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left action - linksradikale Gruppen in  Leipzig - Archiv
 

22.05.2002

Gegen die antiamerikanischen Aufmärsche in deutschen Städten!

Gegen Deutschland! Für den Kommunismus!

Die guten deutschen Menschen, die es anläßlich des Besuches des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zu zehntausenden gegen die USA auf die Straße treibt, können einmal mehr stolz sein auf ihr Land. Seit mitte Mai dieses Jahres hat Deutschland als erstes Land der EU einen grundgesetzlich verbrieften Tierschutz in seiner Verfassung. Und damit ist es an Menschlichkeit und Humanität dem Rest der Welt weit voraus. Zwar hat es in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen westlichen Staaten bisher noch nicht mit der Verabschiedung eines Antidiskriminierungsgesetzes zum Schutze der Menschen geklappt, aber was solls: Hut ab vor dieser tierischen Leistung - das sollen die Amis mit ihrem Kuhjungen und Umweltsünder Bush erst einmal nachmachen.





Von Bitburg 1985 ...



Als im Mai 1985 der damalige US-Präsident Ronald Reagan anläßlich seines BRD-Besuches von der Regierung Kohl dazu genötigt wurde, an den SS-Gräbern von Bitburg die 1982 von der CDU/CSU-Regierung beschlossene „geistig-moralische Wende“ der Versöhnung als Vergangenheitsbewältigung mit zu legitimieren, war die Grenze zwischen Tätern und Opfern notgedrungen auch für die amerikanische Sichtweise ins Wanken geraten. Der große Sieg der Deut-schen 1985 bestand in der Gleichsetzung von Opfern und Tätern: den Opfern der Deutschen wurde genauso gedacht wie den Tätern selbst. Diese Zäsur im deutsch-amerikanischen Verhältnis, der Verschiebung der Sieger-Besiegten-Konstellation besiegelte das Ende der US-amerikanischen Reeducation – das jahrzehntelange Unterfangen der Erziehung der Deutschen zu Menschen.

Die damals in Bitburg dagegen protestierten, waren nur wenige. Und unter diesen wenigen waren nur sehr wenige Lin-ke mit deutschem Paß. Die Mehrzahl der Demonstranten, die gegen die Ehrung von SS-Schergen demonstrierten, waren deutsche, israelische, französische und amerikanische Juden.

Dieses Ereignis war eines von so vielen, bei dem eine deutsche Linke kläglich versagte, deren jugendlicher Anspruch angeblich darin bestand, die deutsche Tätergeneration grundlegend von unten her aufmischen zu wollen. Anstatt jedoch gegen die Entsorgung deutscher Verbrechen, demonstrierte man zur Freude von NS-Mami und NS-Papi in schlechter neu-linker Tradition in jenen Mai-Tagen, an denen sich die Zerschlagung der deutschen NS-Volksgemeinschaft durch die alliierten Truppen zum vierzigsten Male jährte, einmal mehr gegen den „US-Imperialismus“, über den man sich ohnehin seit dem Vietnam-Krieg einig war: er galt in Deutschland konsensual als etwas Schlimmeres als die eigenen Verbrechen.

`Gib Amis keine Chance!´ So legitimierten sich die Demonstrationen auf Deutschlands Straßen gegen die Springer-Presse und für Mao Tse Tung bzw. Ho-Chi-Minh: Die USA als „internationale Völkermordzentrale“ waren das Objekt, dessentwegen man weder über die Leichen im deutschen Keller noch über den Strick im Land des Henkers reden musste. Angesichts der Ereignisse von Bitburg und dem offensichtlichen Versagen der Linken in Deutschland schrieb der amerikanische Soziologe und radika-le Gesellschaftskritiker Moishe Postone Mitte der 80er Jahre an ebenjene deutsche Linke einen offenen Brief: „Ich meine natürlich nicht, daß sich die deutsche Linke nur um die deutsche Vergangenheit kümmern sollte. Aber wenn Hunderttausende bereit sind, gegen den amerikanischen Imperialismus zu demonstrieren, und nur ein paar Hundert gegen die Rehabilitation der Nazi-Vergangenheit, denke ich schon, daß der erste Anlaß instrumentalisiert worden ist. Auf dieser Ebene (und nicht auf der Ebene der Rechtmäßigkeit der Sache selbst) reproduziert die Linke diese in Deutschland weit verbreitete Denkart, die immer wieder versucht, den Nazismus zu entschuldigen. (...) Der Punkt ist, daß Ihr Deutsche seid, und daß - wenn Ihr nicht die Verantwortung übernehmt, Euch der Vergangenheit zu stellen - auch Ihr mitschuldig seid an der Übertragung und Reproduktion des Systems von Lügen und kollektiver Verdrängung, das seit 1945 charakteristisch war - weil die Deutschen es versäumten, sich selbst zu befreien. (...) Es gibt aber in der Tat nur zwei Möglichkeiten: Eine endgültige Versöhnung mit dieser Vergangenheit oder aber der konstante, das heißt in fortwährender Auseinandersetzung zu vollziehende Bruch mit ihr.“

... nach Berlin 2002



Diese Worte stammen, wie gesagt, von 1985. Am 8. Mai 2002 nun fand eine Veranstaltung in Berlin statt, die es vom deutschen Zeitgeist-Kaliber her - also ohne inzwischen nicht mehr nötige Quoten-Nichtdeutsche wie 1985 noch Ronald Reagan einer war - gut und gerne mit der SS-Ehrung von Bitburg aufnehmen konnte. Es fand eine inszenierte gesamt-deutsche Selbstfindung statt, die noch 1985 undenkbar gewesen wäre: Es trafen sich der sozialdemokratische Bundes-kanzler Gerhard Schröder und ein geistiger Brandstifter, der schriftstellernde Paulskirchenredner Martin Walser, um mal eben frei von der Leber weg locker-flockig über deutschen Patriotismus zu schwadronieren. Ein Ossi der Wochenzeitung Die Zeit, Christoph Dieckmann, der vor einigen Monaten erst in seinem Blatt über die Schuld der Juden am Antisemitismus anläßlich des Jahrestages der Reichspogromnacht vom 9.November 1938 öffentlich nachdachte, durfte moderieren.

Es stand ohnehin nicht zu erwarten, daß Schröder an besagtem 8.Mai in Berlin zwei Antisemiten mit seiner Klappe zu schlagen gedachte. Vielmehr war der 8.Mai, der Jahrestag der deutschen Niederlage von 1945, für Schröder Anlaß genug, mit beiden den Schulterschuß zu suchen. Das allerdings war nicht den Skandal im deutschen Blätterwald wert. Und so gerieten stattdessen andere ins Visier: Es waren wenige dutzend, einige jüdische und einige wenige linke Or-gansiationen und Einzelpersonen, die im Vorfeld gegen diesen symbolischen Schulterschluß Schröders mit dem Salon-antisemitismus aufbegehrten und dagegen protestierten. Es waren, kurz gesagt, die üblichen Verdächtigen: jüdische und antideutsche Nestbeschmutzer, die sowieso immer was zu meckern haben, weil sie entweder undeutsch - also jüdisch - oder aber dem deutschen Selbsthass verfallen - also antideutsch - sind.



Die Versöhnung der Deutschen mit sich selbst



Diese jüdischen und antideutschen Störenfriede, die nur als lästige Gralshüter des Tabus wahrgenommen werden, gelten der deutschen Öffentlichkeit gemeinhin als Spielverderber und Miesepeter: nur weil ein Deutscher sagen will, was er denkt, wollen sie ihm einen Maulkorb verpassen. Die Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 8.Mai 2002 brachte dieses gängige deutsche Kollektiv-Schema der Historisierung so zum Ausdruck: „... Auf Gesinnungshygiene (...), auf die Verfügungsgewalt darüber, wer in Fragen der Nation mitreden darf und was dabei gesagt werden darf, läuft die Attacke gegen diese Veranstaltung hinaus.“ Am 8.Mai 2002, dem Tag der großen symbolischen deutschen Versöhnung von Politik (Schröder), Geist (Walser) und Ossitum (Dieckmann) waren es knappe 150 Spielverderber, die in Berlin im Sinne der SZ Ge-sinnungshygiene am Veranstaltungsort betrieben, in dem sie gegen diese ungeheuerliche Inszenierung schlechten deut-schen Geschmacks protestierten.

Nur wenige Tage später, als der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika der deutschen Hauptstadt Berlin mit einem Arbeitsbesuch seine Aufwartung macht, sind die Straßen voll von Anti-Bush-Demonstranten. Zehntausende sind es. Wo nur waren sie am 8.Mai 2002, als deutsche Repräsentanten ein weiteres unglaubliches Kapitel der Selbstversöhnung der Deutschen mit ihrer verbrecherischen Vergangenheit besiegelten?



Der Hass auf die USA und das deutsche soziale Gewissen



Spätestens seit dem antisemitischen Massaker vom 11. September ist klar: es hat sich, was die deutsche Linke und ihre Verdrängungsleistung betrifft, nichts, aber auch gar nichts geändert, seit Moishe Postone seinen offenen Brief formulierte. Es ist dieselbe Grund-Konstellation: der Hass auf die USA ist das ideologische Öl dafür, daß die eigene kollektive deutsche Opfermythologie wie geschmiert funktioniert. Die kollektive Projektionsleistung, quasi den Amerikanern das eigene Versagen vorzuwerfen - sei es als Linke, als Deutsche oder beides zusammen, sei es in punkto Massenkultur, Wirtschaft, Politik oder militärischer Stärke, ist das identitätsstiftende Band zwischen den deutschen Generationen. So gönnt man den USA insgeheim weder den Sieg über die Deutschen noch ist man geneigt, ihnen den Marshall-Plan von 1948 nachzusehen. Wenn ein Deutscher auch sonst nichts weiß, sei er nun links, rechts, bunt oder braun, so weiß er doch, daß die Amis nicht alle Tassen im Schrank haben können und ein durchgeknalltes Völkchen von Egozentrikern und Selbstdarstellern sind. Man haßt die Amerikaner für den Egoismus, daß sie zuerst an sich selbst denken und mei-nen, damit sei an alle gedacht. Dagegen hat sich der Deutsche im Verzicht - in der Askese - zu bewähren. Er hat sich dem Staat als Knecht zu unterwerfen. Sozial - diese Kategorie ist unter Deutschen von ganz links außen bis ganz rechts die des Staatsgehorsams, der Staatsdienerei. Und wer in Deutschland den Staat nicht als Lösung denkt, denkt nicht volksgemeinschaftlich. Und wer nicht Volksgemeinschaft denkt, denkt an sich. Und wer an sich denkt, denkt amerikanisch. Und wer amerikanisch denkt, gilt per se als unsozial. Und wer als unsozial gilt, kann kein guter Deutscher sein. Diese nationale Binnenlogik hat schon Karl Marx als deutsche Ideologie benannt und zutiefst verachtet. Denn er wußte um ihre Gefährlichkeit und wie sehr sie zum weltweiten deutschen Exportschlager taugt: Man gaukelt sich von links vor, daß diese Welt „keine Ware“ sei, ohne die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Man haut sich gegenseitig die Taschen mit der ideologischen Lüge voll, daß eine andere Welt „möglich“ sei, ohne auch nur einen Gedanken an den grundlegend selbstzweckhaften Charakter kapitalistischer Vergesellschaftung zu verschwenden. Stattdessen soll der Staat alles das richten - und sei es in Form multilateralen Völkerrechts- oder internationaler Menschenrechtsinstitutionen -, was man - objektiv betrachtet - gar nicht richten kann: Denn Kapitalismus ist keine Veranstaltung des guten oder schlechten Geschmacks, keine Böswilligkeit einer herrschenden Clique oder eines durchgeknallten Texas Cowboys, sondern ein gesellschaftlicher Zustand, der die Menschen nur als Mittel versteht, nicht aber als Endzweck der Produktion. Die Menschen sind nichts als variable Waren und damit so warenförmig wie jeder x-beliebig produzierte Gegenstand. Und es geht nur um eines: darum, aus Geld mehr Geld zu machen - diesem Zwang kann sich niemand, ob nun Nazi, George W. Bush, Osama bin Laden, Noam Chomsky, Jassir Arafat, Fidel Castro, Lieschen Meier oder gar der Papst, grundlegend entziehen.

Es geht also im Kapitalismus gerade nicht darum, Menschen der Ausbeutung wegen auszubeuten, verhungern zu lassen, zu morden oder sonst was. Herrschaft im Kapitalismus ist nicht persönlich, sondern ein abstraktes und anonymes Prinzip. Das allerdings kann man nur verstehen, wenn man um die drei Bände des „Kapitals“ von Karl Marx keinen Bogen macht. Wer unter Kapitalismus die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen als konkrete Herrschaft von Men-schen über Menschen behauptet, hat von objektiven Gesellschaftsprinzipien im Kapitalismus ungefähr so viel Ahnung wie das Schwein vom Uhrwerk. Denn das, was Marx als Kapital bezeichnet, ist nicht der angehäufte Reichtum in Geld- und Warenform einiger weniger Bonzen und Politiker - also der Herrschenden -, sondern Ausdruck eines herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisses, dem alle Menschen auf dieser Welt unterworfen sind. Eine Kritik der Gesellschaft, die sich das zur Grundlage macht, läßt sich allerdings weder mit obskuren Begriffen wie Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit oder Recht und Unrecht fassen. Wer sich auf den Quatsch der Möglichkeit gerechter Verteilung einläßt, ist verlassen - und zwar von seinem kritischen Verhältnis zum Kapitalismus.



Der Islamismus - Faschismus neuen Typs



Heute, im Mai 2002, wie damals, zwischen 1944 und 1945 brüllen die Deutschen, daß sie keine amerikanischen Militäreinsätze wollen. Heutzutage gerade auch deshalb, weil man den USA nicht gönnt, daß sie aus der Niederlage in Viet-nam gelernt haben. Seit 1989 gibt es nur noch einen zuverlässigen Garanten einer Weltordnung, der die Menschheit nicht im völkischen Hauen und ethnisch reinem Stechen eines Alle gegen Alle versinken läßt und überhaupt westliche Standards mittels militärischer Stärke effizient verteidigen kann. Dieser Garant ist, ob man das nun wahr haben will oder nicht, einzig und allein die USA. Nur diejenigen, die ganz fest ihre westlichen Augen vor dieser Realität verschliessen, können dies nicht begreifen. Eigentlich müsste man sich nur vorstellen, was wäre, wenn islamistische Fundamentalisten über die gleichen militärischen Mittel verfügten, wie die USA. Die Welt ist kein multikultureller menschlicher Streichelzoo zur Freude europäischer Pazifisten, Antiimperialisten, Friedensfreunde, Globalisierungsgegner oder Antirassisten. Sie ist die Welt, in der eine islamistische Massenbewegung den westlich-demokratischen Standards den Kampf angesagt hat. Diese Massenbewegung gegen „Verjudung“, „Unzucht“, „Gottlosigkeit“, „Unzucht“, „Verfall“, und „Dekadenz“, die gerade von denen, die dieser Tage gegen Bush demonstrieren, ignoriert, verharmlost, kleingeredet, bagatellisiert wird, wächst von Tag zu Tag. Die Ursachen für dieses Erstarken liegen jedoch gerade nicht darin, daß die USA zu Zeiten der sogenannen Blockkonfrontation - genauso wie ihr Gegenpart die Sowjetunion übrigens auch - nach dem Motto, daß der Feind meines Feindes mein Freund sei, verschiedentliche obskure Gruppierungen hofiert und unterstützt haben, sondern in der tatsächlichen Krisenhaftigkeit einer kapitalistischen Weltgesellschaft, die den Islamismus als barbarische antisemitische Ideologie aus sich heraus erzeugt. Der Islamismus ist ein Faschismus neuen Typs, den es zu bekämpfen gilt. In diesem Sinne ist das Vorgehen der USA gegen Afghanistan, der Sturz der Taliban und der Kampf gegen den islamistisch-antisemitischen Terror zu begrüßen. Das heißt zugleich, dass diejenigen, die partout nicht vom islamistischen Faschismus reden wollen, in Zukunft vom Weltzustand schweigen sollten. Doch gegen derlei emanzipa-torische Gedankengänge haben sich all jene, die dieser Tage gegen den Besuch des US-Präsidenten George W.Bush unter einem Motto wie „Wir wollen ihre Kriege nicht, Mr. President! Wir wollen überhaupt keinen Krieg!“ demonstrieren, mittels antiamerikanischer Ideologie immun gemacht. Anti-Amerikaner outen sich dieser Tage verstärkt durch zweierlei. Zum einen können sie nicht laut und oft genug betonen, daß ihre Kritik der US-Politik nichts mit Antiamerikanismus zu tun habe und zum anderen werden dieselben Personen allenthalben beteuern, daß Kritik an Israel nicht mit Antisemitismus zu verwechseln sei. Dagegen läßt sich nur eines festhalten: wenn Theodor W. Adorno den Antisemitismus als Gerücht über die Juden bezeichnete, dann drückt sich der Antiamerikanismus im Gerücht über die USA aus. Als Kommunisten fühlen wir uns der notwendigen Selbstverteidigung Israels und dem Vorgehen der USA gegen die Feinde westlicher Aufklärung verbunden. Denn unser Kampf und unsere Kritik richtet sich gegen Antisemitismus, Staat und Kapital.



Kontakt: ang-leipzig@gmx.de



1 Beispielhaft fiel der RAF zur Reeducation nur folgendes ein: „Kolonisierung ist der Begriff für das, was die US-Besatzungsmacht nach 1945 in Westdeutschland gegen die Arbeiter durchgezogen hat ... Die Besatzungsmacht trat der deut-schen Bevölkerung in der Reeducation-Kampagne nicht anders gegenüber als kolonialistische Eroberer der autochthonen Bevölkerung eines besetzten Landes in der Dritten Welt.“ (zitiert nach konkret 05/2002, S.37)

Antinationale Gruppe Leipzig

 

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