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Inhalt

weitere Infos & organisierende Gruppe

24.05.2017 - 24.05.2017
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Hörsaal 8, Hörsaalgebäude (HSG), Uni Leipzig
Campus, Uni Leipzig, Universitätsstrasse 3
Marx Expedition 2017
Ingo Elbe: Politischer Existentialismus? Hannah Arendt und das Problem »des Politischen«

Hannah Arendts Überlegungen zur Politik sind eine wichtige Quelle der aktuellen Theorien »des« Politischen. Der antiinstitutionelle Charakter des Politikbegriffs, seine Abgrenzung von Staat und Verwaltung, die Begeisterung für Ausnahmezustand und Ernst gegen alltägliches Behagen, Normen und Durchschnittlichkeit sowie die völlige Ablehnung von ökonomischen und gesellschaftstheoretischen Fundierungsversuchen des Politischen sind Motive, die der gegenwärtige Diskurs mit dem Denken Arendts teilt.
Der Vortrag stellt Arendts Politikbegriff im Kontext ihrer Moderne-Diagnose dar und fragt, ob »Politik« bzw. »Politisches« wirklich, wie Arendt und die gegenwärtige Diskussion meinen, eine Alternative zu »totalitären« Gesellschaftsentwürfen darstellen oder ob ihre antiegalitären und politexistenzialistischen Quellen nicht vielmehr zur Verschärfung totalitärer Tendenzen beitragen.

Dr. Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. Letzte Publikationen zum Thema »Theorien des Politischen«: Paradigmen anonymer Herrschaft. Politische Philosophie von Hobbes bis Arendt. Würzburg 2015; (zusammen mit Sven Ellmers): „Das öffentliche Leben. Zu Hannah Arendts Theorie wirtschaftlichen Wachstums“. In: Zeitschrift für kritische Sozialtheorie und Philosophie, Nr. 2/2/2015. „Politische Macht, Faschismus und Ideologie. Ernesto Laclaus Auseinandersetzung mit Nicos Poulantzas“. In: A. Hetzel (Hg.): Radikale Demokratie. Zum Staatsverständnis von Chantal Mouffe und Ernesto Laclau. Baden-Baden 2017.
Marx Expedition

marx-expedition.de

24.05.2017
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46
Yes, we fuck

Antonio Centeno, Raúl de la Morena, Spanien 2015, Dok, 60 min, OmU

Dokumentarfilm über eine Aktivist*innengruppe, die für sexuelles, queeres Empowerment für Menschen mit und ohne geistige und körperliche Behinderungen eintritt.

Menschen mit Behinderungen sehen sich vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt. Der gesellschaftlich-genormte Blick attestiert ihnen häufig Defizite, labelt sie als "behindert" und spricht ihnen ein Recht auf eigene Sexualität ab. Queerfeministische Aktivist*innen mit und ohne Behinderungen wollen nicht akzeptieren, dass erwachsene Personen auf Körper ohne Begehren reduziert werden. Die Dokumentation folgt ihnen in ihren Bemühungen, die Stigmata rund um Ableism und Sexualität aufzubrechen und ein Zeichen für die Diversität von Körpern zu setzen.

FSK 18.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


29.05.2017
Veranstaltung


18:00 Uhr

Leipzig
Autodidaktische Initiative
Georg-Schwarz-Straße 19, 04177 Leipzig
erst Essen, dann Film

Wir öffnen unsere Küche für Alle, kochen länderspezifisch zum Film, der anschließend nach dem Essen läuft.
Autodidaktische Initiative

adi-leipzig.net/

info(at)adi-
leipzig.net

30.05.2017
Film


19:30 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46
Vom Töten leben
m. Gespräch

Wolfgang Landgraeber, BRD 2016, Dok, 90 min, dt. OF
In seinem Film geht der Regisseur Wolfgang Landgraeber der Frage nach, wie Menschen in einer Stadt leben, in der viele ihrer Bewohner seit Generationen Kriegswaffen herstellen.

“Die Leute wissen alle, dass sie jeden Tag eine Todsünde begehen. Es ist nicht recht, Waffen zu produzieren.“ Roland Biswurm, der neue Oberbürgermeisterkandidat von Oberndorf spricht das Dilemma deutlich aus. Was ist höher zu bewerten: Der Erhalt der Arbeitsplätze oder die Moral? Die Rüstungsbetriebe Rheinmetall und Heckler & Koch produzieren in der schwäbischen Kleinstadt seit Jahrzehnten Waffen und exportieren diese erfolgreich in die ganze Welt – immer wieder auch in Krisengebiete und gegen Waffenembargos. Millionen Menschen haben durch diese Waffen ihr Leben verloren. Alle 15 Minuten kommt nach Schätzungen von Friedensgruppen ein weiteres Opfer hinzu. Wie leben Menschen in einer Stadt, in der seit Generationen Kriegswaffen hergestellt werden? Heute sind die Rüstungsbetriebe die Grundpfeiler der lokalen Wirtschaft. Wie denken die Bürger dieser Stadt darüber, wie der örtliche Pfarrer, die Friedensaktivisten und die Gewerkschafter?

Der Regisseur Wolfgang Landgraeber drehte in Oberndorf vor dreißig Jahren – auf dem Höhepunkt der Friedensbewegung – den Dokumentarfilm „Fern vom Krieg“ – und versucht nun Antworten zu finden.

Im Anschluss Gespräch mit dem Regisseur Wolfgang Landgraeber.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


31.05.2017
Film


19:30 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46
Der NSU-Komplex, Rassismus und der Staat: Eine Gesellschaft der Vielen klagt an
Film und Gespräch zum NSU und dem Tribunal „NSU-Komplex auflösen“

Film:
6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU
Sobo Swobodnik, Deutschland 2016, Dok, 77 min, dt. OF

Über fünf Jahre sind mittlerweile vergangenen seit der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Von wirklicher Aufklärung der rassistischen Mordserie ist bisher wenig zu sehen. Die Anklage stützt sich weiter auf die These, dass der NSU nur aus 3 Personen bestanden hätte, anstatt ihn als Teil bundesweiter Neonazi-Strukturen zu begreifen. Die Rolle des Staates und insbesondere des Verfassungsschutzes ist bis heute ungeklärt und wirft – nicht zuletzt durch umfangreiche Aktenvernichtungen – weiterhin viele Fragen auf. Auch die rassistisch geprägten Ermittlungen gegen die Betroffenen des rechten Terrors bis zum Auffliegen des NSU sind kaum Teil der Debatte, ebenso wenig der gesamtgesellschaftliche Rassismus, der es überhaupt erst möglich gemacht hat, dass eine neonazistische Terrorgruppe jahrelang MigrantInnen ermorden konnte, ohne dass dies als rassistische Gewalt erkannt wurde – obwohl die Angehörigen der Opfer schon früh darauf aufmerksam machten.

In dem Film „6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage. Die Morde des NSU“ nähert sich der Regisseur Sobo Swobodnik essayistisch in lyrischem Schwarz-weiß dieser unvergleichlichen rechtsextremistischen Mordserie ausschließlich mit Bildern der zehn Tatorte in einer visuellen kardiographischen Vermessung. Die Orte als stumme Zeugen der Anklage, der Reflexion und Erinnerung. Diese Bilder werden ergänzt von einer Textcollage, bestehend aus Zeitungsmeldungen, Ermittlungsprotokollen, Prozessaussagen, den Statements von Hinterbliebenen und Fachleuten.


Im Rahmen der jungle.world - Filmreihe zeigt die Cinémathèque den Film „6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage. Die Morde des NSU“ mit einer Einführung und anschließendem Gespräch. Ein/e VertreterIn des NSU-Tribunals (angefragt) wird dabei über die Initiative und das Tribunal berichten. Moderiert wird die Veranstaltung von Thorsten Mense (Jungle World).

Weitere Spieltermine des Films (ohne Gespräch):
So 21.05. +Mo 22.05. / 22.00
Sa 27.05. / 21.30
So 28.05. / 21.00

Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


05.06.2017
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Eisenbahnstrasse 125
Eisenbahnstrasse 125
Gesprächsangebot
Jeden 1. Montag im Monat 19:00-20:30 Gesprächsangebot

Out of Action
ist eine Gruppe von Aktivist_innen, die über die psychischen Folgen von Repression und Gewalt im Kontext von linkem politischen Widerstand informiert. Wir bieten emotionale erste Hilfe für betroffene Einzelpersonen und Gruppen an und unterstützen einen solidarischen Umgang miteinander auch durch Informationsveranstaltungen.
Out of Action (Out of Action ist eine Gruppe von Aktivist_innen, die über die psychischen Folgen von Repression und Gewalt im Kontext von linkem politischen Widerstand informiert.)

outofaction.
blackblogs.org/


07.06.2017
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
UT Connewitz
Wolfgang-Heinze-Straße 12A, 04277 Leipzig
Kinder und Organisierung: if the kids are united..
…daß zu dem “trotz” dann auch das “gerade auch deswegen” gehört…

In der Linken gibt es eine rege Debatte um die Verteilung von Sorgearbeit, queere Lebensverhältnisse und es herrscht weit verbreitete Kritik an dem klassichen Kleinfamilienidyll. Wenig wird jedoch darüber gesprochen, wer wie die Versorgung der Kinder organisiert. Egal ob alleinerziehend, als Regenbogenfamilie oder auch klassisch mit Vater-Mutter-Kind-Model: Kids müssen betreut werden. Oft geht dies zu Lasten von politischer Organisierung: Leute bleiben dem Plenum fern, die Demo am Wochenende findet ohne Eltern statt und Aufgaben kann mensch sowieso kaum noch übernehmen. Somit stellt sich die Frage: Wie organisieren wir unsere politische Arbeit, wenn wir Kinder bekommen? Einfach keine Kinder in diese Welt setzen? Wie verändern sich die Bedingungen unseres Alltags mit der Verantwortung für einen anderen Menschen? Wir möchten über entstehende Schwierigkeiten sprechen und gemeinsam solidarische Praxen diskutieren, die es uns ermöglichen politisch aktiv zu bleiben.

Zur Reihe:

Der Beginn eines Lohnarbeitsverhältnisses oder der Sorgetätigkeit für Kinder scheint das natürliche Ende des eigenen Engagements in linken Zusammenhängen zu sein. Zeitmangel, Stress und fehlende Rücksicht auf diese Lebenssituationen machen es vielen politisch Engagierten sehr schwierig weiter aktiv zu sein. Resultat ist die Wahrnehmung der Linken als einer Jugendbewegung. Dies liegt auch daran, dass politische Organisierung häufig mit Vollzeitaktivismus gleichgesetzt wird, der aber unglaublich zeitaufwendig und so auch mit wenig Anderem vereinbar ist. Die Linke wird nicht nur als Jugendbewegung wahrgenommen, sie scheint auch eine solche zu sein, wenn sie thematisch und organisatorisch nicht auf Menschen eingeht, die Studium und Ausbildung abgeschlossen haben.

Entlang mehrerer Veranstaltungen zu Themen wie Lohnarbeit, Kindern und Familie und Arbeitsdruck in linken Zusammenhängen, wollen wir einen Ort schaffen, an dem wir linken Lebenswegen lauschen und herausfinden warum es manchen gelingt dabei zu bleiben, woran das liegt – und warum andere aus linken Zusammenhängen rausfallen. Wir wollen Erfahrungen austauschen und genau darüber reden was scheinbar selten Teil einer Plenumsdiskussion ist. Dabei ist uns gerade der Austausch von unterschiedlichen „Bewegungsgenerationen“ ein Anliegen. Denn wenn sich Menschen aus linken Zusammenhängen zurückziehen, dann gehen nicht nur die Erfahrungen mit sich verändernden Lebensrealitäten verloren, sondern auch viel Bewegungswissen. Dabei soll es natürlich nicht beim Erfahrungsaustausch bleiben. Darüber hinaus wollen wir überlegen, was wir in Leipzig brauchen, damit linke Zusammenhängen offen für sehr unterschiedliche Lebenssituationen sind.

Wir bieten während des Salons eine Kinderbetreuung an. Wenn ihr Kinder mitbringt, schreibt uns doch vorher eine Mail!

Im Herbst folgen 3 weitere Veranstaltungen der Reihe!

Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, oder mitmachen wollt, schreibt uns eine Mail an:
dabeigeblieben@riseup.net
Salon gegen den Ausstieg Leipzig

dabeibleiben.
noblogs.org/


dabeigeblieben(at)
riseup.net

20.06.2017
Info-Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Str. 3, 04277 Leipzig
Offenes Antifa Treffen

Nicht in einer politischen Gruppe organisiert? Neu in der Stadt? Kein Bock auf Nazis? Probleme mit den Rechten? Aus Überzeugung gegen Rassismus und Faschismus?

In ganz Deutschland werden Unterkünfte für Geflüchtete attackiert und in Brand gesetzt, besonders häufig in Sachsen. Rassist*innen und Nazis marschieren Woche für Woche in den unterschiedlichsten Orten auf. Am Rande dieser rechten Veranstaltungen werden Menschen von Nazis und Rassist*innen immer wieder bedroht und angegriffen. Jenseits von unkoordinierten Interventionsversuchen ist kaum nennenswerter Widerstand sichtbar. Bürgerlichen Protest gibt es kaum bis nie, gleichzeitig werden die verbliebenen Gegendemonstrant*innen mit staatlicher Repression überzogen.

Es ist wichtig, sich zu vernetzen und Strukturen aufzubauen, um den Widerstand zu organisieren – nicht nur gegen Rassismus und Faschismus, sondern auch gegen Nationalismus, Sexismus, Homophobie und die kapitalistische Gesamtscheiße.

Du willst endlich was dagegen tun, wusstest bisher aber nicht wo, wie und mit wem? Dann komm zum Offenen Antifa Treffen (OAT).

Dienstag, 20. Juni 2017, um 19 Uhr in der 1. Etage des Vorderhaus vom Conne Island.
Eine Initiative von Antifaschist*Innen aus Leipzig.

24.05.2017

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