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left action - linksradikale Gruppen in  Leipzig - regionale Termine
 

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Inhalt

weitere Infos & organisierende Gruppe

11.03.2010
Film


20:30 Uhr

Halle/S.
Infoladen VL
Ludwigstr. 37
Filmabend "Matriarchat"

Wir zeigen die Filme "Gesellschaft in Balance" & "Wo dem Gatten nur die Nacht gehört"
"Gesellschaft in Balance"

Regie: Gudrun Frank-Wißmann, Uschi Madeisky 2004, 84 min

Der Film dokumentiert den 1. Weltkongress für Matriarchatsforschung, der im im September 2003 in Luxemburg stattfand! Initiatorin war Dr. Heide Göttner-Abendroth. Sie gilt als Begründerin der modernen Matriarchatsforschung.

Beinahe alle VertreterInnen dieses Forschungszweiges, der sich mit sämtlichen Bereichen gesellschaftlichen Lebens befasst, waren hier aus der ganzen Welt zusammen gekommen. Es entstand ein facettenreiche Bild von "mutterrechtlichen" Gesellschaften, wie sie die Archäologie für die Vergangenheit belegt und rekonstruiert und die Ethnologie für unsere Gegenwart.

Während diese Kongresses wurde fundiert dargelegt, wie Leben und Politik in aktuell existierenden Matriarchaten zu verstehen sind und vor allen Dingen wie diese Gesellschaften sich selbst sehen und einordnen. Sie sind überall auf der Welt zu finden, etwa in Indonesien, in Südchina, im Nordosten Indiens, in Westafrika, in Südmexiko, in Vietnam. Selbstverständlich stellte der Kongressüberlegungen an: Was können wir von ihnen lernen?


Wo dem Gatten nur die Nacht gehört
Besuchsehe bei den Jaintia in Indien

Regie: Uschi Madeisky, Klaus Werner - 1999, 60 min

Die Jaintia leben in den Bergen Nordindiens. Über Jahrhunderte hinweg hat sich eine einmalige Gesellschaftsform erhalten, in der die Frauen den Männern einiges voraus haben. Nur die Frauen dürfen Land besitzen, und Vermögen wird ausschließlich an die Töchter vererbt. Männer und Frauen leben nicht zusammen, nur als 'nächtliche Gatten' sind fremde Männer für längere oder kürzere Zeit willkommen. Eine solche Beziehung durch eine Hochzeit öffentlich zu machen, ist für ältere Jaintia ein Zeichen schlimmen Sittenverfalls.

Die Dokumentation von Uschi Madeisky und Klaus Werner zeigt, wie um die Traditionen dieser matriarchalen Gesellschaft lebhaft gestritten wird. Das Familienoberhaupt Kwill Dkhar, Mitte 50, müsste als Jaintia-Frau eigentlich nicht mehr arbeiten. Den größten Teil ihres Erbes hat sie bereits an ihre jüngste Tochter Rani gegeben. Doch statt das Vermögen zu verwalten und sich an die Tradition zu halten, begehrt Rani auf: Ihr 'nächtlicher Gatte', der bei Tagesanbruch das Haus verlassen müsste, darf verbotenerweise bleiben. Und heiraten möchte sie ihn auch - in Weiß. Für Kwill Dkhar der größte denkbare Skandal ...
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ludwigstrasse37.de

12.03.2010
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Halle/S.
Infoladen VL
Ludwigstr.37
Vorstellung der Kampagne "Deutschland Lagerland - 2009: Das Jahr in dem wir alle Lager schließen" aus Bayern.

Initiatorinnen der Kampagne und Aktivistinnen der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migrantinnen München stellen das Netzwerk "Deutschland Lagerland" vor und berichten über bisherige Aktionen, Erfolge und den aktuellen Stand der Kampagne..

Ein Netzwerk aus 70 Flüchtlingen, Bayerischer Flüchtlingsrat, Bürgerinitiative Asyl Regensburg, Internationales Frauencafe, JOG (Jugend ohne Grenzen) Bayern, Karawane München und Karawane Nürnberg traten 2009 an, um Bayern dazu zu zwingen, die Lager zu schließen.
Die Unterbringung in so genannten Sammel- oder Gemeinschaftsunterkünften ist in Bayern für fast alle Flüchtlinge ein Zwang. Zusätzlich erhalten sie statt Bargeld größten Teils nur Essenspakete oder andere Sachleistungen.
In die Öffentlichkeit trat die Kampagne im Juni mit drei Aktionstagen in München. Das Motto der Aktion: "Lagerschlussverkauf! Selbstbestimmung statt Zwang! Für das Recht auf menschenwür- diges Leben!". Demonstriert wurde auch in Nürnberg (Juni) und Würzburg (September). Ebenfalls im September wurden zwei AktivistInnen von "Deutschland-Lagerland" als ExpertInnen im bayrischen Landtag gehört und von Pro Asyl ausgezeichnet. Im Oktober fanden ausserdem zweitägige Anti-Lager-Aktionstage in Schongau (süd-östlich von München) statt. Die Diskussion über Lager findet nach wie vor auf Landesebene statt. Die CSU wird dabei ihren schlechten "Image" gerecht. Ob sich die Kampagne gegen die CSU durchsetzen kann, ist noch nicht abzusehen.

Derweil boykottieren rund 20 Flüchtlinge in den beiden Flüchtlingslagern Hauzenberg und Brei- tenberg im Landkreis Passau, Niederbayern, die Essenspakete. Zuvor befanden sie sich vom 26. Januar bis 15. Februar im Hungerstreik. Seit dem 23.02.10 hat sich der Essenspaket-Boykott auf das Lager in Bogen (Straubingen, südlich von München) ausgeweitet.

In Berlin/Brandenburg fand angeregt durch das Beispiel der "Deutschland-Lagerland" Kampagne ein erstes Vorbereitungstreffen statt. Dort wird es vorraussichtlich eine Lager-Interventions-Tour geben.

...und was können wir in Sachsen-Anhalt tun. Dafür sorgen, dass das Lager Möhlau (wenigstens) geschlossen wird oder mehr?

Alle Interessierten sind herzlich zum Ideenaustausch, zur Vernetzung und zu weiteren Aktionsplanungen eingeladen.

Anwesend werden VertreterInnen von der Flüchtlingsinitiative Möhlau und no lager halle sein.
no lager halle

ludwigstrasse37.
de/nolager


13.03.2010
regionale Demonstration


10:30 Uhr

Dessau
Dessau/Stadt
Geschichtsrevisionismus verhindern, kreativ und entschlossen

Anlässlich der Bombardierung der Stadt Dessau am 07. März 1945 planen die sogenannten „Freien Nationalisten Dessau und Anhalt-Bitterfeld“ am 13. März 2010 (Treffpunkt: Hbf. 12.00 Uhr) einen „Trauermarsch“ unter dem Motto „Gegen das Vergessen – 65. Jahrestag der Bombardierung Dessaus – Zum Gedenken der Opfer!“.
Nach Magdeburg und Dresden soll Dessau-Roßlau als fester Termin im Kalender der Neonaziszene etabliert werden. Der Aufmarsch reiht sich in eine geschichtsrevisionistische extrem rechte Kampagne ein, in der die deutschen Verbrechen und die nationalsozialistischen Barbareien relativiert und deutsche Täter zu Opfern gemacht werden. Die notwendige Bombardierung Nazideutschlands wird von den Nazis mit dem industriellen Massenmord an JüdInnen, Roma, Sinti AntifaschistInnen, GewerkschafterInnen, Homosexuellen und Andersdenkenden gleichgesetzt. Jedoch war Dessau weder eine unschuldige Stadt, noch Opfer. Dessau war Gauhauptstadt, ab 1932 Sitz der ersten NSDAP-geführten Landesregierung, wichtigste Produktionsstätte für Zyklon B und bedeutender Rüstungsstandort.
nonazisdessau.
blogsport.de



Aufruf
15.03.2010
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Halle/S.
Infoladen VL
Ludwigstr. 37
Infoveranstaltung zum "Tag der politischen Gefangenen/18.03."
Vortrag zu den aktuellen § 129b-Verfahren in Düsseldorf und Stuttgart gegen türkische Linke sowie ein Bericht über Gefangenen-Unterstützungsarbeit.

mit Wolfgang Lettow, Redakteur des GefangenenInfo, und der Roten Hilfe OG Halle

In den letzten Jahren bekamen vor allem migrantische Linke die staatliche Repression immer härter zu spüren. Der Staat bedient sich dabei einer breiten Palette an Paragrafen: Vom §129b (Mitgliedschaft/Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung) über Verstöße gegen das Vereinsgesetz bis zu Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz (AWG) reicht das rechtliche Arsenal. Letztes bezieht sich auf finanzielle Kontakte zu Personen oder Organisationen, die auf der EU-Terrorliste geführt werden. Die Kriminalisierung zielt vorrangig auf bisher legale Unterstützungsarbeit mit linken Bewegungen in anderen Ländern. Besonders Gruppen aus der Türkei und Kurdistan sehen sich einem verstärkten behördlichen Verfolgungswillen ausgesetzt. Abseits einer größeren Öffentlichkeit fanden und finden mehrere Verfahren gegen türkische Linke statt, denen die Mitgliedschaft in der Revolutionären Volksbefreiungspartei/-front (DHKP-C) vorgeworfen wird. In Stuttgart-Stammheim kam es bereits zu Verurteilungen von 2 Jahren und 11 Monaten bis zu 5 Jahren Haft nach §129b.

In Stuttgart laufen weitere Verfahren, ebenso in Düsseldorf. Gegen weitere 3 Gefangene wird es voraussichtlich im März zu Prozessen kommen. Die Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft. Sie sind durchweg 23 Stunden allein in ihrer Zelle, Briefe "verschwinden" oder werden beschlagnahmt, es hagelt Besuchsverbote und in Düsseldorf wurden Prozess-beobachter_innen verprügelt und zu Geldstrafen verurteilt. Der §129b-Gefangene Faruk Ereren bezeichnet das umfassende Isolationsprogramm als "Weiße Folter mit dem Ziel, uns zu zermürben". All das hat Ähnlichkeit mit den drakonischen Maßnahmen, denen die Gefangenen aus der RAF vor allem in den siebziger und achtziger Jahren ausgesetzt waren.
Rote Hilfe OG Halle

ludwigstrasse37.de

17.04.2010
Veranstaltung


10:00 Uhr

Zwickau
Hauptmarkt
United Colours
Antifa Streetsoccer Cup

Mit Fußball die Botschaft von Toleranz, Integration und Courage nach außen tragen: An den Tagen der Demokratie soll es dieses Jahr auch ein Streetsoccer-Turnier gegen Rechts geben.

Unter dem Slogan „United Colours“ planen der Verein Marienthal United 08 und der Rote Baum e.V. am 17. April ein politisches Statement gegen die braune Gesinnung – und zwar mitten auf dem Hauptmarkt. Bereits 2008 gab es ein solches Turnier, damals noch unter dem Namen „Mini-EM für Vielfalt und Toleranz“ und recht abgelegen auf einem Sportplatz. Mitmachen kann beim diesjährigen Antifa-Streetsoccer-Cup jeder. Einzige Voraussetzung sind mindestens vier Spieler/innen und die Anmeldung bis spätestens 10. April.
Roter Baum Zwickau

unitedcolours.
blogsport.de/


zwickau(at)
roter-baum.de

01.05.2010
überregionale Demonstration


Erfurt
Aktionen gegen den Naziaufmarsch

Nachdem in Folge der Wahldebakel 2009 für die NPD Grabesstille bei den Nationalen Demokraten Thüringens einkehrte, meldet sich nun die "Partei" mit ihrem Anhängsel "Freier Widerstand" wieder zurück. Worum gehts? Maloche für alle natürlich und sie sollen gefälligst hier bleiben! Am "Tag der deutschen Arbeit" wird wieder in pseudolinker und antisemitischer Manier gegen Globalisierung und Banken gewettert.

Für diesen reaktionären Mist zählt nur eins: PLATZVERWEIS!
ag17.antifa.net/

11.03.2010

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