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weitere Infos & organisierende Gruppe

28.02.2019
Diskussions-
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
Linxxnet
Brandstr. 15
Leichen im Keller. Human Remains aus kolonialen Kontexten

Im Zuge des 2010 gegründeten „Human Remains Project“ der Charité wurden sterbliche Überreste aus anthropologischen Sammlungen in Deutschland an Namibia (2011, 2014), Australien (2013, 2014) und Paraguay (2012) zurückgegeben; für 2018 war eine weitere Rückgabe nach Namibia geplant. Müssen menschliche Überreste aus kolonialen Kontexten immer an ihren Ursprungsort zurückgeführt werden? Oder sollten diese der Forschung zur Verfügung gestellt werden? Wer entscheidet, ob es sich um einen „Unrechtskontext“ handelt, der zu einer ethisch begründeten Repatriierung der Human Remains in das Herkunftsland führen kann? Diesen aktuell zunehmend in der Öffentlichkeit diskutierten Fragen nähert sich die Historikerin Kathleen Rahn in ihrem Vortrag an. Neben einem Überblick zur Geschichte des Sammelns menschlicher Überreste in Deutschland und Europa werden rechtliche und ethische Grundsätze des Umgangs mit Human Remains für Museen und Sammlungen vorgestellt.
AG Postkolonial (Engagierte Wissenschaft e.V.)

leipzig-postkolonial.de/

28.02.2019
Veranstaltung


19:00 Uhr

Leipzig
RLS
Harkortstr.10
Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei
Buchvorstellung, Vortrag, Podiumsdiskussion

Alp Kayserilioğlu, Politikwissenschaftler, Schriftsteller und Journalist stellt in seinem Vortrag zur sozio-ökonomischen Situation der Türkei die Hintergründe der andauernden Massenmobilisierung nationalistischer und islamistischer Gruppierungen in einem konstanten Ausnahmezustand zum Machterhalt der Regierung dar.
Diese Spannung entlädt sich in einer militärischen Aggressionspolitik im kurdischen Teil des Inlandes, sowie in der militärischen Expansion in vor allem kurdischen Regionen Nordsyriens.
Eine anschließende Thematisierung wird von der Repression gegen oppositionelle Journalist_Innen in der Türkei am Beispiel der Inhaftierung des österreichischen Journalisten Max Zirngast handeln.

Osman Oğuz, linker kurdischer Journalist, der seit 2016 im deutschen Exil lebt, wird in einer anschließenden Podiumsdiskussion die Verfolgung von Journalist_Innen in der Türkei darstellen.
agkurdistan.
noblogs.
org/post/2019/
01/31/28-02/


28.02.2019
Diskussions-
Veranstaltung


20:00 Uhr

Erfurt
Offene Arbeit Erfurt
Allerheiligenstraße 9, Hinterhaus
Ablösung der öffentlichen Gewalt durch gesellschftliche Bünde - Gustav Landauer und die bairische Revolution

Vortrag und Diskussion mit Siegbert Wolf
Gustav Landauer (7. April 1870 Karlsruhe - 2. Mai 1919 München-Stadelheim) gehört, neben Erich Mühsam, bis heute zu den bedeutendsten Anarchisten im deutschsprachigen Raum. Sein Denken und Handeln war maßgeblich von den Werten der Freiheit, sozialen Gerechtigkeit und Emanzipation bestimmt. Als Literaturkritiker, Übersetzer, Roman- und Novellenautor, Vortragsredner und Essayist, als libertärer Sozialist und jüdischer Kulturphilosoph, genoss Gustav Landauer hohes Ansehen. Er agierte als (Anti-)Politiker, Kultur- und Sprachkritiker sowie Initiator zahlreicher anarchistischer Projekte („Sozialistischer Bund“ u.a.). Seine ausformulierte Konzeption eines libertären und föderativen Sozialismus - Stichwort: kommunitärer Anarchismus - gehört in das Zentrum seines Denkens und Handelns.
Die revolutionäre Umwälzung im November 1918 wurde von Gustav Landauer ausdrücklich begrüßt. Kurt Eisner, erster Ministerpräsident der neuen bayerischen Republik („Freistaat Bayern“), bat ihn, „durch rednerische Betätigung an der Umbildung der Seelen mit(zu)arbeiten.“ Während der Revolution von 1918/19 engagierte sich Landauer von München aus für eine freiheitliche Umgestaltung der Gesellschaft. Dort wirkte er als treibende Kraft in den bedeutenden Rätegremien. Unablässig warb er für ein föderatives und dezentrales Rätesystem. Während der ersten baierischen Räterepublik im April 1919 agierte er als „Volksbeauftragter für Volksaufklärung“, sprich: Kulturminister. Anfang Mai 1919 wurde er im Zuge der Niederschlagung der Revolution brutal ermordet.
Der Vortrag rückt Gustav Landauers libertäre Bemühungen für eine freiheitliche und sozial gerechte Gesellschaft jenseits von Nationalstaat, Kapitalismus und Großindustrialismus während der Revolution 1918/19 in den Vordergrund.

Eine Veranstaltungsreihe des Bildungskollektives zu 100Jahre Bairische Räterepublik. In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen
Bildungskollektiv Biko

biko.arranca.de/

19.02.2019

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