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left action - linksradikale Gruppen in  Leipzig - Archiv
 

8.Juni 2002: Neues Spiel. Neues Glück. Neuer Spass!

Diesmal ZWEI Naziaufmärsche in Leipzig verhindern!

breaking news hier

Nach all den Fehlschlägen der letzten Jahre wollen sowohl NPD als auch Freie Kameradschaften gleichzeitig in Leipzig marschieren. Das Thema, das sie eint: Die Eröffnung der Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" in der Leipziger Alten Messe. Der letzte Aufmarsch der NPD in Leipzig war am verlustreichen 1.Mai '98, die Kameradschaften um Christian Worch und Steffen Hupka versuchten das letzte Mal am 6.April erfolglos, zum Völkerschlachtdenkmal zu kommen.

Ihr Plan für den 8.Juni:

Die NPD will an der Alten Messe aufmarschieren, dort wird die Wehrmachtsausstellung gezeigt. Das Gelände ist weitläufig, so daß durchaus die Nazis an einem Tor stehen können und mensch am anderen Ende des Geländes, dort, wo die Austellung stattfindet, nichts davon mitbekommt. Beginn der NPD ist 12 Uhr am Nordtor. Die Freien Kameradschaften haben wie gehabt am Hauptbahnhof angemeldet und wollen (wie die letzten Male auch) immer noch zum Völkerschlachtdenkmal marschieren. Was immer mensch vom Vorgehen der Polizei, etwa am 6.4., hält: es ist eher unwahrscheinlich, daß die Nasen dieses ihr Ziel erreichen. Eher ist wahrscheinlich, daß sie wieder nicht vom Bahnhof wegkommen. Beginn auch hier 12 Uhr.

Der Plan der Stadt:

Ein Verbot der beiden Veranstaltungen ist nicht zu erwarten. Wir gehen davon aus, daß die Stadtverwaltung wieder strenge bis strengste Auflagen verhängen wird. Diese werden wohl vor allem die Worch-Veranstaltung betreffen, da die NPD immerhin noch über gewisses Parteienprivileg verfügt. Genauere und aktuellere Infos dazu gibt es nächste Woche.

Der Plan der Zivilgesellschaft:

Courage e.V., Gewerkschaften und Jugendbündnis rufen zu einer Demo ab 12 Uhr auf. Start ist die Karl-Liebknecht-Straße in der Südvorstadt, Endpunkt soll die Alte Messe (Südtor) sein. Die Chancen stehen schlecht, daß man vom Platz der Endkundgebung aus zu den Nazis gelangen kann - das Gelände im Süden der Alten Messe ist verhältnismäßig gut abzusperren. Das ist wahrscheinlich auch nicht gewollt, es wird schließlich zu einer Podiumsdiskussion und zum Besuch der Ausstellung aufgerufen.


Der beste Plan:


Die Naziaufmärsche, auch wenn es diesmal zwei sind, werden verhindert werden. Da noch nicht klar ist, welcher der Aufmärsche sich genau wohin bewegen wird, ist es wichtig, am Tag vorher und am 8.6. selbst in Kontakt mit dem Infotelefon zu bleiben, um den aktuellen Stand zu erfahren.
Es soll auf jeden Fall Blockaden geben. Und es ist wichtig, schon ab ungefähr 10 Uhr in der Stadt zu sein, und zwar am besten innerhalb des Bereichs zwischen Innenstadt und Völkerschlachtdenkmal. Dann gibt es die besten Chancen, mobil sein zu können. Zu Kontrollen und dem Verhalten der Bullen bekommt Ihr ebenfalls die aktuellen Infos über das Telefon. Die Plätze, an denen antifaschistische Kundgebungen angemeldet sind, findet Ihr unten.

Der Spaß wartet! Wir sehen uns am 8.Juni in Leipzig!


Breaking news:
4.Juni 14 Uhr - Die Stadt hat ihre Auflagen bekannt gegeben. NPD: Start am Nordtor Alte Messe (Prager Straße) 12 Uhr, dann eine kleine Runde rund um die Tierkliniken. Danach Abreise vom S-Bahnhof Stötteritz. Kameradschaften: Worch soll nicht Versammlungsleiter sein dürfen. Die Strecke wird verkürzt, bis zum Ostplatz und zurück. Beide Veranstaltungen sind zeitlich begrenzt, nämlich von 12-19.30 Uhr. Weitere Auflagen: keine Springerstiefel oder Uniform.


Die harten Fakten:


Bisher angemeldete Kundgebungsplätze:
  • 10-22 Uhr Russische Kirche (Semmelweisstraße)
  • 10-13 Uhr Carl-Hampel-Platz (Richard-Lehmann-Straße / zwischen Alter Messe und Völkerschlachtdenkmal)

 
  • Antifa Infotelefon: 0341-30 68 235 (Bandansage)
  • Infotelefon ab 7.Juni 10 Uhr: 0163-64 24 003
  • und zusätzlich am 8.Juni ab 8 Uhr: 0341-308 11 99

Eins noch zum Thema Infotelefon: Wenn Ihr anruft, wollen wir nicht, daß Ihr Euch mit Eurem Namen vorstellt und eine Rückrufnummer hinterlaßt, bitte! (Alles schon vorgekommen.)
 

 

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