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left action - linksradikale Gruppen in  Leipzig - Termine aus Leipzig
 

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Inhalt

weitere Infos & organisierende Gruppe

22.02.2017
Film


20:00 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Yes, we fuck

Spanien 2015, OmU, Dok, 60 min, Regie: Antonio Centeno, Raúl de la Morena

Sprache: Spanisch mit deutschen Untertiteln
Language: Castilian; Spanish with german subtitles

+++Versión española abajo+++

Dokumentarfilm über eine Aktivist*innengruppe, die für sexuelles, queeres Empowerment für Menschen mit und ohne geistige und körperliche Behinderungen eintritt.

Menschen mit Behinderungen sehen sich vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt. Der gesellschaftlich-genormte Blick attestiert ihnen häufig Defizite, labelt sie als "behindert" und spricht ihnen ein Recht auf eigene Sexualität ab. Queerfeministische Aktivist*innen mit und ohne Behinderungen wollen nicht akzeptieren, dass erwachsene Personen auf Körper ohne Begehren reduziert werden. Die Dokumentation folgt ihnen in ihren Bemühungen, die Stigmata rund um Ableism und Sexualität aufzubrechen und ein Zeichen für die Diversität von Körpern zu setzen.

FSK 18.

“Yes, we fuck” es un documental que quiere abordar la sexualidad en personas con diversidad funcional, los llamados discapacitados. La sexualidad es el motor más potente de crecimiento personal, desarrollo de la propia personalidad y de las relaciones sociales. Como tal, debería ser central en los apoyos sociales para personas con diversidad funcional. Más allá del sexo, el documental quiere mostrar no sólo qué puede hacer la sexualidad por las personas con diversidad funcional, sino también qué puede aportar la realidad de la diversidad funcional a la sexualidad humana. La diversidad de la sexualidad, el sentido amplio de la belleza y la lucha por la independencia personal serán el objetivo de las historias que Yes, we fuck! nos mostrará.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


22.02.2017
Info-Veranstaltung, Prozeß


19:00 Uhr

Leipzig
Meuterei
Zollschuppenstraße 1
Freiheit für Balu und Thunfisch!


Am 09.07.2016 demonstrierten Tausende gegen Gentrifizierung,
Polizeiterror und in Solidarität mit dem Berliner Hausprojekt
„Rigaer94“.
Im Verlauf der Demo wurden mehr als 80 Personen verhaftet,
unter den Verhafteten waren auch Aaron und Balu, die am nächsten Tag in
die Untersuchungshaft der JVA Moabit überstellt und 2 bzw. 3 Monate
gefangen gehalten wurden. Aaron wurde mittlerweile zu einer
Bewährungsstrafe verurteilt. Gegen Balu wird aktuell immer noch
verhandelt. Wie der Prozess ausgehen wird, ist nach wie vor fraglich, da
insbesondere die Staatsanwaltschaft eine hohe Haftstrafe anstrebt. Am
21.11.2016 wurde „Thunfisch“ in Münster verhaftet und ein paar Tage
später in die JVA Lichtenberg-Berlin überstellt. Auch gegen sie wird
im Zusammenhang mit der Demo am 09.07.2016 ermittelt.

Am Mittwoch den 22.02 um 19:00Uhr in der Meuterei wird die Soligruppe
Aaron&Balu über den aktuellen Stand der Verfahren sowie die
Hintergründe informieren.
Kommt vorbei, zeigt euch solidarisch!

Eine Veranstaltung von der Soligruppe "Solidarität mit Aaron & Balu" in Kooperation mit der Roten Hilfe Leipzig
Rote Hilfe (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Leipzig)
Solidarität mit Aaron & Balu

antirepression.
noblogs.org/


http://aaronbalu.blackblogs.org/
22.02.2017
Mobilisierungs-
Veranstaltung, Diskussions-
Veranstaltung


19:30 Uhr

Leipzig
interim
Demmeringstraße 32, 04177 Leipzig
LASST UNS SOLIDARITÄT ORGANISIEREN!
Offenes Treffen zur solidarischen Begleitung der Repressionen vom 2.5.16

Am 2.Mai 2016 kurz nach 19 Uhr ließen sich einige hundert Menschen auf dem Martin-Luther-Ring nieder, um im Rahmen des friedlichen zivilen Ungehorsams ihren Protest gegen LEGIDA kundzutun.

Während der LEGIDA-Aufmarsch umgeleitet wurde, endete der Abend für 163 Personen in Polizeigewahrsam und mit der Einleitung von Strafverfahren wegen des vermeintlichen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Diese Verfahren wurden schließlich zu einem Großteil eingestellt.
Stattdessen werden die Teilnehmer*innen der friedlichen Sitzblockade nun mit empfindlichen Bußgeldern überzogen. In der Gesamtsumme fordert die Stadt Leipzig über 50.000€. Es ist deutlich, dass dies auch als Signal der Einschüchterung an die Zivilgesellschaft zu verstehen ist.

Doch davon wollen wir uns nicht erschüttern lassen! Lasst uns gemeinsam planen wie wir die tapferen 163 Antifaschist*innen auch praktisch unterstützen können. Lasst uns überlegen wie wir Solidarität organisieren können.

Darum kommt am 22.Februar zum gemeinsamen Treffen und bringt eure Ideen und euer Engagement mit.

//disclaimer:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Leipzig Nimmt Platz

platznehmen.
de/2017/
02/13/offenes-
solidaritaets-treffen-zu-
den-repressionen-
von-le0205/


01.03.2017
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Galerie KUB
Kantstr. 18, 04275
Täter sind doch die anderen: Sexismus & Rassismus

Vortrag und Diskussion mit Anna Schiff

Sowohl bei den gesellschaftlichen Debatten über die Ereignisse der Silvesternacht in Köln als auch bei den Debatten um ein »Burka-Verbot« lässt sich ein Rassismus ausmachen, der sich einer feministischen Sprechweise bedient und von einer bestimmten Spielart des Feminismus unterstützt wird, in dem rassistisch argumentiert wird. Mit den Debatten um so genannte “Antänzer“ in Clubs und Diskotheken oder der Debatte um das Statement des Conne Island zu sich häufenden Konflikten bei Parties ist das Thema auch in Leipzig angekommen.

Es gilt es genau hinzusehen und zu prüfen, welche gesamtgesellschaftlichen Erzählungen und Erklärungsangebote in diesen Debatten dominieren, zu fragen, warum sie so gut funktionieren und ihnen anderes Wissen entgegenzustellen.

Anna Schiff hat für die Rosa-Luxemburg-Stiftung die Broschüre »Ist doch ein Kompliment. Behauptungen und Fakten zu Sexismus« verfasst, in der sie sich auch mit dem gesellschaftlichen Umgang der Ereignisse der Silvesternacht in Köln auseinandersetzt.

In ihrem Vortrag wird sie deutlich machen, dass Feminismus eben nicht gleich Feminismus ist und aufzeigen, dass „die Rechte der Frauen“, immer dann von bestimmten Kreisen verteidigt werden, wenn es gilt, das Eigene gegen das Fremde abzugrenzen.
LinXXnet

de-de.facebook.
com/linXXnet/


01.03.2017
Film


19:30 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Shoah und Pin-Ups
Der NO!-Artist Boris Lurie (+ Vortrag)

Mit einem einführenden Vortrag unter dem Titel "NO!pictures. Visualisierungen des Holocaust in der bildenden Kunst" von Sebastian Paul, Diplom-Pädagoge und Künstler.
----------------------------------

USA/BRD 2006, OmU, Dok, 90 min, Regie: Reinhild Dettmer-Finke, Matthias Reichelt

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

Der 2008 verstorbene New-Yorker NO!-Artist Boris Lurie bringt in seiner Kunst zusammen, was nicht zusammen gehören darf: Die Vergasten und die Nackten, die Shoah und die Pin-ups. Seine Collagen konfrontieren die Betrachter*innen damit, wie fragwürdig die Shoah von der Gesellschaft rezipiert wird - und sie provozieren. Lurie verbindet den Ekel gegen eine Menschheit, die zu millionenfacher Vertreibung und Massenmord fähig war, mit der Abscheu vor einem selbstgefälligen Kunstbetrieb, der mehr am finanziellen Gewinn als an der künstlerischen Aussage interessiert ist. Seine Kunst und Literatur sind Ausdruck der am eigenen Leib erfahrenen Shoah: Kindheit in einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Riga. Jugend im Rigaer Getto und in drei KZs. Ab 1946 New Yorker, Weltbürger und Heimatloser.
Boris Luries NO! ist Programm: NO! zu den Erwartungen des Kunstmarktes. NO! zur bürgerlichen Wohlanständigkeit! NO! zur erwarteten Opfermentalität. Ein Film über die zeitlos aktuellen Fragen des Erinnerns und des künstlerischen Umgangs besonders mit der Shoah.

Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


02.03.2017
Film


19:30 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Do Not Resist - Police 3.0
+ Diskussion

Mit Einführung und Gespräch zur Situation bei der bundesdeutschen Polizei mit Matthias Monroy, Aktivist und Mitglied der Redaktion der Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei/CILIP.

USA 2016, OmU, Dok, 72 min, Regie: Craig Atkinson

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

+++English version below+++

Als der 18 jährige afroamerikanische Jugendliche Michael Brown im August 2014 in Ferguson, Missouri durch eine Polizeikugel ermordet wird, bricht eine Protestwelle los. Es kommt zu langanhaltenden Unruhen und Demonstrationen gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt. Ausgehend von diesem Ereignis trifft Filmemacher Craig Atkinson auf seiner investigativen Reise durch die USA auf intensive Debatten über die zunehmende Militarisierung der Polizei.
Er begleitet Spezialeinheiten hautnah bei ihrer Arbeit und zeigt auf, wie kriegsbewährte Taktiken und modernste Vorhersagetechnologien gegen die Bürger eingesetzt werden können. Im Fahrwasser einer populistischen Kriegsrethorik über die Notwendigkeit von Schutz und Überwachung verschiebt sich das Kampfgebiet in die USA. Die Polizei vor Ort wird so zur ersten Einheit an der 'Front': In Gemeinden ohne nennenswerte Kriminalität wird die Anschaffung von Panzerwagen beschlossen. Ideologen wie der Polizeitrainer Dave Grossman propagieren mit einfachster Gut-Böse Rhetorik die innerstaatliche Feindbekämpfung. Einheiten im Einsatz gegen ein paar Gramm Gras zerschmettern wahllos Fensterfronten. Police 3.0: Und die Grenzen zwischen Armeetruppen und der Polizei zerfließen.


Starting on the streets of Ferguson, Missouri, as the community grapples with the death of Michael Brown, DO NOT RESIST– the directorial debut of Detropia cinematographer Craig Atkinson – offers a stunning look at the current state of policing in America and a glimpse into the future. The Tribeca Film Festival winner for Best Documentary puts viewers in the center of the action – from a ride-along with a South Carolina SWAT team and inside a police training seminar that teaches the importance of “righteous violence” to the floor of a congressional hearing on the proliferation of military equipment in small-town police departments – before exploring where controversial new technologies, including predictive policing algorithms, could lead the field next.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


06.03.2017
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Eisenbahnstrasse 125
Gesprächsangebot

Jeden 1. Montag im Monat 19:00-20:30 Gesprächsangebot

Out of Action
ist eine Gruppe von Aktivist_innen, die über die psychischen Folgen von Repression und Gewalt im Kontext von linkem politischen Widerstand informiert. Wir bieten emotionale erste Hilfe für betroffene Einzelpersonen und Gruppen an und unterstützen einen solidarischen Umgang miteinander auch durch Informationsveranstaltungen.
Out of Action

https://outofaction.blackblogs.org/
09.03.2017
Film


19:30 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Concerning Violence
+Vortrag/Diskussion zu nationalen Befreiungsbewegungen

Schweden/Finnland/Dänemark/USA 2014, OmU, Dok, 89 min, Regie: Göran Olsson

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles


Der schwedische Dokumentarfilmer Göran Hugo Olsson verbindet Archivbilder des schwedischen Fernsehens von 1966 bis 1984 mit Textfragmenten aus Frantz Fanons berühmten anti-kolonialen Manifest 'Die Verdammten dieser Erde' und thematisiert so einige afrikanischen Befreiungsbewegungen die für eine radikale Entkolonialisierung der Länder des afrikanischen Kontinents kämpften. Aufnahmen von der Befreiungsbewegung in Angola, der Frelimo in Mozambique und dem Unabhängigkeitskampf in Guinea-Bissau werden dokumentarische Bilder von schwedischen Missionaren in Tansania und einem Streik in einer schwedischen Mine in Liberia gegenübergestellt. Die Musikerin Lauryn Hill erweckt die prägnanten Texte Fanons zum Leben, die das Bildmaterial strukturieren und kommentieren. Der Film beleuchtet kunstvoll Fanons Analysen über die Folgen der Kolonialisierung Afrikas und plädiert für den Aufbau einer gerechteren Welt.

Einführender Vortrag und anschließende Diskussion mit Thorsten Mense zu nationalen Befreiungsbewegungen.

Thorsten Mense ist Soziologe, freier Autor und Journalist, tätig u. a. für die Wochenzeitung Jungle World sowie das Monatsmagazin Konkret. Sein Buch 'Kritik des Nationalismus' ist 2015 in der theorie.org-Reihe des Schmetterling Verlags erschienen.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


20.03.2017
Film


19:30 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
No Land's Song
+ Gespräch (Internationale Wochen gegen Rassismus)

Im Anschluss Gespräch mit dem Regisseur Ayat Najafi.

BRD/Frankreich 2014, OmU, Dok, 95 min, Regie: Ayat Najafi

Seit der Islamischen Revolution von 1979, mit der Ajatollah Ruhollah Chomeini ein repressives, antiwestliches Regime etablierte, müssen Frauen im Iran eine Reihe massiv einschränkender Gesetze ertragen. Sie sind z. B. ihren Ehemännern zu Gehorsam verpflichtet und dürfen öffentlich vor Männern nicht als Solistinnen singen. Doch mit dem Gesangsverbot will die junge Komponistin Sara Najafi brechen – sie beschließt, ein kleines Konzert mit Sängerinnen zu organisieren. Dafür lädt sie auch drei französische Musikerinnen ein: Elise Caron, Jeanne Cherhal und Emel Mathlouthi. Damit ist die Hoffnung verbunden, eine kulturelle Brücke zu schlagen. Der Regisseur Ayat Najafi dokumentierte für seinen Film, wie sich Sara auf ihre Art dafür einsetzt, iranischen Frauen ein bisschen mehr Freiheit zu verschaffen.

Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


21.03.2017
Lesung


19:00 Uhr

Leipzig
Conne Island
Koburger Straße 3, 04277 Leipzig
Lesung: Im Feindbild vereint.
Zur Relevanz des Antisemitismus in der Querfront-Zeitschrift Compact.

Lesung mit den Autoren Kevin Culina und Jonas Fedders.

Die Monatszeitschrift Compact kann als das zentrale Diskursorgan gegenwärtiger Querfront-Bewegungen im deutschsprachigen Raum betrachtet werden. Seit ihrer Ersterscheinung erfreut sie sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Konstitutiv für die Inhalte des Magazins ist vor allem der Glaube an eine alles umfassende Weltverschwörung. Bei einer genaueren Analyse zeigt sich, dass in einer Vielzahl der Artikel antisemitische Denk- und Argumentationsmuster aufgerufen und reproduziert werden. Der Antisemitismus fungiert in gewisser Hinsicht als „kleinster gemeinsamer Nenner“ gegensätzlicher politischer Strategien.

Das Buch bietet neben einem Einblick in historische Verläufe der Querfront und einer Einführung in kritische Theorien des Antisemitismus eine detaillierte Textanalyse der Zeitschrift, bei der die dort verwendeten Formen und Ausdrucksweisen antisemitischer Ressentiments anhand einzelner Textstellen herausgearbeitet, entschlüsselt und eingeordnet werden. Darüber hinaus wird die Rolle der Compact in verschiedenen rechten Diskursen sowie in praktischen Organisierungs- und Vernetzungsbemühungen diskutiert.

Für mehr Informationen zum Buch siehe auch: https://www.edition-assemblage.de/im-feindbild-vereint/

Die Lesung findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2017 statt.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Conne Islands und der Antifa Klein-Paris (AKP).
Conne Island
Antifa Klein-Paris

conne-island.de

https://antifakleinparis.noblogs.org
21.03.2017
Film


19:30 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Chemsex
+ Gespräch

Im Anschluss Gespräch mit Daniel Graubaum (drug scouts Leipzig), Peter Thürer (AIDS-Hilfe Leipzig e.V.) und Florian (Rollenmodell der bundesweiten Kampagne Ich weiß was ich tu - IWWIT).

Großbritannien 2015, OmU, Dok, 83 min, Regie: William Fairman, Max Gogarty


Das urbane Leben in London und anderen Großstädten bietet viele Möglichkeiten, sich auszuleben. Über Webportale und Smartphone-Apps kann man sich schnell verabreden – immer häufiger geschieht dies (nicht nur unter Schwulen) mit dem Vorsatz, Sex unter luststeigerndem Drogeneinfluss zu erleben: Chemsex, auch PnP oder Party and Play genannt.
Dieses Sexualverhalten verspricht einfachen, teils länger andauernden Spaß, bringt aber auch verschiedene Risiken mit sich: Abhängigkeit, sexuell oder durch geteilte Nadeln übertragbare Krankheiten, Unfälle durch Überdosierung sowie mentale Probleme.


FSK 16
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


22.03.2017
Film


19:30 Uhr

Leipzig
Cinémathèque in der naTo
Karl-Liebknecht-Str. 46, 04275 Leipzig
Golden Dawn - A personal Affair
+ Einführung (Internationale Wochen gegen Rassismus)

Griechenland 2015, dt. Fassung mit dt. UT, 90 min, Regie: Angélique Kourounis

Ein Dokumentarfilm zur neonazistischen griechischen Partei Chrysi Avgi (Golden Dawn).

Von einer militanten Kleinstgruppierung zur drittstärksten Partei Griechenlands innerhalb von zwei Jahren: Mit dem Aufkommen der Krise etablierte sich die neonazistische Bewegungspartei Chrysi Avgi (Golden Dawn) auf den Straßen und in den Parlamenten. Sie kommt zunehmend im politischen Mainstream an. Doch wie konnte das passieren? Die FilmemacherInnen bieten einen Einblick in das strategische Vorgehen der Parteispitze und decken Denkmuster und Handlungsweisen lokaler AktivistInnen auf. Der Film kontrastiert das vermeintlich soziale Bild der Partei nach außen mit dem inneren Kitt einer faschistischen Ideologie, die sich in rassistischen Übergriffen und hierarchischen Strukturen äußert.

Gerade auch mit Blick auf die Entwicklung der NS-Strukturen in Deutschland ist diese Dokumentation spannend. So nimmt sich zum Beispiel die auch in Sachsen aktive Partei 'Der III. Weg' die griechischen Faschisten zum Vorbild. Die engen Kontakte und regen Besuche in Griechenland führten in den letzten Jahren zu einer Angleichung in Ideologie und Auftreten der Parteien.

Der Referent Zoran Schreiber von der antifaschistischen Gruppe 'the future is unwritten Leipzig' wird vor dem Film eine Einführung zu der aktuellen Politik der Partei 'Der III Weg' geben und ihre Verbindungen zur griechischen Chrysi Avgi beleuchten.
Cinémathèque Leipzig e.V.

cinematheque-
leipzig.de/


17.02.2017

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