Sextouristen, über Männer als Prostituierte, gesprochen. Worum geht es? Ausbeutung oder Hilfe? Zynisches Auftrumpfen der wohlhabenden Frau gegenüber dem Mann, der in Armut lebt? Verständliche Suche nach Liebe bis ins Alter? Gerechter Ausgleich für den verkorksten Sex zu Hause? Das möchten wir diskutieren.“
Frauenbibliothek MONAliesA

MONAliesA.leipzigerinnen.de

monaliesa(at)
leipzigerinnen.de

Tel. 0341 - 30 65 260
08.06.2007 - 10.06.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Gib mir ein T-Shirt mit Andreas Baader drauf!
Der Mythos von der RAF für Einsteiger_innen und Kritiker_innen

Wochenendseminar 08. - 10. 06. 2007

Bambule, Stadtguerilla und „Deutscher Herbst“ wirken in der Linken nach wie vor als Top-Einstiegsdroge. Was dabei häufig unmöglich bleibt, ist Kritik an der politischen Vorstellungswelt der RAF und ähnlichen linken Gruppen, die vor allem extrem antisemitisch und autoritär geprägt war. Wir wollen uns in diesem Seminar intensiv mit dem (Selbst-)Bild der deutschen Linken der 1970er Jahre beschäftigen und die RAF auch mit anderen radikalen Gruppen dieser Zeit vergleichen. Ein Schwerpunkt soll darauf liegen, über verschiedene Kritikfelder nachzudenken, zu diskutieren und eine linke RAF–Kritik zu formulieren.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
030-32532770
08.06.2007 - 10.06.2007
Seminar


18:00 Uhr

Hannover
Näheres bei Anmeldung
.
Die Politik von Open-Source
Die Freiheit des Internets

Autos von Berlin aus werden organisiert!

Open-Source gilt nicht nur bei vielen Linken als tolle
Graswurzelbewegung, in die einige Hoffnung gesteckt wird. Auf dem
Seminar wollen wir betrachten, welche Motive Open-Source-Aktivisten
haben, was Linke daran gut finden, ob das richtig ist, was in diesen
Open-Source-Lizenzen eigentlich drin steht und was die ökonomischen
Grundlagen sind. Technisches Wissen ist für das Seminar nicht erforderlich.

Generell gilt: So schnell als möglich unter www.junge-linke.de anmelden und einen Platz sichern. Du erhältst dann innerhalb einer Woche eine Bestätigung von uns. Teilnahmebeitrag: 15,- Euro (20,- Euro Förderbeitrag) - darin enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und Materialkosten. Autoplätze von Berlin werden organisiert - dann Umlage der Spritkosten. Wer nicht erscheint, ohne sich spätestens 14 Tage vor dem Seminar abzumelden, löhnt trotzdem.

jungelinke

junge-linke.de

info(at)junge-linke.de
08.06.2007
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
B12
Braustraße 20
Hörspiel-Sommer im B12

* George Orwell: 1984 (ca. 109 min)

In London, dem Zentrum von Ozeanien, herrscht eine Parteioligarchie, von allen Wänden starrt das Bild des „Großen Bruders“, eines fiktiven Parteiführers. Die Gedanken der Bewohner werden überwacht, ihre Aussagen aufgezeichnet. Auch Winston Smith lebt in der gläsernen Welt. Innerlich schon lange ein Feind der Partei, nimmt er mit seiner Geliebten Julia den Kampf gegen das System auf, doch letztlich triumphiert der „Große Bruder“ über den freien Gedanken…


B12

left-action.de/b12

08.06.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
12.06.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
GWZ der Universität Leipzig, Hörsaal 5.015
Neoliberalismus und Gegenstrategien - Ansatz der Gewerkschaften
Neoliberalismen und Marxismen. Vortragsreihe

Vortrag von Dr. Sabine Reiner

Welche Klassengegensätze existieren heutzutage? Wie funktionieren eigentlich Gewerkschaften und weshalb ist deren Handeln von zentraler Bedeutung? Von Frankreich lernen: Was hat es auf sich mit der „Generation Precaire"? Gegenstrategien zum Neoliberalismus.
Powision
Linke Hochschulgruppe

uni-leipzig.
de/~powision


12.06.2007
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
21.7. - Am Bahnhofsausgang ist Schluss!
Vorbereitungstreffen für Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch

Da isser wieder: Kamerad Worch und Anhang planen für den 21. Juli erneut einen Aufmarsch in Leipzig. Nach bisher unbestätigten Informationen soll die Route vom Hauptbahnhof zum Völkerschlachtdenkmal verlaufen. Da es bei den letzten Malen nicht so ganz geklappt hat mit dem rechten Einmarsch in Connewitz besinnen sich die Kameradinnen und Kameraden offenbar wieder auf traditionelle Konzepte.

Beim Anblick des völkischen Stumpfsinnes hieß es seit 2005 in Leipzig unter anderem „Sitzenbleiben!“: weitgehend friedliche (Sitz-)Blockaden in Kombination mit „dezentralen Aktionen“ verhinderten das Stattfinden der letzten Naziaufmärsche. Eine Ausnahme war der 3. Oktober 2006, als auf Grund von Personalüberschuss bei der Polizei und -mangel auf Seiten der Gegendemonstrant_innen die Nazis einen Teil der Route laufen konnten.

Gehört „Sitzenbleiben!“ deshalb in die Mottenkiste? Denken wir nicht. Wenn der Aufmarsch der „Freien Kameradschaften“ am 21.07.2007 in Leipzig verhindert werden soll, muss die Organisation der Gegenaktivitäten jetzt geplant werden. Deshalb trifft sich ab dem 12.06. (19:00 Uhr im linxxnet, Bornaische Str. 3d) das Sitzenbleiben!“- Bündnis 2007 um die spektrenübergreifende und bundesweite Mobilisierung zu starten.

Ihr seid eingeladen.

Kein Fuß breit den Nazis! Rassismus, Antisemitismus und Chauvinismus entgegentreten: heute, morgen, überall!


Die Sitzenbleiber_innen.
12.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung, Film


19:30 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Dann fangen wir von vorne an
(Über)Leben eines kritischen Kommunisten im 20. Jahrhundert

Film über und Diskussion mit Theodor Bergmann.

Theodor Bergmann, Sohn eines Rabbiners und atheistischer Kommunist in der Weimarer Republik. Verfolgt im Nationalsozialismus und per Haftbefehl gesucht in der sowjetischen Besatzungszone. Landarbeiter im schwedischen Exil und Professor für Agrarpolitik in Hohenheim.

Die historischen und persönlichen Erfahrungen, von denen Theodor Bergmann berichten kann, scheinen unmöglich in einer Biographie aufgehen zu können. Der charismatische 90-Jährige kann sich nicht nur erinnern: Wenn er erzählt wird das Vergangene lebendig.

Als Sohn bürgerlicher Eltern in der Weimarer Republik beschloss er schon bald, sich an die Seite der Arbeiter und Unterdrückten zu stellen. War er nun schon Abtrünniger des Bürgertums, wurde er sogleich auch Renegat der kommunistischen Partei. Denn im Gegensatz zu den Führungskadern der KPD bestand für ihn kein Zweifel daran, dass der Nationalsozialismus nur mit einem breiten Bündnis aller einer humanistischen Gesellschaft verpflichteten Menschen aufgehalten werden kann.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 verließ Theodor Bergmann Berlin und ging ins Exil nach Palästina. Nach zwei Jahren harter Aufbauarbeit in verschiedenen Kibbuzim, entschloss er sich, nach Europa zurückzukehren. Er ließ sich in der deutsch-tschechischen Grenzregion nieder, um sich von dort aus am anti-faschistischen Widerstand zu beteiligen. Beim Einmarsch der Deutschen musste er erneut fliehen, diesmal nach Schweden, wo er als Land- und Bergwerkarbeiter das Ende des Krieges erwartete.

Wieder in Deutschland, trat Theodor Bergmann nach einiger Zeit eine akademische Karriere in Stuttgart an. Er fand sich an den Lehrstühlen jener wieder, deren Fortkommen vor 1945 auch in Stuttgart maßgeblich durch das NSDAP-Parteibuch bestimmt war.

Theodor Bergmann ist sowohl Zeitzeuge dieser für die Gegenwart so prägenden historischen Phase, als auch scharfsinniger Zeitgenosse, dessen Triebfeder ein trotz aller Entbehrungen und leidvollen Erfahrungen ungebrochener Optimismus ist. Bis zum heutigen Tag setzt er sich, ob in der Gewerkschaft oder auf internationalen Konferenzen, für eine gerechtere Gesellschaft ein.

Der Film nähert sich beiden: dem Zeitzeugen mit seinen nuancenreichen Erinnerungen und dem Zeitgenossen, der noch immer zur gesellschaftlichen Diskussion beiträgt. Dadurch werden die vielfältigen Einflüsse der Vergangenheit auf die Gegenwart kenntlich gemacht.
Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig

dann-fangen-
wir-von-
vorne-an.de


conne-island.de

israel-soli.de

13.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Simon-Dubnow-Institut
Goldschmidtstraße 28
Die Entkorkung der Flaschenpost
Adornos Rückkehr aus Amerika

Vortrag von Detlev Claussen (Frankfurt/Main)
Simon-Dubnow-Institut

dubnow.de/

13.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei (Ratstonne)
White Trash
Das rassifizierte "Prekariat" im postkolonialen Deutschland

Referentin: DrIn. Eske Wollrad, Oldenburg

Auf der Grundlage postkolonialer feministischer Theoriebildung zeigt Eske Wollrad in einem ersten Schritt auf, wie gegenwärtige Diskurse zur „neuen Unterschicht” und dem „Prekariat” Technologien von Rassifizierung und Vergeschlechtlichung artikulieren, die Echos kolonialer
Wissensproduktion enthalten.
In einem zweiten Schritt werden Szenarien, die die "Prekarisierung der gesellschaftlichen Mitte" beschwören als Bestandteil eines gesamt-gesellschaftlichen
Viktimisierungsdiskurses analysiert, der Weiße - insbesondere Weiße Männer der Mittelschicht - als Opfer
des Turbokapitalismus, des Feminismus und der multikulturellen Gesellschaft zeichnet.
Engagierte Wissenschaft e.V.

engagiertewissenschaft.de

13.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Magdeburg
EineWeltHaus Magdeburg
Schellingstr. 3-4
Entweder Kritik der politischen Ökonomie oder reaktionärer Antikapitalismus

Karl Marx beabsichtigte mit der Kritik der politischen Ökonomie die Überwindung einer irrationalen Produktionsweise, die die Menschen verblendet und in Armut und Elend gefangen hält. Doch wollte er potentielle weltgewandte und mündige Individuen befreien und nicht irgendwelche stickigen Kollektive, die er als „naturwüchsige Gemeinheiten“ schmähte. Gegen so etwas dürfe sich seinetwegen der kapitalistische Weltmarkt durchsetzen: „Dieser sachliche Zusammenhang ist einem auf Bluturenge und Herrschafts- und Knechtschaftsverhältnisse gegründeten lokalen Zusammenhang vorzuziehen.“ Das Problem: Antikapitalistische Bewegungen haben nie verstehen wollen, was Marx mit dem „sachlichen Zusammenhang“, d.h. dem Kapital meint. Auch sie sind verblendet und glauben, das Kapital seien „die da oben“ –„Börsianer, G8, Spekulanten, Kapitalisten, die Bonzen und so“. Doch es kommt noch schlimmer. Die antikapitalistischen Bewegungen weltweit haben zumeist nicht nur keine Ahnung, was das Kapital ist, sondern verteidigen unter dem Banner des Antiimperialismus auch noch das, was Marx verflucht hat: „naturwüchsige Gemeinheiten“. Zumeist findet diese Verteidigung gegen Israel und die USA statt, aber das ist ein Thema für eine eigene Veranstaltung...
Antifa Infoportal Magdeburg

a-i-p.tk

die-perfekte-
welle(at)gmx.de

15.06.2007 - 17.06.2007
Seminar


18:00 Uhr

Berlin
Näheres bei Anmeldung
.
Seminar zur Kritik des Kapitalismus
Der Reichtum, der die Armut schafft

Alte und immer noch aktuelle Fragen: Warum gibt es neben dem Reichtum in den kapitalistischen Gesellschaften soviel Armut? Warum sorgt der technische Fortschritt nicht für mehr Muße, sondern für Arbeitslose auf der einen
Seite und Überstunden für die Beschäftigten auf der anderen Seite? Und warum fällt der angeblich rettende Einsatz des Staates für die Bedürftigen in dieser Gesellschaft immer so dürftig aus?
jungelinke

junge-linke.de

info(at)junge-linke.de
15.06.2007
Radio


18:00 Uhr

Leipzig
Radio blau, UKW 99.2 o. Internetlivestream
linksdrehendes radio

Themen sind diesmal u.a.
- Antifademo "Grünau bleibt bunt" am 16.6. - Interview mit den Organisatoren
- G8-(Proteste)-Nachbereitung
linxxnet.de/radio

16.06.2007
Benefiz


Leipzig
Zoro
Bornaische Str. 54, Connewitz
LADYFEST
No boys no girls no government !

Endlich wieder Ladyfest in Leipzig!

Mit a million different loves gibt es an diesem Samstag eine Soliparty für und mit Ladyfest.
Ladyfestcrew Leipzig (feministisch queere Partycrew)
ZORO
amdl

myblog.de/ladyfest

16.06.2007
regionale Demonstration


13:00 Uhr

Leipzig
Endstelle Lausen (Grünau)
Antifa-Demo

Auf Grund der sich häufenden, gewalttätigen Vorfällen in Grünau und nicht aufhörenden Drohungen gegen das links-alternative Jugendzentrum Bunte-Platte am Kulkwitzer See, haben vor allem Grünauer Antifaschistinnen und Antifaschisten, aber auch linke aus ganz Leipzig erkannt, dass schon eine neue ´rechte Freiheit´ in Grünau die Oberhand gewinnt, die aktives, radikales und entschlossenes antifaschistisches Handeln in äußerstem Maße veranlasst!

Bunte Platte e.V.

ajz-bunte-platte.de.tl


Aufruf
19.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Halle
Melanchthonianum
Universitätsplatz
Für Volk und Vaterland
Die Linkspartei/PDS als national verlässliche Partei neuen Typs

Vortrag von Thomas Ebermann (Hamburg)

Einer der schönsten Sätze des Kommunistischen Manifests lautet: „Die Arbeiter haben kein Vaterland.“ Die Linkspartei/PDS, die sich am Rande ihres Programms immer noch auf Marx beruft, hat sich nicht nur vom Proletariat verabschiedet – was angesichts der Dinge, die auf deutschen Baustellen, in Betriebskantinen und auf den Fluren der Arbeitsämter zu hören sind, nicht weiter zu bedauern ist. Sie hat darüber hinaus seit Jahren nichts Besseres zu tun, als dem Verdacht entgegenzutreten, sie sei ein Sammelbecken für „vaterlandslose Gesellen“. Als der Bismarck-Nachfolger Heinrich Graf Einsiedel 1994 für die PDS für den Bundestag kandidierte, ging die Partei mit Blut-und-Boden-Rhetorik auf Stimmenfang, die frühere Parteivorsitzende Gabi Zimmer erklärte regelmäßig ungefragt, dass sie Deutschland liebe und wurde dafür auch noch auf dem Parteitag bejubelt, und Oskar Lafontaine reaktivierte 2005 die nationalsozialistische Rhetorik und warnte bei einer Wahlkampfveranstaltung vor „Fremdarbeitern, die Familienvätern und Frauen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen“. Der Unterschied zwischen rechts und links, der einmal einer ums ganze war, wurde damit in der Linkspartei nivelliert; die Partei hat sich in eine „Partei neuen Typs“ verwandelt.
ag antifa im stura

antifa.uni-halle.de

19.06.2007
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Sitzenbleiben gegen Nazis am 21.7.
Bündnistreffen

ab jetzt immer dienstags 19 Uhr. Vorbereitung der "Sitzenbleiben"-Aktionen gegen den Worch-Aufmarsch am 21.7.
sitzenbleiben(at)web.de
20.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Nazisubkultur in Sachsen - Beispiele und Entwicklungen

Vortrag im Rahmen der Ausstellung "Rechts rockt Sachsen"
rechts-rockt-
sachsen.de


linxxnet.de

20.06.2007
Info-Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle
VL
Ludwigstr. 37
Oury Jalloh - der Prozess
Wie konnte Oury Jalloh am 07.01.05 im Polizeigewahrsam Dessau sterben? ProzessbeobachterInnen berichten

Mit: Mouctah Bah, Initative in Gedenken an Oury Jalloh und zwei Berliner ProzessbeobachterInnen

Am 07.01.05 kam es zu einem Brand in dem Gewahrsamstrakt der Polizeidirektion Dessau. Dabei starb Oury Jalloh, der sich in der Zelle fixiert in Gewahrsam befand.
Zwei Jahre später kommt es nach unzähligen Verzögerungen zur Prozesseröffnung. Oury Jallohs Mutter und sein Bruder werden durch vier AnwältInnen der Nebenklage vertreten. Ursprünglich sollte der Prozess nur 6 Verhandlungstage umfassen, inzwischen geht selbst das Landgericht Dessau davon aus, dass der Prozess bis mindestens Oktober geht.
Am 21.06. findet der letzte Prozesstag eines ganzen Prozessblocks mit 8 Verhandlungstagen im Juni statt. Mouctah Bah und 2 Berliner ProzessbeobachterInnen geben einen Überblick über den skandalösen Prozess nach dem Tod von Oury Jalloh.
Infoladen Halle

20.06.2007
Radio


21:00 Uhr

leipzig
radio blau
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

dora-eine antifaschistische widerstandskämpferin
geschnittener ton des gleichnamigen film interviews. dora war in den 30ern in der kommunistischen jugend in leipzig aktiv. sie versteckte während des krieges desserteure und widerstandskämpfer. ein ergreifendes und persöhnliches zeitdokument.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

radioblau.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

22.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung, Projekttag(e)


Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
AMPLIFY!
gender. text und pop.

18:00 Diskussion:
EQUALIZE!
Frauen und Männer im Hip Hop

u.a. mit Big Zis und Hannes Loh (Publizist)
Hip Hop erscheint heute mehr den je als ambivalente Jugendkultur. Zumindest an dem Punkt, an dem es um Geschlechterrepräsentation, Homophobie und Mackertum geht. Das ist nicht neu und seit den Diskussionen um eine kritische Popkultur immer wieder Thema. Neu ist allerdings, dass sich die Verschlechterung des beschrieben »Zustands des Patienten« in immer kürzen Abständen vollzieht.
Wir diskutieren konkrete Alltagsproblem und Umgangsformen, vielleicht sogar Widerstandpraxen. Wie wehren sich Hip HopperInnen gegen Mackertum von Bühne und Publikum? In welcher Art und Weise hilft »zurückschießen«? Wo wurden bisher erfolgreich Grenzen gesetzt?

ab 20:00 Uhr
Konzert: pop/electronica/hip hop/mash up
Bernadette La Hengst
(Trikont/Berlin)
Rhythm King and her Friends (Kitty-Yo/Berlin/Paris)
Big Zis (Nation Music/Zürich)
DJ: Eve Massacre (DJ/Electronic punk unit/Nürnberg)

14:00 - 18:00 Workshop:
DJing - Vinyl mit Resom
offen für alle, begrenzt auf 10 TeilnehmerInnen
verbindliche Anmeldung ab sofort per Email an info@conne-island.de
Conne Island

conne-island.de

22.06.2007 - 24.06.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Großes Kino, ganz großes Kino!
Dein eigener Kurzfilm in Höchstgeschwindigkeit

Wochenendseminar 22. - 24. 06. 2007

Es gibt momentan genug Gründe das Kino zu meiden und die Flimmerkiste zu entsorgen. Der perfekte Zeitpunkt also, dem Ganzen eigene Filmchen entgegenzusetzen! An einem Wochenende wollen wir uns den grundlegenden Themen bei der Produktion eines Kurzfilms widmen. Die Form ist offen und hängt davon ab, worauf Ihr Lust habt. Inhaltlich wird es um die Auseinandersetzung mit Sexismus und Rassismus gehen. Ergebnis dieses Wochenendes werden Clips sein, die so gut sind, dass sie zwar nie im Fernsehen, dafür aber spätestens auf unserem Anti-Sexismus-Spektakel im Herbst laufen werden.
NaturfreundeJugend Berlin

naturfreundejugend-
berlin.de/seminare


info(at)naturfreundejugend-berlin.de
030-32532770
23.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung, Projekttag(e)


Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
AMPLIFY!
gender. text und pop.

19:00 Podium:
REVERB!
Club-Realität in der Diskussion

Moderation: Falk Springer (Giro e.V.)
Podium: Distillery, Ilses Erika, Conne Island u.a.
Tradierte Geschlechterrollen theoretisch zu hinterfragen ist einfach. Frauenverachtende und homophobe Videoclips zu kritisieren eigentlich nicht schwer. Doch wie sieht der Umgang im Club aus, gibt es Kriterien, um Frauen mehr Raum auf der Bühne zu bieten, existiert ein bestimmtes Handling im Club, um Geschlechterverhältnisse mitzudenken? Die Podiumsdiskussion mit verschiedenen ProtagonistInnen der Leipziger Szene soll Handlungsoptionen und strukturelle Modelle und Voraussetzungen mit dem Ziel thematiseren, den Status Quo in Sachen Gender und Pop auch ein praktisches Antlitz zu geben.

ab 22:00 Uhr
Club: techno/house/minimal
Ada
- LIVE (Areal, Köln)
Acid Maria (female pressure, salon miezi/Berlin)
resom (homoelektrik/Leipzig)
rentek (propellas/Leipzig)

14:00 - 18:00 Workshop:
DJing - Vinyl mit Resom
nur für Frauen

14:00 - 18:00 Workshop:
DJing - CD mit CFMm
offen für alle

14:00-15:30 Visual-Workshop mit Kernel Panic (VJ)
offen für alle

verbindliche Anmeldung für die Workshops ab sofort per Email an info@conne-island.de
Conne Island

conne-island.de

23.06.2007
bundesweite Demonstration


14:00 Uhr

Dessau
Die Verfolgung eines Wortes und ein Aufruf zur Aktion
Demonstration zum Gedenken an Oury Jalloh und Dominique Koumadio
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

thecaravan.org

26.06.2007
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
linXXnet
Bornaische Str. 3d
Sitzenbleiben gegen Nazis am 21.7.
Bündnistreffen

ab jetzt immer dienstags 19 Uhr. Vorbereitung der "Sitzenbleiben"-Aktionen gegen den Worch-Aufmarsch am 21.7.
sitzenbleiben(at)web.de
27.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei (Ratstonne)
Universitätsstraße
„Unterschichten“ vs. „Klassen“?
Zur Aktualität eines kritischen Klassenbegriffs

Referent: Prof. Dr. Alex Demirovic, Frankfurt/Main

Prekäre und Prekariat, Arme, Unterschicht,Menge oder Multitude sind Versuche, soziale Gruppen zu kennzeichnen, die von massiven Umverteilungen und Verschlechterungen ihrer Lebenslage betroffen sind, die aber auch in der einen oder anderen Weise als neue Akteure vorgestellt werden. Gleichzeitig wird von Vertretern einiger Parteien die Ansicht vertreten, Armut gebe es in Deutschland nicht, Unterschicht sei ein überholter soziologischer Begriff - ohnehin müsse eine wettbewerbsfähige Gesellschaft mit sozialer Ungleichheit leben, die Herstellung gleicher Lebensverhältnisse - wie im Grundgesetz vorgesehen - eine Illusion.

Angesichts dieser Gemengelage erscheint es richtig, die
Schwächen und Stärken des vernachlässigten und tabuisierten Begriffs der sozialen Klassen nicht nur in Erinnerung zu rufen, das Unabgegoltene zu diskutieren,
sondern auch auf seine analytische und politische Nützlichkeit herauszuarbeiten.
Engagierte Wissenschaft e.V.

engagiertewissenschaft.de

27.06.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Magdeburg
EineWeltHaus Magdeburg
Schellingstr. 3-4
Zur Kritik des Antisemitismus und des Antiamerikanismus. Solidarität mit Israel.

"So wahr es ist, dass man den Antisemitismus nur aus unserer Gesellschaft heraus verstehen kann, so wahr scheint es mir zu werden, dass heute die Gesellschaft selbst nur durch den Antisemitismus richtig verstanden werden kann." (Horkheimer)

Die Relevanz und Wahrheit dieses Satzes hat die Mehrheit der Linken bis heute nicht verstanden. Im Vortrag sollen Gründe dafür diskutiert werden. Ebenso wird gezeigt, dass aus dem Kampf gegen Antisemitismus notwendig eine Solidarisierung mit Israel, dem Staat der Shoah-Überlebenden, folgt. Des Weiteren wird der Zusammenhang zwischen dem antisemitischen Ressentiment und der Feindschaft gegen die Vereinigten Staaten von Amerika dargelegt. Indem Linke sich über alles freuen, was Amerika schadet, im schlimmsten Fall gar über das Massaker am 11. September2001 in New York City, stellen sie sich in eine jahrhundertlange europäische Tradition des Hasses gegen die „Neue Welt“. Diese Tradition gilt es vehement zu kritisieren, denn das Gerede vom „Weltfeind Nummer Eins“ und das Lamentieren über den „amerikanischen Kulturimperialismus“ unterscheidet sich nicht von dem Antiamerikanismus deutscher Nazis.
Antifa Infoportal Magdeburg

a-i-p.tk

die-perfekte-
welle(at)gmx.de

28.06.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Städtisches Kaufhaus, Hörsaal 212
Philosophieren im Anschluß von Marx - Aber wie?
Neoliberalismen und Marxismen. Vortragsreihe

Vortrag von Prof. Dr. Haug

Die Philosophie Marx' und ihre Grundlagen (Hegel, Feuerbach, etc.) werden in diesem Vortrag erläutert. Es wird genau auf den historischen Materialismus und sein teleologisches Weltbild eingegangen. Des Weitern wird philosophische Weiterentwicklung des Marxismus zur kritischen Theorie und aktuellere marxistische Strömungen behandelt. Alles läuft auf die Frage hinaus: Was sagt uns Marx' Philosophie heute noch?
Powision
Linke Hochschulgruppe

uni-leipzig.
de/~powision


29.06.2007 - 01.07.2007
Seminar


18:00 Uhr

Berlin
Näheres bei Anmeldung
.
Seminar zu Kulturkampf und Integration
Disintegration

"Deutschland ist ein Einwanderungsland" und lädt zu Integrationsgipfeln und Islamkonferenzen ein. Gleichzeitig wird vor Parallelgesellschaften"
gewarnt und "Multikulti" für "gescheitert" erklärt. Wir wollen mit Euch die verschiedenen Standpunkte in der Politik, den Medien, NGOs und beim
"kleinen Menschen von der Straße" diskutieren.
jungelinke

junge-linke.de

info(at)junge-linke.de
29.06.2007
Benefiz


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Benefizdisco
Conne Island

conne-island.de

info(at)conne-island.de
01.07.2007
Radio


17:00 Uhr

Leipzig
Radio Blau
UKW 99,2 MHz, 94,4 MHz & 89,2 MHz
Radio Island #37
Diesmal 2 Stunden: 17-19 Uhr!

Die 37. Sendung von Radio Island erwartet Euch mit allem, was Ihr schon immer über Leipzig und die Welt wissen wolltet:

Happy Birthday!!!
Der AFBL wird 10.

Insel ade!?
Wie Nazis versuchen, in Leipzig den öffentlichen Raum einzunehmen

- amplify -
Dokumentation des festivals of female popculture

Alle prekär oder was?
Radio Island auf der Suche nach einer geheimnissvollen Spezies

Und was Ihr bestimmt schon immer über UNS wissen wolltet: Wir spielen unsere Lieblingslieder.

Es darf also gehört werden.

Radio Island

public-ip.org

03.07.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Halle
Melanchthonianum
Universitätsplatz
Links trifft rechts
Zur Entstehung der faschistischen Ideologie

Vortrag von Uli Krug, Redaktion Bahamas

Okkupieren Nazis linke Inhalte? Werden sie dadurch wirklich verfremdet und entstellt? Aber selbst wenn ja, warum gelingt das überhaupt? Was prädestiniert denn eigentlich vorgeblich genuin „fortschrittliche“ Themenfelder wie den „Befreiungskampf der Völker“, die „soziale Verantwortung des Staates“ oder die „Globalisierung der Heuschrecken-Multis“ zum Gebrauch durch Nazis?
Es ist einfach so, dass Linke und Faschisten schon seit jeher nicht nur dieselben ideologischen Felder beackern, sondern dass der organisierte Faschismus der Arbeiterbewegung selbst entsprang. Als soziale Bewegung konstituierte er sich in Italien inmitten der Sozialistischen Partei, genauer auf ihrem radikalen aktivistisch-etatistischen Flügel (also frühen Globalisierungsgegnern, wenn man so will): Mussolini beispielsweise war Chef der Parteizeitung „Avanti“. In den deutschen Nationalsozialismus wiederum gehen die staatssozialistischen und antiimperialistischen Vorstellungen der sogenannten „Konservativen Revolution“ mit ein, die ebenso in der KPD Widerhall fanden. Der Widerwillen der antisemitischen Esoteriker an der Spitze der NSDAP galt so nicht dem Sozialismus oder gar dem Antikapitalismus – den teilten sie von ganzem Herzen –, sondern dem Marxismus, der ihnen als liberal und zersetzend galt. Darin wiederum waren sie sich nur allzu einig mit der sozialdemokratischen Ideologie, die ihren autoritären Staatskultus schon im späten Kaiserreich nur aushistorischen Gründen noch ab und an mit dem Namen Marx garniert hatte.
ag antifa im stura

antifa.uni-halle.de

04.07.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
GWZ der Universität Leipzig, Hörsaal 5.015
Marx und Keynes: Zur Aktualität von politischer Ökonomie und Marx'scher Philosophie
Neoliberalismen und Marxismen. Vortragsreihe

Vortrag von Prof. Dr. Elsenhans

Heute wird Marx meist nur als Philosoph der Teleologie und Dialektik rezipiert, seine für den Marxismus grundlegende ökonomische Theorie wird weitgehend ausgeblendet. In diesem Vortrag wird die ökonomische Theorie Marx' erläutert; auch indem die Verbindungen und Differenzen zur klassischen ökon. Theorie und zur marx'schen Philosophie aufgezeigt werden. Es wird weiterhin analysiert, wie durch Marx' Theorie die heutige Diskussion der Volkswirtschaftslehre bereichert werden könnte.
Powision
Linke Hochschulgruppe

uni-leipzig.
de/~powision


04.07.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Horns Erben
Arndtstraße 33, 04275 Leipzig
Salon Surveillance #1
Alltag Überwachung

Roman Mischel und Fiete Stegers (freie Journalisten, Dortmund und Hamburg)

Für ihren Film „Alltag Überwachung“ (2006) haben die beiden Journalisten einen Querschnitt durch aktuelle Tendenzen zur Überwachungsgesellschaft gezogen: Videoüberwachung, RFID, Vorratsdatenspeicherung. Dabei stellen sie vor allem die Fragen: Warum ist bisher großer Widerstand wie seinerzeit gegen die Volkszählung ausgeblieben? Was bedeutet das Recht auf informationelle Selbstbestimmung heute? Dafür sind sie von Hamburg, über Bielefeld, Brüssel, Leipzig und Berlin gereist, um Innenminister, Datenschutzbeauftragte, Politiker im europäischen Parlament, Polizisten und AktivistInnen gegen Überwachung zu interviewen. Im Salon stellen sie Filmausschnitte vor und wollen einen Anstoß zur weiteren Diskussion geben.
Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung)
und Bildungswerk weiterdenken e.V.

leipzigerkamera.
twoday.net/topics/
01+-+Salon+Surveillance/


04.07.2007
Radio


21:00 Uhr

leipzig
www.radioblau.de
connewitz 99,2/ stahmeln 94,4/ reudnitz 89,2 MHz
t9
niedlicher punk & altertümliche radikalität

kurzer sommer der anarchie
zum spanischen bürgerkrieg `36 und den anarchistischen bestrebungen in catalonien.
t9 (niedlicher punk & altertümliche radikalität)

t9-ruebenfunk.npage.de

ruebenfunk(
at)gmx.net

05.07.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Moritzbastei, Ratstonne
Linksruck in Lateinamerika:
Venezuelas Aufstand im Hinterhof der USA

In Lateinamerika, also gerade in der "ureigenen Hemisphäre" Washingtons, lehnt sich in einem wichtigen Öl-Land, das ausgerechnet vorrangig die USA beliefert, eine Regierung mit breiter Unterstützung des Volkes gegen die Vorherrschaft von US-Kapital und US-Politik auf. Von Washington bekämpft, von den hiesigen Medien verurteilt, wird Venezuelas Präsident mit seiner Politik von Globalisierungsgegnern und anderen Linken als neuer Hoffnungsträger für deren Beteuerung gefeiert, dass "eine andere Welt möglich" ist. Fragt sich: Was macht Chávez in Venezuela, dass er bei den einen so verhasst, bei den anderen so beliebt ist?

Vortrag und Diskussion mit
Dr. Theo Wentzke (Redaktion GegenStandpunkt)
AG Politische Diskussion

agpolitischediskussion.
de/Termine.
htm#20070705-Chavez


agpolitischediskussion(
at)yahoo.de

06.07.2007 - 08.07.2007
Seminar


16:00 Uhr

Berlin
Du hast den Farbfilm vergessen...
Schwarz-Weiß-Fotographie und Filmentwicklung für Einsteiger_innen

Wochenendseminar 06. - 08. 07. 2007

Der Umgang mit analogen Spiegelreflexkameras und das Entwickeln von Schwarz/Weiß Fotos sind so einfach und genial, dass sie bei der vollen Dröhnung Digitalfotographie einfach nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Wir wollen uns ein Wochenende lang mit Optik und Kontrasten beschäftigen, Berlin fotografierend unsicher machen und erste eigene Negative und Abzüge im Fotolabor entwickeln. Ein Thema wird es nicht geben, doch nebenbei wollen wir auch darüber nachdenken, welche rassistischen oder sexistischen Abbildungstechniken es in der Fotographie gibt und wir können versuchen neue Perspektiven zu finden.
Naturfreundejugend Berlin

naturfreundejugend-berlin.de

info(at)naturfreundejugend-berlin.de
030-32532770
07.07.2007
Veranstaltung


22:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
10 Jahre Antifaschistischer Frauenblock Leipzig
antifa - postantifa - antideutsch + immer feministisch --- Geburtstagsparty

AFBL DJ Team
Vinyl:Resistent
special guest: Luka Skywalker + DJ Wuchtbrumme (electro/pop/minimal)
rentek (Propellas)
AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig)

left-action.de/afb

10.07.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Halle
Melanchthonianum
Universitätsplatz
Islamische Apokalyptiker und ihre linken Bewunderer
Der antisemitische Antiimperialismus von Teheran bis Caracas

Vortrag von Stephan Grigat, Café Critique (Wien, Tel Aviv)

Max Horkheimer wusste bereits 1960: „Die Souveränitat eines Landes ist etwas anderes als die Freiheit derer, die in ihm leben.“ Diese lapidare Feststellung richtet sich gegen jede Form des Antiimperialismus, die keine Unterscheidung trifft zwischen nationaler und sozialer Befreiung. Hinsichtlich der antiimperialistischen und antikolonialistischen Bewegungen der fünfziger, sechziger und siebziger Jahre ist diese Differenzierung allerdings notwendig. Nicht, dass es am Vietcong und den Sandinisten, an Che Guevara und Salvador Allende nichts zu kritisieren gäbe. Aber man kann Ho Chi Min und Pol Pot, Fidel Castro und Idi Amin nicht in einen Topf schmeißen. Jede Form des Antiimperialismus ist allein durch den positiven Bezug auf Staat und Nation wesenhaft antiemanzipatorisch. Dennoch lohnt es sich in Erinnerung zu rufen, dass dieser Antiimperialismus das eine mal zur partiellen Emanzipation der Frauen, zu Alphabetisierung, sozialer Absicherung und humanistischer Gesinnunggeführt hat, während er ein anderes mal in Völkermord, Intellektuellenverfolgung, Rassismus und Antisemitismus seine Erfüllung fand. Im 20. Jahrhundert existierte noch eine wahrnehmbare Differenz zwischen dem traditionalistischen Antiimperialismus Leninscher Prägung mit seinem positiven Bezug auf die Russische Revolution und dem djihadistischen Antiimperialismusder Islamisten, mit dem die Sowjetunion im Afghanistan der 80er Jahre in einen blutigen Konflikt geraten ist. Bei all seiner staatssozialistischen Borniertheit beinhaltete der traditionelle Antiimperialismus immer auch ein Element der Befreiung, dass in den trikontinentalen Entwicklungsdiktaturen, die sich an der Sowjetunion orientierten, Ansätze jener emanzipativen Entwicklungenhervorgebracht hat, gegen die sich der djihadistische Antiimperialismus wendet.
Mit dem Wegfall des zweiten Weltmarktes der RGW-Staaten ist es allerdings vorbei mit diesen überschießenden Elementen, und die nationale Befreiung offenbart überall dort, wo sie in Erscheinung tritt, ihr barbarisches Wesen. Die Unterscheidung zwischen einem leninistischen und einem djihadistischen Antiimperialismus ist heute nahezu obsolet. Das zeigt sich unter anderem in den weltweiten Solidaritätserklärungen linker Gruppierungen und Bewegungen mit den islamistischen und panarabistisch-faschistischen Massenmördern im postbaathistischen Irak. Besonders deutlich wird es in der Fraternisierung des castristischen Kubas oder der venezuelanischen Regierung unter Hugo Chavez mit dem islamistischen Klerikalfaschismus im Iran.
Woher kommt es, dass die Führer des lateinamerikanischen Völkerfrühlings, von Chavez übe rCastro bis zum wieder an die Macht gelangten Daniel Ortega, in Ahmadinejad ihren „Bruder“ erblicken? Zeigt sich irgendjemand in der Linken in Venezuela, Kuba, Nicaragua oder Bolivien entsetzt über den offenen Antisemitismus der iranischen Verbündeten? Oder ist es gerade das antisemitische Ressentiment, das die Antiimperialisten jeglicher Couleur heute zu quasi natürlichen Verbündeten macht?
ag antifa im stura

antifa.uni-halle.de

11.07.2007 - 31.07.2007
Ausstellung


Leipzig
Schulmuseum
Goerdelerring 20
"Das hat's bei uns nicht gegeben!"
Antisemitismus in der DDR

Unterstützt von einem wissenschaftlichen Beirat und der Historikerin Bettina Leder, forschten 76 Jugendliche in acht ostdeutschen Städten drei Jahre zum Thema Antisemitismus in der DDR. Sie recherchierten in Stadtarchiven und Archiven der Stasi-Unterlagenbehörden, suchten in Zeitungen der DDR und führten zahlreiche Interviews mit Zeitzeugen und NS-Opfern. Entstanden ist eine Ausstellung über einen bisher wenig beleuchteten Bereich der DDR-Gesellschaft.

Die Themen der Ausstellung im Überblick

* Einleitung: Was ist Antisemitismus ?
* Antizionismus in Politik und Medien
* Jüdische Friedhöfe in der DDR - Orte der ewigen Ruhe?
* Gedenken und Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus
* Rechtsextremismus und Antisemitismus in den 1980er Jahren
* Instrumentalisierung der jüdischen Gemeinden in den 80er Jahren

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag 10.00 - 19.00 Uhr
Samstag - Sonntag 14.00 - 19.00 Uhr
Amadeu Antonio Stiftung
Projektgruppe "antisemitismus.ddr"

engagiertewissenschaft.
de/content/
view/69/85


amadeu-antonio-
stiftung.de


schulmuseum-
leipzig.de


antisemitismus.ddr(
at)gmx.net

11.07.2007
Info-Veranstaltung


17:00 Uhr

Leipzig
Schulmuseum
Goerdelerring 20
Antisemitismus in der DDR
Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung

Gäste: Anetta Kahane(Geschäftsführerin Amadeu Antonio Stiftung)
Prof. Dr. Sigrid Meuschel (Institut für Politikwissenschaft, Uni Leipzig)
EnWi Leipzig

engagiertewissenschaft.
de/content/
view/69/85


12.07.2007
Mobilisierungs-
Veranstaltung, Info-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Jena
Cafe Wagner
Infoveranstaltung zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Leipzig am 21. Juli
jena.antifa.net

12.07.2007
Veranstaltung


20:00 Uhr

Leipzig
Infocafé Feinkost
Karl-Liebknecht-Str. 36
After eight
Erlebnisse -Erkenntnisse - Ausblicke

Die lange vorbereiteten Proteste gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm sind seit mehr als einem Monat vorbei. Nach einem kurzen medialen Hype, dem "schwarzen" Samstag, den kaum zur Kenntnis genommenen thematischen Aktionstagen Landwirtschaft und Migration, den erfolgreichen Blockaden der Zufahrtsstraßen zum eingezäunten Tagungsort sowie zahlreichen repressiven Ausbrüchen der Staatsmacht stellt sich für viele, die in und um Heilgendamm am Start waren die Frage: was bleibt?
Zuerst sind das sicher individuelle Erlebnisse und Erkenntnisse. Das Leipziger Bündnis gegen G8 öffnet am Donnerstag, 12 Juli ab 20 Uhr einen kleinen Raum zur gemeinsamen Reflektion der 2007er-Gipfelproteste. Es werden Filme gezeigt und es kann redet, diskutiert und geplant werden ...
Leipziger Bündnis gegen G8

13.07.2007 - 15.07.2007
Seminar


18:00 Uhr

Göttingen
Näheres bei Anmeldung
.
Seminar zu Journalismus und Presse
Bild Dir keine Meinung!

Ob "Sturmgeschütze der Demokratie" oder "manipulative Meinungsmache",
zum Pressewesen haben sich so einige Meinungen gebildet. Wir wollen mit euch verschiedene Zeitungen analysieren und die Frage klären, was die Gemeinsamkeiten in der ganzen bunten Medienvielfalt sind.
jungelinke

junge-linke.de

info(at)junge-linke.de
14.07.2007
regionale Demonstration, Gegen-
Aktivitäten


10:00 Uhr

Erfurt
Regierungsstraße
Gegenaktivitäten zum unerwünschten Naziauflauf

Aktionen gegen die Abschlußkundgebung der NPD-Mitgliederkampange
antifa-aktion.info

16.07.2007
Info-Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Schulmuseum
Goerdelerring 20
Die Israelfeindschaft der DDR
Antisemitismus aus der SED?

Gast: Dr. Thomas Haury (Historiker, Freiburg)
EnWi Leipzig

engagiertewissenschaft.
de/content/
view/69/85


17.07.2007
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Städtisches Kaufhaus, Raum 0206
Universitätsstr. 16
Inforveranstaltung zum Queerstellen und Sitzenbleiben

Das Bündnis stellt seine Pläne vor. Außerdem gibt es ein paar Rechthilfetipps und weitere nützliche Infos
Bündnis "Sitzenbleiben"

sitzenbleiben.net.tc/

18.07.2007
Mobilisierungs-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3
Inforveranstaltung zum Naziaufmarsch am 21.07.2007
Antifa Leipzig

left-action.
de/antifa/


20.07.2007
Kundgebung


15:00 Uhr

Leipzig
Nikolaikirche (Vorplatz)
Utopia - Straßenfest für eine linke Jugendkultur

Mit einem bunten und vielfältigen Programm wollen wir am Vorabend des Naziaufmarsches linke Politik und Kultur in die City tragen. Mit dabei sind diverse Bands, über dies hinaus gibt es Contents und Workshops. Wer sich am Fest beteiligen möchte bzw. eigene Ideen hat kann sich unter unserer Kontaktadresse melden...
Antinationale Gruppe Leipzig (AGL)

ag-leipzig(at)
no-log.org

20.07.2007
überregionale Demonstration


19:00 Uhr

Erfurt
Bahnhofsvorplatz
make some noise against fascism
100% Antifa - 100% Happyness
antifa-aktion.info

20.07.2007
Film


19:30 Uhr

Leipzig
Schulmuseum
Goerdelerring 20
"Lebende Ware"
Filmveranstaltung mit anschließender Diskussion

(DDR 1966, Regie: Wolfgang Luderer)

zum Thema: Einer der wenigen DEFA Filme, die das "jüdische Thema" problematiseren. Der Holocaust wird hier aber nicht nur als "Rassen-" sondern vorallem auch als Klassenfrage betrachtet
(Ralf Schenk:"Holocaust und Klassenfrage" im Filmblatt, Herbst 2005)
Projektgruppe "antisemitismus.ddr"

engagiertewissenschaft.
de/content/
view/69/85


antisemitismus.ddr(
at)gmx.net

21.07.2007
Gegen-Aktivitäten


Leipzig
Naziaufmarsch verhindern!

Für Samstag, den 21. Juli 2007, liegt der Stadt Leipzig eine neuerliche Anmeldung Christian Worchs für einen Aufmarsch vor. Die angemeldete Route soll ab 12 Uhr vom S-Bahnhof Stötteritz zum Völkerschlachtdenkmal führen.

Es handelt sich um den Nachholetermin für den 1. Mai, den Worch zugunsten der Aufmärsche in Erfurt und Dortmund dieses Jahr nicht in Leipzig durchzog. Gegenüber dem Ordnungsam gab Worch an, 300 Personen auf seiner Demo zu erwarten...
Antifa Leipzig

left-action.
de/antifa/


21.07.2007
regionale Demonstration


09:30 Uhr

Leipzig
ab Bayerischer Platz
Queerstellen ...
... und Sitzenbleiben gegen Nazis

Am 21. Juli planen der Neonazi Christian Worch und die Freien Kameradschaften einen erneuten Aufmarsch im Leipziger Osten. Die Route soll vom S-Bahnhof Stötteritz am Völkerschachtdenkmal vorbei zum S-Bahnhof Anger-Crottendorf verlaufen. Zeitgleich soll in der Innenstadt mit einer Abschlusskundgebung der Höhepunkt des diesjährigen Christopher Street Day für das Recht auf individuelle Lebensgestaltung und gegen Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransGender statt finden.

Es ist bezeichnend, wenn Gruppen, die diese Lebensgestaltung als "abnormal und widernatürlich" betiteln, am gleichen Tag in Leipzig demonstrieren können. Der Aufmarsch der Nazis findet vor dem Hintergrund einer Gesellschaft statt, in der Homophobie und Sexismus überall an der Tagesordnung und - nicht nur verbale - Übergriffe allgegenwärtig sind.

Voller Sorge um den "kleinen Mann" treibt die Nazis die Forderung nach "Arbeit in der Heimat für gerechten Lohn" auf die Straße. Dieses Motto der Nazidemo ist dabei beispielhaft für eine schwarz/weiß gezeichnete Weltsicht, die die eigene "Heimat" ins Lager der "Guten" holt und das "Böse" auf ein wie auch immer definiertes Außen, zum Beispiel die Globalisierung, projiziert. Diese vermeintliche Kapitalismuskritik trifft keinesfalls den Kern, sondern produziert erst recht Ungleicheit und "Abnormalität" sowie Unterdrückung und Ausbeutung.

Es gilt die eigene Verstrickung in den bestehenden komplexen Verhältnissen zu erkennen und gegen Volkstümelei, Nationalismus sowie Diskriminierung und Gewalt gegen alternative Lebensentwürfe zu protestieren.

Unser Ziel ist es, den Nazis keinen Fußbreit der Straße zu überlassen und Ihren Aufmarsch am 21. Juli zu verhindern. In den letzten Jahren gelang dies unter anderem durch breit getragene Sitzblockaden. Deshalb rufen wir zur Teilnahme an der antifaschistischen Demonstration und im Anschluss daran zur Blockade der Naziroute auf.

Also: Stellen wir uns queer!
Bündnis "Sitzenbleiben"

sitzenbleiben.net.tc/

23.07.2007
Info-Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Schulmuseum
Goerdelerring 20
Rechtsextremismus in der DDR

Gäste: Heike Radvan (Amadeu Antonio Stiftung)
Dr. Harry Waibel (Historiker, Berlin)
Projektgruppe "antisemitismus.ddr"

engagiertewissenschaft.
de/content/
view/69/85


antisemitismus.ddr(
at)gmx.net

25.07.2007
Info-Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
Schulmuseum
Goerdelerring 20
Tabu und Latenz
Antisemitismus im politischen System der BRD

Gäste: Andreas Müller (Redakteur der Zeitschrift Phase 2)
Prof. Dr. Ulrich Bröckling (Institut für Politikwissenschaft, Uni Leipzig)
Projektgruppe "antisemitismus.ddr"

engagiertewissenschaft.
de/content/
view/69/85


antisemitismus.ddr(
at)gmx.net

26.07.2007
Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
* ACHTUNG NEUER ORT" Schulmuseum
Goerdelerring 20
Antisemitismus in der DDR? Ja, aber ...
Persönliche Ansichten eines Historikers

Die Ausstellung "Das hat`s bei uns nicht gegeben!" Antisemitismus in der DDR der Amadeu-Antonio-Stiftung hat kontroverse Debatten ausgelöst.
Nutzen die einen die Platzierung des Themas, um die tief sitzende Aversion gegen die DDR zu entladen, verschließen sich andere mit dem Verweis auf das antifaschistische Selbstverständnis der DDR der Debatte.

Dr. Horst Helas, Mitarbeiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung, widmet sich in seinem Vortrag der komplexen Gemengelage von lebensweltlichem Erinnerungen & zeithistorischen Analysen, Ost- & Westperspektiven sowie dem komplizierten Dreiecksverhältnis von Antifaschismus, Antisemitismus und Antizionismus.

Moderation: Sebastian Voigt
linXXnet e.V. und Roter Baum e.V. Leipzig

linxxnet.de

26.07.2007
Info-Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung, Film


20:00 Uhr

Jena
Kassablanca
Auf dem Weg zum Überwachungsstaat?

Gezeigt wird der Film “Auf Nummer sicher?” von David Dietl. Im Anschluss
stellt ein Mitglied des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung dieselbenäher vor.
27.07.2007 - 28.07.2007
Seminar


19:00 Uhr

Halle
Seminar: Einführung in die materialistische Staatskritik

Vortrag und Tagesseminar mit
Joachim Bruhn (Initiative Sozialistisches Forum, Freiburg).
Veranstaltet von der ag antifa im stura der Uni Halle | antifa.uni-halle.de

Freitag, 27. Juli, 19:00 Uhr, Melanchtonianum
Vortrag und Diskussion:
Kapital und Souveränität. Karl Marx und der Begriff des Politischen.

Samstag, 28. Juli
Tagesseminar:
Einführung in die materialistische Staatskritik.

Die Ideologie sagt: Die Wirtschaft ist unser Schicksal. Sie sagt aber auch: Die Politik ist das Reich unserer Freiheit. Beides ist falsch, liefert sich aber gegenseitig den Wahrheitsbeweis und legitimiert sich so. Ideologie jedoch ist kein »Diskurs«, wie die Postmoderne zu wissen beliebt, sie ist das Spiegelspiel aus Markt und Despotie der Fabrik einerseits, »one woman, one vote« und staatlichem Gewaltmonopol andrerseits; Spaltungen, die ihre falsche Einheit so suchen wie die des Individuums in Bourgeois und Citoyen. Die Gedankenformen dieses Spiegelspiels sind zwar verkehrt, aber objektiv. Sie sind dinglich, sie sind gesellschaftlich gültig. Sie kreisen um den gesellschaftlich erzeugten Wahn des freien Willens. Denn die Ideologie der Politik zieht ihre Ratio aus dem Vertrag zwischen Freien und Gleichen als der zentralen Institution der Vergesellschaftung durch den Tausch. Wenn das, was in Deutschland als links auftrumpft, die Auffassung vertritt, es gelte, so Oskar Lafontaine, eine »Politik für alle« zu erkämpfen, d. h. das, was seit den Tagen der Agitation Ferdinand Lassalles für den »Volksstaat« oder auch Lenins Revolution für den »Staat des ganzen Volkes« als Demokratisierung sattsam bekannt ist, dann kommt die Ideologie der Politik an ihr Ende: die Einheit von Bürger und Staat — die Volksgemeinschaft — bekennt sich in der Idee, die Souveränität sei das Instrument der gesellschaftlichen Selbstbestimmung und das System des Befehlens und Gehorchens wäre, nur recht auf Gemeinwohl getrimmt, die Freiheit schon selbst. Die marxsche »Kritik der politischen Ökonomie« dagegen tritt auf als Kritik der politischen Ökonomie, die von Anfang an die Einheit von Ökonomie und Politik, von Basis und Überbau, von Kapital und Souveränität darstellt: in der Form der Kritik. Alle Kategorien dieser Kritik sind ökonomisch und politisch zugleich. Insofern sie aus der vermittelten Identität von Ausbeutung und Herrschaft entspringen, gilt die Souveränität als nur eine, wenn auch die gegenwärtige Form der Knechtschaft. Als Kritik, die dem kategorischen Imperativ folgt, die Spaltung der Gattung in die wesentliche und in die überflüssige Menschheit aufzuheben, zielt sie nicht auf die Aufhebung, sondern auf die Abschaffung des Staates.

Das Tagesseminar am Samstag wird mit einer begrenzten Teilnehmerzahl durchgeführt. Erforderlich ist daher eine vorherige Anmeldung unter agantifa@freenet.de. Desweiteren wird es einen Reader mit einem Texteumfang von ca. 80 Seiten geben, der vor dem Seminar gelesen werden sollte. Für diesen entsteht ein Materialkostenbeitrag von 4 Euro.

AG Antifa im Stura Halle

antifa.uni-halle.de

agantifa(at)
freenet.de

28.07.2007
regionale Demonstration


10:00 Uhr

Cottbus
Busbahnhof
Marienstraße
Keine Homezone für Nazis - Null Toleranz der NPD

Die NPD marschiert am 28.07. unter dem Motto „Sozial statt Global“, welches auch schon im Zuge des G8 Gipfels in Heiligendamm zur Artikulation einer nationalistischen Antiglobalisierungs- und S